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L y r i k s p ( l ) i t t e r
Fragmente – Gedanken – Verse — erweckt sie zum Leben
Aus die Maus
24. Februar 2020 in Gedichte. Leave a Comment
Schlagwörter: Qual, Schicksal, Verliebt, Verzehrung, Wiederholung
Und ich verzehre mich nach dir
Ein wenig
und es beschämt mich
war es vor Jahren doch so ähnlich
und allmählich
wird es dämlich.
Ich hätt dich gleich erwählen wollen
und mich nicht ewig quälen sollen
Nun hab ich Frau und Kind und Haus
und du hast Freund und Kind und
Aus die Maus.
© lyriksplitter 23.02.2020
Tränen
16. November 2018 in Gedichte. Leave a Comment
Schlagwörter: Trauer, Tränen
und ich verkneife mir die tränen
ich verkneife mir die tränen
verkneife mir die tränen
tränen.
Zu spät verliebt
15. November 2018 in Gedichte. 1 Comment
Schlagwörter: Affäre, Instagram, neue Liebe, Schicksal, Verliebt
Nach all den wilden Jahren
Tritt endlich Plan und Ruhe ein.
Wars manchmal sehr zerfahren
Bau’n wir jetzt doch ein Eigenheim.
Die Freundin ist alsbald die Frau
Und schwanger noch dazu.
Ich hielt schon ewig nicht Ausschau –
Doch dann kamst plötzlich du!
Verflucht sei Internetstagram
Und diese Smartphonegräten!
Und wie ich die Technik verdamm!
Kann Schicksal sich verspäten?
Man unterschreibt Kreditverträge
Und schwängert seine Frau-in-spe
Und plötzlich Hiebe, derbe Schläge!
Mir tut das Herz ganz weh!
Aus harmlosestem Chatverlauf wurd wilde Flirterei!
Zum Text kam Bild, zum Bild Gefühl. Eiei. Eieieiei!
Und nun hast du mein Herz gefangen
Und gibst es nicht mehr frei.
Ich wär so gern zu dir gegangen,
die Knie so weich wie Brei.
Ich gab dem Leben feste Bahn
Und nagelte mit Köpfen.
Du kamst vorbei und hieltest an
Und drehtest an allen Knöpfen.
Was erlaubt sich das Herz denn vom Plan abzuwenden?
Was denket es sich denn dabei?
Ich kann doch nicht plötzlich mein Leben beenden,
um zu dir zu kommen, dann frei!?
Der Plan ist doch Häuschen, doch Weibchen und Kind!
Und nicht diese heiße Affäre!
Kanns sein, dass das Schicksal hier einfach nur spinnt?
Ach, wenns nur so einfach wäre!
© lyriksplitter 14.11.2018
Nicht zwingend ein Arschloch
14. Januar 2016 in Gedankensp(l)itter. Leave a Comment
Schlagwörter: Arschloch, Christ, Islam, Moslem, Religion
Ob du nun Moslem oder Christ –
sagt nicht, dass du kein Arschloch bist.
© lyriksplitter
EHE
4. November 2015 in Gedichte. 3 Comments
Schlagwörter: Ehe, errare humanum est
So klar wie ich es plötzlich sehe
es dauert schon ein bisschen, ehe
man sich sagt: ich stehe
zu dir – und nenn das Ehe.
Doch ehe ihr in Ehe verwest:
Errare Humanum Est.
© lyriksplitter
Das schwarze Erste Mal
27. September 2015 in Gedichte. 2 Comments
Schlagwörter: Alkohol, Ehre, Fremdgehen, Hemmschwelle, Jugend, Moral, Ratschlag, Reue, Sünde, Schuld, Treue, Unschuld
Erwachsen aus Moral und Treue
geschändet durch den Alkohol
Durchzieht es mich mit schwerer Reue
Und mir wird mulmig, gar nicht wohl. Weiterlesen »
Urlaub bitte
14. September 2015 in Gedankensp(l)itter. 1 Comment
Schlagwörter: Alltag, Flucht, Realität, Urlaub
Ich brauche Urlaub von der Realität.
Das Hoffnungs-Oxymoron
11. September 2015 in Gedankensp(l)itter. 1 Comment
Schlagwörter: Hoffnung, hoffnungslos
Es ist hoffnungslos, sich keine Hoffnungen machen zu wollen.
Ein Fetzen Social Media
31. März 2015 in unvollendet. 6 Comments
Schlagwörter: Chat, Echtzeit-Kommunikation, Facebook, Messenger, Modern Stalking
und ich klick auf dein profil
und ich schreib dir einen text
doch ich drücke nicht auf senden
ja, wir hatten damals sex
doch du musstest es beenden.
ich weiß nicht was du versteckst
Wars vom Alkohol zu viel?
damals dein Mann, heute dein Ex
(Damals die gute alte Zeit)
Und ich wünsche mir so sehr
dass du mich jeden Tag vermisst
doch mein Postfach bleibt so leer
schworst, dass du mich nie vergisst
und der gottverdammte grüne Punkt
leuchtet grell und lacht mich aus
online bist du, und du schreibst nicht
kein Wort lock ich aus dir raus
(21.03.2015) © lyriksplitter
Altern Dummheiten?
30. März 2015 in Gedankensp(l)itter. 3 Comments
Schlagwörter: Alter, Bewusstsein, Dummheiten, Erfahrung, Fehler, Jugend, Wiederholung
Im Alter machen wir die gleichen Dummheiten wie in der Jugend
–
nur bewusster.
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