| CARVIEW |
Suchen

Den Jänner 2026 konnte ich recht erfolgreich abschließen, nun kommt der Februar ins Spiel. Mit dem Trainingspensum des Vormonats bin ich unter den gegebenen Umständen durchaus zufrieden und versuche daher in ähnlicher Marnier weiter zu machen. Natürlich wünsche ich mir eine Steigerung, allerdings nur dann, wenn das Risiko trotzdem halbwegs überschaubar bleibt, da ich für winterliche Verhältnisse nur bedingt vorbereitet bin. Die durchschnittlichen acht Kilometer pro Tag im Jänner sollten sich trotz Wetter und mehr Steigung erhöhen, da Kraft, Kondition, Gleichgewicht und Trittsicherheit durch das regelmäßige Training unter erschwerten Bedingungen deutlich ansteigen sollten. Weitere fünfzig Kilometer im Rahmen der Weitwanderung sollten möglich sein, falls mir das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Nein, auf Biegen und Brechen werde ich nicht nach Norden ziehen, vor allem gehe ich kein unnötiges Risiko ein! Der Umstieg von gut bekannten Strecken und allen möglichen Wetterbedinungen auf „unbekannte“ Strecken führte schon einige Male zu unerwarteten Überraschungen, die ich mir in Zukunft ersparen möchte. Vor allem die Kombination von Nebel, Dunkelheit und Glatteis fühlte sich etwas nervig an!
Bewerten:

montag, wie die zeit vergeht
alles grau, feucht und kalt
stimmung duster, jedoch
die welt sich dreht
der winter kam – überraschend
wie aus dem nichts
was soll das?
kälte, eis , schnee
das ist doch ein witz!
niemand hat es kommen sehen
wo doch die zeichen
ganz auf erwärmung stehen
schnee und eis auf den bergen
den ich seh im westen
garniert noch immer die gipfel
gibt den schneewalzer zum besten
mein weg nach norden
den ich plante bei sonnenschein
wollte mit shorts und t-shirt
hin zum ötscher zieh’n
nun geh ich eingemummelt in daunen
immer nur kleine strecken
begleitet von wetters launen
wie lang das noch dauert
bis petrus versteht
dass das ganz große zeichen
auf wärme und sonnenschein steht?
Bewerten:

Fünfundsiebzig Kilometer habe ich in dieser Woche geschafft. Aus der Sicht der reinen Kilometerleistung hält sich der Erfolg in Grenzen, wenn da nicht die 25 Nonstop-Kilometer mit einem hohen Steigungsanteil bei Eis, Nacht und Nebel gewesen wären, die mich an die Grenzen gebracht haben. Die Trainingsleistung für den Jänner liegt mit 250 Kilometer für diese Jahreszeit – ja, es gibt einen richtigen Winter – auf einem recht ordentlichen Level. Das Guthaben für die Weitwanderung hat sich bei bei 52 Kilometer eingependelt, da der Weg nach Norden sich als etwas schwieriger heraus gestellt hat als gedacht. Winter, wer rechnet mit so etwas?
Bewerten:

… stand ein kleiner „Stress-Test“ am Programm, um meine derzeitigen Möglichkeiten auszuloten. Der Weg nach Norden bei winterlichen Verhältnissen hat mir gezeigt, dass noch etwas Arbeit an meiner Verfassung angezeigt wäre, um die fallweise doch recht schwierigen Streckenabschnitte meistern zu können. 25 Kilometer mit rund 500 Höhenmetern und etwas mehr Gefälle standen am Programm. Sechs Kilometer ging es bergauf, sechseinhalb Kilometer musste ich auf vereisten Wegen wieder absteigen. Ergebnis: Danach war ich ganz schön „fertig“, gönne mir zwei bis drei Tage Erholung. Meine Option nach 14 Kilometer auf ein Öffi umzusteigen, verfehlte ich um rund zwei Minuten. Die Verbindung von Öffi und meiner Art zu gehen, hakt noch ein wenig, daran muss ich noch arbeiten. Der vereiste Wege vom Steinberg ins Autal bremste mich aus Sicherheitsgründen stärker ein als gedacht,deshlab rauschte mir der Bus vor der Nase davon. Kein Drama, allerdings hätten mir vierzehn Kilometer auch schon gereicht, da ich bis zur Haltestellemit einem Schnitt von rund sechs Stundenkilometern unterwegs war, danach musste ich das Tempo reduzieren, um mich nicht völlig zu verausgaben. Fazit: Unterwegs wäre ein derartiger Streckenabschnitt in diesem Tempo nicht sinnvoll – aber möglich. Der Weg nach Norden wird meinen Erfahrungsschatz noch um einige Erlebnisse bereichern.
Bewerten:

… nutze ich die Chance, da es gerade mal nicht regnete und gönnte mir eine Schlossrunde mit einigen Zusatzsteigungen, da am vorigen Dienstag klar wurde, dass mir die Steigungen ziemlich zusetzen. Auf meinem Weg nach Norden gibt es nicht eine Steigung oder zwei, nein, da werde ich von einer Steigung zu nächsten unterwegs sein, die Bergen werden immer höher, es steht mir also noch einiges bevor. Der Vorteil: Wenn ich die nördlichen Kalkalpen überquert habe, dann sollte ich einigermaßen in Schuss sein, da ich jede Menge Höhenmeter in den Beinen haben werde. Ab morgen geht es laut Wetterbericht wieder mit Eisregen oder Schneefall los, was meine Möglichkeiten deutlich einschränken wird. Vorsicht ist angesagt. Hätte ich gewusst, dass heuer ein richtiger Winter am Programm steht …
Bewerten:

Gerade mal fündnddreißig Kilometer schaffte ich in der Vorwoche, aber die hatten es in sich! Bereits nach der ersten Bergetappe wurde klar, dass mein Bergtraining ab August zu kurz kam. Steigungen gab es natürlich immer wieder, aber es fehlte der entsprechende Neigungswinkel und die Dauer: kurze Hüglchen – ohne echte Herausforderung! Das Ergebnis: Es fehlt die Power für längere Steigungen und auch ganz nebenbei die Vorbereitungen für den Weg nach unten. Die nächste Etappe, die ich für Samstag oder Sonntag geplant hatte, wurde durch den durchgängigen Eisregen verhindert. Marschieren im Gelände unter derartigen Bedingungen, dafür bin ich noch nicht ausreichend vorbereitet. Vermutlich hätte ich die Hohe Rannach dennoch absolviert, wenn da nicht die Anfahrt gewesen wäre, die mir unter den unvorhersehbaren Bedingungen einfach zu gefährlich war. Glatteis bei 28% Steigung bzw. Gefälle – darauf kann ich verzichten! Die Anzahl der zurückgelegten Distanzen sinkt, der Kraftaufwand steigt.
Bewerten:

… wieder gut, meine Oberschenkelmuskulatur hat mir verziehen, auch das Runtergehen auf der Treppe funktioniert wunderbar! Die kommenden Strecken in Richtung Mariazell werden mir noch öfter „Sorgen“ bereiten, denn so richtig einfach gibt es auf dem Weg nach Norden nicht. Trainingseffekt extrem hoch! 🙂 Die nächste Etappe habe ich für Samstag oder Sonntag geplant, falls Schneefall bzw. Schneeregen sich in Grenzen halten,, ansonsten werde ich auf den Anfang der nächsten Woche ausweichen. Für das Gehen unter extremen Bedingungen fehlt mir einfach noch das Training und damit die Sicherheit. Vor zwei Jahren waren wir bei rund 25 cm Neuschnee und Eisplatten darunter rund achtzehn Kilometer unterwegs, danach war ich für einige Tage fertig mit Gott und der Welt, die deutlich jüngeren Begleiter ebenfalls. Hochrisiko kommt erst nach der Fallschule und dem Gleichgewichtstraining in Frage …
Bewerten:

… Tag nach meiner dritten Etappe fühlt sich gerade nicht so toll an, da die Oberschenkelmuskulatur ein wenig störrisch arbeitet. Vermutlich liegt es am Bergabgehen, das sich bei 28% bereits vor Ort eher unangenehm anfühlte. Abkühlung, ungewohnte Neigung unter schwierigen Verhältnissen, aber damit werde ich bis zum Naturpark Ötscher noch öfter konfrontiert werden. Heute werde ich mich locker bewegen, um zu sehen, wie sich die Sache entwickelt, denn längstens am Sonntag steht die nächste Etappe an: kurz aber knackig. Wenn alles gut läuft, dann sollte ich für den Jänner ( heuer ein echter Winter mit allem Drum und Dran ) rund 35 Kilometer auf die Habenseite der Weitwanderung buchen können. Wobei klar wird, dass ich Mariazell mit diesem Tempo Ende März nicht erreichen kann! Ab März sollte ich die Länge der Etappen aber langsam steigern können – hoffe ich jedenfalls.

Bewerten:

Die beiden ersten Etappen meiner Weitwanderung beanspruchten mich nicht wirklich, da der Großteil im Flachen absolviert wurde. Die gestrige Etappe spüre ich heute ganz ordentlich in den Beinen. 28% Steigung teils auf Asphalt, teils im Gelände bin ich schon lange nicht mehr gegangen, wobei der Weg ins Tal zurück mich gefühlt stärker belastet hat als der Weg nach oben. Den nächsten Abschnitt habe ich bereits begutachtet, um abzuklären, ob er für mich in meiner derzeitigen Verfassung überhaupt begehbar ist. Fazit: Ja, die Strecke sollte ich mit guter Ausrüstung schaffen! Bis nach Mariazell bzw. dem Naturpark Ötscher geht es in dieser Manier weiter, richtig heftig wir es ab dem Mürztal. Natürlich könnte ich im Tal am Asphalt marschieren – will ich aber nicht. Ich gehe davon aus, dass ich ab Freitag längstens Samstag wieder voll einsatzfähig bin, dann kommt die nächste Etappe dran.
Das Konzept, dass ich mit dem PKW zum Ende des letzten Abschnitts fahre, um die nächste Etappe zu gehen, hat gestern richtig gut funktioniert und mich vor unnötiger Unterkühlung bewahrt. Das körpereigene Temperaturmanagement wird sich nach einigen Wochen immer besser auf diese Art von Herausforderung einstellen, in der Vergangenheit war es jedenfalls so, dann wird alles einfacher. Nach meiner Rückkehr zum Auto bin ich die nächste Etappe auf der Straße abgefahren, um mir einen Überblick zu verschaffen, da die Sicht sehr eingeschränkt war. Dabei wurde klar: Mit jedem Meter nach „Norden“ wurden Schnee und Eis heftiger – Shorts und Badehose kann ich also getrost zu Hause lassen. Das Gehen in unbekanntem Gelände, das wurde mir gestern klar, ist schon eine ander Nummer, denn „meine“ Strecken kenne ich ja in – und auswendig, Überraschung sind der Ausnahmefall und wenn doch – dann wetterbedingt. Ursprünglich wollte ich für die nächste Etappe den Umgweg über den Schöckel gehen, werde aber, um rascher in Richtung Norden voran zu kommen, die Hohe Rannach auswählen, um die Belastung etwas langsamer zu steigern. Es bleibt spannend …
Bewerten:

Die Etappen eins und zwei wurden von mir am 6. Jänner in einem „Abwasch“ erledigt, da es gerade recht gut lief. Heute war die dritte Etappe dran. MInus sieben Grad – Untergrund bunt gemischt: Asphalt, Eisplatten, Schnee. Der Anstieg vom Fuß der Leber bis zum Plateau: 28% ! Insgesamt 7 Kilometer – auf den drei Etappen habe ich nun 27 Kilometer auf der Habenseite. So lange die Temperaturen deutlich unter Null liegen und die Streckenschwierigkeit schwer vorhersehbar ist, arbeite ich mich mit dem PKW-Marsch-Modus voran, da die geplante Rückfahrt mit diversen Öffis mich dazu zwingen würde , Fahrpläne und Wartezeiten in mein Programm einzubauen – nö, so läuft das nicht, bin ich nicht gewohnt. Hauptgrund: In der Bewegung habe ich mein Temperaturmanagement gut im Griff, Wartezeiten an Haltestellen passen mir so gar nicht ins Konzept. Heißt im Klartext: Ich fahre bis zum letzten Endpunkt der vorherigen Strecke, marschiere das nächste Stück, kehre zum Auto zurück, wo ich Ersatzkleidung und warme Getränke vorrätig habe, danach einheizen und heim fahren. Derzeit funktioniert diese Methode noch wunderbar, ab St. Lorenzen im Mürztal wird es eng. Wie geht es weiter? Eine Etappe könnte sich im Jänner noch ausgehen, außer es schneit in Übermaßen. Die Etappen in Richtung Norden bleiben vergleichsweise knapp bemessen, da ich ja nach jeder Etappe wieder zum Auto zurück marschieren muss, der Rückweg zählt aber nur fürs Training – nicht für die Weitwanderung.
Natürlich habe ich mich am Ende der heutigen Strecke schlau gemacht, wie es dann weiter geht und musste feststellen, dass ein allseits bekannter Weg in Richtung Schöckel mit diversen Verbotsschildern und Klagedrohungen unpassierbar gemacht wurde. Ich gehe davon aus, dass es derartige Überrschungen noch öfter geben wird, denn Grundbesitzer wollen diese „Gewohnheitsrechte“ , die über ihre Grundtücke führen mit allen möglichen Mitteln los werden – teilweise verstehe ich das sogar. Problem? Nein, denn nun ist mir die Sachlage bekannt, daher werde ich einen anderen Weg planen. Im Jänner geht es einfach darum, möglicht viele Trainingskilometer zu ergattern, um wieder in Schwung zu kommen. Auf Ebenen Strecken stellt das kein Problem dar, die Steigungen und der eisige Untergrund machen mir aber zu schaffen. Längstens wenn ich in Mariazell angekommen bin, sollte ich in einer Top-Verfassung sein und könnte auch die Zugspitze in mein Programm einbauen.
Bewerten:
In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass sich mein Weitwanderprojekt innerlich sortiert hat. Nicht, weil alles bis ins Detail geplant wäre – im Gegenteil. Sondern weil sich ein tragfähiger Kern herausgeschält hat, den ich inzwischen im Kopf habe. Und genau darum geht es mir: Das Projekt muss nicht in erster Linie auf Papier existieren, sondern in mir.
Ausgangspunkt ist die schlichte Erkenntnis, dass ich in den vergangenen Jahren viele tausend Kilometer zu Fuß unterwegs war. Nicht als sportliche Herausforderung im klassischen Sinn, sondern als Teil meines Alltags, meines Denkens, meines Lebensrhythmus und natürlich als konkretes Training. Daraus hat sich eine permanent verfügbar Fähigkeit entwickelt: Ich kann große Distanzen gehen, ohne mich dabei zu verlieren. Diese Fähigkeit ist real, sie ist erprobt, und sie bildet die Basis für alles Weitere.
Ursprünglich stand eine klare, lineare Idee im Raum: von Graz aus zu Fuß über Mariazell und Jena nach Hamburg, vielleicht sogar weiter bis in den Norden wandern. Sportlich gedacht, ambitioniert, machbar. Je länger ich mich aber mit dieser Vorstellung beschäftigt habe, desto deutlicher wurde mir, dass sie mich in eine unnötige Enge führen würde. Nicht körperlich – sondern organisatorisch, finanziell und mental.
Der entscheidende Schritt war daher, mich von der Vorstellung zu lösen, alles „in einem Zug“ machen zu müssen. Heute ist mein Weg in Etappen gedacht. Ich gehe Abschnitte, kehre zurück, organisiere mich neu, regeneriere, entscheide weiter. Diese Offenheit nimmt den Druck aus dem Projekt. Die Strecke bleibt, aber der Weg dorthin gewinnt an Flexibilität.
Ein wichtiger Einschnitt war mein bewusster Start im Winter. Eigentlich wollte ich warten, auf bessere Bedingungen, auf den „richtigen Zeitpunkt“. Aber ich habe erkannt, dass es diesen Zeitpunkt nicht mehr gibt. Zu vieles ist im Wandel – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Also habe ich begonnen. Vorsichtig, angepasst, lernend. Der Winter hat mir sofort gezeigt, was das bedeutet: Schnee, Eis, eingeschränkte Wege, höhere Belastung. Statt zu stoppen, habe ich reagiert! Kürzere Etappen, Vorerkundung, ein Mixed-Modus mit Auto oder Öffis und zu Fuß. Sicherheit hat Vorrang.
Bewerten:

Meine erste Etappe ( 19,6 km ) führte mich bei Minusgraden und Schneefall nach Andritz. Dort wurden die Voraussetzungen für die nächste Etappe erkundet, denn Andritz wird der Startpunkt der zweiten Etappe, da geht es rauf auf den Schöckel, sein. Der grobe Rhythmus bis März: Alle vierzehn Tage starte ich eine Etappe in Richtung Norden. Die Etappendistanzen orientieren sich an meiner Verfassung, der Wetterlage und allem, was sonst noch eine Rolle spielen könnte. Es gibt keine fixe Etappenlänge, da die Wege um diese Jahreszeit sehr schwer einschätzbar sind. Ab dem Erreichen des Mürztals wird es um noch eine Nuance spannender, da ich dann im Kerngebiet der Obersteiermark unterwegs sein werde, wo der Winter seinen Namen noch verdient. Neu ist für mich die Tatsache, dass alle Streckenabschnitte für mich unbekannt sind. Meine Trainingsstrecken im Umland von Graz kenne ich wie meine Westentasche, die sind für mich gut einschätzbar und zwar in jeglicher Hinsicht. Dieser Vorteil ist nun dahin. Kein echtes Problem aber während der Winterzeit eine Herausforderung, denn das Marschieren auf Asphalt sollte die Ausnahme bleiben. Meinen ursprünlichen Plan, erst im Frühling zu starten, habe ich ad acta gelegt, um keine Suche nach dem optimalen Starzeitpunkt aufkommen zu lassen, den es eigentlich nie wirklich gibt. Zwei Etappen pro Monat stehen auf meiner Liste, was dazu führen könnte, dass ich Ende März in Mariazell angekommen sein könnte, denn wenn es gut läuft, Wetter und Verfassung passen, dann kann ich natürlich die eine oder ander Etappe drauf legen oder einige Etappen verlängern – danach steht dann wieder die Erholung am Programm. Regeneration wird auf meiner Strecke eine gewichtige Rolle spielen! Nö, das war nicht immer so, da musste ich mich im Laufe der Zeit „belehren“ lassen, obwohl ich es nicht so recht glauben wollte.
Bewerten:

… auf die erste volle Woche im neuen Jahr: Eisige Kälte, Schneefall, fallweise Sonne bestimmten den Jahresbeginn! Keine optimalen Voraussetzungen für die Bewegung im Freien, da ich für zweistelle Minusgrade einfach kein Brauchbares Outfit besitze. Improvisation war angesagt, um einen halbwegs „sauberen“ Bewegungseinstieg zu schaffen. Ergebnis: 85 Kilometer mehr oder weniger begeisterte Asphaltkilometer sammelten sich im Laufe der Woche auf der Bewegungsliste, ohne dass ärgere Beschwerden auftraten. Das Temperaturmanagement stellte sich immer wieder als große Herausforderung heraus: Einen Hauch zu schnell marschiert, kam ich ins schwitzen und kühlte in der Folge ab – gar nicht lustig! Mir fehlen derzeit meine gut austarierten Strecken, auf denen ich die Temperatur durch die Bewegungseinsatz optimal steuern kann. Schöner Einstieg, hat Spaß gemacht, da ich ganz nebenbei meine erste Etappe meiner Weitwanderung erledigt habe. 19,6 Kilometer von 1500 sind schon erledigt. Für die nächste Etappe muss ich mich sorgfältig vorbereiten, da es gilt 1200 Höhenmeter unter verschärften Umständen zu bewältigen: schwieriger Untergrund, Höhenmeter – kein Abbruch unterwegs möglich: Augen zu und durch!
Bewerten:

… dreiundsechzig Kilometer, der Start im neuen Jahr fühlt sich gut an. Gestern stand ein Regenerationstag am Programm, da meine Fitnessuhr aus mir eine etwas zu hohe Belastung attestierte. Ja, seit einiger Zeit übe ich mich zwischendurch in Geduld und halte den Ball flach, damit sich mein System ausreichend erholen kann. Mit den tiefen Temperaturen kam ich erstunlich gut zurecht, was vermtulich daran liegt, dass mich auf keine Rekordjagd eingelassen habe. Ab Montag starte ich die Vorbereitung für die nächste Etappe, die mich über 1200 Höhenmeter auf verscheneiten Pfaden auf den Schöckel führt. Flotte Geher benötigen im Sommer dafür 3,5 bis 4 Stunden, das heißt, ohne gute Vorbereitung könnte dieser Walk im Winter zur Tortur ausarten. Da mit ein entsprechendes Training mit so langen Steigungen fehlt, muss ich trainieren, mich bestmöglich vorbereiten, denn Abkürzungen gibt es auf dieser Strecke keine. Einen Vorteil hat die Sache auf jeden Fall: Die Grödel werden danach wieder blitz und blank sein! 😉
Bewerten:
… mit dem Spielen nach Noten, mein Enkerl weiß meine Bemühungen nicht wirklich zu schätzen, ab jetzt wird wieder „gefetzt“! Während meiner Wanderung nach Norden werde ich mir ein kleines Reiseliedgut aneignen, um mich auf einsamen Pfaden selbst zu motivieren. „Hit the Road Jack“ wird der erste Song für den Trail sein! Mal sehen, wie lange es dauert bis der Song in auftrittsreifer Form vorliegt…
Bewerten:
… meine gestern kurz entschlossen durchgeführte Einheit meines Weitwanderprojekts führte zu keinen unangenehmen Folgen, womit ich eigentlich nicht gerechnet hatte. Ursprünglich wollte ich abwarten, bis es wärmer werden würde, was fast automtisch zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen sollte. Nun denn, es geht auch bei tiefen Temperaturen einiges, denn mein gestriges Durchschnittstempo – hauptsächich flach – lag bei 4,8 km/h, was vermutlich an den fehlenden Höhenmetern lag, denn eine längere Steigung hätte mich deutlich gebremst. Training und Projektdurchführung wurden kurz entschlossen zusammen gelegt, um das Warten auf den optimalen Startzeitpunkt, den es ja nicht wirklich gibt, zu vermeiden. Die Auswertung der gestrigen Erfahrungswerte: hohe Rutschgefahr, Bekleidung muss angepasst werden, meine Basiskondition liegt deutlich höher als gedacht. Der nächste Abschnitt wird etwas schwieriger, da es gilt rund 1200 Höhenmeter auf verschneiten Wegen zu bewältigen. Gehzeit: ca. 4 Stunden ohne eine Möglichkeit, die Strecke abzubrechen! Diese Strecke werde ich daher in den nächsten sechs bis sieben Tagen vorbereiten.
Die ursprüngliche Idee, die gesamte Strecke von rund 1500 Kilometer „am Stück“ zu absolvieren, habe ich ad acta gelegt, da es dabei zu viele „Unbekannte“ gab, die mir möglicherweise den Spaß verderben hätte können. Als bereits in die Jahre gekommener Herr muss ich der Welt auch nichts mehr beweisen, kann mich also auf den „Genuss“ einer entspannten Wanderung konzentrieren. Der erste Abschnitt führt mich nach Mariazell. Ursprünglich wollte ich diese Wallfahrt innerhalb von vier Tagen absolvieren! Nun werde ich mich entlang der Öffis ( Bus, Bahn ) nach Norden vorarbeiten, Bis St. Lorenzen im Mürztal werde ich nach jeder Einheit wieder zur Regeneration nach Graz zurück fahren, danach kommen Übernachtungen unterwegs ins Spiel, um die Fahrtzeiten zu reduzieren. Die geplanten Distanzen für die Etappen werden nach körperlicher Verfassung und Schwierigkeitsgrad bemessen. Stress vermeiden, keinen Druck aufbauen, der Genuss steht im Vordergrund!
Bewerten:
Früh aufgewacht, machte ich mich knapp vor elf auf den Weg zur Bäckerei, um mein Frühstück ein wenig zu bereichern – etwas Luxus muss an Feiertagen sein. Minus vier Grad, trüb, die Schneeräumung der Gehwege war in Arbeit, da kam mir ein glorreiche Idee: Wie wäre es, wenn ich die erste Einheit meines Weitwanderprojekts ( Graz – Bürgeralm – Mariazell – Jena – Hamburg ) gleich heute dingfest machen würde? Kaffee und Kuchen ließ ich mir in der Bäckerei, ja die hat an Sonn – und Feiertagen bis zu Mittag geöffnet – schmecken, danach legte ich los. 19, 6 km in vier Stunden bei drei bis vier Minusgraden, von ideal weit entfernt. Das ganz große Plus: Der erste Schritt ( waren eigentlich einige ) ist getan! Die geplanten 1500 Kilometer, dich ich ja im Vorjahr bereits in der Praxis absolviert habe, stellen einen Richtwert dar. Wie viele Kilometer es am Ende des Projekts dann wirklich sein werden, das bleibt offen, da ich zu kleinen Umwegen neige, die mich an Orte bringen, die am Weg leben, aber nicht der kürzesten Strecke entsprechen. Das Highlight des Tages war der Schossberg bei Tag in Schnee gepackt, traumhaft schön, aber ziemlich rutschig! Angekommen in Andritz, von hier aus starte ich bei nächster Gelegenheit in Richtung Schöckel, spazierte ich dort ein wenig herum, um danach mit der Bim wieder zurück zu fahren. Bis Mariazell sollte diese Methode ziemlich gut funktionieren, danach wird es spannender …
Bewerten:

52 Kilometer habe ich in der Vorwoche geschafft. 45 km kann ich bereits für 2026 verbuchen, nicht die Welt, das ist mir klar – aber ein Anfang! Mein Körper kann mit den Minusgraden noch nicht optimal umgehen, was ständig dazu führt, das ich Tempo raus nehmen muss. Mein Entschluss, nicht auf optmale Bedinungen für mein Weitwanderprojekt zu warten, sondern „sofort“ damit zu beginnen, wird spannend, da die Außentemperatur weiter absinkt und der Schnee sich zu häufen beginnt. Innerhalb der ersten zwei Wochen im neuen Jahr soll das erste Teilstück in trockene Tücher gebracht werden, die Umsetzung wird definitv spannend, wenn es weiterhin schneit …
Bewerten:

WordPress entwickelt auf meinem Rechner ein gewisses Eigenleben, das ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Der Versuch die Gestaltung wieder zurückzustellen, will mir nicht so recht gelingen – eigenartig! Schaut ganz so aus, als ob ich mich demnächst etwas intensiver damit befassen müsste.
Bewerten:

Viertausendvierzig Kilometer habe ich im Vorjahr geschafft! Im Vergleich zu 2024 … Ja, 2024 war wirklich gut drauf, daher lasse ich diese Leistung erst mal außen vor, um die Kilometerleistung des Vorjahres besser genießen zu können! Inzwischen habe ich bereits fast drei Stunden im Jahr 2026 verbracht und habe gerade eben beschlossen, ja, mein Weitwanderprojekt lebt noch, ab heute wieder in das Training einzusteigen. Maximalleistung steht derzeit nicht am Plan, Konsequenz schon, den aus nix wird nix! Die Vorbereitungsphase im Vorjahr, ja, ich habe 1500 km an 110 Tagen abgeleistet, hat mir gezeicht, dass ich eine derartige Strecke bewältigen kann. Die unsprüngliche Idee, die Strecke möglichst schnell und am Stück zu absolvieren, habe ich an Alter und Lebenssituation angepasst: Das Projekt wird in Teilstücke zerlegt, um Regenerationsphasen zu Hause zu absolvieren, Ausrüstung auf Vordermann bringen, eventuell den Arzt befragen oder eine Therapie absolvieren. Muss nicht sein, könnte aber fällig werden, da ich die Zwanzig doch schon vor einiger Zeit überschritten habe. Elias und Lukas müssen auch besucht werden, außerdem kann ich die Basis auf diese Art ohne größeren Stress versorgen.
Bewerten:

… viertausend Kilometer und ein paar „Zerquetschte“ das fühlt sich im Vergleich zum Vorjahr, ja, da war ich ziemlich gut drauf, etwas mager an. Diese Zahl ließ unter dem Thema Leistungsabfall das ganze Jahr über nicht wirklich los, obwohl klar ist, dass man reinen Kilometerangaben nicht wirklich Leistung messen kann. Hätte ich die Kilometerleistung steigern können, wenn ich es gewollt hätte? Ja, definitiv, denn es gab sehr wohl noch Leistungsreserven, die ich anzapfen hätte können! Allerdings habe ich bewusst darauf verzichtet, da meine Zielsetzung ein Weitwanderprojekt darstellt, bei dem es darum geht, längere Zeit möglichst ohne Beschwerden unterwegs sein zu können, da ich mir weder einen Arzt im Rucksack und auch keinen Therapeuten leisten kann, der mit marschiert. Für Beschwerdenfreiheit hatte ich im Vorjahr – außer der Meckerei – keine großen Gedanken übrig. Mehr Leistung, mehr Wehwehchen danach, einfach, weiß fast jeder! Der Grundgedanke des Bewegens über einen längeren Zeitraum ohne Beschwerden danach, der lief im Hinterkopf mit, ohne, dass ich mich sonderlich darum kümmern musste. Bei der Durchsicht der Aufzeichnungen stellte sich heraus, dass es zwar immer wieder Anpassungen gab, aber der Großteil der Kilometer führte kaum zu Beschwerden danach. Unter diesem Aspekt gesehen, fühlen sich die 4000 plus Kilometer doch um einiges besser an, das „NUR“ könnte ich doch glatt weglassen und durch „schonende“ Kilometer ersetzen, da ich mit Olympia – und Weltmeistertitel sowieso nichts am Hut habe …
Bewerten:

Mein Bewegungspensum tendiert wieder in eine Richtung, die mir gut ins Konzept passt. Keine Rekorde, damit muss ich mich derzeit abfinden, allerdings stellt sich wieder eine recht brauchbare Basisleistung ein, die sich gut anfühlt. Hat die bereits viel zu lang andauernde „Durchhängephase“ nun ein Ende? Möglich wäre es, denn abgesehen vom Anstieg der Kilometerleistung bei höherem Tempo stellt sich wieder eine gewisse Leichtigkeit ein, die erst nach zwölf Kilometer nachzulassen beginnt. Der Tagesdurchschnitt lag im Verlauf dieser Woche bei knapp über 15 Kilometer pro Tag! Vier Mal ließ ich mich dazu verleiten, auf den Schlossberg zu gehen, unterließ aber diverse Challenges, die sich fallweise angeboten hätten. Um während des Gehens auf den kleinen Hügel eine bessere Übersicht zu bekommen, marschiere ich nun mit Metronom! 😉 Hauptproblem: Ich will immer schneller unterwegs sein und komme dann im letzten Drittel mächtig ins Schwitzen, was mir auf dem Rückweg gar nicht gut bekommt, denn genau unter derartigen Bedinungen habe ich mir einen Infekt geholt. Für diese Woche, einige Kilometer kommen heute noch dazu, liegen rund achtzig Kilometer an, womit ich recht zufrieden bin.
Bewerten:

Mein Schlaf-Wach Rhythmus das unbekannt Wesen schlägt nach einer längeren extremen Langschlafphase voll zu: Aufwachzeiten zwischen 6 und 7 ( ohne Wecker ) stehen am Programm! Anmerkung am Rande: Die Einschlafzeiten lasse ich mal außen vor, denn die geben diese Veränderung absolut nicht her, was dazu führt, dass sich um die Mittagszeit die große Müdigkeit einstellt, was mir so gar nicht in den Kram passt. Lieber länger schlafen und danach durchgehend fit sein, Mittagsschläfchen passt mir nicht in den Kram.
Bewerten:

Mein gefühlter „Leistungsabbau“ macht mir fallweise zu schaffen, obwohl sich inzwischen eine gewisse Großzügligkeit eingestellt hat. Die 5555 Kilometer vom Vorjahr, die eher ungeplant so nebenbei zustande gekommen waren, da mir die Gesamtstrecke erst knapp vor dem Jahreswechsel beim Erstellen eines Leistungsrückblicks bekannt/bewusst wurde, „verfolgen“ mich heuer, da sie als „Leuchtfeuer“ für die heurigen Leistungen im Raum stehen.
Diese Distanz machte klar, das mein Umstieg auf ein bewegtes Leben vor fünf Jahren zu erstaunlichen Ergebnissen führte, machte mir aber auch klar, dass es spannende Möglichkeiten gäbe, wenn das Potential entsprechend eingesetzt würde. Es dauerte einige Zeit bis mir klar wurde, dass ich faktische jedes Ziel in Europa per pedes erreichen könnte. Die Idee einer Weitwanderung nahm konkrete Formen an, wobei ich eine Testphase vergleichsweise problemlos durchlaufen konnte. Die geplante Umsetzung wurde für 2026 bei entsprechender Gesundheit lose fixiert.
Das am Anfang des Jahres anvisierte Ziel, mich selbst zu übertreffen – mehr als 5555 Kilometer zurückzulegen – stellte sich bereits nach wenigen Monaten als eher unwahrscheinlich heraus. Der Motor wollte nicht so rund wie im Vorjahr laufen. Am Ende des Jahres werden es also rund viertausend Kilometer für 2025 sein. Nachdem auch Lewis Hamilton seit einigen Jahren schwächelt, obwohl er erst halb so alt wie meinereins ist, gehe ich mit der Leistungsveränderung gelassener um, da die bereits gelebte Zeit scheinbar doch eine Rolle spielen könnte.
Hakt es nun tatsächlich? Hmmmm, der reine Vergleich der Zahlen zeigt in diese Richtung. Wenn die Anzahl der durchlaufenen Jahre in die Gleichung eingefügt wird, dann schaut die Sache gar nicht sooooo schlecht aus …
Bewerten:

… ein wenig mit dem Bewegungspensum, das für mich über einen sehr langen Zeitraum mit Leichtigkeit erreichbar war. Nach dem ärgerlichen Virus, der mich für einige Zeit aus dem Spiel nachm, wollte mir der Leistungsaufbau nicht mehr so recht gelingen. Wenn man nur die Kilometer betrachtet, dann scheint alles wieder in Butter zu sein, was aber nicht so ist, da die Intensität fehlt. Vielleicht sollte ich mir vom Christkind eine Doppelpackung Power-Pur wünschen, um wieder in die Gänge zu kommen. Die Kommunikation bezüglich dieser Thematik verläuft in der Regel im Sand, man man mir einfach nur überhöhte Zielsetzungen vorwirft. Wo kämen wir da hin, wenn alle bis 99 Marathon laufen wollen?! Es hakt also auf der sportlichen Ebene und zum Drübersteuen auch in punkto Kommunikation! Nun frage ich mich: Was kommt noch?
Bewerten:

Herbst und Winter fühlen sich seit einigen Jahren nicht wirklich toll für mich an, was sich auch an meinem Bewegungsprogramm ablesen lässt. Gerade mal neunundvierzig Kilometer brachte ich auf den Tacho, sieben Kilometer pro Tag, Tendenz fallend. Vielleicht sollte ich mich tatsächlich mit einem klimatisch angenehmeren Winterquartier auseinander setzen? Spanien, Marokko, Tunesien oder Malta fallen mir da so auf die Schnelle ein. Für diese Woche habe ich mir zwar wieder einen kleinen Leistungsanstieg vorgenommen, aber …
Bewerten:

Seit es so früh dunkel wird, habe ich meine täglichen Runden in Richtung Innenstadt verlegt. Vorteile: Gute Beleuchtung, jede Menge Glitzerkram für’s Auge und LiveMusik am laufenden Band! Rein kilometermäßig schaut die Sache ja recht brauchbar aus, allerdings fehlt die Power, zu wenig Intensität, der Weg für die nächste Olympiade wird schwierig! Heute habe ich erstmals seit längerer Zeit wieder den Weg auf den Schlossberg mit eingebaut. Secheinhalb statt knapp unter vier Minuten, das sagt alles! Nö, das hat mir die Laune nicht wirklich verdorben, da der Rest der Schlossbergbegeher ja noch deutlich langsamer unterwegs waren. Tja, man lebt fallweise von der Relation! Als Lohn für die Mühe gab es wunderbare Aussichten über die beleuchtete Stadt: ein wahrer Augenschmaus … Die Vorwoche schloss ich mit knapp über siebzig Kilometer ab. Ich lasse diesen Wert einfach mal so stehen …
Bewerten:

… der Start in die Phase II meines Weitwanderprojekts begann recht dynamisch, so als ob mich nichts stoppen könne, was sich dann aber als Irrtum heraus stellte. ein klitzekleiner Infekt stoppte mich erst einmal für vierzehn Tage, aber damit war es noch nicht getan, denn danach zog ich meine Spuren wie ein verlorener Kaugummi, kam nicht recht voran, was aber viel schlimmer war: Ich war total verunsichert, was ich mir zumuten könne! Das „Trainieren“ in die fallenden Temperaturen hinein fühlte sich mühsam und fallweise sogar bedrohlich an, denn einen Rückfall wollte ich auf keinen Fall risikieren. Gestern kam bei fünf MInusgraden plötzlich so etwas wie Bewegungsbegeisterung auf, Leichtigkeit stellte sich ein, ein ungewohntes Gefühl. Was tun? Natürlich konnte ich nicht widerstehen, warf mich ins Gelände und absolvierte rasch mal etwas mehr als zwanzig Kilometer und fühle mich heute ganz in Ordnung. Kommt die alte „Stärke“ wieder oder war das nur so ein kleiner Anfall von Hyperaktivität? Die nächste Woche wird mir zeigen, wie es weiter geht. 75 Tage sind seit meinem großartig geplanten Einstieg in die Phase II vergangen, siebenhundert Kilometer stehen am Tacho, was für so manchen Menschen in meinem Umfeld ganz ordentlich klingt, macht mir ernsthafte Sorgen, denn so war das alles nicht geplant. Natürlich kommt in derartigen Momenten immer das Thema Leistungsabfall im Alter ins Spiel, das mich etwas beunruhigt …
Bewerten:

Radio Helsinki hat heute seinen 30. Geburtstag gefeiert – und Graz hat’s gehört. Wirklich gehört: bis vor die Türen des Kunsthaus Graz, wo sich der legendäre Space04raum in eine Art musikalische Druckkammer verwandelt hat.
17 Acts standen am Programm. Ja, siebzehn – eine Zahl, bei der ältere Semester erst einmal tief durchatmen sollten, bevor sie die Treppe ins Untergeschoss nehmen. Von Punk und Indie über Chor-Performances bis hin zu elektronischem Gewitter war alles dabei:
Hidden by the Grapes, Circle A, Cryptic Commands, Scheidenkleister, HTU Big Band und viele weitere klangen ungefähr so, als hätten sie sich darauf geeinigt, die nächsten 30 Jahre gleich heute mitzufeiern.
Der Space04 fasst offiziell rund 180 Menschen – heute wirkten es allerdings eher 200–250, plus ein kleiner Schwarm, der offenbar in der dritten Dimension stand.
Durchkommen? Unmöglich.
Jeder Schritt war eine Art Gruppenchoreografie, die völlig ohne Absprache funktionierte.
Die Lautstärke lag irgendwo zwischen „energisch“ und „akustische Kernschmelze“.
Für alle unter 25: perfekt.
Für alle darüber: sagen wir so – wer heute keinen Hörschutz mithatte, hat spätestens morgen eine spannende Unterhaltung mit seinem Tinnitus.
Fazit:
Ein großartiges, wildes, übervolles Geburtstagsfest für ein Radio, das seit 30 Jahren die Grazer Kulturszene wachrüttelt.
Empfehlung für ältere Semester?
Ja, aber nur mit Fluchtweg, guten Schuhen und viel Humor.
Bewerten:

Radio Helsinki, das Freie Radio aus Graz, feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum. Was 1995 als kleines Experiment begann, ist heute eine feste Größe der steirischen Kulturlandschaft.
1995 – Die Anfänge im Sendefenster
Am 22. September 1995 ging Radio Helsinki erstmals auf Sendung – noch nicht eigenständig, sondern in einem wöchentlichen Sendefenster auf Antenne Steiermark. Privatradio war damals in Österreich noch nicht erlaubt, daher konnten freie Radioprojekte nur in kleinen Zeitinseln arbeiten. Trotzdem entstand hier ein Raum für alternative Musik, engagierte Wortbeiträge und kritische Stimmen, die sonst im Äther keinen Platz fanden.
2000 – Der Schritt in die Eigenständigkeit
Mit der Öffnung des Radiomarktes erhielt Radio Helsinki im Jahr 2000 eine 24-Stunden-Lizenz. Ab diesem Zeitpunkt sendete der Sender rund um die Uhr und entwickelte sich zu einem offenen, basisdemokratischen Radioprojekt mit hunderten ehrenamtlichen Gestalter*innen.
Die Idee dahinter
Radio Helsinki versteht sich als Freies Radio:
offen, unabhängig, werbefrei, politisch und kulturell vielfältig. Jede*r kann mitmachen, Beiträge gestalten, Musikstile präsentieren oder gesellschaftliche Themen diskutieren. Es ist ein Medium, das bewusst die Vielfalt der Stadt Graz hörbar macht.
2025 – 30 Jahre Vielfalt
Heute, 30 Jahre nach den ersten Sendestunden, steht Radio Helsinki für eine lebendige Mischung aus Kunst, Kultur, Aktivismus, Subkultur und Community-Engagement. Zum Jubiläum präsentierten 17 Acts ein großes, buntes Programm im Kunsthaus Graz – ein Fest, das die Vielfalt des Senders widerspiegelt.
Bewerten:

… hat über den Zufall beinhart zugeschlagen! Wobei Zufall die Sache nicht ganz trifft, denn derartige Fälle kenne ich aus der Vergangenheit, sie sind nicht wirklich neu. Hat es etwas gebracht? Schon schön, wenn einem der Zufall einige Tipps frei Haus serviert. 🙂 Ergebnisse: Nö! Diese Cover-Band schafft es mit einem Auftritt pro Jahr 500 Besucher in den Schlossberg-Dom zu locken! Die Miete kostet, das heißt, wenn man nicht genug Besucher anlockt, dann geht sich das nicht aus – aber … es soll auch einige Termine geben, wo das Haus Künstler nicht voll zur Kasse bietet,
- Ein Musiker setzt sich an meinen Tisch und weiß genau über mein Wunschthema bescheid – cool …
- Gespräch war klar! Nein, die Lottozahlen wurden mir nicht übergeben – schade!
- Einige Daten, die ich bei Gelegenheit selbst weiter verfolgen kann, schafften Klarheit, was die Sache aber nicht vereinfacht …
- Die spannenste Botschaft: Es ist höchst erstaunlich, was alles geht …
- Kann ich das einfach nachmachen? Nö …
- Jedenfalls war diese Konversation durch einen erstaunlichen Zufall entstanden!
Bewerten:

Meine heutige kleine Runde beinhaltete 385 Höhenmeter, ja, es geht wieder etwas und in Summe knapp über sechszehn Kilometer. Der Abkühlung wirkte ich durch drei Lokalbesuche entgegen. Die kleinen Rastmomente, um mich aufzuwärmen, mussten sein. Als erstes bot sich der Pizza – Laden an, danach kam die Steign dran und da wurde es richtig interessant, denn da setzte sich ein Musiker an meinen Tisch und erzählte vom Auftritt seiner Band im „Dom im Berg“, der eine Luxuslocation darstellt. Muss ein cooler Abend gewesen sein, der auch von anderen anwesenden Gästen in den höchsten Tönen gelobt wurde. Mehr als 500! Besucher!!! Da schlackerten meine Ohren mächtig, denn die Band gibt nur ein Mal im Jahr ein Konzert in Graz.
Im Prinzip wurde ein Traum wahr, denn genau auf so eine Chance habe ich gehofft! Bereits seit einiger Zeit arbeite ich daran, einen Insider befragen zu können, wie es auf den größeren Bühnen so läuft und dann setzt sich der Typ in einem mir eigentlich fremden Lokal an meinern Tisch und – er plaudert frisch und fröhlich über das Drumherum. Nein, er hat mir sicher nicht alles erzählt aber doch einiges mehr als ich bis jetzt erfahren hatte. Richtig spannend wurde es bei der Besucheranzahl, denn 500 Besucher das ist nicht ganz ohne. Natürlich habe ich ihn gefragt, wie man das mit einer in Graz faktisch unbekannten Band organisieren könnte … Einfach ist das nicht, das war klar, denn die Cover-Band hat sich innerhalb von 14 Jahren ein feines Publikum angelacht, das alljährlich auftaucht, um zu sehen, was die alten Herren so drauf haben.
Auf die Frage, ob da eine Punk-Band davor einen Platz hätte, kam erst mal kein Nein, allerdings habe ich Zweifel, ob Punk und Cover-Songs harmonieren … Einerseits war ich überrascht und froh, um einfach einmal etwas aus erster Hand zu erfahren, andererseits war ich auf eine derartige Situation nicht wirklich vorbereitet. Was tun? sorgfältig vorbereiten, für den Fall der Fälle …
Bewerten:

Leistung leicht ansteigend – das passt mir gut!
In den letzten zwei Tagen habe ich dreiundzwanzig Kilometer abgespult: Keine Heldentat, keine brutalen Höhenmeter – eher gemütlich geringe Intensität, Schritt für Schritt, ganz entspannt. Und trotzdem merkt man: Der Körper wacht auf, kommt ins Rollen, wird wieder runder im Rhythmus.
Nur eines nervt: die Kälte.
Sobald das Thermometer unter „angenehm“ fällt, merke ich, wie mir die Energie schneller aus den Fingern rinnt als mir lieb ist. Die Beine wollen, die Lunge rebelliert – damit muss ich im Winter wohl oder übel leben!
Also ja … manchmal denke ich ernsthaft darüber nach, einfach nach Hawaii auszuwandern. Sonne, Wärme, Meer – ein Klima, das meinen Kreislauf nicht ständig herausfordert. Wer weiß … vielleicht wäre das sogar der entscheidende Performance-Boost.
Bis dahin? Weitergehen. Warm anziehen. Und träumen.
Bewerten:

aufgewacht knapp vor acht
gute laune rasch entfacht
draußen alles klar und trocken
sieht nach schnee aus – süße flocken
da war noch was, fällt mir nicht ein
die lottozahlen, es ist zum schrein’n
gerade eben im traum sah ich sie
nun sind sie weg, welch eine parodie
hätte ich sie doch gleich notiert
eine reise wäre schon arrangiert
Bewerten:

Bewegung in Maßen, um mich zu schonen, stand am Plan. Die 61 Kilometer im Vergleich zur Vorwoche ? Da ist ein leichter Leistungsabfall zu erkennen, aber die Verfassung ist trotzdem ganz in Ordnung – der Körper meckert nicht wirklich, er schickt nur gelegentlich kleine, neckische Signale. Der Hals reagiert noch immer auf die kalte Luft, offenbar findet er die Temperaturen ein bisschen zu kühl für die Jahreszeit, ein ständiger Begleiter bei jedem Schritt, der mich gleichzeitig erinnert, dass selbst die besten Geher ihre Eigenheiten haben.
Die Strecke habe ich in Abschnitte eingeteilt, um Abkühlung zu vermeiden – clever, oder? So bleibt der Körper angenehm warm, und die Beine danken es mit einem leichten Jubeln bei jedem Abschnitt. Zu lange Bewegungseinheiten fühlen sich noch nicht wirklich gut an, der innere „Schweinehund“ kichert leise, während er mir zuflüstert: „Siehst du, ich hab’s ja gesagt.“
Phase II: 600 Kilometer in 63 Tagen – überwiegend flach, aber konstant. Die geringe Steigung hat den Vorteil, dass ich nicht ständig auf die Knie schauen muss, während der Kopf schon überlegt, wie die nächsten Kilometer aussehen. Kontinuität zahlt sich aus, das Unterbewusstsein winkt anerkennend, und der Humor, der bei jedem Schritt mitschwingt, macht jede kalte Brise erträglicher. Es läuft nicht nach Plan – aber es „läuft“!
Alles in allem ein sanftes Gleichgewicht zwischen Leistungsanspruch und Wohlfühlen, zwischen Halsmeckern und Schweinehund-Jubel, zwischen Schritt für Schritt und dem leisen Stolz, der sich am Ende der Strecke einstellt. Und während die Füße den Boden spüren, merkt man, dass Bewegung nicht nur eine physische, sondern auch eine kleine mentale Reise darstellt. Im Winter werde ich definitiv nicht nach Norden marschieren, außer er wäre angenehm warm …
Bewerten:

Diese Trainingswoche stand erneut im Zeichen steigender Belastung. Insgesamt kamen 70 Kilometer zusammen, inklusive Geländeanteilen und moderaten Steigungen. Die Leistung zeigt weiterhin eine langsame, aber stabile positive Entwicklung. Der Körpersignal-Check bestätigt: Qualität vor Tempo.
Trotzdem wurde deutlich, dass Überbeanspruchung zu spürbaren Rückschritten führt. Regeneration bleibt ein wichtiger Faktor, vor allem bei langanhaltender Belastung. Phase II des Gesamtprojekts läuft inzwischen eher „nebenbei“ mit: Mittlerweile sind 550 Kilometer absolviert.
Der Fokus lag dieses Mal zusätzlich auf Trainingsbedingungen bei Kälte und einer geschwächten körperlichen Verfassung durch Infekt-Nachwirkungen. Eine wichtige Erfahrung, da das Weitwanderprojekt realistische Szenarien nicht aussparen wird.
Fazit: Fortschritt erkennbar, Stabilität steigert sich. Belastung bleibt kontrolliert, Regeneration bewusst eingeplant. Anforderungen im realen Außeneinsatz rücken greifbarer. Das Training ist kein Ponyhof, wenn der Eisbär sich draußen herum treibt!
Bewerten:

Aus unerfindlichen Gründen läuft der Transfer digitaler Nachrichten derzeit etwas holprig ab. Bekannte Nachrichten, die ich schon seit ewigen Zeiten pünktlich zugestellt bekomme, landen im Spam-Ordner, andere scheinen nirgendwo auf, tauchen dann nach Wochen wie aus dem Nichts auf … Zauberei? Kann es sein, dass nach der Bahn die elektische Post zu schwächeln beginnt? Muss ich wieder alles auf Papier schreiben und persönlich zustellen? Viele Fragen … Heute wurde jedenfalls ein Testmail in Richtung Open Stage abgeschickt, nun harre ich den Dingen, die sich daraus entwickeln …
Bewerten:

…dauert bis ich wieder voll fit bin! 77,5 km klingt ja recht ordentlich, was auch irgendwie stimmt, denn eine derartige Distanz im Laufe einer Woche habe ich schon lange nicht mehr geschafft. Die abgeleisteten Kilometer fühlen sich gut an, da ich in der Natur unterwegs war, Wind und Wetter wurden meine Freunde, wobei heute auch die Sonne dazu stieß, das sollte wohl so eine Art Bonus für meine Motivation sein, denn die Leistung hinkt noch deutlich hinter meinen Vorstellungen hinter her. Die mehrtägige Wanderung nach Mariazell habe ich endgültig gestrichen, denn rund 140 Kilometer in 3 bis 4 Tagen, da muss ich fit sein, da muss alles passen, damit es auch Spaß macht. Quälen wäre nur bei entsprechender Bezahlung ein Thema, da ist aber nichts in Sicht, was mich eizen würde. Fazit: Leistungsanstieg erkennbar, abwarten wie sich die Dinge weiter entwickeln! Sobald ich den Kollerberg wiede unter 50 Minuten gehen kann, dann überlege ich , wie ich weiter machen werde!
Bewerten:

Nachdem mein Körper mir derzeit Grenzen setzt, wenn es um Leistung geht, habe ich mich heute dem Thema Chat GPT gewidmet. Nach einem kleinen Testdurchgang, bei dem mir Chat GPT beweisen musste, dass dieser digitale Zauber etwas wert ist, ließ ich das Ding an Live-Lokale von Graz ran. Ergebnis: Unentschieden würde ich sagen, denn es gab auf beiden Seiten Lücken. Falls man das Tempo miteinbeziehen würde, dann hätte Chat GPT auf den ersten Blick natürlich gewonnen, da der digitale Zauberkasten aber mindestens ein Jahr hinterher hinkt, würde ich auch in dieser Disziplin ein Unentschieden für gerecht halten. Waren mein Lokalrecherche – Runden umsonst? Nein, nie und nimmer, denn so „schlau“ Chat GPT auch sein, so kann es all die feinen Gespräche, die ich unterwegs hatte nicht ersetzen. Spannend wird es bei der nächsten Runde, denn da werde ich mich mit Chat GPT in aller Ruhe unterhalten, wie man eine Tour für eine Band organisiert … Ob Chat GPT so etwas eigenständig lösen kann? Das wäre ja der Hit des Tages!
Bewerten:

… kommen, gehen, tauchen fallweise unter, um nach längerer Zeit dann doch das Tageslicht zu erreichen – ganz schön komisch. 🙂 Jedenfalls habe ich heute wieder ein Mail in Richtung Norden ( Mittelnordosten ) auf die Reise geschickt, in der Hoffnung, dass es vor Weihnachten im Großraum Jena eintrudelt. Meine Sorge, dass einige der entschwundenen Mails im Spam-Ordner ausharren mussten, war vermutlich umsonst, zur Sicherheit schaue ich seit einer Woche immer wieder rein und – heute wurde ich fündig. Dieses Schreiben stammte allerdings aus dem hohen Norden und wurde vermutlich wegen der Kälte falsch eingeordnet. Vermutlich sollte ich in Zukunft auf die Zusendung der Lottozahlen für die Folgewoche verzichten! Wer immer Spaß am Lesen Mails hat, ohne als Adressat aufzuscheinen, falls das möglich ist, sollte mir die Lottozahlen einfach weiter reichen, der Pott reicht doch für beide …
Bewerten:

Seit es so früh dunkel wird, wähle ich für meine abendlichen Runden immer öfter die City aus, da sie gut beleuchtet ist und fallweise einen höheren Unterhaltungswert anbieten kann. Meine Auftrittsort-Suche hat dazu geführt, dass ich fallweise zum Ansprechpartner für Auftrittssuchende werde. Da kommen dann so Ansagen wie folgt: Hääää, Alter, woher kennst du die ganzen Beisln !? Der ungesagte Teil hat mit meinem Alter zu tun, das derartige Kenntnisse für diese Jungs eher ausschließt. Diesbezüglich musste auch ich Lehrgeld bezahlen, denn als absolut beste Quelle für meine Suche, stellte sich eine reife Dame in einem Porzellan-Laden heraus – Hammer, die Lady kannte so ziemlich alles coolen Lokale der City, die Live-Musik am Programm haben! Das heißt, ich muss mein durch harte Kilometerarbeit erworbenes Wissen etwas auffrischen, um bei Bedarf geschäftliche Vrhandlungen führen zu können. Ganz nebenbei wurde ich gefragt, ob und wann „meine“ Punk-Band nun ihr Graz Debüt gibt. Uff, das war ein harter Treffer, da ich nicht gerechnet hatte, dass sich jemand meine Brabbelei vom Sommer gemerkt hat. In der Eile fiel mir der Name nicht sofort ein, aber mit der „heißen Punk-Band“ und den 4 Musikern lag ich ja so was von richtig und irgendann hat es dann Klick gemacht. Eilige Suche auf Instagramm, kurze Anmerkung, dass die Jungs gerade dabei sein ihre neues Album einzuspielen, … Puh, die Sache mit der Studioarbeit hat mich gerettet! Bei nächster Gelegenheit muss ich mir so eine Art Schummelzettel vorbereiten, denn Federico wollte mir gleich so eine Art Manger vom „Wakuum“ vorstellen, das ich bei nächster Gelegeheit besuchen werde. Heute musste ich einen kleinen Schock verkraften, der es in sich hatte, denn Radio Helsinki feiert seinen 30er im Stadtpark, allerdings ist das Programm schon fertig, die City mit den Plakaten voll gekleistert. Am . November werde ich wenn irgendwie möglich dabei sein, denn trifft sich alles, was Rang und Namen hat …
Bewerten:

… meiner Weitwanderungsvorbereitung läuft seit meinem scheinbar harmlosen Infekt nicht wirklich nach Plan. Die geplanten Outdoor-Übernachtungstests wurden von mir gecancelt ( endlich kann ich diesen Begriff auch einmal verwenden ), das Schwimmen mit den langsam abfallenden Wassertemperaturen liegt auf „Halde“, da eine gewisse Verunsicherung bezüglich meiner Belastbarkeit vorherrscht. Einen selbstverschuldeten Rückfall mag ich mir momentan nicht antun! Das deutlich angehobene Bewegungspensum an drei aufeinanderfolgenden Tagen, vermutlich übertreibe ich schon wieder, fühlt sich gut an, allerdings floppt im Hinterkopf immer wieder ein warnendes Fragezeichen auf. Was wäre, wenn ich unterwegs mit in einer derartigen Situation konfrontiert wäre? Abwarten und hoffen, dass ich mich rasch genug erholen würde – oder Abbruch? Die Phase II läuft nun seit 46 Tagen, statt dem erwarteten Aufwärtstrend, den geplanten Höhenmetern, schlage ich mich mit einem langsamen Leistungsaufbau bei fallenden Temperaturen herum. Trotz der 15 Leerlauftage kamen knapp über vierhundert Kilometer zusammen, da ich vor dem Infekt mächtig Gas gegeben habe. Habe ich mich verausgabt und diversen Krankheitserregern Tür und Tor geöffnet? Hmmmm, …
Bewerten:

… ich mir da eingefangen, diese Frage „quält“ mich seit einigen Tagen, da ich einfach nicht in die Gänge komme? Ein kleiner Rundflug über das große weite Netzwerk führte zum Eindruck, dass ich mit derart langen Nachwehen nicht allein bin. Im Reich der herbstlichen Seltsamkeiten zieht ein dubioser Virus seine Kreise und will einfach nicht ganz weichen! Im Prinzip bin ich durch, es müsste alles wieder wie gehabt laufen – tut es aber nicht! Zu enig Licht, zu niedrige Temperatur, zu viel Feuchtigkeit – nur Nässe, noch kein Schnee – zu wenig Schlaf,zu wenig Energie, es läuft nicht wirklich gut! Wirklich ärgerlich ist die Tatsache, dass mir so meine Kältbäder mit der abfallenden Temperatur entgangen sind und ich derzeit nicht so reicht weiß, wann ich meinem Körper wieder etwas Kühles zumuten kann. Der Durcheinander nervt! Für diese Woche steht auf einem winzigen Zettel: Fünfzig Kilometer wären eine tolle Sache, das Tempo spielt derzeit noch keine Rolle …
Bewerten:

… fünfundzwanzig Kilometer geschafft, erstmalig wieder einmal nach gefühlt nach ewigen Zeiten. Kommt wieder Schwung in die Bude, stellt sich die gewohnte Leistung wieder ein? Klar, die Kilometeranzahl sagt nicht wirklich viel aus, das hat mir meine Fitnessuhr bereits mit einem Zwinkern mitgeteilt, da Steigungen und Tempo noch fehlten. Bei vier Grad Außentemperatur da hätte ich mir doch glatt die dickere Jacke gewünscht, aber man kann nicht alles haben, außerdem steht eine gewisse Abhärtung an, der Körper sollte sich an die herbstlichen Temperaturen gewöhnen.
Bewerten:

,,, ein neuerlicher Versuch wieder in die Gänge zu kommen! Das Ergebnis der Vorwoche, wenn es um Bewegung geht, vergesse ich sicherheitshalber erst einmal, denn, tja, Wunsch und Wirklichkeit konnten nicht in Einklang gebracht werden. Um Zeit zu sparen lasse ich die Ursachensuche außen vor und beschäftige mich mit den Zielen dieser Woche. Zur Feier des Montags marschierte ich zwölf Kilometer …
Bewerten:

Die vorige Woche, wie soll ich es möglichst diplomatisch ausdrücken, stellte sich „bewegungstechnisch“ gesehen als harmlos heraus. So ganz kann ich diesen noch immer andauernden „Schwächezustand“ nicht einordnen, weiß aber genau, dass mir diese Situation absolut nicht ins Konzept passt. Alternativ besuchte ich eine Lesung im sonnigen Süden, die meine Bauchmuskeln im Übermaß zur Arbeit anregte, aber ins Summe, abgesehen vom Unterhaltungswert, kaum zum Erreichen des Bewegungspensum beitrug. Eine kleine Session, zu der ich eingeladen wurde, entwickelte sich nach anfänglicher Frustration unerwartet gut und wird demnächst fortgesetzt, jedeoch stellte sich heraus, dass der sportliche Wert des Zupfens von Saiten überbeweertet wird. Da wäre noch der absolute Stresstest: Hilfe beim Bau eines Lego-Bausatzes für Neunjährige! Gott sei Lob und Dank, dass es diese Bausätze zu meiner Zeit noch nicht gab! Als Vorbild für mein Enkerl durfte ich nicht durchdrehen, diverse Teile an die Wand werfen, auch Unmutsäußerungen waren mir bereits im Vorfeld verboten worden, einzig das entspannte Zusammensetzen diverser Minibausteine war mir erlaubt. Als der Renner dann endlich fertig war, galt das Lob dem Besitzer der Karre … Nö, Bausätze mit Unmengen von winzig kleinen Teilen, die man ohne Lupe gar nicht richtig sehen kann, das ist absolut nicht mein Ding! Beim nächsten Besuch bekommt der kleine Mann was Handfestes: Hammer, Säge, Schraubenzieher, Bohrmaschine, damit wir richtig loslegen können … Der langen Rede kurzer Sinn: 32 Kilometer hatte ich am Tacho, war ständig müde, hatte abgesehen von einigen kleinen Aktionen absolut keine Lust auf irgendwas. Wann kommt eigentlich das Christkind? Fiel mir gerade so ein, denn nach Weihnachten geht es in der Regel wieder aufwärts!
Bewerten:

Vor zwanzig Tagen verspürte ich auf meinem Heimweg, nachdem ich den Schlossberg „erklommen“ hatte, ein Kratzen im Hals. Nichts Besonderes, noch nichts, dass Sorge hätte aufkeimen lassen, mich hätte veranlassen können, einfach in die nächste Bim einzusteigen, um mich dort aufzuwärmen und mich ganz gemütlich nach Hause bummeln zu lassen. Nö, „harte Kerle“ ziehen ihr Ding durch, marschieren schlotternd vor Kälte durch zugige Gassen, sparen sich den überteuerten Fahrkartenpreis, um Petrus zu beweisen, dass er ihm absolut nichts anhaben kann. Die Kurzfassung der folgenden Stunden und Tage: Heisekeit, Husten, laufende Nase, Kopfschmerz, Müdigkeit bis zum Abwinken, Leistungsverlust, übermäßiger Schlafbedarf im zweistelligen Bereich, der Infekt wanderte nach dem Erreichen der Bronchien noch weiter und erzwang einen gehäuften Flüssigkeitstausch. Beinahe hätte ich die schmerzenden Glieder und die wirklich unangenehmen Spannungen verteilt über den ganzen Rücken vergessen. Ich nenne das ganze Paket einfach Infekt, ärztlicherseits wurden die genannten und noch einige andere Symptome unter Covspeed 1500 abgelegt. Drei Versuche, den ganzen Zauber durch intensive Aktivität einfach raus zu schwitzen, versagten und könnten möglicherweise dafür verantwortlich sein, dass sich „alles“ etwas in die Länge zog. Nun, seit zwei Tagen geht es bergauf und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn gestern konnte ich rund dreihundert Höhenmeter bewältigen, ohne oben völlig in mich zusammen zu sacken, obwohl, den Aussichtsturm traute ich mir wegen der schwammigen Beinarbeit erst nach einer angemessenen Pause zu. Schön war es da oben, abgesehen von der Tatsache, dass ich mir eine Sitzgelegeheit gewünscht hätte!
Bewerten:

… zieht sich, fühlt sich „endlos“ an, will einfach nicht in die Gänge kommen, womit ich so nicht gerechnet habe! Meine geplanten Alm-Spaziergänge kann ich mir auf den Hut stecken, denn derzeit machen mir sogar längere Abschnitte ohne Steigung nach relativ kurzer Zeit „Ärger“. Als Ersatz für die 260 Stufen bis zum Uhrturm habe ich mit dem Schlossbergstollen vorlieb genommen und – war bereits auf halber Höhe geschafft. Vierzehn Kilometer war ich in Summe unterwegs, nun lasse ich mich überraschen, wie ich morgen fühlen werde. Sollte alle Positionsleuchten auf Grün stehen, dann kann ich mich ins Geschehen stürzen, die Kondition auf Vordermann bringen und hoffen, dass ich wenigsten eine oder zwei „miner“ Almen unter Dach und Fach bringe. Die Outdoor-Übernachtung lasse ich unter diesen Umständen erst mal außen vor, dieses Thema kann ich dann im Winter abarbeiten.
Bewerten:

… steht an, damit ich wieder in die Gänge komme. Kein einfaches Unterfangen, da es darum geht ganz langsam zu steigern, was so gar nicht meinem Naturell entspricht. Am Samstag stand eine Runde um den See mit meinem Enkerl am Programm. Natürlich wurde recht rasch klar, dass Opa heute keine Abfangspiele mit macht und auch die Huckpackspiele auf dem letzten Drittel wurde durch Pausen und Unterbrechungen etwas „langweiliger“ als gewohnt. Gestern stand dann wieder eine richtige Runde – ein Steilstück wurde ausgeklammert – am Programm. Prinzpiell lief es recht gut, das Tempo musste allerdings immer wieder reduziert werden, da sich Konditionsmängel offenbarten. Es gibt noch einiges zu tun, bis meine geplanten Alm-Projekte zum Einsatz kommen werden.
Bewerten:

Der Einstieg in die Phase II meiner Weitwandertraining verläuft derzeit etwas stockend, denn statt Outdoor-Übernachtungen hänge ich im Bett ab und warte auf Besserung. Die Behauptung des Arztes, dass es sich um Covid 1500 handeln könnte, habe ich nach einer kurzen Anlaufzeit als Scherz erkannt. Kann es sein, dass er sich über meine Weitwanderpläne lustig macht? So ein Lümmel, der bekommt keine Ansichtskarte! 😦 Zwei Wochen ohne Training, zwei Wochen rumknotzen und abwarten, bis alle System wieder normal laufen – schrecklich! Zur Halbzeit wollte ich eine Abkürzung nehmen und einfach ein wenig frische Luft schnappen – oben am Hügel … Keine gute Idee, denn am nächsten Tag lag ich flacher als flach! Systemmeldung: Halt die Füße still, ansonsten wird es happig! Da habe ich klein beigegeben, mich wieder der Ruhe, dem Teetrinken und dem Schlaf hingegeben, bis ich dann heute meine erste kleine „Einstiegsrunde“ drehte, um danach „umzufallen“ und zu schlafen. Auch unterwegs war ich permanent gezwungen das Tempo nach unten einzupendeln. Aus der Ferne dürfte das Gefühl entstanden sein, dass ich so eine Art Schleichtraining durch führe …
Bewerten:
Aktuelle Beiträge
Kategorien
Archiv
203.382 Besuche
-
Abonnieren
Abonniert
Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.