… Immer wieder gerne ein herzliches Dankeschön an @Rina für diese feine und inspirierende Blogaktion…
Gefreut: Über den Tanz der Münchner Schäffler am Donnerstag auf dem nahen Josephsplatz. Und dass das Video, welches ich davon machte, doch nicht gar so schlecht geworden ist wie befürchtet.
Über das Lob eines sehr erfolgreichen und preisgekrönten Journalisten zu diesem Blogpost.
Darüber, dass ich immer noch so leidenschaftlich wissbegierig sein kann.
Darüber, dass mir das Schreiben so viel Freude macht.
Geärgert: Nicht, dass ich wüsste.
Gedacht: Wochenlang nicht lesen oder am PC arbeiten zu dürfen wäre für mich Höchststrafe. Einer Nachbarin, die als Expertin für mittelalterliche Schriften in der Bayrischen Staatsbibliothek arbeitet, ist es so ergangen, wegen einer Netzhautablösung musste sie am Auge notoperiert werden. Natürlich gibt es Hörbücher, aber da ich quasi ein Augenmensch bin, würde es mir vermutlich schon schwer fallen, mich umzustellen.
Wenn ich hier etwas zu sagen hätte, dann würde ich angesichts des grassierenden und sich verschärfenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum den Kauf und Besitz von mehreren Immobilien von Privatpersonen rigoros unterbinden. Während Gutbetuchte zwei, drei oder sogar noch mehr Häuser/Wohnungen ihr eigen nennen, von denen in der Regel die meisten den Großteil des Jahres über leer stehen, haben Normal- und Kleinverdiener:innen oft jahrelang zu kämpfen, eine wenigstens halbwegs bezahlbare Bleibe zu finden. In meiner Heimat gibt es ganze Ortsteile, die mit Ausnahme von nur wenigen Wochen im Sommer und zur Winterzeit jahrein jahraus so ausgestorben wirken wie Geisterstädte – die Rollos heruntergelassen, kein Mensch zu sehen – das sind samt und sonders Zweitwohnungen – und natürlich auch jede Menge Spekulationsobjekte!
Gefragt: Liebes Universum, könnten wir bitte, bitte so eine beherzte, integere und charakterstarke Persönlichkeit wie Mark Carney (kanadischer Premierminister) als Bundeskanzler:in haben?
Ob ich in sieben Jahren wohl noch einmal die Schäffler werde tanzen sehen können?
Gewundert: Immer wieder darüber, dass ein einziges ganz offensichtlich geistesgestörtes Subjekt die ganze Welt in Atem halten kann, und so Viele, die keine Bange davor haben, sich in ihrem eigenen Land aufzuplustern und auch gerne mal nach unten treten, sich scheuen, ihm auch nur den Hauch eines Widerstands entgegen zu bringen.
Genervt: Von einem Schwächeanfall, der mich von Samstag Nachmittag bis Sonntag fast völlig lahmlegte.
Gelitten: Siehe oben. Außerdem habe ich in letzter Zeit wohl zu üppigen Gebrauch vom Schaumfestiger gemacht, um meine Locken zu bändigen, und nun ist über und seitlich der Stirn der Haaransatz etwas entzunden und gerötet.
Gewesen: Auf meinen üblichen Runden.
Getroffen: Eine Nachbarin, die in der Bayrischen Staatsbibliothek arbeitet, und die ich schon länger nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte.
Gesucht: Im Internet nach diversen Informationen.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Uuuups, ja. 😀 Im Drogeriemarkt bekam ich mit, wie eine junge Frau am 21. Januar eine Angestellte fragte, warum denn die Weihnachtsschokolade von … nicht mehr im Sortiment sei. Und da – es tut mir ja so leid! 😂 – ist mir ein lautes Lachen entfleucht…
Geweint: Nein.
Gegessen: Statt der üblichen Forelle ein großes Filet Grasfisch, die eine Hälfte am Dienstag in Butter gebraten, die andere am Mittwoch in der Folie gegart. War köstlich – aber sehr teuer. Außerdem einen Eimer Hühnersuppe, Spiegeleier mit Kartoffeln und Rosenkohl, Müsli, und den üblichen Berg frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: English Breakfast Tea – bald geht die große Dose, die G. mir geschenkt hat, zur Neige -, Früchtetee, Orangensaft, Wasser.
Genascht: Die üblichen drei Stück Jaffa-Kekse pro Tag. 😉
Gehört:
Gesehen: Natürlich die Rede von Kanadas Premierminister Mark Carney in Davos. Das Gespräch mit ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorfer in der NDR-Talkshow – ganz interessant fand ich, als sie erzählte, wie am Abend vor Trumpels Rede im großen Saal Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft in Erwägung zogen, diesem Ereignis fern zu bleiben. Wahrscheinlich haben sich dann doch alle das irre Gebrabbel dieses Subjekts angehört. Ein paar Folgen „The Good Doctor“ und „Heartland“. Und natürlich wieder diverse Road Trips – durch den Zion Nationalpark, von dort aus nach Las Vegas, und eine Weile auf der Panamericana durch Alaska.
Gelesen: Mittlerweile habe ich den zwanzigsten Band der Krimiserie rund um den kanadischen Chief Inspector Armand Gamache von Louise Penny ausgelesen, und ich bleibe dabei: Es ist das bislang beste Buch dieser Reihe. Die letzten ca. einhundert Seiten sind eine wilde und nervenzerfetzende Achterbahnfahrt ständig wechselnder Schauplätze, Menschen, die man für vertrauenswürdig hielt, werden zu Verrätern – und umgekehrt, Fakten zu geschickt platzierten Fake News – und umgekehrt, bald weiß man trotz aller Aufmerksamkeit nicht mehr so recht, wer ist Freund und wer Feind, was ist wahr und was gelogen, bis sich dann ganz am Schluss endlich, endlich herausstellt, wer nun der echte Strippenzieher, der echte Schwarze Wolf ist, und eine Theorie, die man anfangs noch für völlig abwegig hielt, sich als bestürzende Wahrheit entpuppt. Ein rundum glückliches Happy End gibt es nicht, das hätte auch den ganzen Plot des Romans ad absurdum geführt. Ich habe „Der schwarze Wolf“ sehr gerne gelesen, und dabei auch etwas dazu lernen dürfen.
Gegoogelt: Aber natürlich!
Gelernt: Ein wenig über das Leben und Wirken des Schneeflockenmannes Wilson A. Bentley.
Gebastelt/Gespielt/Geschrieben: Ein wenig habe ich wieder – sehr erfolglos – am alten Teppichboden im Wohnzimmer herumgepfriemelt, ein klein wenig im Haushalt gearbeitet, und etliche Blogpost geschrieben und sehr viel Freude dabei gehabt.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Eine weitere Woche interessanter und schöner Lebenszeit.
Geschlafen: Durchwachsen, von Samstag Nachmittag an bis Sonntag Vormittag beinahe durchgehend.
Geträumt: Wie stets sehr lebhaft, leider ist mir nichts in Erinnerung geblieben.
Geplant: Am Montag kommt die Haushaltshilfe, da werde ich auch ein wenig in der Bude stöbern, am Samstag kommt ein Spezl zu Besuch, und wenn alles gut läuft, werden wir ein wenig ausmisten und Krempel, den ich nicht mehr benötige, zum Wertstoffhof bringen. Ansonsten leben und leben lassen.
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Ich wünsche euch einen schönen und geruhsamen Sonntag. Habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund.




