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Textguerilla!
https://textguerilla.wordpress.com
Sun, 16 Nov 2008 16:33:58 +0000de-DE
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1 https://wordpress.com/4753700https://s0.wp.com/i/buttonw-com.pngTextguerilla!
https://textguerilla.wordpress.com
Textguerilla-Gewinnspiel: rätseln und gewinnen!
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/textguerilla-gewinnspiel-ratseln-und-gewinnen/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/textguerilla-gewinnspiel-ratseln-und-gewinnen/#commentsSat, 15 Nov 2008 22:21:48 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=914Manchmal ist es uns ein Rätsel, was ein Text sagen will. Manchmal ist es uns ein Rätsel, wie man für so wenig Geld arbeiten kann. Manchmal ist es uns ein Rätsel, wie so viele Fehler unentdeckt bleiben konnten.
Manchen ist es ein Rätsel, was dieses Blog hier soll. Manchen ist es ein Rätsel, wer hier bloggt. Und warum oder für wen. Die Antwort darauf gibt – ein Rätsel. :-)
Das erste Gewinnspiel-Kreuzworträtsel der Textguerilla. Sagt es weiter, macht mit, gewinnt einen der zehn Preise. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:
Die Teilnahme ist ganz einfach: Einfach das Rätsel hier als PDF herunterladen, lösen und die Lösung einfach per E-Mailschicken. Einsendeschluss ist der
7. Dezember 2008 (noch rechtzeitig, um evtl. gewonnene Preise als Weihnachtsgeschenke zu verwenden. *g) Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/textguerilla-gewinnspiel-ratseln-und-gewinnen/feed/3914Biggi Mestmäckerraetsel1bildBlogger oder Bloggerin?
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/blogger-oder-bloggerin/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/blogger-oder-bloggerin/#commentsSat, 15 Nov 2008 20:49:59 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=944Die Schweden haben uns die Elche beschert und Ikea, Pippi Langstrumpf und Henning Mankell, Ingmar Bergman und Abba – und nun sind sie (beziehungsweise drei von ihnen) auch noch auf die Idee gekommen, ein Programm mit dem schönen Namen Genderanalyzer zu erstellen, das binnen Sekunden erkennen soll, ob ein Text von einem männlichen oder weiblichen Autor stammt.
Lea M./www.pixelio.de
Grundlage dafür waren 1000 Blogs, die von Männern geschrieben wurden, und 1000 Blogs, die von Frauen geschrieben wurden. Ergebnis: Männer schreiben „eher in einer objektiven Art“, Blogs von Frauen „gleichen eher Tagebucheinträgen“. AHA!
Das Wort „Bier“ wird laut Maschinenhirn zu 82,7 Prozent von Männern und nur zu 17,3 Prozent von Frauen verwendet – hmm, hierbei, denke ich, kann es sich nur um ein typisch schwedisches Phänomen handeln. Ich stelle mir jedenfalls vor, dass die weibliche Bierquote hierzulande ganz anders ausfallen dürfte ;-). Leider, leider funktioniert der Analyzer nicht für deutschsprachige Blogs.
Wen’s interessiert: Hier ist ein Interview mit einem der Erfinder zu lesen. Zitat:
Bevor ich mit dem Projekt Genderanalyzer begonnen habe, hatte ich überhaupt keine Ahnung, wie viele Menschen überhaupt bloggen. Ich war überrascht, dass es so viele tapfere Menschen da draußen gibt, die sich übers Netz ausdrücken.
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/15/blogger-oder-bloggerin/feed/2944Elkepaar_2558853Wir sind nicht allein.
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/wir-sind-nicht-allein-2/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/wir-sind-nicht-allein-2/#commentsFri, 14 Nov 2008 19:25:23 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=939Die Agentur Niemand & keine Partner hat sich der Misskommunikation verschrieben. Die besten Missgriffe der Werbewirtschaft werden unter der „Unkreation des Monats“ vorgestellt.
Wenn das mal kein klarer Fall für die Textguerilla ist.
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/wir-sind-nicht-allein-2/feed/2939AimeeTextklau bei Elite-Partnerbörse
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/textklau-bei-elite-partnerborse/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/textklau-bei-elite-partnerborse/#commentsFri, 14 Nov 2008 09:26:22 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=912Dieser Artikel entlockte mir gerade ein Augenrollen: Da konnte sich eine Partnervermittlung für zahlungskräftiges Klientel offenbar keinen eigenen Texter leisten – und klaute kurzerhand die Anzeigentexte eines Konkurrenzunternehmens. Peinlich!
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/textklau-bei-elite-partnerborse/feed/1912textzickeAmerika, du hast es besser
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/amerika-du-hast-es-besser/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/amerika-du-hast-es-besser/#commentsFri, 14 Nov 2008 01:34:59 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=906Herzensbildung kann man ja gar nicht überschätzen, auch wenn rezente Bildungssysteme sie — zu welchen Gunsten eigentlich? — opfern. So muss heute nicht mehr nur die Jugend behutsam an sie herangeführt werden. Vor allem Spracherziehung soll auch Freude machen.
Die russische Philologin Marina Orlova hat das verstanden und ist eigens von Nischni Nowgorod nach Beverly Hills gezogen, um von dort den kulturlosen Amis ihre Sprache beizubringen. Heute hat sie den meistbesuchten Channel auf Youtube. Mit dem Lach-, Sach- und Fachverstand, den heutige Lehramtsstudierende vermissen lassen, behandelt sie meist in handlichen Lektionen von zwei bis vier Minuten ein Wort auf einmal und gibt jeweils zur Vertiefung Hausaufgaben. Allein die Namensgebung für ihre kleine Schule der Wortes drückt Spaß aus: Heiß auf Worte — hier lebt jemand leidenschaftlich. Meine Lieblingslektionen sind Karaoke, Ketchup vs. Catsup und Peekabo (alphabetisch).
Na bitte, geht doch.
Hier eine Lektion, die besonders uns Werbetexter interessieren sollte: die Etymologie des gängigen Blindtextes:
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/14/amerika-du-hast-es-besser/feed/6906ismaelsMarina Orlova, HotForWordsSchlimmer geht’s nimmer …
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/schlimmer-gehts-nimmer/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/schlimmer-gehts-nimmer/#commentsThu, 13 Nov 2008 19:47:05 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=893… denkt man immer (sorry für die drei Pünktchen). Leider geht’s doch noch schlimmer: Nicht genug, dass dieser Müslihersteller aus dem Odenwald (nein, ich nenne den Namen jetzt bewusst nicht) meint, er müsse seine Radiospots alle selbst sprechen – in der Tat produziert der Chef höchstselbst diese unsäglichen Dinger in seinem Tonstudio im Keller. Nein, heute drückte man mir das auch noch auf Schwäbisch aufs Ohr, als ich wehrlos im Auto saß und auf den Verkehrsfunk wartete.
Gnade!
Mittlerweile behaupten ja angeblich Werbeprofis, diese Dilettantenwerbung sei Kult. Allein, mir fehlt der Glaube. Ich kaufe jedenfalls niemalsnienicht dieses Müsli aus dem Odenwald. Schon aus Prinzip nicht. Und wenn es die letzte Packung im Regal wäre. Lieber ess ich Haferflocken ohne alles. Und wir haben hier durchaus einen beachtlichen Müslikonsum. Nicht einer meiner sauer verdienten Cents soll in die Herstellung dieser akustischen Umweltverschmutzung fließen. Jawoll.
Bei der Gelegenheit interessiert mich: Gibt es eigentlich auch gute Radiowerbung? Mir fällt da spontan sehr wenig ein. Woran liegt das? Ist das Format so schwierig? Weil man so wenig Zeit und nur den Audiokanal hat?
]]>https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/schlimmer-gehts-nimmer/feed/11893altextoneKurz und gut.
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/kurz-und-gut/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/kurz-und-gut/#commentsThu, 13 Nov 2008 19:25:26 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=890
bluemchen/www.pixelio.de
„Die Zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamellbonbons aber exakt 25.911 Wörter.“
Deutsche Gründlichkeit und europäischer Regulierungswahn in allen Ehren, aber: Was wirklich wichtig ist, braucht nicht viele Zeichen. Nur die richtigen.
cossac/www.pixelio.de
Das Zitat ist ein hübsches Beispiel für die Kunst des Weglassens. (Auch, wenn für Gesetzestexte andere Kriterien gelten als für Sprachwerke, die auch tatsächlich gelesen werden.) So manches „Herzlich willkommen auf der Homepage von Unternehmen XY, hier erfahren Sie mehr über uns, wir hoffen, Ihnen gefallen unsere Seiten, viel Spaß beim Lesen!“ (bei vielen Firmen wird dabei nicht nur Service/Erfahrung/Kundennähe/Effizienz/Kompetenzkompetenz groß geschrieben, sondern auch gern mal das Wiewort „willkommen“) kann man schreiben, muss man aber nicht. Aber man kann ja auch Eulen nach Athen bringen und so … ;-)
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https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/kurz-und-gut/feed/12890textdeluxeSüßesdsc_5328_165925-800x600Es gibt Ehrungen, denen soll man sich nicht entziehen.
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/es-gibt-ehrungen-denen-soll-man-sich-nicht-entziehen/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/es-gibt-ehrungen-denen-soll-man-sich-nicht-entziehen/#commentsThu, 13 Nov 2008 17:19:04 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=885Zum Beispiel, wenn einen die Guerillas als einen der ihren rufen. Das meinen die gut, super meinen die das, Anerkennung zollen die einem da, Deutschland braucht dich, Alter, schreib mit und rock das Treppenhaus!
Danke, Kollegen. Das ist das erste Mal, dass ich irgendwo reinkomme, ohne Summen Geldes und Teile meiner Menschenwürde drangegeben zu haben, es geht aufwärts.
„Wer ich bin? Sie meinen, wie ich heiße? Liebes Kind, ich wede Sie belügen“ (Ringelnatz). Fürs Lügen werden wir bezahlt, wir sagen nur anders dazu, und allein daran sieht man schon, wie das gemeint ist. Ich bin derselbe Wolf von Gute Worte, which is part ofthe missing link, und außerdem der von Moby-Dick™.
Über das letztere muss ich wohl auch auffällig geworden sein. Da praktiziere ich nämlich seit 2006, was wir alten Guerillas fordern: sauberen Inhalt in sauberem Deutsch. Man kann dergleichen vielleicht doch nur beispielhaft vorleben; wenn man’s mühsam erklären muss, hat man schon verloren. Erwarten Sie also nichts. Außer guter Arbeit, und that’s all one man can do. Und a woman selbstverständlich auch.
Wer ist jetzt dran mit einer Runde ausgeben? Ich, oder? Na gut, ich stift einen meiner Langzeitohrwürmer: Die Ärzte: Lied vom Scheitern („Du bist immer dann am besten, wenn es dir eigentlich egal ist“), aus Jazz ist anders, 2007. Das ist eine kulturell hochstehende Band mit oft vorbildlichen Texten, die ihrer Zielgruppe schon mal über den Tag helfen. Passt also.
Nochmal danke fürs Reinholen, es hat schon so gezogen.
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https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/es-gibt-ehrungen-denen-soll-man-sich-nicht-entziehen/feed/7885ismaelsZeitung lesen: Ein Loblied (und keinen Abgesang)…
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/zeitung-lesen-ein-loblied-und-keinen-abgesang/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/13/zeitung-lesen-ein-loblied-und-keinen-abgesang/#commentsThu, 13 Nov 2008 09:30:50 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=879… auf meine absolute Lieblingszeitung möchte ich hier singen. Aus aktuellem Anlass: Gerade haben sich die Zeitungsredakteure mit 4 Prozent mehr Tarifgehalt zufrieden gegeben, was von Verdi kritisiert wurde. Damit war der Kampagne des DJV, auf die wir hier schon hingewiesen hatten, nur mäßiger Erfolg beschieden. Schade! Und hier mein Lobgesang (Vorsicht: lang):
Markus Hein /www.pixelio.de
MeineZeitung ist die „Süddeutsche“. Ich kenne und lese sie, seit ich 1982 zum Studium nach München gezogen bin. Okay, okay, ich gebe zu, anfangs hat mich noch mehr die Münchner Abendzeitung in den Bann gezogen (die damals noch eine richtig gute Boulevardzeitung war), aber nach dem Studium, als ich mir ein Zeitungsabo leisten konnte, war es dann die SZ. Ich bin eine süchtige Zeitungsleserin, ich lese sie am liebsten zum Frühstück und wenn ich dazu nicht komme, lese ich sie auch am Abend. Nein, natürlich lese ich nicht alles, aber es ist mir total wichtig, die ganze Zeitung durchzublättern und mir das rauszufischen, was ich lesen möchte. Und wenn ich mal einen Tag so wie gestern habe, wo ich von der Früh bis tief in die Nacht nur am Rechner gesessen habe, dann lese ich am nächsten Morgen eben erst noch mal die Zeitung von gestern.
kvh24/www.pixelio.de
(Aber in den Altpapiercontainer bin ich noch nie gekrochen :-) )
Das sind ja dann alles olle Kamellen, werden jetzt vermutlich viele sagen. Und: „Ich les nur noch Zeitung online. Ist viel aktueller, geht schneller. Und irgendwann gibt es keine Zeitung mehr auf Papier.“
Das, liebe Leser und Leserinnen, fände ich schlimm. Klar gehe ich auch online, wenn irgendeine brandaktuelle spannende Meldung reinkommt, aber „meine“ Zeitung bietet halt viel mehr als nur Nachrichten. Nämlich spannende Reportagen, viel Hintergründiges, viel Nachdenkenswertes, viel zum Schmunzeln, viele viele gute Texte! Und, seien wir mal ehrlich, wie liest man am liebsten gute Texte: Auf dem Papier, vor sich hinhaltend, bebildert, gut und lesefreundlich gelayoutet, überallhin mitnehmbar (sogar aufs Klo ;-) )
Ein Paradebeispiel für brillanten Journalismus gab es in dieser Woche: Und zwar wartete die SZ mit einer 56-seitigen (!) Beilage auf, die „nur“ den Umzug der SZ-Redaktion aus der Mitte Münchens an den Stadtrand (was allerdings auch ein heißdiskutiertes lokalpolitisches Thema war). Im ersten Moment dachte ich angesichts dieses Papierbergs, betitelt mit „Abschied und Aufbruch – Der Süddeutsche Verlag zieht um“: Ja, spinnen die denn, das ist ja wohl ein bisschen viel Nabelschau. Aber dann fing ich an zu lesen und zu lesen und zu lesen …
Es ging um Hochhäuser und Architektur, es ging richtig philosophisch um die Kunst des Umziehens, um Abschied und Neuanfang, es ging um die Geschichte des Zeitungmachens, es ging um die Leser-Blatt-Bindung, und das Genialste an dieser Beilage überhaupt war: Ich fing an, auch die Anzeigen darin zu lesen, weil die teilweise in einem sehr persönlichen Stil gehalten waren. Und das ist ja wohl das Beste, was man einem Printmedium sagen kann, oder?
Nun bin ich mit meiner Eloge am Ende. Aber interessieren würde mich: Lest ihr auch so begeistert Zeitung wie ich? Oder findet ihr das in Internetzeiten überflüssig?
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https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/12/herzlichen-gluckwunsch-loriot/
https://textguerilla.wordpress.com/2008/11/12/herzlichen-gluckwunsch-loriot/#commentsWed, 12 Nov 2008 14:31:45 +0000https://textguerilla.wordpress.com/?p=875Irgendwie ist auch er ein Textguerillero (wenn er auch nichts davon weiß): Wer sonst kann schließlich so perfekt mit Sprachwitz und -nuancen umgehen?
Heute wird er 85 Jahre alt, und wir gratulieren: Du bist unser Held, Loriot! Danke für deine Geniestreiche!