Israelische Kinder als Geiseln der Terroristen

Hen Mazzig, X/twitter, 20. Januar 2026

Wussten Sie schon? Der 7. Oktober war nicht das erste Mal, dass Terroristen unschuldige israelische Kinder als Geiseln genommen haben.

Im Jahr 1974 stürmten Mitglieder der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) den Kibbuz Ma’alot und nahmen 105 Kinder als Geiseln.

Die israelische Regierung stimmte allen ihren Forderungen zu, die die Freilassung weiterer palästinensischer Kämpfer vorsahen.

Dennoch weigerten sich die Terroristen, die Kinder freizulassen, woraufhin israelische Streitkräfte sie befreiten.

Statt die Kinder freizulassen, ermordeten die Terroristen 22 Kinder mit Granaten und automatischen Waffen.

Die Tragödie vom 7. Oktober war entsetzlich, aber nicht beispiellos. Israelis haben seit Generationen mit Feinden zu tun, die ihr Leben nichts weiter als Verhandlungsmasse betrachten.

Wenn Free Palestine behauptet, dieser Konflikt habe nicht am 7. Oktober begonnen, beweist die Organisation damit nur, dass sie noch nie ein Geschichtsbuch aufgeschlagen hat.

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Gespräch mit einem Freund über eine Lösung des Nahost-Konflikts

Ahmed Al-Khalidi, X/twitter, 20. Januar 2026

Freund: Die Israelis wollen keinen Frieden. Wenn sie ihn wollten, wäre der Krieg schon vorbei.

Ich: Frieden mit welchem ​​Endziel?

Freund: Beendigung der Besatzung. Gerechtigkeit. Menschenrechte.

Ich: Gut. Was ist die politische Lösung?

Freund: Zwei Staaten.

Ich: Okay. Dann beantworte mir eine Frage. Was geschieht mit dem Rückgaberecht?

Freund: Das ist ein späteres Thema.

Ich: Das ist der Kernpunkt. Was tritt an seine Stelle?

Freund: Flüchtlinge haben es verdient, nach Hause zurückzukehren.

Ich: Nach Israel?

Freund: Wo auch immer ihre Häuser waren.

Ich: Das bedeutet, dass Millionen von Palästinensern nach Israel einreisen. Du weißt doch, dass das das Ende Israels als jüdischen Staat bedeutet, oder?

Freund: Israel sollte kein ethnisch homogener Staat sein.

Ich: Also, sag es doch einfach ganz deutlich. Deine Lösung ist das Ende Israels.

Freund: Du verdrehst mir die Worte im Mund.

Ich: Ich folge ihnen bis zu ihrem Schluss. Was ist die Alternative zum Rückkehrrecht? Entschädigung? Umsiedlung? Ein palästinensischer Staat, der Flüchtlinge aufnimmt?

Freund: Warum bist du so besessen von diesem Detail?

Ich: Weil es ohne eine Antwort keine Lösung gibt.

Freund: Israel muss erst einmal den Krieg beenden.

Ich: Wenn es den Krieg beendet, was tut man dann mit der Forderung, die Frieden unmöglich macht?

Freund: Wir sollten nicht über hypothetische Fragen streiten.

Ich: Das ist nicht hypothetisch. Es steht in jeder Ablehnung des Friedens seit 1947 geschrieben.

Freund: Diese Unterhaltung führt zu nichts.

Ich: Da stimme ich zu. Denn jedes Mal, wenn wir an den entscheidenden Punkt kommen, kneifst du. Du wirfst den Israelis vor, keinen Frieden zu wollen, aber du kannst keinen einzigen Kompromiss nennen, den wir bei der einen Forderung eingehen würden, die Israels Existenz beenden würde. Bleibt das Rückkehrrecht bestehen, ist Israel Geschichte. Wenn Israel untergehen soll, sag es einfach. Wenn nicht, erkläre, was an seine Stelle tritt.

Freund: Stille.

Ein Krieg ohne Schlagzeilen: Israels Terrorwelle von 2025

Sharon Levy, HonestReporting, 21. Januar 2026

Die letzten zweieinhalb Jahre hat Israel einen anhaltenden Verteidigungskrieg an mehreren Fronten geführt. Während die Schlachtfelder und der regionale Konflikt die Schlagzeilen beherrschen, gibt es parallel dazu eine oft vernachlässigte Front innerhalb Israels: der unabhlässige Terrorismus, der sich gegen alle Israelis richtet.

Obwohl die IDF für 2025 einen deutlichen Rückgang der Terroranschläge in der Westbank meldete, ist die Terrorismusgefahr nicht gebannt. Laut dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet wurden von Januar bis Dezember 4.744 terroristische Vorfälle registriert. Diese Angriffe forderten unzählige Verletzte und viele Tote unter der Zivilbevölkerung.

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Daten des Schin Bet: Statistische Aufschlüsselung der Terroranschläge (Steinwürfe, Molotowcocktails, Brandstiftung, Sprengsätze u.a.)

Im Folgenden werden die Terroranschläge aufgeschlüsselt, die sich im Jahr 2025 in Israel ereignet haben. Es ist eine ernüchternde Erinnerung daran, dass der Krieg für die Israelis nie auf die Frontlinien beschränkt war.

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Daten des Schin Bet: Steinwürfe, Molotowcocktails, Sprengsätze, Brandstiftung, u.a.

Januar 2025

Im Januar 2025 gab es insgsamt 553 Vorfälle, darunter:

  • 38 Vorfälle mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 402 Vorfälle mit Steinwürfen
     
  • 60 Vorfälle mit Molotowcocktails
     
  • 25 Brandstiftungen oder brennende Reifen
     
  • 3 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 3 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 2 Rammanschläge mit Fahrzeugen

Im Januar 2025 wurden bei größeren Anschlägen fünf Menschen getötet und 19 verletzt, darunter:

Februar 2025

Im Februar 2025 gab es insgesamt 416 Vorfälle, darunter:

  • 32 Vorfälle mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs).
     
  • 322 Vorfälle mit Steinwürfen
     
  • 35 Vorfälle mit Molotowcocktails
     
  • 20 Brandstiftungen bzw. brennende Reifen
     
  • 2 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 1 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 4 Rammanschläge mit Fahrzeug

Im Februar 2025 wurden bei größeren Anschlägen 3 Menschen getötet und 24 verletzt, darunter:

  • Bei einem Anschlag mit Schusswaffen in Tayasir am 4. Februar wurden zwei Sicherheitskräfte getötet und sechs weitere verletzt.
     
  • Ein Mann in seinen Sechzigern wurde am 14. Februar in Gan Ner bei einem Anschlag mit einem Beil verletzt.
     
  • Bei einem Anschlag mit einem Fahrzeug in Karkur am 27. Februar kam ein Mensch ums Leben und 13 wurden verletzt.

März 2025

Im März 2025 gab es insgesamt 441 Vorfälle, darunter:

  • 17 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 345 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 50 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 24 Brandstiftungen oder brennende Reifen
     
  • 1 Anschlag mit Schusswaffen
     
  • 2 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 1 Rammanschlag mit einem Fahrzeug
     
  • 1 Anschlag mit mehreren Methoden.

Im März 2025 wurden bei größeren Anschlägen 3 Menschen getötet und 24 verletzt, darunter:

  • Bei einem Messerangriff in Haifa kam am 3. März eine Person ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
     
  • Bei einem Terroranschlag an der Tischbi-Kreuzung am 24. März, einer Kombination aus Auto-Rammanschlag, Schusswaffeneinsatz und Stichwaffeneinsatz, wurde eine Person getötet, eine weitere wurde verletzt.

April 2025

Im April 2025 gab es insgesamt 441 Vorfälle, darunter:

  • 24 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 356 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 46 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 23 Fälle von Brandstiftung oder brennenden Reifen
     
  • 1 Anschlag mit Schusswaffen
     
  • 2 Anschläge mit Stichwaffen

Im April 2025 wurden sieben Personen bei größeren Angriffen verletzt, darunter:

  • Zwei Personen wurden am 1. April in Al-Auja bei einem Steinwurf-Anschlag verletzt.
     
  • Zwei Sicherheitskräfte wurden am 30. April in Beita durch einen Sprengsatz verletzt.

Mai 2025

Im Mai 2025 gab es insgesamt 426 Vorfälle, darunter:

  • 20 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 297 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 42 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 60 Brandstiftungen oder brennende Reifen
     
  • 3 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 3 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 1 Rammanschlag mit einem Fahrzeug

Im Mai 2025 wurden bei größeren Angriffen zwei Menschen getötet und 13 weitere verletzt, darunter:

  • Ein Sicherheitsbeamter wurde am 7. Mai bei einem Auto-Rammanschlag an der Hebron-Kreuzung verletzt.
     
  • Eine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind wurden am 14. Mai in Brukhin auf dem Weg ins Krankenhaus zur Entbindung erschossen; ihr Ehemann wurde verletzt.
     
  • Zwei Personen wurden am 24. Mai in Mitzpe Dani bei einem Steinwurfanschlag verletzt.

Juni 2025

Im Juni 2025 gab es insgesamt 370 Vorfälle, darunter:

  • 37 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 280 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 34 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 17 Brandstiftungen bzw. brennende Reifen
     
  • 1 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 1 Rammanschlag mit einem Fahrzeug

Im Juni 2025 wurden sieben Personen bei größeren Angriffen verletzt, darunter:

  • Sicherheitskräfte wurden am 15. Juni in Qalqilya durch einen Sprengsatz verletzt.
     
  • Eine Person wurde am 15. Juni in Nablus bei einem Rammangriff verletzt. 27.
Tzeela Gez war in den Wehen, als sie von einem palästinensischen Terroristen ermordet wurde.
Die Hamas pries den Anschlag als „heldenhaft“.
Und die Washington Post? Sie brachte einen Artikel über mögliche „Siedler-Rache“.
Wenn eine Schwangere ermordet wird, ist die Story nicht „was könnten die Israelis als nächstes tun“.

July 2025

Im Juli 2025 gab es insgesamt 370 Vorfälle, darunter:

  • 25 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 310 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 47 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 36 Fälle von Brandstiftung oder brennenden Reifen
     
  • 3 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 2 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 1 Rammanschlag mit einem Fahrzeug

Im Juli 2025 wurde eine Person getötet und 19 weitere bei größeren Angriffen verletzt, darunter:

  • Drei Personen, darunter ein Sicherheitsbeamter, wurden am 9. Juli bei einem Steinwurf-Anschlag in der Beka‘ot-Ebene verletzt.
     
  • Eine Person wurde am 10. Juli bei einem Anschlag mit Schusswaffen in Gusch Etzion getötet.
     
  • Ein Sicherheitsbeamter wurde am 10. Juli in Jenin bei einem Stichwaffen-Anschlag verletzt.
     
  • Zehn Personen, darunter neun Sicherheitsbeamte, wurden am 24. Juli bei einem Rammanschlag mit einem Fahrzeug in Kfar Jona verletzt.

August 2025

Im August 2025 gab es insgesamt 287 Vorfälle, darunter:

  • 13 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs).
     
  • 221 Anschläge mit Steinwürfen.
     
  • 30 Anschläge mit Molotowcocktails.
     
  • 20 Brandstiftungen bzw. brennende Reifen
     
  • 2 Anschläge mit Stichwaffen
     
  • 1 Anschlag mit Schusswaffen.

Im August 2025 wurden 15 Personen bei größeren Angriffen verletzt, darunter:

  • Sechs Personen wurden am 7. August bei einem Steinwurfanschlag in Binyamin verletzt.
     
  • Zwei Personen wurden am 13. August bei einem Steinwurfangriff in Beka’ot verletzt.
Warum sind Steinwürfe Verbrechen? Das ist nicht nur eine Frage. Es ist der Beginn eines größeren Gesprächs darüber, wie die Medien Gewalt darstellen Lassen Sie uns das auspacken.

September 2025

Im September 2025 ereigneten sich insgesamt 319 Vorfälle, darunter:

  • 32 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 228 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 28 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 22 Fälle von Brandstiftung oder brennenden Reifen.
     
  • 1 Stichwaffen-Anschlag
     
  • 5 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 2 Rammanschläge mit Fahrzeugen
     
  • 1 Raketenangriff.

Im September 2025 wurden bei größeren Anschlägen neun Menschen getötet und 24 verletzt, darunter:

  • Sechs Menschen wurden getötet und elf weitere wurden bei einem Schusswaffenangriff an einer Bushaltestelle in Jerusalem am 8. September verletzt.
  • Drei Sicherheitskräfte wurden am 11. September in Tulkarm durch einen Sprengsatz verletzt.
     
  • Bei einem Schusswaffen-Anschlag am Grenzübergang Allenby-Brücke wurden am 18. September zwei Sicherheitskräfte getötet und eine weitere verletzt.
     
  • Ein Mitglied der Sicherheitskräfte wurde am 28. September bei einem Fahrzeug-Rammanschlag an der Git-Kreuzung getötet.
Die Kreuzung liegt „nicht allzu weit von der Siedlung Neve Yaniv in Ostjerusalem entfernt“.
Sie meinen das Viertel Neve Yaakov im nördlichen Jerusalem, Yolande Knell. Und hören sie auf einen Terroranschlag zu rechtfertigen, weil er so nahe an einer Stelle liegt, die Sie als „Siedlung“ bezeichnen.

Oktober 2025

Im Oktober 2025 gab es insgesamt 400 Vorfälle, darunter:

  • 24 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 306 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 41 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 26 Fälle von Brandstiftung oder brennenden Reifen
     
  • 1 Anschlag mit Schusswaffen
     
  • 2 Rammaschläge mit Fahrzeugen

Im Oktober 2025 wurden 19 Personen bei größeren Angriffen verletzt, darunter:

  • Zwei Personen wurden am 4. Oktober bei einem Steinwurfanschlag in Mitzpe Jericho verletzt.
     
  • Vier Personen wurden am 4. Oktober bei einem Steinwurfanschlag in Carmel verletzt.
     
  • Ein Sicherheitsbeamter wurde am 13. Oktober in Isawiya durch einen Molotowcocktail verletzt.

November 2025

Im November 2025 gab es insgesamt 326 Vorfälle, darunter:

  • 24 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 232 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 45 Vorfälle mit Molotowcocktails
     
  • 23 Fälle von Brandstiftung oder brennenden Reifen
     
  • 2 Rammanschläge mit Fahrzeugen.

Im November 2025 wurde eine Person getötet und elf weitere bei größeren Anschlägen verletzt, darunter:

  • Ein Mensch wurde getötet und vier weitere wurden bei einem kombinierten Anschlag mit einem Fahrzeug und Stichwaffen an der Gusch-Etzion-Kreuzung am 18. November verletzt.
     
  • Sicherheitskräfte wurden am 20. November in Nablus bei einem Anschlag mit Schusswaffen verletzt.
Reuters hat kein Problem jüdische Siedler zu identifizieren.
Aber die palästinensischen Täter hinter diesem Terroranschlag? Nicht identifizierbar.
Und ihre Opfer? Reuters will sie nicht einmal als Israelis identifizieren.

Dezember 2025

Im November 2025 gab es insgesamt 350 Vorfälle, darunter:

  • 18 Anschläge mit improvisierten Sprengsätzen (IEDs)
     
  • 261 Anschläge mit Steinwürfen
     
  • 37 Anschläge mit Molotowcocktails
     
  • 26 Brandstiftungen bzw. brennende Reifen
     
  • 4 Rammanschläge mit Fahrzeugen
     
  • 2 Anschläge mit Schusswaffen
     
  • 2 Anschläge mit Stichwaffen

Im Dezember 2025 wurden zwei Menschen getötet und sieben weitere bei größeren Anschlägen verletzt, darunter:

  • Zwei Menschen wurden am 2. Dezember bei einem Stichwaffen-Anschlag in Ateret verletzt.
     
  • Bei einem wurden bei einem kombinierten Auto-Ramm- und Stichwaffenanschlag in Beit Shaan und Afula am 26. Dezember getötet und drei weitere verletzt.
Die Anführungszeichen reichten UPI nicht aus. sie musste es als einen „sogenannten“ Terroranschlag bezeichnen.
Und könnte UPI damit, dass der Täter „angeblich“ das israelische Opfer tötete, Terror noch reiner waschen?

Antisemitismus als moderne säkulare Religion

Der Judenhass von heute befriedigt ein tief emotionales und psychologisches Bedürfnis.

Elder of Ziyon, 18. Dezember 2025

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Wir haben bereits diskutiert, dass Antisemitismus ein Ergebnis davon ist, dass Juden nicht in die simplen binären Kategorien vieler Weltanschauungen passen und dadurch als Bedrohung erscheinen, die beseitigt werden muss. Doch das erklärt noch nicht, warum ganz gewöhnliche Menschen – Menschen, die überhaupt nicht ideologisch denken – so stark vom Antisemitismus angezogen werden. Warum nehmen Hunderttausende begeistert an israelfeindlichen Demonstrationen teil, während sie für fast keine andere Sache vergleichbares Interesse zeigen? Welches emotionale Bedürfnis erfüllt der moderne Antisemitismus?

Moderne westliche Gesellschaften sind außergewöhnlich gut darin geworden zu erklären, wie die Welt funktioniert. Sie sind weit weniger fähig zu erklären, warum irgendetwas Bedeutung haben sollte. Genau das war die zentrale Aufgabe traditioneller Religionen: Sie bieten moralische Struktur, ein Gefühl von Sinn, gemeinsame Rituale, Zugehörigkeit zur Gemeinschaft und einen Weg zu moralischer Erhöhung.

Mit dem Rückgang religiösen Glaubens verschwanden diese psychologischen und sozialen Funktionen jedoch nicht. Das menschliche Bedürfnis nach Sinn blieb bestehen.

Eine strikt säkulare, materialistische Weltsicht hat Schwierigkeiten Sinn zu vermitteln. Wenn die Wissenschaft vielen Menschen erklären kann, warum wir uns so verhalten, wie wir es tun, welchen Wert hat dann moralisches Handeln? Wenn wir deterministische Maschinen sind und das Leben keinen inhärenten Sinn hat, welchen Unterschied macht es dann, wie wir handeln? Man könnte genauso gut egoistisch sein und die Welt auf das eigene Vergnügen optimieren. Manche Philosophien versuchen, Sinn durch Vernunft zu ersetzen – „wenn jeder egoistisch handeln würde, würden alle leiden“ – aber reine Vernunft bietet selten den Sinn, den Spiritualität vermittelt.

In uns existiert ein tiefes Bedürfnis, sich moralisch im Universum zu orientieren, Teil von etwas Größerem zu sein und zu wissen, wo wir im Verhältnis zu Gut und Böse stehen. Wenn dieses Bedürfnis nicht erfüllt wird, verschwindet es nicht. Es sucht woanders danach.

Moderne ideologische Bewegungen konstruieren oft die Form von Religion um, ohne es zuzugeben. Sie bieten eine heilige Erzählung (Unterdrückung gegen Befreiung), einen kosmischen Kampf (Gut gegen Böse), einen moralischen Status und eine Teleologie (die Geschichte, die sich dem Guten entgegen neigt). Und Aktivisten erweitern dies zu einer Art Sakrament: Demonstrationen als Ritual, Parolen als Gebet, Sprechchöre als Gospelmusik. Gemeinsam mit Hunderten zu skandieren erzeugt das Gefühl moralischer Erhebung – selbst dann, wenn keinerlei moralische Handlung folgt.

Die modernen Säkularen füllen ein Bedürfnis, das Menschen nach einem Leben jenseits ihrer selbst haben. Aber sie verlangen nicht, was traditionelle Religionen verlangen: Verpflichtung. Keine Reue ist nötig, keine innere Veränderung wird gefordert. Man wird „gut“, indem man einfach erscheint, auf der „richtigen“ Seite steht, die richtigen Phrasen wiederholt, die richtigen Parolen ruft. Teil einer größeren Bewegung zu sein, gemeinsam mit Hunderten zu marschieren, fühlt sich bedeutungsvoll an, selbst wenn es keinen zugrunde liegenden Sinn gibt. Es fühlt sich wie moralische Erhöhung an, ohne moralisches Handeln einzufordern.

Dieses Gefühl, ohne Verpflichtung moralisch im Recht – oder sogar moralisch überlegen – zu sein, ist enorm attraktiv. Es ist Spiritualität ohne Selbstprüfung.

Damit solche Systeme im großen Maßstab funktionieren, brauchen sie moralische Klarheit. Komplexität mobilisiert keine Leidenschaft. Binäre Rahmen – Unterdrücker und Unterdrückte, Kolonisator und Indigene, Gerechte und Böse – schaffen sofortige moralische Lesbarkeit. Sie reduzieren die Welt auf eine Geschichte, die emotional bewohnt werden kann, ohne die Last des Zweifels.

Die Realität widersetzt sich jedoch solchen Binaritäten. Und wenn sie das tut, muss etwas in die Rolle des Bösewichts gezwungen werden, um die Geschichte zu bewahren. Und die Geschichte – im modernen Sprachgebrauch: das Narrativ – ist zentral. Um zu verstehen, warum, hilft ein Blick auf ein scheinbar völlig anderes Phänomen: die moderne Verwendung des Begriffs „Turtle Island“.

„Turtle Island“ erscheint heute als großgeschriebener Eigenname für Nordamerika, was häufig an Universitäten gelehrt und in aktivistischen wie akademischen Kontexten als alter indigener Begriff verwendet wird, der angeblich koloniale Benennungen ersetzt. Das ist ein moderner Mythos.

Bestimmte indigene Schöpfungsmythen, vor allem unter Algonkin- und Haudenosaunee-Völkern, beschreiben die Welt, die nach einer Urflut auf dem Rücken einer Schildkröte entsteht. Die Anwendung von „Turtle Island“ speziell auf Nordamerika als Eigennamen ist neu und wurde in den 1970er Jahren von nicht-indigenen Autoren und Aktivisten populär gemacht, die ein dekolonisiertes Vokabular suchten. Seitdem wurde der Begriff von einigen Aktivisten indigener Herkunft übernommen und in der akademischen Welt institutionalisiert, oft präsentiert als wiederentdeckter Ahnenname statt als moderne symbolische Adaption.

Die Ironie ist bemerkenswert. Ein moderner, aktivistisch geprägter Mythos, geformt durch zeitgenössische politische Bedürfnisse, wird von Institutionen, die sich auf Empirie, Skepsis und Widerstand gegen religiöse Mythenbildung berufen, als historische Tatsache behandelt. Das Hinterfragen seiner Herkunft wird oft nicht als historische Untersuchung, sondern als moralisches Vergehen betrachtet.

Es wurde ein Mythos benötigt, um eine Ideologie zu stützen. Also wurde einer geschaffen. Die Moderne braucht Mythen genauso wie die Antike.

Antisemitismus funktioniert auf exakt dieselbe Weise – nur mit weit größerer historischer Tiefe und emotionaler Kraft.

Juden haben in der westlichen moralischen Vorstellung seit fast zweitausend Jahren eine einzigartige Rolle eingenommen. In christlichen Gesellschaften waren Juden nicht einfach eine weitere Minderheit. Sie wurden als theologischer Gegenpol zum Christentum selbst dargestellt: das Volk, das die Erlösung ablehnte, am Gesetz statt an der Gnade festhielt und den Widerstand gegen die Erlösung verkörperte. Der Jude wurde nicht nur zum sozialen Außenseiter, sondern zum metaphysischen Problem.

Über Jahrhunderte entstand daraus ein dauerhafter Archetyp: der Jude als hartnäckiger Verweigerer moralischer Auflösung, als verborgener Verderber, als ewiger Außenseiter, dessen fortgesetzte Existenz die Kohärenz der dominanten Weltanschauung bedroht. Selbst als der eindeutige christliche Glaube zurückging, verschwand dieser Archetyp nicht. Die westliche Kultur, Literatur und moralische Erzähltradition blieben davon durchdrungen.

Moderne säkulare Ideologien entstanden in Gesellschaften, die tief von christlichen Kategorien geprägt waren, auch wenn sie die christliche Theologie ablehnten. Der alte Gegenspieler wurde seiner religiösen Sprache entkleidet und in politische und ideologische Begriffe übersetzt. Zionisten ersetzten Christusmörder. Israel ersetzte die Synagoge. Macht ersetzte Ketzerei. Doch die Rolle blieb dieselbe. Der Mythos vom Juden als dem bösen Anderen verschwand nie; er wandelte sich nur, weil moderne Ideologien ihn weiterhin brauchten.

Das hilft zu erklären, warum sich westlicher Antisemitismus grundlegend von traditionellen muslimischen Einstellungen gegenüber Juden unterscheidet. In klassischen islamischen Gesellschaften waren Juden untergeordnet und eingeschränkt, aber sie waren keine kosmischen Feinde. Sie waren verachtete Bürger zweiter Klasse, keine metaphysischen Bösewichte. Die Vorstellung von Juden als einer einzigartig bösartigen Kraft gelangte erst im 19. und 20. Jahrhundert durch den europäischen christlichen Einfluss in weite Teile der muslimischen Welt – einschließlich der Übernahme von Ritualmordlegenden und Verschwörungsmythen.

Im Westen hingegen war der Jude bereits in die Rolle des Bösewichts eingearbeitet. Als moderne säkulare Bewegungen einen Feind brauchten, der gleichzeitig Illegitimität, Verderbtheit und moralische Verfehlungen verkörpern konnte, stand die Figur bereits bereit. Und das erleichtert die Mobilisierung erheblich, weil der Jude im Mythos schon immer mit dieser Rolle verbunden war.

Juden eignen sich besonders gut für diese Rolle, weil sie sich Vereinfachungen widersetzen. Sie sind zugleich Einheimische und Diaspora, partikularistisch und universalistisch, alt und modern, religiös und national. Sie bestehen über die Zeit hinweg auf eine Weise fort, die lineare Erzählungen von Fortschritt und Erlösung stört. In mythischen Rahmen, die auf klaren Binaritäten beruhen, ist diese Komplexität unerträglich.

Die Reduktion von Juden auf eine einzige Dimension löst das Problem. Sobald Juden, Israelis oder „Zionisten“ in vertraute Bösewicht-Archetypen gepresst werden – die dunkle Macht, der koloniale Usurpator, der verborgene Manipulator – wird die moralische Geschichte wieder lesbar. Die Popkultur hat das Publikum jahrzehntelang darauf trainiert, diese Figuren sofort zu erkennen und belohnt diese Wiedererkennung mit emotionaler Gewissheit. Das Narrativ setzt sich fort, komplett mit gerechten Helden und legitimierter Feindseligkeit.

Antisemitismus funktioniert somit als vollständige säkulare Religion. Er bietet ein heiliges Narrativ, einen kosmischen Kampf, Gemeinschaftszugehörigkeit, rituelle Teilnahme und ein Versprechen von Erlösung. Was er nicht verlangt, ist Selbstprüfung, Zurückhaltung oder moralische Verantwortung. Erlösung erfolgt durch Opposition, nicht durch Transformation.

Deshalb eskaliert der Antisemitismus. Der Jude als unvergleichlich Böses ist der Mythos, der diese Ideologien am Leben hält. Die „Apartheid“-Verleumdung, die „Völkermord“-Lüge beruhen nicht auf Fakten – es sind moderne Mythen, die zu attraktiv sind, um durch einfache Tatsachen widerlegt zu werden, genau wie der Turtle-Island-Mythos. Es ist soziales Konstrukt, die sich als Wissenschaft tarnt, Religion ohne Selbstreflexion. Jüdische Komplexität muss geleugnet werden und jüdische Existenz selbst wird unerträglich, weil sie die Stimmigkeit der Erzählung bedroht. Und Stimmigkeit ist wichtiger als Wahrheit. Der Mythos braucht einen Bösewicht – und je verdorbener, desto besser, damit der Mythos fortbestehen kann.

Antisemitismus bleibt attraktiv, nicht weil Menschen außergewöhnlich hasserfüllt sind, sondern weil moderne Gesellschaften es nicht geschafft haben Bedeutung ohne Illusion zu vermitteln. Ohne anspruchsvollen spirituellen Rahmen wenden sich Menschen Ersatzsystemen zu, die sich moralisch anfühlen, ohne etwas zu kosten. Antisemitismus erfüllt jedes emotionale Bedürfnis, das Religion einst erfüllte – nur ohne Wahrheit, Demut und Verantwortung.

Deshalb kehrt er immer wieder zurück, selbst bei jenen, die am stärksten davon überzeugt sind Mythen überwunden zu haben.

Schaschlik

Wochenrückblick (Israel, Palästinenser, Antisemitismus, Islam, USA)

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
Juristische Kampagne gegen israelische Kulturschaffende erreicht Kanada
Die Verzögerungsstrategie des Iran
Israelboykottbewegung: »Iss nicht bei Juden«
Nach dem 7. Oktober: Wie die BBC Hamas verharmlost und Israel delegitimiert
Die Fatah teilt das Ziel der Hamas Israel zu vernichten
Fatah-Sprecher offenbart Haltung zu 7. Oktober: Nicht das Massaker war das Problem, sondern sein Ausmaß
Verwaltungskomitee für Gaza: Zwischen Ernsthaftigkeit und völliger Realitätsferne
Humanitäre Hilfe für Gaza: Was aktuelle Zahlen zeigen
Jerusalems Kirchenführer: Angriff auf den christlichen Zionismus
Islamistische Truppen rücken vor Kurden mobilisieren zum Überlebenskampf im Nordosten Syriens
Katarischer Oppositionsführer offen für normale Beziehungen zu Israel
Europa nimmt das Problem der Muslimbruderschaft nicht ernst genug
Judenhass und Gewalt gegen die Presse: Die Selbstentlarvung propalästinensischer Proteste
„Iss nicht bei Juden“

Englische Artikel:
ICE Stories They Don’t Tell You
Globalism just died in Davos (mit Video)

Off-topic (?):
Wie mit einer offenkundig fehlerhaften Klima-Studie Politik gemacht wird
Warum Daniel Günthers Internet-Pläne die Meinungsfreiheit gefährden
Trump und Milei zerlegten die Agenda des WEF nach Strich und Faden
Programmierte Relevanz: Die Grimme-Nominierung 2026
Der „Spiegel“ krampft beim Thema Meinungsfreiheit
Entwicklungshilfe: Der Selbstbetrug wird immer offensichtlicher

Wer in der Lage ist sich das anzutun: MEMRI hat einen Telegram-Kanal erstellt, in dem Fotos und Videos dessen, was die Hamas am 7. Oktober verbrochen hat, dokumentiert werden.
Es gibt eine weitere Internetseite, auf der in vielen Sprachen Informationen zum Hamas-Massenmord abgerufen werden können.
Es gibt seit noch zwei Internetseiten, diese und diese, die die Gräuel der Terroristen am 7. Oktober dokumentieren.
Auch der hasbara.blog hat eine Seite nur dem 7. Oktober gewidmet, dort sind viele Fotos und Videos zu sehen (aber Vorsicht, das ist grausig). Außerdem gibt es ein Video-Archiv, Hamas Video, in dem man viele der Aufnahmen vom 7. Oktober ansehen kann.
– Die israelische Regierung hat jetzt eine neue Internetseite gestartet, die den 7. Oktober dokumentiert und das „organsierte Böse“ der Hamas offenlegen soll: The October 7 Files: Organized Evil.

Die TV-Kanalbetreiber Swisscom und Sunrise haben Al-Jazira Arabisch aus ihren Netzen verbannt. Die Hamas ist in der Schweiz verboten – sie wollen keine Hamas-Propaganda verbreiten. Konsequent. Andere sollten folgen. (Und bitte nicht nur Al-Jazira Arabisch!)

Es ist einfach unfassbar: Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat den iranischen Außenminister eingeladen. Scheiß drauf, dass der und seine Kumpane grade fast zwei Dutzend Iraner abgeschlachtet haben, die sich nicht länger von ihm und seinen Terroristen unterdrücken lassen wollten!
Der Massenmord-Regierer kommt nur deshalb nicht nach Davos, weil UN Watch Strafanzeige bei den schweizerischen Behörden stellt, um ihn festnehmen und wegen seiner Rolle beim Massenmord an der Bevölkerung vor Gericht stellen zu lassen.
Offenbar nach seiner Absage hat das WWF ihn dann doch noch „ausgeladen“.

Die israelischen Sicherheitskräfte haben im Süden des Landes 10 Unternehmer festgenommen; sie haben hunderte Drohnen gekauft, die an Kriminelle weitergegeben wurden, die damit Waffen und Drogen ins Land schmuggeln.

Die Nazis haben die Juden gezwungen für das zu bezahlen, was sie den Juden antaten. Die Mullahs lassen jetzt die Angehörigen für die Freigabe der ermordeten Zivilisten/Demonstranten bezahlten, sogenannten „Kugelgeld“.

Argentinien hat die Islamischen Revolutionsgarden des Iran als ausländische Terrororganisation eingestuft.

Man soll es nicht für möglich halten: Eine Umfrage ergab, dass die Hälfte der erwachsene Iren nicht wissen, dass im Holocaust 6 Millionen Juden ermordet wurden; 8% glauben sogar, der Holocaust habe nicht stattgefunden, 17% sind überzeugt, dass die Zahl der ermordeten Juden enorm übertrieben seien.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes (und der Olympischen Spiele) wird Israel ein Bob-Team zu den Winterspielen schicken. Die eigentliche Qualifikation wurde zwar um einen Platz verpasst, aber weil ein anderes Land nicht alle Plätze wahrnimmt, wurde das israelische Team vom IOC eingeladen.

Es gibt Unmut in Israel über Trumps Nahost-Gesandten Steve Witkoff, weil der hauptverantwortlich sein dafür soll, dass die Türkei im Gazastreifen involviert wird. Witkoff und Kushner üben Druck auf Israel aus statt auf die Hamas.

Front Gaza:
– Am letzten Sonntagabend beschloss das israelische Kabinett, den Übergang Rafah jetzt doch nicht zu öffnen. Das scheint Widerstand gegen den US-Druck zum Übergang in Phase 2 von Trumps Plan zu sein; Israels Interessen und Vorbehalte sind in einigen entscheidenden Punkten einfach übergangen worden.
– In der Vorwoche lieferten 4.200 LKWs Lebensmittel, Medikamente/medizinische Güter und Schutzausrüstungen sowie Winterkleidung in den Gazastreifen. Trotzdem machen die Terroristen weiter „Hungersnot“-Propaganda. Gleichzeitig prahlen andere, der Gazastreifen sei nicht so zerstört, wie Netanyahu glaube und feiern wilde Partys.

Front „Westbank“:
– Die IDF meldete für 2025 eine sehr starke Abnahme der Terroranschläge; allerdings nahmen diese in den letzten 3 Monaten des Jahres Angriffe mit Molotow-Cocktails und Steinen wieder stark zu.

Front Syrien:
– In den sozialen Medien werden Aufnahmen verbreitet, die zeigen, dass syrische Regime-Truppen kurdische junge Frauen als Sexsklavinnen gefangen nehmen und verschleppen. Gefangengenommen kurdische Kämpferinnen droht anscheinend mindestens das Gleiche, wenn nicht Schlimmeres.
– Regime-Truppen schänden kurdische Friedhöfe.

Front Iran:
– Menschenrechtsorganisationen gehen inzwischen davon aus, dass im Iran mehr als 40.000 demonstrierende und unbeteiligte Menschen von den Mullah-Truppen ermordet wurden.

Fluggesellschaften:
– Freitag kündigten Air France und KLM an, ihre Flüge nach Tel Aviv und in die Region aufgrund der angespannten Lage einzustellen.
– ITA aus Italien stellt bis Dienstag alle Flüge nach Israel ein.

Proteste in Israel:
Samstagabend demonstrierten mehrere hundert Menschen in Haifa dafür, dass die Hamas vor der Phase 2 für den Gazastreifen die Leiche von Ran Gvili freigeben muss.

UNO usw.:
– Ist ein wenig wild ausgedrückt, aber fasst es trotzdem gut zusammen: Die Welt soll die Schüler in Somalia mit kostenlosen Mahlzeiten versorgen, damit der Klimawandel aufgehalten wird. Und das muss natürlich besonders grün-nachhaltig und ausgewählt hergestellt werden. Dafür sind nur $250 Millionen nötig.
Meldung von Montag: UNHRC-Sondersitzung zum Massenmord im Iran – soll am Freitag stattfinden. Nur keine Hetze. Ist ja nicht Israel…

Medien-Sauereien (man könnte auch „Lügen“ sagen:
BBC, The Guardian, Reuters, CNN: Der Chef-Terrormullah Khamenei hat „eingestanden“, dass es tausende Tote getötet worden sind – und sie tun so, als habe Khameinei NICHT gesagt, die tausenden Toten seien von den Demonstranten ermordet worden!
BBC: Emily Hand „verschwand“ („went missing“ = verschwinden, abhanden kommen, verloren gehen) am 7. Oktober, wurde im Gazastreifen 9 Jahre alt. Die BBC bringt es nicht fertig zu schreiben, dass sie von der Hamas verschleppt wurde!
Hessen: Zwei IS-Anhänger mit islamischen Namen wurden wegen versuchten Mordes (Vorbereitung eines Terroranschlags) verurteilt. Der hässliche Rundfunk so: „Zwei Schweden wegen Mordversuchs in Hessen verurteilt.“

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Facebook: Seit Monaten werden immer wieder pro-israelische Artikel auf meinem Blog von den Fratzen-Lügnern als Spam-Versuche deklariert und gelöscht; oder sie sollen gegen obskure, nicht weiter erklärte Gemeinschaftsstandards verstoßen; komischerweise immer Artikel, die die Palli-Terroristen oder ihre Groupies schlecht aussehen lassen. Meine Reichweite wurde eingeschränkt. Neueste Beispiele:
Israel geht gegen UNRWA vor

Der alltägliche Antisemitismus (und Gegenwehr): (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemite; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Frankreich:
Paris: Am Flughafen Charles de Gaulle bespuckte eine Frau einen Juden, der eine Thora-Rolle trug und giftete ihn an, er solle Frankreich verlassen.
Balkan:
Bulgarien: Auf die Synagoge von Plovdiv wurden Hakenkreuze und Nazisprüche gesprüht.
iberische Halbinsel:
Spanien: Vandalismus auf dem jüdischen Friedhof von Barcelona (Fotos)
Britische Inseln:
– Die Zahl der britischen Schulen, die den Holocaust-Gedenktag begehen, ist seit dem 7. Oktober auf nur noch fast 60% gefallen.
USA:
New York City: Im Gravesand Park in Brooklyn wurden 2 Tage hintereinander alle Gerätschaften mit Hakenkreuzen beschmiert.
In Pittsburgh wurde zum dritten Mal innerhalb von 2 Jahren im selben Block eine israelische Fahne zerschnitten, die vor einem Privathaus gehisst war.
New York: Generalstaatsanwältin James hat Betar geschlossen, eine Gruppe, die jüdische Einrichtungen gegen Angriffe/Übergriffe muslimischer Mobs verteidigt. Die Gruppe soll herabsetzende Bemerkungen über den Islam und den Gazastreifen gemacht haben. (Die Wahrheit auszusprechen über gewisse Muslime auszusprechen ist jetzt strafbar!). Festzuhalten ist, dass alle Äußerungen, die James den Mitgliedern der Gruppe vorwirft, vom ersten Verfassungszusatz gedeckt sind und in privaten Chatgruppen fielen – interessiert die links-woke Antisemitin aber nicht. Dass Muslime vor jüdischen Einrichtungen Hass-Parolen skandieren und Juden/Israelis (und ihre Anhänger) angreifen, wird nicht verfolgt. Aber Juden, die vor Synagogen Juden gegen muslimische Mobs verteidigen, werden Gewalttaten vorgeworfen.
Kanada:
– In der Nähe von Toronto wurde ein 14-jähriger festgenommen, der antisemitische Anrufe bei jüdischen Institutionen tätigte.
down under:
In Melbourne versuchte ein Mann jüdische Jugendliche zu überfahren. Diese konnten im letzten Moment zur Seite springen.

Jihad (Terror):
– Afghanistan: Der IS hat die Verantwortung für einen Explosion in einem Restaurant in Kabul für sich beansprucht, bei der 1 Chinese und 7 Einheimische getötet wurden.
Antwerpen: Ein Jihadist griff Teilnehmer eine pro-kurdischen Demonstration mit einem Messer an, verletze 6 Menschen, 2 davon lebensgefährlich.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung (nicht nur) im Westen – und Verfolgung von Menschen, die etwas über den Islam sagen:
USA: Der Bericht eines medizinischen Zentrums in Minneapolis fordert „kulturelle Sensibilität“ und „Demut“ gegen über der somalisch-muslimischen Gesellschaft, wenn diese ihre weibliche Genitalverstümmelung praktiziert! Das grenzt schon gewaltig ans Verbrecherische, wenn die Grenze dahin nicht bereits überschritten ist.
Frankreich: Eine junge Frau wurde auf der Straße interviewt und äußerte dabei, dass der Islamismus für Frauen gefährlich ist. Daraufhin war sie 5 Stunden lang in Polizeigewahrsam genommen worden, ihr Handy wurde beschlagnahmt und 3 Tage lang durchsucht.
USA: Ein muslimischer Kleriker in New York City erklärte, es sei seine Lebensaufgabe die US-Regierung, -Armee und ICE „bis zum letzten Atemzug zu bekämpfen“.
USA: Ein Muslim, der drei zufällige Menschen willkürlich ermordete, hatte früher schon willkürlich auf zufällig Menschen geschossen – war aber auf freiem Fuß, weil er als „geisteskrank“ eingestuft wurde.
Frankreich: Ein Algerier, gegen den eine Ausweisungsanordnung vorliegt, hat eine Ex-Beziehung – die schwanger ist, aber nicht von ihm – mit einem Schlagring mehrfach in den Bauch geboxt, außerdem ins Gesicht geschlagen und getreten. Dafür und für zahlreiche Einbrüche ist er jetzt zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Deutschland: Eine Muslima behauptet, ohne Muslime würde Europa um Jahrhunderte rückständig sein – „keine Medizin, keine Technologie, keine Industrie, keine Computer, nichts“. „Ohne Muslime gäbe es keine moderne Welt. Ihr solltet uns dankbar sein!“

Gegenwehr:
Frankreich: Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin – das französische Parlament fordert die EU-Kommission auf die Muslimbruderschaft auf die EU-Terrorliste zu setzen.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Nigeria: Muslime ermordeten im Bundesstaat Benue 13 Christen – vier davon im Schlaf, fünf arbeiteten auf ihren Feldern.
Nigeria: Letzten Sonntag verschleppten schwer bewaffnete Muslime mindestens 172 Christen aus einer Kirche. Während des Gottesdienstes.
London: Die Polizei hat einen „Walk with Jesus“ verboten – sie wollen nicht, dass die muslimische Bevölkerung evtl. provoziert wird.
Nigeria: Muslime verschleppten 177 Christen aus Sonntagsgottesdiensten.
Nigeria: Muslime ermordeten 12 Christen im Bundesstaat Plateau.

Obama Watch:

Als Kamala Harris ihren Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten suchen ließ, war auch der jüdische Gouverneur von Pennsylvania im Gespräch. Er wurde von den Harris-Leuten ernsthaft gefragt, ob er ein „israelischer Agent“ sei.

Die US-Regierung stellt alle Hilfen für Somalia ein. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Ein Trupp Leute plünderte und brannte ein Lagerhaus nieder, in dem 76t von den USA gespendete Lebensmittel lagerten.

Ein weiterer Toter in Minneapolis: ICE-Agents haben einen Verdächtigen erschossen, der nicht nur „Widerstand“ leistete, sondern auch noch eine Schusswaffe gegen sie zog. Außerdem wurden bei ihm noch 2 geladene Magazine gefunden.

Obamanisten (Woke-isten-Schwachsinnige):
Ilhan Omar hat die USA in einer ohnehin schon üblen Tirade als diesen „gottverdammten USA“ bezeichnet.
Frau Obama – also Michelle – im Interview: Sie achtet genau darauf keine Marken zu kaufen, die Weißen gehören. Und andere sollten das auch tun. Aber Rassisten sind immer nur die Weißen…
– Warum wird der Irre nicht rausgeworfen? Seit 18 Jahren ist Senator Bernie Sanders Mitglied im Aufsichtsgremium des Holocaust Memorial Museums in Washington DC. Seit 18 Jahren hat er genau KEINER Sitzung teilgenommen. Warum ist der überhaupt da drin? Er ist Israelhasser, Kommunist, übler Hetzer! Und er ist ein Alibi-Jude. Deshalb?
Ilhan Omar und die linken Medien lügen, ICE habe in Minnesota einen 5-jährigen Jungen verhaftet. Fakt: Der Junge wurde von seinem Vater (illegaler Ausländer) zurückgelassen und die ICE-Agenten haben ihn in Obhut genommen, um ihn zu schützen und damit er versorgt wird.

Wer bedroht, beleidigt, verleumdet, schädigt wen?
– Anti-ICE-„Demonstranten“ haben in St. Paul bei Minneapolis eine Baptisten-Kirche während des Gottesdienstes gestürmt und die Gottesdienstbesucht in Angst versetzt; sie brüllten ihre Hass-Parolen, weil sie dem Pastor vorwerfen ICE zu unterstützen. (Was die Drecksäcke da gemacht haben, ist in den USA sogar strafbar!)
– Der Bürgermeister von Minneapolis (Democrat) droht mit mehr Gewalt, bis ICE die Stadt verlässt.
– Ein ehemaliger Polizist und Democrats-Aktivist forderte in einem Podcast-Gespräch kaum verklausuliert, man solle anfangen ICE-Agents zu erschießen.
– Ein anonymer Brief an die regionale Republikanische Partei in Sonoma (North Carolina) forderte einen offenen, gewaltsamen Krieg gegen ICE-Agents; sie sollen in Leichensäcken zurückgeschickt werden. Die Beamten seien schießwütige Terroristen mit niedrigen IQ. Von Gouveneur Walz und Konsorten kommen prompt wieder ausschließlich Mord-Vorwürfe.
Botschaft der selbsterklärten „Guten“ auf dem Handy eines unabhängigen Journalisten, der über Minneapolis berichtet (auf mehreren Social Media-Kanälen gesehen):

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Wir wissen, dass du in Minneapolis bist, du gehörst zu Okeefe und seiner Naz-Truppe.
Du befindest dich einem weißen Ford mit Nummernschild XXXX aus Florida.
Du hast eine Stunde die Stadt zu verlassen, sonst bist tu tot.

Woke-istan:
– Die Staatsanwältin von Florida rechtfertigt, dass ein muslimischer Mörder wegen Geistesgestörtheit in Freiheit bleiben darf.

Der UNO-Generalsekretär – Oberheuchler

Iris, X/twitter, 10. Januar 2026

Die Überlebende der Hamas-Gefangenschaft Moran Stella Yanai sagte in einem Interview, dass Antonio Guterres während ihres Besuchs bei den Vereinten Nationen nicht wirklich daran interessiert gewesen sei, mit ihr zu sprechen, und ihr Treffen beinahe abgesagt hätte.

Guterres begrenzte das Treffen auf 30 Minuten.

Moran berichtete, dass Guterres kein wirkliches Interesse daran gezeigt habe, die Aussagen über die sexuellen Übergriffe anzuhören, die sie und andere Frauen in der Hamas-Gefangenschaft erlitten.

Die UN ist widerlich. Guterres steht an ihrer Spitze.

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Foto: Ella Bar Moshe Nussbaum (N12News)

Israel geht gegen UNRWA vor

Hen Mazzig, X/twitter, 20. Januar 2026

Sie sehen wahrscheinlich Schlagzeilen über den Abriss des UNRWA-Geländes in Jerusalem durch Israel. Hier noch einmal eine kurze Erinnerung an die Vorwürfe gegen die UNRWA:

  • Mitarbeiter der UNRWA waren am Massaker vom 7. Oktober beteiligt.
     
  • Mitarbeiter der UNRWA entführten die Leiche des Israelis Yonatan Samerano und brachten sie nach Gaza.
     
  • Eine UNRWA-Lehrerin nahm die 84-jährige Israelin Ditza Heiman als Geisel.
     
  • Emily Damari wurde von der Hamas in einer UNRWA-Einrichtung als Geisel gehalten.
     
  • Omer Shem Tov sagte aus, dass er während seiner Geiselhaft in Hamas-Tunneln gezwungen wurde, Hunderte von UNRWA-Hilfskisten vom Eingang direkt zu den Terroristen zu tragen.
     
  • Im Tunnel von Hamas-Führer Sinwar wurden UNRWA-Hilfspakete und -Ausweise gefunden.
     
  • Einrichtungen der UNRWA wurden von der Hamas zur Lagerung von Waffen und Geiseln genutzt.
     
  • Die UNRWA-Schulen wurden über Tunneln errichtet, die für Terroranschläge genutzt wurden.
     
  • Die UNO weigerte sich, einige UNRWA-Mitarbeiter, die an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren, zu entlassen und strebte sogar Immunität für sie an.

Dutzende weitere legitime humanitäre Organisationen sind aktiv im Gazastreifen tätig, um den Palästinensern zu helfen. Hilfslieferungen erreichen den Gazastreifen.

Die eigentliche Frage lautet: Warum ist die Welt so bereit, eine von der Hamas infiltrierte Organisation im Gazastreifen um jeden Preis zu schützen?

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