Leseblog: Martin Suter: Wut und Liebe

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

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Martin Suter: Wut und Liebe. Diogenes 2025

 

Verlagstext:

Noah ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich mehr vom Leben erhofft, weshalb sie sich von Noah trennt. Es ist eine Kopfentscheidung, doch wann, wenn nicht jetzt, soll sie ihre Zukunft in die Hand nehmen? Um seine verlorene Liebe zurückzugewinnen, ist Noah zu allem bereit. Als eine ältere Dame ihm die Chance bietet, zu einem Vermögen zu kommen, lässt er sich auf den zweifelhaften Deal mit ihr ein.

Rezensionen:

›Wut und Liebe‹ ist halb Kunstkrimi, halb Kochshow. Literatur für alle Sinne.« Bernhard Heckler / Süddeutsche Zeitung, München

Hörblog: Julie Otsuka: Wovon wir träumten

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Julie Otsuka: Wowon wir träumten.  Gelesen von Ulrike Hübschmann.  SteinbachVerl. 2012

Verlagstext:

 

Auf dem Schiff waren die meisten von uns Jungfrauen.“ So beginnt die berührende Geschichte einer Gruppe junger Frauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts als ‚picture brides‘ von Japan nach Kalifornien reisen, um japanische Einwanderer zu heiraten. Bis zu ihrer Ankunft kennen die Frauen ihre zukünftigen Männer nur von den strahlenden Fotos der Heiratsvermittler, und auch sonst haben sie äußerst vage Vorstellungen von Amerika, was auf der Schiffsüberfahrt zu wilden Spekulationen führt: Sind die Amerikaner wirklich behaart wie Tiere und zwei Köpfe größer? Was passiert in der Hochzeitsnacht? Wartet jenseits des Ozeans die große Liebe?
Aus ungewöhnlicher, eindringlicher Wir-Perspektive schildert der Roman die unterschiedlichen Schicksale der Frauen: wie sie in San Francisco ankommen (und in vielen Fällen die Männer von den Fotos nicht wiedererkennen), wie sie ihre ersten Nächte als junge Ehefrauen erleben, Knochenarbeit leisten auf den Feldern oder in den Haushalten weißer Frauen (und von deren Ehemännern verführt werden), wie sie mit der fremden Sprache und Kultur ringen, Kinder zur Welt bringen (die später ihre Herkunft verleugnen) – und wie sie nach Pearl Harbor erneut zu Außenseitern werden.
 

Julie Otsuka hat ein elegantes kleines Meisterwerk geschaffen, das in ebenso poetischen wie präzisen Worten eine wahre Geschichte erzählt. ‚Wovon wir träumten‘ verzauberte bereits die Leser in den USA und England, stürmte dort die Bestsellerlisten, wurde von der Presse hymnisch gefeiert, mit dem PEN / Faulkner Award ausgezeichnet und für zwei weitere große Literaturpreise nominiert; die Übersetzungsrechte sind inzwischen in zahlreiche Länder verkauft.

Leseblog: Andrea Paluch: Ruth Berlau

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Andrea Paluch: Ruth Berlau .. alles für einen. Ellert & Richter 2025

Verlagstext:

Ruth Berlau ist vielen als eine der Mitarbeiterinnen und Liebhaberinnen von Bertolt Brecht bekannt. Dabei zeugt das Leben der dänischen Journalistin, Schauspielerin und Regisseurin von Höhen, Tiefen – und kuriosen Abenteuern – fernab ihrer Beziehung zu dem berühmten Dramatiker. Dem einen, für den sie alles gibt. Jener nutzt ihre Verliebtheit aus, erschafft ein Schülerin-Lehrer-Verhältnis und profitiert von ihrer Schlagfertigkeit. Als sie ihm auf sein Bitten ins Exil in die USA folgt und das gemeinsame Kind kurz nach der Geburt stirbt, beginnt ihr Verhältnis zu bröckeln. Zurück in Ostberlin, sagt Brecht sich von ihr los, was ihr umgekehrt nie gelingt.
In erhellenden und unterhaltsamen Episoden zeichnet Andrea Paluch den Lebensweg Ruth Berlaus nach, ohne ihren kritischen Blick zu verlieren. Dafür begibt sie sich auf ihr imaginäres Zweirad und reist Ruth Berlaus legendäre Radtour des Jahres 1928 von Kopenhagen nach Paris nach. Auf diese Weise macht die Autorin die Lebenslust, den Humor und die Unkonventionalität der jungen Dänin spürbar und unvergessen.

Hörblog: Martina Bogdahn: Mühlensommer

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Martina Bogdahn: Mühlensommer.  Gelesen von der Autorin.  ArgonVerl. 2024

Verlagstext:

In Mühlensommer erzählt Martina Bogdahn warmherzig und humorvoll von einer Frau und ihrem Leben zwischen zwei Welten. Von einer Jugend auf dem Land, einer Flucht in die Stadt und einer folgenreichen Rückkehr. Von Müttern und Töchtern und davon, dass man manchmal zurückblicken muss, um sich selbst zu finden. Ein drückend heißer Sommertag. Mit ihren beiden Töchtern macht sich Maria auf den Weg in ein langes Wochenende fern von Stadt, Stress und Schule. Doch dann ruft Marias Mutter an. Der Vater hatte einen Unfall und liegt im Krankenhaus. Die Mutter ist bei ihm, und auf dem Bauernhof der Familie müssen Schweine, Kühe und Hühner versorgt werden -, aber auch die demente Großmutter. Maria fährt sofort zum Hof. Doch da erwartet sie nicht nur die seit Stunden schon Äpfel schälende Oma, sondern auch die Erinnerung an ein fast vergessenes Leben zwischen Schulbus und Schweinestall, Dreimeterbrett und Kirchenbank, an den Duft von frischem Holzofenbrot und endlose Hopfenernten, starre Traditionen und lauter kleine Freiheiten. Als am Tag darauf die Mutter aus dem Krankenhaus heimkehrt und plötzlich auch Marias Bruder Thomas auf dem Hof steht, ist die Familie versammelt. Sie eint die stille Sorge um den Vater. Bis Thomas das Schweigen bricht und endlich zur Sprache kommt, was sie alle lang verdrängt haben …

 

 Martina Bogdahn erzählt warmherzig und humorvoll auf zwei Zeitebenen von einer Frau und ihrem Leben zwischen einer Jugend auf dem Land, einer Flucht in die Stadt und einer folgenreichen Rückkehr. Von Müttern und Töchtern und davon, dass Generationen  manchmal zurückblicken müssen, um sich selbst  neu zu finden.
Einfühlsam gelesen von der Autorin

Leseblog: Julie Zeh/Simon Urban: Zwischen Welten

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Julie Zeh/Simon Urban: Zwischen Welten. btb 2019

 

Verlagstext:

 
Zwanzig Jahre sind vergangen: Als sich Stefan und Theresa zufällig in Hamburg über den Weg laufen, endet ihr erstes Wiedersehen in einem Desaster. Zu Studienzeiten waren sie wie eine Familie füreinander, heute sind kaum noch Gemeinsamkeiten übrig. Stefatefan hat Karriere bei Deutschlands größter Wochenzeitung BOTE gemacht, Theresa den Bauernhof ihres Vaters in Brandenburg übernommen. Aus den unterschiedlichen Lebensentwürfen sind gegensätzliche Haltungen geworden. Stefan versucht bei seiner Zeitung, durch engagierte journalistische Projekte den Klimawandel zu bekämpfen. Theresa steht mit ihrem Bio-Milchhof vor Herausforderungen, die sie an den Rand ihrer Kraft bringen.
Die beiden beschließen, noch einmal von vorne anzufangen. In einem offenen und sehr emotionalen Austausch per E-Mail und WhatsApp wollen sie einander ganz neu kennenlernen und sich gegenseitig aus ihren Welten erzählen – aus dem Leben im Elfenbeinturm der Hamburger Kultur-Elite und aus der erdverbundenen brandenburgischen Agrar-Existenz. Steckt hinter der alten Freundschaft vielleicht sogar eine verhinderte Liebe? Doch während Stefan und Theresa einander näher kommen, geraten sie immer wieder in einen hitzigen Schlagabtausch um polarisierte Fragen wie Klimapolitik, Gendersprache und Rassismusvorwürfe. So sehr sie sich bemühen, die Politik aus ihrer Freundschaft herauszuhalten – es ist, als liefen die Gräben einer gespaltenen Nation mitten durch ihre Beziehung. Ist heute wirklich jeder und jede gezwungen, eine Seite zu wählen? Gibt es noch Gemeinsamkeiten zwischen den Welten? Können Freundschaft und Liebe die Kluft überbrücken, oder sind es gerade enttäuschte Gefühle, die die Konflikte so unüberwindbar machen?
Als sich am Ende Theresas und Stefans Wege auf völlig unerwartete Weise kreuzen, müssen beide erkennen, dass sie im Begriff stehen, etwas Entscheidendes zu verlieren: die Freiheit, selbst zu bestimmen, wer man ist.

Rezensionen

»So viel Gegenwart war selten in der deutschen Literatur.« („Denis Scheck / Der Tagesspiegel“)
»Das ist konstruktive Provokation. Und das macht ›Zwischen Welten‹ zum Gesellschaftsroman der Stunde. Darüber wird Deutschland streiten, ganz bestimmt.« („Martin Korte / Westdeutsche Allgemeine Zeitung“)
»Juli Zeh und Simon Urban gelingt es spielerisch leicht, das von Verlusten und Untergangsängsten bestimmte Zeitgefühl unserer klima- und kriegsversehrten Gegenwart sichtbar zu machen.« („Jörg Magenau / Deutschlandfunk“)
»Ein großer Gesellschaftsroman. Passt perfekt in unsere Zeit.« („Christhard Läpple / ZDF Heute Journal“)
»Liest sich stellenweise spannend wie ein Krimi – und macht doch nachdenklich.« („Nadine Kreuzahler / rbbKultur“)

Hörblog: Bodo Kirchhoff: Seit er sein Leben mit einem Tier teilt

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Bodo Kirchhoff: Seit er sein Leben mit einem Tier teilt. Gelesen von Bodo Henkel.  Medienverl. 2024

Verlagstext:

Vier Tage vor dem Höhepunkt des Sommers, dort, wo sich Louis Arthur Schongauer, einst düsterer Deutscher in Hollywood-Filmen, nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen hat. Jetzt will er nur noch mit seiner Hündin leben, inmitten alter Oliven oberhalb des Gardasees. Doch dann strandet eine Reisebloggerin beim Wenden in seiner Zufahrt, und am nächsten Tag erwartet er eine Autorin, die ihn mit einem Porträt aus der Vergessenheit holen will: zwei Frauen mit Gespür für die Wunden in seinem Leben. Umso wichtiger wird ihm nun sein Tier, für das es nur ein Hier und Jetzt gibt … In Bodo Kirchhoffs neuem Roman geht es um die Sehnsucht nach dem Menschen, der uns erkennt, und die Abgründe, die sich auftun, wenn wir dieser Sehnsucht folgen.

Rezensionen

Ich bin von diesem Roman hellauf begeistert. Er erinnert mich an etwas gut Destilliertes, das lange im Eichenfass gereift ist. („ZDF, Das Literarische Quartett“)

In diesem Roman geht nichts schief. Der 75-jährige Bodo Kirchhoff hat mit „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“ ein ganz und gar junges Alterswerk geschaffen, das man nur bewundern kann. (…) Ein meisterhaftes und spannungsreiches Kammerspiel. („Die Zeit“)

Ein großer Roman von Bodo Kirchhoff über die Liebe, das Leben und das Alter. („Rheinische Post“)
Bodo Kirchhoffs neuer Roman ist gut fürs Herz und für den Kopf. Ein mitreißendes Stück Literatur („WDR 5, Scala“)

 

Etwas  „altherrenmäßig“ mit gewöhnungsbedürftiger Modulation gelesen von Bodo Henkel

Leseblog: Mónica Gutiérrez: Der Leseclub für verirrte Herzen

it der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :carview.php?tsp=

Mónica Gutiérrez: Der Leseclub für verirrte Herzen. Thiele 2025

 

Verlagstext:

Eigentlich möchte Abril nicht so sein wie diese Romanheldinnen, die nach einer Katastrophe an einen anderen Ort fliehen. Doch durch einen fatalen Fehler, der ihr unterlaufen ist, ist die junge Frau mit den bekümmerten grauen Augen, die ihren frühlingshaften Namen Lügen strafen, ohne Arbeit, ohne Wohnung und ziemlich außer Atem. Als ihre Großmutter ihr anbietet, sich für eine Weile in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf zurückziehen, zögert sie nicht, auch wenn daran ziemlich seltsame Bedingungen geknüpft sind: Abril soll ein paar alte vergrabene Tontöpfe im Garten finden. Und den früheren Leseclub der Großmutter neu beleben. Im winterlichen Trevillés angekommen, versucht Abril, sich hinter den Büchern der riesigen Bibliothek zu verstecken, aber das Schicksal hat andere Pläne mit ihr. Schon bald ist sie gezwungen, das Haus mit einem unerwarteten Gast zu teilen: einem jungen Mann, der eine geheimnisvolle Vergangenheit zu haben scheint und sich verstecken muss … 

Mónica Gutiérrez entführt ihre Leser in ein kleines Dorf in den Pyrenäen, wo sich alle auf die Wiedereröffnung eines Leseclubs freuen. Doch dort, wo verirrte Herzen eine Zuflucht finden, wird schnell klar, dass niemand, absolut niemand sich selbst retten kann …

Rezension

»Ein wunderschöner, herzerwärmender, leichtfüßiger Roman voller literarischer Anspielungen, in dem man sich gleich zu Hause fühlt.«
LIBROS QUE HAY QUE LEER 

»Ohne Anmaßung oder Überheblichkeit gegen die, die immer glauben, zu allem und jedem eine kritische Meinung äußern zu müssen wird hier in dem kleinen Dorf in den Pyrenäen einfach leidenschaftlich gelesen. So beschreibt es Monica Gutiérrez und es ist ihr wieder ein verwunschen schönes Buch über die Kraft der Literatur in Krisen gelungen.«
 Annemarie Stoltenberg/NDR KULTUR

Ein Buch für meine BuchBücherliste:

 


Hörblog: Volker Kutscher: Rath

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Volker Kutscher: Rath.. Gelesen von David Nathan. Hörverl. 2024

Verlagstext:

Es handelt sich um den zehnten und (nach Verlagsangaben) letzten Kriminalroman der Serie um den Kriminalkommissar Gereon Rath.

Berlin 1938: Im Schatten der Reichspogromnacht kämpft die Familie Rath um ihre Freiheit

Gereon und Charlotte Rath warten im Herbst 1938 nur noch auf den richtigen Moment, Deutschland zu verlassen. Doch Gereon, der sich seit seiner Rückkehr aus den USA in Rhöndorf am Rhein versteckt hält, will seinen im Sterben liegenden Vater nicht im Stich lassen. Und Charly sucht ihren ehemaligen Pflegesohn Fritze, der ausgerissen ist und unter Mordverdacht steht. Als sich die Lage in Berlin zuspitzt, muss Gereon sein Versteck verlassen und Charly zu Hilfe kommen. Er muss zurück in eine Stadt, in der er in Lebensgefahr ist. Und dann brennen in einer nebligen Novembernacht die Synagogen …

»Gekonnt zieht Volker Kutscher auch in diesem Roman wieder die Fäden (….) und führt sie in einem dramatischen Finale zusammen. Das ist hohe Krimikunst!« WDR5 – Bücher

Rezensionen

»Kutscher hat für jeden seiner Romane akribisch recherchiert, seine Detailversessenheit steht den Geschichten nicht im Weg, seine Plots sind spannend und stimmig.« („NDR Kultur – Neue Bücher“)
»Was für ein grandioses Finale einer herausragenden Reihe.« („Der Tagesspiegel“)
»In ›Rath‹ bringt Volker Kutscher souverän zu Ende, womit er sich rund 20 Jahren beschäftigt hat.« („Kölner Stadt-Anzeiger“)
»Ein gut ausgeleuchtetes, episch breit angelegtes Zeitporträt mit farbig gezeichneten, widersprüchlichen Figuren.« („Weser Kurier“)
»Einer von Kutschers großen Verdiensten (…) besteht darin, dass er das Feld der Goldenen Zwanziger und Düsteren Dreißigerjahre für deutsche Krimiautoren öffnete; kaum einer hatte sich vor ihm dorthin gewagt.« („WELT am Sonntag“)
»Kutscher komponiert seine Szenen überaus geschickt, und er versteht es, sie genau im richtigen Moment enden zu lassen.« („Die ZEIT“)
»Ein starkes Finale, das den Leser wehmütig zurücklässt« („HÖRZU“)
»Spannend und erstklassig recherchiert erzählt er, wie sich seine Helden in einer Gesellschaft zu behaupten versuchen, in die die Ideologie der Nazis langsam, aber unaufhaltsam in den Alltag der Menschen einsickert.« („Westdeutsche Allgemeine Zeitung“)
»
Frühere Bände habe ich mit Interesse gelesen .. dieser wirkt etwas gestückelt durch diverse Handlungsstränge, um alle ehem. Protagonisten nochmals zu erwähnen …

Leseblog: Martin Walker: Déjà-vu

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Martin Walker: Déjà-vu. Chef de  police. 17.  Diogenes 2025

Verlagstext:

Bruno erholt sich noch von einer Schussverletzung, als ein geheimnisvoller Fund sein Interesse weckt: Bei einem verfallenen Schlösschen wird ein Grab mit drei Skeletten entdeckt, offenbar aus dem Zweiten Weltkrieg. Ist es im idyllischen Saint-Denis zu Kriegsverbrechen gekommen? Bruno begibt sich auf Spurensuche in dunkle Zeiten, doch auch in der Gegenwart wird er dringend gebraucht: Internationale Besucher müssen mit Köstlichkeiten aus dem Périgord bewirtet werden, und die malerische Vézère schwillt zu einem reißenden Strom an, der ganz Saint-Denis in Gefahr bringt.

Mehr zum Inhalt

Der lange Arm der Geschichte reicht bis in die Gegenwart wie Bruno einmal mehr feststellen muss: Bei dem hübschen, aber renovierungsbedürftigen Château Domaine de la Barde wird ein altes Grab gefunden, das ihn direkt zur französischen Résistance im Zweiten Weltkrieg führt. Welche Rolle hat sie in Saint-Denis gespielt, und was hat das mit den mysteriösen Hacker-Angriffen auf Brunos Büro zu tun? Doch der Chef de police hat nicht nur mit der Vergangenheit zu kämpfen, sondern auch mit einem Unwetter, das schnell zur Flut ausartet. Mit Umsicht und gesundem Menschenverstand löst Bruno nicht nur ein altes Verbrechen, sondern auch ein neues, und trägt an der internationalen Tafel mit Thunfisch-Rillettes und Apfel-Käsekuchen zur kulinarischen Völkerverständigung bei.

Der 17. Band der Bruno-Reihe   …… die übliche Mischung aus Werbung für die ländliche Küche des  Périgord und Landschaft und menschlichen Zusammenhalt ..und der Fall um  Leichen aus dem 2. Weltkrieg… , mit viel Informationen zu dieser immer noch politischen Sprengladung .. zusätzlich das Thema Vergewaltigung, Cyberkriminalität und Umweltprobleme  .. das alles ist trotz der vielen Schauplätze etwas langamtig geraten … .. wol mein letzte Walker  😦

Hörblog: Julie Zeh: Neujahr

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Julie Zeh: Neujahr. Gelesen von Florian Lukas. Hörverl. 2018

Verlagstext:

Lanzarote am Neujahrsmorgen: Henning will mit dem Fahrrad den Steilaufstieg zum Pass von Fermés bezwingen. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, denkt er über sein Leben nach. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er liebt seine Frau, hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Aber Henning geht es schlecht. Familienernährer, Ehemann, Vater – in keiner Rolle findet er sich wieder. Er leidet unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen. Als Henning schließlich den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier. Damals hat sich etwas Schreckliches zugetragen, das er bis heute verdrängt hat …

Spannend gelesen von Florian Lukas.

Es beginnt als gemütliche Familiengeschichte … wird dann zu wahrem Horror. Die Spannung steigt buchstäblich  mit jedem Meter auf dem Fahrrad. Eine wirklich spannende Geschichte.