| CARVIEW |
Meville war im Krieg, Mann nicht. Das macht den Unterschied, ohne Manns Werk von Jericho Mile bis Ali, danach wird’s unsäglich, zu schmälern. Im Gegenteil.
]]>„Frag einen Profi.“
Es ist seltsam das ich nie so richtig mit den Melvilles warm geworden bin ,
aber beim Michael Mann krieg ich dieses warme Gefühl in der Magengrube,seltsam
Aber auch schon bei Crime Story fühlte ich mich wohl…
Allein das jemand der sein Gehirn durch eine doppelläufige Schrotflinte verteilt bekam,dessen Verteilungsmuster wurde mit einem Jackson Pollock verglichen-Cophumor.
Und was ich immer toll fand das er Schauspieler einsetzte die halbwegs Ahnung von der Materie hatten,sei es „Vorleben“ oder das beste Training wo gibt! ]]>
Bestimmt hat Peter Parker als Spider Man vielen Teenagern durch die Pubertät geholfen. Es steht außer Frage, dass fiktionale Geschichten, und gerade die von übermenschlichen Kräften und Unverwundbarkeit, in einer bestimmen Lebensphase oder in besonderen Lebensumständen stimulieren und ermutigen. Meine Kritik gilt der ideologischen Vereinahmung der Superhelden durch das System (vor allem die gegenwärtige Disney-Konzernstrategie). Das ging mit Sgt. Rock und Superhelden, die im Vietnam-Krieg auf der guten amerikanischen Seite kämpften los – aber wenn du willst bereits schon im 2. Weltkrieg, wo neben Superman auch Donald Duck gegen die Nazis und die Japaner antraten. Alan Moore hat zum Thema Superhelden etwas sehr Richtiges gesagt: „Ich finde, Comics für Teenager sollten im Erwachsenenalter nicht mehr die vorherrschende Lektüre und Entertainmentform sein.“ – Meine Comic-Sozialisation bestand überwiegend aus Goscinny, Asterix und Lucky Luke, dazu Franquin, Gaston. Superhelden fand ich, nach einer kurzen Batman-Phase schon als Kind eher langweilig.
]]>Michael Mann hat sich m.E. bereits für Thief deutlich bei Melvilles Le Samourai „inspiriert“, um nicht zu sagen bedient. Mann war 1967/68 in Paris. Er hatte dort gedreht und das Material an Nachrichtenredaktionen in den USA verkauft. Ich bin mir sicher, dass er Le Samourai in Paris im Kino sah und sowie später auch Le Cercle Rouge gesehen haben musste. In seinen Interviews erwähnte Mann niemals Melville. Du findest aber immer wieder alle melvilleschen Themen in Manns Filmen, sowie auch in Miami Vice. Le Cercle Rouge ist genau wie L’Armee des Ombres stark in Heat erkennbar, z.B. die beiden Gruppen (Polizei und Gangster) und ihre Gesetze, die Gleichheit von Polizist und Gangster, in der DeNiro und Pacino Storyline, etc. Letztere ist eine von Melvilles 19 Situationen im Gangsterfilm, die er in Le Cercle Rouge alle zu vereinen versuchte. Im Gegensatz zu Mann, wusste Melville bei wem er sich Sachen abgeschaut hatte. Die 19 Situationen entnahm er Asphalt Jungle von John Houston.
]]>Selbstbewusstsein zuentwickeln ,speziell in engen sozialen Räumlichkeiten,
-zu wissen das es auch andere gibt ,die anders sind…
Da kann ich nicht so mitreden,bin mit Zack,Primo und später Kowaski aufgewachsen…
Peter Parker,Leutnant Blueberry,Comanche, ÜBERMENSCH Trigan,Gentleman GmbH,rick Masters waren meine Helden… ]]>
Oder auch den „Miami Vice“ oder auch „Colletral“?
Oder ist die Frage müßig?! ]]>
Das „Big Book of Continental Op“ kannte ich noch gar nicht. Danke für den Hinweis, muss ich mir besorgen. Die Infos zu „The Cleansing of Poisonville“ habe ich „Shadow Man“ von Richard Layman entnommen, das Briefzitat stammt aus „Dashiell Hammett – Selected Letters 1921-1961“.
]]>Da gibts ab Seite 527 die 4 Geschichten- The Cleansing of Poisonville/ Crime Wanted-Male or female/Dynamite und The 19th Murder. Alle 4 im Original im Black Mask Magazine veröffentlicht. Im Vorwort wird unter anderem der Briefwechsel zwischen Chandler und seinem Editor bei Knopf veröffentlicht,der Verlag der die 4 Geschichten dann als Novel unter dem Titel Red Harvest herausgebracht hat.
Interessant ist das Red Harvest auf Wunsch des Verlags wohl deutlich weniger Gewalt beeinhalten soll sowie einige Handlungsstränge weggelassen wurden. Dem Verlag waren die Black Mask Vorlagen zu gewalttätig. Auch der Titel Poisonville missfiel dem Verlag. Chandler war relativ willfährig mit den Wünschen, immerhin hing sein finanzielles Überleben sowie ein 3 Buch Kontrakt daran. Er schlug verschiedene Titel wie Black City-Murder Plus oder City of Death vor, Red Harvest machte dann das Rennen. Sein nachfolgender Roman The Dain Curse wurde wohl noch heftiger in die Mangel genommen. Ich freu mich dann erstmal auf die unzensierte Version Im Continental Op Reader welche bei Afficinados als die bessere gelten soll. Obwohl,ich sagen muss das die ersten beiden Geschichten um den Op sehr entschleunigt und behäbig sind.
Ich hoffe das entwickelt sich noch. ]]>