Das bin ich

Der amerikanische Schriftsteller und Redner Mark Twain, der auf seinen Vortragsreisen rund um die Welt viel erlebt hatte, zog kurz vor seinem Tod (1910) Bilanz und sagte: „Ich bin ein alter Mann und habe viel Schreckliches erlebt. Aber das Meiste ist nie passiert.“

Mein Name ist Daniela. Ich erinnere mich an meine frühe Kindheit, als meine Mutter immer abends mit dem dicken Wilhelm Busch Album ans Bett kam, um uns (meinem Bruder und mir) eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen.
Mit etwa fünf Jahren nahm ich irgendwann den dicken Wälzer aus dem Schrank, setzte mich an den Tisch und fuhr mit dem Finger unter den Zeilen entlang, während ich meiner Mutter Max und Moritz vorlas.
Nein, natürlich konnte ich noch nicht lesen, aber meine Mutter war mächtig am Staunen. Ich konnte alle sieben Streiche der beiden Lausbuben auswendig. Auf der nächsten Geburtstagsfeier war ich dann das absolute Highlight. Eine Fünfjährige, die fließend lesen konnte. Das war doch mal was. Natürlich hat meine Mutter unsere staunenden Verwandten und Bekannten im Nachhinein aufgeklärt. Wohl auch, weil einigen der Neid ins Gesicht geschrieben stand, insbesondere Müttern, die selber Kinder in meinem Alter hatten.
Ich denke, in dieser Zeit begann meine Liebe zum (geschriebenen) Wort. Und sie hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Mal davon ab, dass ich noch heute gerne lese, schreibe ich auch gerne. Lyrik, Kurzgeschichten und (bisher) drei vollendete Romane. Und die Malerei hat mich wieder gepackt.

Das Lesen, Malen und vor allem das Schreiben nahmen – bis meine Fibromyalgieerkrankung mich immer mehr einschränkte, einen Großteil meiner Freizeit ein. Ich liebe es aber auch, Podcasts zu hören – vor allem True Crime Podcasts und Interviews mit interessanten Leuten.

Auf diesem Blog geht es ums Leben, um das Schreiben, auch werdet ihr hier hin und wieder eine Rezension oder eine Zeichnung, ein Aquarell oder ein Gouache-Bild von mir finden – je nach Befinden und nicht regelmäßig. Und ich reiste wahnsinnig gerne. Dabei zog es mich nicht immer unbedingt in die Ferne. Ich liebe Deutschland, besonders das Elbsandsteingebirge, das Erzgebirge und das Rhein-Main-Gebiet. Im Urlaub traf man mich eigentlich immer mit Rucksack und Wanderschuhen an. Goethe sagte einmal, nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. Reisen ist heute nicht mehr das, was es mal für mich war, weil die Leistungsfähigkeit natürlich nicht mehr da ist. Ich liebe es, im Wald zu spazieren, soweit es mein Zustand, der sich ständig ändert, erlaubt. Es gibt für mich keinen Ort, an dem ich derart schnell loslassen und regenerieren kann.
Ich bin ein großer Fan von Hans Fallada, Charles Bukowski und Stephen King, liebe die Musik von Bruce Springsteen, Willy DeVille und Leonard Cohen.

Das war es kurz zu meiner Person und zum Inhalt meines Blogs. Ich freue mich auf einen Austausch mit euch und auch auf eure interessanten Seiten.

Daniela