Erneut preisverdächtig: Oscarpreisträgerin Chloé Zhao verfilmt in „Hamnet“ mit Paul Mescal und Jessie Buckley den fiktionalen Roman über das Leben der Familie Shakespeare nach dem Tod ihres einzigen Sohns.
Donald Trumps Größenwahn wird täglich unfassbarer. Wer kann ihn noch stoppen? Und leisten Christinnen und Christen seinem Angriff auf Frieden und Menschenwürde Widerstand?
Die iranische Protestbewegung stellt die Machtfrage, aber nicht die Systemfrage. Damit fehlt ihr eine verbindende Utopie: Eine Schwäche, aus der Stärke werden kann.
Bei der Wahl der Amtszeichen setzt der ernannte Wiener Erzbischof auf Schlichtheit, mit Verweisen auf den verstorbenen Wiener Weihbischof Helmut Krätzl, Papst Franziskus und das Zweite Vatikanische Konzil.
Vor 135 Jahren, am 22. Jänner 1891, wurde der kommunistische Philosoph und Politiker Antonio Gramsci geboren. Sein Werk schuf er im Gefängnis auf Schulheften. Heute studiert die Neue Rechte seine Hegemoniestrategien.
1992 kam Adis Šerifović als bosnisches Flüchtlingskind nach Wien. Heute ist er Doktorand. In seinem persönlichen Essay beschreibt er den sozialen Aufstieg eines „Ausländerkindes“ und seine Ambivalenz.
Bisher stellte die Frage nach der Empfängerin des Zweiten Johannesbriefs ein exegetisches Problem dar. Wer ist die „auserwählte Herrin“, an die das Schreiben adressiert ist? Neue Forschungsergebnisse bringen erstaunliche Erkenntnisse.
In einer Welt voll Gewalt fördert die Kunst des Streitens den Frieden: Sie
rettet Beziehungen und stärkt die Demokratie. Über die Sehnsucht nach „Entfeindung“.
Es gäbe wahrlich Grund, für Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaat und Freiheit zu kämpfen. Aber wenn es auch flotte Sager tun? Anmerkungen zu einem Kommentar Michael Fleischhackers.
Miriam Unterthiner hat mit „Mundtot“ ein Drama geschrieben, das die vielgestaltigen Formen der Herabwürdigung, der Belästigung, des Missbrauchs und der strukturellen und sexualisierten Gewalt im Sport sprachgewaltig zum Thema macht. Die Uraufführung gibt es nun im Schauspielhaus Wien zu sehen,
Ist Österreich fit für die umstrittene Umsetzung der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur? Konfliktforscherin Sophia Stanger erklärt, wie man Landwirte, Bürger und Naturschützer zusammenbringt.
Familiengerichte setzen hierzulande seit einigen Jahren vermehrt auf die Kooperation der entzweiten Eltern. Nicht selten führt die angeordnete Zusammenarbeit allerdings erst recht zu mehr Strittigkeit und längeren Verfahren. Erfahrungsbericht einer betroffenen Mutter.
Wie sehr Worte verletzen können, erkennt man nicht immer sofort. Mit Initiativen zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) investieren eine Wiener Volksschule und ein Projekt in Wiener Neudorf ins bessere Miteinander.
Schon vor Whatsapp wurden Nachrichten über große Distanzen verschickt: Bereits der Telegraf machte die Welt zum globalen Dorf. Über die Geschichte einer bahnbrechenden Technologie.
Künftig sollen in Österreich Männer bis 60 berufsbegleitend zum Priester ausgebildet werden. Die erste Bischöfliche Vikarin in Österreich, Barbara Velik-Frank, plädiert im FURCHE-Interview hingegen dafür, die Möglichkeiten des Synodalen Prozesses besser auszuschöpfen.
Österreichs Schüler wissen zu wenig über Wirtschaft, sagt der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria. Bildungsexperten widersprechen und plädieren für das bestehende Fach „Geografie und wirtschaftliche Bildung“. Ein Gastkommentar.
Warum DIE FURCHE lesen?
Zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE haben wir Wegbegleiter:innen gefragt, warum sie DIE FURCHE lesen - und was dieses Blatt ausmacht.
Mit „The Housemaid“ präsentiert Regisseur Paul Feig ein psychologisches Kammerspiel über Machtmissbrauch, sexuelle Abhängigkeit und emotionale Manipulation.
Mit „28 Years Later: The Bone Temple“ präsentiert Regisseurin Nia DaCosta ein verstörend-spannendes Splatter-Movie mit vielen religiösen Einsprengseln.
In ihrem Spielfilmdebut „Madame Kika“ erzählt Regisseurin Alexe Poukine über eine alleinerziehende Mutter, die in der Sexarbeit als Domina einen lukrativen Nebenjob findet.
„Im Schatten des Orangenbaums“ erzählt mehrere Dekaden aus dem Leben einer palästinensischen Familie. Regisseurin Cherien Dabis bringt darin eigene Erfahrungen ein.
Vor 25 Jahren, am 15. Jänner 2001, ging die Internet-Enzyklopädie Wikipedia online. Heute ist sie das demokratische Gegenmodell zu den Plattformen der Tech-Miliardäre. Ein Gastkommentar.
Die ehemalige ÖVP-Politikerin Laura Sachslehner kämpft gegen den „Fake-Feminismus“, die Diffamierung von Müttern und „unkontrollierte Zuwanderung“. Österreichs Familienpolitik soll sich an Polen und Ungarn orientieren.
Bis 1975 konnte ein Ehemann über das Leben seiner Frau bestimmen, gemeinsame Kinder standen unter „väterlicher Gewalt“. Die Familienrechtsreform beendete das, zumindest auf dem Papier. Ein Blick ins Österreich der 1970er.
Für das Zusammenleben ist eine rein von Populismus getriebene Integrationspolitik wenig hilfreich. Und die Kanzlerpartei sollte wissen: Ein Schariaverbot wird den Höhenflug der FPÖ nicht stoppen.
Wirklich unabhängig sind Frauen nur, wenn sie ihr eigenes Geld verdienen. Das sagt die ehemalige grüne Abgeordnete und Historikerin Eva Blimlinger. Einer möglichen FPÖ-Regierung traut sie zu, die Gleichberechtigung zu untergraben, etwa durch eine Kinderprämie.
Die US-Militäroperation in Caracas setzt eine imperialistische Vergangenheit in Lateinamerika fort, deren politische und soziale Kosten bis heute nicht überwunden sind. Gleichzeitig kann dieser historische Moment auch eine Chance sein. Ein persönlicher Essay.
Die im britischen Exil lebende iranische Menschenrechtsanwältin Leila Alikarami über die Ursachen des aktuellen Aufstands gegen das Mullah-Regime, die Rolle der Frauen in der Revolte, die Verantwortung der Staatengemeinschaft und die Zukunft ihres Landes.
Die Grönländer sehen sich als Amerikaner, aber Trumps Übernahmepläne lehnen sie ab. Folgt dessen Beharren auf Annexion der Insel auch den libertären Utopien von Peter Thiel & Co.?
Der Asteroid 3I/ATLAS sorgt für Aufregung, weil er aus einem anderen Sonnensystem stammt. In Harvard wurde sogar der Verdacht laut, es könnte sich um ein UFO handeln. Das ist exemplarisch für den akademischen Kampf um Aufmerksamkeit.
Die Lehre gilt als solide, praxisnahe Berufsausbildung – mit durchwachsenem Image. Welche Vorbehalte es gibt und warum auch Akademikereltern die duale Ausbildung als echte Option für ihr Kind betrachten sollten.
Die besten Designer ihrer Zeit entwarfen Glaswaren für „Lobmeyr“. Seit 2012 wird an der behutsamen Erneuerung des Geschäfts in der Wiener Kärntner Straße gearbeitet.
Der Theologe und Friedensforscher Wolfgang Palaver über das Ende der regelbasierten Weltordnung, seine Gesprächsbasis mit dem Tech-Guru Peter Thiel und das Risiko des Abgleitens der USA in Richtung eines christlichen Gottesstaates.
Statt dem griechischen Gott Chronos hinterherzuhasten, sollten wir uns lieber mit Kairos anfreunden. Ethik-Kolumnistin Katharina Lacina erklärt, wie man im neuen Jahr Gelegenheiten am Schopf packt.
Die Relecture von Albert Camus’ „Der Fremde“ muss auch den Kolonialismus und die Verwerfungen toxischer Männlichkeit im Blick haben. Die neue Verfilmung des Romans durch François Ozon stellt sich dieser Problematik.
Nach über einem Jahrzehnt an Verhandlungen steht das Meeresschutzabkommen der Vereinten Nationen kurz vor der Umsetzung. Es gilt als Hoffnungsschimmer für die Ozeane – und als wichtiger Test, wie globale Zusammenarbeit in Zeiten der Klimakrise gelingen kann.
Die Transformationsleistung Bulgariens zur Übernahme der Gemeinschaftswährung ist enorm. Trotz politischer Verwerfungen erfüllen die finanzwirtschaftlichen Parameter alle Erwartungen.
Teuro-Ängste auf Bulgarisch: Neben rechtsradikalen Angriffen auf EU-Gebäude und russischer Lügenpropaganda wollte auch noch der Staatspräsident die Notbremse ziehen.
Donald Trumps „Kam, sah und siegte“-Angriff auf Venezuela zeigt, wie er den US-Führungsanspruch durchsetzen wird. Stoppen können ihn nur noch die amerikanischen Bürgerinnen und Bürger.
Der digitale Euro sichere die Souveränität Europas gegenüber den USA auch im Zahlungsverkehr, sagt OeNB-Direktor Josef Meichenitsch. Befürchtungen, dass damit das Ende des Bargelds und mehr Überwachung eingeläutet werden, sieht er als „Gelddrucker“ unbegründet.