Da es ja bei unserem ersten Besuch am Leuchtturm anfing zu regnen, sind wir noch ein zweites Mal hingefahren.









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Da es ja bei unserem ersten Besuch am Leuchtturm anfing zu regnen, sind wir noch ein zweites Mal hingefahren.









Eine gute halbe Stunde Fahrt und wir waren in Lemvig. Hier haben wir uns erstmal mit frischem Fisch eingedeckt und sind dann noch ein wenig durch die Stadt spaziert.





















Nachdem es nochmal ordentlich geregnet hatte, kam am Nachmittag dann doch noch mal die Sonne raus. Also sind wir wieder zum Strand gegangen, und hatten sogar Glück, daß die Sonne uns noch einen schönen Untergang bescherte.














Nur wenige Kilometer von unserem Ferienhaus steht der Leuchtturm Bovbjerg Fyr an einer Steilküste. Es geht über einen Schotterweg dorthin, und als wir aus dem Auto ausstiegen, hätte es uns fast weggeweht. Es dauerte auch nicht lange, bis der nächste große Regenschauer kam.










Das Schneckenhaus in Thyborøn an der Nordsee zeigt Dänemarks größte Muschel und Schnecken Ausstellung. Leider über Winter geschlossen. Aber immerhin haben wir ein paar Minuten Sonnenschein erwischt.

















Gleich beim ersten Morgenspaziergang haben wir die ganze Bandbreite von dänischem Wetter abbekommen, Wolken, Wind, Kälte, Regen, Hagel…. Das Meer war stark aufgewühlt und hat fast den ganzen Strand überspült.








4 Wochen nach unserem Norwegen-Urlaub hieß es schon wieder Tasche packen. Wir waren dieses Jahr schließlich noch nicht in Dänemark. Also rein ins Auto und los. Diesmal waren wir in Vejlby Klit, Westjüdland, einige Kilometer nördlicher als üblich.








Wir waren gut 30 Leute, die von dem Flugausfall betroffen waren. Einige wenige bekamen von KLM eine SMS, daß sie auf den nächsten Morgen umgebucht wurden. Die meisten bekamen aber gar nichts. Und es gibt in Bergen auf dem Flughafen keinen Schalter von KLM, auch keinen Schalter von einer anderen Airline, nicht mal einen neutralen Service-Schalter. Es gab nur Automaten, und 1-2 Menschen, die für die Problemfälle beim Kofferaufgeben zuständig waren. Also haben wir alle unsere Handys gezückt und bei Hurtigruten angerufen. Dort bekamen wir dann alle zu hören, daß wir uns doch bitte an den KLM-Schalter wenden sollen. Man konnte nicht verstehen, daß es dort keine Schalter gibt. Wir haben es dann selber geschafft, am Automaten unseren Flug auf den nächsten Morgen umzubuchen, und zwar nicht über Amsterdam nach Frankfurt, wie es ursprünglich geplant war, sondern direkt von Bergen nach Frankfurt. Na immerhin etwas. Mittlerweile hat sich eine Dame vom Flughafen unserer erbarmt und hat sich mit Hurtigruten kurzgeschlossen. Es hieß aber, daß es Probleme gäbe für uns alle Hotelzimmer zu beschaffen. Das Hotel gegenüber war ausgebucht. So haben wir uns damit abgefunden, die Nacht am menschenleeren Flughafen zu verbringen. Und wir sollten auch alle schon unsere Koffer aufgeben, was wir auch getan haben. Die Koffer waren noch keine 15 Minuten weg, da erhielten wir alle eine SMS, daß wir in diversen Hotels in Bergen untergebracht werden, und daß wir ein Taxi in die Stadt nehmen sollen, was wir dann später erstattet bekommen. Klasse, wir hatten ja nun nichts mehr dabei, weil die Koffer ja schon weg waren. Kein gutes Timing. So sind wir also mit dem Taxi zu einem Hotel gefahren ( gute 60€ ), dort bekamen wir dann immerhin ne Zahnbürste und Mini-Zahnpasta und was zu Essen im Wert von 25 Euro pro Person (was in Norwegen wahrlich nicht viel ist). Laut Maps sollte in unter 1 km ein Rema 1000 Supermarkt sein, also sind wir da hin, aber das war eher ein Tante-Emma-Laden. Es gab weder eine Haarbürste noch einen Kamm. Immerhin haben wir aber ein Deo bekommen. Na gut, dann wird der nächste Tag halt ein Bad-Hair-Day. Ist jetzt auch schon egal. Ich hatte auch gehofft, daß wir da ein T-Shirt oder ähnliches finden, was wir als Pyjama-Ersatz nehmen können, aber auch da Fehlanzeige. Na gut, sollte eh ne kurze Nacht werden, da uns das Taxi schon um 2:30 Uhr morgens abgeholt hat.








Immerhin hat am nächsten Tag alles soweit geklappt. Das Taxi war auf die Minute pünktlich, der Flieger hob nur mit wenig Verspätung ab, weil die Tragflächen noch enteist werden mußten, und in Frankfurt mußten wir auch nur eine Stunde auf den Zug warten.






So waren wir am Donnerstag am frühen Nachmittag wieder zu Hause.
Und wir hatten auch schon eine Mail von Hurtigruten erhalten, wo wir unsere Quittungen (2 x Taxi in Bergen, 1 x ungenutzte Hotelübernachtung in Frankfurt) einreichen konnten. Nach einer Woche kam dann die Mail, daß wir eine Rückerstattung wegen des Flugausfalls und auch wegen der verkürzten Strecke erhalten würden. Damit hatten wir so gar nicht gerechnet, denn Schlecht-Wetter ist nun mal höhere Gewalt, und da kann ja Hurtigruten nichts dafür. Umso mehr haben wir uns über die Rückzahlung gefreut.
Bis spätestens 9 Uhr sollten alle Koffer auf den markierten Plätzen auf den Gängen stehen, bis 10 mußten alle Kabinen geräumt sein. Wir haben es uns wieder auf dem Panoramadeck gemütlich gemacht. Um 14:45 Uhr sollten wir wieder in Bergen eintreffen. Gegen 14:30 Uhr kam dann die Durchsage, daß der Flug von Bergen nach Amsterdam gestrichen wurde. In der Kürze der Zeit konnte Hurtigruten sich aber nicht um die ganzen Ersatzflüge kümmern. Es hießt dann, fahrt erstmal zum Flughafen, und wendet euch an den KLM-Schalter. Und dann begann der Spaß…












Am späten Nachmittag kamen wir in Kristiansund an. Leider reichte die Zeit nicht, um von Bord zu gehen.





