Vร: 16.01.2026
Label: Rough Trade
Genre: Post-/Electro-Punk / Spoken Word
Hui, das ist ja mal ein Start ins Jahr 2026! Nun gut, ich muss jetzt niemandem von Euch erzรคhlen, dass es um die sozialpolitische Weltlage momentan nicht so richtig gut zu stehen scheint, aber wenn man dem britischen Duo auf ihrem 13. Studioalbum glaubt, dann sieht es richtig mies aus! Denn der Titel The Demise Of Planet X bezieht sich auf ein โDoomsday scenarioโ (zu Deutsch โGlobales existenzielles Risikoโ) demzufolge die Menschheit durch ein Ereignis komplett oder zu Teilen ausgelรถscht werden kรถnnte, hier in diesem Fall der Verschwรถrungstheorie zufolge durch den Zusammenstoร unserer Erde mit diesem sogenannten โPlanet Xโ (Nibiru Kataklysmus). Naja, in diesem Fall sollte man wohl die Erde selbst als eben jenen Planeten X sehen. So oder so, die Sleaford Mods haben schon seit jeher in aller Deutlichkeit auf die Probleme in unserer Gesellschaft und unserer Politik referiert, mit wรผtenden Tiraden, die Jason Williamson auf die minimal-knalligen Beats von Andrew Fearn herausschreit. Auf diesem Album werden selbstverstรคndlich rassistische, ultrakonservative, verbrecherische, toxische Menschen angeklagt, die bei so vielen von uns das Gefรผhl erzeugen, dass durch diese unsere Welt dem Untergang geweiht ist. Es wird auch auf eigene Verfehlungen und Probleme referiert, man macht auch aus eigenen Gefรผhlslagen kein Geheimnis. Musikalisch ist die Produktion hรถrbar aufgefrischt worden, man hat sich mit vielfรคltigen Studiotechniken auseinandergesetzt (man war unter anderem in den Abbey Road Studios). Dieser spezielle und vielseitig angelegte Sound verleiht den ohnehin schon starken Lyrics noch mehr Ausdruck. Dazu groรartige Gastauftritte von Aldous Harding, Gwendoline Christie (Game Of Thrones), Big Special, Snowy, Liam Bailey und Sue Tompkins. Ein richtig kraftvolles Album mal wieder!
Note: 2,0
https://www.sleafordmods.com/en-eu

Von AlexAntropov86 รผber Pixabay






