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Konrad von Marburg gilt als einer der ersten Inquisitoren des mittelalterlichen
Deutschlands. Er wurde von Papst Gregor IX. zu diesem ernannt und ist für den
Tod unzähliger Menschen verantwortlich. Er fungierte ungefähr zwei Jahre als
Inquisitor und ist durch seine strikte Vorgehensweise gegen das Ketzertum
bekannt geworden. Obwohl seine Prozessführung oft kritisiert wurde, wagte es
kaum jemand, sich gegen ihn und seine Gehilfen zu stellen.
Zuvor war er durch seine Tätigkeit als Wanderprediger an den Hof des
thüringischen Landgrafen Ludwigs und seiner Frau, der Heiligen Elisabeth
gekommen. Anfangs nahm er die Stellung eines Beraters und des Beichtvaters
der Heiligen Elisabeth ein. Nach dem Tod Ludwigs, wurde er von Papst Gregor
IX. zum Defensor Elisabeths bestellt. Er wollte sie, der Religiosität seiner Zeit
entsprechend, führen, dabei schreckte er nicht von psychischen und physischen
Strafen ab, die Elisabeth im Laufe der Jahre sehr schwächten. Nach dem Tode
Elisabeths, versuchte er ihre Kanonisation so schnell wie möglich voran zu
treiben. Die Heiligsprechung selbst sollte er jedoch nicht mehr erleben, da er
nach einem aufsehen erregenden Prozess gegen den Grafen von Sayn, in der
Nähe seines Heimatortes Marburg von Unbekannten erschlagen wurde.
S.1.
Warum ich Konrad von Marburg zu meinem Thema gewählt habe:
Ich habe mich schon immer für umstrittene Personen in der Geschichte
interessiert und es gab wenig Menschen, die die Meinungen in der Forschung
und letztlich in meiner Wahrnehmung so polarisiert haben wie Konrad von
Marburg. Einerseits war er ein tief religiöser Mensch, der sich zu seiner
Lebensaufgabe gemacht hat, das Wort und die Lehren Gottes zu verbreiten.
Anfangs war als Kreuzprediger durch das hessische Deutschland gezogen und
versuchte die höfische Welt und den Klerus davon zu überzeugen, sich die
Ideale Jesu Christi wieder bewusst zu machen und so zu leben. Verkürzend ist
zu sagen, dass die Fürsten und die Adeligen in Saus und Braus lebten, während
das gemeine Volk hungerte und fror. Die eine Seite feierte rauschende Feste und
die andere Seite starb. Er war sicher eine beeindruckende Persönlichkeit, die
allein durch das gelebte Armutsideal herausstach.
Als er an den Hof des Landgrafen Ludwigs und seiner Gemahlin Elisabeth von
Thüringen kam, eilte ihm sein Ruf bereits voraus. Es gelang ihm in kürzester
Zeit, das Vertrauen der beiden Eheleute zu gewinnen. Konrad von Marburg
wurde zum Beichtvater und Seelenführer Elisabeths erkoren. Er überredete den
Landgrafen an einem Kreuzzug in das Heilige Land teilzunehmen und bekam in
der Abwesenheit des Grafen die Schutzfunktion über Elisabeth. Anfangs
kümmerte sich Konrad auch weitgehend um die geistige Führung Elisabeths. In
dieser Zeit begann er bereits ihr Speiseverbote aufzuerlegen, die Elisabeth auch
peinlichst genau befolgte. Konrad wusste, dass er großen Einfluss auf Elisabeth
hatte, da sie ihn in gewisser Weise sicherlich bewunderte. Nach dem Tod
Ludwigs hatte Konrad die totale Kontrolle über seine Schutzbefohlene und sein
wahrer Charakter kam zum Vorschein.
Er begann sie auf das schlimmste zu disziplinieren und schreckte vor keiner
Strafe zurück. Er argumentierte, dass nur durch die von ihm auferlegten Bussen
S.2.
Elisabeth zur absoluten Reinheit gelangen konnte. Was nun aber folgte hatte
mit Seelenfreund nichts mehr zu tun. Er folterte sie regelrecht sowohl physisch
als auch psychisch. Schläge standen an der Tagesordnung, die er selbst oder ihm
Vertraute ausführten. Da er sie mit Gewalt jedoch nicht genug demütigen und
erniedrigen konnte, ging er nun dazu über, alle Menschen, die ihr nahe standen,
aus ihrem Umfeld zu entfernen. Er scheute sich auch nicht ihr zu befehlen, sich
von den eigenen Kindern zu trennen. Konrad berief sich immer wieder darauf,
dass sein Handeln Gott gewollt war. Konrad war richtig von dem Gedanken
besessen Elisabeth den Weg in das Himmelreich zu ebnen. Jedoch trieb er sie in
den Tod.
Konrad war sicher bewusst, was er getan hatte und ihn plagte ein schlechtes
Gewissen. Nur so ist zu erklären, dass er mit der gleichen Konsequenz, mit der
er sie strafte, nun ihr Kanonisationsverfahren voran trieb. Die Heiligsprechung
Elisabeths sollte er aber nicht mehr erleben.
Konrad von Marburg hatte in der Zwischenzeit vom Papst die Aufgabe der
Ketzerverfolgung erhalten und in diesem Tätigkeitsbereich sollte er traurige
Berühmtheit erlangen. Er ging mit einer bisher kaum dagewesenen Grausamkeit
gegen vermeintliche Ketzer vor und zerrte jeden oder jede vor sein Gericht. Die
Urteilsvollstreckung überließ er jedoch den weltlichen Richtern. Damit machte
er sich seine Hände nicht schmutzig. Ein faires Verfahren war ihm fremd und er
war daran auch gar nicht interessiert.
„Lieber 99 Unschuldige verbrennen als einen Schuldigen laufen lassen!“1
Dies
war sein Leitspruch und genauso war seine Verfahrensweise. Er folterte, er
denunzierte und er klagte an. Dabei war ihm jedes Mittel recht. Konrad konnte
Recht von Unrecht nicht mehr unterscheiden und anfangs war ihm auch keiner
gewachsen. Die Leute, die er anklagte waren meist einfache Bauern, die sich
1 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S81
S.3.
nicht verteidigen konnten. Für ihn waren auch Verteidiger Häretiker und so
traute sich niemand seiner Schreckensherrschaft entgegen zu wirken.
Selbst Erzbischöfe, die versuchten sein Treiben zu stoppen hatten keine Chance
gegen ihn. Zu seinen Lebzeiten stand er unter dem Schutz Papst Gregors IX. Er
verunsicherte die gesamte Region, in der er wirkte. Er war sich seiner Sache so
sicher, dass er nun gegen den Adel vorzugehen begann. Dies zeigt, wie hoch
seine Selbstüberschätzung war. Er manipulierte Zeugen, die falls sie nicht im
Sinne seiner Anklage fungierten, selbst der Ketzerei bezichtigt worden wären
und mit einem Todesurteil rechnen mussten. Ihm zur Seite standen zwei äußerst
umstrittene Helfer, die nicht einmal über geistige Ämter verfügten.
Dies war für ihn jedoch nicht von Bedeutung, da für ihn allein das Aburteilen
zählte. Konrad und seine späteren Weggefährten, Konrad Torso und Johannes
Iuscus verbreiteten Schrecken überall wo sie auftauchten und Konrad von
Marburg genoss es förmlich. Seine unendliche Grausamkeit eilte ihm nun
voraus.
Was er wegen seiner Selbstüberschätzung jedoch nicht beachtete war, dass der
Adel über ganz andere Mittel und Wege verfügte um sich gegen seine
Denunziationen zu schützen. Er sollte bald erfahren, dass er doch nicht tun und
lassen konnte, wie ihm beliebte.
Im Verfahren, dass er gegen den Grafen von Sayn führte, wurden ihm erstmals
seine Grenzen aufgezeigt. Die Zeugen der Anklage konnten der Lüge überführt
werden und er verlor das Verfahren. Er gab sich mit seiner Niederlage jedoch
nicht zufrieden und versuchte eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu
erreichen.
Jedoch sollte er auch dies nicht mehr erleben, da er wahrscheinlich von
Anhängern des Grafen kurz vor Marburg erschlagen worden war. Seinem Tod
dürfte er allerdings nicht so furchtlos in das Auge geschaut haben, wie sein
Vorgehen gegen die Ketzer und seinem Verhalten gegenüber Elisabeth gewesen
S.4.
war. Am Boden liegend bettelte er um sein Leben und soll auch wie ein Kind
geweint haben.2 Er, der allen anderen gegenüber gnadenlos war, hatte Angst vor
dem jüngsten Gericht. Er hatte niemals Menschlichkeit gezeigt und war
vollkommen skrupellos in seinem Wirken. Seine Schutzbefohlene ging in die
Geschichte als Heilige ein, er als ihr Peiniger. Die Zahl wie viele unschuldige
Menschen Konrad getötet hatte ist uns heute nicht bekannt. Er ist jedoch in allen
Belangen gescheitert. Er hat nur Leid über die Menschheit gebracht, egal ob sie
ihm vertraut hatten oder nicht. Die religiöse Situation war zu seiner Zeit sicher
eine andere als heute. Jedoch war sein Vorgehen auch für damalige Verhältnisse
hart und grausam.
Für mich ist Konrad ein Mörder, der alle Regeln der Vernunft ignoriert und
missachtet hat, um sein Ideal an Gottesfurcht zu verbreiten. Anfangs war er
sicher bemüht seine Welt zu verbessern, doch die Mitteln und Wege, die er
benutze waren die falschen. Er hat das Vertrauen, welches ihm
entgegengebracht wurde auf das widerwärtigste missbraucht.
Nach seinem Tod haben sich alle, die noch an ihn geglaubt hatten von ihm
abgewandt. Es ging sogar soweit, dass Kleriker forderten ihn zu exhuminieren,
post mortem den Prozess zu machen und seinen Leichnam als den eines Ketzers
zu verbrennen.
Er liegt neben der Heiligen Elisabeth begraben. Die einzige Chance auf
Erlösung, die er noch hat, ist dass die Heilige Elisabeth eines Tages aufersteht
und ihn an ihrer Seite mit ins Himmelreich nimmt. Ich bin mir sicher, dass sie in
ihrer Größe ihm vergeben würde und alles was in ihrer Macht steht tut, damit
ihrem Peiniger vergeben wird.
Konrad glaubte sein ganzes Leben Gott gegeben zu haben, doch in Wirklichkeit
handelte er nur um sein persönliches Interesse, seinen Hass und seine
Grausamkeit ausleben zu können. Er war ein Sadist, der jegliches Leben
2 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S305
S.5.
verachtete und muss auch schwer unglücklich gewesen sein. Konrad von
Marburg ist in allen Belangen gescheitert und müsste jetzt, seinem Glauben nach
in den untersten Regionen der Hölle auf Vergebung hoffen.
S.6.
Einleitung:
Konrad von Marburg dürfte zwischen 1180 und 1190 in Marburg an der Lahn
geboren worden sein. Jedoch gibt es keine Quellen, die seinen Namen, sein
Geburtsjahr oder den Stand seiner Eltern eindeutig überliefern. Es wird aber
vermutet, dass er von einem Marburger Burgmannengeschlecht abstammt.3
Wahrscheinlich hat er zur Vorbereitung auf einen geistlichen Beruf an einer der
Domschulen seiner Zeit gelernt und es wird angenommen, dass er später an der
Universität von Paris studierte und dort den Magistergrad erwarb, den er auch
sein Leben lang führte.4 Paris galt als Mittelpunkt der Kultur und die
theologische Ausbildung war die beste ihrer Zeit. Wer dort sein Studium
absolviert hatte, konnte damit rechnen, in seiner späteren Berufslaufbahn ein
Amt von hoher Würde zu bekleiden und die Absolventen genossen hohes
Ansehen. Dies könnte Konrad veranlasst haben, Paris als Studienort zu wählen
und dort seine theologischen Studien voranzutreiben. 5
Da der Besuch einer Domschule mit hohen Kosten verbunden war, liegt die
Vermutung nahe, dass er zumindest aus einer wohlhabenden Familie der kleinen
landgräflichen Stadt abstammen musste. 6 Durch seinen hohen Bildungsgrad
galt er als gelehrt und war bei seinen Zeitgenossen anerkannt, berühmt aber
auch gefürchtet. Seine gehobene Stellung wurde auch durch den päpstlichen
Auftrag zur Kreuzpredigt deutlich, den nur wenige Männer seiner Zeit erhielten.
Konrad erhielt den Auftrag von Papst Gregor IX. Kreuzprediger waren Männer,
die bereits im Dienste der Kurie erfolgreich tätig gewesen sind. Konrad gehörte
dieser Elite seit spätestens 1215 an. 1214 war er als einfacher Wanderprediger
in den Provinzen Bremen und Trier unterwegs.
7 Aus den Quellen ist nicht
3 Scharfe, Martin: Die Heilige und ihr Zuchtmeister, S 8 4 Werner, Matthias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S 48
5 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S 249
6 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S 161
7 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S371
S.7.
eindeutig ersichtlich, welchem Orden er anfangs angehörte oder ob er
Weltgeistlicher war. Eine Theorie, besagt dass er dem Praemonstratenserorden
angehörte. Er stand allerdings auch dem Zisterzienserorden und später den
Franziskanern nahe .
8
Die Behauptung, dass er Prämonstratenser war, wird durch einen Eintrag im
Nekrologium der Praemonstratenserabtei Arnstein an der Lahn gestützt. Dort ist
seine Memoria mit den Worten: “ Magistrer Conradi, fratis nostri in Marburck“
eingetragen, wobei in der Diskussion des Beleges jedoch außer Acht gelassen
wurde, dass unter dieser Bezeichnung auch Geistliche und Laien geführt
wurden, die dem Arnsteiner Praemonstratensern nur in einer Gebetsbruderschaft
verbunden waren.9 Ein weiteres Argument seiner Zugehörigkeit zum
Praemonstratenserorden ist sein Siegel, das ihn in einem langen Talar, mit
einem Buch in der linken und einer Kreuzfahne in der rechten Hand zeigt.10 Die
Schrift auf dem Siegel lautet: Sigillum magistri Cunradi praedicatoris verbi
Dei.11
Die Zugehörigkeit zum Franziskanerorden wird dadurch bekräftigt, dass sein
Beichtkind Elisabeth zuerst in Eisenach und später in Marburg enge
Beziehungen zu den Franziskanern pflegte, außerdem war sein langjähriger
Begleiter und Mitarbeiter Gerhard Lützelkolbe, der mit ihm zusammen
erschlagen wurde und an seiner Seite beigesetzt wurde, Franziskaner.12
Eine andere Sicht bei Dietrich Kurze besagt, dass Konrad Dominikaner gewesen
sei und begründet diese These mit seinem Titel praedicator oder praedicator
verbi Dei13, der ihm vom Papst verliehen worden war und den er auch selber
führte. Von diesem Titel schloss man auf den ordo praedicatorum, wie auch die
Dominikaner bezeichnet wurden. Jedoch übersah man, dass dieser Titel älter als
8 Westphälinger, Ariane: Der Mann hinter der Heiligen, S25
9 May, Karl Hermann: Zur Geschichte Konrads von Marburg, S90
10 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S15 11 Segl, Peter: Konrad von Marburg, S544 12 May, Karl Hermann: Zur Geschichte Konrads von Marburg, S94 13 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S147
S.8.
der Dominikanerorden selbst war und auch unabhängig getragen werden
konnte.14 Ein weiterer Grund, warum man annehmen könnte, dass er
Dominikaner war, ist die Tatsache, dass der Orden in führender Weise gegen die
Ketzerbewegungen eingesetzt wurde und Konrad einer der ersten deutschen
Inquisitoren war.15
Abschließend kann wohl nur festgehalten werden, dass wir aus den Quellen
erschließen können, dass Konrad ein einfacher Weltgeistlicher der Mainzer
Diözese war, der wie ein Franziskaner lebte und wie ein Dominikaner predigte.16
14 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S162 15 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S90 16 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S252
S.9.
I: Konrad von Marburg und die Heilige Elisabeth:
Konrads frühe Jahre:
Einer, der Konrad gut kannte, war der Zisterzienser Cäsarius von
Heisterbach.17Dieser war Prior und damit Prediger in der Zisterze Heisterbach
und zahlreiche seiner Werke sind heute noch erhalten.
Er war nicht nur ein Zeitgenosse von Konrad, sondern hat viel Zeit mit Konrad
in Marburg verbracht. Seine Hochachtung und Wertschätzung gegenüber
Konrad drückten sich nicht nur in den Schriften aus, die Cäsarius über Konrad
fertigstellte, sondern er bezeichnete ihn als einen presbiter secularis, einen
Weltpriester.
18
Ein anderer Aspekt in der Person Konrads war, dass er als geschickter Diplomat
bekannt war. Er soll ab 1218 regelmäßig vom Papst als Vermittler und
Schlichter eingesetzt worden sein. So löste er einen Konflikt zwischen dem
Kloster Nieburg und dem sächsischen Herrschaftshaus und er diente sowohl
Erzbischof Siegfried II. und Siegfried III. von Mainz als Bevollmächtigter in
Rechtsgeschäften und Besitzstreitigkeiten. 1228 gelang es ihm, die
einvernehmliche Regelung über Elisabeths Witwenentschädigung mit der
landgräflichen Familie, vor allem mit ihrem Schwager Heinrich Raspe zu
führen. Er konnte eine Abfindungssumme von 2000 Mark und die lebenslange
Nutzung einiger Ländereien bei Marburg für Elisabeth heraus handeln.
19
Sein Betätigungsfeld als Prediger wurde im Jahr 1217 auf Norddeutschland
ausgeweitet und 1218 ist sein Wirken in den Diözesen Mainz und Meißen
bezeugt. Wie man sehen kann war sein Wirken auf einen, selbst für einen
17 Vgl. dazu allgemein: Franz Walter, Cäsarius von Heisterbach. In: Lexikon des Mittelalters: Band II, Sp.1363. 18 Reber, Ortrud: Die Heilige Elisabeth, S89 19 Braun, Paul: Der Beichtvater der Heiligen Elisabeth und deutsche Inquisitor Konrad von Marburg, S274
S.10.
Kreuzprediger flächenmäßig großen Tätigkeitsbereich ausgedehnt. Über sein
Schaffen ist nach 1218 eigentlich nichts mehr bekannt und es gibt keine
Quellen, die Konrad in den nächsten Jahren erwähnen.
Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Konrad weiterhin als Prediger
im Norden Deutschlands, vor allem in den Bereichen Magdeburg und Bremen
tätig war. In den Jahren 1226 und 1227 wird er wieder als Kreuzprediger
erwähnt und damals wirkte er offenbar vor allem in Thüringen. Wie es damals
üblich war, predigte er im Freien, da der Andrang so groß war, dass die
Menschen nicht in den zur Verfügung stehenden Räumen Platz fanden. Er
predigte, dass das Seelenheil nur durch strengste Armut, bedingungslose
Keuschheit und hingebungsvolle Nächstenliebe gegenüber den Armen erreicht
werden könnte.
Dominikaner oder Franziskaner hatten eine besondere Verpflichtung zur
Predigt, da die Kirche besonders viel Wert auf Intensivierung theologisch
pastoraler Ansätze gelegt wurde.20
Konrad predigte jedoch nicht nur, sondern er stellte auch gegenüber sich selbst
die höchsten Ansprüche. Er lebte in strengster Armut und ebenso in äußerster
Strenge sich selbst gegenüber.21
20Vgl. dazu allgemein: J. Longere, Predigt in. Lexikon des Mittelalters, Band VII, Sp.173 21 Westphälinger, Ariane: Der Mann hinter der Heiligen, S73
S.11.
Die Armutsbewegungen zur Zeit Konrads:
Nicht nur er forderte in seinen Reden und Predigen den Verzicht auf Besitz,
gesellschaftliches Ansehen oder Standeszugehörigkeit. Die Bettelorden und
insbesondere religiöse Frauenbewegungen stellten diese Maximen immer
wieder in den Mittelpunkt. Die damaligen Frauenklöster waren voll mit
Vertreterinnen der höchsten Stände, des Hochadels, der Ministerialität und der
wohlhabenden Kaufmannskreise. Besonders die Frauengemeinschaften oder
Bettelorden sind als Reaktion gegen den Reichtum und die wirtschaftlichkulturelle Entwicklung des Hochmittelalters zu verstehen.
22 Sowohl die
Mitglieder der Bettelorden als auch Konrad predigten eine den Evangelien
nachempfundene Lebensweise, die sich in Keuschheit, freiwillig gelebter Armut
und Verzicht auf Besitz äußerte. Das eigene Leben sollte in den Dienst der
Armen und Kranken gestellt werden. Das Ideal war, in der gleichen Armut wie
Jesus Christus und seine Jünger zu leben. Man sollte ungesichert und ohne
Eigentum sein, sich nur von der täglichen Arbeit ernähren und ausschließlich
auf Gott vertrauen.23
Die Krankenpflege und Betreuung nahm einen ganz wichtigen Stellenwert in der
Verwirklichung der geforderten Lebensweise in den Lehren und im Leben
Konrads von Marburg ein. Es war dies ja auch ein bewusstes Anliegen der
religiösen Bewegungen: Die Hinwendung zum Nächsten im Sinne der
Nachfolge Christi!
Die in der Forschung oft geäußerte Meinung, die religiösen Bewegungen des
- Jahrhunderts erklären sich aus der wirtschaftlichen und sozialen Notlage der
Zeit, wird oft überspitzt auch auf die Frauenbewegungen übertragen, und
behauptet, dass Frauen in den unteren, ärmeren Bevölkerungsschichten infolge
22 Westphälinger, Ariane: Der Mann hinter der Heiligen , S23 23 Reber, Ortrud: Die Heilige Elisabeth, S91
S.12.
eines Männermangels, in diese Gruppen gedrängt haben. Dies widerspricht
anderen Untersuchungen, nach deren Ansicht diese Meinung im Widerspruch zu
allen Quellenfunden stünde und den Sinn der angeführten Religiosität
missverstehe.24
Die religiösen Armutsbewegungen waren also nicht der Protest der Armen oder
der Unterprivilegierten gegen das vorherrschende Ungleichgewicht von Adel
und dem Rest der Bevölkerung, es war vielmehr das Aufbegehren sowohl Armer
als auch Reicher gegen, die Ungerechtigkeiten des gesellschaftlichen Systems.
Kritik am Lebensstil des Klerus und an der Verweltlichung der Kirche wurde in
Laienkreisen, im Adel und in anderen Gruppen geübt.25 Da der Unmut sowohl
in den Unteren als auch in den oberen Bevölkerungsschichten groß war, hatten
Konrad und die anderen Kreuzprediger eine große Anhängerschaft. Die
Menschen suchten, in den radikalen Lebensformen, sich dem Heil zu nähern,
das ihnen die Welt nicht geben konnte. Die Wanderprediger wurden allerdings
auch, da sie Armut und tiefste Gottverbundenheit lehrten, von allen Seiten
misstrauisch und argwöhnisch beobachtet und es wurden ihnen nicht selten
Strafen oder Predigtverbote auferlegt oder sie wurden sogar aus der Kirche
ausgeschlossen und der Häresie angeklagt. 26 Dies war immer dann der Fall,
wenn Kirchenväter sich dem Ruf der Verinnerlichung widersetzten.
Wanderprediger versuchten Laien, Männer genauso wie Frauen, zu bekehren.27
Diese verbanden sich wiederrum zu religiösen Laiengemeinschaften mit den
Klöstern. Sie verzichteten auf Ehe oder weltliches Eigentum, ohne aber in den
monastischen Stand überzutreten. Solche Bekehrungen spiegelten das Bedürfnis
nach Verinnerlichung und persönlicher Befolgung religiöser Ideale wieder. Die
Werte und Normen, an denen man sich orientierte, entnahm man der Heiligen
24 So Herbert Grundmann, Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Untersuchungen über die geschichtlichen
Zusammenhänge zwischen der Ketzerei, den Bettelorden und der religiösen Frauenbewegung im 12. Und 13.
Jahrhundert und über die geschichtlichen Grundlagen der deutschen Mystik. (Darmstadt/1970),S188. 25 Rösener, Werner: Bauern im Mittelalter, S217 26 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S40 27 Schiewer, Predigt B: Volkssprachliche Literaturen des Westens, In: Lexikon des Mittelalters. Band VII, Sp. 176
S.13.
Schrift. Die Menschen wollten ihr Seelenheil nicht mehr bedenkenlos der
Amtskirche überlassen. Diese schlossen sich zu einem neuen Orden, den
Tertianern, der vorwiegend aus Laien bestand, zusammen.28
In Europa begannen nun Wanderprediger und Reformer immer stärker zu
wirken. Ihre Leitmotive waren Aufruf zur Buße und Umkehr zum
evengelientreuen Leben, wodurch die Seelenrettung des Einzelnen erreicht
werden konnte. Dadurch trat diese Bewegung oft in Konkurrenz zu den
örtlichen Bischöfen, die als Repräsentanten der Amtskirche für Predigt und
Seelensorge, verantwortlich waren. Sie handelten sich den Vorwurf der Häresie
ein, da sie die Autorität der Kirche untergruben. Denn wo das gesteigerte
religiöse Bewusstsein in festere Strukturen und Gemeinschaften mündete, wo
aus dem Antrieb der Bekehrung Einzelner neue Lebensformen wuchsen, war der
Konflikt mit der Kirche vorprogrammiert.29
Die katholische Kirche schreckte selbst von der Exhumierung nicht zurück. 30
Dessen war sich Konrad sein Leben lang bewusst.
Beim Auftreten neuer Wanderprediger war die Grenze zwischen Ketzerei und
Rechtgläubigkeit selbst für Kirchenleute oft nicht leicht zu bestimmen. Für das
einfache Volk entschied ohnehin das Auftreten des jeweiligen Wanderpredigers
über seine Glaubwürdigkeit.
28 Vgl. dazu allgemein: Barone, Giulia: Tertianer. in : Lexikon des Mittelalters, Band VIII ,Sp.555- 558 29 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S41 30 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S89
S.14.
Konrad als Wanderprediger:
Konrad soll auf einem Maultier, anstatt auf einem Pferd reitend, durch das Land
gezogen sein. Dieses Tier ist ein Zeichen der Demut und soll den Geistlichen auf
einem Tier, das der Eselin Christi gleicht, zeigen. Er soll nichts besessen haben
und strebte nicht nach Reichtum oder Pfründen. Sein Körper soll durch das
ständige Fasten und die Selbstgeißelungen gezeichnet gewesen sein, denn er
wollte den Anderen mit einem guten Beispiel voran gehen und zeigen, dass es
möglich ist, so zu leben, wie er selbst predigte.31 Deshalb war er stets umringt
von einer großen Menschenmenge, die seiner Predigt zuhörte und ihm folgte.
Bei den Menschen seiner Zeit muss er einen gewaltigen Eindruck hinterlassen
haben. Er wurde nicht nur als der ausgezeichnete Prediger gesehen, der zur
Aufopferung gegenüber Anderen aufrief, sondern Viele kamen seinen Worten
nur deshalb nach, weil sie von Furcht angetrieben waren, seinen Lehren Folge
zu leisten. Sein hohes Ansehen im Volke wurde vor allem durch seine Art zu
predigen begründet. In seiner Funktion als Prediger hatte er aber einen viel
stärkeren Einfluss auf die Masse, als der einfache Klerus, also die Stadt- und
Landpriesterschaft. Jedoch ist der genaue Inhalt so gut wie gar nicht überliefert.
Der Inhalt seiner Predigt dürfte im Großen und Ganzen mit den päpstlichen
Kreuzzugsbullen und den Kreuzzugsliedern übereingestimmt haben.
32 Die
Predigt sollte zu Frieden, Eintracht und Achtung vor den anderen aufrufen. Die
Predigt sollte eingehend die Sakramente behandeln und die Gläubigen durch
Auslegung des Glaubensbekenntnisses im Glauben stärken.33
Sobald er sich einer größeren Stadt näherte, kamen ihm der Klerus und die
Bevölkerung entgegen. Dieser empfing ihn mit Kerzen und Fahnen und
31 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S 170 32 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S257 33 Vgl. dazu allgemein: Longere, Jean. Die Predigt, in: Lexikon des Mittelalters, Band VIII, Sp.173- 174
S.15.
geleitete Konrad ehrenvoll in die jeweilige Stadt.34 Nachdem Konrad seine
Tätigkeit beendet hatte und einen Ort verließ, ließ er immer einige
Vertrauensmänner zurück, die in seinem Namen im Auftrag der heiligen Sache
weiterwirkten und vor allem das gesammelte Geld für die Befreiung des
heiligen Landes verwalten mussten. Der Inhalt seiner Predigten, war so
gestaltet, dass er die besonderen Nöte und Anliegen der Kirche formulierte. In
seiner Forderung nach radikaler Armut, traf er die Stimmung der Bevölkerung
weiterhin sehr gut.
34 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S256
S.16.
Elisabeths erste Gelübde:
Diese oben beschriebenen Tugenden waren es auch, die Elisabeth von
Thüringen so fasziniert haben, als Konrad in seiner Funktion als Kreuzprediger
1226 zu ihr an den Hof nach Thüringen kommt. Es beeindruckt sie auch die
radikale Lebensphilosophie Konrads, da er sich selbst sehr strenge Regeln
auferlegte, machte er auf sie einen sehr überzeugenden Eindruck. Konrad wurde
sowohl von ihr, als auch von ihrem Ehemann, Landgraf Ludwigs 1226 zum
Beichtvater erwählt. Beide schworen ihm Gehorsam und Treue. Konrad
übernahm durch dieses Gelübde die Verpflichtung, ihr bei ihrem Streben nach
Reinheit und geistiger Vollkommenheit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.35
Die Ehe hatte sowohl für Konrad als auch für Elisabeth einen sehr hohen
Stellenwert. Er verlangte von ihr, dass sie sich entsprechend der christliche Ehe
lehre verhielt und dabei nur von Liebe und nicht von der Fleischeslust getragen
werden sollte.36 Sie schwor ihm sich so zu verhalten, dass ihr Mann nicht der
Sünde und der Unzucht erliegt, dass sie immer bei ihm sei und eine vorbildliche
Ehe führen würde.
Sie versprach Konrad, dass die Ehe im Todesfall ihres Mannes die einzige
bleiben sollte. Die Kirche war besorgt, die monogame Ehe als Institution und als
Sakrament zu schützen. Ehe und Familie waren Institutionen, bei denen sowohl
die kirchliche als auch die weltliche Gewalt auf die Wahrung ihrer Zuständigkeit
bedacht waren. Die Zeremonie fiel ausschließlich in den kirchlichen Bereich.
Für das Verhalten der Verheirateten innerhalb und außerhalb der Ehe
interessierten sich sowohl Kirche und Staat, wobei der Staat die soziale
Kontrolle inne hatte. Die Ehe war stellvertretend für die gesellschaftliche
Ordnung. Der Wunsch der Eltern, die Partnerwahl zu beeinflussen um das
35 Westphälinger, Ariane: Der Mann hinter der Heiligen, S74 36 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S70
S.17.
Erbgut zu schützen, wurde von der staatlichen Obrigkeit unterstützt.37 Bei
Eheabschluss ohne elterliche Zustimmung konnten strafähnliche Maßnahmen,
wie das Entfallen der Mitgift, folgen. Die Verlobung galt damals als bindende
Absichtserklärung zur Heirat. Kinder konnten ab jedem Alter verheiratet
werden, so war Elisabeth erst vier Jahre alt, als sie Ludwig versprochen worden
war. Aus herrschafts- und dynastiepolitischen Interessen wurden die Kinder
meist von ihren Eltern verheiratet.38
Falls ihr Ehepartner sterben würde, sei es von Gott so geplant gewesen. Sie
sollte ihre Witwenschaft ohne großes Klagen auf sich nehmen. Er vertrat damit
den Standpunkt der katholischen Kirche, die von jeher das Eingehen einer
zweiten Ehe missbilligte, da sie als Zeichen der Sünde und als Auflehnen gegen
die von Gott
So eine versprochene Heirat war zu der damalige Zeit keine Besonderheit. Er
erwartete von ihr mit diesem Schwur, dass sie anderen, die in einer ähnlichen
Situation seien, als gutes Beispiel vorangehen werde. Er wollte damit sicher
gehen, dass für Elisabeth die Ehe ausschließlich ein Bündnis zu Lebzeiten war.
In der Praxis wurden jedoch zur damaligen Zeit viele Zweit-oder Drittehen
geschlossen. Diese wurde vor allem von Männern, deren Frauen früh gestorben
waren, eingegangen. Konrad wusste auch, dass wenn Elisabeth eine zweite Ehe
eingehen würde und sie weitere Kinder bekommen könnte, es zu
Erbstreitigkeiten kommen würde. Dieses versuchte er mit diesen Gelübden zu
verhindern.39
Sie versprach Konrad, zusammen mit ihrem Mann Gott zu loben und ein
gemeinsames Seelenheil anzustreben. Gott sollte in ihre Liebe einbezogen
werden und Ludwig in ihre Gebete.
40 Sie schwor ihm den unbedingten
37 Vgl. dazu allgemein: Prevenier, Walter : Die Ehe im Spannungsfeld von kirchlicher und weltlicher Autorität, in:
Lexikon des Mittelalters, Band II, Sp. 1635- 1636 38 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S278 39 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S74 40 Ebenda, S73
S.18.
Gehorsam unter Vorbehalt der Gattenrechte ihres Mannes. Die Gehorsamkeit zu
der sich Elisabeth feierlich verpflichtete, ging durchaus über das übliche
Vertrauensverhältnis zwischen Beichtvater und Beichtkind, hinaus. Andere
Adelige gaben zwar auch Versprechen an ihre Beichtväter ab, taten dies aber nur
um das eigene Gewissen zu beruhigen und hielten sich kaum an das
Versprochene. Gehorsamkeit und Keuschheit waren die Eckpfeiler eines solchen
Ordensgelübdes. Die evangelischen Räte, die sich nicht von der Religion
sondern als vom Evangelium inspiriert sahen, zeichneten Büßer aus, die die
höchste Art der Vollkommenheit im Sinne der Nachfolge Christi anstrebten. Nur
durch die Demut gegenüber Gott , die sich durch den Verzicht auf den eigenen
Willen und die eigenen Bedürfnisse äußerte, machte er die Gläubigen offen für
den Willen Gottes. 41
Konrad nahm ihr diesen Eid mit dem Wissen ihres Mannes und ihrer
Schwiegermutter ab. Der Gehorsamsschwur erfolgte im Jahr 1226 in der
Katherinenkirche zu Eisenach. Konrad nahm, wie es dem Usus seiner Zeit
entsprach, das Versprechen in der Form ab, dass Elisabeth ihre Hände in die
seine legte. Ihm war in der Folge die Wichtigkeit seiner Aufgabe als
Seelenführer und Bewahrer des Versprechens bewusst und er nahm diese
Verpflichtung auch sehr ernst.
42
Die bedeutende Einflussnahme des Beichtvaters auf sein Beichtkind war im
Mittelalter etwas, das nicht selten war, in diesem Umfang aber doch eine
Ausnahme darstellte. Konrad hatte als Beichtvater die Aufgabe, die Schuld
Elisabeths zu bemessen, und sie nach einem festgelegten Tarif zu bestrafen. Im
Allgemeinen bezogen sich diese Tarife auf, Völlerei, Unzucht, Geiz, Zorn,
Traurigkeit, Trägheit, Hoffart und Stolz. 43 Mit guten Taten konnten vor allem
die alltäglichen Sünden getilgt werden. Das Ziel der Strafe war, Einsicht und
Umkehr zu bewirken. Die Bussen kannten dabei keine zeitlichen Grenzen. Sie
41 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S50 42 Westphälinger, Ariane: Der Mann hinter der Heiligen, S26 43 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S631
S.19.
konnten über Tage, Wochen, Monate oder Jahre verhängt werden.44 Das
Beichtgeheimnis hatte einen sehr hohen Stellenwert, den Innozenz III. so
beschrieb: Schwerer nämlich sündigt ein Priester, der eine Sünde offenbart, als
ein Mensch, der eine Sünde begeht.
45
44 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S651 45Ebenda, S628
S.20.
Speiseverbot und Gehorsam:
Im Zuge seiner Verantwortung für die Seelenführung erlegte Konrad ihr ein
strenges Speiseverbot auf. Ab jetzt war Elisabeth verpflichtet sich über die
Herkunft ihrer Nahrung zu informieren und unrechtmäßig erworbenes Gut zu
verweigern. Die Anzahl der Gänge und der Gerichte wurde reglementiert und
Fleisch sollte in jeder Form vermieden werden. Sie durfte keinen Wein, Bier
oder andere Alkoholika trinken, nur Wasser war ihr erlaubt. Geschenke
anzunehmen war ihr ebenfalls verboten. Sie versuchte anfangs, die ihr von
Konrad auferlegten Fastengebote vor anderen zu verheimlichen. Dies tat sie aber
nicht, weil sie die Schmähungen des Hofes fürchtete, sondern weil sie Angst
hatte, ihrem geliebten Mann in seiner Tätigkeit als Landgraf zu schaden. Dieser
stand den Bemühungen seiner Frau jedoch wohlwollend gegenüber und
versuchte sie in ihrem Streben nach Vollkommenheit so weit wie möglich zu
unterstützen.
Dies wird im Libellus folgendermaßen beschrieben, bei dem es sich um die
Verzeichnung der Berichte der vier Frauen um Elisabeth handelt.46
Als sie selbst und ihre drei Dienerinnen den Landgrafen baten, nicht zu zürnen,
wenn sie bei Tisch nicht mit den anderen äßen, sondern sich nur so stellten,
antwortete er: Das gleiche möchte ich auch gerne tun, wenn ich nicht den
Widerspruch meiner Leute und anderer fürchtete.47
Diese Vorschrift sollte nicht nur die Bereitschaft Elisabeths zur Unterwerfung
überprüfen, es sollte auch ihren Mann dazu bewegen seine Ausgaben zu
überdenken, die Korruption an seinem Hof einzuschränken und seine Einkünfte
weiser zu verwalten. Gleichzeitig hoffte Konrad dadurch, den Landgrafen über
viele Missstände und die ungleiche Verteilung der Güter bewusst zu machen.
46 Vgl. dazu allgemein: Werner, Mathias: Hagiographie( Elisabeth), In: Lexikon des Mittelalters, Band III, Sp.
1840- 1841 47 Huyskens, Albert: Libellus, S18
S.21.
Denn der Adel feierte verschwenderische Feste und das Volk wusste nicht, was
es am nächsten Tag essen sollte.48 Diese Kritik Konrads an dem höfischen
Leben seiner Zeit imponierte Elisabeth, da auch ihr die Verschwendung am
Hofe, vor allem für Kriegsausgaben und Ähnliches, auf das Tiefste
widerstrebte.49
Elisabeth hielt sich mit peinlicher Genauigkeit an die ihr gegebenen
Vorschriften, nicht nur zuhause sondern auch wenn sie unterwegs war. Sie hatte
dadurch strenge Entbehrungen zu erdulden und hungerte ernsthaft. Da sie öfters
auf Reisen war, konnte sie ihre strengen Essensregeln vor den anderen Adeligen
nicht verbergen. Während auf den Tafeln teilweise bis zu zehn Gängen
aufgetischt worden waren, bestand ihr Mahl meist nur aus ein paar
Honigstriezeln, da diese leicht zu transportieren und über längere Zeit haltbar
waren oder sie hatte nur ein paar Tauben dabei, die sie allerdings mit ihren
Hofdamen teilte. Caesarius beschreibt in seinem Libellus, wie sie nach so einem
kargen Mahl noch acht deutsche Meilen, ungefähr 60 km auf einem Maultier
zum großen Landtag nach Mittelhausen reiten musste und wie diese Strapazen
sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit trieben.50 Die Vorschriften betrafen
allerdings nicht nur sie sondern auch ihre Dienerinnen. Für Elisabeth waren die
eigenen Leiden leichter zu ertragen als die ihrer Vertrauten. Konrad sah dem
gelassen zu, da er ja sowieso dem Adel die eigenen Verfehlungen vor die Augen
halten wollte.
Huyskens beschreibt dies nach dem Wortlaut des Libellus:
Durch den Hunger ihrer Dienerinnen wurde sie mehr noch als durch den
eigenen bestraft, wenn sie ihnen keine rechtmäßig erworbenen Güter auftischen
konnte. Darum fragte sie öfter nach den Pachtleistungen der Bauern, und wenn
sie solcherart erlaubte Speisen fand, dann sagte sie zu den Dienerinnen: Heute
48 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S267 49 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S51 50 Caesarius von Heisterbach: Das Leben der Heiligen Elisabeth, S85
S.22.
könnt ihr nur essen. Wenn sie aber erlaubtes Getränk fand, etwa in den
Weinbergen ihres Mannes, dann sagte sie: Heute könnt ihr nur trinken. Wenn
sie aber wusste, dass beides rechtmäßig erworben war, dann klatschte sie in die
Hände und rief: Wohl uns, heute wollen wir essen und trinken.51
Konrad gefährdete mit seinem Verhalten nicht nur die Gesundheit Elisabeths
sondern auch die ihres Umfelds. Die asketischen Maßnahmen, die Geißelungen
und die Essensvorschriften wirkten sich verheerend auf Elisabeths Gesundheit
aus und sie wurde immer schwächer. Konrad ließ jedoch keine Schwäche bei
Elisabeth zu. Für ihn waren die Übungen Elisabeths notwendig, um sie näher zur
geistigen Vollkommenheit zu geleiten. Zweifellos verlangte er ihr alles ab. Er
forderte von ihr weiters, dass sie den Gehorsam ihm gegenüber über ihre
Pflichten als Landgräfin stellen musste. Die mittelalterliche Gesellschaft war
eine Männergesellschaft. Die Frau nahm einen schwächeren Platz ein, und
unterstellte sich meist freiwillig, ihrer Sicherheit wegen, einem Mann, der sie
verteidigen konnte. Als Schutzbefohlene war eine Frau aber keineswegs
rechtlos, aber doch in einem Status geminderten Rechts.52 In der Heilsorge war
sie gleichberechtig und in der Kirche konnte die Frau frei handeln und musste
nicht von einem Mann vertreten werden. Mit der Gleichberechtigung stellte sich
die Kirche gegen die vorherrschenden Sozialverhältnisse und mentalen
Einstellungen der Zeit. In der höfischen Gesellschaft nahm die Frau eine
besondere Stellung ein; mitunter nicht nur im Repräsentativen, sondern auch als
Ratgeberin, und damit gewann sie oft auch an Einfluss in der Umgebung ihres
Mannes.53
51 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S23 52 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S263 53 Ebenda, S 264
S.23.
Konrads Kritik an der Gesellschaft seiner Zeit:
Der Adel erkannte selbstverständlich, dass Elisabeth strenge Vorschriften
gemacht worden waren. Dies war im Sinne Konrads, der mit den Bestimmungen
nicht nur Elisabeth eine Last auftragen wollte, sondern auch den Herrschenden
seiner Zeit zeigen wollte, dass ihr verschwenderischer Lebensstil nicht im Sinne
Gottes sei.54 Er versuchte, seine Position als Beichtvater und Seelenführer
Elisabeths zu nutzen, um den Herrschenden die Gefahren und Versuchungen des
Wohlstandes aufzuzeigen, da sie sich weit von den Evangelien entfernt haben.
Mit seiner Kritik traf Konrad die höfische Gesellschaft um Elisabeth und er
versuchte durch Elisabeths Verhalten, auch mit ihrer höfischen Umwelt ins
Gericht zu ziehen. Indem sie öffentlich unrechtermäßig erworbenes Gut
anprangerte, sollte das Unrechtsbewusstsein gesteigert werden. Dass er sich
damit keine Freunde in den adeligen Kreisen machte, nahm er in Kauf. Im
Gegenteil, dass Elisabeth mitunter von ihrer und der Familie ihres Mannes hart
ins Gericht genommen wurde, war genau das, was Konrad sich davon erhofft
hatte. Er erlegte ihr nicht nur ein Speisegebot auch, sondern sie sollte auf
jeglichen Schmuck und auf das höfische Gewand verzichtete. Ihr sollte bewusst
werden, dass unrecht erworbenes Gut eine Sünde sei. Darüberhinaus verlangte
er von ihr, Gehorsam ihm gegenüber und dieser sollte über alle ihre höfischen
Pflichten gestellt werden.
55
Der Angriff Konrads bestand darin, dass die damals vorherrschende ungerechte
Aufteilung der Güter, wobei einige wenige Alles und der Rest gar nichts besaß,
mit aller Schärfe verurteilt wurde. Der Versuch, die Hofhaltung zu kritisieren
und Sozialkritik im Allgemeinen zu üben, gelang ihm auch. Hungersnöte waren
zu dieser Zeit nichts Außergewöhnliches, da nur Klöster oder Adelige
Vorratshaltung betrieben. Die leibeigenen Bauern mussten sehr hohe Abgaben
54 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S101-102 55 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S51
S.24.
an die Grundherren leisten, ungefähr ein Drittel mussten sie als Saatgut abgeben
und der Rest der blieb, diente ihnen als Eigenbedarf um sich und ihre Familie
über den Winter zu bringen doch dies reichte kaum, um nicht hungern zu
müssen. Da bei einer Hungersnot nicht genug an Saatgut zur Seite gelegt werden
konnte, erstreckte sie sich meist über zwei oder mehrere Jahre. Meist kam eine
Hungersnot jedoch nicht allein und wurden von anderen Katastrophen wie
Viehseuchen oder Schädlingsbefall begleitet. 56
Die ungerechte Verteilung der Güter war ein großes Problem. Der Großteil der
Bevölkerung waren einfache Bauern oder Handwerker der unteren Schichten,
denen es an allem fehlte. Sie mussten horrende Abgaben an den Adel leisten,
dabei blieb ihnen nicht einmal genug übrig um ausreichend für den Winter
versorgt zu sein. Den Leibeigenen ging es noch schlechter, da sie in
vollkommener Abhängigkeit von ihren Lehnsherren lebten und keine Rechte
besaßen. Die Städte wurden immer größer und die Bevölkerung nahm immer
stärker zu. Im Gegensatz dazu galt der Adel und der hohe Klerus als bestechlich
und frönte vor allem den weltlichen Dingen.57
Elisabeths Verhalten sollte deutlich machen, dass wie sie lebten falsch war und
sie aufhören sollten immer weiter nach weltlichen Dingen zu streben.
Stattdessen sollten sie sich mit der Armut der Bevölkerung auseinander setzten.
Jedoch konnte er nicht damit rechnen, wie stark und mit wie viel Kraft Elisabeth
dagegen nun ankämpfen würde. So berichtet Isentrud, die von klein an, an der
Seite Elisabeths war und an der Elisabeth mit ganzem Herzen hing:
So gab Elisabeth allen, die arbeiten konnten, Hemden und Schuhe, damit sie
ihre Füße an den Stoppeln nicht verletzten, und Sicheln, damit sie mähen und
sich von ihrer eigen Arbeit ernähren könnten. Den wirklich Schwachen, die
nicht arbeiten konnten, schenkte sie Kleidung, die sie auf den Markt für sie
einkaufen ließ. Dies alles teilte mit eigenen Händen fröhlich aus, als sie sie
56 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S 60- 66 57 Beutin, Ludwig; Kellenbenz, Hermann: Grundlagen des Studiums der Wirtschaftsgeschichte, S99
S.25.
entließ, gab sie jedem einzelnen etwas. Und als sie kein Geld mehr hatte, gab sie
den armen Frauen reiche Kleider und seidene Gewänder und sagte zu ihnen:
Ich will nicht, dass ihr diese zum eigenen Vergnügen anzieht, sondern dass ihr
sie verkauft, um euch nötiges dafür einzukaufen, und tüchtig arbeitet. Einer
unter diesen Frauen gab Elisabeth Schuhe, ein Hemd und ein Obergewand.
Diese Frau freute sich so sehr, dass sie zur Erde fiel und vor Freude zu sterben
schien. Sie rief, dass sie niemals eine ähnliche Freude in der Welt erlebt habe.
Als Elisabeth das sah, tat es ihr leid, ihr das gegeben zu haben, und fürchtete,
an ihrem Tod schuld zu sein.58
58 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S104
S.26.
Konrad als Seelenführer Elisabeths:
Ab jetzt besaß Konrad die Pflicht, die er durch das Gelübde verstärkt, aber
generell als Seelensorger übernommen hatte, ihre Religiosität und deren
Ausdrucksformen, zu leiten. Die Bußen wurden mit der Zeit immer härter und
grausamer. So weilte einmal die Stiefschwester ihres Mannes, Jutta bei ihnen
auf der Wartburg. Sie war gekommen um Elisabeth zu besuchen. Deshalb
versäumte sie, trotz mehrmaliger Aufforderung Konrads, die Messe und seine
Predigt. Er sah in diesem Ungehorsam einen Bruch ihres Gelübdes und war
nicht mehr bereit ihr Seelenführer zu sein. Erst durch innigstes Bitten und einen
Kniefall Elisabeths war er zur Versöhnung bereit. Jedoch ließ er Elisabeth und
ihre Dienerinnen auf das schwerste geißeln und bestrafen. Diese Strafe traf
Elisabeth jedoch härter als jede andere. Sie konnte die körperlichen Strafen und
Demütigungen ertragen, doch dass nun ihre Vertrauten leiden mussten, traf sie
mehr als alles, das er ihr bis jetzt angetan hatte.
Es lässt sich dadurch erkennen, dass Elisabeth selbst den engen Kontakt zu
Konrad suchte. Sollte Konrad ihre Seelenführung von dem
Gehorsamkeitsgelübde abhängig gemacht haben, kam sie dieser Verpflichtung
freiwillig nach und nahm das gegebene Versprechen ernster als die meisten
anderen Adeligen ihrer Zeit. Konrad besaß zu dieser Zeit bereits den Ruf eines
machtvollen, eines bewunderten aber genauso gefürchteten Predigers, weshalb
Elisabeth ganz genau gewusst hat, wem sie sich anvertraut hatte und was
Konrad von ihr forderte, beziehungsweise was er von ihr erwarten würde.59 Die
Frage ist jedoch, ob sie sich bewusst war, wie hart und herzlos er sie leiten
würde, damit sie ihre Ideale erreichen könnte.
Konrad lebte selbst das Armutsideal vor, das Elisabeth sicherlich inspirierte und
dem sie nacheiferte. Er hatte Verantwortung ihr gegenüber zweifellos
59 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S50
S.27.
übernommen, die er aber für seine Zwecke missbrauchte. Er benütze sie, um
Druck auf den Adel auszuüben und nahm auf sie in kaum einer Art und Weise
Rücksicht. Anhand ihres Beispiels konnte Konrad dem Adel nun endlich dessen
Verfehlungen aufzeigen. Er verfügte sicherlich über eine stärkere Konstitution
als Elisabeth und konnte die Übungen, die er ohne Zweifel an sich vollzog, wohl
kaum im gleichen Maße auf Elisabeth übertragen. Dies tat er ohne einen
Gedanken von Mitleid zu verschwenden.
Es ist jedoch anzunehmen, dass diese Härte, die Konrad sich selbst gegenüber
lebt, Elisabeth zu dem Schritt bewog, sich den Magister als ihren geistigen
Führer auszusuchen. Damals war es üblich, im Falle solch einer Verbindung,
nur durch Disziplin, der Aufgabe der eigenen Persönlichkeit und des eigenen
Selbst, das Ziel der Vollkommenheit erreichen zu können.
60 Da Elisabeth bereits
in frühen Jahren mit dem Orden der Franziskaner in Berührung gekommen war
und sie von den Frauenbewegungen ihrer Zeit genauso beeinflusst worden war,
liegt es nahe, dass sie bereits vor ihrer Begegnung mit Konrad, den Wunsch
nach totaler Hingabe zu Gott und einem Leben nach den Lehren Jesu Christi
anstrebte. 61 Diese Imitatio Christi entsprach auch der Religiosität ihrer Zeit.
Die Suche nach dem Heil war das wichtigste in ihrem Leben. Diesem Ziel
strebte sie ohne Rücksicht auf sich selbst oder anderen nach.
Er verlangte von ihr, jeden Sonntag zu fasteten und sich in der Fastenzeit
außerdem jeden Freitag in der Nacht selbst zu geißeln. 62 Seit Konrad ihr
Beichtvater war, wurden diese Übungen immer häufiger und sie sollten dazu
dienen, eine Stufe höher zur Seligkeit und einen Schritt näher zum Himmel zu
kommen.63 In der Armen- und Krankenpflege fand Elisabeth ihre Erfüllung.
Auch für Konrad war dieses soziale Engagement sehr wichtig und er unterstütze
Elisabeth wo er nur konnte. Er half ihr beim Aufbau des Hospitals am Fuße der
60 Huyskens, Albert: Libellus, S54 61 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S50 62 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S41 63 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S268
S.28.
Wartburg, in dem sie sich aufopfernd um die Kranken kümmerte und den
Waisen eine Mutter ersetzte. Er musste sie aber auch teilweise bremsen. Diese
Situation beschreibt Braun in dem Sammelband „ Hessische
Kirchengeschichte“ treffend:
Gab sie sich bei der Krankenpflege doch auch manchen Übertreibungen hin,
zum Beispiel wenn sie am Gründonnerstag Aussätzigen nicht nur Arme und
Füße wusch, sondern auch ihre ekelhaften Beulen mit Küssen bedeckte. Wenn
sie nicht genug damit, dass sie die Einkünfte ihres Mannes aufbrauchte, sich
ihres Schmuckes und ihrer Gewänder entäußerte und den Erlös dafür unter die
Armen austeilte, so macht doch, abgesehen davon, ihre Liebestätigkeit einen so
wohlgeordneten Eindruck , dass wir wohl nicht fehlgehen mit der Annahme,
dass sie darin durch den verständigen Rat ihres Beichtvaters unterstützt worden
ist, den man mit Recht „ die kalte Vernunft in Elisabeths Wirken“ genannt hat.64
Konrad war aber sicher nicht nur der Peiniger Elisabeths, als der er oft
dargestellt wird, sonst hätte ihn der Landgraf Ludwig, der seine Frau und seine
Kinder über alles liebte, wohl kaum an die Seite seiner Frau gestellt und
geduldet.
Ludwig und Elisabeth hatten insgesamt drei Kinder zusammen. Hermann war
der Älteste und wurde im Jahre 1222 geboren. Auf ihn folgte Sophia, die zwei
Jahre jünger war als ihr Bruder. Als letzte wurde Gertrud im Jahre 1227
geboren. Die Jüngste soll Elisabeth am Meisten ans Herz gewachsen gewesen
sein, angeblich liebte sie ihre Tochter noch mehr als ihre anderen Kinder.
Gertrud war zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter ungefähr vier Jahre alt. Die
ersten Jahre verbrachte die Familie in Harmonie und Eintracht.65 Konrad hatte
als Berater Ludwigs und als Seelenführer Elisabeths eine wichtige Aufgabe am
Thüringer Hof inne. Er verfügte über das Vertrauen der Beiden und wurde
sicher auch in Vertrauensfragen herangezogen.
64 Braun, Paul: Der Beichtvater der Heiligen Elisabeth und deutschen Inquisitor Konrad von Marburg, S268 65 Busse- Wilson, Elisabeth: das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S106
S.29.
Auch holte Ludwig regelmäßig Rat von ihm ein, vor allem wenn es sich um
seelsorgerische, wohl aber auch um politische Angelegenheiten handelte.
Dadurch lässt sich erkennen, wie wichtig Konrad im Laufe der Zeit für das
Fürstenpaar geworden war. Er hätte niemals daran gedacht, sich zu bereichern,
verfügte aber über wachsenden Einfluss über das Vorgehen am Hofe. Ludwig
vertraute ihm auch während seiner Abwesenheit sein Verfügungsrecht über alle
Kirchenlehen in seinem Land an.
Konrad war dies sehr recht, da er nun, während der Abwesenheit Ludwigs,
gegen die ihm unwürdigen erscheinenden Geistlichen energisch vorgehen
konnte. Diese predigten zwar das Evangelium hielten sich, jedoch offen
Konkubinen, trieben Unzucht und missachteten das Zölibat. Sie verbrachten
Zeit mit Spielen und verhielten sich maßlos in allen Belangen.66 All dies war
Konrad ein Dorn im Auge.
Papst Gregor IX., dachte in diesen Belangen wie Konrad, und gab diesem die
Zustimmung zur Übertragung der Rechte. Er ermunterte ihn auch von diesen
Gebrauch zu machen, was Konrad auch tat, da ihm das Wohl seiner
Heimatgemeinde sehr am Herzen lag.
Konrad dachte auch nicht daran dieses ihm gegebene Vertrauen zu
missbrauchen. Er wollte sich nicht bereichern, und beanspruchte für sich selbst
keine hohe Kirchenstelle und nahm auch keine Pfründe an, sondern er blieb der
mittellose, einfache Weltgeistliche, der er auch vor der Übertragung war.67
66 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S271 67 Caesarius von Heisterbach: Das Leben der Heiligen Elisabeth, S24
S.30.
Konrad und das Kreuz:
In seiner Funktion als Kreuzprediger musste er so viele wehrfähige Männer wie
möglich zu ihrer Teilnahme an den Kreuzzügen bewegen. Die Aufgabe des
Kreuzpredigers genoss ein sehr hohes Ansehen, da nur speziell geschulte
Theologen, , diesen Beruf ausüben durften.
Papst Innozenz III. bestellte am 8. Jänner 1213 zwölf Prediger, die den Beruf
des Kreuzpredigers auf Lebenszeit ausführen sollten.68 Sie waren alle Bischöfe
oder Äbte oder wurden es im Laufe ihres Lebens.69
Die Prediger waren im bischöflichen Auftrag unterwegs, und stammten aus den
Zisterzienser-, und dem Prämonstratenserorden, waren aber auch Dominikaner
und Franziskaner.70
Sie sollten die Massen begeistern können und mit ihren Predigten das Volk in
ihren Bann ziehen. Sie mussten rhetorisch auch so geschult sein, dass sie alle
auftretenden Einwände und Zweifel im Keim ersticken könnten. Dieses Amt
wurde vom Papst nicht jedem anvertraut. Einer von ihnen, war Konrad von
Marburg. Man erkennt, dass Konrad von Anfang an den Beruf als
Kreuzprediger nicht nur gewachsen war, sondern auch ein Vorbild seiner Zeit
war, das durch sein enormes Predigertalent, durch die Wirkung seiner Worte
und sein Äußeres aufgefallen ist. Konrad gehörte den Kreuzpredigern an, die
ein radikales Armutsgebot und strengeingehaltene Askese der Reformorden
selbst lebten. Er war ein Geistlicher, der über die besten Verbindungen und über
mächtigen Einfluss verfügte. Er konnte nicht nur die Massen begeistern, sondern
war auch im Umgang mit hohen Persönlichkeiten des Adels und des Klerus
unübertroffen. Wegen seines hohen Ansehens wurde er auch als Vermittler bei
68 Vgl. dazu allgemein: Longere, Jaques: Predigt in. Lexikon des Mittelalters, Band VII, Sp.173 69 Reber, Ortrud: Die heilige Elisabeth von Thüringen, S92 70 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S46
S.31.
kirchlichen Streitigkeiten eingesetzt.71 Ein wesentlicher Unterschied zwischen
ihm und seinen Predigerkollegen war, dass er nicht nach materiellen Gütern
strebte. Die meisten seiner Kollegen waren Äbte oder hochgestellte Prälaten, die
die Tätigkeit als Kreuzprediger oft nur dazu nutzten, um sich selbst zu
bereichern. Die meisten hatten in bescheidenen Positionen begonnen und
übernahmen mit der Zeit die Leitung von Klöstern oder von Bistümern.
Manchen gelang es sogar, die Stellung eines Kardinalbischofs zu erlangen.
Konrad war das Gegenteil von dem. Er selbst bekleidete kein hohes Amt
innerhalb der Kirche und er strebte auch nicht nach weltlichen Gütern. Er
verfügte auch nicht über Ersparnisse. Seine Position sicherte ihm allerdings ein
kleines Einkommen. Er verzichtete bewusst auf alle materielle Sicherheit und
auf kirchliche Ehren oder Einkünfte. Er war also einer der wenigen, der wirklich
das gepredigte Armutsideal der Reformorden lebte.
Die Aufgaben und Pflichten eines Kreuzpredigers waren weitlaufend. Sie
mussten Opferstöcke für Spenden, die den Kreuzzügen zu Gute kommen sollten,
aufstellen und die durch das Ansehen Konrads auch sehr gut gefüllt gewesen
sein dürften. 72 Es wurden Prozessionen in allen Abteien und Pfarren abgehalten,
mit dem Ziel, Menschen für die Kreuzzüge zu werben. Sie durften auch allen,
die ein Kreuzzugsgelübde ablegten, einen vollkommenen Sündenablaß
gewähren. Etliche von ihnen, darunter auch Konrad, hatten die Macht, einen
Exkommunizierten, nachdem er ein Kreuzfahrergelübde abgelegt hatte,
freizusprechen. Dieser Kreuzzugsablaß allein lockte unzählige Männer an, die
sich einen Ablass ihrer Sünden erhofften. Die meisten von ihnen waren jedoch
Verbrecher aller Art, die durch den Kreuzzugsablaß Sühne für ihre Verbrechen
erhielten. Die Folge davon war, dass die Begeisterung und die Beliebtheit des
71 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S47 72 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S258
S.32.
Kreuzzuges immer geringer wurden, da die Bevölkerung durch die Ablässe
verärgert war.
73
Die Bereitschaft, an einem Kreuzzug teilzunehmen, nannte man, das Kreuz
anzunehmen und es wurde symbolisch mit einem Stoffkreuz, welches an der
Kleidung befestigt wurde, ausgedrückt.
Im Lauf seines Aufenthaltes bei Ludwig und Elisabeth nahm er sich nicht nur
ihrer Seelenführung und als Beichtvater an, sondern er überredetet auch Ludwig,
an dem Kreuzzug teilzunehmen. Konrad versprach, wie es seiner Position als
Beichtvater bei Hofe entsprach, sich während seiner Abwesenheit um seine Frau
zu kümmern. Sie stand unter seinem und damit auch unter dem päpstlichen
Schutz. Ludwig übertrug in der Urkunde von 12. Juni 1227 an Konrad das
Recht, über Kirchenlehen zu verfügen.74 Durch diesen Vertrauensbeweis wurde
Konrad ganz stark an die Ländereien und an den Besitz der Familie gebunden
und Konrad hat damit eine entscheidende Aufgabe in der Verwaltung
übernommen.
73 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S259 74 Reber, Ortrud: Die heilige Elisabeth von Thüringen, S94
S.33.
Konrad als Defensor Elisabeths:
Es war damals üblich, dass jede Familie, deren männliche Oberhäupter, sich an
einem Kreuzzug beteiligten, unter päpstlichem Schutz stand. Diesen Schutz
hatte Papst Honorius III. Ludwig versprochen, nachdem er von Konrad zu seiner
Teilnahme für den Kreuzzug überredet worden war. Dieser Schutzbrief sollte
bedrohten Personen, insbesondere Minderjährigen und Witwen vornehmer
Herkunft, die Hilfe des Papstes gegen äußere Gefahren gewähren. Er sollte die
Person und ihren Besitz schützen und drohte allen, die gegen diese Rechte
verstießen mit der Exkommunikation und dem damit verbundenen
Teilnahmeverbot an allen kirchlichen Handlungen.75
Landgraf Ludwig brach am Johannistag, den 24. Juni 1227 zum Kreuzzug auf,
jedoch sollte er das Heilige Land nicht erreichen. Er starb am 11. September
1227 in Otranto an einem typhusartigen Fieber, das im Kreuzheer ausgebrochen
war.76 Konrad dürfte zu der Zeit, als Elisabeth die Todesnachricht ihres Mannes
erhielt, nicht auf Wartburg anwesend gewesen sein. Er war vermutlich im
Auftrag Papst Gregors IX. unterwegs und stieß erst wieder im Februar 1228 zu
Elisabeth.77 Sie hatte große Probleme mit der Familie ihres Mannes und verließ
deshalb diese und damit auch den Hof.
Elisabeth war von der Wartburg nach Eisenach gezogen, wo sie einen
entbehrungsreichen Winter verbrachte und ihre ganzen Energien in die
Krankenpflege steckte.
Sie hatte die Burg allerdings nicht ganz freiwillig verlassen, sondern ist von
ihrem Schwager, Heinrich Raspe, von der Wartburg verwiesen worden.
75 Fried, Johannes: Der päpstliche Schutz für Laienfürsten. Die politische Geschichte des päpstlichen
Schutzprivilegs für Laien, S264
76 Patze, Hans: Die Entstehung der Landesherrschaft Thüringens, S271 77 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S119
S.34.
Elisabeth war dort nicht besonders beliebt gewesen und Heinrich Raspe dürfte
auf Druck des Adels und der Ministerialen gehandelt haben.78
Konrad war offiziell vom Papst zu ihrem Defensor bestellt worden und diese
Verpflichtung trifft jetzt in besonderem Ausmaß in Kraft.
Er war der Einzige, der Elisabeth in ihrer jetzigen Situation leiten konnte und
er versuchte, seine Schutzbefohlene vor unbedachten Schritten oder ihrem
übermächtigen Armutsideal abzuhalten.79 So berichtet Konrad über den
Seelenzustand Elisabeths:
Sie erstrebte das vollkommenste Leben und befragte mich, ob sie Klauserin
werden oder in ein Kloster gehen solle oder ob irgendein anderer Stand
verdienstvoller sei. Dies endigte schließlich in ihrer Überzeugung, dass sie von
mir mit vielen Tränen forderte, ihr zu erlauben, von Haus zu Haus zu betteln.
Als ich ihr das glatt verweigerte, erwiderte sie: Dann mache ich das, was ihr
mir nicht verbieten könnt.80
Konrad wandte sich an Papst Gregor IX., damit er sie unter apostolischen Schutz
stellen, und er Konrad offiziell als ihren Schutzbefohlenen einsetzten sollte,
damit er nicht nur in geistlichen Belangen, sondern auch in allen weltlichen
Rechtsfragen ihr Vormund sei. Da Konrad und Papst Gregor eng miteinander
befreundet waren, dauerte es auch nicht lange, bis Konrad nun der Vormund
von Elisabeth wurde.81 Sie stand nun unter seinem persönlichen Schutz, und er
konnte nun offiziell Elisabeth auch in allen rechtlichen Geschäften vertreten,
womit er die totale Kontrolle über Elisabeth und ihre Besitztümer erhalten hatte.
Elisabeth wollte ihr Gehorsamsgelübde, vor ihm in der Minoritenkirche zu
Eisenach erneuern und dabei auf alle Freuden der Welt, auf ihre Familie, ihren
freien Willen, auf ihr Vermögen und alle ihre Witwengüter verzichten. Er hielt
78 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S154 79 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S273 80 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S129 81 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S179
S.35.
sie davon ab und überzeugte sie, dass es besser wäre, ihr Vermögen für die
Krankenpflege und die Armenhilfe zu verwenden. Er glaubte, dass er damit
auch sein Versprechen gegenüber Ludwig erfüllt hätte.82
82 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S274
S.36.
Konrads Lebensregeln für Elisabeth:
In der Folge stellte Konrad für sie 12 Lebensregeln auf, in der Hoffnung, ihr
damit zur Seite zu stehen , und sie schwor, diese ihr Leben lang zu befolgen.
Diese Lebensregeln sollten ihr, seiner Meinung nach, Halt und Hilfe in ihrem
Streben nach geistiger Vollkommenheit geben und sie nach seiner Ansicht
formen und lenken. Diese Lebensregeln fanden sich in einem ungedruckten
Werk des Superintendenten Rebhahn zu Eisenbach, das obwohl es erst Ende des
- Jahrhunderts verfasst wurde, zweifelte Ranke nicht an dessen Echtheit.83
1, Ertrage geduldig Verachtung in freiwilliger Armut.
2, Lass dir die Demut am Herzen liegen.
3, Lass fahren menschlichen Trost und Lüste des Fleisches.
4, Sei barmherzig gegen deinen Nächsten.
5, Habe Gott stets in deinem Herzen und in deinen Gedanken.
6, Danke Gott dafür, dass er dich durch seinen Tod von der Hölle und dem
ewigen Tod erlöst.
7, Weil Gott vieles für dich gelitten hat, so trage auch du dein Kreuz
geduldig.
8, Weihe dich, Körper und Seele, ganz deinem Gott.
9, Erinnere dich oft daran, dass du das Werk der Hände Gottes bist, und
bestrebe dich daher, dass du ewig mit Gott vereint werden könntest.
10, Was du willst, dass dir die Menschen tun, das tue du auch ihnen.
11, Denk immer daran, wie kurz des Menschen Leben ist und dass die Jungen so
gut wie die Alten sterben.
83 Ranke, Ernst: Konrad von Marburg, In : Allgemeine Deutsche Biographie, Band XVI, Sp. 645
S.37.
12, Bereue immer deine Sünden, und flehe zu Gott, dass er sie dir vergebe.84
Konrad war für Elisabeth sicherlich eine Respektsperson, die sie mindestens
genauso, wenn nicht so gar schlimmer fürchtete als Gott selbst.85 Da Konrad der
Einzige war, der sie in dieser schwierigen Lebenssituation führen konnte und
es jetzt von Konrad abhängte, in welche Richtung das Leben Elisabeths gehen
würde.
84 Nigg, Walter: Elisabeth von Thüringen, S67-68 85 Reber Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S17
S.38.
Konrads Strategie nach dem Tod Ludwig II.
Konrad musste im Namen des Papstes auf Predigerreise gehen und konnte
Elisabeth nicht mitnehmen, deshalb gab er sie zu ihren mütterlichen
Verwandten in Obhut. Dadurch war die wirtschaftliche Situation Elisabeths
nicht in Frage gestellt und auch die Lage ihrer Kinder gesichert.
Konrad traf sie erst wieder zur Beisetzung des Landgrafen, die erst im Mai 1228
im Kloster Reinhardsbrunn stattfand. Er wollte nicht nur das weitere Schicksal
der Landgräfin in die Hand nehmen, sondern wollte ihr auch bei der
Durchsetzung ihrer Witwenansprüche helfen.86 Elisabeth war mit der Familie
ihres Mannes zerstritten, da diese mit ihrem Streben nach Vollkommenheit nicht
einverstanden war und fürchtete, dass Elisabeth ihr gesamtes Hab und Gut zu
Gunsten der Leidenden veräußern würde. Sie würde damit ihre eigene
Lebensgrundlage und letztlich auch die soziale Sicherheit völlig zerstören.
Solange Ludwig lebte, hatte niemand es gewagt, Elisabeth Lebensführung in
Frage zu stellen, doch nach seinem Tod änderte sich die Einstellung der Familie
gegenüber Konrad und Elisabeth. Der Adel wollte die wirtschaftlich gut
dastehende Wartburg nicht Elisabeth und ihrem Seelenführer Konrad
überlassen. Konrad hatte durch das Speisegebot dem Adel sein Fehlverhalten
aufgezeigt, der davon nicht begeistert war. Im Gegenteil die höfische
Gesellschaft sah Konrad und Elisabeth als Bedrohung an und fürchtete, dass die
Beiden an Einfluss gewinnen könnten.
Konrad gelang es, eine Versöhnung zwischen Elisabeth und der Familie soweit
zu erreichen, dass sie eine Abfindung in der Höhe von 2000 Mark erhielt.
87
Weiters konnte er für sie eine lebenslange Nutzung der Einkünfte einiger
Ländereien in Marburg erkämpfen, und Landbesitz auf dem sie bereits mit dem
Bau ihres Hospitals begonnen hatte. Konrad war mehr als nur der Verwalter
86 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S153 87 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: in: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S275
S.39.
ihres Vermögens. Als ihr Defensor konnte er nun über die Aufteilung der
geerbten Güter mitentscheiden. Er würde sicher nicht zuschauen, falls Elisabeth
die ererbten Güter verschenken würde.
Konrad verlangte von Elisabeth, wieder auf die Wartburg zurückzukehren. Dies
war nicht nur im Interesse Konrads sondern auch Heinrich Raspes. Konrad
konnte in Marburg, die geistige Führung Elisabeths leichter leiten als anderswo
und Heinrich Raspe und die Familie des verstorbenen Landgrafens wussten
Elisabeth in guten Händen. Für die Familie Ludwigs war es wichtig, dass
Konrad Elisabeth in ihrem Streben auch kontrollierte.
Sie folgte ihm im Sommer 1228 auf die Wartburg und Konrad versuchte von
Anfang an alle Schwierigkeiten zwischen seinem Beichtkind und der Familie
des verstorbenen Grafens zu vermeiden.
Konrad riet ihr, um ganz in der vereinbarten Einsamkeit und Entsagung zu
leben, in ein kleines Dorf bei Marburg einzuziehen, bis ihr Hospital Ende 1228
fertig sein würde. Konrad wollte, dass Elisabeth in diesem Hospital Erfüllung
finden würde, und er ihr ein neues Betätigungsfeld schaffen könnte, da ihr
Verlangen nach Armut und Askese weit über das Übliche hinausging.
Als das Hospital fertig war, das zu Ehren des Heiligen Franziskus erbaut worden
war, gab Konrad ihr persönlich das graue Gewand der Franziskaner, sie trug
damit sichtbar das Kleid des Ordens, jedoch bedeutete das graue Gewand nicht,
dass Elisabeth in den Orden aufgenommen war. Die Annahme des Gewandes
von Konrad ist vielmehr als eine Art von Übergang in eine klösterliche
Gemeinschaft oder in eine Spitalsgenossenschaft zu verstehen, die im 12 Jhdt. in
Deutschland oft gebildet wurden. Weiters haben die Franziskaner in ihrer
Geschichte niemals Krankenhäuser gegründet oder geleitet, außerdem war die
Stellung Elisabeths zu Konrad unfranziskanisch, da ihr uneingeschränkter
S.40.
Gehorsam Konrad gegenüber eher einer Stellung einer Nonne oder einer
Tertiarierin entsprach.88
In diesem Hospital sollte er bis zu seinem Tod wohnen.89
Es musste auch geklärt werden wo Elisabeth nach dem Tod ihres Mannes leben
sollte. Da niemand wusste, welchen gesellschaftlichen Platz sie auf der
Wartburg einnehmen würde, war für sie eine Rückkehr auf die Burg und zu den
Verwandten ihres Mannes vorerst nicht möglich.
Konrad handelte für sie aus, dass sie bis zur Fertigstellung ihres Krankenhauses
in Wehrda leben und ihm anschließend nach Marburg folgen sollte.90 Konrad
selbst berichtete, dass sie ihm gegen seinen Willen nach Marburg folgte.91 Falls
sie auf der Wartburg geblieben wäre, wären schwere Zeiten auf sie
zugekommen, da sie dort ihr Leben nicht so leben könnte, wie sie es wollte.
Ihre Verwandten hätten ihrer Selbsterniedrigung und ihrem Streben nach
Vollkommenheit nicht tatenlos zugesehen und hätten mit allen Mitteln versucht
sie nach ihrem Bild zu ändern.
Dagegen behaupteten Guda und Isentrud, dass er ihr befohlen hatte, ihm nach
Marburg zu folgen.92 Die beiden Mädchen waren aus dem Lehnsadel, die zu der
ständigen Begleitung einer adeligen Dame gehörten. Auf Isentrud gehen die
meisten Aussagen im ersten Teil des Libellus zurück. Guda war mit der
Landgräfin seit deren fünften Lebensjahr zusammen, Isentrud eine Witwe, seit
ihrem achtzehnten Jahre.
88 Maurer, Wilhelm: Zum Verständnis der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S50 89 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S181 90 Maurer, Wilhelm: Zum Verständnis der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S51 91 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S158 92 Huyskens, Albert: Libellus, S41
S.41.
Die Marburger Zeit:
In Marburg begann nun erst richtig der Leidensweg Elisabeths. Sie trat als eine
dienende Krankenschwester auf, die unter der Leitung Konrads sich ganz den
Armen hingab und sich niemals durch die von ihm auferlegten Strafen aus der
Fassung bringen ließ. In diesen Jahren entstand ihr Ruf als „Heilige“, während
Konrad als hartherzig, brutal und grausam beschrieben wurde.93 Beiden sollte
dieser Ruf bis in die Gegenwart bleiben: Elisabeth die Heilige und Konrad der
Hartherzige. 94
Jedoch hörte Konrad nicht auf, ihre Demut und ihre Unterwürfigkeit ihm und
Gott gegenüber zu prüfen, indem er die zwei wichtigsten ihrer Dienerinnen, aus
ihrem Leben entfernte. Nur durch diese immer wieder kehrenden Prüfungen
konnte Konrad sich sicher sein, Elisabeths volle Unterwürfigkeit zu besitzen.
Diese Prüfungen waren nicht nur physischer, sondern auch psychischer Natur.
Er entließ Guda und Isentrud, die von klein an, an der Seite Elisabeths waren
und an denen sie mit absoluter Liebe hing. Als Grund dafür nannte er, dass sie
nicht alten Zeiten nachtrauern, sondern sich ausschließlich auf die ihr von Gott
gegebenen Aufgaben konzentrieren, sollte.
95 Der wahre Grund jedoch war alles
Höfische und Vertraute aus ihrem Umfeld zu entfernen. . Dafür gab er ihr aber
zwei seiner Dienerinnen und einen Diener an ihre Seite, die für ihre Kälte
berüchtigt waren.
Konrad rechtfertigte dies mit den Worten:
Da ich aber sah, dass sie vollkommen werden wollte, nahm ich ihr alle
überflüssigen Dienerschaften und hieß sie mit drei Personen zufrieden zu sein,
einen Laienbruder, der ihre Geschäfte zu führen, einer frommen Jungfrau aus
niedrigstem Stande und einer vornehmen Witwe, die taub und sehr unfreundlich
93 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S56 94 Busse- Wilson, Elisabeth: das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S282- 285 95 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S150
S.42.
war. Denn es sollte durch die Magd ihre Demut vermehrt und durch die
unfreundliche Witwe ihre Geduld geübt werden.96
Auch für die beiden betroffenen Weggefährtinnen Elisabeths war dies ein großer
Verlust und eine große Demütigung, die sie mit folgenden Worten beschrieben:
So stellte der Magister Konrad auf vielfache Weise ihre Standhaftigkeit auf die
Probe und suchte ihr in allem den Willen zu brechen, indem er ihr das Gegenteil
befahl. Dann, um sie noch mehr zu verletzten entfernte er nach und nach die
geliebten Menschen aus ihrem Umkreis, damit sie über jeden einzelnen Schmerz
empfinde. Schließlich vertrieb er mich, die ihr sehr liebe Isentrud, die sie nur
mit großem Schmerz und unendlich vielen Tränen ziehen ließ. Zuletzt nahm er
noch meine Gefährtin Guda von ihr, die seit ihrer Kindheit mit ihr zusammen
gewesen war und die Elisabeth am meisten liebte.97
Konrad wusste nun immer, was seine ihm Anvertraute tat und verlangte von
den neuen Dienerinnen, dass sie ihm peinlichst genau jeden Verstoß gegen die
aufgestellten Lebensregeln verrieten. Bei einer Missachtung folgten sofort die
schlimmsten Geißelungen und Prügel, unter dem Vorwand, dass sie nur so in
ihrem Streben nach geistiger Vollkommenheit weiter kommen konnte. Für
Elisabeth war es aber auch sehr wichtig, sich den härtesten Prüfungen zu stellen,
um ihre Liebe zu Gott so beweisen zu können.
Es war damals so üblich, dass man vor körperlichen Erniedrigungen zuerst
mündlich abgemahnt werden sollte, jedoch ist quellenmäßig nicht bekannt ob
Konrad dies auch tat oder sie gleich mit heftigen Züchtigungen bestrafte.
98 Die
Aussagen ihrer Begleiterinnen weisen aber darauf hin, dass die Erniedrigungen
Konrads ohne mündliche Vorwarnungen passierten. 99 Sie wurde vor allen, die
anwesend waren gegeißelt und sie erduldete alle Qualen und Leiden ohne zu
schreien der zu weinen.
96 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S158 97 Huyskens, Albert: Libellus, S47 98 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S92 99 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S185
S.43.
Nach Berichten Isentruds soll sie seine Strafen sogar fast freudig ertragen
haben, da sie diese als Herausforderung sah, ihren Glauben unter Beweis stellen
zu können. Züchtigung bringt Schmerz, und dieser Schmerz ist im Sinne der
Nachfolge Christi „ in Nähe zu Gott“ zu verwandeln. Daraus kann man
erkennen, dass Konrad zwar versuchte, sie durch immer wieder kehrende
Strafen zu brechen, dies ihm aber nicht gelang. Der Zisterziensermönch
Caesarius von Heisterbach, der Konrad gegenüber freundlich eingestellt war,
sah die Motive Konrads darin, dass durch die Züchtigungen ihr Gehorsam
geschult und nur durch diese ihr Streben nach geistiger Reife gefördert werden
könnte.100 Für Konrad war es sehr wichtig, dass Elisabeth bei seinen Predigten
anwesend war, um ihr öffentlich seine religiösen Ansichten vermitteln zu
können. Sie hatte aber auch eine Vorbildfunktion. In dieser sollte sie ihren
Mitmenschen aufzeigen, wie Religiosität zu leben ist.
Konrad selbst beschrieb die Züchtigungen als eine von Gott gewollte
Maßnahme, wobei das Ziel, die absolute Unterordnung unter Gottes Willen,
war.
Zusammenfassend ist zu den Züchtigungen festzuhalten, dass Konrad seine
Stellung als Beichtvater und Seelenführer Elisabeths ausnützte, um die junge
Landgräfin seiner brutalen und hartherzigen Seelenführung zu unterziehen. Er
wurde von Caesarius von Heisterbach als unbeugsam und streng beschrieben,
der auch von vielen gefürchtet war, für viele seiner Zeitgenossen war es
unverständlich, dass er seine Schutzbefohlene durch soviel Härte zu unterwerfen
versuchte.
Er ging von dem Standpunkt aus, dass er Elisabeth nur mit aller Härte und
Grausamkeit geführt werden müsse, da sie sonst wegen ihrer fast kindlichen
Sprunghaftigkeit ihres Charakters niemals ihr Ziel erreichen werde. Er meinte
100 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S360
S.44.
sie mit seinem Weitblick und mit seiner Erfahrung leiten zu können und nur
dadurch auf den Weg ihrer Bestimmung zu führen.101
101 Werner, Matthias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg: in Sankt Elisabeth, Fürstin, Heilige,
Dienerin, S45
S.45.
Konrads Züchtigungen:
Als Reaktion auf seine Maßnahmen verrichtete sie nun die niedrigsten Dienste
und ertrug alle Demütigungen und Geißelungen mit stoischer Ruhe. Ihre
Demuth hatte sich zu einer regelrechten Lebensform entwickelt. Es sind auch
Berichte von zwei Krankenschwestern überliefert, die mit Elisabeth zusammen
im Hospital arbeiteten. Diese Überlieferungen sind in den Wormser Annalen
festgehalten. Beide stammten aus ärmlichen Verhältnissen und beschrieben den
Alltag Elisabeths zusammen mit Konrads. Da die Berichte als authentisch
gelten, ist ihnen hohe Bedeutung zuzumessen. Sie beschreiben unter anderem
ein Zusammentreffen zwischen den Beiden. Elisabeth verweigerte Konrad
wieder einmal den Gehorsam. Daraufhin ließ er sie bis auf das Unterhemd
ausziehen und ließ sie durch den Laienbruder mit der Rute so hart züchtigen,
dass die Beiden glaubten er wolle sie erschlagen. 102 Züchtigung und
Selbstgeißelung waren damals ein ganz wichtiges Mittel, um das Seelenheil zu
erlangen. Die Menschen glaubten, umso mehr Schmerzen ertragen werden
konnten, desto näher wird der Leidensweg Christi nachgelebt und umso höher
ist die Belohnung im Himmelreich. Der andere Weg wäre die Hölle, die mit
niemals endenden Qualen verbunden wäre.
Konrad schlug Elisabeth selten selbst, wenn er sie züchtigte ließ er dies meist
durch Dritte vollstrecken. Es war für ihn wichtig, durch Schmerzen Elisabeth
näher zur Vollkommenheit zu geleiten, jedoch wollte er sich selbst dabei nicht
die Hände schmutzig machen. Er sah seine Strenge als Notwendigkeit, da
Elisabeth kontinuierlich versuchte sich über seine Anweisungen
hinwegzusetzen. Elisabeth wurde immer wieder von Visionen heimgesucht, die
durch ihre asketischen Übungen und die Geißelungen immer stärker
zunahmen.103 Man muss allerdings beachten, dass Elisabeth sehr jung war, ihren
102 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S186 103 Dinzelbacher, Peter: Himmel, Hölle, Heilige, S9
S.46.
Mann sehr früh verloren hatte, dass Konrad sie ihres persönlichen Umfelds
beraubte und zuletzt auch ihre Kinder von ihr nahm. Dazu herrschte er über sie
und bestrafte sie wegen jeder Kleinigkeit mit den härtesten vorstellbaren
Strafen. Er folterte sie nicht nur psychisch sondern auch physisch und er hatte
ihren Willen so unter Kontrolle, dass sie glaubte er sei im Recht und alles was er
ihr antat sei zu ihrem Besten. Dies war das Denken der Zeit, welches der
Religiosität der Zeit entsprach. Sie hatte sogar richtige Schuldgefühle Konrad
gegenüber.
Dem gegenüber schreibt Wilhelm Maurer, dass die Sprunghaftigkeit in
Elisabeths Charakter den Ausschlag zu dem Verhalten Konrads gegeben hatte
und dass die Seelenführung Elisabeths eine große Belastung für ihn darstellte,
mit der er nur schwer fertig werden konnte. 104 Elisabeth wollte außerdem in das
Kloster Altenberg eintreten. Konrad hoffte, dass er einen Teil ihrer
Seelenführung abgeben könne, da er ab dem Eintritt in das Kloster nicht mehr
für sie verantwortlich wäre und hatte ihr dazu sein Einverständnis gegeben. Als
sie jedoch diese Idee widerlegte, war er enttäuscht und richtiggehend entrüstet
über das Verhalten und die Entscheidung Elisabeths, doch nicht einzutreten. Er
glaubte, als ihr Seelenführer versagt zu haben und für ihn die einzige logische
und korrekte Konsequenz war, sie zu bestrafen.
Er hatte diese Regeln, die viele seiner Zeitgenossen als gefühlslos verurteilten,
in bester Absicht für Elisabeth aufgestellt, damit diese das selbstgewollte
Sühnen erlangen konnte. 1229 nahm er ihr, ihr 2, 5 Jahre altes Kind Gertrud
weg und übergab es dem Kloster Altenberg bei Wetzlar.105 Das Kind hätte es
allerdings im Umfeld der Mutter sehr schwer gehabt und hätte seine
gesellschaftliche Position am Hofe wahrscheinlich verloren.
Doch auch jetzt beklagte sich Elisabeth nicht, wo sie nun allein, ohne jede
Bezugsperson war. All dies konnte sie jedoch nur durch ihre Tiefe Liebe zu Gott
104 Maurer, Wilhelm: Zum Verständnis der Heiligen Elisabeth, S60 105 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S279
S.47.
ertragen und den Trost im Gebet suchen. Alle Demütigungen und
Erniedrigungen Konrads sah sie als gottgewollt und empfand es sogar als
Gnade. 106 Sie fing an Visionen während der Heiligen Messe zu bekommen, die
Konrad mit den Worten: Sie sei oft für Stunden im Geiste hin und her gerissen
gewesen, beschrieb.107 Solche Visionen waren in der Frauenmystik im
Mittelalter keine Seltenheit. 108Jedoch darf man nicht vergessen unter welchen
Bedingungen Elisabeth leben musste und welche Qualen ihr von Konrad
auferleget wurden. Sie war nun allein, ihr Mann war tot, ihre Kinder und die
Personen, die sie am meisten liebte und seit ihrer Kindheit kannte wurden von
Konrad entfernt und er stellte ihr nur Personen zur Seite, die ihr feindselig
gesonnen waren. Sie war so mit ihrem Streben nach geistiger Vollkommenheit
beschäftigt, dass sie keine Zeit mehr für ihre Kinder hatte und diese passten
kaum noch, in das Leben das sie lebte. Die Kinder aber konnten so ihren
sozialen Status als Mitglieder der landgräflichen Familie wahren.
Aufgrund der Lebensregeln musste Elisabeth ihr gesamtes Leben neu
orientieren.
Konrad musste mit seiner Lebenserfahrung die Armenpflege Elisabeths in eine
geordnete Richtung lenken, da ihre Freizügigkeit immer gravierender wurde.
Sie spann Wolle, um den Erlös daraus den Armen zu geben. Sie verschenkte all
ihre Kleider an die Armen und gab an einem einzelnen Tag 500 Mark ihrer
Abfindung für diese aus. Da musste Konrad eingreifen. Er versuchte sie
anzuleiten, wie sie ihre Ausgaben besser steuern könnte und versuchte sie zu
überzeugen dass mit Sachspenden den Armen besser geholfen sei als mit Geld.
Bei der Krankenpflege kannte sie keine Skrupel. Gegen Konrads Willen öffnete
sie im Winter 1226, die Kornspeicher im gesamten Land um den Hunger ihres
Volkes zu lindern und verteilte es unter der Hunger leidenden Bevölkerung.
Dabei nahm sie keine Rücksicht auf ihren gesellschaftlichen Stand als
106 Huyskens, Albert: Libellus, S50 107 Reber, Ortrud: Elisabeth von Thüringen, S124 108 Dinzelbacher , Peter: Himmel, Hölle, Heilige, S126
S.48.
Landesfürstin und sie kümmerte sich auch nicht um den Protest ihrer und der
Familie ihres Mannes. Sie gab den Bauern sogar Arbeitsgerät, dass sie ihrer
Arbeit nachkommen konnten. Ihr Einsatz für die leidende Bevölkerung ging
weit über Fürsorge zu der sie als Adelige verpflichtet wäre, hinaus.
Konrad sah dies mit zunehmender Besorgnis und erteilte ihr wieder schwere
Bußen, nachdem sie von ihm verlangte, ihr Leben als Bettlerin weiter zu leben.
Ihr Streben nach Armut ging so weit, dass sie sich bei religiösen Umzügen oder
bei Prozessionen nicht zum Adel, sondern zu den Ärmsten der Armen gesellte.
Zuhause mischte sie sich in Armenkleidung unter die Mägde und Knechte.
S.49.
Konrad und die Krankenpflege Elisabeths:
In Konrad hatte sie dabei den notwendigen Rückhalt, obwohl auch er von dem
Armutsstreben Elisabeths teilweise schwer überfordert war. Ihr Gemahl war
hinter ihr gestanden und hat sie wo er konnte unterstützt. Er hat ihr Verhalten
auch in den adeligen Kreisen gerechtfertigt. Ludwig selbst war von Konrad
begeistert und ein glühender Anhänger seiner Ideale gewesen und es hat immer
ein enges Vertrauensverhältnis zwischen den Beiden bestanden. Sowohl Konrad
als auch Ludwig, die sie geistig und verständnisvoll unterstützten, machten es
erst möglich, dass Elisabeth sowohl ein Leben als Landgräfin als auch Leben
nach den Evangelien leben konnte. Ihr Leben hatte zwar eine gewisse
Radikalität, dass zu dieser Zeit aber nicht so ungewöhnlich war, jedoch in
anderen Fürstenhöfen Europas und der damaligen Welt seines gleichen
suchte.109
Sie pflegte selbst die widerwärtigsten und damals verachteten Krankheiten mit
großer Selbstaufopferung. Konrad hatte ihr untersagt, Kranke mit ansteckenden
Krankheiten zu pflegen. Sie pflegte die Leidenden jedoch ohne sein Wissen
weiter. Als er von ihrem Zuwiderhandeln erfuhr, ließ er sie geißeln, und erteilte
ihr schwerste Bußaufgaben. Er versuchte sie allerdings nicht an ihren Aufgaben
zu hindern, ganz im Gegenteil er brachte auch Verwundete und Kranke zu ihr,
die sie gesundpflegen konnte.110 Auch stellte er einen Arzt an ihre Seite, der
darauf achten sollte, dass sie an der Folge der Krankenpflege nicht sterben
würde um sie nicht durch einen zu frühen Tod aus dem Dienste Gottes zu
entziehen.111
109 Werner, Mathias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, S52 110 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S281 111 Caesarius von Heisterbach: Das Leben der Heiligen Elisabeth, S52
S.50.
Konrad musste ihre Folgsamkeit, ihren Willen zur Unterordnung, ständig
überprüfen, da sie seine Anordnungen des Öfteren ignorierte und vor allem bei
der Krankenpflege kaum auf ihren Seelensorger hörte.
Konrad hatte einige Regeln aufgestellt, um sie zu schützen. Bei jedem
Zuwiderhandeln Elisabeths ließ er sie auf das Schwerste geißeln, wobei die
Spuren teilweise noch nach Wochen zu sehen waren. Konrad stellte ihr auch des
Öfteren Fallen, bei denen sie nur verlieren konnte: Um ihren Gehorsam zu
überprüfen, befahl er ihr mit ihm in das Prämonstratensernonnenkloster
Altenberg zu gehen. Eine Nonne lud Elisabeth ein, das Kloster zu betreten. Sie
fragte Konrad ob sie dies dürfte und er gab ihr die Antwort, dass sie dürfte wenn
sie wollte. Er war allerdings davon überzeugt, dass sie nicht eintreten werde. Als
sie dies doch tat, rief er sie mit der Begründung zurück, dass sie gegen das
kanonische Kirchenrecht verstoßen hätte und sie deswegen exkommuniziert
werden sollte. Die Absolution davon war, dass sie ihm nochmals Gehorsam
schwören musste und er ließ sie, zusammen mit Irmgard, durch den Minoriten
Gerhard, so schwer geißeln, dass sie das Bewusstsein verlor, dabei sang er das
Miserere, den 51. Psalm.112
Aufgrund seiner Tätigkeit als Wanderprediger konnte Konrad nicht die ganze
Zeit bei Elisabeth sein, er stellte ihr neben den zwei neuen Dienerinnen auch
einen Verwalter an die Seite, den er mit der Aufgabe betreute, sich um die
Einkünfte des Hospitals, also die Einkünfte aus Elisabeths Besitz, zu kümmern.
Konrad vereinbarte mit Elisabeth, dass sie kein Geld sondern nur Brot an die
Armen geben sollte. Er fürchtete, dass die Armen die Güte Elisabeths ausnützen
könnten. Er meinte, wohl nicht ganz zu Unrecht, dass einige doppelt kassieren
wollten, denn wenn es nach Elisabeth gegangen wäre, hätte sie alles was sie
besaß dem erstbesten geschenkt.
112 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S281
S.51.
Es sind zwei Beispiele über die Aufopferung in der Krankenpflege Elisabeths
bekannt, die zeigen sollen in wieweit sie die Anordnungen Konrads ignorierte
und auch bereit war, die von ihm auferlegten Strafen zu ertragen:
Sie nahm sich eines aussätzigen Mädchens an, das sie mit größter Hingabe,
jedoch gegen das Wissen Konrads pflegte. Sie flehte zwar ihr Umfeld an, ihm
nichts davon zu sagen, als er es dennoch erfuhr nahm er ihr das Mädchen weg,
was das Todesurteil für die Kleine war und belegte Elisabeth mit den
schlimmsten Geißelungen.
Das zweite war ein kleiner Junge, der schwer an der Krätze erkrankt war. Auch
dieses Kind nahm sie bei sich auf und pflegte es hingebungsvoll gegen Konrads
Willen. Als er davon erfuhr ging er genauso gegen sie vor, wie zuvor bei dem
Mädchen.
113
Er sah sich jedoch nie als gewissenloser oder brutaler Seelenführer, sondern
vielmehr als Fürsorger seiner Schutzbefohlenen, die ohne seinen Tadel nicht das
absolute Seelenheil finden könnte. Auf ihm lastete die Verantwortung
gegenüber Elisabeth und ihrem verstorbenen Gatten schwer. Jedoch steht außer
Frage, dass Ludwig, wenn er gewusst hätte, wie Konrad seine geliebte Gattin
behandelte, ihr ihn ganz sicher nicht zur Seite gestellt hätte. Er hatte seine
Gattin trotz der verabredeten Hochzeit sehr geliebt und hätte ihr niemals etwas
Böses gewollt. Nur hätte er niemals damit gerechnet, dass Konrad seine Frau mit
niemals endender Grausamkeit verfolgte.
Konrad konnte Elisabeth nur mit Härte und Strenge begegnen, da er glaubte sie
würde ihm sonst entgleiten. So beschreibt auch Caesarius von Heisterbach:
113 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S280
S.52.
Es gab keinen Zweifel, dass die Härte dieses Konrads für Elisabeth Anlass zu
großen Verdiensten war. Bekannte Elisabeth doch selbst, wie sehr sie Konrad
fürchtete, und Furcht ist eine große Buße. 114
114 Werner, Matthias: Die Heilige Elisabeth und Konrad von Marburg: in Sankt Elisabeth, Fürstin, Heilige,
Dienerin, S45
S.53.
Der Tod seines Schützlings :
Elisabeth war durch ihr Martyrium und durch die Krankenpflege geschwächt
und die ihr auferlegten asketischen Übungen schwächten sie nur mehr. Doch
auch Konrad war im November 1231 an einer schweren Krankheit erkrankt und
fürchtete zu sterben. Er ließ Elisabeth zu sich kommen, da er sich mit ihr beraten
wollte, was sie tun sollte, falls er sterben würde. Jedoch überraschte ihn
Elisabeth damit, dass sie ihm sagte, dass nicht er, sondern dass sie bald sterben
würde. Er fürchtete, dass Elisabeth wieder einmal Visionen gehabt haben
könnte. Es wäre nicht das erste Mal gewesen und Visionen waren generell nicht
positiv besetzt.115
Das Mittelalter galt als die Blütezeit des Visionswesen. Visionen sind im
Mittelalter als übermenschliche Macht angesehen worden, die entweder von
Gott oder vom Teufel generiert worden sind.116 Keineswegs immer, aber oft
wurden Visionen und verwandte Phänomene nicht nur von dem Erlebenden,
sondern auch von seiner Umwelt so ernst genommen, wie man Religion an sich
ernst nahm. Die Folgen von Visionen konnten von der Heiligsprechung bis hin
zur Verbrennung reichen.117
Er glaubte ihr kein Wort, und drohte wieder einmal die schwersten Strafen an.
Er steigerte sich förmlich in einen Anfall hinein, schrie und bedrohte Elisabeth.
Nach einer Weile war seine Wut erloschen und er wurde ruhiger.
Nach dieser Unterredung ging es ihm aber wie durch ein Wunder plötzlich
besser, doch Elisabeth erkrankte und es ging ihr von Tag zu Tag schlechter. Sie
befahl, dass alle Leute sie allein lassen sollten, damit sie ihren Frieden mit Gott
und der Welt finden konnte.
115 Busse- Wilson, Elisabeth: das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S179 116 Dinzelbacher, Peter: Himmel, Hölle, Heilige, S10 117 Ebenda, S11
S.54.
Am Sonntag, den 16. November 1231 legte sie nach der Frühmesse bei ihrem
Beichtvater Konrad die letzte Beichte ab und verfügte, dass alle ihre Güter von
Konrad an die Bedürftigen ausgeteilt werden sollten. Das einzige was sie in der
Stunde ihres Todes behalten wollte, war ihr graues Gewand, welches
gleichzeitig ihr Sterbegewand sein sollte. Das einfache Gewand soll die Demut
gegenüber Gott zeigen. Sie wollte vor allem aber ohne jedes Standeszeichen vor
Gott treten.
Sie empfing gegen acht Uhr morgens die letzte Ölung und unterhielt sich bis
ungefähr Mitternacht mit denen, die ihr zu dieser Zeit noch am nächsten standen
über die Predigten Konrads. Ihr war bewusst dass sie bald sterben würde. Jedoch
zeigte sie keinerlei Angst vor dem Tod.
Kurz nach Mitternacht schlief sie friedlich ein und starb ohne Schmerzen mit
einem Lächeln und Tränen der Freude im Gesicht. Sie wurde am
darauffolgenden Tag, am 19. November 1231 in der Kapelle des
Franziskusspitals aufgebahrt.
118
Für viele Menschen stand bereits jetzt fest, dass sie eine Heilige war, und man
behandelte sie wie eine solche.
In den Tagen ihrer Aufbahrung versuchten viele von dem Totengewand der
Heiligen Partikel oder Kleinigkeiten zu entnehmen, die sie nachher als Reliquien
besitzen wollten. Sie versprachen sich davon, dass ihnen diese
Berührungsreliquien später helfen und in Situationen der Not zur Seite stehen
würden.
Die Zuneigung ging vor allem von den armen Bevölkerungsschichten aus und
sie wurde mater omnium genannt.119 Die Verehrung der genannten
Bevölkerungsschichten war an ihrer Intensität auch in der damaligen Zeit
einzigartig. Bereits nach ein paar Monaten pilgerten Menschen aus dem
118 Diehl, Wilhelm; Herrmann, Fritz: Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, S284 119 Huyskens, Albert: Libellus, S79
S.55.
Bergischen Land, dem nördlichen Sauerland, dem thüringischen Grenzraum und
dem unteren Lahngebiet an ihr Grab. Ab August 1232 kamen Gläubige aus
Köln, Worms und sogar aus Utrecht an ihr Grab. Dabei sollen bereits die ersten
Wunderheilungen passiert sein.120 Die Religiosität der Zeit war dafür
verantwortlich, dass sich die Menschen Wunder an ihrem Grab, erwarteten.121
Alle diese Aussagen wurden protokolliert. Wobei nicht alle Wunder erfasst
worden sind122
Ihr früher Tod, konnte sie von ihrem Peiniger Konrad befreien. Sie hatte keine
Angst vor dem Tod gehabt, sondern sah ihn als eine Vereinigung mit Gott. Dies
ist eine der größten Tugenden des mittelalterlichen Christen.123 Der Leidensweg
Elisabeths, bis sie ihr Seelenheil erfahren hat, war enorm und sie hat sicherlich
entsetzlich gelitten.
Ob bei Konrad jemals zu Lebzeiten Elisabeths Zweifel an seiner herzlosen
Betreuung Elisabeths aufgekommen sind, ist nicht sicher und auch nicht belegt.
Jedoch besteht kein Zweifel, dass sie ohne seine Vormundschaft sicher noch
länger am Leben geblieben wäre. Er trat vor allen Leuten als ihr Seelenführer
auf, jedoch quälte und folterte er sie regelrecht, auch vor den Augen anderer.
Elisabeth brauchte jemanden, vor allem nach dem Tod ihres Mannes der sie in
geistlichen Dingen führte. Ihre Aufgabe als Fürstin und Ehefrau war beendet,
und nach dem Gelübde konnte Konrad diese Leitung Elisabeths übernehmen.
Sie hätte sonst ihr ganzes Vermögen für arme Menschen veräußert. Dies konnte
Konrad natürlich nicht zulassen und er musste das Geld wenigstens für seine
Kirche retten. Seine Aufgabe als Seelenführer erschien nach außen hin selbstlos,
jedoch war er nur auf seinen Ruf und die richtige Verwendung des Erbes
bedacht. Doch die Methoden Konrads waren eines Vertreters der christlichen
Kirche unwürdig. Er hatte den Auftrag der Seelenführerschaft persönlich von
120 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth, S251 121 Dinzelbacher, Peter: Himmel, Hölle, Heilige, S15 122 Braasch, Ursula: Pilger in Marburg. Herkunftsorte der durch bezeugte Wunder Elisabeths Geheilte, S450 123 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S273
S.56.
Papst Gregor IX bekommen und hatte sich in den Augen des Papstes für diese
Frau richtig aufgeopfert. Die Quellen klären nicht, ob Papst Gregor die
Grausamkeiten Konrads mitbekommen hat und wenn dies der Fall gewesen
wäre, ob er diese gebilligt hätte. Elisabeth hat in der Religiosität ihrer Zeit
stehend ganz sicher die Forderungen Konrads als einen Weg ihrer Seele zum
Heil gesehen, da für sie das Diesseits nur eine Vorbereitung auf das Jenseits
war. Elisabeths Gottesfurcht war sicher sehr ausgeprägt. Für sie war die Liebe
die wichtigste Sache in ihrem Leben, der sie sich auch ausnahmslos hingab. Auf
Liebe konnte nur mit Liebe geantwortet werden.
S.57.
Konrad nach Elisabeths Tod:
Nach dem Tod Elisabeths jedoch, begannen die Menschen den wahren Konrad
zu erkennen und selbst er konnte sein Verhalten gegenüber Elisabeth kaum noch
rechtfertigen. Er dürfte auch gegenüber sich selbst schwerste Gewissensbisse
gehabt haben und ihm war klar, was er Elisabeth angetan hatte. Denn nur so ist
zu erklären, dass er die Heiligsprechung Elisabeths mit all seiner Kraft voran
trieb. Konrad hatte erkannt, dass die Zeit, in der er lebte, Heilige wie
Elisabeths brauchte.
Er hatte ein regelrechtes Rechtfertigungsbedürfnis und trieb die Kanonisation
Elisabeths mit allen seinen Kräften, voran. Er erhoffte sich, dass wenn Elisabeth
heilig gesprochen werden würde, auch er für seine Sünden und die
Erniedrigungen, die er Elisabeth angetan hatte, freigesprochen werden würde.
Er sah sich selbst als der fromme Asket, der immer auf alles verzichtete, nur um
Gott näher zu kommen, der bereit war sein äußerstes für das Streben Elisabeths
nach Vollkommenheit zu geben. Konrad war von den Instrumenten, die er
angewandt hatte sicher überzeugt, da sie auch der Norm seiner Zeit entsprachen.
Da Konrad sich auch dem religiösen Bild seiner Zeit entsprechend keinerlei
Vorwürfe machen musste, versuchte er nach dem Tod Elisabeths sofort alles,
um ihre Heiligsprechung zu erreichen. Damit er sein Gewissen beruhigen konnte
und auch von seinen Mitmenschen und den Anhängern Elisabeths nicht mehr als
Monster gesehen wurde. Doch die meisten Leute hatte bereits ein Urteil für sich
über ihn gefällt.
Jedoch sah er bei sich sicher kaum eine Schuld und anstelle der Selbstbestrafung
und Hinterfragung seiner eigenen Fehler, setzte er seine gesamte Kraft nun in
S.58.
die Ketzerverfolgung ein. Er ging vom seelischen Einzelmord nun zum
Massenmord über.124
Er tat dies nun wieder im Namen der Kirche und des Glaubens und begann
anders Denkende zu verfolgen, zu foltern und zu töten. Er begann die
Grausamkeiten, die er Elisabeth angetan hatte nun einer breiten Masse anzutun
und dies alles mit dem Schutz des Papstes.
Die Ketzerverfolgung, die jetzt folgte, übertraf jedoch die Grausamkeiten, die er
Elisabeth angetan hatte noch bei Weitem. Sowohl die Heiligsprechung
Elisabeths beim Papst und die Einführung der Ketzergerichte, bei denen Konrad
im mittelalterlichen Deutschland für die kurze Zeit, die ihm noch blieb, eine
führende Rolle gespielt hatte, stehen also in einem engen Zusammenhang.
Nur durch die Heiligsprechung Elisabeths konnte er seinen eigenen Frieden
finden und nur durch den Feuertod der Ketzer konnte er ihnen zum Seelenheil
verhelfen. Die Rolle des Beichtvaters ging nun über in die Rolle des Erziehers
und des Richters und wie er Elisabeth erbarmungslos für jede Kleinigkeit mit
dem schlimmsten bestrafte, ließ er nun keine Gnade bei den Ketzerprozessen
aufkommen.
124 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S284
S.59.
Das Kanonisationsverfahren der Heiligen Elisabeth:
Konrad von Marburg begann bereits im Frühjahr 1232 die Heiligsprechung
Elisabeths einzuleiten. Jedoch nicht ohne Hintergedanken. Er wurde am 11.
Oktober 1231 vom Papst Gregor IX als erster deutscher Inquisitor eingesetzt. 125
Er nutzte die Verehrung seiner ehemaligen Schutzbefohlenen um das von ihm
gepredigte Streben nach geistiger Reinheit und Vollkommenheit von anderen
einfordern zu können. So nutze er das Spital in Marburg als Ort für seine
Predigten, die nun Hetzreden gegen Häretiker waren. Bei einer Rede über das
Wunderwirken Elisabeths, erklärte Konrad, dass eine Waldenserin erst nach der
Abkehr ihres ketzerischen Glaubens von ihrem Leiden an dem Grab Elisabeths
geheilt worden sei.
126
Konrad stellte den ersten Antrag auf Heiligsprechung für Elisabeth am 11.
August 1232. Um für seinen bei der Kurie gestellten Kanonisationsantrag die
nötige formelle Unterstützung des zuständigen Diözesanbischof s zu sichern,
nütze Konrad die Anwesenheit des Erzbischofs Siegfried III. von Mainz und
reichte diesen Antrag, mit dessen Fürsprache bei Papst Gregor IX ein. 127
In diesem Antrag betonte er allerdings auch die Ketzergefahr, die für ihn in
Deutschland am Aufkeimen war. Für ihn sei Elisabeth direkt von Jesus Christus
gesandt worden, um den wahrhaftigen Glauben zu leben. Er beendete diesen
Brief mit der Bitte an den Papst, Elisabeth als Stütze der Kirche und zur
Bekämpfung der Ketzerei zur Ehre der Altäre, in den Heiligenstand zu erheben.
Diesem Antrag war jedoch vermutlich bereits einer voraus gegangen, der aber
verloren gegangen sein dürfte. Dieser Antrag dürfte bereits kurz nach dem Tod
Elisabeths gestellt worden sein, der Wunderkatalog hat die frühen Wunder
125 Grundmann, Herbert: Ketzergeschichte des Mittelalters, S40 126 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S174 127 Krafft, Otfried: Papstkunde und Heiligsprechung, S 386
S.60.
Elisabeths enthalten, die sich schon am ersten Tag nach ihrer Beerdigung
zugetragen haben sollten. 128
Nachdem der Brief bei Gregor IX angekommen war, setzte sich der Pönitentiar
und Kaplan des Papstes, Raimund von Penaforte mit Konrad in Verbindung, da
er genauere Informationen über die am Grab Elisabeths geschehenen Wunder
bräuchte. Konrad nahm das Wunderwirken Elisabeth in fast alle seiner
Predigten auf. Zur Verschriftlichung der Wunder forderte er alle, die am Grab
von Elisabeth geheilt worden waren am 11. August 1232 auf, in der Gegenwart
des Erzbischofs und der anderen Prälaten, die Wunder Elisabeths zu bezeugen.
Da zur Einweihung von zwei Altären in der neuen Kapelle des
Franziskusspitals am Tag zuvor viele Menschen kamen, konnte er die Menge für
die Niederschrift der Wunder nutzen. 129 Konrad ließ alle ihre Aussagen
aufzeichnen. Unter der Aufsicht des Erzbischofs und der anwesenden Prälaten
wurden die Wunder aufgeschrieben und die Würdenträger versahen den Bericht
mit dem päpstlichen Siegel. Konrad gelang es so, einen Katalog von ungefähr
60 Wundern zu sammeln, der dem Papst Gregor IX. überbracht wurde. Er
erhielt diese Schreiben Konrads am 14. Oktober 1232.130 Konrad veranlasste,
nicht nur die Aufzeichnung der Wunder, sondern er hat auch eine Biographie
von Elisabeth verfasst, die er als Summa Vitae bezeichnete.
Sowohl das Bittgesuch als auch die Summa Vitae sind noch, obwohl nicht im
Original, so doch in einer Abschrift des 13. Jahrhunderts, erhalten. Dieses
Dokument befindet sich im Staatsarchiv Koblenz und ist als Rommersdorfer
Bullarium bekannt.131
128 Ambros, Edeltraut Die Heilige Elisabeth. Fürstin und Heilige, S253 129 Leinweber, Raimund: Das kirchliche Heiligsprechungsverfahren, in: St. Elisabeth, S131 130 Reber, Ortrud: Die Gestaltung des Kultes weiblicher Heiliger im Mittelalter, S28 131 Huyskens, Albert: Quellenstudie zur Heiligen Elisabeth, S80
S.61.
Er wollte, dass der Papst nicht nur über ihr Wunderwirken, sondern auch über
ihr Leben Bescheid wissen sollte, da es im Zuge der Kanonisation nötig war,
auch das Leben der Heiligen aufzuzeichnen.132
Was die Stellung Konrads zu Elisabeth betraf, so enthielt diese Summa Vitae
allerdings nur einen kurzen Bericht der Gräueltaten, die er ihr angetan hatte. Die
von ihm beschriebenen Misshandlungen stellt er so dar, als ob sie berechtigt
gewesen waren, um Elisabeth vor Schaden zu bewahren. Er hat Gott dabei
allerdings um Verzeihung gebeten für das, was er ihr angetan hatte.
133
Zum Vergleich beschreibt Irmgard im Libellus die Züchtigungen bei einem
Klosterbesuch der beiden so:
Dann wies er Bruder Gerhard an, sie beide mit einer reichlich starken und
langen Rute zu schlagen. Dazu sang Meister Konrad den vierten Bußpsalm:
Erbarme dich meiner o Gott! Irmgard sagte, sie habe nach drei Wochen die
Spuren der Schläge gehabt und Elisabeth noch länger, da sie heftiger gezüchtigt
worden sei.134
Er verschweigt auch nicht, wie Elisabeth unter größten persönlichem Einsatz
und ohne Angst um ihre Gesundheit Kranke pflegte und wie er ein leprakrankes
Mädchen ohne Wissen Elisabeths aus ihrem Hospital entfernen ließ um eine
Ansteckung Elisabeths zu verhindern. Dadurch entsteht für den Leser der
Eindruck, dass Konrad sich ausschließlich um die Gesundheit und das Wohl
Elisabeths gesorgt habe, und dass sie ohne ihn wahrscheinlich noch früher an
einer ansteckenden Krankheit gestorben wäre, außerdem beschreibt er genau
ihre Marburger Zeit. Er hat sich sicher für sie verantwortlich gefühlt, doch
Elisabeth hielt sich kaum an die von ihm aufgestellten Regeln, wodurch er nur
zum Mittel der Züchtigung greifen konnte, um sie von größerem Schaden zu
bewahren. Konrad könnte auch Angst gehabt haben, den Einfluss auf Elisabeth
132 Ambros, Edeltraut :Die Heilige Elisabeth. Fürstin und Heilige, S254 133 ebenda, S31 134 Nigg, Walter: Elisabeth von Thüringen, S102
S.62.
zu verlieren, dies könnte ein anderer Grund für das Verhalten des Beichtvaters
gewesen sein. Dadurch könnte erklärt werden, warum Konrad mit nicht
endender Grausamkeit, sogar für die damalige Zeit, in der Züchtigungen als
normales Erziehungsmittel galten, seine Aggressionen an Elisabeth ausließ.
Im Mittelalter galten Fasten, Enthaltsamkeit, Züchtigung und Geißelungen als
normale Wege, um die Leiden Christi am Kreuz nachzuempfinden und dadurch
die Liebe zu Jesus Christus und Gott auszudrücken. Nur durch Schmerzen
konnte eine größere Vollkommenheit erreicht werden.135
Mit einem ausführlichen Bericht über den Tod Elisabeths beschließt er die
Biographie. Damit entspricht die Summa Vitae der Idealvorstellung vom Aufbau
eines Heilgenlebens.
Konrad hat die Summa Vitae als Grundlage für das Kanoisationsverfahren
erfasst, deshalb wurden ihre Wunder herausgehoben.
Diese Lebensbeschreibung enthielt allerdings nur die Zeit, in der Konrad für sie
verantwortlich gewesen war, also die Jahre 1226 bis 1231, über die er
authentisch Auskunft geben kann. Diese Aufzeichnungen über das Leben der
Heiligen sind die ältesten erhaltenen Dokumente über ihr Leben. Papst Gregor
IX. ließ nun ihr Marburger Hospital mit Ablässen ausstatten und stellte im
Oktober 1232 eine Untersuchungskommission zusammen. Diese bestand neben
Konrad aus Siegfried III. Erzbischof von Epstein und dem Eberbacher Abt
Raimund und verlangte von ihnen in zwei Schreiben vom 13. und 14. Oktober
die Erstellung eines Berichts über das Wirken von Elisabeth.136
Am Anfang des Jahres1233 wurden von den drei Kommissaren über 600
Zeugen einvernommen. Konrad, der Abt und der Erzbischof waren aber mit
dieser Aufgabe total überfordert, da es ihnen allein fast unmöglich war, so viele
Leute einzuvernehmen. Deshalb baten sie einige Welt- und Ordensgeistliche
135 Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, S55 136 Krafft, Otfried: Papstkunde und Heiligsprechung, S 386- 387
S.63.
um Hilfe, da sie diese Aufgabe unmöglich allein bewältigen konnten. Jetzt
hatten sie die Möglichkeiten und auch die Mittel, die Zeugeneinvernahmen
fortzusetzten. Die Kommissare dürften sich die Arbeit geteilt haben. Aus den
Protokollen geht weiters hervor, dass sie stets weitere Geistliche zur
Unterstützung angefordert haben. 137
Diese Arbeit war Ende Februar oder Anfang März 1233 abgeschlossen und sie
hatten alle Zeugeneinvernahmen protokolliert. Papst Gregor IX bat Konrad von
Marburg, die Aussagen versiegelt aufzubewahren. Doch gegen seinen Wunsch
sandte er diese an die römische Kurie. Der Papst forderte Konrad weiters auf
Zeugen zu vernehmen, die das Leben und den Lebenswandel Elisabeths
protokollieren sollten. Auch diesem Wunsch kam Konrad nicht nach und legte
nur seine Summa Vitae bei. Sowohl Konrad als auch die anderen zwei
Kommissare befanden, dass eine Ergänzung der Summa Vitae und der
Wunderberichte nicht nötig und überflüssig sei. 138
Wie schon angedeutet, bezog Konrad das Leben Elisabeths in seine
Argumentation im Zuge seiner Inquisitionspredigt mit ein. Für Konrad war
Elisabeth mit ihrem Streben nach Reinheit durch selbstauferlegte Armut, mit
ihrer Selbstaufopferung für andere und ihrer Frömmigkeit, das Ideal des
Strebens nach Gott. Für ihn hatte sie durch Gott ihren Glauben erhalten und er
hatte ihre Schwäche in Stärke umgewandelt. 139Er begann sie in seinem Kampf
gegen die Ketzer als Ideal zu stilisieren. Elisabeth war es in ihrem kurzen Leben
gelungen, das Ideal nach freiwillig gelebter Armut zu erreichen ohne dabei die
Normen der Kirche zu verletzen ohne sich dabei ketzerischen Gruppen
anzuschließen. Genau diese Tatsache strich Konrad ab jetzt in seiner Tätigkeit
als Inquisitor heraus. Für ihn war Elisabeth das Beispiel einer rechtschaffenden
Frau, nachdem sich die anderen Menschen orientieren konnten.
137 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth von Thüringen, S255 138 Leinweber, Josef: Das kirchliche Heiligsprechungsverfahren, S133 139 Krafft, Otfried: Papsturkunde und Heiligsprechung, S389
S.64.
Konrad hatte sich bei seiner Summa Vitae nicht damit zufrieden gegeben nur
eine Lebensgeschichte zu verfassen, sondern er hat diese Summa Vitae so
geschrieben, dass er sie auch in seiner Ketzerbekämpfung und damit in seine
strategischen Absichten gegen die Häresie einsetzen konnte. 140 Er erhoffte sich,
dass das gemeine Volk durch das Leben Elisabeths wieder an die alten Werte
der katholischen Kirche zu glauben anfing und aufhörte, den Wanderpredigern,
die seiner Meinung nach das Volk vergifteten, zuzuhören. Der erste Brief
enthält den Auftrag, die Zeugen der Wunder Elisabeths einzuvernehmen und der
zweite diese Aussagen versiegelt zu halten, bis ihm die Aussagen ihm vorgelegt
werden könnten.141 Im Februar 1233 wurden diese Epistola examinatorum
miraculorum sancte Elysabet ad dominum papam von den genannten Personen
bestätigt, genauso wie die Summa Vitae, kopiert und dem Papst als Dokument,
vorgelegt.142
Die Aufgabenverteilung war hierarchisch gegliedert. Abt Raimund musste die
meiste Arbeit leisten, er protokollierte einhundert sechs Berichte. Konrad war
währenddessen, seiner Tätigkeit als Inquisitor wegen, unterwegs und konnte
daher die Berichte nicht selbst verfassen. Die Aussagen wurden in vorgefertigte
Formulare eingetragen, die auf einem speziellen Pergament, von den vom Papst
eingesetzten Personen beglaubigt wurden. Gegen Ende der Vernehmungen war
Konrad wieder zugegen und übernahm die letzte Einvernahme selbst. Der
Erzbischof von Mainz und der Abt waren zu dieser Zeit mit anderen Aufgaben
betraut.
Konrad sandte eine Abschrift dieser Protokolle Ende Februar oder Anfang März
1233 an Gregor IX. Jedoch war keine Systematik in diesen Abschriften
erkennbar, dies dürfte aber auch nicht die Absicht Konrads gewesen sein.
143
140 Ambros, Edeltraut: Die Heilige Elisabeth. Fürstin und Heilige, S256 141 Huyskens, Albert: Quellenstudien zur Heiligen Elisabeth, S86 142 Ambros, Edeltraut Die Heilige Elisabeth. Fürstin und Heilige, S33 143 Huyskens, Albert: Quellenstudien zur Heiligen Elisabeth, S88
S.65.
Die Zeugen waren hauptsächlich aus der Stadt Marburg selbst, fast alle
Mitarbeiter des Krankenhauses und natürlich auch Konrad von Marburg.
144
So wird berichtet, dass die Kranken zu Pferd, in Karren, auf den Schultern, oder
gestützt von Freunden oder Angehörigen, die meisten allerdings barfuß und nur
auf sich selbst gestellt, nach Marburg an das Grab der noch nicht heilig
gesprochenen kamen. Die Anziehungskraft des Grabes galt selbst als Wunder.
In den Protokollen wurden die Krankheitsgeschichte der Menschen und
schließlich das Wunder der Heilung festgehalten. Die Menschen, die in diesen
Berichten erwähnt wurden gehörten den untersten gesellschaftlichen Schichten
an. In den einhundert sechs Wunderberichten wurden auf eindrucksvolle Art und
Weise Krankheiten und Leidenswege beschrieben, wie dies vorher kaum
geschehen war. Man hatte der Krankheit und ihrer Heilung immer
Aufmerksamkeit zugewandt; neu war, dass man vermehrt auch dem Phänomen
Krankheit und Elend der sozial niederen Schichten und Armen Beachtung
schenkte und auch darüber in den Wunderkatalogen berichtete. Es wurde über
Mütter erzählt, die ihre Kinder durch Krankheiten beinahe verloren hätten,
Menschen denen das Augenlicht zurück gegeben worden war, oder von Müttern,
die bei der Geburt ihrer Kinder beinahe gestorben wären, hätte Elisabeth ihnen
nicht geholfen.145 Die meisten Geheilten waren Kinder, aber auch Frauen oder
werdende Mütter. Wunderberichte über Männer sind dagegen im Katalog in der
Minderheit. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass die medizinische
Versorgung zu dieser Zeit kaum gewährleistet war und die einfache
Landbevölkerung eigentlich keinen Zugang zu medizinischer Versorgung
hatte. Die Grundlagen der Hygiene waren nicht bekannt und die nach heutigem
Verständnis harmlosesten Krankheiten führten damals unweigerlich zum Tod.
Die gängigste Medizin war damals Tee aus Kräutern oder eben Salben und das
144 Schmidt, Gerhard Paul: Die zeitgenössische Überlieferung zum Leben und zur Heiligsprechung der heiligen
Elisabeth , S1 145 Huyskens, Albert: Quellenstudien zur Heiligen Elisabeth, S171
S.66.
Flehen zu Gott. Es kam aber auch nicht selten vor, dass die Pilger sogar
Drohungen aussprachen, falls Elisabeth ihnen ihre Hilfe verweigern sollte.146
Jedoch stellten sich die meisten Heilungen und Wunder erst nach der zweiten
oder dritten Wahlfahrt ein, oder nach einem längeren Aufenthalt in der Stadt
Marburg selbst, ein. Die Geduld der Pilger und das Vertrauen auf die Heilige
wurden also durchaus auf die Probe gestellt. In den Katalogen wurden nicht nur
die Berichte über die Wunder erfasst, sonder auch die Gaben Für das Grab und
die Gelübde, welche die Menschen gaben, aufgezeichnet.
Leute, die es sich leisten konnten, spendeten auch Geldbeträge oder gaben das
Versprechen ab, einmal im Jahr das Grab Elisabeths zu besuchen. All dies
wurde von den drei Kommissaren streng und genau aufgezeichnet. Unter den
Abgaben wurden Kerzen- oder Wachsgaben genannt, aber auch solche, die in
Wachs die Form der geheilten Gliedmaßen oder die gesamte Gestalt des
Kranken als Votivgabe nachbildeten.147
Obwohl er die Heiligsprechung Elisabeths mit allen Mitteln vorantrieb, sollte
Konrad deren Abschluss nicht mehr erleben. Elisabeth wurde von Papst Gregor
IX im Mai 1235 heilig gesprochen. Konrad war zu diesem Zeitpunkt bereits
knapp zwei Jahre tot. Er war im Juli 1233 aufgrund seiner grausamen
Vorgehensweise im Inquisitionsgericht und seiner Ketzerverfolgung ermordet
worden. Die schnelle Heiligsprechung Elisabeths war jedoch vor allem sein
Werk- und damit ein Resultat der vielfältigen Bemühungen genau des Mannes,
der sie zu Lebzeiten so gepeinigt hatte. Dies klingt geradezu widersinnig, es
entsprach sein Verhalten, das Verhalten der Heiligen, die ihn ja durchaus zur
Strenge herausforderte, aber auch das Verhalten der Gläubigen in der
Verehrung, durchaus der Religiosität der Zeit.
146 Ruth, Barbara: Die Wunderheilungen am Grab der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S53 147 Schmidt, Gerhard Paul: Die zeitgenössische Überlieferung zum Leben und zur Heiligsprechung der heiligen
Elisabeth, S3
S.67.
II. Konrad von Marburg als Inquisitor und seine Ketzerverfolgung:
Die Ketzerei zur Zeit Konrads:
Die Person Konrad von Marburg war sowohl für seine Zeitgenossen als auch für
Historiker der folgenden Epochen eine sehr zwiespältige. Zum einen war er der
Mann, der die Heiligsprechung Elisabeths mit allen Mitteln vorantrieb, wenn
auch vielleicht nur, um seine Fehler und seine Grausamkeiten ihr gegenüber zu
kaschieren, zur anderen war er für seine Ketzerverfolgung berüchtigt.
Für ihn war die Kirche mit Nestern von religiösen Sekten, den Ketzern, die sich
nicht zur Autorität der Kirche bekannten, durchwachsen. Die Kirche befand
sich ihrer Ansicht nach, in einem regelrechten Selbsterhaltungskampf, da sie an
hohen Verlusten ihres Ansehens litt, da die meisten Kleriker in Saus und Braus
lebten, gleichzeitig jedoch zur Bescheidenheit aufriefen, währenddessen das
Volk hungerte. Konrad selbst sah die Kirche ebenso durch die Ketzerei bedroht,
wodurch sein rigoroses Vorgehen gegen die Ketzer gedeutet werden kann.
148
Ketzerei war ein Schwerverbrechen, sukzessive wurden Ketzer zu
Majestätsverbrechern, und für die Kirche war es eine Todsünde. Sowohl der
Klerus als auch das einfache Volk sahen in der Ketzerei etwas Illegales, das
auch bekämpft werden sollte.149 Für Konrad bedeutete das den Einsatz aller
Mittel, die er als gnadenloser Inquisitor, der weit über die ihm gegebenen
Befugnisse hinausging, um sein Ziel, die vollkommene Ausrottung der Häresie
zu erreichen, einsetzte.
Er ging dabei soweit, dass nach seinem Tod die Forderung einiger ranghoher
Prälaten aufkam, sein Grab zu öffnen, ihn zu exkommunizieren und ihn dann
148 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S294 149 Vgl. dazu allgemein: Andresen, Carl: Ketzerei. In: Theologische Realenzyklopädie. Band XXI, Sp. 292- 294
S.68.
selbst als Ketzer zu verbrennen.150 Er hatte sein Leben Gott und der Predigt
verschrieben und verfolgte seine Ziele mit unendlicher Willensstärke und
Konsequenz. Für ihn wie für viele seiner Zeitgenossen, war die Welt aufgeteilt
in das Gute, das durch Gott und Heilige repräsentiert wurde und das Böse, das
Reich Satans, welches durch die Ketzer und Andersdenkende verkörpert wurde.
Elisabeth lebte das Ideal, das sie, seines Erachtens, niemals ohne seine Hilfe und
seine Disziplinierungsmaßnahmen erreicht hätte. Seiner Meinung nach konnte
sie nur, indem sie den Leidensweg Christi am eigenen Leib erlebte die
tatsächliche Lebensform erreichen. Die Ketzer repräsentierten für ihn das
Gegenteil, deshalb konnten sie nur durch unendliche Grausamkeit auf den
rechten Weg geleitet werden.
Dass Konrad wahrscheinlich Dominikaner war, dem Orden aber zu
mindestens sehr nahe stand wird, durch seine Lebensphilosophie bekräftigt.
Die Dominikaner sind ein Bettelorden, der sich der Reinhaltung des Glaubens
verschrieben hatte. In der ersten Hälfte des 13 Jahrhunderts, also der Zeit in der
Konrad als Inquisitor tätig war, lag der Wirkungsbereich des Ordens vor allem
in den Städten.151
Am 14. Mai 1229 wurden Konrad und seine Mitstreiter vom Papst in einem
Schreiben gelobt, da sie ihr Amt sorgfältig und gewissenhaft ausübten, da sie
sich bemühten, aus dem Weinberg des Herren nicht nur das lasterhafte Unkraut
auszureißen, sondern auch die kleinen Füchse, also die Ketzer wegzufangen.152
In diesem Schreiben wies der Papst ebenfalls daraufhin, dass die Ketzer eine
höchstgefährliche Kampfentschlossenheit besaßen und zu allem bereit wären um
ihre häretischen Lehren zu verbreiten.
Deshalb hat Papst Gregor IX. Konrad und die Dominikaner beauftragt, mit
aller Strenge gegen die Ketzer vorzugehen, und sie angewiesen,
150 Patschovsky, Alexander: Konrad von Marburg und die Ketzer seiner Zeit, S70 151 Werner, Ernst; Erbstößer Martin: Kleriker, Mönche, Ketzer, S370 152 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, in: Die Anfänge der Inquisition im Mittelalter, S157
S.69.
Nachforschungen und Untersuchungen gegen Häretiker und der Häresie
Verdächtige vorzunehmen. Die Angeklagten, falls sie für schuldig befunden
wurden, sollten dann nach den päpstlichen Statuten abgeurteilt werden. Diese
Aufforderungen wurden selbst von Kaiser Friedrich II. gebilligt und unterstützt.
Damit konnte die Todesstrafe eingefordert werden, die von der Kirche selbst ja
nicht verhängt werden konnte.
Der Orden wurde ganz schnell zu einem wichtigen Instrument des sakralen und
geistigen Lebens. Die Dominikaner hatten die wichtigsten Positionen in den
Hochschulen und Universitäten inne, in denen sie ihre Ideale predigten. Der
Hauptbereich der Dominikaner aber war die Inquisition und Ketzerverfolgung.
Sie gaben sich selbst den Namen canes Domini, der die Jagd eines Hundes oder
Wolfes gegen Andersdenkende symbolisieren sollte.153 Sie genossen alle Rechte
und ihnen wurden auch keine Grenzen auferlegt. Sie durften jedes Haus, jede
Scheune durchsuchen um angebliche Ketzer ausfindig zu machen. Menschen,
die von ihnen der Ketzerei verdächtigt wurden, wurden dann einem Bischof oder
einem Richter übergeben154. Sie waren unabhängig von jeder weltlichen und
kirchlichen Gerichtsbarkeit und genossen alle Rechte, die sie benötigten.
153 Grundmann, Herbert: Religiöse Bewegungen im Mittelalter, S283 154 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S378
S.70.
Die Instrumente der Inquisition:
Die Inquisition funktionierte auf der Basis von Anschuldigungen,
Verdächtigungen oder erpressten Zeugenaussagen. Es wurde ein regelrechtes
Bespitzelungssystem eingeführt, das mit dem moderner
Geheimdienste wie etwa der Stasi vergleichbar ist.155 Es wurde Jeder als
Belastungszeuge zugelassen. Es spielte keine Rolle, ob es sich bei den Zeugen
um persönliche Feinde des Angeklagten oder um Personen, die als homines
infames bekannt waren, handelte.156 Es war jeder Gläubige per Gesetz dazu
verpflichtet, Häretiker anzuzeigen. Dies führte dazu, dass unzählige Menschen
einfach denunziert wurden, weil sich Andere einen Vorteil davon versprachen.
Da viele Menschen damals über keine Bildung verfügten, wurden ihre
dunkelsten Instinkte dadurch ans Licht befördert und sie konnten ihre Feinde
ganz leicht aus dem Weg räumen und ruinieren. Ein Instrument, das Konrad
gebrauchte, war die Befragung. Der Angeklagte hatte keine Rechtsmittel zur
Verfügung. Falls er an seiner Unschuld festhalten sollte, galt dies viel mehr als
ein Beweis seiner Schuld, da er für Konrad nicht einsichtig war und seine
Verbrechen nicht zugab. Nun konnte Konrad das Instrument der Folter
anwenden.
Falls eine Person der Häresie angeklagt wurde, wurde sie von einem Bischof
verurteilt. Die Aussagen wurden jedoch erpresst und die Folter diente dazu als
alltägliches Mittel. Die Folter war das wichtigste Instrument der Inquisitoren,
wobei weder an Grausamkeiten physischer oder psychischer Natur gespart
wurde. Die gängigsten Mittel waren Hunger, Durst, Schlafentzug, die
Streckbank, glühende Eisen, das Blenden oder das Feuer. Anfangs war die
155 Vgl. dazu allgemein: Ladurie, Le Roy Emanuell: Monteillou: Ein Dorf vor dem Inquisitor 1294 bis 1324, S413 156 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S297
S.71.
Folter oder Tortur eher etwas Außergewöhnliches doch das änderte sich
schnell.157
Dabei gab es einen Strafenkatalog, der das Strafausmaß regelte. Wenn der
Angeklagte Reue zeigte und bereit war zu widerrufen, wurde ihm meistens das
Bußkreuz auf die Kleidung geheftet, das er dann für einen bestimmten Zeitraum
tragen musste.158 Es konnte auch sein, dass er zur Teilnahme einer Pilgerfahrt
oder einem Kreuzzug verpflichtet wurde, was wiederum oft einem Todesurteil
gleichkam, da nur die wenigsten davon zurückkehrten.
Falls der Angeklagte allerdings bereit war andere Leute zu denunzieren, konnte
seine Strafe milder ausfallen, jedoch strafte Konrad zumeist auch Denunzianten
und übergab sie für die Vollstreckung des Urteiles dem weltlichen Gericht.
Verurteilte konnten auch der Stadt verwiesen oder zu Kerkerhaft verurteilt
werden, die keine zeitliche Begrenzung kannte. Ihnen und ihrer Familie wurde
auch ihr Eigentum entzogen, das dann in den Besitz der Kirche überging.159 Der
Angeklagte verlor weiters alle seine Ämter und war, auch, falls seine Unschuld
bewiesen wurde, trotzdem gesellschaftlich ruiniert.160 Weiters verloren auch
seine Nachkommen alle Ehren und Würden und waren mit dem Mal der
Ketzerei gebrandmarkt. Die einzige Ausnahme waren Kinder, die ihre Eltern
selbst der Häresie beschuldigt hatten.161
157 Trusen, Winfried: Von den Anfängen des Inquisitionsprozessen, S55 158 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S99 159 Werner, Ernst; Erbstößer Martin: Kleriker, Mönche, Ketzer, S373 160 Trusen, Winfried: Von den Anfängen des Inquisitionsprozessen, S58 161 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S297
S.72.
Der Ketzerprozess:
In der Regel wurde ein Ketzerprozess nach einem festgelegten Muster
abgehalten. Als erstes wurde der Angeklagte von einem Sendgericht zu den
gegen ihn erhobenen Vorwürfen und Vergehen befragt. Dies erfolgte durch mit
Autorität ausgestattete Vertreter der Gemeinde, honoratiores, meliores,
maturiores.162 Sie waren eine Anlaufstelle für Klagen, die von Einzelpersonen
oder Gruppen eingebracht worden waren. Die Inquisitoren mussten nun
entscheiden, ob es sich um haltlose Denunziationen oder um ernst zu nehmende
Bezichtigungen handelte. Nur letzere wurden dann vor einem Gericht
behandelt, in dem öffentliche Ankläger die Prozessführung übernahmen. Der
Sendherr, der ein Bischof oder ein bischöflicher Stellvertreter war, aber
keineswegs ein Richter, sprach allein das Urteil aus. Er hatte nur den Vorsitz
und verkündete das Urteil, welches von Sendschöffen oder ortsansässigen
Klerikern getroffen wurde. Für den Angeklagten gab es nun zwei
Möglichkeiten. Die eine war zu gestehen, die andere zu leugnen. Falls er
leugnete musste er den Beweis seiner Unschuld selbst erbringen. Dazu hatte er
mehrere Möglichkeiten. Er konnte ein Reinigungsritual mit Eideshelfern
erbringen oder auf ein Gottesurteil vertrauen.
Von den Sendschöffen wurde ein so genanntes zweizüngiges Urteil gefällt.
Wenn es zu Gunsten des Angeklagten ausfiel war er frei, misslang es wurde das
Urteil an ihm vollzogen.163
Verteidiger waren grundsätzlich zu den Prozessen zugelassen, jedoch konnte ein
Inquisitor sie ohne Angabe von Gründen ablehnen. Wurde ein Verteidiger doch
zugelassen so konnte es ihm ohne weiteres passieren, dass er selbst der Häresie
beschuldigt und angeklagt wurde.
164
162 Trusen, Winfried: Von den Anfängen des Inquisitionsprozessen, S56 163Ebenda, S57 164 Ebenda, S 74
S.73.
Im Zuge der Ketzerbekämpfung wurden öffentliche Bücherverbrennungen
durchgeführt. Die Verbrennung der Personen auf dem Scheiterhaufen wurde
anfangs aber nur für rückfällig gewordene Ketzer angewandt.165
Auf der Grundlage des Erwähnten führte Papst Gregor IX 1231 das Amt des
päpstlichen Inquisitors ein. Inquisitoren waren unantastbar und konnten sogar
die Weisungen von Bischöfen ignorieren, obwohl anfangs die Kurie eine
Zusammenarbeit zwischen den Bischöfen und den Inquisitoren verlangte. Der
Papst erhielt durch die Inquisitoren nun ein Instrument, mit dem er im Namen
Gottes eine Schreckensherrschaft errichten und Andersdenke zielgenau
verfolgen und bestrafen konnte. Die Ketzerrichter, zu denen Konrad von
Marburg ab Oktober 1231 gehörte, kamen zunächst oft aus den Kreisen der
Dominikaner, sie wurden bald von den Franziskanern tatkräftig unterstützt.
Offiziell wurde Konrad am 11. Oktober 1231 als Inquisitor eingesetzt.166 Er
durfte ab diesem Zeitpunkt als Ketzerrichter wirken und musste nicht mehr nur
als Denunziant arbeiten. Er bekam also die richterlichen Würden und war in
diesen Belangen höhergestellt als die Bischöfe.
Konrad zeichnete offenbar ein kalter Vernichtungswille und rücksichtlose
Zielstrebigkeit aus, darum war er für die Pläne Gregors wie geschaffen. Er
machte auch keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Ketzergruppen;
für ihn war jeder Ketzer ein Feind der Kirche, der bestraft werden musste.
Er hatte einen Freibrief, der ihn mit allen Vollmachten ausstattete und hatte
zusätzlich das Privileg inne, dass es über ihm keine Berufungsinstanz geben
sollte.167 Er konnte ab jetzt Send- und Ausnahmegerichte halten, die nicht unter
weltlicher oder geistlicher Kontrolle standen. Ab dem Jahr 1231 wurde über
nicht reuige Ketzer nur noch die Todesstrafe verhängt und noch am selben Tag
165 Maurer, Wilhelm: Die Kirche und ihr Recht, S166 166 Patschovsky, Alexander: Konrad von Marburg und die Ketzer seiner Zeit, S S70 167 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S377
S.74.
vollstreckt.168 Ab jetzt drohte auch jenen der Tod, die aus Furcht der Ketzerei
abgeschworen hatten. Denen, die bei Ketzerprozessen einen Meineid leisteten,
also eine Aussage machten, die nicht dem Willen der Richter entsprach, drohten
ab jetzt zumindest lebenslange Kerkerhaft. Sie konnten jedoch bei anderen
Gerichten als Zeugen der Anklage auftreten und somit eine Erleichterung ihrer
Strafe erreichen.
Mit diesen Richtlinien wollte Konrad erreichen, dass es für ihn und die Seinigen
leichter wurde, Ketzer aufzuspüren und abzuurteilen, da jeder, wenn er nicht
dem Willen Konrads entsprach, den Tod oder lebenslange Kerkerhaft fürchten
musste und keine Aussicht auf Milderung hatte.
Nach unserem Rechtsverständnis waren seine Gerichte nicht rechtens. Wenn ein
Angeklagter, der in Todesangst war, keine Namen von Anderen angeblichen
Ketzern mehr nennen konnte, nannte ihm Konrad einige Namen, die er selber
anklagen wollte. Widersprach der Untersuchte nicht, so hatte Konrad schon
seine nächsten Opfer. Konrad, aber auch andere Inquisitoren, erzeugten ein
Klima in dem die Menschen einander aus Furcht denunzierten, um nicht
abgeurteilt zu werden. Jeder konnte jeden anzeigen, sogar der Leibeigene seinen
Herren. Jeder versuchte, von sich abzulenken und andere dafür in Konrads
Visier zu rücken. Er hetzte regelrecht die Volksmasse auf und verstand sich
meisterlich darin, seine Kreuzpredigten gegen das Volk zu inszenieren. Er rief
das Volk zur Lynchjustiz auf und das Volk soll Stroh und Feuerholz zu seinen
Predigten bereits mitgebracht haben.169 Dabei handelte es sich oft nicht mehr um
Prozesse im eigentlichen Sinn, sondern bereits eher um Pogrome.
Konrad war bereits am 20 Juni 1227 mit dem Aufspüren von Ketzern beauftragt
worden und sollte diese dann dem Erzbischof übergeben. Er wurde am 12. Juni
1227 das erste Mal von Papst Gregor in einem Brief über die Problematik der
Ketzerei aufgeklärt. In diesem Schreiben gebrauchte der Papst das Verb
168 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, , S161 169 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S299
S.75.
inquiere nicht im engeren prozeßtechnischen Sinn, sondern, dass er Denunzierte
direkt vor ein Sendgericht bringen sollte.
Es ist quellenmäßig nicht belegt, dass Konrad vor 1227 selbstständig gegen
Ketzer vorgegangen war,
170 jedoch soll er schon vor 1227 gelegentlich als
Denunziant von Ketzern aufgetreten sein. Hauptsächlich soll er aber das Kreuz
gepredigt haben.
171 Sein Vorgehen wurde vom Papst gefördert und unterstützt
und er wurde anfangs auch für seine Aufopferung für die Kirche gelobt. Konrad
wurde vom Papst auch von seinen anderen Aufgaben entbunden, damit er sich
voll und ganz auf das Aufspüren von Ketzern konzentrieren konnte. Er konnte
ab jetzt selbst gerichtliche Voruntersuchungen vornehmen, um festzustellen, ob
es sich bei den Angezeigten um Ketzer handelte oder nicht. Er besaß nun auch
das Recht, Exkommunikation und Interdikte auszusprechen. Er erhielt auch
ganz konkrete Anweisungen, wie er mit Leuten zu verfahren hatte, die zur
Kirche zurückkehren wollten. Konrad hatte nun die Macht Ablässe zu gewähren,
eine Macht, die er bald missbrauchte. Denn er gewährte Ablässe nur solchen
Menschen, die immer bei seinen Predigten anwesend waren und ihm bei seiner
Denunzierung von sogenannten Ketzern halfen, je mehr Ketzer die Menschen
anzeigten, desto höher konnten sie also in den Himmel gelangen. Jeder, der zu
seiner Predigt erschien, erhielt einen 20- tägigen Ablass. Falls er sich dann auch
noch aktiv bei der Ketzerverfolgung engagierte, erhielt er einen dreijährigen
Ablass. Einen vollkommenen Ablass erhielten jene, die bei der
Ketzerverfolgung, wie auch beim Kreuzzug, ihr Leben ließen. 172
Konrad konnte weiters die Exkommunikation über Menschen verhängen, die
den Ketzern Unterschlupf gewährten, sie in irgendeiner Art schützten oder
verteidigten oder sie in sonst irgendeiner Weise begünstigten. Er konnte auch
Häretikern, die bereit waren, ihren Lehren abzuschwören, einen Ablass
gewähren. Doch dies kam kaum vor, denn für Konrad stand fest, dass ein Ketzer
170 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S73 171 Ebenda, S74 172 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S155
S.76.
seine Lehren nur widerrufen würde, um vom Gesetz ungeschoren davon zu
kommen, im Verborgenen aber weiter seinen Prinzipien treu bleiben würde.
Konrad von Marburg hatte jetzt die Macht, gegen jegliche Art von Widerstand
gegen die Kirche mit kirchlichen Maßnahmen vorzugehen, ein Recht, das er
auch in vollem Umfang nutzte.
Der Papst erklärte in dieser Bulle vom 12. Juni 1227, warum er gerade Konrad
für diese Aufgabe vorgesehen habe:
Deine Sorgfalt, durch die du geflissentlich beabsichtigst, häretische Sektierer
„in partibus Teutonie“ ausfindig zu machen, preisen wir im Herrn, weil eine
derartige Pest, je heimlicher sie dahin schleicht umso nachhaltiger den
Weinberg des Herren bei den Einfältigen verwüstet. Damit du aber wirklich
durchgreifend zur Ausrottung der Häresie in diesen Gebieten auftreten kannst,
so geben wir dir, wenn Leute von dir zur Anteilnahme an dieser Tätigkeit
berufen sind, durch apostolischen Brief anheim, dass du mit denen, die du
beigezogen hast und von denen du weißt, dass sie dazu im Stande sind,
sorgfältig und aufmerksam solchen nachforscht, die in den angegebenen
Gebieten mit der häretischen Verworfenheit befleckt sind, damit durch die, die
es angeht, das Unkraut aus dem Acker des Herren ausgerottet werden könne. 173
173 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S72
S.77.
Der Minnike Prozess:
Konrad dürfte das erste Mal Mitte der 20er Jahre des 13. Jahrhunderts mit
Ketzern und Ketzerprozessen in Berührung gekommen sein. Da er als Kleriker
einen besonderen Ruf genossen haben dürfte, wurde er wohl von seinem Bischof
dazu mitgenommen. Dass er allerdings aktiv involviert gewesen sei, ist
quellenmäßig nicht belegt und kann daher nicht bewiesen werden.174
In der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre des 13. Jahrhunderts fand der Prozess
gegen den Probst Heinrich Minnike von Goslar statt und sorgte für großes
Aufsehen. Er war schon länger der Häresie verdächtigt und von mehreren
Bischöfen ohne Erfolg ermahnt worden. Heinrich wurde von mehreren
Bischöfen befragt, ob er tatsächlich die von ihm bezeugte Häresie vertrete.
Genauso erging es den Nonnen seines Klosters, die unter Eid befragt wurden.
Das Ergebnis dieser Befragung war ein Predigerverbot für den Prälaten. Er
wurde nach dreitägiger sorgfältiger Befragung für schuldig befunden und aller
seiner Ämter enthoben, weiters erhielt er die Auflage, zu den
Prämonstratenserchorherren zurückzukehren.175 Minnike zeigte sich jedoch
uneinsichtig und weigerte sich, seinen Auflagen nachzukommen, woraufhin er
in den Kerker geworfen wurde.
Minnike wollte seinen alten Posten wiederhaben, ohne jedoch seine Thesen zu
widerrufen, die im Wesentlichen besagten, dass der Heilige Geist der Vater des
Sohnes sei und dass es im Himmel eine größere Herrin als die Jungfrau Maria
gäbe. In seinen Schriften war weiters zu finden, dass er die Ehe verwerfe und
dass der Teufel wieder zur Gnade zurückkehren wolle. Die zuständigen
Bischöfe, die den Fall Minnike untersuchten, holten ihn aus dem Kerker und
nahmen ihm feierlich seine priesterlichen Gewänder ab. Was letztendlich mit
174 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S73 175 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S140
S.78.
ihm geschah, ist nicht überliefert, er wurde wahrscheinlich zu lebenslanger
Kerkerhaft verurteilt.176
Die Anklage von Geistlichen war nicht selbstverständlich:
Mit den pseudoisidorischen Dekretalen, einer der größten kirchenrechtlichen
Fälschungen des Mittelalters, die allerdings teilweise in das Kirchenrecht
übernommen wurden, galt die Anklage hoher Geistlicher oder Prälaten durch
niedriger gestellte Geistliche oder Laien als verboten. Jedenfalls war es sehr
schwierig sie anzuklagen. Zeugenaussagen waren leicht zu kaufen, jedoch
musste der Ankläger mit der gleichen Strafe wie der Angeklagte rechnen, wenn
seine Beweisführung misslang.177
Doch dies war Konrad egal, so sehr war er von der Idee der Ketzerverfolgung
besessen, dass ihm jedes Mittel Recht war. Es machte für ihn keinen
Unterschied, ob ein Ketzer Geistlicher war oder nicht.
Sein Tätigkeitsbereich war zuerst auf die Erzdiözese Mainz beschränkt und auch
diesen Auftrag bekam er von Gregor IX.178
176 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S144 177 Trusen, Winfried: Von den Anfängen des Inquisitionsprozessen, S44 178 Werner, Ernst; Erbstößer Martin: Kleriker, Mönche, Ketzer, S375
S.79.
Konrads Kontrahenten:
Konrad trat vollkommen eigenmächtig auf. Er war der Mainzer Inquisitor und
er brauchte sich auch keine Sorgen zu machen. Er übte die bischöfliche
Gerichtsbarkeit mit päpstlicher Unterstützung aus. Doch langsam wurde der
Widerstand gegen Konrad immer stärker. Dabei traten zwei Persönlichkeiten an
seiner Seite, der Erzbischof Sigfrid von Mainz und Ditrich von Trier immer
mehr in den Vordergrund, und versuchten Konrad, von seiner radikalen
Vorgehensweise abzubringen:
„Müssen wir auch diese ablehnende und missbilligende Haltung des deutschen
Klerus zu Konrads Inquisitionsverfahren anerkennen, so ist er doch nicht von
dem Vorwurf frei zu sprechen, dass er ihn und seine Genossen so lange
gewähren ließ, ohne Einspruch dagegen zu erheben und sich bei Gregor IX.
darüber zu beschweren.“179
Die hohen Kirchenfürsten konnten aber nichts gegen ihn ausrichten und mussten
sich sogar entschuldigen, da sie versucht hätten, einen Bruch in der Beziehung
von Konrad und Papst Gregor herbeizuführen.
Konrad konnte nur das ganze Jahr 1232 fast uneingeschränkt wirken, obwohl er
in diesem Jahr öfters von seinem Bischof verwarnt wurde. Er war allerdings so
angesehen und gefürchtet, dass er nicht bei der ersten Verwarnung einen
Verweis erhielt. Konrad ignorierte auch die Ermahnung. Es war auch für die
Kirche unmöglich, sich offen gegen Konrad zu stellen, da sie ja den gleichen
Feind, in Form der Ketzerei, hatte. Ein solches Verhalten des Klerus wäre
kontraproduktiv und würde allenfalls weitere Komplikationen hervorrufen. Die
Bischöfe selbst waren mit genug Macht ausgestattet, um Konrad in die
Schranken zu weisen, oder glaubten dies zumindest. Konrad war ihnen zwar
aufgrund seiner besonderen Befugnisse in manchen Fragen über geordnet,
179 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S76
S.80.
jedoch konnten sie sich 1233 nicht entschließen, eine Zusammenkunft in Mainz
einzuberufen um gemeinsam gegen seine Willkür vorzugehen.
180 Konrad
erkannte auch ihre Autorität an, indem er zu dieser Synode erschien und sich
ihren Vorwürfen stellte. Die Beschlüsse waren aber, wie bereits erwähnt, ohne
Folgen für Konrad.
„Er konnte dies um so eher tun, als er am 29. Oktober 1232 in seiner
Eigenschaft als Ketzerrichter mit denselben Vollmachten ausgestattet und
bestätigt worden war, eine Auszeichnung, die ihm zu teil geworden war, als
schon Klagen über das Vorgehen der Inquisition nach Rom gelangt waren.“ 181
Der Papst forderte nun auch den Erzbischof von Mainz auf, selbst und mit
Vertrauten, durch seine Diözese zu reisen und Häretiker aufzuspüren. Natürlich
sollte dabei ebenfalls nach dem kanonischen Recht vorgegangen werden.
Im Mai 1232 wurden in der Anwesenheit Konrads vier Ketzer verbrannt und in
der Folge noch viel mehr an den Scheiterhaufen geführt, die Zahl lässt sich
heute nicht mehr feststellen. Dabei handelte es sich um Mitglieder aller
gesellschaftlichen Positionen. Er ließ viele Verdächtige ergreifen, darunter
Ritter, Priester, Personen von Rang und Stand, von denen einige widerriefen,
andere dagegen verbrannt wurden.182
Der Ketzerbach in Marburg, der neben dem Hospital Elisabeths liegt, verdankt
seinen Namen dem Wirken Konrads. In diesen Bach wurde die Asche der
verbrannten Ketzer geworfen. An diesem Punkt zeigt sich die Zwiespältigkeit
der Lebenswege Konrads und Elisabeths. Sie hätte diesen Aspekt seines Lebens
sicher nicht gut geheißen und sicher nicht gewollt, dass ein Bach so nah an
ihrem Hospital mit Ketzerverbrennungen und Hinrichtungen in Verbindung
gebracht werden würde.183 Zu Lebzeiten Elisabeths hatte Konrad kaum
180 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S77 181 Braun, Paul: Die Stellungnahme des deutschen Klerus zu dem Inquisitionsverfahren Konrads, S343 182 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S377 183 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S296
S.81.
Hinrichtungen vorgenommen, trotz seiner Vollmachten und seines regelrechten
Eifers beim Aufspüren der Ketzer.
Am 10. Juni erhielt Konrad abermals einen Brief von Papst Gregor IX.
Konrad wird in diesem Schreiben wieder auf Nachrichten von Ketzerei in
seinem Bezirk hingewiesen und der Papst fordert von ihm ein rigoroses
Vorgehen gegen die Häresie. Dieser Brief ist der erste von vier, die Anderen
sind mit 11. 13. und 14. Juni 1233 datiert und enthalten nicht nur
Aufforderungen zur Ketzereibekämpfung, sondern auch Anweisungen, wie er
seine Kreuzpredigten halten sollte, und dass er mehr Leute für die Kreuzzüge
gewinnen sollte. Diese Briefe waren allerdings nicht nur für ihn bestimmt,
sondern es bekamen auch der Mainzer Erzbischof, der Hildesheimer Bischof,
alle Bischöfe der Mainzer Kirchenprovinzen, sowie Kaiser Friedrich II. und
Heinrich VII. Abschriften davon.
184
Konrad wollte sich aber nach wie vor kaum an Vorschriften halten und weigerte
sich, die herrschenden Rechtsnormen einzuhalten. Seine Vorgesetzten, der
Mainzer Erzbischof und Sigfrid von Mainz, versuchten Konrads Verhalten
Einhalt zu gebieten beziehungsweise dieses zu reglementieren. Deshalb wurde
am 13. März 1233 in Mainz erneut eine Synode abgehalten um Bestimmungen
zur Ketzerbekämpfung zu erlassen. Dabei ging es vor allem um das willkürliche
Verhalten und Aburteilen Konrads, mit dem viele in dieser Form nicht
einverstanden waren. Der Bischof musste Konrad einschränken, um wieder
Ruhe in seine Diözese zu bekommen. Konrad zog in allen Teilen der
Bevölkerung durch sein willkürliches Vorgehen, großen Unmut gegen sich und
die Kirche, in deren Namen er auftrat, auf sich.
184 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S80
S.82.
Die Helfer Konrads:
Konrad sollte sich zwei Helfer aussuchen, die er für diese Aufgabe als geeignet
ansah und mit ihnen Ketzer aufspüren und den ordnungsmäßigen Richtern, also
den Bischöfen übergeben, die für die Verurteilung und das Strafmaß
verantwortlich waren. Gregor IX. meinte, dass er effizienter gegen die Häresie
vorgehen könnte, wenn er über Hilfe verfügte.
Konrad wählte Konrad Torso, genannt Tors, einen Dominikaner, sowie
Johannes mit dem Beinamen Iuscus, der höchstwahrscheinlich ein Laie war,
dem ein Auge und eine Hand fehlten und der als Schurke und Bandit verschrien
war. Konrad Torso soll ein geläuteter Ketzer gewesen sein, der ohne besonderen
Auftrag durch das Land zog, um es von Irrlehren zu befreien.185
Die beiden behaupteten, Ketzer erkennen zu können, indem sie ihnen nur in die
Augen zu sehen bräuchten, um ohne weitere Prüfung zu wissen, ob die der
Häresie Bezichtigten schuldig waren oder nicht. Sie denunzierten also, wie es
ihnen gerade beliebte. Schon davor waren sie als selbsternannte Inquisitoren im
Rheingebiet unterwegs gewesen. In den Wormser Analen steht über sie
geschrieben:
„Das entsprach nicht der Heiligen Schrift, und der Klerus war allerorten sehr
betrübt. Sie verurteilten viele, welche in der Todesstunde selbst in der Mitte des
Scheiterhaufens noch aus ganzem Herzen unseren Herren Jesus Christus und
die Hilfe aller Heiligen laut anriefen.“ 186
Bevor die beiden Konrad trafen, hatten sie eigenständig die Ketzerverfolgung
betrieben. Erst als der Klerus auf ihr Treiben aufmerksam wurde und Kritik an
ihnen äußerte, schlossen sie sich Konrad von Marburg an. Torso und Johannes
waren allerdings selbst in kirchlichen Kreisen mehr als umstritten da, sie vom
185 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S378 186 Zitiert nach: Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S300
S.83.
Papst nicht zur Ketzerbekämpfung bevollmächtigt und erst nach dem
Zusammenschluss mit Konrad die Verfolgung von Ketzern betreiben durften,
allerdings dürfte zumindest Konrad Torso einem Predigerorden angehört
haben.187 Sonst ist über die zwei Gehilfen Konrads nicht viel überliefert, da sein
Wirken im Vordergrund des Interesses der Chronisten stand. Konrad war
allerdings nie allein tätig. Er war vielmehr ein Teil einer größeren Gruppe von
Predigern, deren genaue Anzahl aber nicht überliefert ist.188 Es sind nur einige,
wie der Regensburger Dominikanerprior Burkhard, dessen Mitbruder
Theodorich und mehrere Prioren oder Superprioren des Friesacher
Dominikanerkonvents, mit Namen belegt.189
Darüberhinaus gab es zahlreiche Geistliche, höheren und niederen Ranges, die
zu Würdenträgern und Leitern der Sendgerichte bestellt wurden, um das
Kirchenrecht zu vertreten.
Sie forderten die Gerichtsinstanzen auf, dies auch so anzuerkennen. In den
Analen der Stadt Worms wurde dies mit einem Satz beschrieben: „Dies sind
Häretiker, wir ziehen unsere Hände von ihnen ab.“190
Das „Triumvirat“, Konrad und seine beiden Helfer, zog nun durch das Land,
um Ketzer aufzuspüren und verbrennen zu lassen. Die Gruppe ging dabei
strategisch brillant vor, indem sie dem König Heinrich VII. versprach, vor
allem reiche Häretiker aufzuspüren und deren eingezogenes Vermögen zur
Hälfte dem Bischof und zur anderen dem König zukommen zu lassen. Bis zu
diesem Zeitpunkt war es so, dass das Erbe entweder an den Lehnsherrn oder an
die Erben ging. Sie informierten außerdem kontinuierlich den Papst über die
wüsten Ketzerpraktiken und den vorherrschenden Teufelskult und schürten
dadurch die Angst im gesamten Klerus.
187 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S166 188Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S3
189 Förg, Ludwig: Die Ketzerverfolgung in Deutschland unter Gregor IX., S94 190Annales Wormatienses zitiert nach: Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei,
Götzendienst und Unzucht in der inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S4
S.84.
Durch diese Bestechung konnten sie anfangs machen was sie wollten.
Deswegen wollte der Papst sicherstellen, dass das von ihm als äußerst gefährlich
eingestufte Ketzerwesen nicht ausuferte und mit größter Sorgfalt bekämpft
werden sollte und Konrad, seine Helfer sowie der gesamte Dominikanerorden
waren dafür das richtige Instrument.
Ihre Vorgehensweise wird in den Wormser Analen so beschrieben: „Sie ließen
in den Städten und Dörfern verhaften, wen sie nur wollten, und übergaben ohne
allen weiteren Beweis diese Leute den Richtern. Diese waren dann genötigt
diese zu verbrennen.“191
191 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S300
S.85.
Die Luciferianer:
Der Ketzergedanke war allerdings nicht neu und war schon länger vor dem
Wirken Konrads aktuell. Jesus Christus selbst hatte in seiner Bergpredigt vor
falschen Propheten gewarnt.192
Andere wurden beschuldigt, zur Wiedertaufe aufgerufen zu haben, die
Eucharistie zu missachten, die Weihe von Priestern in Frage zu stellen oder das
Freitags- und Feiertagsgebot zu missachten oder zu übertreten.193
Konrad griff dabei den Begriff der Luciferianer wieder auf. Dies waren
einfache Menschen, meist Bauern, denen vorgeworfen wurde, sich in Kellern
und anderen versteckten Räumlichkeiten zu treffen, um den Teufel in Form
eines Katers anzubeten, ihn von hinten zu küssen und sexuelle Handlungen mit
ihm zu vollziehen.194 Für Konrad verehrten Luziferianer das Wesen, das für ihn
das Böse verkörperte und Gott verachtete. Er glaubte auch, dass sie Blutopfer
an anderen Menschen vollzogen. In seinen Augen sahen sie Gott als
Unterdrücker, da er die Menschen mit seinen Dogmen belegte und Menschen
die Erkenntnis verweigerte, da er Adam und Eva verboten hatte, den Apfel der
Erkenntnis zu essen. Sie gehörten zu den vielen Gruppen, die Konrad aufzählte,
um im Volk die Angst vor der Rückkehr des Bösen zu verbreiten. Der Begriff ist
oft auf die Ketzer übertragen worden.
Konrad sandte Papst Gregor eine ausführliche Schilderung über die Gebräuche
der Luciferianer:
Wenn ein Neuling in die Sekte aufgenommen wird und zum ersten Male an einer
Versammlung beiwohnt, so erscheint ihm eine Kröte, die er entweder auf das
Hinterteil oder den Mund zu küssen hat. Wählt er diesen, so legt ihm das Tier
192 Matth. 7, 15 193 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S5
194 Ebenda, S9
S.86.
etwas in den Seinigen. Bisweilen sieht das Tier aus wie eine Gans oder eine
Ente, bisweilen ist es aber auch so groß wie ein Backofen. Dann kommt ein
Mann auf ihn zu, wunderbar bleich, mit den schwärzesten Augen der Welt und
so mager, als ob er nur aus Haut und Knochen bestände. Diesen küsst der
gleichfalls auf die eiskalte Haut, und mit diesem Kuss ist jede Erinnerung an den
katholischen Glauben aus seinem Herz verschwunden. Alsdann setzen sich alle
Teilnehmer zu einem Mahle nieder, worauf von einer stets gegenwärtigen Statue
eine schwarze Katze, so groß wie ein Hund, mit gesenktem Schwanz herabsteigt.
Sie geht rückwärts, und ihr Hinterteil wird zuerst vom Neuling, dann von dem
Meister der Versammlung und schließlich von allen, die würdig und vollkommen
sind, geküsst, während die Unvollkommenen und die, die sich unwürdig fühlen,
den Frieden vom Meister empfangen. Darauf nimmt jeder seinen Platz ein,
Lieder werden gesungen und der Meister fragt seinen nächsten Nachbaren: „
Was bedeutet das?“, worauf der Angeredete antwortet: „ Den höchsten
Frieden“, und ein Anderer fügt hinzu: „ Und das wir gehorchen müssen.“ Dann
werden alle Lichter ausgelöscht, und ein wechselseiter Geschlechtsverkehr
findet statt, worauf alle Lichter wieder angezündet und die Plätze wieder
eingenommen werden. Daraufhin tritt aus einer dunklen Ecke ein Mann hervor,
der von Kopf bis zu den Hüften wie die Sonne scheint, aber von den Hüften
abwärts schwarz ist wie die Katze. Der Meister ergreift einen Zipfel von der
Kleidung des Neulings, hält ihn denselben hin und sagt:“ Meister, ich gebe, dir
was ich empfangen habe,“ worauf der leuchtende Mann antwortet:“ Du hast
mir gut gedient, du wirst mir noch mehr und noch besser dienen; ich überlasse
deiner Sorge, was du mir gegeben hast.“ Darauf verschwindet er. Jedes Jahr
um Ostern empfangen die Angehörigen der Sekte die katholische Hostie, tragen
sie im Mund nach Hause und speien sie in die Abortgrube aus, um damit ihre
Verachtung über den Erlöser auszudrücken. Sie behaupten, Gott habe Satan
ungerechter- und verräterischer weise in die Hölle geworfen. Dieser sei der
Schöpfer aller Dinge. Am Ende werde er Gott überwältigen und allen die
S.87.
Seligkeit bringen. Was Gott gefalle, müsse vermieden, was er hasse, geliebt
werden. 195
Das Schreiben verfehlte nicht seine Wirkung und der Papst beauftragte am 10.
Juni 1233 Konrad, einen Kreuzzug gegen die Luciferianer zu predigen. Der
Erzbischof von Mainz, der Bischof von Hildesheim, der Kaiser und sein Sohn
erhielten den Auftrag, die Ketzer auszurotten. Durch das Bild, das Konrad so
entworfen hat, gelang es ihm, alle Bevölkerungsgruppen zu verunsichern. Dabei
handelte es sich nicht nur um die einfachen und ungebildeten Menschen,
vielmehr gelang es ihm auch, den Adel und selbst den Papst ängstlich gegen die
Häretiker zu stimmen.
Ab 1231 wurden Konrads Mittel und Wege der Verfolgung immer radikaler.
Bis zu seinem Tod führte er, der homo rigidus et austerus ein regelrechtes
Gewaltregime ein, das es seit der Christenverfolgung Neros oder der unter
Decius. nicht mehr gegeben hatte.196 Die Anfänge der Inquisition im
mittelalterlichen Deutschland nehmen einen besonderen Platz in der
Geschichtsforschung ein, da Konrad der erste Ketzerjäger mit päpstlich
delegierter Sondergerichtsbarkeit war.197
Heutzutage jedoch wird sein Wirken sehr kontrovers beurteilt. Manche, wie
etwa Alexander Patschovsky, versuchen sein Wirken in einem positiven Licht
zu beurteilen und gewisser Maßen zu verteidigen, indem sie meinen, dass sein
Vorgehen in seinen Ketzerprozessen die zwangsläufige Folge des Wirkens
ketzerinquisitorischer Ausnahmegerichtsbarkeit war, in deren Wahrnehmung
Konrad die Regeln des neuen, processualiter noch unerprobten
Ketzerinquisitionsverfahrens konsequent angewendet hat, dabei an die Grenzen
195 Zitiert nach: Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S379- S381 196 Patschovsky, Alexander: Konrad von Marburg und die Ketzer seiner Zeit, S70 197 Segl, Peter: Zur Einführung; in Die Anfänge der Inquisition im Mittelalter, S31
S.88.
von dessen prozessrechtlichen Möglichkeiten gegangen ist, nicht aber darüber
hinaus.198
Andere Historiker, wie zum Beispiel Peter Segl, meinen, dass es in seinen
Prozessen ganz klare Rechtsbrüche und Unregelmäßigkeiten gegeben habe und
dass sich Konrad nicht an die gegebene Rechtssprechung hielt, im Gegenteil
nach eigenem Ermessen urteilte und strafte.199
Konrad ließ nicht nur Ketzer sondern auch unschuldige Christen auf den
Scheiterhaufen verbrennen. Denn seine Prozesse ließen den Angeklagten keine
Chance, ihre Unschuld zu beweisen. Er arbeitete mit Suggestivfragen, also mit
Fragen, bei der der Befragte durch die Art und Weise der Fragestellung so
beeinflusst wird, dass seine Antwort bereits vorherbestimmt war. Dabei wird der
Angeklagte so unter Druck gesetzt, dass er die Frage nicht richtig beantworten
kann.200
198 Patschovsky, Alexander: Zur Ketzerverfolgung Konrad von Marburgs, S641-643 199 Segl, Peter: Zur Einführung, S32 200 Oberste, Jörg: Ketzerei und Inquisition im Mittelalter, S97
S.89.
Konrad von Marburg gegen den Adel:
Konrad nahm auch keine Rücksicht auf die gesellschaftliche Stellung seiner
Angeklagten. Für ihn und für seine zwei Mitstreiter, waren materielle Werte
irrelevant, da es ihm ausschließlich um den Kampf gegen die Ketzerei ging. Es
war sein persönlicher Kreuzzug, dem er genauso, wenn nicht sogar
konsequenter nachging, als der Bestrafung Elisabeths, im Rahmen seiner sich
gestellten Aufgabe der Seelenführung.
Er zog jeden vor sein Tribunal, wie es ihm beliebte. Dadurch zog er den Unmut
aller gesellschaftlichen Schichten, egal ob arm, reich oder adelig auf sich. Er
manipulierte Zeugen mit der Drohung, sie selbst als Ketzer vor das Tribunal zu
stellen und dann zu den schlimmsten Strafen zu verurteilen. Als er allerdings
den Grafen von Solms der Ketzerei bezichtigte, ging er einen Schritt zu weit und
begann seine Kompetenzen zu überschreiten. Er ließ ihn als Ketzer verurteilen
und den Kopf zu einer Glatze scheren, wobei jeder sehen konnte, dass der Graf
als Ketzer verurteilt worden war.
Was Konrad nicht bedacht hatte war, dass der Adel sich insgesamt besser gegen
die Unterstellungen Konrads wehren konnte als das gemeine Volk.
Bisher hatte er Menschen der unteren Stände, vor seine fragwürdigen Gerichte
gebracht. Diese Menschen hatten keine Chance ihre Unschuld, zu beweisen und
wurden daher immer verurteilt. Er war seiner Sache daher sehr sicher und ging
keinem, seiner Gegner mehr aus dem Weg.
Zuerst klagte er eine adelige Frau an, die Gräfin von Loz. Von dem Prozess
sind allerdings keine original- Quellen überliefert. Wir wissen nur über die
Historiographie davon. Es wird vermutet, dass es sich dabei um die Adelheid
von Henneberg gehandelt haben dürfte.201
201 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S7
S.90.
Beim Prozess gegen den mächtigen Grafen Heinrich III. von Sayn wurde
Konrad das erste Mal gezeigt, dass selbst ihm Schranken gesetzt waren. Der
Graf galt als ein guter Katholik und war als eifriger Sohn der Kirche bekannt.
Sogar der Erzbischof versuchte Konrad von seinem Vorhaben abzubringen und
hielt ihn an, sich dem Grafen gegenüber maßvoll und korrekt zu verhalten. Doch
Konrad soll nur geantwortet haben:
„ Diese sind so schuldig, wie ich sage, und ich war dabei, als sie in ihren
Ketzerschulen waren.“ 202
Dies zeigt, dass Konrad regelrecht besessen von dem Gedanken war, das Reich
von der Ketzerei zu säubern. Konrad machte dabei nicht wirklich einen
Unterschied zwischen Schuldigen und Unschuldigen. Er handelte vielmehr nach
der Devise, dass es besser wäre neunundneunzig Unschuldige zu verbrennen,
als einen Ketzer ungeschoren davon kommen zu lassen. Falls sich jedoch
wirklich einmal die Unschuld eines Verbrannten herausstellte, wurde dem
versehentlich Verbrannten die Krone des Märtyrers zuteil.203
Man kann sich daher die Frage stellen, inwieweit Konrad nicht Opfer seiner
eigenen Verblendung war. Es scheint mir geradezu, dass er spätestens jetzt dem
Wahnsinn verfallen war. Er verzichtete komplett auf den Schein eines
Gerichtsverfahrens und übergab den Vorverurteilten ohne eine Anhörung gleich
der weltlichen Gerichtsbarkeit. Er war in einem regelrechten Blutrausch
gefangen, den das Flehen und Schreien der Sterbenden nur weiter voran trieb.204
Sein Wirken war ein Amoklauf gegen jegliches rationales Denkmuster.
Konrad bezeichnete den Grafen als einen Ketzerführer, der die Dämonen lehre
verbreitete und denunzierte ihn mit folgenden Worten:
202 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S20
203 Ebenda, S81 204 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S300
S.91.
„Der Graf sei auf einem Krebse geritten.“205 Ein solcher Vorwurf gehört zum
Standardvokabular der Ketzerrichter.206
Der Graf ließ sich davon aber nicht einschüchtern und widersetzte sich den
Anschuldigungen Konrads auf das Schärfste. Schließlich gelang es dem Grafen,
den Prozess gegen ihn nach herkömmlichem Verfahrensrecht, an das Gericht
des Königs zu verlegen. Er wollte sich damit der inquisitorischen
Ausnahmegerichtsbarkeit entziehen und gegen Konrad ein Rüge- und
Leumundsverfahren einleiten lassen. Der Graf konnte sich dank der von ihm
präsentierten Leumundszeugen vollständig rehabilitieren. Den Aussagen
Konrads dagegen wurde jegliche Beweiskraft genommen und seine gesamte
Prozessführung fiel in sich zusammen.
Als die Zeugen der Anklage dem Angeklagten in die Augen schauen mussten,
fielen sie alle um und ihre Zeugenaussagen wurden als nichtig erklärt oder sie
widerriefen ihre Aussagen. Konrad hatte auch Zeugen geladen, die dem Grafen
gegenüber eindeutig feindselig eingestellt waren und als offene Feinde vom
Gericht einfach abgelehnt wurden .
207 König Heinrich versuchte neutral zu
bleiben und die Entscheidung zu vertagen und entzog Konrad damit die
Gerichtsbarkeit. Er soll sich zu dem Grafen gewandt und gesagt haben:
„Graf Sayn geht von hier zurück als ein gut katholischer Mann und als nicht
überführt.“208
Das wollte aber weder der Graf von Sayn, der befürchtete, dass das Verfahren
gegen ihn neu aufgenommen werden könnte, noch Konrad, dem bewusst war,
dass er eine gewaltige Niederlage einstecken müsste, was er unter allen
Umständen zu verhindern versuchte, akzeptieren.
205 Ebenda, S295 206 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S168 207 Patschovsky, Alexander: Konrad von Marburg und die Ketzer seiner Zeit, S71 208 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S303
S.92.
Das Ende des Triumvirates:
Konrad konnte sich seine Niederlage nicht eingestehen und wollte ohne
Rücksicht auf Verluste eine Neuaustragung erreichen, obwohl jeder erkannte,
dass dieses Verfahren offensichtlich illegal war und ohne jegliche rechtliche
Grundlage von Seiten Konrads geführt worden war. Er ließ jedoch nicht locker
und soll beim Prozess zu sich selbst gesprochen haben:
“ Ich würde ihn schon zum Geständnis bringen, und dann herrschen andere
Verhältnisse.“209
Konrad hatte seine erste empfindliche Niederlage erlitten und diese öffentlich
vor dem königlichen Gericht. Er wollte allerdings sein Opfer haben und konnte
sich damit nicht im Geringsten anfreunden, da dies auch Grenzen aufgezeigt
hatte, die er nicht akzeptieren wollte. Noch in Mainz begann er öffentlich gegen
den Grafen und andere vermeidliche Ketzer zu predigen.
Letztendlich einigte man sich auf die Bitte des Grafen hin, eine Delegation
geistlicher Würdenträger nach Rom zum Papst zu schicken, um die Namen und
die Rechte des Grafen zu verteidigen.
Dies war gegen die Prinzipien Konrads und er verließ darauf hin mit einem
Begleiter, dem Franziskanermönch Gerhard Lützelkolb den königlichen Hof um
nach Marburg zurück zu kehren. Gerhard Lützelkolb war nicht wie Konrad
Magister, sondern wird socius genannt und soll als Laienprediger durch die
Lande gezogen sein, es war dies derselbe Bruder Gerhard, der Elisabeth und
Irmgard im Kloster Altenberg geißelte, während Konrad den 51. Psalm sang.210
Sogar auf dem Weg nach Hause konnte Konrad es nicht lassen, die
Bevölkerung zum Kreuzzug gegen die Häresie aufzurufen. Der König teilte ihm
209 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S15
210 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S164
S.93.
mit, dass es für seine persönliche Sicherheit ratsam wäre, sich still zu
entfernen. Der König als auch der Erzbischof von Mainz baten ihm bewaffneten
Geleitschutz an, den er aber ausschloss und er nahm nur einen Schutzbrief an.211
Am 30. Juli 1233, ungefähr fünf Kilometer von seinem Zuhause in Marburg
entfernt, wurden Konrad und sein Begleiter von Unbekannten erschlagen. Der
genaue Tatort war die Hofkapelle in der Gemeinde Beltershausen.212
Im Angesicht des Todes soll sich das wahre Gesicht Konrads gezeigt haben. Er
soll am Boden gelegen und um Gnade gebettelt haben. Er soll voll Angst
geweint haben. Dies ist das erste Mal, dass von einem weinenden Konrad
berichtet wird.213 Doch kurz vor seinem Ableben soll er um sein eigenes Leben
gebettelt haben. Er der unzählige Menschen mitleidlos getötet hatte, bettelte um
sein Leben. Doch die Attentäter kannten genauso wenig Mitleid, wie es Konrad
gekannt hatte. Ein Attentäter soll ausgerufen haben:
„ Schlagt ihn tot den Grausamen; er hat auch mit niemanden Erbarmen
gehabt.“214
In den Wormser Analen steht weiters geschrieben, dass die Attentäter den
Bruder Gerhard zunächst verschonen wollten, da er mit den Morden und den
Hinrichtungen nichts zu tun hatte. Er soll den leblosen Körper Konrads jedoch
so umklammert haben, dass man ihn nicht von ihm losreißen konnte.
„Und weil sie während ihres ganzen Lebens sich so geliebt hatten, sind sie auch
nicht in ihrem Tode getrennt worden.“215
Der Tod Konrads war ein unrühmlicher, im Gegensatz dazu war der von
Elisabeth ein Triumph der Liebe über allen irdischen Kummer und Leid.
211 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S386 212 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S15 213 Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S305 214 Zitiert nach: Busse- Wilson, Elisabeth: Das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, S305 215 Ebenda,S305
S.94.
Konrad wurde mit Bruder Gerhard neben Elisabeth in der Hospitalskapelle
beigesetzt. Die Deutschordensbrüder ließen an dieser Stelle eine Sühnekapelle
errichten, die einige Jahre nach dem Tod Konrads fertig war. Dorthin wurden
dann nicht nur Elisabeths Gebeine überführt sondern auch die Konrads und
Bruder Gerhards.
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei den Mördern Konrads um den Grafen
von Sayn selbst oder andere Adelige handelte, die ihm nahe standen und selbst
fürchteten, dass ihnen wegen des Verdachtes auf Ketzerei der Prozess gemacht
werden könnte. Seinen gnadenlosen Gehilfen Konrad Torso und Johannes
Iuscus soll es nicht besser ergangen sein.
216 Sie wurden nur wenige Tage nach
der Ermordung Konrads ebenfalls ermordet. Konrad Torso wurde in der Nähe
der Stadt Straßburg erschlagen aufgefunden und Johannes bei Friedberg von
einem Lynchmob aufgehängt.217
Die Gesandtschaft, die ohne das Wissen über den Tod Konrads von Marburg
inzwischen in Rom angekommen war um sich über die Vorgangsweise des
Magisters zu beschweren, konnte erreichen, dass Papst Gregor IX ihnen
versprach, dass Verfahren für ungültig zu erklären. Kurz darauf allerdings traf
auch Konrad Torso beim Papst ein und klärte diesen über das gewaltsame
Ableben Konrads auf. Sein eigener Tod sollte ihn wenig später nach seiner
Rückkehr aus Rom ereilen. Der Papst reagierte äußerst erbost über den Tod
seines Inquisitors und befahl die Exkommunikation der Schuldigen, auch wenn
diese nicht bekannt waren. Seine Worte waren:
„ Warum ihr Prälaten wollt den grausamen von den Söhnen der Finsternis
erschlagenen Magister Konrad von Marburg, den Brautführer der Kirche und
den Diener des Lichtes, nicht beweinen? Der mit dem Bellen seiner Zungegleichsam als Hirtenhund seines Herren- die starken Wölfe erzittern ließ? Wer
216 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S388 217 Annales Wormatiensis zitiert nach Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei,
Götzendienst und Unzucht in der inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S70
S.95.
legte in dieser Zeit größeren Eifer an den Tag, um die Freiheit der Kirche und
die Reinheit von Mann und Frau zu verteidigen als der, der den Israeliten
zusammen mit der midianitidischen Frau mit einem einzigen Speer durchbohrte
und den Opferdiener der Götzenbilder erschlug?“218
218 Hergemöller, Bernd-Ulrich: Krötenkuss und schwarzer Kater. Ketzerei, Götzendienst und Unzucht in der
inquisitorischen Phantasie des 13. Jahrhunderts, S17
S.96.
Konrads Nachlass:
Für Papst Gregor IX war dies ein weiterer herber Schlag, da er bereits zuvor
einen anderen hochrangigen Kleriker, Bischof Berthold I. von Helfenstein,
durch Mord verloren hatte. In einem Brief der Bulle Vox in Rama am 23.
Oktober 1233 befahl er ausdrücklich die Exkommunikation aller Mörder
Konrads und ein lokales Interdikt gegen alle deren Güter auszusprechen,
außerdem rief er zu einem Rachefeldzug auf.
219 Die übrigen Bischöfe hatten
sich mittlerweile von dem Kreuzzug gegen die Häresie distanziert. Sie berieten
sich gerade mit dem Papst, als die Opfer Konrads von Marburg in diese
Konferenz platzten. Unter ihnen war Graf Heinrich von Solms, der sich bei
seinem Prozess gegenüber Konrad von Marburg schuldig bekannt hatte und
kahl geschoren worden war. Er trug das Kreuz vor sich und legte laut das
Zeugnis seiner Unschuld ab. Durch diesen Auftritt begannen die anderen
Bischöfe ebenfalls um ihr Leben zu fürchten und am 6. Februar wurden
Heinrich von Solms und der Graf von Sayn vor den Toren Frankfurts feierlich
rehabilitiert.
Dem Grafen von Sayn und den anderen Adeligen wurden ihre Besitztümer
wieder zurück gegeben und ihr guter Ruf wurde wieder hergestellt. Den
Lügnern, die falsch gegen den Grafen ausgesagt hatten, wurde eine
siebenjährige Buße auferlegt. Sie wurden auch zum Reinigungseid zugelassen
und die Einhaltung des Rechts bei Ketzergerichten wurde von da an streng
beobachtet.220
Dabei wurde endgültig ein Schlussstrich unter die Schreckensherrschaft Konrads
von Marburg gezogen und der Ruf der Adeligen war wieder hergestellt.
219 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S392 220 Kurze, Dietrich: Anfänge der Inquisition in Deutschland, S177
S.97.
Bewertung:
Nach seinem Tod, begann der Klerus zu verstehen, was Konrad mit seinem
willkürlichen Verhalten alles angerichtet hatte. Er wurde am 2. Februar 1234 in
Frankfurt von fünfundzwanzig Bischöfen fast einstimmig wegen seiner
Vorgehensweise verurteilt. Bei dieser Gelegenheit wurde eine lange Reihe von
Unglücklichen angehört, die von Konrad als Ketzer gestraft und grausamst
behandelt wurden. Die Schilderungen der angeblichen Ketzer riefen großen
Unmut bei den anwesenden Geistlichen hervor. Einer soll sogar gefordert haben,
Konrad auszugraben und nachträglich zu exkommunizieren. 221
Die Zahl der Opfer Konrads kann man heute nur noch erahnen. Es wird aber von
einigen tausend ausgegangen, die Konrad in seiner knapp zweijährigen Tätigkeit
als Inquisitor in den Tod geschickt haben soll.222 Die Kirche hatte prinzipiell
straffe Verfahren entworfen, nach welchen die Prozesse ablaufen sollten. Das
Volk war durch das Treiben Konrads verunsichert und mit dem Handeln des
Klerus und der Kirche äußerst unzufrieden.
Konrad, der sicherlich Schuld am frühen Tod seiner Schutzbefohlenen trug,
ging als ein skrupelloser Mensch in die Geschichte ein. Er stand sicher in seiner
Lebensform, die er von sich und davon ausgehend für andere forderte, absolut in
der Religiosität seiner Zeit. Die Religiosität des Mittelalters, die radikalen
Formen der Einforderung der Ideale kann man sicherlich nicht mit der heutigen
Zeit verglichen, trotzdem ist er meiner Meinung nach zu weit gegangen.
Er hat das ihm gegebene Vertrauen aller missbraucht, um seine Ideen, wie man
besser und schneller zu Gott, in die Herrlichkeit Gottes gelangen konnte, zu
verbreiten. Seine Interessen waren ihm wichtiger als die Säulen der Religion,
wie die Nächstenliebe. Sein Wirken war durch falsche Anschuldigungen und
221 Lea, Charles- Henry: Geschichte der Inquisition im Mittelalter, S389 222 Ebenda, S393
S.98.
Lügen gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu steht die heilige Elisabeth, die unter
seiner Führung, die Ideale der Religiosität des Mittelalters und insbesondere die
Ansichten der Bettelorden verkörperte und lebte. Er war sicher ein wichtiger
Bestandteil des Lebens und nahezu ein Motor des Wirkens Elisabeths, die ohne
seine Führung sicher nicht das geworden wäre, was sie verkörpert. Konrad
brachte viel Leid über die Mitmenschen seiner Zeit. Ein Großteil seines
Verhaltens ist für uns heute kaum nachvollziehbar, selbst dann nicht, wenn man
die eigene Lebenswelt im Glauben verankert sieht. Man darf jedoch nicht
vergessen, dass das Mittelalter mit heute, kaum zu vergleichen ist und wir nicht
mehr von dem hohen Grade, wie damals die Religion im Alltag des Menschen
bestimmte, ausgehen dürfen und müssen.
Trotzdem geht Konrad von Marburg als eine tragische Person in die Geschichte
ein, die für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich ist. Seine
Schutzbefohlene hingegen ist als Heilige in die Geschichte eingegangen, wie er
es immer wollte.
So kann abschließend gesagt werden, dass er wenigstens mit der Kanonisation
Elisabeths Erfolg hatte. Das gibt allerdings nicht die Leben zurück, die er
zerstört und oft auch genommen hat.
S.99.
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https://www.menschenkunde.com/pdf/blankertz/weltgeschehen/9_november_rb_vs2_2007.pdf
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
(Vers. 2.02 | 2007)
Der 9. November –
Schicksalstag der Deutschen?
Zusammenstellung von
Rüdiger Blankertz
Version 2.02 | 2007
1
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
(Vers. 2.02 | 2007)
2
Der 9. November ist der 313. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 314. in
Schaltjahren), somit bleiben 52 Tage bis zum Jahresende.
- November (Deutschland)
Auf den 9. November fallen in den Jahren 1848, 1918, 1923, 1938 und 1989 eine
Reihe von Ereignissen, die insbesondere für Deutschland als politische
Wendepunkte gelten. Darum gilt dieser Tag als ein besonders
«schicksalsträchtiges» Datum der neueren Geschichte in Deutschland und wird
daher auch als «Schicksalstag der Deutschen» bezeichnet.
Ereignisse
- 9.11.302 Nach der freimaurerischen Überlieferung werden vier geheimnisvolle
Männer am 9. November 302 in Carnuntum, Pannonien, hingerichtet. Sie gelten
auch der römischen Kirche als Märtyrer ‹Quatuor Coronati› – die vier Gekrönten)
Von ihnen berichtet die Legende von den ‹Vier Gekrönten›: Um 305 verlangte
Kaiser Diokletian – der Sage nach – von einer Gruppe von Steinmetzen, sie
sollten heidnische Götterstatuen anfertigen. Ihre Weigerung brachte ihnen den
Tod, aber ihre Auflehnung gegen diese Einschränkung sowohl der persönlichen
wie korporativen Freiheit erhielt symbolische Bedeutung. Deshalb wurden sie als
die «Vier Gekrönten» (Quatuor Coronati) von den Steinmetzen zu ihren
Schutzheiligen erkoren. Sie wurden bereits im 7. Jahrhundert in der Basilika
Quatuor Coronati in Rom verehrt. Weitere Nachweise für ihre Schutzfunktion
finden sich erst 700 Jahre später. - 9.11.324: Weihetag der Lateranbasilika. Papst Silvester I. weiht die von Kaiser
Konstantin erbaute Lateranbasilika, die Kirche wird auch als «Mutter und Haupt
aller Kirchen der Stadt Rom und des ganzen Erdkreises» bezeichnet, weil sie
auch Hauptkirche und der Sitz des Bischofs von Rom, des Papstes, ist. –
Anfang des 4. Jahrhunderts war dort, an der Aurelianischen Stadtmauer, das Quartier der
Elitetruppen, der equites singularii des Kaisers Maxentius. Nachdem Konstantin Maxentius
312 besiegt hatte, befahl er, die Kasernen der Reiter im Zuge einer damnatio memoriae
schleifen zu lassen. Da dieses Gebiet innerhalb der Stadt war – anders als das vatikanische
Areal -, ließ er an dieser Stelle eine christliche Monumentalbasilika und ein Baptisterium
bauen. Fausta, Konstantins Frau und Schwester von Maxentius, übergab bereits 313 ihr
Haus auf dem Grundstück dem Bischof von Rom, Miltiades, für ein Bischofskonzil; dieses
Privathaus war allerdings nicht Teil des späteren Palastes. Von welchem Zeitpunkt an der
Lateran die Residenz der römischen Bischöfe war, ist in der Forschung bis heute umstritten.
Er lag gleich neben dem Kaiserpalast, der in Teilen in der Kirche Santa Croce in
Gerusalemme weiterexistiert. Die Lateranbasilika war diejenige von den drei
konstantinischen Großkirchen, die innerhalb der Stadtmauern lag und somit als Kathedrale
diente. Die Petersbasilika und Sankt Paul vor den Mauern befanden sich über den Gräbern
der Apostel außerhalb der Stadt. Darum ist die Kirche noch immer die offizielle
Bischofskirche des Papstes und trägt als solche den Ehrentitel «Omnium urbis et orbis
ecclesiarum mater et caput» – Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des
Erdkreises, weswegen sie die ranghöchste Patriarchalbasilika ist. Sie wurde ursprünglich
dem Erlöser (Salvator) geweiht, erst später wurde sie Johannes dem Täufer (San Giovanni)
gewidmet. (wiki) - 9.11.400 Die Maurer und Steinmetzen nehmen die Quatuor Coronati als ihre
Schutzheiligen an.
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
(Vers. 2.02 | 2007)
3 - 9.11.595 Papst Leo IV veranlaßt, die Reliquien der Quatuor Coronati von
Pannonien in die neue Basilika ‹Quatuor Coronati› auf dem Caelius Hügel in Rom
zu überführen. Das Datum ergibt sich aus dem bis heute gefeierten Gedenktag. - 9.11. Namenstag: Theodor
- 9.11.694 Der westgotische König Egica (Reich von Toledo) begann mit der
Judenunterdrückung: Ihnen wurde verboten, Märkte zu besuchen und Handel mit
Christen zu treiben. 9. November: Höhepunkt der judenfeindlichen
Gesetzgebung. Vorwurf der Konspiration mit den Moslems führte zu
Ausweisungen und Versklavung. Die Kinder wurden ihnen weggenommen und
Christen zur Erziehung übergeben. - 9.11.1225 Friedrich II. von Hohenstaufen heiratet in Brindisi die Königin von
Jerusalem, Isabella II (Jolande) und erklärt sich zum K ö n i g v o n
J e r u s a l e m . Isabella starb bereits 1228 bei der Geburt des späteren Konrad
IV., hatte aber damit den Anspruch auf Jerusalem an die staufische Dynastie
weitergegeben. Nach Isabellas Tod herrschte Friedrich offiziell als Regent für den
unmündigen Konrad, nahm während des Sechsten Kreuzzugs 1229 durch
Verhandlungen mit dem Sultan Malik al Kamil Jerusalem in seinen Besitz und
krönte sich selbst in der Grabeskirche zum König von Jerusalem. Jene Krönung
vollzog der Kaiser selbstherrlich in Berufung auf das Vermächtnis seiner
verstorbenen Gemahlin. Das erbliche Königtum von Jerusalem führten die Kaiser
bis zur Auflösung des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation im Jahre
1806 im Titel. - 9.11.1382 Der ‹Cambridge Yiddish Codex›, das früheste in Jiddisch
geschriebene Manuskript, ist ausdrücklich auf den 9. November 1382 datiert. Die
Schrift erregt das Interesse von Germanisten, da es eine eigene Version des
‹Dukus Horant› enthalt, ein Gedicht aus der Hildesage (Teil der Gundrunsage).
Das Manuskript wurde 1957 bei Ausgrabungen in Kairo gefunden. D a s
J i d d i s c h e (‹Jüdisch-Deutsche›) ist die Sprache der A s h k e n a s i m , der
Ostjuden. Das Jiddische verbreitet sich nach dem 10. Jahrhundert weit nach
Osten. Es ist bis heute die jüdische ‹Weltsprache›, wenngleich nach Gründung
des Staates Israel (am 14. Mai 1948) das Hebräische zur Staatssprache wird.
Ladino ist die Sprache der S e p h a r d i m , der Westjuden. - 9.11.1459 Die B a u h ü t t e n schließen sich auf der Grundlage der Straßburger
Ordnung zusammen. Die ‹Konstitution der Maurer von Straßburg› wird
unterschrieben. Diese Statuten gründen zweifellos auf alten Gebräuchen und
Gesetzen der Zunft. Sie wurden von den versammelten Meistern und Gesellen
beraten und beschlossen. Die Versammlung wurde an zwei Tagen in Form eines
‹Kapitels› – ‹in Kappitelsweise› abgehalten, zuerst in Regensburg am Ostertag
1459, dann in Straßburg, wo sie endgültig angenommen und verkündet wurden.
Die Quatuor Coronati werden zu Beginn und zum Beschluß des Dokuments
erwähnt. Am Ende schwören die Brüder, daß sie und ihre Nachfolger jedes Jahr
den 9. November als Jahrestag der Quatuor Coronati heilig halten und feiern
werden.
Æ Von den B a u h ü t t e n ging die Pflege und Weiterentwicklung künstlerischen Bauens aus. Sie
entwickelten dabei spezifische Hüttengeheimnisse, die die eine Bauhütte von der anderen
unterschied. Die Bauhüttenbücher, von denen einige erhalten sind, enthalten Baupläne, typisierte
Figuren, Ornamente und andere Zeichnungen, die als Vorlage für die Arbeiten dienten. 1459
schlossen sich die Bauhütten auf der Grundlage der Straßburger Ordnung der Straßburger
Bauhütte zusammen. Die Mitglieder einer Bauhütte verpflichteten sich einer bestimmten
Hüttenordnung, die ein ganzes Spektrum von Vorschriften und Gesetzen beinhaltete. So auch
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
(Vers. 2.02 | 2007)
4
Glaubens- und Sittenangelegenheiten und die Pflege menschlicher Tugenden wie Duldsamkeit,
Bruderliebe, Treue, Verschwiegenheit und Wahrhaftigkeit. Die Bauhütte hatte neben dem
kulturellen auch einen sozialen Zweck: Sie war eine Versicherung, unterstützte die alten und
verarmten Mitglieder. Wer in eine Bauhütte treten wollte, brauchte einen Bürgen jener Hütte. Die
Aufnahmebedingungen waren eine eheliche Geburt und ein guter Ruf. Wer sich gegen die
Hüttenverordnung auflehnte, wurde als ehrlos erklärt, sein Name an den Schelmenpfahl geheftet.
(wiki)
Æ 1616 erschien anonym die Schrift «Chymische Hochzeit: Christiani
Rosenkreutz. A n n o 1 4 5 9 ». Als Verfasser wurde später ein junger Mann
namens Johann Valentin Andreae bekannt. Andreae wurde später evangelischer
Pastor. - 9.11.1483 In der Nacht vom 9. auf den 10. November wird M a r t i n L u t h e r
in Eisleben geboren. Er stirbt daselbst am 18. Februar 1546. - 9.11.1522: Geburt von Martin Chemnitz in Treuenbrietzen, lutherischer
Theologe und Reformator - 9.11.1681: Den militärischen Ambitionen Kaiser Leopolds I. die seit 1683 durch
Prinz Eugen von Savoyen mitgestaltet wurden, korrespondierte ein politischer
Absolutismus, der sich gegen die rebellierenden ungarischen Stände und gegen
den Protestantismus richtete und zu schärfsten Verfolgungen in der sogenannten
Trauerdekade (1671-1681) führte. Die dadurch befestigte Opposition unter dem
‹Kuruzzenkönig› Imre Gf. Thököly und die drohende Allianz der Ungarn mit den
Türken erreichte ein Nachgeben L.s, die Sistierung seiner Germanisierungspolitik,
die Restitution der ständischen Verfassung und 1681 sogar eine beschränkte
religiöse Freiheit zugunsten der Protestanten in bestimmten gesetzlich
festgelegten Orten (Artikulargemeinden). [9. November 1681] Diese
Krisensituation nutzte der türkische Großwesir Kara Mustafa zur Offensive gegen
Habsburg, in deren Folge es zur B e l a g e r u n g W i e n s (1683) kam. - 9.11.1717:
a. 24. Juni: In der ‹Taverne zum Apfelbaum› zu Covent Garden in London
präsentiert sich zum ersten Mal die Gesellschaft der Freien Maurer (‹Free
Masons›) der Öffentlichkeit und erklären, daß sie in einer ‹Groß-Loge› (‹Grand
Lodge›) zusammenkommen werden. Alsbald wurde bekannt, daß es überall in
England, Wales und Schottland schon längere Zeit geheime ‹Logen› gab.
b. 9.11.: Die Großloge von England hält die erste öffentliche Feier der Quatuor
Coronati ab. - 9.11.1740 König Friedrich II. in Preußen «Großmeister der Freimaurer in
Preußen». - 9.11.1751 Die eigenstaatlich-souveräne City von London feiert an diesem Tag
den Lord Mayor’s Day und die berühmte Lord Mayor’s Show. Beide wurden in
diesem Jahr vom 28. Oktober (Festtag St. Simon und St. Judas) auf den 9.
November verlegt, dem Festtag der Quatuor Coronati). Der Lord Mayor’s Day ist
die jährliche feierliche Einsetzung des Lord Mayor der City of London. Der Lord
Mayor wird am Michaelstag, dem 29. September, gewählt, am 8. November legt
er den Amtseid im Rathaus ab und wird am folgenden Tag in das Amt eingesetzt.
Die Feierlichkeit beinhaltet eine Prozession des Lord Mayor und seines Gefolges
von der Gildenhalle (Guild Hall) zum Gerichtshof (Law Courts) und dann nach
Westminster. Der Lord Mayor’s Day wurde seitdem stets jedes Jahr am 9.
November gefeiert, bis 1959 die ganze Feierlichkeit auf den zweiten Samstag im
November verschoben wurde.
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9./10.11. 1759: Friedrich Schiller wird in der Nacht vom 9. auf den 10.11. in
Marbach am Necker geboren, während der Halleysche Komet am Himmel steht. - 9.11.1799: (18 Brumaire) Bezeichnung für den Staatsstreich Napoleons am 18.
Brumaire VIII (09.11.1799), der die Herrschaft des Direktoriums beseitigte.
Direktoriumsmitglied Sièyes, der den Staatsstreich zur Beendigung des politisch
instabilen Systems vorbereitete, setzte dabei auf Napoleon, der als siegreicher,
populärer General aus Ägypten zurückgekehrt war. Am 09.11.1799 wurde das
Gerücht eines bevorstehenden jakobinischen Umsturzes gestreut, Napoleon zum
Kommandanten der Pariser Truppen ernannt. Die Direktoren traten ihrer
Absprache gemäß zurück beziehungsweise wurden unter Hausarrest gestellt. Am
nächsten Tag drohte die Legitimation des Machtwechsels durch die beiden
parlamentarischen Kammern zu scheitern, wurde jedoch durch das Eingreifen
Lucien Bonapartes und die Intervention der Truppen gerettet. Ein Teil der
Abgeordneten stimmte daraufhin der Auflösung des Direktoriums und der
provisorischen Übergangsregierung durch Napoleon, Ducos und Sièyes zu. - 9.11.1841: Eduard VII. († 6. Mai 1910), König von England.
Eduard war als Prinz ein ‹Playboy› mit vielen Affären. Seine letzte Liebe war Alice Keppel
(die Ur-Ur-Großmutter von Camilla Parker Bowles), mit der er sich jedes Frühjahr mehrere
Wochen in Biarritz aufhielt. – Seit Eduard VII in Stockholm 1868 in die Freimaurerei durch
König Karl XV. aufgenommen wurden, war er ein aktiver Freimaurer. Als er 1874 als
Großmeister eingesetzt wurde, gab er der englischen Bruderschaft neuen Schwung und
Popularität. Etwa in dieser Zeit kam es zum Bruch mit dem Grand Orient de France. Die
Zahl aktiver Logen stieg von 1200 auf über 3000. Er trat öffentlich, zu Hause und auf
Auslandsreisen als Großmeister auf und legte mit Freimaurerzeremonien Grundsteine von
öffentlichen Gebäuden, Brücken und Kirchen in England und Docks in Bombay. Seine
Anwesenheit sorgte für Publicity und Berichte über jegliche Freimaurertreffen erschienen
regelmäßig in der nationalen und lokalen Presse. Freimaurerei war permanent im Blick der
Öffentlichkeit und Freimaurer waren in ihren Gemeinden bekannt. Eduard VII. war einer der
größten Fürsprecher der Freimaurerei. Zu seiner Thronbesteigung legte er sein Amt als
Großmeister nieder. – Nach seinem Amtsantritt hatte er Anteil am Abschluß der
‹ E n t e n t e c o r d i a l e › . Er galt als der Onkel Europas und hatte ein ambivalentes
Verhältnis zu seinem Neffen, dem deutschen Kaiser Wilhelm II. Dagegen war er ein großer
Freund Frankreichs, das er erstmals auf einer Reise mit seinen Eltern 1855 kennen gelernt
hatte. Es war ihm Symbol für eine Kultur des erlesenen Hedonismus, dem er selbst sein
ganzes Leben gewidmet hatte. - 9.11.1846 Papst Pius IX. erläßt die Bulle ‹Qui Pluribus› gegen die Freimaurerei.
- 9.11.1848: Robert Blum, linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter
Nationalversammlung, wird nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von
Wien im Nachlauf der ‹Märzrevolution› von einem konterrevolutionären
Hinrichtungskommando erschossen.
[…] Nach der Wiener Märzrevolution wird Habsburg von Freiheitsbewegungen der nichtdeutschsprachigen Nationen erschüttert, während in Wien selbst im Laufe des Jahres
immer wieder Unruhen aufflammen, die schließlich ab dem 6. Oktober in die Wiener
Oktoberrevolution münden. Als Leiter einer Delegation der Nationalversammlung reist Blum
gemeinsam mit Julius Fröbel und Moritz Hartmann am 13. Oktober 1848 nach Wien, um
den dortigen Revolutionären eine Sympathieadresse zu überbringen. Er tritt im Wiener
Gemeinderat, im Reichstagsausschuss und im Studentenausschuss auf, wo er am 23.
Oktober eine vielbeachtete Rede über die auf Freiheit basierte Ordnung hält. Am 25.
Oktober tritt Blum mit Fröbel in das Elitekorps ein und nimmt als Kommandeur der ersten
Kompanie an der militärischen Verteidigung des revolutionären Wien teil. Am 28. Oktober
gibt Fürst Windischgrätz, der Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen, den Befehl zum
Sturm auf Wien, am 31. Oktober wird die Innenstadt beschossen, und schließlich besetzen
am 1. November die kaiserlichen Truppen die Stadt. A m 4 . N o v e m b e r w i r d B l u m
i m ‹ G a s t h o f z u r S t a d t L o n d o n › v e r h a f t e t und am 8. November von einem
Standgericht zum Tode durch den Strang verurteilt, später zum Tod durch Pulver und Blei
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«begnadigt”. Unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität wurde er am 9. November
um 9 Uhr exekutiert (Erschießung beim Jägerhaus in der Brigittenau). Sein Tod
unterstreicht die Machtlosigkeit der Frankfurter Nationalversammlung und macht ihn zum
Symbol der gescheiterten Märzrevolution. Für die junge Arbeiterbewegung in Deutschland
wird er zu einer ihrer wesentlichen Leitfiguren, ja zu einem Märtyrer. Das Schicksal Blums
wird in zahlreichen literarischen Werken beschrieben - 9.11.1853 Carringtons entdeckt die Rotation der Sonne. Die
Sonnenumdrehungen werden seitdem mit einem System numeriert, das
Carringten am 9. November 1853 beginnen läßt. Die durchschnittliche Dauer
einer Umdrehung ist 27,2573 Tage. - 9.11.1875 Geburtstag des ‹Baron Rudolf von Sebottendorf›, alias Erwin Torre,
eigentlich Adam Alfred Rudolf Glauer, † 8./9. Mai 1945 in Istanbul. Sebottendorf
war Abenteurer, Hochstapler und Gründer der ‹Thule-Gesellschaft›. Im Umfeld
der völkisch-germanischen, antisemitischen Geheimbünde der 1910er und
1920er Jahre war Sebottendorf einer der Wegbereiter des späteren
Nationalsozialismus.
Sein Lebenslauf ist nicht sicher belegt und stützt sich in erster Linie auf seine eigenen,
durchaus widersprüchlichen Angaben. So war er von 1897 bis 1900 als Techniker in
Ägypten unterwegs. Von 1901 bis 1914 hielt er sich in der Türkei auf. Dort wurde er
angeblich von einem Baron Heinrich von Sebottendorf adoptiert. Unter der Anleitung eines
jüdischen Kaufmanns namens Termudi sei er zum Meister der Rosenkreuzer aufgestiegen.
Darüber hinaus beschäftigte er sich mit dem Sufismus und der Theosophie-Lehre von
Helena Blavatsky, sowie deren ariosophischen Ableger und der Theozoologie des Lanz von
Liebenfels. Er erwarb die türkische Staatsbürgerschaft und leitete während der
Balkankriege von 1912 und 1913 den türkischen Roten Halbmond. Spätestens 1917 kehrte
er mit großen Geldmitteln, deren Herkunft unklar bleibt, nach Deutschland zurück. Er trat
dem völkischen Germanenorden bei und erhielt den Auftrag, einen bayerischen Ableger des
Ordens aufzubauen. Diesen gründet er 1918 mit der radikal antisemitischen ThuleGesellschaft in München. Zu den Mitgliedern zählten mehrere Personen, die später auch in
der NSDAP bzw. in deren Vorfeld eine wichtigere Rolle spielten. So zum Beispiel Dietrich
Eckart, Gottfried Feder, Rudolf Heß und Alfred Rosenberg. Hitler trat 1920 mit der ThuleGesellschaft in Kontakt. Ob er ein reguläres Mitglied wurde, ist zweifelhaft. Er war aber zu
mehreren Vorträgen als Gast der Thule-Gesellschaft im Hotel Vier Jahreszeiten anwesend.
Im Juli 1918 übernahm Sebottendorf die Zeitung «Münchner Beobachter» von der Franz
Eher Nachfolger Verlags GmBH und macht sich selbst zum Chefredakteur. Er nutzte das
Boulevardblatt, um ein jugendliches Publikum gezielt mit seiner Propaganda anzusprechen.
Bereits im August 1918 wurde das Blatt in «Völkischer Beobachter» umbenannt.
Als im November 1918 die Münchner Räterepublik ausgerufen wurde, zählte die ThuleGesellschaft ungefähr 250 Mitglieder. Sebottendorf gründete aus diesem Kreis einen
«Kampfbund», der Waffen beschaffte und aus dem das Freikorps Oberland hervorging, das
u.a. bei der Niederschlagung der Münchner Räterepublik und des Ruhraufstands 1923
beteiligt war.
Der Mörder des Bayrischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner war der kurz zuvor wegen
seiner jüdischen Mutter aus der Thule-Gesellschaft ausgeschlossene Anton Graf von Arco
auf Valley.
Über Sebottendorfs Lebenslauf in den Jahren von 1919 bis 1933 ist nichts genaues
bekannt. Angeblich floh er bereits 1919 aus München in die Türkei.
Sebottendorf veröffentlichte 1933 sein Buch «Bevor Hitler kam», das allerdings verboten
wurde. 1934 verließ er Deutschland, um sich wieder in der Türkei niederzulassen. 1942 bis
1945 soll er in Istanbul sowohl für die deutsche Abwehr als auch den britischen
Geheimdienst gearbeitet haben. Darüber hat auch der Chef der deutschen Abwehr in
Istambul, Herbert Rittlinger, in seinem Buch «Geheimdienst mit beschränkter Haftung.
Bericht vom Bosporus»(Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart, 1973) ausführlich berichtet.
Direkt nach der deutschen Kapitulation wurde Sebottendorfs Leiche im Bosporus gefunden.
Die Todesursache war unklar, offiziell geht man von Selbstmord aus. - 9.11.1886 Die Quatuor Coronati Lodge No. 2076, gegründet am 28.11.1884,
und geweiht am 21. Januar 1886, feiert am 9.11. das Fest der Quatuor Coronati.
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Nach der eigenen Chronik wurde diese Loge von neun Freimaurern gegründet:
unter anderem von Colonel Sir Charles Warren. Warren war London
Commissioner of Police während der Mordserie, die einem geheimnisvollen ‹Jack
the Ripper› angehängt wurden. - 9.11.1888: ‹Jack the Ripper› ermordet mit Mary Jane Kelly sein fünftes und
wahrscheinlich letztes Opfer. Der Name (engl. Jack, der Aufschlitzer) ist das
vermutete Pseudonym eines Serienmörders, der zwischen August und November
1888 im East End von London vermutlich fünf Prostituierte ermordete und
bestialisch verstümmelte. Er wurde niemals gefasst; bis heute wird über die
wahre Identität des Täters spekuliert. Der Name «Jack the Ripper» stammt aus
einem Brief, der während der Mordserie anonym an die Central News Agency
geschrieben wurde. Darin gab der Verfasser vor, der Mörder zu sein.
Die Legenden um die Ripper-Morde entwickelten sich zu einem komplexen Durcheinander
aus wissenschaftlichen historischen Forschungen, Verschwörungstheorien und
volkstümlichen Erzählungen. Aufgrund der fehlenden Identität des Täters wurden später
durch Schriftsteller, Geschichtsforscher und vor allem durch Amateure eine große Anzahl
von Personen verdächtigt. Zeitungen, deren Auflagen während dieser Zeit stiegen,
widmeten dem Täter, seinen bestialischen Taten und den Fehlschlägen der Polizei
fortlaufend ausgedehnte Berichte. Teilweise konnte der Täter nur wenige Minuten vor der
Entdeckung einer Tat entkommen. - 9.11.1911 – An diesem Tag hielt August Bebel, der Vorsitzende der
Sozialdemokratischen Partei im Deutschen Reichstag zu Berlin eine nahezu
prophetische Rede: «Dann kommt die Katastrophe. Alsdann wird in Europa der
große Generalmarsch geschlagen, auf den hin 16 bis 18 Millionen Männer, die
Männerblüte der verschiedenen Nationen, ausgerüstet mit den besten
Mordwerkzeugen gegeneinander als Feinde ins Feld rücken. Aber nach meiner
Überzeugung steht hinter dem großen Generalmarsch der große Kladderadatsch.
Hinter diesem Kriege steht der Massenbankrott, steht das Massenelend, steht die
Massenarbeitslosigkeit, die große Hungersnot». Er schloß seine Rede mit «Ihr
seid gewarnt.» - 9.11.1917 Der Brief des Außenministers Großbritannien, Arthur Balfour vom 2.
- 1917 an den Vorsitzenden der britischen jüdischen Gemeinden, Walther
Rothschild, wird als sogenannte ‹ B a l f o u r – D e k l a r a t i o n › veröffentlicht. Es
wird darin die Unterstützung für die Schaffung einer nationalen Heimstätte für
das jüdische Volk in Palästina zugesichert. «Die Balfour-Erklärung wurde von
folgenden britischen Berechnungen geleitet: Es gab das kriegspolitische Ziel, die
jüdischen Gemeinschaften in aller Welt für die Sache der Alliierten zu gewinnen.
Die Zionisten sollten alle ihre Hoffnungen ganz auf die Sache der Alliierten und
besonders auf England setzen. «Geostrategisch gesehen wollte sich England in
der Rolle eines Garanten der jüdischen nationalen Heimstätte auch jenseits des
Sueskanals festsetzen. Ein dem Westen aufgeschlossenes Palästina sollte die
Landverbindung zwischen dem britischen Ägypten und einem künftigen britischen
Mesopotamien herstellen. Keine andere Macht sollte sich dazwischenschieben.
Man wollte auch das Sykes-Picot-Abkommen mit Frankreich revidieren und eine
exklusive britische Kontrolle Palästinas erreichen. In der Weltöffentlichkeit sollte
die erstrebte britische Herrschaft über Palästina in Gestalt der Unterstützung des
Selbstbestimmungsrechtes und der Selbstverwirklichung einer unterdrückten
Nation, nämlich der jüdischen, dargestellt werden.» s.a.: Balfour-Deklaration –
Wikipedia
- 9.11.1917 (nach dem in Rußland geltenden julianischen Kalender ist dies der
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- Oktober) Die Oktoberrevolution in Rußland hat Lenin am 8. November an die
Macht gebracht. Er nimmt am folgenden Tag Kontakt zur deutschen
Reichsregierung auf, was nach einer vorläufigen Ablehnung dann doch zu den
F r i e d e n s v e r h a n d l u n g e n v o n B r e s t – L i t o w s k führt (15.12.1917-
3.3.1918). Die siegreichen Revolutionäre in Rußland bilden eine Regierung der
Volkskommissare unter dem Vorsitz von Lenin und erlassen ein Dekret über
einen Frieden ohne Annexionen und Kontributionen.
- 9.11.1918: Novemberrevolution: Maximilian von Baden verkündet
eigenmächtig die Abdankung des Kaisers Wilhelm II.; doppelte Ausrufung der
deutschen Republik, durch Philipp Scheidemann (SPD) im Sinn einer bürgerlichpluralistischen Demokratie und durch Karl Liebknecht (Spartakusbund) im Sinn
einer sozialistischen Rätedemokratie. - 9./10.11.1918 – Reservelazarett Pasewalk, 28 Tage im Herbst 1918, der letzte
und wichtigste unerforschte Abschnitt in der Geschichte A d o l f H i t l e r s . In drei
dieser 28 Tage vollzog sich bei Hitler die schwerste seelische Transformation, die
jemals bei einer Person des öffentlichen Lebens beobachtet worden ist: Vom
abgestumpften Befehlsempfänger des Ersten Weltkrieges zum Hass und Rache
speienden politischen Agitator. – Hitler verließ am 14. Oktober mit einer
Senfgasvergiftung der Augen die Front. Wurde er im Reservelazarett Pasewalk
als Psychopath mit hysterischen Symptomen psychiatrisch behandelt? Knapp
einen Monat später, am 10. November 1918, verfiel er bei Bekanntwerden der
deutschen Kapitulation in eine tiefe Depression mit hysterischer Erblindung.
Heilte Marine-Stabsarzt Professor Edmund Forster den Gefreiten mit einer genial
angewandten Hypnose von seiner Blindheit, suggerierte er ihm
Omnipotenzgefühl und Sendungsbewusstsein («Ich aber beschloß, Politiker zu
werden.») und wurde er so zum ahnungslosen Erfüllungsgehilfen für alles, was
danach an Schrecklichem geschah? (Es wird wohl mangels gesicherter Quellen
für immer ein Geheimnis bleiben was tatsächlich in Pasewalk geschehen ist.) - 9.11.1918 Versammlung der Thulegesellschaft. Tags zuvor hatte Kurt Eisner in
München die b a y e r i s c h e R e p u b l i k ausgerufen, in Berlin verkündete Max
von Baden gegen Mittag die Abdankung des Kaisers.
Sebottendorf hielt eine flammende Rede, in der symptomatisch die Vorstellungswelt der
‹Nibelungenmenschen› zum Ausdruck kam: «Wir erlebten gestern den Zusammenbruch
alles dessen, was uns vertraut, was uns lieb und wert war. An Stelle unserer
blutsverwandten Fürsten herrscht unser Todfeind: Juda. Was sich aus dem Chaos
entwickeln wird, wissen wir noch nicht. Wir können es ahnen. Eine Zeit wird kommen des
Kampfes, der bittersten Not, eine Zeit der Gefahr! […] Solange ich hier den eisernen
Hammer halte, bin ich gewillt, die Thule in diesen Kampf einzusetzen! […] Unser Orden ist
ein Germanenorden, Germanisch ist die Treue. Unser Gott ist Walvater, seine Rune ist die
Aarrune. Und die Dreiheit: Wodan, Wili, We ist die Einheit der Dreiheit. […] Die Aarrune
bedeutet Arier, Urfeuer, Sonne, Adler. Und der Adler ist das Symbol der Arier. Um die
Fähigkeit der Selbstverbrennung des Adlers zu bezeichnen, wurde er rot ausgeführt. […]
von heut’ ab ist der rote Adler unser Symbol, er soll uns mahnen, daß wir durch den Tod
gehen müssen, um leben zu können.»[14]
S e b o t t e n d o r f ü b e r R u d o l f S t e i n e r : «Damals begann auch der in München
besonders bekannte Anthroposoph Steiner, der Prophet von Dornach wieder von sich reden
zu machen. Steiner wollte in Württemberg Finanzminister werden [frei erfunden] und
propagierte sein System der Dreigliederung. Der Einfluss dieses unheilvollen Mannes
reichte weit. Er arbeitete vor dem Kriege mit der (…) Hellseherin Liesbeth Seidler (…)
zusammen. [frei erfunden] Die Seidler sowohl wie Steiner hatten jederzeit bei dem General
Moltke Zutritt [frei erfunden – Steiner traf Moltke nach Ausbruch des Krieges erst nach
dessen Entlassung], sie beide haben verhindert, dass an der Marne rechtzeitig frische
Kräfte eingesetzt wurden und dass diese Schlacht verloren ging.» [Steiners «Schuld» am
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Verlust der Marneschlacht – wurde auch von General Ludendorff, einem Nachfolger
Moltkes, kolportiert.] (Aus: Bevor Hitler kam, München 1933, S. 76f.) - 9.11.1921 Mussolini gründet die Nationale Faschistische Partei Italiens (PNF –
Partito Nazionalista Fascista) - 9.11.1923: ‹Marsch auf die Feldherrnhalle in München›; erster Versuch Hitlers,
die Macht zu erlangen; ging als ‹Hitler-Ludendorff-Putsch› in die Geschichte ein.
Die Polizei schoß auf die Gruppe, 16 starben. Hitler floh, während Ludendorff
festgenommen wurde. Die Toten wurden zu Nazi-Märtyrern. Die mitgetragene
Flagge wurde als ‹Blutfahne› ein ‹heiliges und mystisches› Symbol, eine Reliquie. - 9.11.1924 In der als Gefängnis dienenden Festung Landsberg gedenkt Hitler
mit einigen Besuchern der Opfer der vorjährigen Aktion. - 9.11.1925: Gründung der SS während der ersten Gedenkfeier an den Marsch
vom 9.11.1923. - 9.11.1929 Der deutsche Konzern IG Farben und Standard Oil (Rockefeller)
bilden ein Kartell: «Standard and Farben agreed ‹never to compete with each
other in the fields of chemistry and petroleum products. In the future, if
Standard Oil wished to enter the broad field of industrial chemicals or drugs, it
would do so only as a partner of Farben. Farben in turn, agreed never to enter
the field of petroleum except as a joint venture with Standard.» Die
Geschäftsbeziehungen (und Kartellabsprachen) wurden auch während des
Zweiten Weltkriegs aufrechterhalten. Die I.G. spielte eine wichtige Rolle im
Vierjahresplan. So basierte Hitlers Denkschrift zum Vierjahresplan auf Unterlagen
der IG, und in der Folge wurden viele Posten der Vierjahresplanbehörde mit I.G.-
Mitarbeitern besetzt, denen der Konzern außerordentlich hohe Gehälter zahlte,
um sie mit dem Konzern verbunden zu halten. - 9.11.1933 Hitler erklärt den 9. November zum offiziellen Feiertag in
Deutschland. In München wird eine große ‹Blutzeugen-Handlung› gehalten. Der
Münchner Marsch wird nachgespielt. - 9.11.1938: Hitler autorisiert Göring, in allen Angelegenheiten die Juden
betreffend zu Handeln. Er sei daran interessiert, die deutschen Juden nach
Madagaskar auswandern zu lassen, und er wolle eine gemeinsame Initiative mit
dem Westen versuchen, um dies möglich zu machen. - 9.11.1938 ‹ R e i c h s k r i s t a l l n a c h t › — Als am 7. November 1938 der
17jährige polnische Jude Herschel Grynszpan den Legationssekretär Ernst vom
Rath in der deutschen Botschaft in Paris mit mehreren Revolverschüssen
niederstreckte und so schwer verletzte, daß mit seinem Ableben gerechnet
werden mußte, nahmen die Nationalsozialisten dies zum willkommenen Anlaß,
einen schon lange vorbereiteten vernichtenden Schlag gegen die Juden in die
Wege zu leiten. Sofort nach der Tat wurde die gleichgeschaltete deutsche Presse
bis ins Detail angewiesen, wie sie das Attentat als «Anschlag des
Weltjudentums» groß herausstellen sollte. Anhänger des Nationalsozialismus in
ganz Deutschland üben gesetzwidrige Gewalt gegen jüdische Bürger, zerstören
ihr Eigentum und stecken Synagogen in Brand. Polizei und Feuerwehr bekommen
Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen. Ernst vom Rath erlag am 9.
November seinen Verletzungen. Zum Zeitpunkt seines Todes feierten gerade die
«Alten Kämpfer» in München mit Hitler die traditionelle Erinnerung an den
Marsch zur Feldherrnhalle im Jahr 1923. Hitler erfuhr vom Tod des Pariser
Botschaftsmitgliedes, sprach längere Zeit mit Goebbels und verließ dann die
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Versammlung. Goebbels teilte den Anwesenden mit, vom Rath sei der Kugel des
«jüdischen Mordbuben» erlegen. In einer antisemitischen Haßtirade forderte er
Vergeltung und Rache. Die Rede wurde, wie beabsichtigt, als indirekte
Aufforderung zum Handeln verstanden, gewisse Partei- und SA-Funktionäre
wiesen ihre Gruppierungen in den ihnen unterstehenden Bereichen an, den
Pogrom in die Wege zu leiten.
‹ R e i c h s k r i s t a l l n a c h t › wird heute mit Recht nicht ohne Anführungszeichen
verwendet, weil das Wort hinter der Schändlichkeit des mit ihm Bezeichneten so unendlich
weit zurückbleibt, daß es wie eine blasphemische Verniedlichung klingt. Trotzdem ist es
weder eine Erfindung der Nazis noch etwa «damaliger Sprachgebrauch», wie Ignatz Bubis
in seiner Gedenkrede (FAZ vom 10.11.1998) sagt und wie man landauf, landab immer
wieder hört. Was hat es auf sich mit diesem Wort ? Der Urheber und Organisator des
November-Pogroms von 1938, Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, schrieb am
Morgen nach der Brandnacht im Völkischen Beobachter: «Die berechtigte und verständliche
Empörung des deutschen Volkes … hat sich in der vergangenen Nacht in umfangreichem
Maße Luft verschafft …» Er schob die Urheberschaft auf das angeblich spontane Volk. Diese
Lesart nahmen ihm interessanterweise selbst die Nazis nicht ab: Die losgelassenen
Terrortrupps der SA hatten in der Nacht viele Juden erschossen und erschlagen, was
alsdann auch den Staatsanwaltschaften nicht verborgen blieb. Was war zu tun? Der
«Stellvertreter des Führers» – Rudolf Heß – übertrug die nunmehr unvermeidlich
gewordenen Ermittlungen dem Obersten Parteigericht der NSDAP, weil PG (scil.
Parteigenosse) Dr. Goebbels für die – wie es recht abstrakt heißt -: «zu beurteilenden
Vorgänge» Weisungen erteilt habe, und die Prüfung nun nicht «unzähligen staatlichen
Gerichten» überlassen werden könne. Also ging das Parteigericht der Sache ziemlich genau
nach, bis in den Februar 1939, und machte dann u.a. Geheimakten-kundig: »… Auch die
Öffentlichkeit weiß bis auf den letzten Mann, daß politische Aktionen wie die des 9.
November von der Partei organisiert und durchgeführt sind, ob dies zugegeben wird oder
nicht. Wenn in einer Nacht sämtliche Synagogen abbrennen, so muß das irgendwie
organisiert sein und kann nur organisiert sein von der Partei. …» Ein Geheimnis war das in
der Tat nie gewesen. Das Volk hatte sofort begriffen, wer hinter der Sache steckte; aber
die Wahrheit war tabu. Der schlagfertige Berliner Volksmund indessen war mit
«Reichskristallnacht» auf ein Wort verfallen, das denen-da-oben unter die Nase rieb, man
lasse sich von Goebbels und der Partei nicht für dumm verkaufen – ohne daß diese
Insubordination für die Gestapo recht greifbar wurde: Man entlehnte der bombastischen
Phraseologie der Nazis, die sich im Reichs-Gehuber (Reichsparteitag, Reichsfrauenschaft,
Reichsschrifttumskammer, Reichssportfeld, Reichsstatthalter usw.) geradezu überschlugen,
ihr geheiligtes Reich (das zugleich für perfekte und schlagkräftige Reichsorganisation
stand!), um es dann zu verbinden mit einer leisen Andeutung des wirklichen Geschehens, –
wobei «Kristall» (anstelle schlichten Glases) möglicherweise zugleich auf Göhrings
notorische Raffgier zielte. – Das «Reich» war für ironisierende Neuverknüpfungen auch
sonst beliebt: Die Schauspielerin Kristina Söderbaum, der Veit Harlan in seinem
judenfeindlichen Machwerk «Jud Süß» eine tragisch-kitschige Rolle zugewiesen hatte,
wurde ohne jede Pietät zur «Reichswasserleiche» befördert (der Reichsführer-SS Heinrich
Himmler – gelegentlich auch von SS-Führern – als «Reichsheini» apostrophiert). – Alles
wahrlich keine Akte des Widerstands (die allgemeine deutsche Lethargie jener Tage gehört
vielmehr zu dem, was Martin Walser in seiner so viel mißdeuteten Friedenspreisrede
«unsere Schande» genannt hat, vgl. FAZ vom 12.10.1998)! Nichts weiter als kleine,
ironische, völlig folgenlose Nadelstiche in die aufgeschäumten und verlogenen Phrasen der
Goebbels & Co. …, aber dennoch just das Gegenteil der damals verordneten Sprache!
https://www.richterverein-hamburg.de/mhr/mhr984/M98413.html#.htm - 9.11.1940 Neville Chamberlain, britischer Premier, stirbt plötzlich. Nachfolger
wird der ‹Hardliner› Winston Churchill. - 9.11. 1940ff Aus Aberglaube und aus Angst vor alliierten Luftangriffen fanden
die jährlichen Feierlichkeiten seit 1940 nur noch in Form einer Rede Hitlers im
Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz am 8. November statt. - 9.11.1942 prophezeite Hitler dort den deutschen Sieg in Stalingrad, und stellte
den vollständigen Wiederaufbau der zerbombten deutschen Städte innerhalb von
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zwei Jahren nach dem ‹Endsieg› in Aussicht. – Allen Dulles trifft in Bern
(Schweiz) als Vertreter des ‹Office of Strategic Services› (OSS) ein, um von dort
aus die geheimdienstliche Infiltration Süddeutschlands vorzubereiten. Dulles wird
1950 Chef des CIA. - 9.11.1944 Das Internationale Rote Kreuz erhält den Friedensnobelpreis.
- 9.11.1944 Der deutsche Physiker Otto Hahn erhält den Nobelpreis (Chemie) für
die Entdeckung der Kernspaltung. - 9.11.1952 Dr. Chaim Weizmann (1874-1952), Wissenschaftler, Präsident der
Zionistischen Weltorganisation und erster Staatspräsident des Staates Israel
stirbt in Israel.
Weizmann begeisterte sich 1896 für Theodor Herzls Aufruf, die Juden sollten im August
1897 nach Basel kommen, um am Ersten Zionistischen Kongreß teilzunehmen. Weizmann
versäumte zwar den ersten Kongreß, aber ab dem zweiten Zionistischen Kongreß war er
bereits eine bekannte Persönlichkeit in der Zionistischen Bewegung. 1901 half er bei der
Gründung der Demokratischen Fraktion in der Zionistischen Organisation. Am sechsten
Kongreß, 1903 in Basel, stimmte er gegen den Ugandaplan, und der achte Kongreß, 1907,
übernahm seine Position des Synthetischen Zionismus: politische Aktivität in Verbindung
mit praktischer Arbeit in Palaestina. Weizmanns große Momente kamen während des Ersten
Weltkrieges. Als Chemiker unterstützte er die britische Kriegsführung und entwickelte eine
neue Methode zur künstlichen Azetonherstellung. Als glühender Zionist war er an der
diplomatischen Front aktiv und versuchte, den britischen Politikern und Journalisten, die
Sache des jüdischen Staates näher zu bringen. Weizmanns Bemühungen gipfelten in der
Balfour Erklärung vom 2. November 1917. – Im Zweiten Weltkrieges drängte Weizmann
die britische Regierung, die Bildung einer jüdische Truppe zu gestatten. In den USA half er
bei der Vorbereitung der Herstellung von synthetischem Kautschuk. Als in Großbritannien
nach dem Krieg die Arbeiterpartei die Macht übernahm und ihre vor dem Krieg
abgegebenen Versprechen, eine prozionistische Politik zu führen, nicht hielt, endete
Weizmanns Position als Präsident der WZO. Der 22. Kongreß, 1946, wählte ihn nicht mehr.
Obwohl Weizmann seitdem keine offizielle Position in der Zionistischen Bewegung mehr
innehatte, blieb er doch weiterhin der wichtigste internationale Sprecher für die jüdische
nationale Sache. - 9.11.1953: Abd al-Aziz ibn Saud stirbt 9. November 1953 in Taif (* 24.11.1880
in Riad). Er war der Gründer des modernen Königreichs Saudi-Arabien und von
1932 bis 1953 König von Saudi-Arabien.
Mit dem Beginn der Erdölförderung seit 1938 stieg Abd al-Aziz schnell zu einem der
reichsten Herrscher der islamischen Welt auf. Am 14. Februar 1945 kam es zu dem
historischen Treffen zwischen Abd al-Aziz und dem amerikanischen Präsidenten Franklin D.
R o o s e v e l t an Bord der USS Quincy. «When World War II drew America into Middle East,
Ibn Saud was the Arab leader President Franklin Roosevelt was most interested in meeting
with. Roosevelt’s hopes that the king would help solve the looming «Palestine question”
were disappointed, but their cordial February 1945 meeting led to the establishment of the
two nations’ informal security alliance. While Ibn Saud was angered by the United States’
acceptance of the 1947 UN partition plan for Palestine, he overruled Prince Faisal’s call for
breaking diplomatic relations with America. This pragmatic decision made possible greater
cooperation with the United States between 1947 and 1950, and increased Saudi Arabia’s
security without a formal treaty. Saudi Arabia’s protection against external aggression was
thus assured, and the way was prepared for the far-reaching security relationship that
became fully apparent four decades later in the 1990 Gulf War.»
https://www.arabies.com/Special%20Report/Ibn%20Saud.htm - 9.11.1953: Kambodscha erlangt die Unabhängigkeit von Frankreich.
- 9.11.1955: Das Bundesverfassungsgericht urteilt, dass in Deutschland lebende
Österreicher, die mit dem Anschluss 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft
bekamen, sie mit der Souveränität Österreichs verloren haben.
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
(Vers. 2.02 | 2007)
12 - 9.11.1955: Die UN-Vollversammlung verurteilt die ‹Apartheid› in Südafrika.
- 9.11.1960: John F. Kennedy wird Präsident (nach der Wahl am 8.11.)
- 9.11.1965: Auf den Philippinen gewinnt Ferdinand Marcos die
Präsidentschaftswahlen gegen Amtsinhaber Macapagal. - 9.11.1965, 17:45 Uhr. Im Nordosten der USA und in vielen Teilen Kanadas fällt
der Strom aus (Blackout) . Etwa 30 Millionen Menschen waren davon betroffen.
Viele befürchteten in den Zeiten des Kalten Kriegs, dass ein Atomkrieg die
Ursache gewesen sei. Erst nach sechs Tagen wurde der Auslöser, ein defektes
Strom-Relais in Ontario (Kanada) gefunden.
Æ The Northeast Blackout of August 14, 2003 was a massive power outage that occurred
throughout parts of the northeastern United States and eastern Canada on Thursday,
August 14, 2003. Although not affecting as many people as the later 2003 Italy blackout, it
was the largest blackout in North American history […] On November 19, 2003, the U.S.-
Canada Power System Outage Task Force released an interim report placing the cause of
the blackout on FirstEnergy Corporation’s failure to trim trees in part of its Ohio service
area. - 9.11.1967: Bei der Zeremonie zur Rektoratsübergabe an der Universität
Hamburg enthüllen zwei Mitglieder der Studentenbewegung ein Transparent mit
der Aufschrift Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren. - 9.11.1967: The first Saturn V vehicle, Apollo 4, lifted off on November 9, 1967.
- 9.11.1969: Die linksradikale Organisation Tupamaros West-Berlin plaziert eine
Bombe im Jüdischen Gemeindehaus in Berlin. Eine Putzfrau findet den scharfen
Sprengsatz kurz vor dem Eintreffen zahlreicher hoher Politiker und
Würdenträger. Die Bombe kann entschärft werden. Personen kommen nicht zu
schaden.
Die Tupamaros West-Berlin (TW) waren eine militante Gruppe, die in der Bundesrepublik in
den Untergrund ging und mit Waffengewalt gegen den Staat vorging. Seit dem Herbst 1969
überzogen sie West-Berlin mit einer Serie von Bombenanschlägen. Die Tupamaros WestBerlin entlehnten ihren Namen direkt einer gleichnamigen Gruppe, die von 1963 bis in die
1970er Jahre in Uruguay im Untergrund aktiv war. Die Tupamaros in Uruguay handelten
nach dem Konzept der Stadtguerilla mit Anschlägen in den Großstädten, Entführungen
hochgestellter Persönlichkeiten und Banküberfällen zur Geldbeschaffung. Ihr Name geht
zurück auf den letzten Inka-Herrscher Túpac Amaru, der sich Ende des 16. Jahrhunderts in
einem letzten Aufbäumen der Indigenas gegen die spanischen Eroberer stellte – allerdings
erfolglos.
Im Januar 1972 schließen sich die TW mit anderen militanten Gruppen, wie dem
«Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen» und der «Roten Ruhr Armee» zur
Bewegung 2. Juni zusammen. Eine der ersten und bis heute umstrittensten Aktionen der
Tupamaros West-Berlin fand am 9. November 1969 statt. Am Jahrestag der
Reichspogromnacht plazierten sie eine Bombe im Jüdischen Gemeindehaus Berlin, die
während einer Gedenkveranstaltung explodieren sollte. Die Bombe versagte. Ausgelöst
durch erste Kontakte mit der palästinensischen Befreiungsbewegung sollte mit dieser
Aktion eine Umorientierung des ideologischen Überbaus vom Vietnam-Krieg auf den
Nahost-Konflikt herbeigeführt werden.
Literatur - Bommi Baumann, Wie alles anfing. München 1982 (Trikont-dianus Verlag; ISBN 3-
920385-68-3). - Wolfgang Kraushaar, Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus, Hamburg 2005
(Hamburger Edition des Instituts für Sozialforschung); HIS-Verlag; ISBN 3-936096-53-8). - Gerhard Seyfried: Der schwarze Stern der Tupamaros. Berlin 2004; Eichborn; ISBN 3-
821807-54-7. (Roman)
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
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13 - 9.11.1970 Der französische Staatspräsident (1959 – 1969) General C h a r l e s
d e G a u l l e stirbt im Alter von 79 Jahren.
Die Demonstrationen während der Streiks von 1968 waren für ihn eine adäquate
Herausforderung. De Gaulle war bereit, die Forderungen der Demonstranten nach drastisch
höheren Löhnen zu akzeptieren. Er wollte ein Referendum über die Reformen durchführen
lassen, aber Georges Pompidou überredete ihn, eher die Nationalversammlung aufzulösen.
Aufgrund von Straßenschlachten und bürgerkriegsähnlicher Umstände, bei denen das
öffentliche Leben in Frankreich wegen Treibstoffmangel zum Erliegen zu kommen drohte,
konzentrierte de Gaulle Truppen um Paris. De Gaulle kündigte es am 30. Mai 1968 in der
Rede an, von der nur der Ton übertragen wurde. Die Sätze waren kurz, jeder einzelne fast
eine Entscheidung: «Als Inhaber der nationalen und republikanischen Legitimität habe ich
seit 24 Stunden alle Eventualitäten, ohne Ausnahme, erwogen, die mir es ermöglichen
würden, sie zu erhalten.» (In den Medien war spekuliert worden, dass de Gaulle kurz vor
der Rede den algerienerfahrenen General Jacques Massu in Baden-Baden mit einem
Helikopter besucht und mit ihm wahrscheinlich den Einsatz der Armee zur Niederschlagung
der Unruhen erörtert hatte.)
»Ich habe meine Entschlüsse gefasst. Unter den gegenwärtigen Umständen werde ich mich
nicht zurückziehen.»
»Ich werde nicht den Premierminister wechseln, der die Anerkennung von uns allen
verdient.»
»Ich löse heute die Nationalversammlung auf.»
»Ich beauftrage die Präfekten, die Kommissare über das Volk geworden oder wieder
geworden sind, die Subversion zu jeder Zeit und an jedem Ort zu verhindern.»
»Was die Legislativwahlen angeht, so werden sie in den von der Verfassung vorgesehenen
Fristen stattfinden, zumindest bis man hört, dass das ganze französische Volk mundtot
gemacht wird, indem man es davon abhält, sich auszudrücken und gleichzeitig davon
abhält, zu leben, durch dieselben Maßnahmen man versucht, die Studenten vom Studieren
abzuhalten, die Lehrer vom Lehren, die Arbeiter vom Arbeiten.»
Das Ende der Rede erwähnt betreffend der kurz vorhergehenden Deklaration und ohne sie
zu zitieren «die Ambition und der Hass der ausrangierten Politiker», und bestätigt, dass
«nach der Benutzung» die Persönlichkeiten diese «nicht mehr wiegen würden, als deren
Gewicht, was nicht viel sein würde».
In einem Referendum schlug de Gaulle den Transfer einiger Machtbefugnisse an die
Regionen und die Transformierung des Senats vor, in dem er Regionalräte aus
Repräsentanten der professionellen und gewerkschaftlichen Organisationen einzuführen
beabsichtigte. Sein ganzes Gewicht in das Referendum einbringend, kündigte er im Voraus
im Falle des Sieges des «non» seine Rücktrittsabsichten an. Die Gegner der
vorgeschlagenen Reformen, zu denen auch Valéry Giscard d’Estaing gestoßen war,
gewannen das Referendum mit 52,46 % der Stimmen und de Gaulle gab kurz nach
Mitternacht seinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten der Republik bekannt.
Æ De Gaulle wußte schon früh von den Beziehungen zwischen ODESSA und den Nazi
Aktivitäten innerhalb der CIA, im BND und in der Stasi der DDR (‹Organisation Gehlen›,
1946). Nazi-General Reinhard Gehlen führte während des 2. Weltkrieges unter Canaris die
Abteilung «Fremde Heere Ost» in der Abwehr der Wehrmacht. Die FHO war die
Vorläuferorganisation des Bundesnachrichtendienstes, der durch die CIA 1956 aus der
‹Organisation Gehlen› hervorging. - 9.11.1972: Erklärung der Vier Mächte zum Beitritt der BRD und DDR in die
UNO: «Erklärung der Regierungen Frankreichs, Großbritanniens, der Sowjetunion
und der Vereinigten Staaten von Amerika betr. die Rechte und
Verantwortlichkeiten der Vier Mächte in Deutschland (Paris, London, Moskau,
Washington, 9. November 1972)»
«Die Regierungen der Französischen Republik, der Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
und der Vereinigten Staaten von Amerika, die durch ihre Botschafter vertreten
waren, die in dem früher durch den Alliierten Kontrollrat benutzten Gebäude eine
Reihe von Sitzungen abgehalten haben, stimmen überein, daß sie die Anträge
auf Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen, wenn diese durch die
Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik gestellt
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
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werden, unterstützen werden, und stellen in diesem Zusammenhang fest, d a ß
diese Mitgliedschaft die Rechte und Verantwortlichkeiten
der Vier Mächte und die bestehenden diesbezüglichen
vierseitigen Regelungen, Beschlüsse und Praktiken in keiner
W e i s e b e r ü h r t . »
Æ Diese Erklärung (über den F o r t b e s t a n d d e s B e s a t z u n g s r e c h t s ) wurde
vereinbart nach einem Meinungsaustausch über die Rechte- und Verantwortlichkeiten der
Vier Mächte anläßlich der Absicht der Regierungen der BR Deutschland und der DDR, den
Beitritt zu den Vereinten Nationen zu beantragen, zwischen den Botschaftern Frankreichs,
Großbritanniens und der Vereinigten Staaten in der BR Deutschland und dem Botschafter
der Sowjetunion in der DDR in der Zeit vom 23. Oktober bis 3. November 1972 in Berlin.
Sie wurde gleichzeitig in den vier Hauptstädten am 9. November 1972 veröffentlicht. Nach
dem Beitritt der BR Deutschland und der DDR wurde sie am 16. Juni 1973 von den vier
Regierungen dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zugeleitet. Groß-Berlin trat der
UNO natürlich nicht bei. - 9.11.1974: Nach 58 Tagen Hungerstreik stirbt RAF Mitglied Holger Meins in der
Justizvollzugsanstalt Wittlich. – Am 1. Mai 1970 wurde Andreas Baader unter
Beteiligung von Ulrike Meinhof gewaltsam befreit, die Rote Armee Fraktion als
Terrororganisation im Untergrund war geboren. Holger Meins gestaltete das
Plakat «Freiheit für alle Gefangenen» und setzte in der «883» den Abdruck des
RAF-Gründungsaufruf durch. Im Oktober 1970 schloss sich Meins unter dem
Decknamen «Rolf» der ‹Rote Armee Fraktion› an und tauchte unter. Ihm wurde
vorgeworfen, sich an Anschlägen auf US-amerikanische Einrichtungen in
Frankfurt am Main und Heidelberg beteiligt zu haben. Am 1. Juni 1972 wurde
Meins zusammen mit Andreas Baader und Jan-Carl Raspe nach einer Schießerei
in Frankfurt am Main verhaftet. Zunächst wurde Meins in Bochum, später in
Koblenz und zuletzt in Wittlich inhaftiert. Im Januar 1973 ging Meins aus Protest
gegen die Haftbedingungen zusammen mit anderen Gefangenen zum ersten Mal
in den Hungerstreik. Die RAF-Gefangenen wollten zusammengelegt werden und
beanspruchten den Status als Kriegsgefangene. Im Mai folgte ein zweiter
Hungerstreik, bei dem Meins erstmals zwangsweise künstlich ernährt wurde.
Nach sieben Wochen brachen die Gefangenen ihren Hungerstreik ab. Den dritten
Hungerstreik begann Meins am 13. September 1974. - 9.11.1989: Die DDR öffnet die innerdeutsche Grenze. Hunderttausende
strömen zu den jetzt offenen Grenzen und feiern das Ereignis der Maueröffnung
28 Jahre nach dem Mauerbau im Jahre 1961.
Die Regierung der DDR verkündete am 6. November den Entwurf eines neuen
Reisegesetzes, für das sie wiederum nichts als Kritik erntete: «Zu spät, zu spät»,
skandierten die Demonstranten in Leipzig und forderten zum ersten Mal: «Wir brauchen
keine Gesetze – die Mauer muß weg!» Diese unerwartete Reaktion eines Großteils der
Bevölkerung löste Konfusion in der DDR-Spitze aus. Nicht anders ist die übereilte Handlung
der Maueröffnung am 9. November 1989 zu erklären, die weder auf einem gültigen
Beschluß der Regierung basierte (Günter Schabowski, ZK-Sekretär für Information,
verkündete auf einer Pressekonferenz lediglich eine Vorlage der Regierung), noch mit den
Grenzbehörden abgestimmt war. «Sofort.» Dies war die Antwort Schabowskis auf die Frage
eines Reporters, wann die neue Reiseregelung in Kraft trete. Dieses eine Wort wirkte wie
ein Fanal. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Noch in der Nacht machten sich Tausende
auf den Weg zur Grenze, wo die Verwirrung zunächst groß war, denn die Grenzposten
hatten verständlicherweise keinerlei Anweisung von oben erhalten. Versuche der Grenzer,
Zeit zu gewinnen, waren auf Dauer vergeblich. Nachdem man sich in einem Telefonat mit
der Zentrale, die grünes Licht gab, kurzgeschlossen hatte, wichen die Beamten dem Druck
der Masse. Damit war die Mauer, 28 Jahre nach ihrer Errichtung, gefallen. - 9.11.1990: Die Sowjetunion und Deutschland unterzeichnen den «Vertrag über
Der 9. November in der (deutschen) Geschichte — Zusammenstellung von Rüdiger Blankertz
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gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit». - 9.11.1993: Die 1566 erbaute Stari Most (deutsch: Alte Brücke), das
Wahrzeichen der Stadt Mostar, stürzt nach andauerndem Beschuss ein.
Bis zur Gegenwart blieb sie die längste Steinbogenbrücke der Welt mit nur einem Bogen.
Sie galt seit Jahrhunderten als die symbolische Brücke zwischen Ost und West, nicht nur
zwischen der Welt des Christentums und der islamischen Welt, sondern auch zwischen den
katholischen Kroaten und orthodoxen Serben – die in den kriegerischen
Auseinandersetzungen 1993 vertriebene serbische Bevölkerung ist jedoch heute aus der
Stadt Mostar praktisch verschwunden. Im Laufe des Krieges in Bosnien und Herzegowina
wurde die Brücke am 9. November 1993 nach mehrstündigem Beschuss durch die
kroatische Armee, den eine Kamera des österreichischen Fernsehens ORF dokumentierte,
gezielt zerstört. - 9.11.2003: In München wird am 65. Jahrestag der Reichspogromnacht der
Grundstein zum Wiederaufbau der Synagoge und des jüdischen Kulturzentrums
gelegt - 9.11.2005: Anschläge in der jordanischen Hauptstadt Amman. Mindestens 53
Tote bei Explosionen in drei internationalen Hotels. ‹Eine Gruppe unserer besten
Löwen hat den Anschlag ausgeführt … es wurden Hotels ausgesucht, die der
jordanische Despot zu Hinterhöfen für Juden und Kreuzritter gemacht hat›, hieß
es, laut dem Arabischen Sender Al Jazeera, auf der Internetseite der Attentäter. - 9.11.2005: Revolte in Frankreich, die französische Regierung verhängt den
Ausnahmezustand. Paris – ‹Nach der zwölften Krawallnacht in Folge hat die
französische Regierung am Dienstag den Ausnahmezustand verhängt. Ab der
Nacht zum Mittwoch konnten damit erstmals Ausgangssperren in den betroffenen
Vorstädten verhängt werden. Bei Verdacht auf Waffenbesitz sind auch gezielte
Hausdurchsuchungen möglich. Grundlage dafür ist das Notstandsrecht von
1955.› – Die in Paris lebenden Afrikaner wurden in ghettoisierte Vororte von
Paris verdrängt (banlieues), wo der Staat Ausbildung, Gesundheitssystem und
andere Dienste abbaut und einschränkt, während die Polizeipräsenz,
Polizeikontrollen, Überfälle auf «Papierlose» (sans-papiers) und das Niveaus der
Unterdrückung in den letzten Wochen stark zugenommen hat. Nach dem Tod
zweier Jugendlicher sind letzte Woche die Vororte explodiert…» «Was uns fehlt,
ist eine soziale Dimension und eine Botschaft an die Bewohner der sozialen
Randviertel», sagte Sozialistenchef François Hollande … - 9.11.2006: Vorerst letzter von fünf Schauprozessen gegen Lehrer der Freien
Waldorfschule Kempten
traduzione automatica di «Die ‹Schuld› am Kriege» Helmuth von Moltkes Aufzeichnungen vom November 1914 über die Ereignisse am 1. August 1914 Helmuth von Moltkes Aufzeichnungen vom November 1914 über die Ereignisse am 1. August 1914
4 Introduzione (Marie Steiner) ………….7 Helmuth von Moltke e Rudolf Steiner …………………… 7 Rudolf Steiner osservazioni preliminari su « La ‘colpa’ della guerra”)…………………. 17 Riflessioni e ricordi del Capo di Stato Maggiore H. von Moltke sugli avvenimenti dal luglio 1914 al novembre 1914 ……………..17 Helmuth von Moltke…………… ……… ………. 31 riflessioni e ricordi …………………. 31 Dagli appunti di Hans von Haeften sugli eventi a partire dal 1° agosto 1914 ……………. 60 L’intervista del ‘Matin’…………………… 64 Fatti nuovi sulla preistoria della Guerra Mondiale. 64 Intervista del giornalista del “Matin” Jules Sauerwein al Dr. Rudolf Steiner sulle memorie del defunto capo di stato maggiore tedesco von Moltke ottobre 1921, la cui pubblicazione è stata impedita……………. ……64 Gente ingannata……………… …………………………..68 Le ragioni tecniche ………………… ..70 Segnali nuvolosi …………… ……………………71 Commenti successivi all’intervista “Matin” …… 74 A proposito di “risposte” all’articolo “Matin” ………….. 76 Contro le obiezioni che vengono mosse in merito all’intervista “Matin”……………………………………………………………………… 88 5 “Il ‘colpa’ della guerra – appunti di Moltke del novembre 1914 sugli eventi del 1° agosto 1914″ rappresenta un estratto da: Thomas Meyer (a cura di), Helmuth von Moltke 1848-1916 – documenti sulla sua vita e la sua opera, vol. 1 , Perseus Verlag, Basilea 1993, pp. 383-403. Il testo si basa sulla prima edizione timbrata del 1919. 6 Introduzione (Marie Steiner) Helmuth von Moltke e Rudolf Steiner Da: “Il Goetheanum”, anno 12, n. 10, 5 marzo 1933. Alcuni giornali che cercavano una sensazione hanno pubblicato in occasione della Morte di un medium spiritista e la rappresentazione del dramma “La battaglia della Marna” di Cremers ha superato se stesso nel dispensare insulti, distorsioni e calunnie. Turbinano intorno, in modo rudemente sfacciato ma con ancora maggiore astuzia, gli eccessi più banali e più alti, grotteschi di una decadente cultura da salotto con il destino più serio dei tempi, la tragedia più profonda della germanità con sciocchi effetti di lungometraggio. Che importa se solo le carte vanno bene, l’affare è fatto, viene sferrato un colpo devastante contro la parte indesiderata, come si sperava, e la personalità intellettuale più importante del recente passato, Rudolf Steiner, può essere nuovamente resa innocua in il suo impatto. Che importa alla stampa rivoltata se può frugare nel sudiciume e calpestare ciò che non le conviene, come in tal modo danneggia la reputazione della stampa in quanto tale, la reputazione della classe dei giornalisti e dei tedeschi in generale, che non avrebbe mai dovuto prostituire la parola? e che nell’umiliazione impostagli dalla pace di Versailles riflettesse su quanto fosse divenuto infedele allo spirito, quanto avesse dimenticato il proprio compito,per naufragare infine nel regno del gioco menzognero che serve a sviluppare il potere esterno, chiamato politica. Il sincero e responsabile Mr. v. Quando scoppiò la guerra, Moltke dovette affrontare una politica fallimentare, gli intrighi lo circondavano e incontrò resistenza ovunque. Eppure l’orgoglio della Germania, l’esercito, era il risultato dei suoi anni di impegno e di amorevole e rigorosa lealtà al dovere. È accusato di essere interessato a questioni di visione del mondo. Occupazione malvista per il direttore responsabile dei destini delle nazioni! E ha commesso il crimine di provare amicizia e ammirazione per la capacità più importante in questo campo, di avere conversazioni su cose lontane dalle questioni militari, come la filosofia e la metafisica. Avrebbe osato farlo anche durante la sua vittoriosa avanzata nell’agosto del 1914: un tempo desiderava rafforzare la sua anima e rilassare i suoi nervi in una conversazione amichevole con una persona saggia e gentile! Mancavano nove giorni alla battaglia della Marna, il periodo dei maggiori successi dell’esercito tedesco. Dalle pubblicazioni dei generali Dommes e Tappen, che meglio conoscevano la situazione in quel momento, risulta chiaro che il sig. v. Moltke aveva il pieno controllo della leadership in questi giorni. Volerlo dipendente da un esercito Sybille è un’onta che si fa alla sua memoria nel modo più irresponsabile*). Negli scritti di Rudolf Steiner, tuttavia, ci sono innumerevoli prove del fatto che egli rifiutava fortemente la natura dei media e sottolineava ripetutamente che le manifestazioni mediatiche possono solo portare al caos e all’ottusità. Il 1° settembre, cinque giorni prima della battaglia della Marna, Rudolf Steiner tenne nella sua casa di Berlino una conferenza sul destino dei popoli e delle nazioni. È apparso nel ciclo “Riflessioni nel tempo” e ha parlato del dovere della disponibilità al sacrificio e della fiducia nella vittoria della vita spirituale, della potente serenità attraverso la quale lo spirito può diventare uno strumento efficace nell’aiuto umano. Le conversazioni avvenute di tanto in tanto nel corso degli anni tra due uomini, i cui ambiti di lavoro erano così diversi, ma che si rispettavano e si vedevano solo quando il generale invitava il filosofo a casa sua e lo mandava a chiamare. Una strana comunità di destino ora li unisce. Sono riuniti da forze malevoli e in cerca di vittime come bersagli dell’odio che ha bisogno di uno sfogo. Anche questo viene fatto secondo una ricetta ben nota in modo che l’attenzione sia distolta da altre cose: * A proposito, l’autore di queste righe, il più stretto collega di Rudolf Steiner,Il nome Lisbeth Seidler è apparso per la prima volta in quel – con rispetto – resoconto del giornale della sera delle 20.00. Non ha mai sentito parlare di una Lisbeth Seidler o di una Army Sybille prima. 9 un trucco diabolico furbo e astuto! Ma tali macchinazioni non possono, a lungo andare, prevalere sulla verità. E le figure di questi due uomini, per quanto diverse siano, potranno un giorno essere fonte di forza per il popolo tedesco, in quanto rappresentanti delle sue qualità più nobili: la fedeltà al dovere e la spiritualità attiva. Helmuth v. Moltke fu contrario allo spiritismo per tutta la vita. Per rispetto della libertà umana, non ha impedito a sua moglie di perseguire i suoi interessi nei fenomeni psicologici. Ma lui lo ha sempre messo in guardia: tutti quelli che lo hanno conosciuto lo possono confermare. E nell’opera del 1922 “Memorie, lettere, documenti”, a cura di Eliza v. Moltke, ci sono alcuni passaggi tratti da lettere private che lo dimostrano. Sig.ra. Moltke condivideva l’interesse per queste cose con un numero infinito di membri dei più alti circoli di tutti i paesi e delle case regnanti. Numerosi principi e principesse, duchi, granduchi e granduchesse si sono occupati ampiamente di spiritualismo; Ma anche il pubblico borghese in gran numero – perfino comunista – sostiene che Lenin aveva il suo medium e il suo occultista cinese. Per tutte queste cose l’Illuminismo era ed è necessario – e Rudolf Steiner lo ha portato scientificamente ai nostri tempi decadenti. L’umanità ha bisogno di questa illuminazione, altrimenti sprofonderà in una massa di superstizione e materializzerà lo spirito attraverso lo spiritismo. Questo fa questo spiritismo, al quale aderiscono anche gli studiosi e che la loro ricerca psichica non è in grado di riconoscere. Persegue così i suoi eccessi, che non potranno mai essere eliminati con la violenza, ma solo con l’educazione. Questa illuminazione è molto sgradita ai poteri costituiti, in tutti i tipi di società segrete e organizzazioni ufficialmente riconosciute, ma che operano segretamente, che in realtà oggi lavorano per scopi politici e interessi di partito. Anche qui occorre illuminazione, conoscenza delle cose e delle loro connessioni, non chiacchiere di “poteri sovranazionali”, con la tendenza ad adattare tutto al proprio delirio e a soffocare la scintilla della verità in orge di menzogna. Goethe avrebbe lasciato avvelenare Schiller (così dicono questi rappresentanti della “verità”) e avrebbe tradito la Germania! Perché non attribuire qualcosa di simile a Rudolf Steiner! Ogni tanto parlava con Jules Sauerwein: questa è la prova decisiva! Un filosofo e naturalista invitato a parlare in diversi paesi stabilisce molti rapporti: succede ancheche fa conoscenza con i giornalisti. Jules Sauerwein conobbe Rudolf Steiner molto prima della guerra. Nell’estate del 1907 espresse a Schure il suo grande apprezzamento per la rappresentazione tedesca del dramma eleusino di Eduard Schuré a Monaco da parte dei membri della Società per la scienza dello spirito di orientamento antroposofico. L’autore di “I Grandi Iniziati” era un amico ed entusiasta seguace di Rudolf Steiner. Aveva parlato per lui con le più calorose parole di ammirazione, e anche Rudolf Steiner aveva risposto con parole che provenivano dal suo cuore; Il legame di amicizia sembrava forte perché fondato spiritualmente. Poi è arrivata la psicosi della guerra e ha scosso anche questo. I “Pensieri in tempo di guerra” di Rudolf Steiner, che mettevano in bella luce i lati positivi della germanità in modo del tutto apolitico, suscitarono la rabbia sciovinista di Schuré, un alsaziano divenuto francese, che portava lo stigma di avendo scritto una volta libri entusiastici su di esso, canzone tedesca su Wagner, di cui era amico e ospite occasionale in gioventù. Ora, preso dall’odio per i tedeschi e dalla febbre della guerra, voleva liberarsi di tutte le simpatie che un tempo aveva nutrito per lo spirito tedesco e per il popolo tedesco, e non aveva paura di lanciare un attacco furioso contro il pangermanista Rudolf Steiner e per affermare che volevano catturare lui, Schuré, per la sua germanicità. I giornali colsero subito queste effusioni. In Germania, tuttavia, Rudolf Steiner viene ritratto come un amico della Francia che lavora contro la Germania. Il modo in cui Rudolf Steiner lavorò per il riconoscimento dello spirito e del carattere tedesco durante gli anni della guerra è dimostrato al meglio dalle conferenze che tenne soprattutto a Berlino, ma anche in altre città, alcune delle quali sono pubblicate nella serie « In modo fatale. Time”, in parte sulla rivista “Antroposophie”. Siamo profondamente dispiaciuti che non tutti siano stati ancora pubblicati e cercheremo di accelerarne la pubblicazione. Ora il fatto inaudito: Rudolf Steiner una volta ha parlato sotto forma di intervista con il noto giornalista Jules Sauerwein. Tutti gli uomini eccezionali del nostro tempo sono invitati a essere intervistati. Rudolf Steiner per lo più lo evitò, ma una volta che vide come suo dovere fare ciò che aveva imparato attraverso le sue conversazioni con il Sig. Dopo le dimissioni di Moltke, le questioni militari non erano mai state discusse tra loro prima, per renderle accessibili al pubblico. La colpa della guerra imputata alla Germania fu vista sotto una luce diversa e divenne nulla. D’altro canto, la salvezza per la Germania non poteva che consistere nel riconoscere la realtà dei fatti. Quanto affermato nel 1919 nella prefazione all’allora ritirato,Ma il memorandum di Moltke “La colpa della guerra”, pubblicato nel 1922, fu detto per il pubblico tedesco e costituì il contenuto della conversazione con Jules Sauerwein. Questa conversazione è stata riprodotta nella rivista “Tripartizione dell’organismo sociale”. Coloro che non volevano accettare questo atteggiamento hanno espresso le loro obiezioni. Rudolf Steiner ha risposto a questo nella rivista con il suo solito modo calmo e concreto. 13 Ma il promemoria, gli appunti del Signore v. Moltke sulle prime ore e giorni dopo lo scoppio della guerra apparve nel libro: “Colonnello generale Helmuth von Moltke – Memorie, lettere, documenti dal 1877 al 1916 – A cura e con una prefazione di Eliza von Moltke; nata contessa Moltke-Huitfeldt”. Nel 1919, la prima pubblicazione dell’opuscolo, che era già stato stampato con la prefazione di Rudolf Steiner, fu provocata dalla sollecitazione della signora v. Moltke ha impedito. Tre anni dopo cambiò idea e incorporò il folle memorandum scritto da Moltke a Homburg nel novembre 1916 in un’opera più ampia, che comprendeva anche molti estratti dalle lettere del signor von. Moltke contiene i documenti relativi all’ultimo periodo della sua vita. È un libro scioccante. Ma la figura umana profondamente comprensiva del colonnello generale emerge così prepotentemente che le note di quei giorni fatidici tolgono forse un po’ della loro forza. Tragico e commovente è anche il quadro che emerge dalle brevi lettere e dai telegrammi degli ultimi giorni di vita del colonnello generale, che lottò fino alla fine contro la resistenza, cercò di scongiurare la carestia dal suo popolo e spirò il giorno della sua morte. Il feldmaresciallo von der Goltz pronuncia la prefazione sulla bara. Ciò di cui il nostro tempo ha maggiormente bisogno è la comprensione delle forze che stanno dietro l’apparenza esterna degli eventi mondiali. E studiare la scienza spirituale può darti le 14 nozioni di base necessarie. Non è più possibile superare i danni del nostro tempo senza fare questo passo: la conoscenza, la coscienza di ciò che è presente nell’umanità come impulsi evolutivi interiori, il riconoscimento della legge della ripetizione delle vite terrene già riconosciuta dalle più grandi menti tedesche, attraverso la quale l’uomo e il divenire storico trova solo la sua spiegazione e il suo significato profondo ci viene rivelato. La cosiddetta coincidenza fa sì che le conferenze che Rudolf Steiner tenne nell’autunno del 1916 ai membri della Società Antroposofica sul contesto spirituale della storia umana vengano ora pubblicate. Saranno pubblicati in una serie di diversi volumi intitolati “Storia cosmica e umana”.Contengono inoltre le informazioni più importanti sulla natura e sulle modalità di funzionamento delle società segrete; Fanno luce su una figura enigmatica come Blavatzky, fanno luce sullo spiritualismo e mostrano come Rudolf Steiner avesse messo in guardia dai suoi danni e ci danno l’opportunità di capire cosa sta realmente accadendo. Non ci salveremo dalla crisi attuale attraverso l’ottusità. Solo imparando a capire cosa sta succedendo nel mondo e come il nostro pensiero intellettuale inizialmente comprenda solo una piccola cerchia di ciò che è. Il popolo tedesco ha un enorme contributo da dare affinché questo circolo continui a crescere. Sfondare i confini della conoscenza attuale è il suo compito e allo stesso tempo; trasformare il declino della civiltà attuale in un’ascesa verso un nuovo sviluppo di forza. Si possono dare a un popolo obiettivi più grandi? Può servire l’umanità in un modo più bello? * * * 16 Rudolf Steiner Considerazioni preliminari su “La ‘colpa’ della guerra”1) Riflessioni e ricordi del Capo di Stato Maggiore H. von Moltke sugli avvenimenti dal luglio 1914 al novembre 1914 Maggio 1919 Il popolo tedesco deve affrontare la verità sullo scoppio della guerra. Può trarre forza da questa verità per intraprendere l’azione di cui ha bisogno ora. La gravità della situazione attuale richiede che tutte le obiezioni sollevate da una parte o dall’altra siano represse contro la rivelazione degli eventi che hanno preceduto l’inizio della guerra in Germania. Questa pubblicazione intende contribuire alla presentazione della verità su questi eventi.1 L’opuscolo, completato nel maggio 1919, era intitolato La “colpa” per la guerra – Riflessioni e ricordi del Capo di Stato Maggiore H. v. Moltke sugli avvenimenti dal luglio 1914 al novembre 1914. Fu pubblicato dalla “Associazione della Tripartizione dell’Organismo Sociale”, “presentato in accordo con la Sig.ra Eliza v. Moltke di Rudolf Steiner». La prefazione di Steiner è datata maggio 1919. Per la genesi della decisione di pubblicare queste note di Moltke, vedere Helmuth von Moltke 1848-1916 documenti sulla sua vita e la sua opera, volume 2, note alle pagine 76 e 80. Vedi anche Hans Kühn , Dreigliederungszeit , Dornach 1978. Gli appunti sono stati tratti dal libro: Helmuth von Moltke 1848-1916 – Documenti sulla sua vita e sulla sua opera, Volume 1, Basilea 1993, di Thomas Meyer. giro 17. Viene dall’uomo che fu al centro degli avvenimenti di Berlino tra la fine di luglio e l’inizio di agosto del 1914, il capo di stato maggiore, il colonnello generale Helmuth von Moltke. Dall’articolo si vedrà quanto fortemente si possa dire che quest’uomo sia stato al centro di questi eventi. La vedova del signor von Moltke, la signora Eliza von Moltke, adempie ad un dovere impostole dalla storia non nascondendo questi documenti al pubblico.Chiunque li legga probabilmente giungerà alla conclusione che sono il documento storico più importante che si possa trovare in Germania sull’inizio della guerra. Caratterizzano lo stato d’animo in cui la guerra era considerata inevitabile negli ambienti militari. Spiegano le ragioni militari per cui si sviluppò all’inizio e che portarono il popolo tedesco alla condanna del mondo intero. Il mondo vuole un’onesta confessione della verità da parte del popolo tedesco. Qui ne ha uno, scritto da quell’uomo i cui appunti portano in ogni frase il timbro dell’onestà, il quale – come vedrete dagli appunti – nel momento in cui scrive, non avrebbe potuto desiderare altro che il più puro soggettivo lasciar fluire la verità. la sua penna. E questa verità: letta correttamente, porta alla condanna totale della politica tedesca. Una condanna che non potrebbe essere più dura. Una condanna che punta a cose completamente diverse da quelle accettate da amici e nemici. Le reali cause della guerra non saranno descritte in questi documenti. Questi possono essere trovati in eventi che ovviamente risalgono a molto tempo fa. Ma ciò che accadde alla fine di luglio 1914 getta luce su questi avvenimenti. In questa luce si mostra il crollo del castello di carte che è stato chiamato la politica tedesca. Si vedono persone coinvolte in questa politica per le quali ogni prova che volessero evitare la guerra è superflua. Puoi certamente credere loro che volessero evitare la guerra. Si sarebbe potuto evitare solo se non fossero mai riusciti a raggiungere i loro posti. Non è stato ciò che hanno fatto a contribuire al disastro, ma piuttosto l’intera natura delle loro personalità. È scioccante leggere in queste note come il giudizio militare tedesco contrasti con il giudizio politico tedesco nel momento decisivo. Il giudizio politico è completamente al di fuori di ogni possibilità di valutazione della situazione, è al punto zero della sua attività, e si verifica una situazione sulla quale il capo di stato maggiore scrive: “L’atmosfera si faceva sempre più agitata ed ero completamente solo. ” Considera solo quello che c’è scritto in queste note da questa frase alla successiva: quello che vuoi.” Sì, è andata così: il capo di stato maggiore era tutto solo. Poiché la politica tedesca aveva raggiunto il punto zero di attività, il destino dell’Europa il 31 luglio e il 1° agosto 1914 era nelle mani dell’uomo che doveva compiere il suo dovere militare. Lo ha fatto con il cuore sanguinante. Chi vuole giudicare quanto accaduto deve porsi la domanda in modo appropriato e senza pregiudizi; Come è potuto accadere che alla fine di luglio 1914 non esistesse nessun’altra potenza in Germania?decidere il destino del popolo tedesco piuttosto che l’esercito da solo? Una volta era così, la guerra era una necessità per la Germania. Allora era una necessità europea. Il capo di stato maggiore, che “stava da solo”, non poteva evitarlo. L’infelice invasione del Belgio, che era una “necessità militare” e un’impossibilità politica, mostra come in Germania tutto fosse posto in prima linea nel giudizio militare nei tempi precedenti lo scoppio della guerra. Nel novembre 1914 l’autore di queste righe chiese al signor von Moltke, con il quale era amico da anni: cosa ne pensava il Kaiser di questa idea? E si rispose: Egli non ne sapeva nulla prima dei giorni precedenti lo scoppio della guerra. Data la sua particolarità, si sarebbe potuto temere che avrebbe parlato della questione a tutti. Ciò non poteva accadere perché l’incursione avrebbe potuto avere successo solo se gli avversari fossero stati impreparati. – E il Cancelliere del Reich ne era a conoscenza? Sì, lo sapeva. Oggi, chi conosce queste cose non deve tacere, per quanto sia riluttante a condividerle. Vorrei solo aggiungere che, data la natura delle mie discussioni con il signor von Moltke, non ho alcun obbligo di tenere nascoste queste cose e che so che agisco nel suo interesse quando le condivido. Mostrano come la politica tedesca abbia raggiunto il suo punto zero. Bisogna sottolineare queste cose se si vuole parlare della “colpa” del popolo tedesco. Questa “colpa” è di un tipo molto speciale: è la colpa di un popolo completamente apolitico, al quale le intenzioni delle sue “autorità” sono state nascoste con un velo impenetrabile. E a causa della sua indole apolitica, il 21 non aveva idea di come la continuazione della sua politica sarebbe stata la guerra. Deve anche sembrare incomprensibile che qualche tempo prima della guerra, addirittura prima della guerra, un funzionario abbia pronunciato parole dalle quali si doveva concludere che in Germania non c’era alcuna intenzione di violare la neutralità belga, mentre il signor von Moltke mi ha detto anche nel novembre 1914 che questa personalità doveva essere venuta a conoscenza dell’intenzione di marciare attraverso il Belgio. La questione se il popolo tedesco avrebbe potuto intervenire nello scoppio della guerra nel 1914: questi documenti forniscono una risposta completa. Le azioni che avrebbero potuto far sì che gli eventi di quest’anno trovassero la Germania in uno stato diverso da quello in cui si trovava avrebbero dovuto essere avvenute molto tempo fa. Una volta che esisteva questo stato, non poteva succedere nient’altro rispetto a quello che è successo. Questo è il modo in cui il popolo tedesco deve vedere oggi il proprio destino. E dalla forza che questa intuizione gli dà, deve trovare la sua strada da seguire.Gli eventi della terribile catastrofe bellica lo dimostrano non meno di quelli contenuti in questi documenti sull’inizio della guerra. Ma non è necessario che ne parli qui; poiché è mia responsabilità qui solo avviare queste registrazioni. 22 Dai documenti si può vedere che il fattore decisivo non era il presupposto che la Francia o l’Inghilterra avrebbero violato la neutralità belga se la Germania non lo avesse fatto, ma piuttosto il presupposto che la Francia avrebbe intrapreso una guerra difensiva dietro il suo forte fronte orientale, cosa che sarebbe stata evitato dovrebbe. Per la Germania questo punto di partenza aveva determinato per molti anni l’intero corso della guerra. E questo punto di partenza doveva porre la decisione in prima linea nel giudizio militare, a meno che i politici non avessero lavorato altrettanto a lungo per poter portare in campo altre forze per una simile decisione. Ciò non è accaduto. Si era compiuto uno sviluppo che, nel momento decisivo, rendeva necessario che ogni giudizio politico prevalesse su quello militare. Ciò che è veramente importante sta dietro ciò che i documenti indicano a questo punto. L’appello “al popolo tedesco e al mondo della cultura” lo ha sottolineato. L’Impero tedesco fu “collocato nel contesto mondiale senza alcun obiettivo essenziale che ne giustificasse l’esistenza”. Questo obiettivo non avrebbe dovuto essere tale da dover essere sostenuto esclusivamente dal potere militare; non avrebbe potuto mirare allo sviluppo del potere in senso esterno. Potrebbe essere diretto solo allo sviluppo interiore della sua cultura. Con un tale obiettivo, la Germania non avrebbe mai avuto bisogno di fondare la propria essenza su cose che la portassero in competizione e poi in aperto conflitto con altri imperi ai quali avrebbe dovuto soccombere nello sviluppo del potere esterno. Un Reich tedesco avrebbe dovuto sviluppare una politica che si allontanasse dalle idee esterne di potere, una vera politica culturale. Non sarebbe mai dovuta nascere, soprattutto in Germania, l’idea che chi considera questa politica culturale come l’unica possibile sia un “idealista poco pratico”. A causa della situazione mondiale generale, ogni sviluppo del potere dovette alla fine trasformarsi in potere puramente militare; e il destino del popolo tedesco non poteva essere lasciato solo a loro. In queste note, la personalità chiave racconta in modo semplice ciò che ha vissuto e fatto alla fine di luglio e all’inizio di agosto del 1914; e questa storia getta una luce brillante sulla tragedia del destino della Germania. Esso mostra “come la politica tedesca a quel tempo si comportasse come un castello di carte e come, quando raggiunse il punto zero della sua attività, tutte le decisioni su se e come iniziare la guerra dovessero essere rimesse al giudizio del amministrazione militare. Chi sarebbe autorevole in questa amministrazione,A quel tempo, dal punto di vista militare, non si poteva agire diversamente da quanto si era fatto, perché da questi punti di vista la situazione poteva essere vista solo così come era stata vista. Perché al di fuori dell’area militare ti saresti messo in una situazione che non potrebbe più portare ad alcuna azione.”2) 2 Nota di R. Steiner: “Cfr. dall’autore ‘Punti chiave della questione sociale, casa editrice Greiner & Pfeiffer, Stoccarda 1919′.” 24 La prova completa di ciò si trova negli appunti di Helmuth von Moltke. Parla un uomo che vedeva nella “guerra imminente” la più grande disgrazia per i popoli tedeschi ed europei; che affronta da tanti anni e che, nel momento decisivo, sta per violare il suo dovere militare se permette di rinviare anche solo di poche ore l’inizio della guerra. Per molti anni prima della guerra vidi come quest’uomo si rivolgeva con fervente desiderio alle più alte idee spirituali, come il suo atteggiamento era tale che la più piccola sofferenza di ogni essere lo toccava calorosamente; L’ho sentito dire molte cose; quasi nulla di significativo riguardo alle questioni militari. In verità non è lui, ma la mentalità militare attraverso di lui che parla in una frase come la seguente dagli atti: “La più alta arte della diplomazia, secondo me, non consiste nel mantenere la pace in ogni circostanza, ma nel mantenere costantemente la il monitoraggio della situazione politica dello Stato deve essere concepito in modo tale da essere in grado di entrare in guerra in condizioni favorevoli. E in che modo il pensiero militare mette in ombra le spiegazioni che Helmuth von Moltke si dà quando scrive queste note sullo sviluppo storico dell’umanità e dell’Europa? Si comprende perché, sulla base di tali presupposti, in questi documenti appare la frase: “La Germania non ha provocato la guerra;25 non vi è entrata per desiderio di conquista o per intenzioni aggressive contro i suoi vicini. – La guerra gli è stata imposta dai suoi avversari, e noi combattiamo per la nostra esistenza nazionale, per la continuazione dell’esistenza del nostro popolo, per la nostra vita nazionale.”3) Non avrei mai potuto avere un’impressione diversa da quella di quest’uomo, che era così nobile dentro, aveva molto tempo prima di quella guerra, se avesse dovuto dire qualcosa di diverso sulla guerra “imminente”, che considerava inevitabile, rispetto a quanto espresso nelle frasi sopra. Date le circostanze, il pensiero militare in Germania non poteva giungere a una conclusione diversa. E con questo giudizio fu condannato a entrare in conflitto con il resto del mondo. Il popolo tedesco dovrà imparare da questo incidente che in futuro la sua mentalità dovrà essere diversa. La guerra doveva essere considerata necessaria militarmente, ma non poteva essere giustificata politicamente.irresponsabile e senza speranza. Quanto è tragico che un uomo debba ricorrere a un atto la cui responsabilità gli fa sanguinare il cuore, che deve considerare come suo sacro dovere; e che fuori dalla Germania doveva essere visto come un errore morale, come una causa intenzionale di guerra. Pertanto, gli eventi mondiali si scontrano in una sfera della vita in cui l’idea In relazione al modo in cui il tedesco si sforza o combatte, si dice: “Si combatte per l’esistenza o per qualcosa che è legato all’esistenza”. 26 la “colpa” dovrebbe essere messa in una luce completamente diversa da quella che oggi viene fatta così spesso da tutte le parti. Si è parlato dei “guerrafondai” tedeschi. E giustamente, erano lì. Si diceva che la Germania non avesse mai voluto la guerra. E giustamente. Perché il popolo tedesco non lo voleva. Ma i “guerrafondai” non avrebbero potuto realmente provocare la guerra negli ultimi giorni; i loro sforzi sarebbero giunti a un punto morto se il pensiero militare non lo avesse ritenuto necessario. Negli appunti c’è la frase: “Sono convinto che l’Imperatore non avrebbe firmato affatto l’ordine di mobilitazione se il dispaccio del principe Lichnowsky fosse arrivato mezz’ora prima”. L’umore politico era contro la guerra; Ma questo stato d’animo politico era diventato irrilevante rispetto alle considerazioni militari. Ed era diventata nulla quando si trattava di come procedere contro l’Oriente o l’Occidente. Ciò non dipendeva affatto dalla situazione politica del momento, ma piuttosto dai preparativi militari. Si è parlato molto anche di un Consiglio privato o qualcosa di simile che si sarebbe tenuto a Potsdam il 5 luglio e che avrebbe pianificato la guerra. Ebbene il signor von Moltke, nel cui testamento militare fu presa la decisione alla fine di luglio, in giugno si recò a Karlsbad per una cura; non ritornò da lì fino alla fine di luglio. Fino alla fine della sua vita non sapeva nulla di un simile consigliere. Ha preso la decisione esclusivamente da un punto di vista militare. Certamente ciò che è stato espresso nella situazione europea nel luglio 1914 e che alla fine ha costituito la base per cui le considerazioni militari si sono svolte come si sono verificate: risale a eventi che si sono protratti per anni. Molte personalità tedesche sono responsabili di questi eventi; Ma hanno provocato questi eventi perché hanno visto l’essenza della Germania nello sviluppo esterno di potenza e splendore; non perché volessero “incitare” la guerra. E quelli che si precipitarono in guerra:Il clima politico pacifico li avrebbe affrontati nei fatidici giorni di luglio; I loro sforzi sarebbero finiti alla cieca se dopo il 26 luglio non fossero avvenuti fatti che hanno creato fin dall’inizio la catena delle cause immediate della guerra in Germania. La decisione spettava al signor von Moltke; e – questo risulta chiaramente dai documenti – non aveva nulla a che fare con nessun guerrafondaio. Quante volte, dopo il suo addio, ho potuto sentire dalla sua bocca parole che dicevano chiaramente: non si sarebbero mai ascoltati i guerrafondai, da qualunque campo provenissero. Se gli avessero chiesto di Bernhardi4), sarebbe stato solo respinto, il che diceva chiaramente: avrebbe potuto scrivere libri quanto voleva: nessuno qui ha mai ascoltato niente del genere. 4 Bernhardi, Friedrich von (1849-1930) , Generale e scrittore militare prussiano, scrisse Germania e la prossima guerra nel 1912. Il 28 sta arrivando. Non scriverei una cosa del genere qui se i dischi non mi dessero pieno diritto di farlo; e se questo diritto non mi ha dato anche numerosi colloqui con il signor von Moltke durante la guerra. – Prima di allora, come già accennato, non mi parlava quasi di questioni militari. – So quanti canali gli stati d’animo come quelli di Bernhard possono trasmettere alle personalità più importanti, e quanto importanti possano essere coloro che non si trovano nei posti “autorevoli”. Ma il signor von Moltke era autorevole; e ciò che ha fatto è venuto dalla sua convinzione non influenzata. – Si può ignorare ogni guerrafondaio – cosa che qui non viene negata: la corrente causale immediata che ha portato alle dichiarazioni di guerra della Germania è iniziata con i giudizi che il signor von Moltke ha espresso dopo il suo arrivo a Berlino da un punto di vista puramente militare sulla situazione europea si è formato. Tutto il resto che si vuole considerare come causa immediata della guerra era cieco e non avrebbe potuto portare a quanto accaduto. I documenti dimostrano quindi chiaramente che non fu il giudizio militare in quanto tale e nemmeno il giudizio politico del tutto inadeguato da parte tedesca a causare la guerra nel 1914, ma piuttosto il fatto che non esisteva una politica tedesca che limitasse il carattere esclusivo di il giudizio militare potrebbe impedirlo. Solo attraverso una tale politica nel 1914 sarebbe potuto accadere qualcosa di diverso da quello che accadde. Quindi questi documenti sono un terribile atto d’accusa contro questa politica. Questa conoscenza non deve rimanere nascosta. Si potrebbe obiettare alla pubblicazione di queste registrazioni perché alla fine c’è la frase: “Sono destinate esclusivamente a mia moglie e non devono mai essere rese pubbliche”. Il signor von Moltke lo scrisse nel novembre 1914 a Homburg, dove fu redatto questo documento.Non c’è nulla in queste comunicazioni che non abbia sentito dal signor von Moltke in novembre e successivamente e per il quale non sono mai stato obbligato a tacere. Al contrario: violerei il mio dovere di comunicare ciò che non deve restare segreto, se mi trattenessi fin d’ora su ciò che so. Dovrei dire cosa c’è in questi messaggi anche se non ci fossero; e potevo vederlo, poiché sapevo tutte le cose prima di leggere i documenti. E attraverso la pubblicazione la von Moltke dimostra di comprendere gli obblighi storici; e sa dalla grave sofferenza mentale iniziata per suo marito con la sua partenza che pubblicandola agisce nel suo spirito e non contro il suo spirito.5) Quest’uomo ha sofferto indicibilmente. Nel suo animo visse ogni vibrazione del destino bellico del suo popolo fino alla morte. E così la dicitura secondo cui gli appunti dovrebbero essere solo “destinati a mia moglie” diventa prova dell’assoluta onestà e integrità di quanto scritto. Nel momento in cui scriveva, quest’uomo credeva di scrivere solo per sua moglie: come poteva scivolare negli appunti la minima disonestà! Lo dico al pubblico solo perché ho conosciuto l’uomo dalle cui labbra non è mai uscita una falsità soggettiva. Perché questi documenti non sono stati resi pubblici prima? Quindi potresti chiedere. Oh, le persone hanno cercato abbastanza a lungo di far sentire il loro contenuto a coloro che avrebbero dovuto ascoltarlo, di dare una direzione alle loro azioni. La gente non voleva ascoltarlo. La gente non ne era interessata. Non faceva parte del “dipartimento”. Adesso il pubblico deve conoscerlo. Scritto a Stoccarda, maggio 1919 Rudolf Steiner Helmuth von Moltke Riflessioni e ricordi La guerra europea del 1914 non era inaspettata per chi guardava il mondo senza pregiudizi diplomatici 31 . Per anni è rimasta come una nube meteorologica nel cielo politico, la tesa situazione europea doveva essere urgentemente allentata e non c’erano dubbi che il conflitto tra i due principali Stati europei avrebbe scatenato la guerra in quasi tutta l’Europa. Questo deve essere stato il risultato dei trattati e degli accordi conclusi tra i membri dei due gruppi di potere, che vincolavano Stato a Stato in caso di guerra. Era certo che la Germania avrebbe preso parte attiva ad una guerra che minacciava seriamente l’esistenza dell’impero austro-ungarico, ed era altrettanto certo che la Francia si sarebbe schierata dalla parte della Russia. L’Intesa era da anni ostile alla Triplice Alleanza. Tuttavia, non c’era da aspettarsi che quest’ultima fallisse nel test dell’emergenza e che l’Italia non rispettasse i propri obblighi vincolanti.Nell’anno precedente alla guerra gli accordi precedentemente esistenti tra Italia e Germania erano stati rivisti e rinnovati e nella primavera del 1914 tali accordi furono ripristinati in forma vincolante. L’Italia si era impegnata a fornire alla Germania 2 divisioni di cavalleria e 3 corpi d’armata in caso di guerra tra Germania e Francia; Mi aveva fatto visita a Berlino il generale Zuccari, nominato capo di queste truppe ausiliarie; il trasporto delle truppe era stato organizzato con l’assistenza dello Stato Maggiore austriaco. Tutto è stato discusso in dettaglio. Allo stesso modo, fu formalmente concluso e firmato un accordo navale tra Germania, Italia e Austria, dopo che doveva aver luogo un’azione congiunta delle flotte austriaca e italiana, con l’aggiunta delle navi tedesche presenti nel Mediterraneo allo scoppio della guerra. Tutti questi accordi erano così chiari e così vincolanti che difficilmente poteva esserci alcun dubbio sulla lealtà dell’Italia all’alleanza. I documenti risultanti, le dichiarazioni rese dalla parte italiana a nome del governo, che hanno ricevuto l’approvazione del re, sono nei nostri archivi. Tuttavia l’Italia non ha mantenuto la parola data. Dichiarò la sua neutralità e ignorò tranquillamente tutti i trattati di Viper. Forse non si trova nella storia una violazione della parola più vergognosa. La Germania e l’Austria rimasero sole quando scoppiò la guerra. La diplomazia inglese seppe mantenersi libera dai trattati vincolanti e mantenere la politica della mano libera. Tuttavia, tra Inghilterra, Francia e Belgio erano stati stipulati accordi in caso di cooperazione, ma l’Inghilterra poteva giustamente affermare di non aver stipulato alcun trattato internazionale vincolante. L’atteggiamento dell’Inghilterra allo scoppio della guerra rimase quindi dubbio; Con tutta probabilità essa sarebbe stata dalla parte degli avversari se fosse scoppiata la guerra tra Germania e Francia. L’opportunità di eliminare il concorrente scomodo sul mercato mondiale, di intervenire laddove c’era la prospettiva di schiacciare la Germania con una forza superiore insieme a Russia e Francia; I lunghi scavi avviati dal re Edoardo VII per accerchiare la Germania6), la speranza di distruggere la temuta flotta tedesca e di ottenere così il dominio illimitato degli oceani del mondo, in breve il dominio del mondo, rendevano probabile fin dall’inizio che l’Inghilterra si unisse al nostro ranghi I nemici verranno trovati. La speranza della nostra diplomazia di riuscire ad instaurare buoni rapporti con l’Inghilterra, che per anni era stata l’ago magnetico su cui si fondava la nostra politica, era destinata a rivelarsi delusa non appena i brutali interessi inglesi avessero potuto trovare l’occasione per affermarsi. L’Inghilterra lo ha sempre capitoper coprire moralmente le sue azioni egoistiche. 7) Anche in questo caso la violazione della neutralità belga da parte della Germania dovette servire come pretesto per dichiarare guerra a quest’ultimo. 8) Potrebbe rimanere una questione aperta se l’Inghilterra sia immediatamente entrata attivamente in guerra contro di noi lo sarebbe se questa violazione della neutralità non si fosse verificata. In ogni caso sarebbe intervenuto non appena ci fosse stato il pericolo che la Francia fosse sopraffatta da noi. Nessuna delle potenze continentali, men che meno la Germania, avrebbe, secondo il vecchio 6 Vedi: Renate Riemeck, Central Europe – Balance of a Century, 3a ed., Potsdam 1990, capitolo “Una guerra lunga e ben preparata”. 7 Oggi questa affermazione può essere estesa alla politica americana del “Nuovo Ordine Mondiale”. 8 Il 3/4 In agosto, le truppe tedesche invasero il Belgio secondo il Piano Schlieffen modificato di Moltke; Successivamente, dopo un ultimatum alla Germania che chiedeva il rispetto della neutralità belga – di fatto una dichiarazione di guerra – la Gran Bretagna dichiarò formalmente guerra alla Germania il 5 agosto e anche all’Austria-Ungheria il 12 agosto. 34 Si lasciò che la pratica politica inglese diventasse così forte da far sorgere il pericolo di un’egemonia. Forse sarebbe stato più conveniente per l’Inghilterra aspettare che gli stati continentali si fossero esauriti in guerra prima di intervenire; forse questa idea era inizialmente nella mente del governo inglese. Ma ogni osservatore imparziale doveva presumere in ogni circostanza che l’Inghilterra, prima o poi, avrebbe sempre agito contro la Germania. Ogni corteggiamento della nostra diplomazia è andato perduto fin dall’inizio nei confronti di uno Stato che, come l’Inghilterra, persegue solo una politica di interessi egoistici. Forse non sarebbe stato così difficile riconoscerlo anche prima dello scoppio della guerra. Credo che si sarebbe potuto raggiungere un accordo con la Francia o un’intesa con la Russia invece di una neutralità affidabile da parte dell’Inghilterra. Ma i nostri occhi erano fissi come ipnotizzati sull’Inghilterra, e quando questa fu dichiarata proprio all’inizio della guerra contro di noi, ci trovammo con l’Austria, senza nessun altro alleato, e anche senza preparazione a guadagnarne uno, di fronte alla forza superiore di i nostri nemici. Lo scoppio della guerra in Europa è stato rinviato per anni a causa della paura popolare. È stata lei a far sì che tutti i gabinetti affermassero ripetutamente che tutti gli sforzi erano volti al mantenimento della pace. 35 Sarebbe stato meglio per noi se negli ultimi anni avessimo affrontato gli eventi futuri, la guerra che era inequivocabilmente dietro l’angolo, e ci fossimo preparati anche sul piano diplomatico. Secondo me, la più alta arte della diplomazia non è mantenere la pace in tutte le circostanze, ma piuttosto mantenerlamodellare permanentemente la situazione politica dello Stato in modo tale che esso possa entrare in guerra in condizioni favorevoli. – Questa è stata l’immortale conquista di Bismarck prima delle guerre del 1866 e del 1871. La sua costante preoccupazione era la coalizione tra Francia e Russia, che ora si è formata e ci costringe a combattere la guerra su due fronti. – Che il popolo tedesco avesse la chiara sensazione che per la patria si avvicinavano tempi difficili, è dimostrato dall’accettazione, richiesta dallo Stato Maggiore e dal Ministero della Guerra, del disegno di legge sulla difesa del 1912. Lo Stato Maggiore si aspettava una guerra a due fronti per anni. Era abbastanza chiaro che ciò sarebbe diventato necessario nel momento in cui la rivalità tra Russia e Austria nei Balcani avrebbe portato ad un conflitto aperto. Sapevamo tutti che la Francia vi avrebbe sicuramente preso parte a fianco dell’Impero zarista, al quale aveva messo a disposizione i suoi miliardi per prepararsi al meglio alla guerra. Ci si potrebbe chiedere se la Germania non sarebbe stata più saggia a lasciare l’Austria al suo destino invece di assumere come un’alleanza leale l’immensa gravità della guerra prevista. Più volte è stato espresso il parere che il crollo della monarchia austro-ungarica non poteva più essere fermato e che in realtà non c’era motivo perché la Germania si lanciasse nell’avventura di una guerra per conto dell’Austria, la cui gravità era chiara ai suoi occhi. tutti. Bisogna ammettere innanzitutto la possibilità che la Germania, abbandonando la monarchia alleata, avrebbe potuto salvarsi dalla guerra. Ma a parte il fatto che il popolo tedesco non avrebbe avuto alcuna comprensione per un simile sentimento, secondo me l’abbandono dell’Austria sarebbe stato un errore politico che in breve tempo si sarebbe vendicato duramente. La politica di accerchiamento anglo-francese era diretta principalmente contro la Germania. Sarebbe rimasto se la Germania si fosse separata dall’Austria, e tra qualche anno ci saremmo trovati in guerra con la stessa coalizione che ora ci attacca, ma senza, o forse addirittura con, un’Austria ostile. Allora saremmo stati completamente soli. La guerra che stiamo conducendo ora era una necessità basata sull’evoluzione del mondo. I popoli, così come i singoli individui, sono soggetti alla loro legge. Se questo sviluppo del mondo, che di solito viene chiamato storia del mondo, non esistesse, se non fosse guidato dal piano dello sviluppo del mondo secondo leggi superiori, la teoria dello sviluppo riconosciuta in relazione agli esseri viventi della terra sarebbe basato sull’essere vivente più elevato, l’uomo, nella sua sintesi come popolo, non applicabile. Allora la storia mondiale non sarebbe altro che il confuso risultato di coincidenze,e si dovrebbe negare qualsiasi sviluppo pianificato. Ma secondo me, la storia stessa dimostra che questo sta accadendo. Mostra come le epoche culturali si sostituiscono gradualmente, come ogni popolo deve adempiere il suo compito specifico nello sviluppo mondiale e come questo sviluppo avviene in linea ascendente. Anche la Germania deve adempiere al suo compito culturale. Tuttavia, l’adempimento di tali compiti non avviene senza attriti, poiché le resistenze devono sempre essere superate; possono essere sviluppati solo attraverso la guerra. Se si volesse supporre che in questa guerra la Germania venga distrutta, allora la vita intellettuale tedesca, necessaria per l’ulteriore sviluppo spirituale dell’umanità, e la cultura tedesca verrebbero eliminate; l’umanità verrebbe ritardata nel suo sviluppo complessivo nel modo più disastroso. I popoli romani hanno già superato il culmine del loro sviluppo; non possono apportare alcun elemento nuovo e fecondante allo sviluppo complessivo. I popoli slavi, in primis la Russia, sono ancora troppo indietro nella cultura per poter assumere la guida dell’umanità. Sotto il governo di Knute, l’Europa sarebbe ridotta a uno stato di barbarie spirituale. – L’Inghilterra persegue solo obiettivi materiali.9) Un ulteriore sviluppo spirituale dell’umanità è possibile solo attraverso la Germania.10) Per questo la Germania non verrà sconfitta in questa guerra; è l’unico popolo che attualmente può assumere la guida dell’umanità verso obiettivi più alti. È un periodo enorme quello in cui viviamo. Questa guerra determinerà un nuovo sviluppo della storia, e il suo esito detterà al mondo intero la via sulla quale dovrà avanzare nei prossimi secoli. La Germania non ha provocato la guerra, non vi è entrata per desiderio di conquista o per intenzioni aggressive contro i suoi vicini. Gli è stata imposta la guerra dai suoi avversari, e noi lottiamo per la nostra esistenza nazionale, per la continuazione dell’esistenza del nostro popolo, per la nostra vita nazionale.11) Con questo lottiamo per l’ideale 9 Questa e la seguente teoria delle diverse fasi di sviluppo del romanico o. I popoli slavi furono chiaramente affermati nello scritto di CG Harrison, The Transcendental Universe, Londra 1893. Rudolf Steiner, che conosceva questo scritto, probabilmente toccò questo argomento in conversazioni private con Moltke. Ciò che qui si dice dei popoli non deve ovviamente essere trasferito ai singoli individui umani, che per loro natura stanno al di sopra dell’elemento popolare. 10 Riguarda lo sviluppo spirituale dell’umanità. È quindi chiaro che sarebbe assurdo collocare queste e simili affermazioni di Moltke nell’ambito degli slogan etnici sulla “missione mondiale” dei tedeschi, che nel Terzo Reich non avevano nulla a che fare con il vero spirito,ma aveva molto a che fare con il sangue, la terra e gli istinti irrazionali. 11 Cfr. l’intervento di R. Steiner del 31 ottobre 1914 a Berlino (vedi nota 3). 12 Vladimir Sukhmolinov, ministro della Guerra dal 1910. 39 Goods, mentre i nostri avversari affermano apertamente che il loro obiettivo è la distruzione della Germania. Mai una guerra fu condotta da uno Stato più giusta, e mai essa colpì un popolo più mosso da sentimenti ideali. Come in un colpo solo, tutte le divisioni, tutte le divergenze di partito, tutti gli interessi materiali si ritirarono; il popolo rimase unito di comune accordo e tutti erano pronti a sacrificare le proprie ricchezze e il proprio sangue per la patria. L’alto idealismo del popolo tedesco, che neppure la corrente materialistica dei lunghi anni di benessere riuscì a distruggere, irruppe vittoriosamente. Il popolo riconobbe che esistevano obiettivi più alti e più preziosi del benessere materiale e si rivolse a questi con tutto il fervore del germanesimo. Un popolo simile è invincibile. La causa esterna della guerra fu l’assassinio dell’erede al trono dell’arciduca. Non appena divenne chiaro che l’Austria chiedeva una vasta ritorsione alla Serbia, la Russia si schierò dalla parte degli assassini. Temeva che il suo prestigio nei Balcani e la sua posizione di protettore di tutti gli slavi sarebbero andati perduti se avesse consegnato la Serbia senza appoggio all’Austria. Ecco perché la Russia era determinata fin dall’inizio alla guerra e ha subito avviato i preparativi per la mobilitazione, che inizialmente sono stati tenuti molto segreti. Secondo me, stava solo cercando di guadagnare tempo quando, poco dopo, dichiarò che la mobilitazione ora apertamente ordinata nei distretti militari meridionali era diretta solo contro l’Austria e che non doveva esserci alcuna mobilitazione contro la Germania40. Mentre la mobilitazione era già in pieno svolgimento, il ministro della Guerra12) diede all’addetto militare tedesco13) la sua parola d’onore che non ci sarebbe stata alcuna mobilitazione. È noto che mentre il nostro imperatore cercava ancora di mediare onestamente tra Russia e Austria, anche in Russia fu annunciata la mobilitazione dei distretti militari settentrionali. Sebbene lo zar abbia dichiarato che questa mobilitazione non era diretta contro la Germania, che la Russia non voleva entrare in guerra contro la Germania, ci ha comunque imposto di trovarci alla mercé di una Russia completamente attrezzata senza la nostra preparazione alla guerra. Naturalmente questo era impossibile per la Germania. Nel momento in cui la Russia ha mobilitato il suo intero esercito, siamo stati costretti a mobilitarci anche noi. Se non lo avessimo fatto, la Russia avrebbe potuto in qualsiasi momento invadere il nostro Paese non protetto e renderci impossibile la successiva mobilitazione. Non ci sono dubbi che sia stata la Russia a dare inizio a questa guerra. Sapeva benissimo che la Germania non avrebbe permesso che la sua alleata Austria venisse distrutta,ma aveva guadagnato tempo con il suo comportamento ingannevole ed era già molto avanti nella sua mobilitazione, proprio mentre la Germania iniziava la sua. 12 Vladimir Sukhmolinov, ministro della Guerra dal 1910. 13 Questo “addetto militare” non è stato ancora identificato. 41 Come già accennato, la guerra su due fronti veniva portata avanti da anni dallo Stato Maggiore. L’avanzata attraverso il Belgio era già stata pianificata sotto il mio predecessore, il conte Schlieffen. Questa operazione fu giustificata dal fatto che sembrava quasi impossibile costringere l’esercito francese a prendere una decisione in campo aperto senza violare la neutralità belga. Tutte le notizie sembravano dare per certo che i francesi avrebbero intrapreso una guerra difensiva dietro il loro forte fronte orientale, e che avrebbero dovuto essere preparati ad affrontare una lunga guerra di posizione e di fortezze se avessero attaccato frontalmente questo forte fronte. – Il conte Schlieffen voleva addirittura marciare attraverso l’Olanda meridionale con l’ala destra dell’esercito tedesco.14) Ho cambiato questo per non costringere i Paesi Bassi a schierarsi con i nostri nemici e ho preferito assumermi le grandi difficoltà tecniche che ciò ha comportato che il L’ala destra del nostro esercito dovette insinuarsi nello stretto spazio tra Aquisgrana e il confine meridionale della provincia del Limburgo. Per poter effettuare questa manovra, dovevamo prendere possesso di Liegi il più presto possibile. Ciò diede origine al piano di conquistare di sorpresa questa fortezza. Anche lo Stato Maggiore si è chiesto più volte se non sarebbe meglio avere una forza di difesa. 42 per fare la guerra. Fu sempre negato perché eliminava la possibilità di portare al più presto la guerra in territorio nemico. È stata presa in considerazione la possibilità che il Belgio protesti contro una marcia, ma non si opponga con la forza armata. In questo senso, la somma da me ideata era rivolta al governo belga, che garantiva al re la continuazione dell’esistenza della monarchia. Il passaggio in esso contenuto, in cui si prometteva al Belgio un’espansione territoriale in caso di comportamento amichevole, è stato cancellato dal Ministero degli Esteri al momento della presentazione della somma. Ci sono certamente molte obiezioni all’azione del Belgio, ma il corso delle prime settimane di guerra ha dimostrato che, come previsto, essa costringeva i francesi ad affrontarci in campo aperto e che potevano essere sconfitti. Il fatto che la sconfitta della Francia sia fallita al primo tentativo è dovuto al rapido aiuto dell’Inghilterra. Il colpo di stato di Liegi è stata un’impresa audace. Se avesse fallito, lo scacco morale sarebbe stato grave.Ciò che mi ha spinto a ordinarlo è stata innanzitutto la speranza di mettere in nostro possesso intatta la ferrovia Aquisgrana-Liegi. Ciò riuscì, e il fatto che in seguito avessimo a disposizione la ferrovia per Bruxelles e oltre fino a St-Quentin fu di incalcolabile vantaggio. Il giorno prima della mobilitazione era arrivato un dispaccio da Londra in cui si informava che l’Inghilterra si era impegnata con la Francia a proteggere la costa settentrionale francese dagli attacchi tedeschi dal mare. L’Imperatore chiese la mia opinione e gli spiegai che avremmo potuto tranquillamente impegnarci a non attaccare la costa settentrionale della Francia se l’Inghilterra fosse rimasta neutrale a questa condizione. Secondo me la lotta contro la Francia si deciderebbe sulla terraferma; un attacco dal mare potrebbe essere evitato se da ciò dipendesse la neutralità dell’Inghilterra. – Questo dispaccio è stato apparentemente il primo tentativo dell’Inghilterra di ingannarci, o almeno di ritardare la nostra mobilitazione. Quando il 28 o 29 luglio (?)15) giunse la notizia che in Russia era stata ordinata la mobilitazione generale, l’Imperatore dichiarò: pericolo di guerra imminente. Il 1° agosto Se ordinò. Vostra Maestà l’Imperatore si mobilita per la Germania alle 5 del pomeriggio. Il 2 agosto è stato il primo giorno di mobilitazione. Stavo tornando dal castello allo stato maggiore quando ricevetti l’ordine di ritornare immediatamente al castello perché erano arrivate notizie importanti. Mi sono voltato immediatamente. Nel castello, oltre a Sua Maestà, trovai il Cancelliere del Reich, il Ministro della Guerra16) e alcuni altri gentiluomini. Il Cancelliere del Reich, che, come già accennato, vedeva nel raggiungimento di un buon risultato l’obiettivo più importante della sua politica. (Eliza von Moltke) 16 Erich von Falkenhayn (1861-1922), ministro della guerra e dall’autunno 1914 per un certo periodo anche capo di stato maggiore. 44 per stabilire rapporti con l’Inghilterra, e che, stranamente, credeva ancora oggi che la guerra generale, o almeno la partecipazione dell’Inghilterra ad essa, potesse essere evitata, era ovviamente a conoscenza del contenuto di un messaggio appena ricevuto dall’ambasciatore tedesco a Londra, il principe Lichnowsky17) era emozionato dal dispaccio arrivato. Allo stesso modo Se. Vostra Maestà l’Imperatore. – Nel dispaccio si leggeva che il segretario di Stato Gray18) aveva informato l’ambasciatore che l’Inghilterra voleva impegnarsi affinché la Francia non entrasse in guerra contro di noi se la Germania, da parte sua, si fosse impegnata a non intraprendere alcuna azione ostile contro la Francia. Devo constatare che in Francia la mobilitazione era già stata ordinata lo stesso giorno del nostro e noi ne eravamo consapevoli. – Come ho detto, c’era un’atmosfera allegra. Ora non resta che dichiarare guerra alla Russia! L’imperatore mi disse: “Quindi faremo semplicemente marciare l’intero esercito verso est!” – Ho risposto a Vostra Maestà,che era impossibile. Lo schieramento di un esercito di milioni di persone non si improvvisa, è il risultato di un anno intero e faticoso di lavoro e, una volta determinato, non può essere modificato. Se Se. Se Vostra Maestà insistesse nel condurre l’intero esercito verso est, non avrebbero un esercito già pronto, ma piuttosto un gruppo disordinato di persone armate e disordinate senza provviste. – Il 17° Karl Max Prince von Lichnowsky (1860-1928), ambasciatore a Londra dal 1912. 18 Edward Gray (1862-1933), ministro degli Esteri britannico 1905-1916. 45 Kaiser insistette nella sua richiesta e si arrabbiò moltissimo e mi disse tra l’altro: “Tuo zio mi avrebbe dato una risposta diversa!”, cosa che mi addolorò moltissimo. – Non ho mai preteso di essere uguale al feldmaresciallo. – Nessuno sembrava pensare al fatto che sarebbe stata una catastrofe per noi se avessimo marciato in Russia con tutto il nostro esercito, con una Francia mobile dietro di noi. Come avrebbe potuto l’Inghilterra – anche supponendo la sua buona volontà – impedire alla Francia di pugnalarci alle spalle? Anche la mia obiezione che la Francia si stava già mobilitando e che era impossibile per una Germania mobile e una Francia mobile mettersi d’accordo pacificamente per non farsi del male a vicenda è rimasta infruttuosa. L’atmosfera si fece sempre più agitata e mi ritrovai completamente sola. Finalmente sono riuscito a vedere. Convincere Vostra Maestà che il nostro dispiegamento, che avrebbe dovuto coinvolgere forze forti contro la Francia e forze difensive deboli contro la Russia, deve finire come previsto se non si vuole che si crei la confusione più disastrosa. Dissi all’imperatore che una volta terminato lo schieramento sarebbe stato possibile trasferire un numero qualsiasi di unità dell’esercito in Oriente; non si doveva cambiare nulla sullo schieramento stesso, altrimenti non potevo assumermi la responsabilità. Il messaggio di risposta a Londra fu poi redatto in modo che la Germania accettasse volentieri l’offerta inglese, ma che per motivi tecnici si dovesse prima effettuare l’intervento previsto, anche al confine francese. Ma non faremmo nulla alla Francia se anche lei restasse calma sotto il controllo dell’Inghilterra. – Non potrei ottenere di più. L’assurdità di tutta questa proposta inglese mi è stata chiara fin dall’inizio. Il Ministero degli Esteri mi aveva già detto negli anni precedenti che la Francia avrebbe potuto rimanere neutrale in una guerra tra Germania e Russia. Credevo così poco a questa possibilità che già allora avevo dichiarato che se la Russia ci avesse dichiarato guerra, se l’atteggiamento della Francia fosse stato dubbio, noi avremmo dovuto dichiararle immediatamente guerra. Ora ho chiesto che le fortezze di Verdun e Toul ci fossero temporaneamente consegnate come garanzia che la Francia non avrebbe colpito.Questa proposta è stata respinta come voto di sfiducia in Inghilterra. Durante questa scena ero quasi disperato; vedevo queste azioni diplomatiche, che minacciavano di interferire con la nostra mobilitazione, come il più grande disastro per la guerra che stava per scoppiare. Devo sottolineare qui che il nostro piano di mobilitazione prevedeva l’occupazione del Lussemburgo da parte della 16a Divisione il primo giorno di mobilitazione. – Dovevamo assolutamente proteggere le ferrovie lussemburghesi da un colpo di stato francese, poiché ne avevamo bisogno per il nostro impiego. Mi colpì ancora di più quando il Cancelliere del Reich dichiarò che l’occupazione del Lussemburgo non avrebbe dovuto aver luogo in nessun caso, che costituiva una minaccia diretta per la Francia e avrebbe reso illusoria la garanzia inglese offerta. – Mentre ero lì, il Kaiser, senza chiedermelo, si rivolse all’aiutante di turno in servizio e gli ordinò di inviare immediatamente un telegrafo alla 16a divisione di Treviri con l’ordine di non marciare verso il Lussemburgo. – Avevo la sensazione che il mio cuore stesse per spezzarsi. – Ancora una volta c’era il pericolo che il nostro schieramento venisse gettato nella confusione. Ciò che questo significa può comprenderlo appieno solo chi conosce il complicato lavoro di una marcia, che è regolato fin nei minimi dettagli. Laddove ogni mossa è regolata al minuto, ogni cambiamento è destinato ad avere effetti disastrosi. – Ho tentato invano, Se. Per convincere Vostra Maestà che avevamo bisogno delle ferrovie lussemburghesi e che dovevamo metterle in sicurezza. Mi è stato detto che avrei preferito utilizzare altre corsie. L’ordine è rimasto. Con ciò fui rilasciato. È impossibile descrivere lo stato d’animo con cui sono arrivato a casa. Ero come distrutto e versavo lacrime di disperazione.19) Come mi fu presentato il dispaccio per la 16a Divisione, contenente l’ordine dato telefonicamente 19 Non va trascurato che questa frase è in note confidenziali destinate solo alla moglie ; Da questa e da simili affermazioni i detrattori di Moltke potrebbero aver ottenuto un’apparente conferma della loro teoria sulla debolezza di quest’uomo. Moltke si sarebbe certamente espresso diversamente nelle note destinate al pubblico fin dall’inizio! 48 ripetuto, ho sbattuto la penna sul tavolo e ho detto che non la firmavo. Non posso apporre la mia firma, la prima dopo l’annuncio della mobilitazione, su un ordine che revoca qualcosa che era stato preparato secondo i piani e che sarà immediatamente percepito dalle truppe come un segno di insicurezza. – “Fai quello che vuoi con il dispaccio”, ho detto al tenente colonnello Tappen20). “Non lo firmo.” – Così rimasi seduto nella mia stanza, di umore cupo, finché non mi fu ordinato di tornare al castello di Sua Maestà alle 23 di sera.L’Imperatore mi ricevette nella sua camera da letto; era già andato a letto, ma si alzò di nuovo e indossò un cappotto. Mi consegnò un dispaccio del re d’Inghilterra in cui dichiarava di non conoscere alcuna garanzia da parte dell’Inghilterra per impedire alla Francia di entrare in guerra. Il dispaccio del principe Lichnowsky deve essere basato su un errore oppure deve aver frainteso qualcosaaverlo. – L’Imperatore era molto emozionato e mi disse: “Ora puoi fare quello che vuoi”. – Sono andato subito a casa e ho telegrafato alla 16a divisione che avrebbe dovuto effettuare l’invasione del Lussemburgo. Per motivare almeno un po’ questo nuovo ordine, ho aggiunto: “Poiché si è appena saputo che in Francia è stata ordinata la mobilitazione”. Questa è stata la mia prima esperienza in questa guerra. 20 Gerhard Tappen era il capo del reparto operativo e ferroviario. 49 Sono convinto che l’Imperatore non avrebbe firmato affatto l’ordine di mobilitazione se il dispaccio del principe Lichnowsky fosse arrivato mezz’ora prima. – Non sono riuscito a superare le impressioni di questa esperienza; qualcosa in me è stato distrutto che non poteva essere ricostruito; la mia sicurezza e fiducia sono andate in frantumi. Il colpo di stato contro Liegi era previsto per il 5 agosto. La sera dello stesso giorno arrivò da lì una segnalazione secondo cui l’operazione non era andata a buon fine. In ogni caso le nostre truppe non erano penetrate nella città. Ho dovuto riferirlo all’imperatore. Mi ha detto: “È quello che ho pensato subito. Questa azione contro il Belgio mi ha fatto venire in gola la guerra con l’Inghilterra”. – Quando il giorno dopo giunse la notizia che la città ci era stata tolta, fui baciato. Dopo la prima rapida e vittoriosa avanzata dei nostri eserciti attraverso il Belgio verso la Francia, si verificò la battuta d’arresto quando forti forze francesi e inglesi attaccarono la nostra ala destra da Parigi. La 2a Armata dovette ritirare la sua ala destra e anche la 1a Armata dovette ritirarsi. La situazione era critica. Sono andato all’alto comando dell’esercito. Come ho fatto con A.-O.-K. Il 4, dalla 2a armata arrivò un messaggio radio che informava che forti forze francesi si stavano dirigendo verso est contro la 3a armata. Volevo lasciare in piedi la 3a Armata, così come la 4a e la 5a. Mentre andavo all’A.-O.-K. 3 è arrivato, mi ha spiegato il generale von. Hausen21), non riuscì a mantenere la linea assegnatagli, le sue truppe non erano più efficienti. Fui quindi costretto ad assegnare alla 3a Armata una linea più corta e arretrata, ma allo stesso tempo dovetti ritirare la 4a e la 5a Armata per ristabilire un fronte unitario dell’esercito. Ho dovuto emettere immediatamente sul posto, sotto la mia responsabilità, l’ordine corrispondente. – È stata una decisione difficile che ho dovuto prendere senza poter ottenere prima l’approvazione di Sua Maestà. La decisione più difficile della mia vita, che mi è costata il cuore e l’anima. Ma prevedevo una catastrofe se non avessi ritirato l’esercito. Alle 3 del mattino sono tornato in Lussemburgo al Gran Quartier Generale. – Il 13 settembre riferii all’imperatore quanto avevo ordinato e lo motivai. – L’imperatore non era sgarbato, ma ne avevo l’impressioneche non era del tutto convinto della necessità della ritirata. – Devo ammettere che i miei nervi erano molto deboli a causa di tutto quello che avevo vissuto e che probabilmente davo l’impressione di un malato. 21 Max Clemens Freiherr von Hausen (1848-1922), comandante in capo della 3a armata. 51 Il 14 settembre, nel pomeriggio, il generale von. Lyncker22) era nel mio ufficio e mi disse che il Kaiser mi aveva detto che aveva l’impressione che fossi troppo malato per poter continuare a gestire le operazioni. Se. Sua Maestà mi aveva ordinato di dichiararmi malato e di ritornare a Berlino. Generale v. Falkenhayn dovrebbe subentrare nelle operazioni. Allo stesso tempo, il mio precedente quartiermastro capo era il generale von. Stein fu sostituito e gli fu dato il comando di un corpo d’armata di riserva. Tutto questo mi è arrivato senza alcuna preparazione. Sono andato immediatamente al caso General v. Falkenhayn e lo informò dell’ordine di Sua Maestà. Era completamente sorpreso. – Siamo andati insieme dall’Imperatore, il quale mi ha spiegato che aveva l’impressione che fossi indebolito dalle due cure a Carlsbad e avessi bisogno di riprendermi. – Ho detto all’Imperatore che credevo che non avrei fatto una buona impressione nell’esercito e all’estero se fossi stato mandato via subito dopo il ritiro dell’esercito. Generale v. Falkenhayn era d’accordo con questo punto di vista. L’imperatore allora disse che Falkenhayn avrebbe dovuto fungere da capo quartiermastro e che io dovevo restare “pro forma”. Falkenhayn ha spiegato che avrebbe potuto assumere la direzione delle operazioni solo se avesse avuto completa libertà. Questo non potevo che riconoscerlo. Allora sono rimasto in sede mentre tutto mi veniva tolto di mano ed ero senza nessuno. 52 influenza stava lì come spettatore. Forse nessuno lo capirà. – Ho accettato questo martirio e ho coperto le successive operazioni con il mio nome, per il bene del paese e per evitare che si dicesse che l’Imperatore avesse mandato via il suo capo di stato maggiore non appena si fosse verificato il primo fallimento. Sapevo quali conseguenze disastrose ciò avrebbe avuto. – Più tardi ho chiesto a Se. Vostra Maestà mi manderà a Bruxelles per aiutare a prendere Anversa. Non potevo più sopportare di essere presente al Gran Quartier Generale senza alcuna attività e completamente messo da parte. L’Imperatore approvò la mia richiesta, e io mi recai a Bruxelles e di lì al quartier generale del Generale V. Beseler a Fildonk. Ci sono stato tre volte, nel frattempo tornavo alla sede principale, dove i disordini per ulteriori operazioni mi hanno costretto a tornare ancora e ancora. Il generale v. Ho potuto fornire a Beseler alcuni materiali ausiliari, treni ponte e una brigata Landwehr. Ero presente a Fildonk quando Anversa si arrese. L’imperatore mi aveva dato l’autoritàper completare l’eventuale resa, che nel frattempo ho consegnato a Beseler, al quale solo spettava l’onore. Dopo la resa tornai al Gran Quartier Generale. Ormai non avevo più niente da fare, ero esausto e quasi disperato per il mio aspetto. – Sono andato dall’imperatore e gli ho detto che non potevo più sopportare questa condizione. È rimasto sorpreso quando gli ho spiegato che ero completamente escluso e che mi considerava ancora il vero capo delle operazioni. 53 Dopo che gli ho spiegato i fatti, ha detto che non era sua intenzione, che avrebbe lasciato entrare Remedur, che avrebbe riflettuto sulla questione e l’avrebbe cambiata. – Il giorno dopo mi sono ammalato di infiammazione alla cistifellea e al fegato e sono dovuto andare a letto. L’agitazione emotiva delle ultime settimane, il mio umore e la mia situazione disperata avevano avuto un effetto morboso sull’organismo fisico. Dopo che ero rimasto sdraiato per otto giorni, l’imperatore venne a trovarmi e si sedette al mio capezzale per un’ora. Fu molto gentile e premuroso, ma non tornò alle mie funzioni ufficiali. Due giorni dopo ho ricevuto la sua seconda visita. Mi diede un appartamento nel castello e mi consigliò di andarci per un po’ per riprendermi. Avvertì anche il mio secondo aiutante, il capitano Köhler, di prendersi cura di me e fu ancora una volta molto gentile. Sono andato a Homburg un giorno o due dopo, era il 1° novembre. Il 3 novembre è stata firmata l’ordinanza con la quale General v. Falkenhayn è stato nominato mio successore. Rimasi in aria senza alcuna funzione ufficiale. Ho preso queste note superficiali senza avere appunti o materiale a portata di mano. Potrebbero quindi esserci degli errori riguardanti i dati ecc. in esso contenuti. Inoltre ero ancora malato quando l’ho scritto. Devono essere destinati solo a mia moglie e non devono mai essere resi noti al pubblico 54.23) Grande è stato il martirio che ho subito. Credevo di doverlo all’imperatore e al paese. Se ho sbagliato, che Dio mi perdoni. Sono fermamente convinto che l’imperatore non si sia mai reso conto di quello che mi aveva fatto. Ha mantenuto la sua disposizione gentile nei miei confronti anche dopo che me ne sono andato. Homburg, novembre 1914 23 “Ritengo oggi necessaria la pubblicazione degli appunti di Moltke affinché la verità su eventi importanti diventi nota”. (Eliza von Moltke) 55 Dai premi di Hans von Haeften sugli eventi a partire dal 1 agosto 1914 24) Dopo il suo ritorno allo Stato Maggiore, il colonnello generale von Moltke non riuscì a calmarsi riguardo al comportamento del Kaiser. Come mi ha detto la signora von Moltke, quando è entrato nella stanza aveva la faccia blu e rossa e non riusciva a pronunciare una parola a causa dell’eccitazione interiore. Alla fine la tensione si sciolse con un attacco di pianto,Ha ripetutamente pronunciato le parole: “Voglio fare la guerra contro i francesi e i russi, ma non contro un simile imperatore”. (…) La signora von Moltke mi affermò nel novembre 1914 che suo marito aveva senza dubbio avuto un leggero ictus la sera del 1° agosto a causa della terribile eccitazione. 24 Hans von Haeften (1870-1937), che fu aiutante del colonnello generale nel 1914, “registrò immediatamente per iscritto” le comunicazioni orali di Moltke sugli eventi del 1° agosto 1914 e dopo. Le registrazioni dal titolo «Le mie esperienze dai giorni della mobilitazione del 1914» sono state rinvenute nell’Archivio federale/Archivio militare di Friburgo i. Fr. (Segno. N 35/1). Il brano qui riprodotto è un estratto (pp. 34-38) dal capitolo V “Lo scontro tra l’Imperatore e Moltke nel Palazzo Reale dopo l’annuncio della mobilitazione e le sue conseguenze”. – I restanti capitoli degli appunti di Haeften danno anche un’immagine della politica perplessa e ingenua dell’imperatore e cancelliere del Reich Bethmann Hollweg e testimoniano la profonda, coscienziosa e cauta serietà con cui Moltke considerava ogni passo in quei giorni. Così, nella notte tra il 30 e il 31 luglio, concluse così un colloquio con Haeften: “Domani a mezzogiorno (…) si deciderà se guerra o pace. Il Cancelliere del Reich [Bethmann Hollweg], il Ministro della Guerra [Falkenhayn] ed io teniamo una conferenza congiunta a Sua Maestà. Tuttavia, prima di consigliare a Sua Maestà la mobilitazione, aspetterò una terza conferma del rapporto sulla mobilitazione russa. Li aspetto domani mattina, contemporaneamente all’annuncio da Vienna sulla mobilitazione o meno della Wehrmacht austro-ungarica. Naturalmente non c’è quasi più alcun barlume di speranza per il mantenimento della pace”. (Aa0., p. 28.) 56 Quando nel novembre 1914 il colonnello generale von Moltke mi parlò dell’incidente, si lamentò amaramente del comportamento del generale von Falkenhayn, che era presente alla scena nel castello e al posto suo contro il Ho taciuto nel sostenere i piani insensati dell’imperatore. Come mi ha riferito la signora v Moltke, a tarda sera chiese al tenente colonnello v Dommes25, che aveva più familiarità con il colonnello generale v Moltke, di venire da lei perché suo marito non riusciva per niente a calmarsi e lei temeva qualcosa di brutto per lui. la sua salute. Su suggerimento del tenente colonnello v. Per discutere nuovamente tutta la questione in privato con l’Imperatore, il colonnello generale si recò a tarda sera al palazzo dell’Imperatore. Lo trovò già a letto e fu accolto da lui con le parole: “Come si è scoperto ora, il telegramma di Lichnowsky si basa su un malinteso”. Girandosi nel letto, continuò: “Adesso fai quello che vuoi; Non mi interessa niente.” Già nel VI secoloAugusto, colonnello generale von Moltke, riferì personalmente la notizia del fallimento del colpo di stato di Liegi all’imperatore, che gli rivolse violenti rimproveri; aveva sempre detto che tutta l’impresa era una sciocchezza; l’intera idea era irrealizzabile. Questo fallimento danneggerebbe la reputazione della Germania in campo militare. 57 e l’estero provocano gravi danni morali. Quando quella sera il colonnello generale von Moltke poté riferire della riuscita cattura di Liegi, l’imperatore lo abbracciò e non seppe trovare abbastanza elogi e riconoscimenti per questa grande impresa. Le apparizioni con l’Imperatore del 1° e del 6 agosto ebbero un’influenza molto sfavorevole sulla salute del Colonnello Generale, poiché sentiva quanto il rapporto di fiducia tra lui e l’Imperatore fosse stato distrutto. Il suo intero sistema nervoso fu gravemente colpito. Poiché nei giorni successivi le sue condizioni non migliorarono, la signora v Moltke chiese il 9 agosto al tenente colonnello v Dommes di ottenere dall’imperatore il permesso di accompagnare suo marito sul campo, poiché aveva urgente bisogno delle sue cure. Quando il signor v Dommes si recò al castello con questo ordine, incontrò sulle scale l’imperatore e l’imperatrice, accompagnati dagli aiutanti generali colonnello v Plessen e generale v Lyncker, che stavano per partire. Il tenente colonnello v Dommes riferì per la prima volta il suo incarico al colonnello generale v Plessen. Quando presentò all’imperatore la richiesta della signora von Moltke, l’imperatore esplose emozionato: “Ma è assolutamente impossibile che la signora v. Moltke accompagnò suo marito al Gran Quartier Generale. Il colonnello generale non sta soffrendo così tanto.” Solo quando l’imperatrice si accorse che forse avrebbe potuto mandare la signora Moltke a Coblenza come direttrice di un ospedale della Croce Rossa, l’imperatore accettò la proposta. 58 Lo stesso giorno il generale von Lyncker, che aveva assistito alla scena sulla scalinata del Palazzo Imperiale, si recò dal ministro della Guerra, generale von Falkenhayn, e gli chiese se sarebbe disposto ad assumere la carica di capo di stato maggiore. lo Stato Maggiore dell’Esercito da campo in determinate circostanze , poiché è molto dubbio che il colonnello generale contro Moltke sarà in grado di ricoprire la sua posizione data la sua cattiva salute. Generale contro Falkenhayn era d’accordo. Già il 9 agosto era chiaro che General v. Falkenhayn successore del colonnello generale v. Moltke morirebbe se fallisse.26) 26 Il corsivo è dell’editore. – Haeften aggiunge in una nota ai suoi appunti sopra citati: “La rappresentazione dell’evento sulla scalinata del Palazzo Imperiale il 9.August si basa su una comunicazione verbale del tenente colonnello v Dommes a me personalmente. 59 Dagli appunti di Hans von Haeften sugli eventi a partire dal 1° agosto 191427 Dopo il suo ritorno nello stato maggiore, il colonnello generale von Moltke non riuscì a calmarsi riguardo al comportamento dell’imperatore. Come mi ha detto la signora von Moltke, quando è entrato nella stanza aveva la faccia blu e rossa e non riusciva a pronunciare una parola a causa dell’eccitazione interiore. Alla fine la tensione si sciolse con uno scoppio di lacrime, durante il quale pronunciò ripetutamente le parole: “Voglio fare la guerra contro i francesi e i russi, ma non contro un imperatore del genere”. (…) La signora von Moltke mi affermò nel novembre 1914 che suo marito mi aveva parlato la sera del 1° agosto. Gli avvenimenti successivi al 1° agosto “sono stati immediatamente registrati per iscritto”. Le registrazioni con il titolo “Le mie esperienze dai giorni della mobilitazione del 1914” sono state trovate nell’Archivio federale/Archivio militare di Friburgo i.Br. (Segnale N 35/1). Il brano qui riprodotto è un estratto (pp. 34-38) dal capitolo V “Lo scontro tra l’Imperatore e Moltke nel Palazzo Reale dopo l’annuncio della mobilitazione e le sue conseguenze”. – Anche i restanti capitoli degli appunti di Haeften danno un’immagine della politica perplessa e ingenua dell’imperatore e cancelliere imperiale Bethmann Hollweg e testimoniano la profonda, coscienziosa e cauta serietà con cui Moltke considerava a quei tempi ogni passo. Così, nella notte tra il 30 e il 31 luglio, concluse così un colloquio con Haeften: “Domani a mezzogiorno (…) si deciderà se guerra o pace. Il Cancelliere del Reich [Bethmann Hollweg], il Ministro della Guerra [Falkenhayn] ed io teniamo una conferenza congiunta a Sua Maestà. Tuttavia, prima di consigliare a Sua Maestà la mobilitazione, aspetterò una terza conferma del rapporto sulla mobilitazione russa. Lo aspetto domani mattina, contemporaneamente all’annuncio da Vienna sulla mobilitazione o meno della Wehrmacht austro-ungarica. Naturalmente non c’è quasi più alcun barlume di speranza per il mantenimento della pace”. (Aa0., p. 28.) 60 ebbe senza dubbio un leggero ictus a causa della terribile eccitazione. Quando nel novembre 1914 il colonnello generale von Moltke mi raccontò l’accaduto, si lamentò amaramente del comportamento del generale von Falkenhayn, che era stato presente alla scena nel castello e, invece di appoggiarlo contro l’insensato piano del Kaiser, era rimasto in silenzio. . Come mi ha riferito la signora v Moltke, a tarda sera chiese al tenente colonnello v Dommes28, che aveva più familiarità con il colonnello generale v Moltke, di recarsi da lei perché suo marito non riusciva per niente a calmarsi e lei temeva qualcosa di brutto per lui salute. Su suggerimento del tenente colonnello v. Dommes,Per discutere nuovamente l’intera faccenda in privato con l’Imperatore, il colonnello generale si recò a tarda sera al palazzo dell’Imperatore. Lo trovò già a letto e fu accolto da lui con le parole: “Come si è scoperto ora, il telegramma di Lichnowsky si basa su un malinteso”. Girandosi nel letto, continuò: “Adesso fai quello che vuoi; Non mi interessa niente.” Quando, nelle prime ore del 6 agosto, il colonnello generale von Moltke riferì personalmente all’imperatore la notizia del fallimento del colpo di stato di Liegi, l’imperatore gli rivolse violenti rimproveri; Aveva sempre detto che tutta l’operazione sarebbe stata condotta da un 28 tenente colonnello Wilhelm von Dommes (1867-1959) – all’inizio della guerra nel Dipartimento politico dello Stato maggiore – che avrebbe svolto un ruolo importante, in un certo senso fatale, ruolo in connessione con gli appunti di Moltke sulla prima Play August. 61 essere una sciocchezza; l’intera idea era irrealizzabile. Questo fallimento causerebbe un grave danno morale alla reputazione della Germania in patria e all’estero. Quando quella sera il colonnello generale von Moltke poté riferire della riuscita cattura di Liegi, l’imperatore lo abbracciò e non seppe trovare abbastanza elogi e riconoscimenti per questa grande impresa. Le apparizioni con l’Imperatore del 1° e del 6 agosto ebbero un’influenza molto sfavorevole sulla salute del Colonnello Generale, poiché sentiva quanto il rapporto di fiducia tra lui e l’Imperatore fosse stato distrutto. Il suo intero sistema nervoso fu gravemente colpito. Poiché nei giorni successivi le sue condizioni non migliorarono, la signora v Moltke chiese il 9 agosto al tenente colonnello v Dommes di ottenere dall’imperatore il permesso di accompagnare suo marito sul campo, poiché aveva urgente bisogno delle sue cure. Quando il signor v Dommes si recò al castello con questo ordine, incontrò sulle scale l’imperatore e l’imperatrice, accompagnati dagli aiutanti generali colonnello v Plessen e generale v Lyncker, che stavano per partire. Il tenente colonnello v Dommes riferì per la prima volta il suo incarico al colonnello generale v Plessen. Quando presentò all’imperatore la richiesta della signora von Moltke, l’imperatore esplose emozionato: “Ma è assolutamente impossibile che la signora v. Moltke accompagnò suo marito al Gran Quartier Generale. Il colonnello generale non sta soffrendo così tanto.” Solo quando l’imperatrice si accorse che forse nel 62 avrebbe potuto mandare la signora v Moltke a Coblenza come capo di un ospedale della Croce Rossa, l’imperatore accettò questa proposta. Lo stesso giorno il generale von Lyncker, che aveva assistito alla scena sulla scalinata del Palazzo Imperiale, si recò dal ministro della Guerra, generale von Falkenhayn, e gli chiese se fosse disposto ad assumere l’incarico di capo dell’esercito. Stato Maggiore Generale dell’Esercito da campo in determinate circostanze, poiché è molto dubbiose il colonnello generale contro Moltke sarebbe stato in grado di ricoprire la sua posizione data la sua cattiva salute. Generale contro Falkenhayn era d’accordo. Già il 9 agosto era chiaro che General v. Falkenhayn successore del colonnello generale v. Moltke morirebbe se fallisse.29) 29 Il corsivo è dell’editore. – Haeften aggiunge in una nota ai suoi appunti sopra citati: “La descrizione dell’evento avvenuto sulle scale del Palazzo Imperiale il 9 agosto si basa su una comunicazione orale del tenente colonnello v Dommes a me personalmente”. 63 L’intervista del “Matin” Nuovi fatti sulla preistoria della guerra mondiale Un’intervista del giornalista del “Matin” Jules Sauerwein al Dr. Rudolf Steiner sulle memorie del defunto capo di stato maggiore tedesco von Moltke nell’ottobre 1921, la cui pubblicazione è stata impedita. “Lo sai che, secondo i tuoi avversari, si dice che il capo di stato maggiore abbia perso prima la testa e poi la battaglia della Marna a causa tua.” Questa è la domanda che ho posto al famoso ricercatore spirituale e sociologo Rudolf Steiner, tedesco-austriaco di nascita. Provo per lui una sincera ammirazione e sentimenti di amicizia da più di quindici anni. All’epoca mi diede grande soddisfazione tradurre in francese molte delle sue opere teosofiche. Ogni volta che i miei viaggi lo consentono, non manco di visitare il Dr. quando passo per Basilea. Steiner a Dornach per una breve visita. Questa volta l’ho incontrato di nuovo nello strano ed enorme edificio, a cui i suoi studenti hanno dato il nome di Goetheanum in onore di Goethe come precursore della scienza dello spirito. Ho già scritto nel Mattutino dell’uomo, dell’edificio e della sua splendida posizione, sulle ultime propaggini del Giura, coronato da 64 rovine di castelli. Rudolf Steiner era appena tornato dalla Germania dopo aver tenuto conferenze sui suoi insegnamenti a migliaia di ascoltatori entusiasti a Stoccarda e Berlino. Nello stesso giorno ha ricevuto a Dornach un gruppo di 120 teologi con i quali ha discusso questioni teologiche e religiose. Molti di questi teologi, sulla base del Dr. Gli insegnamenti di Steiner per affrontare una riprogettazione della vita religiosa. Dott. Steiner stava attualmente lavorando su un enorme gruppo di sculture in legno raffiguranti Cristo e i poteri di seduzione sottostanti, Lucifero e Arimane. Questa è una delle creazioni più impressionanti che abbia mai visto; costituirà l’estremità centrale della sala a cupola più piccola del Goetheanum. Mentre guardavo gli ascoltatori salire sulla collina in piccoli gruppi per riunirsi per la conferenza, il Dr. Steiner dagli attacchi dei suoi avversari.Contro di lui combattono con ogni arma e in ogni occasione clericali, pangermanisti e fanatici seguaci di varie confessioni religiose. 65 La paura della verità Quando gli ho rivolto direttamente la domanda sul generale von Moltke, ha rivolto su di me i suoi occhi penetranti, che mi guardavano con un volto solcato da quarant’anni di intensa lotta spirituale. «Quello che mi dici non mi sorprende. Non verrà evitato alcun mezzo per espellermi dalla Germania ed eventualmente anche dalla Svizzera. Questi attacchi provengono da contesti diversi. Ma nella misura in cui si estendono ai miei rapporti con Moltke, hanno uno scopo molto specifico. Vogliono impedire la pubblicazione di alcuni appunti che Moltke scrisse per la sua famiglia prima della sua morte e che dovrei far pubblicare nelle librerie con il consenso della signora von Moltke. Queste memorie avrebbero dovuto essere pubblicate nel 1919. Subito prima della sua pubblicazione venne a trovarmi un responsabile della rappresentanza diplomatica prussiana a Stoccarda per dirmi che questa pubblicazione era impossibile e che non l’avrebbero voluta a Berlino. Più tardi venne da me un generale che aveva ricoperto incarichi presso il generale von Moltke e Guglielmo II e mi diede le stesse idee. Ho protestato contro questo e volevo ignorarlo. Pensai di rivolgermi al conte von Brockdorff-Rantzau, che allora si trovava a Versailles; ma non sono riuscito a ottenere nulla 66. I miei sforzi sono stati tanto più infruttuosi perché allo stesso tempo la signora von Moltke è stata avvicinata con idee alle quali non poteva sfuggire. Perché queste paure? Queste memorie non sono affatto un atto d’accusa contro il governo imperiale. Ma ciò che mostrano, forse peggio, è che il governo imperiale era in uno stato di completa confusione e sotto una leadership incomprensibilmente negligente e ignorante. Si può applicare alle personalità responsabili la frase che ho scritto nella mia prefazione: “Non è stato ciò che hanno fatto a provocare il disastro, ma tutta la natura delle loro personalità.” Posso aggiungere che in circostanze particolari il che fece sì che il peso delle risoluzioni decisive finisse per ricadere su un solo uomo, il capo di stato maggiore, che si vide costretto a compiere il suo dovere militare perché la politica aveva toccato il fondo. Non gli ho mai parlato di questioni politiche o militari prima che Moltke si dimettesse. Fu solo più tardi, quando fu gravemente malato, che naturalmente mi parlò apertamente di tutte queste cose, e te lo dirò, poiché la cosa ti interesserà,quello che lui stesso mi ha raccontato e quello che si evince anche dalle sue memorie inedite. 67 Alla fine di giugno 1914 Moltke, dal 1905 capo di stato maggiore, si recò a Karlsbad per motivi di salute. Fino alla sua morte non sapeva nulla di una riunione di Potsdam del 5 o 6 luglio. Tornò a Berlino in buona salute solo dopo l’ultimatum alla Serbia. Fin dal suo ritorno, ha detto, era fermamente convinto che la Russia avrebbe attaccato. Egli prevedeva chiaramente lo sviluppo tragico che le cose sarebbero destinate a prendere, cioè credeva nella partecipazione della Francia e dell’Inghilterra al conflitto mondiale. Scrisse un memorandum per l’imperatore sottolineando la necessità di adottare misure. Il piano dello Stato Maggiore tedesco era sostanzialmente fissato da tempo. È stato fondato dal predecessore di Moltke, von Schlieffen. Conoscete i suoi principi fondamentali: grandi masse dovrebbero essere lanciate contro la Francia per ottenere una decisione rapida in Occidente ad ogni costo. Contro la Russia era previsto un debole esercito difensivo, che sarebbe stato successivamente rifornito nel teatro di guerra occidentale dopo la decisione. Gente ingannata Von Moltke aveva cambiato il piano del suo predecessore in un punto importante. Mentre Schlieffen aveva progettato di marciare contemporaneamente attraverso il Belgio e l’Olanda, Moltke aveva rinunciato all’Olanda nel 68 per dare respiro alla Germania in caso di blocco. Quando Moltke arrivò al castello venerdì 31 luglio, trovò le persone completamente confuse. Come ha detto, ha avuto l’impressione di trovarsi nella posizione di dover prendere una decisione da solo. Quel giorno il Kaiser non aveva ancora firmato l’ordine di mobilitazione, ordine che in Germania equivaleva ad una dichiarazione di guerra, perché non appena fu dato quest’ordine tutto, compresa la prima operazione a determinate ore, si svolse con un automatismo inesorabile. Per quel giorno Guglielmo II si accontentò di proclamare l’imminente pericolo di guerra. Il giorno successivo, sabato 1 agosto, alle quattro del pomeriggio, convocò di nuovo Moltke e nelle sei ore successive si svolse il seguente dramma. Moltke incontra il Kaiser alla presenza di Bethmann Hollweg, a cui tremavano letteralmente le ginocchia, del ministro della Guerra Falkenhayn, del generale von Plessen, Lyncker e pochi altri. Il Kaiser si oppose fermamente alle intenzioni del capo di stato maggiore. Dice di aver ricevuto le migliori notizie dall’Inghilterra. Non solo l’Inghilterra sarebbe rimasta neutrale – come gli aveva detto Giorgio V – ma avrebbe anche impedito alla Francia di prendere parte alla guerra. In queste condizioni sarebbe logico lanciare l’intero esercito contro la Russia. No, rispose Moltke, il piano deve essere attuato sia in Oriente che in Occidente così come è stato deciso,se non vogliamo provocare la più grande disgrazia. Le ragioni tecniche Le obiezioni non riguardano Moltke, lui si rifiuta di cambiare nulla. Sostiene che l’ordine di mobilitazione deve essere eseguito senza alcun ritardo. Non crede ai telegrammi inglesi, e con in mano l’ordine di mobilitazione che Guglielmo II ha appena firmato, viene congedato, lasciando gli altri nello stato di completa confusione. Così avvenne che la decisione di uscire dalla guerra dovette essere presa per ragioni puramente militari. Nel tragitto dal castello allo stato maggiore, la sua macchina viene superata da un’automobile imperiale. Moltke viene richiamato a nome dell’imperatore. L’imperatore è più emozionato che mai. Mostra al suo capo di stato maggiore un telegramma dall’Inghilterra. Crede di poter vedere con assoluta certezza da questo telegramma che il conflitto sarà limitato all’Est e che l’Inghilterra e la Francia rimarranno neutrali. “Bisogna immediatamente dare all’esercito l’ordine di non agire in Occidente”, conclude.La risposta di Moltke è che un esercito non può essere sottoposto all’alternativa di ordini e contrordini. Poi, mentre Moltke era lì, il Kaiser si rivolse all’aiutante d’ala di servizio e gli ordinò di trasmettere immediatamente l’ordine al comando della 16a divisione di Treviri di non marciare verso Lussemburgo. Moltke torna a casa. Scioccato perché si aspetta che da tali misure provenga il disastro più grande, si siede al suo tavolo. Spiega che non può prendere alcuna misura per l’esercito secondo l’ordine telefonico dell’Imperatore. Questo ordine gli viene portato da un aiutante perché lo firmi. Si rifiuta di firmare e rinvia l’ordine. Rimase in uno stato di ottusa stanchezza fino alle 23, nonostante fosse tornato da Carlsbad in buona salute. La campana suonerà alle 11.00. L’imperatore chiede di nuovo di lui. Va subito al castello. Guglielmo II, che era già in pensione, indossa una vestaglia e dice: Tutto è cambiato. La calamità si avvicina. Il re d’Inghilterra ha appena dichiarato in un nuovo telegramma di essere stato frainteso e di non assumere alcun obbligo né per suo conto né per quello della Francia. Conclude dicendo: Adesso puoi fare quello che vuoi. E ora inizia la guerra. Sinistri presagi Nel mese di agosto vidi una volta il generale von Moltke, il 27 agosto a Coblenza. La nostra conversazione ruotava attorno a questioni puramente umane. L’esercito tedesco era ancora in piena vittoria. Inoltre non c’era motivo di parlare di ciò che ancora non c’era. La battaglia della Marna si svolse più tardi. Non avevo più rivisto von Moltke fino al 71. Si svolse in condizioni che dovettero scuotere profondamente le aspettative di von Moltke.Durante le manovre di prova aveva effettuato più volte una cauta avanzata sull’ala destra, che avrebbe potuto essere presa in considerazione per una marcia su Parigi. Kluck, che aveva il comando generale dell’ala destra, avanzò troppo velocemente tre volte. Ogni volta Moltke gli diceva: se avanzi altrettanto velocemente nel momento cruciale, perderemo la guerra in caso di emergenza. Quando l’esercito di Kluck fu minacciato di essere circondato, Moltke si trovò colto da una terribile premonizione. Gli venne in mente il pensiero: la guerra poteva essere persa per la Germania. Questo mi sembra far parte della “psicologia” del corso della guerra. Quando von Moltke tornò al quartier generale il 13 settembre, diede l’impressione di un uomo profondamente scosso. Quelli intorno all’imperatore pensavano che fosse malato. Da quel momento in poi Falkenhayn fu infatti al comando, senza avere il titolo ufficiale. Più tardi, quando Moltke dovette restare a letto, Guglielmo II gli fece visita: sono ancora io a capo delle operazioni? chiese all’imperatore. “Credo davvero che tu lo sia ancora”, gli rispose Guglielmo II, così per settimane l’imperatore non seppe nemmeno chi fosse il vero comandante in capo delle sue truppe. Ma ora un nuovo esempio dell’opinione che si aveva di Guglielmo II nel suo ambiente. Un giorno, quando von Moltke mi descrisse il sentimento di profonda sofferenza che provò tornando attraverso il Belgio dopo la presa di Anversa, gli chiesi per la prima volta dell’invasione del Belgio. Come mai, ho chiesto. che un ministro della Guerra potesse affermare al Reichstag che il piano di invasione del Belgio non esisteva. Questo ministro, rispose Moltke, non conosceva il mio piano, ma il Cancelliere era aggiornato. E l’imperatore? Mai, disse Moltke: era troppo loquace e indiscreto. Lo avrebbe detto al mondo intero! » Jules Sauerwein. 73 Commenti successivi all’intervista “Matin” Mi sembrò impossibile durante una visita dell’amico Dott. Jules Sauerwein non può rispondere alle domande poste. In primo luogo, ritengo che il momento attuale sia quello in cui tutti coloro che sanno qualcosa sulla verità della guerra devono parlare. Date le circostanze, avrei dovuto considerare il silenzio un’inadempienza al dovere. Potrei dire ciò che ho detto in modo del tutto indipendente dalle memorie del signor von Moltke. Tutto questo l’ho sentito dal signor von Moltke nel novembre 1914 e poi da me stesso – anche spesso – e non sono mai stato costretto a tacere. Era naturale non parlarne in un momento inappropriato. In secondo luogo c’è qualcos’altro da considerare. Ho conosciuto il signor von Moltke e nel corso degli anni ho imparato ad apprezzare la nobiltà e l’integrità di questa personalità, dalle cui labbra non è certo mai uscita una falsità soggettiva.Nel luglio 1914 si trovò in una situazione tragica. Conosceva le cose terribili che dovevano essere decise e il suo dovere militare gli imponeva di decidere da solo. Ora potrei forse osservare che durante un’altra recente visita presso di me, il Dr. Jules Sauerwein disse che da certi ambienti ormai si diffondeva la notizia che von Moltke era morto di confusione mentale. Mi ha chiesto cosa c’era di vero in queste cose e nel loro collegamento con la guerra. Anch’io mi sono sentito obbligato a non restare in silenzio di fronte a queste affermazioni scandalose e false. (Non c’è quasi bisogno di dire che la signora von Moltke non sapeva nulla di una conversazione con il dottor Sauerwein.) A mio parere, le discussioni sulla “colpa” per la guerra vanno nella direzione completamente sbagliata. Non puoi nemmeno parlare di “colpa” come fai tu. C’è una tragedia. E la guerra è nata da una situazione tragica. Ciò dimostra meglio come devo credere a ciò che ho sentito dal signor von Moltke sulle prossime ragioni della guerra. Non sento il bisogno di rispondere alle chiacchiere insensate sulle tendenze “mistiche” di von Moltke. Ciò che faceva in relazione alla guerra lo considerava una necessità derivante dal suo dovere militare. E penso che ciò che ha detto possa collocare la discussione sulla “colpa” della guerra su una base diversa da quella su cui si regge nel mondo oggi. Rudolf Steiner. 75 A proposito delle “Risposte” all’articolo del “Matin” Quando ho letto i pochi “commenti successivi” nel n. 15 di questo settimanale sul Dr. Quando ho scritto la versione di Sauerwein di una conversazione tra me e lui, non avevo ancora letto nessuna delle dichiarazioni apparse sulla stampa sull’articolo “Matin”. Presumo che ogni lettore imparziale di questo articolo debba riconoscere che c’è qualcosa in ciò che ho comunicato riguardo alle dichiarazioni orali o scritte di von Moltke, la cui ulteriore discussione deve portare il mondo a non credere più che la Germania sia “colpevole”. , ma di un destino tragico. Perché da questi resoconti emerge chiaramente: 1. che la situazione in Germania alla fine di luglio 1914 portò la decisione sulle misure da adottare nelle mani di un uomo, il capo di stato maggiore von Moltke. Nel momento cruciale non gli fu permesso di fare altro che il suo dovere militare. Ciò elimina ogni discorso sui guerrafondai tedeschi. La descrizione di von Moltke dimostra che, anche se tali guerrafondai fossero esistiti, non avrebbero avuto alcuna influenza sulla decisione di von Moltke. La descrizione di Moltke non è quella di un partito, ma quella di un uomo che ha agito con acuto senso di responsabilità. La sua parola viene considerata sopra ogni altra. Non si discute dell’onere che grava sulla Germania. 2.Dalla riproduzione delle dichiarazioni di von Moltke risulta chiaramente che egli non sapeva nulla del consiglio di Potsdam (un presunto Consiglio della Corona) del 5 o 6 luglio fino alla sua morte. Ciò smentisce tutte le favole che attribuivano un’importanza cruciale a tali consigli. Come si possa dire che io continui a proporre questa favola è al di là delle mie capacità. 3. Ho sentito spesso da von Moltke che il piano di guerra proveniva essenzialmente da von Schlieffen. Sembra importante che von Moltke abbia sottolineato di aver abbandonato l’intenzione di Schlieffen di marciare attraverso l’Olanda Meridionale con l’ala destra e di aver preferito affrontare le grandi difficoltà tecniche causate dal fatto che l’ala destra dell’esercito tedesco doveva passare attraverso per infilarsi nello stretto spazio tra Aquisgrana e il confine meridionale della provincia del Limburgo. Da ciò è chiaro a ogni persona imparziale che il comando dell’esercito tedesco ha cercato molto seriamente di non fare all’Occidente una cosa in più di quella che allora era considerata un’ingiustizia così grave rispetto a ciò che avevano fatto dopo che aveva dovuto fare una pesante responsabilità. Tutto il resto sarebbe stato una questione di competenza della leadership politica. Questo fatto può essere dimostrato dal fatto che von Schlieffen lo considerava più necessario. Dal fatto che già più di un decennio prima dello scoppio della guerra vi era l’intenzione di marciare attraverso l’Olanda, non si può davvero concludere nulla sugli eventi del 1914. Cercare di gravare la Germania con questo è semplicemente ridicolo. 4. Chiunque abbia conosciuto von Moltke dovrebbe sapere che dalle sue labbra non poteva uscire alcuna falsità su tutte queste cose. Ma è importante che il mondo sappia come si trovò collocato nel suo ambiente nell’ora che lui, come nessun altro, vide come l’ora fatidica della Germania. Tacere su ciò che è accaduto tra lui e ciò che lo circondava significa nascondere al mondo la cosa più importante che si possa sapere per valutare lo scoppio di una guerra. Altri potrebbero pensarla diversamente, magari per proteggere questa o quella persona. Ma non dovrebbero attribuire intenzioni ingiuste a coloro che potrebbero non essere d’accordo con loro. Ora dalle dichiarazioni alla stampa che seguono il Dr. Sauerwein, quelli della “Deutsche Allgemeine Zeitung” sono probabilmente quelli che possono essere presi più sul serio. In risposta all’osservazione del Maggiore Generale von Haeften secondo cui le mie comunicazioni intendono chiarire: “Tutti quegli uomini nelle cui mani era allora il destino della Germania erano più o meno deboli 78″, voglio solo dire questo: avete bisogno ma solo per leggere le tante memorie che sono state scritte dalla fine della guerra per vedere cosa hanno pensato “quegli uomini”; e allora difficilmente si dirà con giudizio imparziale:“Tale tendenza non può essere contrastata in modo sufficientemente esplicito”. Ho riprodotto il giudizio di Moltkes. Se vuoi una prova di ciò, leggi le memorie di Tirpitz. Ma quello che non posso accettare è la frase di von Haeften: …. perché la debolezza e la negligenza in una situazione del genere sono forse più gravose e una colpa più grande della cosciente volontà di guerra.” Puoi parlare così se vivi nel mondo reale e non in un mondo fantasma? Ciò di cui la Germania viene accusata è “volontà consapevole di guerra”. Puoi vedere la sua colpa in lui. Se non si può più parlare di volontà di guerra cosciente, ma solo di “légèreté” e di “ignoranza inconceivables” (incomprensibile imprudenza e ignoranza), allora è possibile lavorare per una revisione delle opinioni sulla “colpa”. Del resto è significativo che von Haeften non parli di ciò che ho effettivamente detto, ma di “debolezza e disattenzione”. Ho sentito e letto spesso queste parole in Germania; Ma non ne avevo bisogno. Il fatto che la disattenzione e l’ignoranza, cioè caratteristiche per le quali chi le possiede è in definitiva incompetente, possano dar luogo ad una “colpa maggiore” di una “cosciente volontà di guerra” sarà in primo luogo difficile da spiegare al pensiero giuridico; in secondo luogo, se visto correttamente, “ In una situazione come quella del luglio 1914, ciò condurrebbe probabilmente ad un destino tragico, 79 ma non porterebbe ad una condanna per colpa “cosciente”. Qualunque altra cosa il signor von Haeften affermi sulla relazione di von Moltke con me, potrebbe saperlo meglio. Dice: “Finché era in piena salute, il colonnello generale von Moltke fu completamente ostile al signor Steiner e ai suoi sforzi, anche se la signora von Moltke, che era affascinata dalle idee di Steiner, aveva spesso cercato di influenzare suo marito nello spirito di Steiner per influenzare. Fu solo il colonnello generale, che era mentalmente e fisicamente malato, ad aprirsi alle idee di Steiner durante la sua visita al castello di Homburg nel novembre 1914, e dopo le sue dimissioni dalla carica di capo di stato maggiore generale dell’esercito da campo, pose la sua fiducia nel signor Steiner, fiducia che ha in lui ancora oggi, grazie.” Queste accuse sulla mia relazione con il signor von Moltke sono tutte oggettive falsità. Piuttosto è vero quanto segue. Frequentavo la casa del signor von Moltke dal 1904. Sono stato invitato ad ogni singola visita. L’invito non è arrivato solo dalla signora von Moltke, ma anche dal signor von Moltke. Ho la più grande ammirazione per il signor von Moltke. Ma non mi sono mai imposto. Le conversazioni, che spesso duravano molte ore, includevano sempre domande sulle visioni del mondo. Il signor von Moltke è stato abbastanza illuminato da vedere che la mia visione del mondo è completamente lontana da ogni nebuloso misticismo e vuole poggiare su sicure basi di conoscenza. Non sarebbe stato affatto facile “influenzarlo”,anche se ci provassi. Ma ha visto che non stavo cercando di “influenzare” nulla. Mi ha detto non una volta, ma molto spesso: “La tua visione del mondo soddisfa la mente, perché con essa è una cosa che non ho mai visto prima in nessun’altra: tutte le cose si sostengono a vicenda e si incastrano senza contraddizione”. Poiché il suo pensiero era del tutto sano, aveva anche un sano scetticismo e non riusciva a superare facilmente molte cose. Continuava ad avere dubbi. Ma anche di fronte ai dubbi ha sempre fatto la suddetta affermazione. Mi ha anche detto: “Se le persone con il livello di istruzione di oggi imparano a conoscere le tue opinioni, allora avrai cose bellissime da sperimentare”. Questo rapporto esisteva tra me e il signor von Moltke dal 1904; E questo non è cambiato minimamente dopo la mia visita a Homburg, anch’essa su invito. Dalla visita a Homburg fino alla sua morte, ha creduto in me né meno né più di quanto avesse creduto dieci anni prima. – Se, a suo avviso, che è l’unica cosa che mi importa davvero in questa faccenda, lo ringrazio per la sua fiducia peggio di chi dice che von Moltke mi ha parlato solo perché era malato di mente e di corpo, e non voglio discuterne perché anche lui godeva della sua fiducia. L’unica cosa che mi viene in mente è che qualcuno che si trovava “nell’ambiente ufficiale” del colonnello generale von Moltke allo scoppio della guerra e durante il suo soggiorno a Homburg nell’81 parla di “dimissioni dalla sua posizione di capo di stato maggiore generale dell’Esercito da campo” senza temere di usare una frase discutibile con questa formulazione. Ho già detto sopra che l’articolo di Sauerwein smentisce la favola del Privy Council del 5 luglio. Se si dice che ho nascosto il fatto che il colonnello generale von Moltke non poteva sapere nulla del Consiglio della Corona perché non ebbe mai luogo, mi sembra un cavillo, perché se il signor von Moltke non sapeva nulla riguardo ad una questione del genere, allora non sarebbe potuto accadere nulla di ciò che sarebbe stato significativo. Come ho detto sopra, mi sembra abbastanza chiaro che oggi l’Olanda non può essere coinvolta in una nuova campagna di propaganda francese sulla questione della colpevolezza da parte di persone sensate perché è stato detto che il signor von Moltke voleva astenersi dal marciare attraverso l’Olanda. Le parole del signor von Moltke dimostrano che una simile marcia fu evitata molto prima del 1914, anche se il signor von Schlieffen, che von Moltke considerava anche una grande autorità militare, credeva che una tale marcia potesse essere necessaria. Ma non è del tutto irrilevante che questa marcia, che il signor von Haeften ammette anche che von Schlieffen abbia portato nel suo “cerchio di considerazioni”, sia stata effettuata solo a condizione chese “l’Olanda si unisse volontariamente alla parte tedesca in caso di scoppio della guerra nell’82”. Così dice il signor von Haeften. Nessuno lo metterà in dubbio. E se, come bisogna ammettere dal punto di vista militare, questo è un sollievo per la Germania, si può anche sostenere che, dopo un esame più approfondito della questione, la menzione delle intenzioni di von Schlieffen nei confronti dell’Olanda e della marcia attraverso il Belgio appare in un luce diversa da quella in cui lo si è visto solo finora. Questo requisito si applica anche al Belgio entro certi limiti. Il signor von Moltke si aspettava che, sebbene il Belgio non si sarebbe schierato dalla parte tedesca, sarebbe stato comunque sufficientemente amichevole da non opporre alcuna resistenza armata al passaggio. Non è quindi del tutto certo che la Germania avrebbe comunque marciato attraverso il Belgio se le cose non fossero semplicemente accadute precipitosamente nei giorni decisivi. Come giudicare politicamente queste cose non è qualcosa che devo discutere qui, anche se so che la garanzia di neutralità belga era molto speciale; perché non ne ho parlato con il Dott. Vino acido, ma solo secondo l’opinione del signor von Moltke. Gli spostamenti dei dati menzionati dal signor von Haeften e riportati nell’articolo di Sauerwein sono stati corretti nel n. 15 di questo settimanale. Ciò che von Haeften aggiunge dettagliatamente a ciò che è stato detto nell’articolo “Matin” non contraddice sostanzialmente ciò che è stato detto lì; anzi lo completa e lo conferma nei punti essenziali. Il signor 83 von Haeften dice: “L’affermazione del signor Steiner secondo cui il colonnello generale von Moltke si rifiutò di controfirmare un ordine dell’imperatore che gli era stato portato da un aiutante di ala e rimandò indietro l’ufficiale è una completa invenzione. Il colonnello generale von Moltke si rifiutò semplicemente di firmare un corrispondente progetto di ordine del capo del dipartimento operativo (tenente colonnello Tappen). Non c’è nessun’altra persona da correggere oltre all ‘”aiutante di ala”, perché non ho affermato che il “progetto di ordine” sia stato scritto dall’imperatore stesso. E sono felice di ammettere che un ufficiale ne sa più di Sauerwein sugli aiutanti di ala. Le parole di Von Moltke al riguardo sono: “Quando mi è stato presentato il dispaccio per la 16a divisione, che ripeteva l’ordine dato telefonicamente, ho spinto la penna sul tavolo e ho dichiarato che non l’avrei firmato”. Il signor von Haeften sottolinea: “Nonostante alcuni punti di vista contrastanti, soprattutto negli ultimi anni della sua vita, il generale von Moltke era un soldato incrollabilmente fedele al suo imperatore”. Questo è da concordare pienamente. Si può dire anche di più. Von Moltke era uno dei migliori servitori del suo imperatore. E da uomo sempre pienamente consapevole della propria responsabilità,Non si trattenne mai dal dare all’imperatore il consiglio che riteneva più opportuno, anche se contraddiceva le opinioni dell’imperatore. Ma proprio questo rende i detti di von Moltke, riprodotti in modo assolutamente corretto, così preziosi. Non è stato un nemico dell’imperatore a farlo, ma piuttosto uno dei servitori più fedeli a strapparlo alla faccenda. Chi crede che von Moltke abbia parlato per risentimento o amarezza, fraintende il colonnello generale. Tutto ciò che visse dalla fine di luglio 1914 in poi lo devastò; Ma non è mai stato in uno stato che possa essere definito una malattia mentale, nel senso in cui lo vivono oggi coloro che credono di dover giustificare le sue parole con lo stato della sua anima. Sono fermamente convinto che quanto ha detto sia idoneo a collocare tutte le precedenti discussioni sulla “questione di colpa” su una base sulla quale non vogliono gli attuali governanti degli stati vittoriosi, ma per la quale sempre più persone in tutto il mondo stanno diventando le persone sensate siano accessibili. Non riesco a capire perché il signor von Haeften, che ho conosciuto come uomo di buon senso, oggi non sia aperto a simili considerazioni. Bisogna riconoscere che sarà il popolo tedesco a soffrire di più quando affermazioni come il punto di vista di Moltke vengono ripetutamente descritte come un crimine. Il popolo tedesco non ha bisogno di trattenersi dalla verità. Le persone che finora lo hanno ferito di più sono state quelle che credevano di doverlo fare. La verità non graverà sul popolo tedesco, ma lo solleverà. Ciò avrebbe dovuto essere riconosciuto nei giorni che precedettero la pace di Versailles. Dovremmo vederlo di nuovo oggi. Coloro che vogliono difendere i politici tedeschi del 1914 dovrebbero ricordare ciò che scrive von Tirpitz nelle sue “Memorie”. Ad esempio, pagina 242: “L’impressione della decapitazione della nostra leadership politica è diventata sempre più preoccupante. La marcia attraverso il Belgio non le sembrava essere un fatto accertato prima (si intende la notte tra l’1 e il 2 agosto). Dopo la mobilitazione russa, il Cancelliere ha dato l’impressione di un uomo che sta annegando… Mentre gli avvocati del Ministero degli Esteri si chiedevano se fossimo già in guerra con la Russia oppure no, si è scoperto che si erano dimenticati di chiedere all’Austria se voleva combattere con noi contro la Russia. A pagina 245, lo stesso von Tirpitz dice: “Dopo che il Cancelliere lasciò la riunione, Moltke si lamentò con il Kaiser dello stato “deplorevole” della leadership politica, che non aveva alcuna preparazione per la situazione e lo era ancora adesso che la valanga stava rotolando “Non pensavo ad altro che ai voti legali.” E uomini, di cui uno (von Tirpitz),chi ha lavorato con loro deve parlare così, il popolo tedesco non dovrebbe esprimere critiche ma piuttosto “grazie”. Basti dire che “pensavano e agivano in modo del tutto logico e doveroso”. Pagina 248 dice von Tirpitz: “L’innocenza morale del nostro governo di allora può essere resa chiara solo attraverso una presentazione aperta della sua inadeguatezza diplomatica… 86 Le opinioni e le dichiarazioni di von Moltke vanno decisamente nella direzione in cui queste cose devono essere reso chiaro. Se discussi adeguatamente, non possono non avere effetto. Ma se se ne discute come è stato fatto finora, allora ovviamente accadrà qualcosa per cui “il popolo tedesco dovrà pagare”, perché purtroppo deve già “pagare” abbastanza. Se si abbia il diritto di parlare di “dilettanti politici” come fa von Haeften, con il retroscena che è tra l’altro fornito nelle parole di von Tirpitz a pagina 248, deve essere seriamente messo in discussione. Si dice che i politici del 1914 “fallirono”… “per mancanza di pensiero diretto e chiaro”. Per il momento preferirei tacere sulle denigrazioni personali come quelle contenute nelle frasi sulla mia “dipendenza dal ruolo politico”. Non mi sarei aspettato il verdetto del signor von Haeften, che una volta ho conosciuto come un uomo dalla mente nobile. Sembra che non solo si possano avere pregiudizi in anticipo, ma che, anche se non li si abbiano, si possano anche acquisire in seguito. Non pensavo di poter tenere segreto ciò che ho detto, perché purtroppo vedo che personalità che possono certamente avere l’opinione soggettiva di non preoccuparsi degli “affari del nemico”, lo fanno proprio perché sono fedeli alla verità, sicuramente non lo fanno. Non voglio dare libero sfogo. Secondo me, devo riconoscere anche oggi come in alcuni ambienti si commettono peccati in questa direzione. Contro le obiezioni mosse all’intervista “Matin” Sembra doveroso rispondere alle obiezioni del signor maggiore Muff (“Stuttgarter Neues Tagblatt”, 1 novembre 1921), del tutto oggettive, contro l’intenzione e il contenuto della risposta all’intervista “Matin”. Ma prima vorrei esprimere la mia soddisfazione per questa obiettività; Perché quando non provi costantemente altro che denigrazione personale da così tante parti, sei felice di avere a che fare con un tono nobile nella polemica. Per prima cosa, il Maggiore Muff dice che andrò dal Dr. L’intervista di Sauerwein aggiunge nei commenti successivi: “Non si può davvero parlare di colpa come si fa. C’è una tragedia. E la guerra è stata causata da una situazione tragica”. Se continuate a leggere alcune frasi nelle mie “osservazioni successive” vi imbatterete nelle seguenti parole: “E penso che quello che lui (Moltke) ha detto,”è adatto a collocare il dibattito sulla ‘colpa’ della guerra su una base diversa da quella su cui si regge oggi nel mondo.” Il maggiore Muff dice: “Come tedeschi abbiamo tutte le ragioni per opporci a un simile cambiamento nel livello della discussione”. Sinceramente mi sembra un po’ donchisciottesco. Tutto il contesto delle mie parole significa che la discussione “nel mondo”, cioè nelle condizioni attuali, essenzialmente tra gli oppositori della Germania, dovrebbe essere posta su una base diversa da quella su cui si trova. Su quali basi sta lì? Nientemeno che la Germania ha provocato deliberatamente la guerra. Il fatto che Lloyd George a volte parli in un modo e a volte in modo leggermente diverso non può davvero portare a credere che “la verità sulla colpa della guerra”… “sia già in cammino”. Se oggi si guarda senza essere estranei al dibattito sulla colpa di guerra, ci si potrebbe accontentare se la discussione si basasse sulle persone razionali fuori dalla Germania: non c’è una “colpa” da parte tedesca, come si pensava prima, ma punto di partenza c’è una tragica situazione in Germania. Credo che non sia realmente nell’interesse della Germania respingere un simile cambiamento nella base della discussione. Soprattutto se si ammette l’essenza di questa tragica situazione, come fa il maggiore Muff. Rispetto al verdetto di Moltke allo scoppio della guerra, egli parla di “innocuità politica, per usare un eufemismo”, dei principali politici tedeschi. Ebbene, vista la portata della questione, forse non è del tutto necessario usare un eufemismo. Se non si fa questo, bisognerà considerare la sentenza del maggiore Muff anche come la prova che i politici tedeschi nel 1914 fallirono completamente. Ma è proprio qui che risiede la tragica situazione. Questa è la particolarità della polemica che segue l’intervista del “Matin”: si dice che ciò che contiene questa intervista è sbagliato; e poi dici quello che devi dire tu stesso: e in ogni fatto concreto dai solo conferma di quello che c’è nell’intervista. Il maggiore Muff ritiene che con l’articolo del “Matin” il “pensatore normale” darà ora la “colpa” alla Germania, perché è stato detto che il piano di mobilitazione tedesco prevedeva la guerra non solo contro la Russia, ma anche contro la Francia, e questa Il piano doveva “avviarsi con implacabile automatismo”. A sostegno di questa convinzione il maggiore Muff cita una frase dell’intervista, alla quale inserisce un suo intermezzo: lo stato maggiore tedesco doveva farlo.” Questa citazione è errata dal Maggiore Muff inserendo le parole:“Ciò che si intende è il piano di schieramento inflessibile dello Stato Maggiore tedesco”. Queste parole non sono nell’intervista. Ciò che si intende è affermato nelle parole che precedono quelle menzionate nell’intervista. E queste sono: “Con l’ordine di mobilitazione in mano, che Guglielmo II ha appena firmato, lui (Moltke) viene rilasciato, lasciando gli altri in uno stato di completa confusione”. Avendo così sottolineato che i dirigenti politici erano in “completa confusione”, si dice ciò che cita il maggiore Muff: “Così è successo che la decisione di uscire dalla guerra doveva essere presa da considerazioni puramente militari”. Il maggiore Muff trasforma ora una decisione che, secondo le chiare dichiarazioni di Moltke e secondo i suoi appunti (e anche secondo le dichiarazioni di Haeftens nella “Deutsche Allgemeine Zeitung”), non può essere intesa se non come militare, in una decisione politica portata avanti di Moltke. Dice che Moltke era fermamente convinto “che la Russia avrebbe attaccato e che Francia e Inghilterra si sarebbero schierate dalla sua parte. Per lui ciò significava una guerra su due fronti, non per ragioni militari ma politiche. Moltke disse all’Imperatore, quando espresse la sua volontà per motivi politici di far marciare l’intero esercito verso Oriente, che lo schieramento di un esercito di milioni di persone non poteva essere improvvisato, che era il risultato di un lavoro lungo e arduo e, una volta deciso, non poteva essere cambiato. Se l’imperatore avesse voluto condurre l’intero esercito verso est, non avrebbe avuto un esercito già pronto, ma piuttosto un gruppo disordinato di persone armate e disordinate senza provviste. Cosa può esserci di più chiaro del fatto che le ragioni militari vengono usate contro quelle politiche? In realtà il maggiore Muff si sente in dovere di ammetterlo. Ecco perché dice che le ragioni di Moltke erano politiche; ma ha dichiarato militare. E costruisce il suo pensiero nel modo seguente: “Se Moltke ha rifiutato di rinunciare allo schieramento su due fronti, che si basava sugli studi operativi di Schlieffen, non è perché non fosse tecnicamente in grado di effettuare un altro schieramento, ma perché era fermamente convinti che Francia e Inghilterra si schiereranno immediatamente dalla parte della Russia… Lui, il soldato, non ha addotto ragioni politiche contro i capi nominati della politica estera tedesca. Doveva fare tutto il possibile per impedire una decisione che gli avrebbe posto, come capo delle operazioni militari, un compito insolubile e disastroso per la Germania. Naturalmente ricorse a un mezzo dal quale poteva solo sperare di avere successo. Per ragioni tecniche si dichiarò impossibilitato a portare a termine da solo lo schieramento contro la Russia, come richiesto dall’imperatore e dai suoi consiglieri politici.Dalle note di Moltke risulta chiaro che in realtà solo ragioni politiche furono decisive per il suo rifiuto. È vero il contrario. Se qualcosa è chiaro dagli appunti di Moltke, è che per ragioni tecnico-militari – dice il maggiore Muff: “come capo delle operazioni militari” – ha chiesto la rigorosa attuazione di quanto ritenuto assolutamente necessario per una guerra su due fronti. Considerato il carattere di Moltke, non posso immaginare che si sarebbe semplicemente nascosto dietro le ragioni chiaramente esposte. Se non si discute sulle parole e ci si astiene dal descrivere ciò che è decisamente tecnico-militare come politico, si possono confrontare senza pregiudizi le dichiarazioni del maggiore Muff con quelle dell’intervista. Ed ecco: l’intervista dice: “Lui (Moltke) prevedeva chiaramente lo sviluppo tragico che le cose avrebbero preso, cioè credeva nella partecipazione di Francia e Inghilterra al conflitto mondiale”. Alla decisione di Moltke viene attribuita esattamente la stessa cosa che le attribuisce il maggiore Muff. E non ha nemmeno una buona opinione dei leader politici nominati. Ma così facendo ammette che la decisione era nelle mani di von Moltke. E doveva compiere il suo dovere militare. – Come si possa quindi credere che dall’intervista si possa affermare che lo Stato Maggiore tedesco abbia provocato la tragica situazione è incomprensibile. Dall’inizio alla fine l’intervista vuole dimostrare che la tragica situazione è stata dovuta all’incompetenza dei politici e che il capo di stato maggiore tedesco ha agito come avrebbe dovuto. Per il Dott. Sauerwein non aveva motivo di “ridere sotto i baffi”. Ciò potrebbe verificarsi solo se in Germania si continuasse a dire che ci si “protegge” contro lo “spostamento del livello della discussione” nella direzione che non si può parlare di “colpa tedesca” nel senso in cui si è parlato finora di nel mondo al di fuori della Germania. Se si vuole restare fedeli ai fatti semplici e senza clausole descritti da Moltke, non ha senso discutere la questione del dottorato se l’affermazione secondo cui in Germania l’ordine di mobilitazione equivaleva a una dichiarazione di guerra fosse un’assurdità dal punto di vista militare. di vista. Non si tratta di definizioni tecnico-militari, ma della realtà della fine di luglio e dell’inizio di agosto 1914. E di questa realtà lo stesso maggiore Muff dice che ciò che era “privo di senso” dal punto di vista tecnico-militare era politicamente corretto nella misura in cui poiché “stavamo cercando di porre fine alla guerra”. A differenza dei nostri avversari, noi avevamo rinviato ogni misura militare fino alla fine, dando loro così un prezioso vantaggio, in modo che l’ordine di mobilitazione e l’inizio della guerra coincidessero. Si dovrebbe pensare, per i processi,che si svolgono nel tempo, viene presa in considerazione questa coincidenza temporale, non il fatto che l’ordine di mobilitazione e l’inizio della guerra hanno definizioni teoricamente diverse. Il maggiore Muff afferma: “Secondo il piano, lo schieramento dovrebbe seguire immediatamente la mobilitazione per non perdere tempo. Ma secondo il modo in cui sono stati fatti i preparativi, la semplice aggiunta sarebbe stataCommento all’ordine di mobilitazione: Inizialmente lo spiegamento non verrà effettuato, è sufficiente semplicemente portare a termine la mobilitazione. Certamente, secondo tutto quello che si può apprendere dalle dichiarazioni di Moltke, egli non avrebbe fatto questa aggiunta dopo l’emissione dell’ordine di mobilitazione. Perché era dell’opinione che ogni ritardo avrebbe fatto male. Quindi questa affermazione è teoricamente corretta, ma praticamente priva di significato. 94 Il maggiore Muff attribuisce grande importanza al fatto che esistesse un piano per uno schieramento solitario anche a est. Bisogna invece porsi due domande. Innanzitutto perché von Moltke non ha tenuto conto di questo piano al momento della decisione? Il maggiore Muff dirà, poiché ritiene che l’opinione dei politici sia insensata, che l’Occidente rimarrebbe neutrale. Ma poi non poteva dire all’imperatore che quando marciava in Oriente non aveva un esercito potente, ma piuttosto un gruppo disordinato di persone armate e trascurate. E in secondo luogo: se ha detto questo – e lo ha detto – perché non gli è stato risposto: abbiamo anche il piano di spiegamento solo per l’Est? Non c’è bisogno di dubitare che il Maggiore Muff abbia ragione nel parlare di un simile piano di spiegamento sulla carta; Ma a quanto pare Moltke non lo ritenne fattibile per ragioni tecnico-militari nel momento in cui dovette prendere la decisione da lui. Il maggiore Muff dice anche: “Steiner vuole senza dubbio mantenere il suo scudo sulla memoria di Moltke. In realtà, però, gli attribuisce un’enorme responsabilità quando afferma che la decisione di uscire dalla guerra è stata presa attraverso il rigido piano di intervento del Capo di Stato Maggiore Generale. Innanzitutto non ho “rivendicato” nulla di mia iniziativa, ma ho semplicemente riprodotto fedelmente le dichiarazioni di Moltke. In secondo luogo, da questa riproduzione risulta chiaro che la decisione finale, secondo il testo dell’intervista, è stata la seguente: “Alle 11 lui (Moltke) suona… Va direttamente al castello. Guglielmo II… dice: Tutto è cambiato. Il re d’Inghilterra ha appena dichiarato in un nuovo telegramma di essere stato frainteso e di non assumere alcun obbligo né per suo conto né per quello della Francia. Conclude con le parole: “Ora puoi fare quello che vuoi”. Di ciò che riguarda il passaggio attraverso l’Olanda ho già parlato nel n. 17 di questo settimanale. Per quanto riguarda la battaglia della Marna, le frasi dell’intervista si basano su resoconti di Moltkes; Ciò che dice il maggiore Muff si basa in gran parte su conclusioni che, tuttavia, non toccano l’essenza dell’intervista. Perché questo sta nell’enfasi sulla “psicologia” del corso della guerra al momento della battaglia della Marna. Ne ho parlato perché, come fa ancora il maggiore Muff, si sostiene che “il capo di stato maggiore, la cui leadership mancava di mano sicura, era più colpevole del capo della 1a armata”.L’affermazione di Moltke è psicologicamente rilevante per questa affermazione. – Se ci si avvicinasse all’intervista del “Matin” con una mente aperta, si vedrebbe cosa si potrebbe guadagnare dalle dichiarazioni di Moltke per scagionare la Germania. In Francia non se ne ride nemmeno, ma per ora si cerca di discuterne il meno possibile. Perché la discussione giusta porta a cose che non vuoi ancora sentire. In Germania dovresti condurre questo incontro in modo diverso da come fai tu. Ci sarà altro da dire a riguardo in questo settimanale.
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Il fondatore dell’antroposofia (“Saggezza umana”) Rudolf Steiner(1861-1924), a cui si riferiscono le scuole Waldorf, è accusato di antiumanesimo, irrazionalità, razzismo e antisemitismo. L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Steiner giunse alla Società Teosofica, una delle prime correnti esoteriche, come studente. Per Steiner, l’antroposofia era una religione gnostica. Secondo Steiner, inizialmente esisteva solo il divino. In una sorta di caduta in disgrazia, si mescola alla materia, il principio negativo con cui inizia la storia. Le scintille divine attraversano un processo evolutivo, ognuno dei quali è la reincarnazione del suo predecessore. Sulla Terra, le scintille divine prendono forma umana. Lo sviluppo è incarnato in sette razze radice, ciascuna con sette sottorazze. Ad esempio, gli Atlantidei, la quarta razza radice, praticavano l’agricoltura e l’allevamento. Secondo Steiner, il compito della quinta razza radice ariana è sviluppare lo spirito umano. Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: “L’antroposofia contiene una specifica teoria razziale, la dottrina delle sette razze radice e delle loro sottorazze in cui si dice si incarni lo sviluppo umano. La razza radice ariana, i bianchi creatori di spiriti, sono considerati i leader. Gli asiatici, d’altra parte, sono diffamati come decadenti e i neri come infantili guidati dagli istinti. La combinazione della razza radice e degli insegnamenti del karma con le motivazioni tradizionali dell’ateo ebraico si traduce anche in uno specifico antisemitismo nell’antroposofia.Per gli antroposofi, la vita umana non ha fine a se stessa e non ha valore assoluto. Nel “mondo spirituale” di Steiner le persone completano “vite terrene ripetute”. In ognuna di queste vite si deve stabilire un punteggio dell’esistenza precedente e, d’altra parte, si possono accumulare punti in più per il round successivo. L’uomo raccoglie punti in più fidandosi e obbedendo al “leader dell’umanità = Rudolf Steiner”, lasciando che tutta la sua vita, il pensiero, l’azione e il sentimento siano guidati dalla sua “saggezza”. Chi crede che Steiner raggiungerà un livello più alto nella prossima vita, chi pensa con la propria testa deve tornare come “materialista” finché non avrà visto il suo errore.
Nell’opera principale di Silvio Gesell (1862-1930) ” L’ordine economico naturale“ si può leggere nella sua teoria della moneta libera, la presunta soluzione ai problemi capitalisti nell’abolizione degli interessi per mezzo di restringimento monetario e circoli di baratto e nella sua teoria della terra libera, d’altra parte, “libera selezione”. La teoria economicamente assurda di Gesell è strutturalmente antisemita, equivale al capitalismo di Manchester e al darwinismo sociale con l’obiettivo di una sorta di igiene razziale e di allevamento umano. Gesell ha collaborato con antisemiti etnici come Simons o Fritsch. Uno dei più stretti collaboratori di Gesell era il riformatore nutrizionale Gustav Simons. Simons era un membro dell ‘”Ordine del Nuovo Tempio” di Lanz von Liebenfels, che combinava antisemitismo, mania ariana e miti germanici e portava la bandiera con la svastica. Fritsch è stato l’autore del catechismo antisemita “Manuale della questione ebraica”. Con l’introduzione di uno “Schwundgeld”, Gesell voleva evitare che il denaro venisse accumulato e gli interessi venissero sottratti. Il denaro perde costantemente valore e deve essere speso, riscaldando così l’economia. Gesell critica solo il ciclo del denaro (raggiungere il capitale), la produzione, il “capitale creativo” è invece positivo per lui. “Il Chiemgauer” è Schwundgeld, utilizzato da diversi anni in alcuni negozi del Chiemgau (Alta Baviera) per il pagamento delle merci. Le società regionali devono essere sostenute con il denaro regionale. Gli editori (Scuola Prien Waldorf) del Chiemgauer fanno esplicito riferimento alla teoria del denaro libero di Silvio Gesell. Gli euro che riceve il “Chiemgauer Verein” scambiando il “Chiemgauer”, Secondo gli iniziatori, sono investiti in un conto call money con interessi attivi presso la GLS Bank. Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo crivello di natura.” Bilanciare l’influenza della medicina che provoca la “conservazione e procreazione delle persone nate difettose”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà. L’arte medica può quindi solo rallentare la riproduzione, non fermarla”.
Sulla rivista Konkret, Christoph Horst ha scritto sotto Kunst & Gewerbe 12/2003: Not by pennysRudolf Steiner non solo sapeva dei problemi economici che “se entriamo nei nostri portafogli, per esempio, … abbiamo a che fare giustamente con forze ahrimaniche (diaboliche; CH)”, ma anche che il significato di denaro in »Serve and flow«, nel senso che l’interesse rappresenta un male. Gli antroposofi di oggi si sono adattati bene al capitalismo; i loro prodotti (unguenti miracolosi, pietre curative, calendari astrologici, ecc.) generano almeno un profitto sufficiente per organizzare grandi eventi in cui, ad esempio, argomenti come “Lo spirito popolare tedesco ha ancora un compito?” (conferenza autunnale del Società Antroposofica di Stoccarda) sono discussi. Ma poiché l’introduzione dell’euro ha reso più difficile guadagnare soldi velocemente nel ramo esoterico, gli antroposofi hanno trovato un modo per trasformare almeno i patrioti locali e i regionalisti biologici in clienti fedeli: un’iniziativa Waldorf a Prien, in Baviera, ha istituito un »Chiemgauer« fatto in casa oltre all’euro, che può essere scambiato con un rapporto 1:1 nella scuola Waldorf e distribuito nei negozi che partecipano volontariamente. Il principio di una moneta complementare, libera o regionale, adottato dagli antisemiti Steiner e Silvio Gesell, è confuso e per chi pensa “arrimanicamente-materialisticamente” un’impertinenza fin dall’inizio. Gli obiettivi che gli antroposofi perseguono con la loro moneta privata sono quelli abituali delle sette ecologiste nazionali: promuovere la comunità nazionale delle imprese e dei consumatori e rafforzare le strutture regionali. L’iniziatore Gelleri spiega: “Solo i negozi locali possono partecipare, in modo che i soldi rimangano nella regione … Perché un sistema come questo funzioni deve già esistere un collegamento con il paese d’origine.« Il tre percento di ogni »Chiemgauer« sostiene progetti sociali, che i partecipanti sono liberi di scegliere. Per quanto forzato e libero lo sia sempre con gli antroposofi, perché le scelte principali sono ovviamente le scuole e gli asili Waldorf locali. Inoltre, il “Chiemgauer” dà il controllo sui cittadini: “Ci si accorgerebbe se un estraneo acquistasse una grande quantità di Chiemgauer”, spiega con orgoglio Gelleri, sottolineando che solo chi lavora duro e onestamente, anche nella Enjoy il denaro – i falsari non hanno alcuna possibilità. A metà ottobre, il “Berliner Zeitung”, un giornale entusiasta del denaro gratuito, ha riferito che erano già stati stampati 40.000 Chiemgauer, e – nelle scuole Waldorf, ovviamente, si dà valore a metodi il più possibile medievali – tagliati a mano dagli studenti, la metà delle volte su base volontaria, ovviamente. E cosa fanno gli studenti Waldorf con gli euro che accettano quando li scambiano? Secondo i responsabili, sono impacchettati in un conto bancario, presumibilmente presso la banca antroposofica GLS, il punto di contatto centrale per ricchi occultisti. Non sto affatto imputando idee marroni a tutti gli utenti del “Chiemgauer”. Il 95% delle persone che pagano con denaro regionale/Schwundgeld sicuramente non sa nulla di Silvio Gesell e ha soggettivamente le migliori intenzioni. Molti clienti bancari dell’antroposofica GLS Bank credono soggettivamente di fare del “bene” quando sostengono la loro banca. Ciò non cambia il fatto che lo Schwundgeld di Gesell non risolverà alcun problema. Quella teoria del campo libero di Gesell con la sua fantasie di allevamento umano , era ed è reazionario. Chiunque definisca emancipatore l’allevamento umano, non importa a che ora, rinnega se stesso, poiché la “soluzione alla questione della donna” di Gesell è compatibile con NS-Lebensborn e Mutterkreuz . L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Gli insegnamenti disumani di Rudolf Steiner sono diffusi nelle scuole Waldorf. Non è un caso che alcuni insegnanti delle scuole Waldorf siano membri dell’NPD. Se viene a conoscenza di un caso corrispondente, la Bund der Freie Waldorfschulen prende le distanze, ma solo se il caso diventa pubblico.
A https://www.freitag.de/community/blogs/fidelche/silvio-gesellschaft-rudolf-steiner-und-die-braune-sosseil blog è stato pubblicato. In particolare, i commenti di esoteristi come “Ehrlicher” e persone mondane come “thinktankgirl” e “Rahab” sono rivelatori. Dopo questo blog, sono stato disattivato senza una ragione apparente. Ho ricevuto solo un breve messaggio dalla redazione che mi diceva che ero stato disattivato a causa di presunte ripetute violazioni dei termini e condizioni e della netiquette. Non ho mai ricevuto un preavviso o qualcosa del genere. Non ho mai avuto risposta a nessuna delle mie cinque domande agli editori su cosa dovevo sopportare in questo forum. Ad esempio, Rahab mi ha paragonato a Eichmann e al Dr. Mengele. Come nel blog precedente, “Thinktankgirl” ha difeso le teorie razziste ed eugenetiche, usando termini come “alto allevamento della razza umana”, “Diritto di scelta delle donne” o “Redenzione da tutta l’inferiorità di cui l’umanità è stata gravata di cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dai privilegi”, di Silvio Gesell. Con la mia espulsione dalla “Community Friday”, la “Friday Moderation” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, talvolta razziste, della “Comunità del venerdì” e il mio rifiuto degli atteggiamenti anti-israeliani negli articoli editoriali potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”. Con la mia espulsione dalla “Community Friday”, la “Friday Moderation” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, talvolta razziste, della “Comunità del venerdì” e il mio rifiuto degli atteggiamenti anti-israeliani negli articoli editoriali potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”. Con la mia espulsione dalla “Community Friday”, la “Friday Moderation” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, talvolta razziste, della “Comunità del venerdì” e il mio rifiuto degli atteggiamenti anti-israeliani negli articoli editoriali potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”.
Ecco i commenti dei “Blogger del venerdì”:
Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 16:04 Non sono un antroposofo, ma conosco l’ambiente sin dalla mia infanzia e posso solo dire: sono profondamente scioccato da un’interpretazione errata così prevenuta, che non è nemmeno originale, a causa di queste rappresentazioni distorte circolano da molto tempo. Se uno osa esprimere un giudizio su una persona e sulla sua filosofia, e poi un altro simile, allora deve aver letto le sue stesse opere e non accettare giudizi di seconda mano dagli altri! Non è onesto! Sapete davvero che anche gli antroposofi furono perseguitati nel Terzo Reich?
fidelche ha scritto il 20 maggio 2010 alle 17:35@Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 16:04 È vero, non ho letto molti test originali di Steiner (2 libri) e Gesell (1 libro NWO). Tuttavia, la mia presentazione non è distorta. Se è così, dovresti giustificarlo. Conosco personalmente molti utenti del “Chiemgauer”, ho avuto molte discussioni con loro e, non solo per questo, penso di potermi formare un’opinione. So anche che ci sono molti antroposofi “simpatici”. Esempi importanti di questo sono l’ex ministro dell’Interno Otto Schily e Hiltrud Breyer dei Verdi. Tuttavia, nessuno di questi è un argomento per accettare un’ideologia con radici razziali, selezione naturale, antiumanesimo, irrazionalità, razzismo. Sulla pagina degli antroposofi “The Egoists” puoi leggere qualcosa sul periodo nazista dal loro punto di vista. Saluto Fedele
Achtermann ha scritto il 20 maggio 2010 alle 18:19 @fidelche Scrivi: “L’antroposofia è adatta a preparare ideologicamente sviluppi autoritari e fascisti”. Questa tesi è formulata in termini molto generali. Lei è comprensibile per me. Tuttavia, altri termini possono essere usati per la parola “antroposofia”, come Bundeswehr, calcio, confraternita del vino, club di fucilieri. E dovrà sempre essere verificato, a seconda dei punti di vista. Se ciò è possibile, questa tesi può anche essere interpretata come un luogo comune o un argomento di mazza. Forse è a causa di questa argomentazione che oltraggi i blogger. Se invece guardo la tua argomentazione dal lato didattico, riesci a dare vita allo stand del blogger.
fidelche ha scritto il 20 maggio 2010 alle 19:13@Achtermann ha scritto il 20.05.2010 alle 18:19 Ciao Achtermann, quindi non c’è sviluppo fascista nella teoria del calcio – il club di tiro è più difficile. Il mio testo è relativamente breve. Ci sarebbero molte più prove per la mia tesi. L’indignazione di alcuni blogger, che secondo me assomigliano a una cordata, è dovuta alla loro ristretta percezione ideologica. Una persona intelligente una volta le ha chiamate blogger concrete e femministe concrete. Il mio desiderio di discutere con queste persone è rapidamente diminuito. A causa delle loro provocazioni mirate, 3 dei miei primi 6 blog sono stati bloccati. Se leggi i commenti saprai cosa intendo. Nel mio blog di calcio, i blogger concreti non si sono mai occupati di calcio, ma solo di provocazioni. Leggilo e capirai cosa intendo. Nel calcio, i “tifosi” di questo tipo sono chiamati “Categoria C”. Sono aperto a critiche costruttive. Il tuo per esempio. La domanda è perché Achtermann non partecipa ai blogger concreti. Voglio dire, questo ha qualcosa a che fare con il carattere. Ti ringrazio per questo I miei migliori saluti, fidelche
Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:33Sto solo scrivendo qualcosa per tenerti nascosta questa terribile corsa, che è alimentata solo da informazioni di propaganda, così com’è! Devo essere onesto, mi spaventa! Quello che viene da te è puro fascismo! Da dove viene questo odio insensato? Non sai nemmeno che RS ha sviluppato il metodo di coltivazione biologicamente dinamico, secondo il quale molti agricoltori biologici oggi producono prodotti biologici di qualità particolarmente elevata sotto il sigillo “Demeter” e che “l’omeopatia a bassa potenza” è stata sviluppata secondo RS e che gli antroposofi non vendono “unguenti miracolosi, pietre curative e calendari”, ma che in realtà ci sono due aziende di medicina naturale di grande successo a livello internazionale più una, la migliore azienda di cosmetici naturali di sempre, la dott. Anche Hauschka (le compagnie farmaceutiche si chiamano Weleda e Wala) hanno prodotti particolarmente buoni, giusto? Anche il loro linguaggio qui è così odioso e denigratorio (probabilmente tutto è stato copiato) che non voglio nemmeno occuparmi dei dettagli! Posso solo dire: come nipote di due antroposofi fin dall’inizio e come ex studente Waldorf, non ho mai sentito, visto o letto nulla di ciò che scrivi lì! E ho letto alcuni libri di Rudolf Steiner e quindi posso giudicare abbastanza bene il suo modo di vedere la vita. Steiner era una persona molto sottile e profonda, molto influenzata e ispirata da Goethe e la sua visione del mondo si basa sul cristianesimo. Non ho idea di cosa c’entri questo con il fascismo! Vorrei scoprire come parlava questa fiaba di Steiner e perché una volta era lavorata a maglia. Ma non ho fretta e non mi sento obbligato a fare ricerche su questo ora per qualcuno che sta spargendo così superficialmente e senza scrupoli tale sporco falso! So che anche Der Spiegel scrive sciocchezze simili e paragona persino RS all’avido leader della setta Ron Hubbard. Ho scritto una lettera indignata all’editore. Come dicevo, Rudolf Steiner non è il mio idolo personale, non sono un antroposofo, ma lo rispetto come persona e gli sono grato per le cose buone che ha dato al mondo, così come le scuole Waldorf, che sono state le prima, per esempio, dove i ragazzi e le ragazze venivano istruiti insieme, dove non c’erano voti nelle classi inferiori e dove le lingue venivano insegnate dalla prima elementare. L’unica cosa che ho sentito una volta in relazione alle istituzioni antroposofiche e all’era nazista riguarda l’azienda Weleda. Ma non ne so niente e non mi interessava. Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto! Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto! Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto!
luggi ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:41 @Onestamente stai calmo. Finché Fidelche non indica le vere forze sociali del fascismo, tutto è nell’ordine più brutto. Steiner, Gesell e Co. sono responsabili del fascismo; e fidelche riceve gli applausi dei blogger di due giorni che stanno per partire.
Achtermann ha scritto il 21 maggio 2010 alle 6:08 @ luggi mi dispiace tanto! Non capisco. Quindi cosa sono i “blogger di due giorni fuori dalla sinistra”?
fidelche ha scritto il 21 maggio 2010 alle 10:22@ Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:33 Cara signora Ehrlicher, dove il mio testo è “puro fascismo” dovresti dimostrarlo. Alla fine del mio testo scrivo: “L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Gli insegnamenti disumani di Rudolf Steiner sono diffusi nelle scuole Waldorf». Sono un fascista perché attiro l’attenzione sui testi razzisti e disumani di Steiner? Conosco gli agricoltori biologici “Demeter” e talvolta ho discussioni con loro. Conosco Peter Bierl personalmente e gli ho parlato di varie cose. Si prega di leggere il testo collegato da Bierl. Ho letto il libro di Peter Bierl su Steiner. Se aveste letto il suo libro: “Radici, Arcangeli e spiriti popolari, Antroposofia e educazione Waldorf di Rudolf Steiner”, saresti più attento nella tua formulazione. Ho letto il libro di Steiner Der Anthroposophische Weg. Molto difficile, devo ammettere. I capitoli “La guida spirituale delle persone e dell’umanità” o “Gesù e il suo background storico” sono stati molto “produttivi” per me. La “mancanza di spiritualità” non è la causa della miseria di questo mondo. Per un agnostico/ateo come me, le religioni teistiche sono difficili da sopportare. Tutti gli esoteristi, in particolare Steiner ei suoi successori, con il loro razzismo, antisemitismo e ostilità verso i disabili mi provocano un disagio simile, se non peggiore. C’è anche un grande magazzino esoterico vicino a dove vivo, con prodotti di Weleda e Hauschka, “pietre miracolose”, “oli miracolosi”, libri esoterici e patate Demetra. Quando sono annoiato, sto nella sala vendite e ascolto i venditori che hanno conversazioni serie con i loro clienti. Queste conversazioni riguardano davvero pietre curative, arcangeli, fate e molti altri spiriti. Non c’è nessun evento satirico con esso. Lo ricevo gratuitamente e in questo senso anche Rudolf Steiner ha “le sue cose buone”. Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche
Achtermann ha scritto il 21/05/2010 alle 18:13@ Ehrlicher Ehrlicher, scrivi: “Steiner era una persona molto sottile e profonda, fortemente influenzata e ispirata da Goethe e la sua visione del mondo si basa sul cristianesimo. Non ho idea di cosa abbia a che fare con il fascismo!” Può darsi che Steiner fosse una persona sensibile e profonda. C’erano capi di concentramento che, dopo una giornata di lavoro, si dedicavano alla musica classica o si occupavano dei poeti classici. Anche questi avrebbero potuto essere annoverati tra i subdoli e i profondi, non sapendo quali crimini stessero commettendo. Gli antroposofi hanno messo insieme un mondo in modo eclettico. Gli approcci alla vita intellettuale indiana, allo gnosticismo e all’occultismo furono messi insieme in un sistema di pensiero. Furono usati poteri dell’anima chiaroveggenti e furono creati tutti i tipi di miti. Nel dizionario filosofico del cristiano-spiritualista Herder-Verlag (ed. 1988) si trova quanto segue sotto la parola chiave Rudolf Steiner sui suoi insegnamenti: “Sotto l’influenza degli esseri spirituali, la storia del mondo riconduce allo spirituale in sette fasi. Il ruolo decisivo è svolto dallo spirito del sole Cristo, che ha ripreso possesso della terra in Gesù di Nazaret. L’essere umano individuale deve passare attraverso la purificazione allo spirituale nelle rinascite. Le azioni buone e cattive determinano la sorte futura della vita attraverso il karma”. Questo è difficile da capire per un membro non della chiesa, per dirla in modo neutrale. Da un lato, la Società Antroposofica fu bandita nella Germania nazista nel 1935, D’altra parte, parti di questa società hanno cercato di assecondare il fascismo in stile tedesco, usando come argomento la “discendenza ariana” di Rudolf Steiner. Ecco perché tali insegnamenti della vita reale lasciano ambiguità. I destinatari della storia del movimento antroposofico sono quindi in grado di dare interpretazioni diverse, che possono contenere anche interpretazioni politiche contrarie.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:40 @luggi ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:41 Avrei potuto immaginare che fossi vicino all’antroposofia. Ne discuti con il tuo amico DKP e leader sindacale Claus Ludwig? Porgigli i miei migliori saluti, fidelche
luggi ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:24 @fidelche Sono un monista e le tue false accuse nei miei confronti non ti tireranno fuori dalle tue calamità.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:12 @luggi ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:24 Argomenti forti! Rispetto!
Tiefendenker ha scritto il 25 maggio 2010 alle 1:34 @ Achtermann Ottimo commento!!! Grazie mille! La vedo così. L’antroposofia ha sicuramente degli elementi molto positivi, ma anche estremamente discutibili. Questo insegnamento è un pasticcio, non un insegnamento strutturato in modo logico uniforme. MA – i seguenti 3 suggerimenti da parte mia:
1. Steiner non dovrebbe in alcun modo essere inteso come la spiritualità personificata di per sé. Ha dato un contributo…ok, ma è opportuno dare uno sguardo differenziato e critico al suo lavoro, proprio come fa l’articolo originale. Questo è il modo in cui onori il lavoro della tua vita perché mostri rispetto (critico) per esso. 2. Anche la spiritualità non va intesa come identica all’esoterismo. L’esoterismo è una sua forma miticamente trasfigurata, romanticamente borghese e irrilevante (perché non verificabile). Vedo l’esoterismo più come una foschia che offusca i contorni e gli aspetti davvero interessanti della spiritualità. E in un tale sbiadito puoi servire molto le persone credulone, soprattutto se vuoi vendere loro qualche humbuck inefficace a una fiera della gioia di vivere (ad es. pietre di vetro colorate che presumibilmente catturino i tachioni e quindi sviluppino poteri curativi, ecc. ecc.) 3. Io intendo la spiritualità, ad esempio, in modo completamente diverso, vale a dire come la possibilità di riconoscere che possiamo pensare e agire secondo le leggi dell’universo . Questo è un principio che crea contorni chiari ed è verificabile. Se si fa questo, si possono facilmente esporre gran parte della “spiritualità” come spiritualità fraintesa o pseudo-spiritualità, per così dire. Ad esempio, ho riscontrato più volte che negli ambienti spirituali – e qui si può fare ancora il riferimento all’articolo originale – sono diffuse le critiche ai tassi di interesse e alle idee socialiste. Può essere mostrato in modo argomentativo con la logica elementare più semplice, che tali idee sono sostenute esclusivamente dall’ideologia borghese e dal mio principio del punto 3 – spiritualità così correttamente intesa – contrarie a. Ho scritto un articolo più lungo (inclusa la grafica) a riguardo. Se necessario, posso inviare un’e-mail alle parti interessate in formato PDF. A quel punto la differenza dovrebbe essere chiara. Tuttavia, si tratta più di una critica radicale al capitalismo e si distingue dalle sue forme abbreviate di critica e pseudo-spiritualità. Il mio punto di vista (di oggi) (che può cambiare ancora in futuro a seconda delle conoscenze acquisite): la spiritualità può certamente essere intesa come una parte reale dell’evoluzione dell’universo (vedi anche libri di Ken Wilber), ovvero come un’evoluzione della coscienza a tutti i livelli dell’His. Sfortunatamente, ci sono così tante sciocchezze in questo campo e – sì, direi superstizione – che di solito devo sorridere altrettanto di queste sciocchezze, come l’ha giustamente descritto Fidelche… @fidelche “”Mancanza di spiritualità”” è non la ragione del disastro di questo mondo. Ho due prospettive da offrire riguardo a questa tesi: A) Basandomi sulla comprensione convenzionale della spiritualità, direi: Assolutamente correttamente identificato!!! Sebbene la spiritualità possa essere un fattore abilitante per salvare il mondo, è tutt’altro che una condizione sufficiente. Di per sé è poco positivo quanto, ad esempio, la conoscenza. Entrambi possono avere anche connotazioni negative. È risaputo che anche Hitler aveva un consigliere spirituale. E un razzista studiato che ha acquisito molte conoscenze sul suo argomento, è ancora un soggetto spiritualmente (cioè dal punto di vista della coscienza) a basse vibrazioni. Come sappiamo dalla storia, tali credenze tendevano quindi a non potersi affermare nell’evoluzione. D’altra parte, la compassione e l’amore, per citare due aspetti molto semplificati del comportamento sociale positivo, sì (l’amore incompreso per il leader, le persone e la patria può essere deliberatamente escluso da questo a questo punto). B) Secondo lo standard di spiritualità che ho stabilito sopra, dovrei smentire la tesi. Perché: la spiritualità incompresa ha un difetto…altrimenti verrebbe intesa correttamente….e un’altra cosa mi colpisce in questo momento: “Per un agnostico/ateo come me, le religioni teistiche sono già difficili da sopportare” Accordo al 100%. Mi sento allo stesso modo. Anch’io sono ateo. Per me, la fede non ha assolutamente NIENTE a che fare con la spiritualità. Non certo la religione. Le religioni, ad esempio, raccolgono modelli di azione ritualizzati con i quali il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone vengono allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. con cui il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone possono essere allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. con cui il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone possono essere allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. Esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nemmeno nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. Esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nemmeno nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 1:47 “3. Per esempio, io intendo la spiritualità in modo molto diverso, cioè come la possibilità di riconoscere che possiamo pensare e agire secondo le leggi dell’universo. Questo è un principio che crea contorni chiari ed è verificabile.” Non sono spiritualmente incline e lo farò – anche se ho letto il commento in generale con un cenno virtuale – alla frase Im-in-action-with-the-laws-of- l’Universo in ascolto. Quali leggi dovrebbero essere? E quale unisono? Non è un “contorno chiaro” per me. Vivo sul pianeta Terra, di cui la gente non sa ancora abbastanza. Ma abbastanza per viverci ugualmente e felicemente.
Ehrlicher ha scritto il 21 maggio 2010 alle 23:12Mi interessa quanto segue riguardo a entrambi i tuoi atteggiamenti: come è iniziato? Qual è stato il percorso che ti ha portato a questa visione di Steiner e della sua visione del mondo, o antroposofia? E come puoi credere di conoscere queste cose meglio di me, che sono cresciuto con loro? Non tutti sono in grado di comprendere correttamente i testi di Steiner, e di certo non qualcuno che li legge con segni negativi fin dall’inizio! Ma ti dico ancora una cosa: sento nella tua argomentazione una volontà compulsiva, violenta di voler avere ragione e questo mi spaventa! Non ha paura di voi due, ma ha paura dell’intero contingente incomprensibile e spaventosamente perso di simpatizzanti che potrebbero essere ancora in piedi accanto a voi!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:45 @ Ehrlicher ha scritto il 21 maggio 2010 alle 23:12 Non tutti sono in grado di comprendere correttamente i testi di Steiner, e di certo non qualcuno che li legge dall’inizio con segni negativi! Allora per favore aiutami a capire correttamente i testi. Dopo aver fallito nel blog di religione, secondo le femministe concrete, con la “corretta” esegesi biblica, tu ovviamente pensi che abbia problemi con la “corretta” esegesi steineriana. Adesso niente mi sorprende più.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 1:40Ciò che giustamente mi spaventa è il seguente: ho appena appreso qui che ci sono giovani che si considerano “di sinistra”, che, per fanatismo, restringono il loro campo di percezione con tutto ciò che non riescono a capire attraverso lo stesso, con una disponibilità spaventosamente maggiore Contrassegnare l’odio come fascista! Questo è fondamentalmente un potenziale che ho conosciuto solo dall’estrema destra. Questo, Fidel, è ciò che intendo per essere fascista di te. Non ho scritto i miei commenti qui neanche per colpa tua, ma per questa ingiustizia. Non volevo lasciarli così. A proposito, Fidel Castro non mi piace. Penso che si stesse solo approfittando del Che. Ma il nome ti sta benissimo! Non mi restava altro da dire su questo blog.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:33 @ Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 1:40 La tua argomentazione è incomprensibile. Quando scrivo che l’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti, giustificando questo con la teoria della razza radice di Steiner, ad esempio, allora non puoi pensare ad altro che chiamarmi fascista. 1. Cosa ne pensi della teoria della razza radice di Steiner? 2. Credi negli arcangeli, negli spiriti, nelle pietre miracolose? 3. Cosa dici del karma antroposofico (equilibrio dei meriti e delle trasgressioni di una persona – decisivo per la prossima vita)?
4. Cosa pensa del trattamento e della valutazione delle persone disabili da parte degli antroposofi? Se difendi l’antroposofia con tanta veemenza, dovresti anche portare argomenti! Se continui così, mi spaventerai.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:48 Ebbene, voglio sdrammatizzare un po’ quello che ho detto l’ultima volta: non so se dovrei avere paura di Fidelche o aver pietà di lui!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:15 @Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:48 Sei una brava persona. Grazie molto. Le tue argomentazioni dettagliate mi fanno pensare.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:05 Sì, cosa ne faremo? https://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/schulobligation-verletzt/ https://www.freunde-waldorf.de/freiwilligendienste/in-deutschland/satzstellen/ la visione del mondo non è meglio lasciarlo tremare!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:11 @Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:05 e cosa ne facciamo? rudolf-steiner.blogspot Ancora meglio, non lasciare che la tua visione del mondo venga scossa e seppellirti nella sabbia!
Nebelmännchen ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:38 Gli “Amici dell’educazione Waldorf” (secondo collegamento) sanno: >>La vita nelle comunità si è sviluppata dall’idea di base che tutte le persone, con o senza disabilità, hanno personalità complete e hanno diritto a una vita piena e significativa in libertà e dignità. << Bene. Quindi, come si consente alle persone di condurre una “vita significativa in libertà e dignità”? >>Terapia sociale per adulti
Nelle comunità di terapia sociale, la comunità sociale è la base della terapia. Ai portatori di handicap viene offerta una varietà di opportunità per dare forma alla propria vita in modo significativo attraverso il lavoro.<< Ma poi il mio stomaco si gira quando leggo qualcosa del genere.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:48 @ Nebelmännchen Temo che se il nostro f. aprisse una casa integrativa per bambini, scriverebbe qualcosa del genere nei suoi volantini
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:01 @Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:48 Beata Rahab, la tua logica è sbalorditiva. Se critico gli insegnamenti antroposofici, sono, secondo te, responsabile degli ospizi per bambini antroposofici. Sta diventando sempre più folle. Le mie preoccupazioni per te aumentano di minuto in minuto.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:11 non preoccuparti per me! significava una casa per bambini fidelbums ps quando critico gli insegnamenti di Steiner, quindi lo faccio in modo leggermente diverso da te – questo ha qualcosa a che fare con la mia critica un po’ diversa alla religione, weeßte
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:27 @ Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:11 fidelbums children’s homes? Sono nel tuo universo parallelo? Ti è permesso criticare i tuoi dei? Non sei in contatto con gli angeli e i demoni di Steiner con il corrispondente diavolo e gli spiriti nazionali e razziali? Le cosiddette “divinità femminili” e gli spiriti della cosiddetta terza gerarchia steineriana formano una squadra forte, vero? Se ti ricontatterai, fammi sapere. fedele
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:44 @f. lascia che sia, si? Prometto anche: non ti mando l’SPD.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:35In ogni caso, la mia visione del mondo non è più molto traballante. Quello che mi spaventa è il seguente: conosco da molto tempo queste brutte accuse contro Steiner e la sua visione del mondo, dichiaratamente molto idiosincratica, che, tuttavia, non perde mai di vista l’aspetto sociale e mi ricorda fortemente l’agitazione contro Nietzsche negli anni ’70 e ’80. Tuttavia, l’unica cosa che hanno in comune è che la loro sottigliezza, profondità e individualità hanno incontrato molti malintesi durante la loro vita e in seguito. Quindi Nietzsche è stato anche appuntato con questa bandiera marrone dai filistei ed è stato solo negli anni ’90, credo, che è passato attraverso i media che lo stesso Nietzsche non aveva nulla a che fare con l’uso di alcuni dei suoi bellissimi idiomi nazisti. Era piuttosto per sua sorella dalla mentalità ristretta, che era vicino alla destra e amministrava il suo patrimonio. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata alla superficie! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata alla superficie! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. chi può sempre prendere piede in una società così disonesta e superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. chi può sempre prendere piede in una società così disonesta e superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate.
Leif Miles ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:03 @fidelche, ho letto il tuo blog con interesse. Una volta ho provato a leggere Steiner, ho dovuto rinunciare: non gli ero accessibile… 
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:30 @Leif Miles ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:03 Ciao Leif Miles, mi sono sentito allo stesso modo. Leggere Steiner è “pane duro”. Non sopporto la letteratura secondaria Saluti al mondo “normale” fidelche
fruehauf ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:53 Non ci ho nemmeno provato. Le informazioni su RS non sono disponibili senza una comprensione della natura squallida delle sue teorie, quindi sono stato sufficientemente avvertito. Sarebbe un piacere per me accusare un tale fraseggiatore di fascismo ecc. – ma chi prende sul serio queste basi in questi giorni? Forse gli Eso, a cui piace credere in altre cose e non rappresentano un pericolo reale. Le scuole Waldorf e l’agricoltura Demetra, invece, godono di un certo, non immeritato, rispetto negli ambienti più ampi. Quindi preferirei rimanere moderato.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:31 di venerdì: perché i commenti non compaiono effettivamente in ordine cronologico? Penso che questo cambi il carattere della comunicazione!
Ehrlicher ha scritto il 22/05/2010 alle 17:34 di venerdì: Perché i commenti non vengono effettivamente visualizzati nella sequenza corretta in base all’ora? Penso che questo cambi il carattere della comunicazione!
Ehrlicher ha scritto il 22/05/2010 alle 17:37 Oh, se non hai accesso ai testi da solo, puoi sopraffare l’autore con i peggiori sospetti! Anche una morale!
fruehauf ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:56 L’uso della letteratura secondaria non è una questione di moralità.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:05 @Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:37 Potresti confutare le accuse con argomenti. Ci sono razze radice negli insegnamenti di Steiner o no?Una domanda molto semplice. Che ne dici di una risposta?!
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:16 No grazie, non a quel livello!
Achtermann ha scritto il 22/05/2010 alle 18:36Rudolf Steiner dice: “Quando i negri emigrano in Occidente, non possono più assorbire tanta luce e calore come nella loro Africa. (…) Così diventano rosso rame, diventano indiani. Questo perché sono costretti a riflettere parte della luce e del calore. Quindi brilla di rosso rame. Non lo sopportano. Quindi stanno morendo come indiani in Occidente, sono di nuovo una razza in declino, morendo a causa della loro stessa natura, che riceve poca luce e calore, morendo a causa di quella terrena. (…) I bianchi sono in realtà quelli che sviluppano l’umano in loro. Pertanto dipendono da se stessi. Quando emigrano, assumono un po’ le peculiarità delle altre regioni, ma muoiono non come razza, ma come individui. (…) La razza bianca è il futuro,
Achtermann ha scritto un addendum a “Rudolf Steiner dice” il 22 maggio 2010 alle 18:40 Fonte della citazione su Internet: https://www.humanistische-aktion.de/steiner.htm
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:53 8-termann nessuno qui contesterà che il razzismo dei “bianchi” può essere trovato in queste righe. la cosa stupida è che f. usa questo per finire con persone che hanno anche pensato di mandare il proprio figlio a una scuola Waldorf, o quelli che usano lo shampoo Weleda, o altri che conosco non fanno niente o addirittura pensano che potresti essere in grado di farlo… insomma: lo sai che f. si tratta di escludere gli altri e di insultarli a volte nel fischio più alto. vuole un altro tribunale. c’est tout. che non ha nulla a che fare con la critica.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 19:33@Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:53 Beata Rahab, cosa vuoi davvero? Oltre alle provocazioni, puoi anche contribuire con qualcosa alla causa? Qualsiasi argomento, una dichiarazione. Hai letto il mio testo o era troppo lungo per te? Probabilmente tutto questo è molto estenuante per te.Se qualcuno vuole pagare con il “Chiemgauer”, può farlo. Di recente ho avuto una discussione con gli iniziatori del “Chiemgauer”. Puoi parlare con la stragrande maggioranza delle persone. Queste persone, tra l’altro, accettano tutte le mie critiche a Gesells. Molti degli altri partecipanti alla discussione sapevano poco di Gesell ed erano aperti alle mie critiche. Queste persone vedono i pericoli dell’ideologia bruna di Gesell. Ciò non cambia il fatto che i soldi regionali non fanno nulla, ma non fanno nulla. Solo i redattori del Chiemgauer beneficiano. Investi gli euro depositati e riscuoti gli interessi. Le scuole Waldorf e altri progetti antroposofici vengono quindi sponsorizzati con questi soldi. I negozi che accettano il “Chiemgauer” hanno un vantaggio competitivo sui loro concorrenti per un breve periodo. Ma questo è tutto. È più difficile con i seguaci di Steiner. I fanatici esoterici sono irrazionali almeno quanto i fanatici religiosi. Conosco alcuni genitori che mandano i loro figli alle scuole Waldorf. Voglio che lo facciano. Nel nostro sistema scolastico, soprattutto in Baviera, con la selezione probabilmente più estrema rispetto agli altri stati federali, ho una certa consapevolezza che questi genitori non vogliono lasciare i loro figli alla Hauptschule. Questo è solitamente il motivo della decisione di frequentare una scuola Waldorf, almeno nei casi che conosco Rahab, ovviamente non hai la minima idea degli insegnamenti di Silvio Gesell o di Rudolf Steiner. Apparentemente sei completamente vuoto, dal momento che nulla viene da te. Ho notato qualcosa di simile nel mio blog di calcio. Il tuo obiettivo ovviamente è solo che quanti più blog possibili vengano bloccati da me. Stai viaggiando per conto del tuo “divino femminile” o qual è la tua missione? Sigmund Freud sarebbe stato davvero felice con te. Con compassione fidelche
Damian Bold ha scritto il 22 maggio 2010 alle 19:33 Per quanto ne so , la Waldorf School è molto ben organizzata. Sebbene sia stata ripulita dagli “eccessi” di Rudolf Steiner, lo vede ancora come un modello dopo che è dimagrita. – Se un club che ha iniziato nell’area marrone lo facesse, ma non avesse una lobby così grande, avresti più di un occhio su di esso. A causa di tutto l’esoterismo, che appare antiborghese, le cose sono diverse con Steiner, l’antroposofia e la scuola Waldorf. Sbagliato, credo. Le apparenze ingannano e i waldorfiani che conosco non rispondono alle cose mondane e sensate.
Rahab ha scritto il 22/05/2010 alle 19:43 SF? – anch’io con lui, ne sono sicuro. perché non riesci a smettere di insultare? non puoi alzarti senza quello o cosa?
fidelche ha scritto il 23 maggio 2010 alle 11:06 ai “credenti”, indipendentemente dal fatto che siano antroposofi o monoteisti. Ne ho uno in più. Extra per te:
Rahab ha scritto il 23 maggio 2010 alle 11:31 Ci sono alcune domande che devono essere chiarite sulla “salsa marrone”. Ad esempio, questo goysworld.blogspot.com/2008/04/schne-geste-anthroposophen-feiern.html sotto https://www.kamah.org.il/eng/default.asp https://www.krafael.co .il / https://www.bet-uri.org.il/o these biographies.kulturimpuls.org/detail.php?&id=1174 Occorre anche spiegare come sia successo che ci fossero anche antroposofi ebrei. In wiki de.wikipedia.org/wiki/Anthroposophie trovo la frase: “Anche prima del divieto, tutti i membri ebrei avevano rinunciato ai loro uffici nella società. La maggior parte di loro se n’era andata; Altri furono esortati ad andarsene per ridurre al minimo i punti di attrito con il regime”. C’è anche un estratto dal divieto (1 novembre 1935) della Società Antroposofica, che recita: “Secondo lo sviluppo storico della Società Antroposofica, questo è internazionale e mantiene ancora stretti legami con massoni, ebrei e pacifisti stranieri. I metodi di insegnamento basati sulla pedagogia del fondatore Steiner e utilizzati nelle scuole antroposofiche ancora oggi esistenti perseguono un’educazione individualistica orientata all’individuo che non ha nulla in comune con i principi educativi nazionalsocialisti. Come risultato delle contraddizioni tra le opinioni della Società Antroposofica e le idee popolari rappresentate dal Nazionalsocialismo, c’era il pericolo che ulteriori attività della Società Antroposofica avrebbero danneggiato gli interessi dello Stato Nazionalsocialista. L’organizzazione deve quindi essere sciolta a causa del suo carattere antistatale e minaccioso per lo stato”.
Gridano per almeno alcune spiegazioni contestuali. per allora come adesso. E visto che ci sei riuscito, aspetterò…
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:25@Rahab ha scritto il 23/05/2010 alle 11:31 cosa intendi per chiarimento non mi è chiaro. Non sto negando che ci siano donne misogine, ebrei antisemiti o persone di destra di sinistra, ecc. Quindi, naturalmente, possono esserci anche ebrei antroposofici. I medici con un approccio olistico non devono necessariamente essere antroposofi. Non sto dicendo che tutti gli antroposofi siano razzisti. Ci saranno sicuramente molti simpatici antroposofi. Per inciso, è del tutto possibile che l’SS-Oberstumbannführer Müller o Meier abbia avuto rapporti piacevoli, amichevoli e di buon cuore con i suoi vicini negli anni ’30. Non nego niente di tutto questo. Le relazioni tra il dominio nazista e gli antroposofi erano ambivalenti. Achtermann ha già affrontato questo problema qui il 21/05/10. Dalle mie fonti e dalle mie esperienze quotidiane, vedo approcci razzisti, antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita) all’antroposofia, oltre a una “religione” irrazionale ed esoterica che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. approcci antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita), che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. approcci antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita), che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice abbinata alla missione degli ariani, la tesi dell’equilibrio karmico dell’Olocausto e molto altro, sono modi imbecilli di pensare che nel mio non accetto la visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice abbinata alla missione degli ariani, la tesi dell’equilibrio karmico dell’Olocausto e molto altro, sono modi imbecilli di pensare che nel mio non accetto la visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra.
Rahab ha scritto il 24/05/2010 alle 11:38 fidelche che condanni non è una sorpresa. puoi farlo anche tu. solo la spiegazione del perché ci sono ebrei antisemiti oltre a quelli antroposfici – che forse equivale quasi alla stessa cosa, no? – quindi: come può funzionare? me lo devi.
dopo aver letto anche il post di e2m, sospetto che tutto questo sia correlato a Platone. che a sua volta non mi sorprenderebbe affatto. solo – di conseguenza, ciò significa che i sinistri/marxisti – poiché in qualche modo sono basati su Platone – non differiscono molto dagli antisemiti/antroposofi. l’unica differenza sarebbe allora solo che condannano qualcosa di diverso. con l’eccezione delle donne/femminili, non tutte le apprezzano particolarmente.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:47 @Rahab ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:38 Rahab, non so perché ci sono ebrei antisemiti oltre a ebrei antroposfici. Non ne conosco nessuno personalmente, scusa, devi chiedere a queste persone perché e perché…
ed2murrow ha scritto il 23 maggio 2010 alle 18:46 Caro Fidelche, in https://www.freitag.de/community/blogs/ed2murrow/urlaubsplanung-in-runen Avevo dato, tra l’altro, come fonte: Franz Wegener, Das atlantidische Weltbild, Nationalsozialismus und Neuerechte auf die sunken Atlantis, KFVR, Gladbeck, 2001. In esso si tira un inchino dai teosofi agli antroposofi e da lì agli scienziati razziali insieme la loro visione del mondo passata e presente del neopaganesimo. Insomma, la sintesi di un costrutto che risale a poche righe di un frammento di Platone, che la dice lunga sullo spirito febbrile di tali evangelizzatori à la Steiner. Il fatto che le “teorie economiche” vengano messe in pratica anche in questo contesto non dovrebbe sorprendere, soprattutto non nel Chiemgau, dove la frazione di sandalo-sandali di salute ha stabilito la sua base naturale. Mentre gli uomini a Monaco guadagnano soldi, Maman porta i piccoli negli istituti citati (il più vicino è quindi, non a caso, a Salisburgo), che non sono più lì apertamente, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con quel tocco di esoterico, che è molto popolare in questi ambienti. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m chi è sorpreso, a Salisburgo), che non sono più apertamente imparentati, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con il tocco dell’esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m chi è sorpreso, a Salisburgo), che non sono più apertamente imparentati, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con il tocco dell’esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m ma in qualche modo affascinante e diverso, con il tocco esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m ma in qualche modo affascinante e diverso, con il tocco esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m quello che non hai avuto il coraggio di fare tra un diploma e l’altro all’università. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m quello che non hai avuto il coraggio di fare tra un diploma e l’altro all’università. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:38@ed2murrow ha scritto il 23/05/2010 alle 18:46 Ciao ed2murrow, molto corretto quello che scrivi. Non dovrebbe essere una coincidenza che il “Chiemgauer” sia il denaro regionale di “maggior successo”/Schwundgeld, probabilmente mondiale. Presumo che ciò abbia a che fare con il fatto che la regione è una delle aree più ricche della Germania, forse anche dell’Europa. Ho chiesto cosa succede all’interesse sui soldi della chiamata. Secondo gli iniziatori, questo dovrebbe finanziare prestiti senza interessi per le piccole imprese. Il sistema Chiemgauer “funziona” finché non ci sono più aziende che accettano il “Chiemgauer”. Quindi il piccolo vantaggio competitivo è svanito. Nella città X c’è un commerciante di computer che accetta “Chiemgauer”. Ha un vantaggio competitivo rispetto agli altri 10 o giù di lì rivenditori. Poiché Bill Gates non usa “Chiemgauer” per il suo sistema operativo, questo commerciante di computer può pagare i suoi acquisti solo in euro. I suoi dipendenti, presumibilmente volontariamente, ricevono parte del loro stipendio in “Chiemgauer”. Il problema per lui è che non si libererà del suo “Chiemgauer” fino ai quarti. Perde il 2% del valore. Dopo un anno perde il 5% del valore. (contanti dell’iniziativa “Chiemgauer”)
Se i restanti rivenditori di PC prendessero il “Chiemgauer”, non avrebbe più alcun vantaggio. L’assurdità ecologica del sistema non è stata finora riconosciuta. Se hai “Chiemgauer” ma non hai un rivenditore di PC in città che prende “Chiemgauer”, devi guidare per 25 km per acquistare la tua merce. Alcuni Verdi intelligenti (pochissimi) nella regione lo hanno già sollevato. Saluto Fedele
ed2murrow ha scritto il 24/05/2010 alle 13:53 I fornai, i fruttivendoli (della fattoria) e i macellai di cui mi fido avevano fino a poco tempo fa cartellone del Chiemgauer molto grande all’ingresso. Oggi di solito è un’indicazione molto timida che “anche quello” è accettato. Questi sono i piccoli imprenditori che sono abituati a tenere i conti alla fine della giornata ea pensare attentamente a dove si verificano le differenze inventariali, vale a dire nella propria borsa. Il Chiemgauer non è redditizio, ho l’impressione. E cosa dicono i nostri artigiani locali? Un dös twist se wida uovo.
luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 12:38@fidelche Il tuo errore di ragionamento è l’equazione del Chiemgauer con il denaro. Hai descritto da qualche altra parte che hai già Chiemgauer nelle tue mani. Avresti dovuto notare che il giornale dice “buono”. E questo è fondamentalmente diverso dal denaro. Per inciso, il “voucher” è stampato su tutte le cosiddette valute regionali. Con il Chiemgauer viene avviata una procedura secondo il motto economico-finanziario di Schwundgeld, che in linea di principio non è nuovo e non ha nulla a che fare con l’attuale “Schwundgeld” di Gesell (prepagata, carta di credito, ecc.). A mio avviso, è un marketing intelligente che Ch. Gelleri e soci raccolgono con i soldi della regione del Chiemgau. La modalità di definizione delle condizioni per il credito è lasciata alle società e ai club nell’ambito delle disposizioni di legge. Per esempio Alcuni anni fa il credito residuo sulle carte prepagate è scaduto dopo un certo periodo presso le compagnie di telefonia mobile. Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 13:51 @luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 12:38 Non sono sicuro che tutto ciò che scrivi sia serio.
Se sei serio, non puoi aver letto o capito il mio blog precedente e i link su Bierl. Non importa se su di esso è scritto il Chiemgauer Schwundgeld o il voucher. La funzione e l’ideologia del “Chiemgauer” sono decisive. Lo Schwundgeld di Gesell aveva le stesse caratteristiche del “Chiemgauer”. Il motto economico-finanziario di Schwundgeld è identico allo Schwundgeld di Gesell. Gli iniziatori si riferiscono esplicitamente a Gesell! Da un lato, puoi leggere questo sul sito Web di Chiemgauer e, dall’altro, anche i responsabili te lo confermeranno. La maggior parte, tuttavia, prenderà le distanze dalla teoria all’aperto di Gesell. propagandisti Gesell come Helmut Creutz, Kennedy o persone di Chiemgau scrivono su giornali importanti come la rivista della FSU The Third Way (ora Humanwirtschaft), INWO o “Christians for a Just Economic Order” (CGW). Il “Chiemgauer” ha lo scopo di migliorare il capitalismo abolendo interessi, usura e speculazione. Ci sono molti esempi come quello del rivenditore di PC. Naturalmente, il “Chiemgauer” funziona meglio con i prodotti agricoli. L’obiettivo dei guru del denaro regionale è l’introduzione del denaro regionale in tutta Europa. Quasi come successore dell’euro, ogni regione dovrebbe avere la propria valuta regionale. Alcuni stanno già pensando alla previdenza per la vecchiaia con il “Chiemgauer”. Quando tutte le regioni hanno denaro regionale e non ci sono più euro, vengono istituiti uffici di cambio per cambiare il “Chiemgauer” con l'”Hamburger”, ad esempio. I corsi sono diversi e poi ovviamente cambiano. Non hai bisogno di un “Chiemgauer” per fare acquisti a livello regionale, funziona anche con l’euro se ne sei a conoscenza. Se non capisci questo e il precedente, stai commettendo più di un semplice errore di ragionamento!
Rahab ha scritto il 24 maggio 2010 alle 13:59 Lo dico io. Non ho bisogno di uno shekel per fare acquisti a livello regionale. lo fanno anche i dollari.
Rahab ha scritto il 24/05/2010 alle 15:44 e che Israele in tali accordi https://www.guardian.co.uk/world/2010/may/23/israel-south-africa-nuclear-weapons
not with ‘ chiemgauer’ vuole essere pagato non è sorprendente.
luggi ha scritto il 24/05/2010 alle 16:23 @ fidelche sei rimasto bloccato da qualche parte; ma dev’essere passato molto tempo
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:58 luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 16:23 Semplicemente non riconosci il filo conduttore e non scarti la tua unidimensionalità.
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 02:34@fidelche Ottimo esempio alla fine di come fidelche mostra con il suo ragionamento come funziona la spiritualità (coscienza) ben intesa, cioè come l’ho definita al punto 3 sopra descritto. Legare questa coscienza a qualcosa come il denaro o il Chiemgauer, o meglio ancora, abbandonarla, è di carattere feticista. Questo è, a mio avviso, proprio ciò che va radicalmente criticato. Chiunque sia veramente cosciente – cioè spirituale (agendo in armonia con l’universo) – non ha bisogno di questo. Di conseguenza, l’insegnamento e la spiritualità di Gesell si escludono logicamente a vicenda. Conclusione intermedia fino a qui: fidelche risulta essere più spirituale di tutti i suoi oppositori pseudo-spirituali qui (non si può proprio parlare di critici, perché di sostanza c’è poco…)
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 15:13 PER FAVORE NON ANCORA!
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:00 “L’antroposofia è adatta per la preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti”.
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:47@ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 17:00 La frase che citi con approvazione da Fidelche non è altro che la variante abusata di Fidelche della conoscenza che è stata a lungo nota nelle scienze politiche e nella psicologia sociale che la piccola (e alta) borghesia è incline a un sistema di governo da autoritario a fascista, lo sostiene e lo pratica. L’abuso che Fidelche guida con questa consapevolezza è duplice: 1. Fidelche sceglie sempre una certa frazione “in qualche modo (apparentemente) di sinistra” della classe borghese per condannarla del crimine di deviazione di destra con la sua “ideologia speciale” (es. antroposofia). , non rendendosi conto di non avere nulla davanti a sé, come fenomeno sistematico specifico della società borghese nella sua rispettiva veste sociologica. 2) Sospettando in qualche modo ciò, ora sta cercando di ottenere un calcio speciale per la sua truffa assegnando il deficit sistemico a singoli gruppi sociologici che a un certo punto si sono proposti di porre la domanda sistemica e hanno fallito. Fidelche quindi non riconduce l’analisi di questo fallimento alle condizioni storiche reali in cui questo fallimento è avvenuto per la prima volta, ma piuttosto “trasforma” l’ideologia borghese in una teoria di sinistra, che poi smaschera raggiante come borghese. Quindi trova sempre i link “giusti”. Ciò che è rivelatore è che lo stesso FidelChe non può mai affermare in alternativa quali sarebbero i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente come hanno fallito. Questo è il vecchio gioco di prestigio, che mette sempre in tasca ciò che poi “evoca” in seguito. Fidelche è quindi altamente pericoloso anche ideologicamente. Si attracca con i suoi lettori esattamente dove sospettano o addirittura temono il proprio fallimento, ma non possono spiegarlo da soli e con la “spiegazione” di Fidelche ti viene subito “spiegato” il fallimento dell’intero progetto di sinistra, che è quello che poi non si sa più possedere una partecipazione. Non puoi ottenere un sollievo migliore, scusa per arrenderti. Ecco com’è facile formare ideologie reazionarie da destra che presumibilmente provengono da sinistra. Per inciso, uno degli esempi storicamente “più impressionanti” di questo “metodo” per quanto riguarda la legittimazione del governo fascista è stato l’avvocato Carl Schmitt.
Achtermann ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:20@ Uwe Scrivi: “Fidelche è ideologicamente estremamente pericoloso. Si aggancia ai suoi lettori esattamente dove sospettano o addirittura temono il proprio fallimento, ma non possono spiegarlo da soli…”. Allora perché è ideologicamente altamente pericoloso? Se attracca con i suoi lettori esattamente lì – non con me, tra l’altro – dove sospettano il proprio fallimento o solo la paura, allora questo approccio è quello giusto, perché punta ai punti deboli dei presunti critici del capitalismo con un atteggiamento di sinistra. Queste sono le stesse persone che di solito si fermano a metà strada, mostrano spesso tendenze socialdemocratiche, a volte contornate da un tocco esoterico, e pensano di poter pacificare il sistema per tutti i partecipanti al processo economico, anche con l’aiuto di una delle diverse radici del neo -paganesimo ( ed2murrow, 23.
thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 Uno dei più stretti collaboratori di Gesell è stato il riformatore nutrizionale Gustav Simons. Simons era un membro dell ‘”Ordine del nuovo tempio” di Lanz von Liebenfels. Il problema con Fidelche è che omette molto, non cita l’altro stretto collaboratore di Gesell, Georg Blumenthal, che appartiene allo spettro di sinistra e attraverso il quale passava il collegamento con Gustav Landauer che portò alla partecipazione di Gesell alla Repubblica Sovietica Bavarese che anche includeva Ernst Toller ed Erich Mühsam. Landauer viene catturato e ucciso dai Freikorps quando la compagnia fallisce.
Nel 1930, Mühsam rese omaggio a Gesell nel “Fanal” dopo la sua morte. Mühsam fu picchiato a morte in un campo di concentramento nel 1934.
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:06 Uwe Theel ha risposto: “La frase che citi con approvazione da Fidelche non è altro che la variante abusata di Fidelche della conoscenza da tempo nota nelle scienze politiche e nella psicologia sociale, che da sociale La piccola (e alta) borghesia, che è realmente minacciata dal declino e dal declino economico, è incline a un sistema di governo da autoritario a fascista, lo sostiene e lo pratica». Anch’io la vedo così. Non vedo abusi nel suo testo, che poi spieghi che si gira contro la sinistra. Tendo ad essere d’accordo con la lettura di Achtermann. Che un punto meraviglioso e atteso è stato raggiunto.
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:18@ Achtermann on May 24th, 2010 at 21:20 Caro Achtermann, provo a rispondere: Da quanto ho capito, siamo d’accordo sul momento dell'”attracco” di Fidelche, come ho detto io, con “incerto” borghese , forse anche “in qualche modo di sinistra”.La tua conclusione sembra essere che Fidelche li conduce a metà destra con i suoi pensieri a destra, cioè a sinistra. È difficile per me immaginare. La borghesia insicura non dovrebbe essere orientata a sinistra con argomenti volti a dimostrare che la sinistra è suscettibile alle idee fasciste – come afferma ripetutamente e centralmente Fidelche. La sinistra che cade a destra – non ce n’erano mai molti comunque – non tornerà certamente indietro. Tutte le prove empiriche sulla base di massa dell’NSDAP, il fascismo che la sinistra genuina durante Weimar e nella resistenza non è stata in grado di smantellare questa base di massa nella piccola borghesia, nemmeno di ridurla. L’analisi de “L’incapacità di piangere” di Mitscherlich dopo la guerra fornisce lo psicogramma sociale: per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali e critiche, che Fidelche non potrebbe mai fornire. Il fatto che la sinistra a Weimar non diventasse massa abile era certamente in parte dovuto anche alla mancanza di risposte alle domande del tempo, ma questo non era certo a livello di analisi sociale o di teoria: questo era il livello a cui fidelche , seppur del tutto inadeguatamente formato, provato – ma nel concreto contesto economico e ideologico di un sistema in definitiva dominato dal capitalismo con tutte le sue conseguenze (parole chiave: crisi economica mondiale, grande industria, Hugenberg, ecc.) Anche Fidelche non vuole conquistare le forze borghesi direttamente in FC, ma vuole soprattutto turbare la sinistra qui raccolta e ostacolare la discussione in corso per un progetto di sinistra, che tende a farla esplodere. Un problema psicologico individuale che potrebbe eventualmente esistere non è considerato qui.
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:24 Uwe Teel, nella tua risposta ad Achtermann, il cui contenuto va anche a me, descrivi il momento dell'”attracco”. E poi dici apertamente che Fidelche vuole conquistare qualcuno qui. Non leggo che, l’attribuzione di una motivazione alla persona di chi scrive. Il testo usa i testi per argomentare una scoperta. Non di più. Al massimo si aggancia il motivo della riflessione generale. – Sopra hai fatto riferimento a Carl Schmitt, che conosco abbastanza bene. Ma non ho scoperto il suo ‘metodo’ qui.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:58 @Uwe Theel ha scritto il 24 maggio
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:02@Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:47 I rivoluzionari ci chiamerebbero entrambi Salon Bolscevichi. Mi è chiaro chi di noi argomenta in modo più borghese. Chi crede in un “Dio buono” e allo stesso tempo difende le teorie “di sinistra” di Proudhon e Gesell, sostiene da una posizione ingrata, per usare un eufemismo: io attribuirei infatti l’antroposofia alla classe borghese. Gesell è compatibile per la sinistra, la borghesia e la destra. I primi socialisti attorno a Proudhon di sinistra. Feder e il NSDAP di destra. Hanno tutti una cosa in comune: la critica abbreviata e regressiva del capitalismo. Tutti fanno la domanda di sistema, più o meno. Tutti vedono il male nel capitale finanziario. Tutti distinguono tra buon capitale di produzione e cattivo capitale finanziario. Tutti offrono opportunità di attracco per l’ideologia di destra. La tua frase: “È rivelatore che FidelChe non può mai affermare quali sarebbero i momenti positivi di un progetto di sinistra in alternativa, o esattamente su quale strada hanno fallito”. hanno più volte aperto la corretta analisi e critica del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele quali sarebbero in alternativa i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente in che modo è fallito.” non è vero Ho più volte sottolineato la corretta analisi e critica del capitalismo da parte di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele quali sarebbero in alternativa i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente in che modo è fallito.” non è vero Ho più volte sottolineato la corretta analisi e critica del capitalismo da parte di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele Ho ripetutamente indicato l’analisi e la critica corrette del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele Ho ripetutamente indicato l’analisi e la critica corrette del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele discuti di Kondratiev e Clement Juglar.Uwe, tieni la testa bassa! fedele discuti di Kondratiev e Clement Juglar.Uwe, tieni la testa bassa! fedele
Uwe Theel ha scritto il 24/05/2010 alle 23:11 @ Fidelche Fidelche per te ho solo bisogno di un tubo dell’acqua per farti una doccia fredda che fa riflettere quando stai annaffiando il prato. Se ti piace, la chiameremo un’onda Kondratiev. Ora si sta lentamente riscaldando e non ci sarebbe pericolo di polmonite in seguito. tu
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:20 @ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 22:24 Ammetto che non so esattamente cosa vuole Fidelche, cosa vuole vincere, tranne che ha sempre altre persone e io incoraggiamo le persone a leggere i libri che cita e presuppone che dopo aver letto debbano “pensare” come fa lui e poi lo verificherebbe. – Non mi piace niente di tutto questo. ad Carl Schmitt: Quello che volevo esemplificare di lui era che poteva effettivamente scrivere pagina dopo pagina che anche da sinistra si potrebbe pensare, quella è teoria di sinistra e poi è finito, senza alcuna derivazione e nelle frasi più brevi, con la sua legittimazione del “sistema giuridico” fascista.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:24 @thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 “ Non menziona l’altro stretto collega di Gesell, Georg Blumenthal, che può essere attribuito allo spettro sinistro e attraverso il quale la connessione a Gustav Landauer corse, il che portò alla partecipazione di Gesell alla Repubblica Sovietica Bavarese, che comprendeva anche Ernst Toller ed Erich Mühsam. Landauer viene catturato e ucciso dai Freikorp quando l’operazione fallisce.Ho scritto nel blog precedente che Gesell era coinvolto nella Repubblica Sovietica di Monaco. Per tre giorni è stato Commissario del popolo per le finanze nel governo del consiglio. Presumo che tu sappia anche cosa ha detto Gesell nel suo discorso di autodifesa contro i consigli. Il suo rapporto con Landauer non giustifica in alcun modo i suoi legami antisemiti, tanto meno i suoi scritti pieni di razzismo, antisemitismo, eugenetica e darwinismo sociale. Piuttosto, questi fatti sono imbarazzanti per Landauer e Mühsam.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:26 @Achtermann ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:20 Grazie per il commento perfetto. Saluto Fedele
Damian Bold ha scritto il 24/05/2010 alle 23:31 @ Uwe Theel: Ovviamente tutti possono disegnarne qualcosa di diverso dopo averlo letto insieme, questo vale sempre quando si considera la ricezione. Ma resta legato al lettore, alla persona soggettiva. Ma penso che i grandi libri o le opere abbiano un contenuto oggettivo, che la storia della scienza ha perlopiù chiarito. Secondo me Carl Schmitt è stato sempre chiaro, ma anche intelligente. Poteva discutere sul filo di un coltello e aveva “problemi di sinistra” su di esso. È proprio come nell’esercito: il modo migliore per allenarsi è addestrare i movimenti nemici. Non nei loro stessi ranghi.
lause girls ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:39 @uwe theel 1. “Un problema psicologico individuale che potrebbe esistere non è considerato qui.” comunicazione nella fc, comunque, nessun discorso può essere. 2. “Anche Fidelche non vuole conquistare direttamente le forze borghesi nell’FC, ma piuttosto turba la sinistra qui raccolta e tende a interrompere la discussione in corso per un progetto di sinistra”. Sono qui, tra l’altro, per avere una mia foto della posizione di sinistra e quindi astenermi da ogni pregiudizio generale nei confronti di altri blogger.
Uwe Theel ha scritto il 24/05/2010 alle 23:54 @ lausegirl Non so dove ti ho ostacolato secondo te la formazione o – ‘espressione, se esprimo la mia opinione. Inoltre, ho espressamente sottolineato che non volevo osservare ciò che mi avete chiesto di consentire all’esterno. A proposito: se hai notato quanto sia importante per Fidelche il benessere mentale del suo avversario – le sue consolazioni e i suoi desideri di salvezza sono legioni – allora gli sarà permesso pensare per un momento nella direzione opposta. Infine: Non si può comunque parlare di pregiudizio da parte mia, poiché la mia valutazione è stata preceduta dall’esperienza e dall’analisi.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:03 Non posso resistere dicendo: “Esperienza e analisi”, che è quasi buono come “Analisi e critica”, o qualunque cosa siano abbreviati in: alias minuscolo, di corso.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:03 @ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 23:31 Sì, Carl Schmitt era intelligente ma chiaramente fascista. Se ha lasciato problemi, ad es. la soluzione dei conflitti sociali “su di essa”, quindi non con un intento emancipativo, ma per la loro “pacificazione” nel senso del fascismo. Il suo studio del nemico era uno per la sua distruzione e non per la difesa del progetto di sinistra. Questo è il contenuto “oggettivo” dell’opera di Schmitt e nessuna lettura “soggettiva” potrà mai interromperlo o invertire i pesi.
Uwe Theel ha scritto il 25/05/2010 alle 00:13 @ Damian Bold il 25/05/2010 alle 00:03 Non ero così familiare ora. Ma dov’è il problema che Tom Strohschneider scrive lì, per esempio. (vedi: https://www.akweb.de/ak_s/ak550/17.htm )
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 Vedo la stessa cosa su CS. Obiettivo: spaccare la sinistra. Sempre. Anche a Plettenberg mai diverso.
Il nome della rivista mi è venuto in mente solo quando ho visto la combinazione. Il link sembra interessante, non lo hanno nemmeno letto.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 00:22@thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 Addendum: Ernst Niekisch (SPD)., in seguito un fascista e critico di Hitler da destra, ha nominato Gesell People’s Commissioner for Finance. Nell’autobiografia di Ernst Toller, quest’ultimo ha valutato questa elezione come un’espressione di ignoranza e mancanza di chiarezza.Estratti dal discorso di difesa di Gesell all’epoca: .. Il fatto che questo governo sovietico mi scelse come finanziere era la prova per me che non lo era o non ancora sul bolscevismo o sul comunismo agito.. Perché una divisione del popolo in classi alte, medie e basse significa decadenza etnica. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui e i suoi padri hanno tradito il proprio popolo, sul tuo stesso sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi, che combattono il capitalismo e la schiavitù degli interessi, ma altrettanto il comunismo e l’economia comunitaria. .. Fonte
Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Esattamente questo è ciò che non trovo onesto su Fidel: dall’inizio cerca su Google solo ciò che supporta la sua visione personale limitata ed è quello che intendevo per odio. Ed è per questo che non ha senso per me scambiare idee con qualcuno che è negligente e ingiusto, o colpisce ipocritamente le persone che non gli hanno mai fatto nulla. Ed è per questo che comincio a pensare che questa divisione sinistra-destra non sia solo disumana, ma anche pericolosa, a causa di questi fanatici senza cuore. Anche Fidel non è solo.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:07 @Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Anche Hitler, Pol Pot, Karl Moik, Gerhard Löwenthal e Heino non hanno fatto nulla a me personalmente. Comunque li critico. Ho il diritto di farlo perché, a differenza di altri, ho argomenti. Per inciso, Hitler, Pol Pot, Karl Moik, Gerhard Löwenthal e Heino erano e sono fanatici senza cuore.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:30 @Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Addendum alla volontà di odiare?Finora ho solo argomentato, polemizzato e postato con ironia. Quando la mia volontà di odiare irrompe, i miei testi hanno un aspetto diverso. Quando si arriva a questo, vedrai la differenza, ne sono sicuro. Leggi i commenti dei miei avversari sui miei blog precedenti. Se leggi queste ostilità puoi parlare di odio.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 17:46 Ehrlicher ha scritto sciocchezze sconvenienti il 25 maggio 2010 alle 10:41
thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 18:51@ fidelche 25.05.2010 00:22 Estratti dal discorso di difesa di Gesell all’epoca: .. Il fatto che questo governo del consiglio mi abbia scelto come finanziatore è stata per me una prova che non si trattava o non ancora di bolscevismo o comunismo .. Perché una divisione di le persone negli strati alti, medi e inferiori significa decadimento etnico. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui ei suoi antenati hanno tradito il proprio popolo e il proprio sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi contro il capitalismo, la schiavitù degli interessi, ma altrettanto comunismo, economia comunitaria. Puoi darmi una fonte attendibile per questo discorso? In Internet trovo circa 10 siti web (tutti antisemiti e anti-moneta libera) che citano esattamente questo paragrafo, senza preambolo o postambolo, cioè senza ulteriore testo e contesto. Anche le ellissi sono le stesse. Nessuna indicazione di dove questo discorso sia stato tenuto e pubblicato.
Non è abbastanza per me come fonte. E per favore solo fonti primarie!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:06 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:51 Proverò a fornire presto la fonte primaria.
TomGard ha scritto il 27/05/2010 alle 17:53Achtermann, (sulla “pericolosità” dei discorsi di Fidel’scher) uno dei pochi detti ben consolidati del signor Horkheimer, a cui f C’era una consapevolezza abbastanza chiaramente formulata che i passaggi a un atteggiamento fascista e alla formazione fascista sono tutti parte del concetto e dell’istituzione dello Stato democratico e del popolo statale, soprattutto in connessione con il razzismo quotidiano della concorrenza. Inoltre, dico, questa transizione è una caratteristica fondamentale della cultura democratica (popolare) – conoscete il mio riassunto concettuale, sta nell’ideale del superamento della divisione del cittadino in borghese e cittadino, nella riconciliazione di entrambi nel folk compagni, molto ingenui per la società pubblicizzata
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:32 Questa poesia del mio Segretario Generale mi è appena arrivata nella mia casella di posta:
Uwe, tieni la testa bassa!
Lascialo spingere per la conoscenza.
Sei un po’ disgraziato davanti a Dio,
ma non davanti agli uomini.
Abbi pietà delle critiche,
è corretto – e con: sic!
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 03:15Emozionante seguire il blog da qui! Se lo guardo nel complesso, trovo esattamente ciò che è visto da un punto di vista spirituale come uno scambio di energia tra le persone nel processo e comportamenti di reazione di coloro che sono coinvolti.Mi colpisce che alcune accuse riguardanti le sue intenzioni e intenzioni siano ripetutamente espresse troppo allegramente. I signori si conoscono personalmente? – Come osservatore, devo potermi chiedere… Osservo anche che fidelchen riesce costantemente a portare la discussione al livello delle argomentazioni fattuali, ma viene poi ripetutamente attaccato, ad esempio, da Uwe Theel a livello personale con energia negativa . Come è correlato? Uno bacia l’ex fidanzata dell’altro o da dove viene? Puoi e dovresti discutere del contenuto qui… si tratta di conoscere altre prospettive e posizioni e metterle in discussione. Questo è l’unico modo in cui posso formarmi un’opinione su di esso come osservatore. Quando lo guardo, non mi sorprende che quando le persone trovano così difficile a un livello comunicativo così semplice comunicare pacificamente tra loro energicamente allo stesso livello , che poi, al livello molto più complesso della riproduzione sociale, preferiscono aggrapparsi a qualcosa di astratto e materiale come il denaro, piuttosto che lasciare da parte il proprio ego e comportarsi in modo non violento, non separativo e reciprocamente dispregiativo. Il flusso del blog rivela una vera e propria mancanza di spiritualità. Ma – se la mia percezione non mi inganna – non è dalla parte del fidelchen. Altrimenti ottimo e per favore continua così! voglio sapere come va a finire!!!!!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:31@Tiefenkenker Bene, vivo su questo pianeta da mezzo secolo ormai, ma non ho mai dovuto “combattere” con la seguente frase ben intenzionata: Conclusione provvisoria fino a qui: fidelche risulta essere più spirituale di tutti i suoi oppositori pseudo-spirituali qui (da Non si può proprio parlare con i critici, perché lì c’è poca sostanza…) Innanzi tutto vorrei ringraziarvi per i vostri commenti e le vostre analisi. Posso essere d’accordo con quasi tutto. In quanto agnostico/ateo (più ateo che agnostico), ho problemi con la parola spiritualità. Se ho capito bene, la tua definizione di spiritualità ha poco a che fare con la definizione di Wikipedia. Cosa intendi esattamente con “secondo le leggi dell’universo”? Queste leggi includono le scienze naturali, l’economia, ecc. «Non posso fare molto con le cose soprannaturali. Sono un logico vicino alle scienze naturali, che non ha imparato a memoria l’economia marxiana, ma almeno la comprende, che è impegnato nell’umanesimo e usa ogni doppio standard (almeno cerco di essere) un logico e, se Uwe Theel fosse un’ex fidanzata si bacerebbe, sarebbero guai seri.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 @ fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:31 se Uwe Theel avesse baciato un’ex ragazza, ci sarebbero stati guai seri. Sì, Fidelche, quello era un virtuale-spirituale anticipo guidato da te alta percentuale di identificazione autoaggressiva con l’aggressore?, chiede “preoccupato”.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:46 @ Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 non c’è bisogno di preoccuparsi Uwe, è stato solo divertente.fidelche
fidelche scrive il 25 maggio 2010 alle 17:07 Addendum a: 25 maggio 2010 alle 11:31 Devo restringere la clausola subordinata, che è più vicina alle scienze naturali, in modo che non ci siano fraintendimenti… ogni doppia misura più offensivo, allo stesso tempo, ogni convinzione acritica nelle autorità che rifiutano il logico che ha letto la dialettica dell’Illuminismo di Adorno/Horkheimer e il popolo unidimensionale di Marcuse e crede di aver compreso entrambi i libri almeno in linea di principio.
Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47
Ciao Titta! L’ho fatto nel modo in cui mi hai consigliato, ma non è nemmeno giusto. Ora il mio ultimo commento non è sotto Thinktankgirl, ma da qualche altra parte!
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:33 @ Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47 ora il mio ultimo commento non è sotto Think Tank Girl, ma da qualche altra parte! Questo è inevitabile con il software di blogging. Quello che intendi per “completamente altrove” è sempre il punto alla fine del rispettivo sotto-thread in cui fai clic sul pulsante “Commenta”. Puoi riconoscerlo dalla rientranza simile a destra. Per indicare a quale importo ci si riferisce, è consigliabile copiare sempre la prima riga del commento di riferimento all’inizio del proprio commento, eventualmente aggiungendo una “@” (= A:), come faccio qui o. anche fatto. Quindi il destinatario e il commento a cui si vuole replicare possono essere sempre identificati dalla data e dall’ora. saluti
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:21 @ Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47 Ciò è dovuto al briefing di Titta. Il briefing di Uwe Theel del 25/05/2010 alle 11:33 è sicuramente significativamente migliore. Sono pienamente d’accordo con il suo commento. Prima!
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 18:15 a “Come agnostico/ateo (più ateo che agnostico), ho problemi con la parola spiritualità”. Anch’io ho avuto problemi all’inizio – quando ho conosciuto l’argomento tre anni fa. “Se ho capito bene, la tua definizione di spiritualità ha poco a che vedere con la definizione di Wikipedia”. Per questo sì, perché la definizione ivi data (pertanto ho parlato di “comprensione convenzionale della spiritualità” in uno dei due commenti precedenti) è similmente vaga (come per l’esoterismo). “Cosa intendi esattamente con ‘secondo le leggi dell’universo’? Queste leggi includono le scienze naturali, l’economia, ecc.?” Assolutamente. Sono un po’ come Mr. Spock (Star Trek), Mr. Tuvok (Voyager) o Tialc (Stargate), ad es. meditando ma con un pensiero molto logico e come ingegnere molto orientato scientificamente. Anche nella prima festa spirituale Le Violette, ad esempio, è rappresentato tra i membri e gli sponsor un numero impressionante di scienziati, matematici, informatici e professionisti della tecnica. Questa è solo un’apparente contraddizione a prima vista. In verità, stiamo attualmente vivendo un cambio di paradigma, perché le scoperte della fisica moderna (soprattutto la fisica quantistica) stanno confermando e stanno scoprendo quasi “di nuovo” sempre più prospettive che sono note da tempo in alcune parti dei circoli spirituali, poiché ci sono numerose antiche tradizioni a riguardo. L’autore americano Ken Wilber ha già pubblicato modelli categoriali (Holone, modello del 4° quadrante), con cui la nostra comprensione della struttura dell’universo comincia a cambiare radicalmente. …come faceva una volta Karl Marx per le condizioni socio-economiche. Per inciso, anche la “teoria moderna dei valori”, che studio e perseguo da 7 anni, si basa anche sulle sue categorie. A questo proposito, viviamo in tempi molto eccitanti. a “Non posso fare molto con le cose soprannaturali. Sono un logico vicino alle scienze naturali, che non ha imparato a memoria l’economia marxiana, ma almeno la comprende, che è impegnato nell’umanesimo e che attacca ogni doppio standard (almeno io cerco di esserlo).” Noi sembrano aver condiviso la conoscenza parziale di aver vinto. ereditato capacità empatiche estreme o pensare a molte persone anziane il cui compagno di vita è morto e che non osano riferire come sentono intensamente la loro presenza spirituale nel loro ambiente in alcuni giorni perché temono che queste persone siano considerate senili o dementi quando annunciano tali storie di fantasmi – sento spesso qualcosa del genere – un fenomeno quotidiano. Ma c’è molto di più.) …per queste due varianti, “credenza” potrebbe essere semplicemente intesa come un tipo esteso o diverso di elaborazione interna delle impressioni sensoriali da parte del cervello… ac) credenza nel senso di credulone, obbediente , superstizione… quindi la credenza sostituisce quella, per così dire (Pensa. Eccoci di nuovo sulla strada delle religioni o dell’esoterismo. oppure b) La spiritualità fa parte dell’universo… e questa è la mia ipotesi: il nostro vecchio modo di pensare è sbagliato. Il termine “credenza” potrebbe essere frainteso o questo indica che la struttura del nostro universo è semplicemente diversa da come la conosciamo dalla nostra coscienza quotidiana – vale a dire includendo dimensioni superiori, in cui l’energia scorre anche per elaborare informazioni o trasportare. Questo spiegherebbe come funziona effettivamente la spiritualità. Il “pensiero” e la “coscienza” potrebbero non accadere individualmente nei nostri rispettivi cervelli, ma viceversa – il nostro cervello è solo uno strumento biologico di adattamento evolutivo a queste strutture dimensionali superiori dell’universo che ci incorporano, cioè un cervello è semplicemente un ricevitore e Canale, che stabilisce la connessione spirituale con queste strutture. Ciò spiegherebbe, ad esempio, perché le persone possono raccontare esperienze in cui hanno potuto lasciare il proprio corpo e vedersi dall’alto. Anche la reincarnazione sembrerebbe quindi conclusiva, ecc. Il fatto che i processi fisici quantistici avvengano nei percorsi neurali del cervello è già stato più volte ascoltato nei documentari di fisica su ARD e Arte… fino ad ora i fisici semplicemente non avevano idea di cosa fosse sta accadendo davvero, perché e perché. Oppure pensa alla struttura di prova del Cern – dobbiamo costruire la macchina più grande del mondo (27 km di diametro) per capire le particelle più piccole – questa è la spiritualità per come la intendo io. “Affascinante,” avrebbe detto Spock. In breve, la spiritualità è presumibilmente (finora si può concludere solo indirettamente) un elemento costitutivo elementare della materia. Quindi sto guardando questo molto reale e scientifico. Poiché la nostra coscienza quotidiana, in particolare quella dei secoli precedenti, non poteva ovviamente comprenderla, è stata pensata come qualcosa di “soprannaturale”, il che è anche vero in una certa misura, perché di solito non abbiamo sensi per loro o queste capacità sono state perso nel corso dell’evoluzione (o addestrato). In futuro potremmo essere in grado di accedere nuovamente a questi livelli spirituali, o almeno non li escluderemo categoricamente. Questa visione differenziata può essere trovata su wikipedia qui: “Non solo le manifestazioni specifiche della spiritualità differiscono, ma anche la comprensione di base. Quindi sarei d’accordo al 100%. E mi colpisce un altro aspetto, che ancora una volta colma il divario rispetto all’articolo originale: “A peggiorare le cose, i termini religiosità e spiritualità, soprattutto nella letteratura in lingua inglese, sono spesso usati come sinonimi, sebbene siano basati su idee diverse”. lo stesso vale per me notato su “economy” ed “economy”. In inglese, questo si basa solo su “Economics” e probabilmente ogni autore decide spontaneamente come vuole tradurlo. Non c’è da stupirsi che il capitalismo sia nato in Inghilterra e sia stato spesso adottato acriticamente. Si potrebbero intendere i termini in modo diverso, vale a dire “economia” come qualcosa che accade a livello categoriale di ricchezza materiale, mentre per “economia” (a parte le questioni di tempo e di energia) si intende sempre l’economia borghese, politica, cioè la gestione delle merci e la circolazione del denaro – cioè il livello categoriale della ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante? ?? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. ovvero la gestione della merce e la circolazione del denaro, ovvero il livello categoriale di ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante??? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. ovvero la gestione della merce e la circolazione del denaro, ovvero il livello categoriale di ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante??? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:33 Aha.
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 19:06 @Tiefendenker sei qui “Ho scritto un articolo più lungo (inclusa la grafica) su questo. Se necessario, posso inviare un’e-mail alle parti interessate in formato PDF. A quel punto la differenza dovrebbe essere chiara. Tuttavia, si tratta più di una critica radicale al capitalismo e si distingue dalle sue forme abbreviate di critica e dalla pseudo-spiritualità». Mi interessa l’articolo citato. forse me lo puoi inviare tramite la redazione? o tramite una persona che può inviarlo alla mia casella di posta locale tramite un collegamento in un messaggio privato? sarebbe carino!
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 19:30 Interruzione della comunicazione e dietro l’angolo?
Raab ha scritto il 25/05/2010 alle 19:38 n. Non so se Tiefendenker può mandarmi un pm dato che non è registrato come blogger. d’altra parte, non desidero pubblicare qui il mio indirizzo e-mail. Quindi ho suggerito uno o due modi in cui potrebbe funzionare. inteso?
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:11 @Tiefendenker ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:15 Tanto per il signor Spock:
Sono cresciuto con »Starship Enterprise«. Ho visto le prime parti della serie quando avevo 10 anni. Nell’astronave c’era una democrazia moderna, anche se alquanto limitata, nell’interazione tra militare, economia e scienza. L’uomo d’azione Capitan Kirk, il logico e razionalista Mr. Spock e l’umanista Dr. McCoy. I tre si completano a vicenda. Uwe Theel ha 10 anni più di me, probabilmente è cresciuto con l’astronave Orion. Il capitano Dietmar Schönherr fa rispettare il principio del leader. I subordinati di questo eroe non sono in grado di criticare il comandante. Non sono dipendenti uguali. Quindi Uwe Theel ha passato un periodo molto più difficile di me. Questo non dovrebbe scusare Uwe per il suo comportamento. È solo un tentativo di spiegazione. Come scriveva molto tempo fa Sartre, l’uomo è condannato alla libertà e può prendere decisioni libere anche in situazioni difficili. Altrimenti sono d’accordo con Damian Bold, stupito e dico aha. Saluto Fedele
Achtermann ha scritto il 25 maggio 2010 alle 20:59@ Uwe il 24 maggio 2010 alle 22:18 Prima di tutto, non sono qui per difendere FidelChe, può farlo da solo. Continuano a spuntare argomenti contro la sua posizione, il che mi sorprende. E queste argomentazioni sembrano affermazioni, una sorta di a priori su cui non bisogna più pensare, per esempio quando si scrive: “Per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali, critiche, Fidelche non è mai stata in grado di fornirle .” Sembra essere spuntato a priori, solo che non è necessariamente un argomento da parte tua che è critico e razionale. Per me le argomentazioni di FidelChe sono decisamente strutturate in modo tale, non voglio pretendere alcuna razionalità individuale – una contraddizione – da risultare del tutto comprensibili sulla base delle fonti da lui citate. Ma: questo è probabilmente un luogo che rende difficile la comunicazione, quando si discute in questo modo a qualcuno viene generalmente negata la capacità di argomentare. Tu stesso ne hai fissato un altro a priori, per poi proseguire con la tua catena di argomentazioni: “Le sinistre inclinate a destra – non ce ne sono mai state comunque tante – non si gireranno di certo.” Non credo il contenuto di questa frase è corretta. Ma ancora una volta dipende dal punto di vista politico. E questo sembra essere diverso per noi. Personalmente, sono propenso a pensare che le “sinistra inclinate a destra” siano disponibili in innumerevoli varianti. Conto i Verdi tra loro. Solo pochi hanno mantenuto la loro visione critica del capitalismo e di conseguenza hanno lasciato il partito: Jutta Ditfurth, Rainer Trampert e Thomas Ebermann, solo per citare tre nomi più noti. La maggioranza di questo partito è passata al campo pro-guerra piuttosto con calma. E a questo punto posso trarre la conclusione che, poiché i politici di sinistra di un ex partito pacifista autoproclamato che decise di lanciare la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, hanno ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelli di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra. che ha deciso la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, che ha ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelle di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra. che ha deciso la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, che ha ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelle di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:44 In questo contesto, mi viene in mente il contributo di Wolfram Heinrich, che mostra anche il quadro della conferma di Joschka Fischer, che a posteriori può essere interpretato abbastanza. Il tuo punto di vista mi collega ai Verdi, una speranza nella stagnante Repubblica Federale, Achtermann. Quando i tre nominati se ne andarono, Fischer, Trittin e Ströbele rimasero, così come Nachtwei e Volmer. Vent’anni dopo (e proprio come Bündnis 90) si vede chiaramente il carattere devastante dell’andamento della critica. L’intero partito è acriticamente compensato dal parlamentarismo “senza alternativa” di questo Stato. Una lezione che anche le critiche minori ottengono.
Qui ci sono più persone della cerchia della Rivoluzione Conservatrice che sono in questione. Ed ecco che nella maggioranza dei casi la destra ha ricevuto la sinistra in quel momento per recuperare finalmente il ritardo con la modernità, per sopperire al deficit di dignitari del XIX secolo. Le accuse contro Fidelche sono quindi tutte contestualmente errate, e sono dovute principalmente a una diretta errata lettura dei suoi testi. Come se Fidelche fosse letto alla cieca, per un preconcetto.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:13 @ Achtermann on May 25th, 2010 at 8:59 pm Caro Achtermann, affronti due punti ai quali cercherò di rispondere: 1) quelle che tu chiami “presupposti a priori” che impediscono la comunicazione. In sostanza, sono d’accordo con te che quando in una discussione confluiscono ipotesi che sono considerate insindacabili da chi le esprime, ciò rende impossibile qualsiasi discussione, almeno le conduce ad absurdum. Di norma, però, le mie affermazioni sono tesi, che introduco nella discussione proprio allo scopo di verificarle. Certo, lo faccio con un certo grado di chiarezza, è vero che amo l’esagerazione nello scambio di argomentazioni, ma da condurre sempre con correttezza. So per esperienza che nelle conversazioni reali tali conversazioni, se è inteso onestamente da entrambe le parti ed è condotto a livello degli occhi, porta a un numero significativamente inferiore di “incomprensioni” rispetto allo spazio virtuale di un blog. Una mia frase come “Per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali, critiche, che Fidelche non potrebbe mai fornire”. tesi costitutive potrebbero. Per sostanziarlo con l’esempio dei devianti di destra tra le sinistre, che citi nel tuo secondo argomento: 2) Quello di cui scrivi, in questo caso Verdi, credo sia del tutto corretto. Tuttavia, la mia discussione con Fidelche non riguardava se ci fossero o meno casi del genere, ma se la defezione fosse avvenuta, per così dire, perché la teoria di sinistra si è resa suscettibile alla teoria (e alla pratica) di destra e aveva persino un tale nucleo a priori. Ho fortemente argomentato contro questo punto di vista di Fidelche. Inoltre, seguendo i testi di Fidelche, avevo in mente più teorici delle scienze politiche, ecc. che politici. I primi sono in realtà “rari” come devianti, vero? Ora è inutile discutere gli approcci di Fidelche di “critica regressiva al capitalismo”, “antisemitismo di sinistra”, ecc. ancora da questo punto di vista, puoi leggere tutto a riguardo nei blog. Neanche io sono stato l’unico a contraddirlo qui. Credo che Fidelche abbia indubbiamente la sensazione soggettiva di sostenere “sinistra”, anche se dubito, avendo tentato di provare in parte, che lo faccia rigorosamente per ragioni che probabilmente non sono nemmeno accessibili a questa oa qualsiasi discussione sul blog. Questo per ragioni che sono radicate nell’“approccio teorico” di Fidelche, oltre che per ragioni strutturali che il mezzo del blog fornisce come limite. LG ut
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:30Signor Theel, adesso lei è una specie di padre Fidelche che si accarezza la testa, che “ha indubbiamente il sentimento soggettivo”, ma per il quale è “inutile” riparlarne, perché qui ha messo tutto correttamente come “tesi Penso che sia proprio il tuo stile ad essere alienante, almeno per me. E il che rende impossibile una discussione con te, almeno per i blogger che possono capire le interpretazioni di Fidelche. Lei scrive: “Tuttavia, la mia discussione con Fidelche non riguardava se tali casi esistessero o meno, ma se l’apostasia fosse avvenuta, per così dire, perché la teoria di sinistra si rendeva suscettibile alla teoria (e alla pratica) di destra, anche a priori avrebbe un tale nucleo. Ho fortemente argomentato contro questa visione di Fidelche”.
E questo è un fraintendimento su cui insisti da molto tempo. Fidelche non dice che la “caduta” a destra segue da sinistra, teoria sinistra corretta, ma proprio dalla teoria “sbagliata, cosiddetta sinistra”. Ma poi ti difendi quando dici critica regressiva. E impedire una discussione. Penso che tu sia il muro, o che qui ci sia un vicolo cieco in cui potrebbe aprirsi un bivio in una discussione fruttuosa. Ma tu dici che è “inattivo”, che è già stato discusso. – Beh, le discussioni non finiscono mai, a volte ricominciano anche da capo. Soprattutto quando la maggior parte dei testi di partenza viene ricevuta in modo errato.
E puoi anche imparare qualcosa se non metti sempre automaticamente gli stessi calci piazzati prima del passaggio successivo.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:01@ Damian Bold on May 25th, 2010 at 22:30 Mr. Bold, ammetti sempre che il mio “stile” ti aliena, rende “impossibile” per te discutere con me, anche se ho avuto l’impressione che l’avessimo già fatto così abbastanza con successo. Nessuno “deve” rispondere a nessuno qui o parlare con qualcun altro se non vuole. Ma se lo fa, allora deve essere presa in considerazione una risposta. Dal momento che le discussioni non finiscono mai, hai ragione, possono essere continuate se lo desideri. Dicono di poter seguire l’argomento di Fidelche, ma la mia controargomentazione ha reso impossibile la discussione con me. Trovo che questa sia una strana asimmetria, ma ecco qua, così sia. Un esempio: Fidelche accusa i rappresentanti di critiche “regressive” al capitalismo hanno erroneamente distinto tra “buon capitale produttivo” e “cattivo capitale finanziario”. A parte il fatto che non l’ha mai esemplificato in una teoria coerente, dovrebbe prima spiegare, secondo me, perché in realtà non è empiricamente vero per il capitale totale al livello di accumulazione raggiunto e concentrazione di capitale che il capitale stesso – sotto forma di “prodotti finanziari” – è diventata una merce in connessione con GWG’. Poiché Fidelche segue l’analisi di Marx per la forma merce tradizionale, dovrebbe accettarla anche per il “capitale finanziario delle merci”. Ma poi scopre improvvisamente che il puro insegnamento viene violato. Sono punti come questo che mi fanno dubitare se fidelche sta davvero conducendo una discussione teoricamente valida nel senso di una critica dell’economia politica o se non sta facendo qualcos’altro che solo sembra così. Ho sperimentato qualcosa di simile con lui nel campo della teoria letteraria come fonte di prova della coscienza “corretta”. Se ritieni che i testi di partenza siano stati ricevuti in modo errato, dichiaralo e cerca partner di discussione. Distinti saluti
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 23:12 qed. e buona notte!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:29@Achtermann ha scritto il 25 maggio 2010 alle 20:59 tutto ciò che scrivi è corretto. I Verdi sono un ottimo esempio della mia critica. Personalmente e pubblicamente ho combattuto le battaglie con i Verdi molto tempo fa. Non mi interessano più questi partiti (Verdi, SPD) perché non posso votarli, sono obsoleti. Mi interessa la sinistra, con la quale mi sento connesso. Con molte persone, in questo forum e ovviamente nella vita reale, trovo molti deficit, che si possono leggere in tutti i miei blog, ad esempio. Più alcune persone si difendono aggressivamente dalle mie tesi, più queste persone sono in pericolo. Non è un caso che Uwe Theel, Rahab, Godzdak, thinktankgirl ecc. mi attacchino in questo stile. Chi dice, come te, “Non mi sento indirizzato”, vede anche queste possibilità di attracco, le false critiche al capitalismo, ecc., lo giustificano, ovviamente non sono in pericolo. perché.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:42 Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:13 Uwe, hai scritto molto nel mio blog. Tante frasi vuote (eloquente mutismo) da te date. In effetti, sei diventato raro. Hai disperatamente cercato di coprire le tue sconfitte con insulti (es. per via di Chomsky FIDELCHE IST EIN FÄFLERCHER scritto in grassetto in 5 commenti, ripetuto per ammettere finalmente che non era un fake – un esempio tra tanti) Se davvero sei stato preciso , ti sei reso vulnerabile, cosa che poi ho rivelato. Ho praticamente tutti i tuoi commenti cancellati dagli editori sul mio PC. Quando arriverà il momento, terrò i tuoi commenti davanti a te. Gli altri possono quindi decidere chi di noi aveva ed ha ragione. Il mio penultimo blog è stato bloccato con 173 commenti. Il giorno dopo, gli editori hanno cancellato 50 commenti, che ho tutti sul mio PC. 123 commenti sono ora lasciati nel blog di Proudhon. Cosa ne pensi, quanti di questi 50 commenti cancellati sono attribuibili a te? Saluti Fedele
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:46 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:30 .sinistra” teoria. Ma poi ti difendi quando dici critica regressiva. E impedire una discussione. Penso che tu sia il muro, o che qui ci sia un vicolo cieco dove potrebbero aprirsi bivi in una fruttuosa discussione”. Grazie per il tuo commento pertinente, soprattutto per il passaggio citato. Cordiali saluti Fedele
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:52 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:12 qed Caro signor Bold, non so davvero se non hai fatto esattamente quello che presumibilmente faccio sempre? Comunque buona notte
thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo crivello di natura.” Fidelche mescola affermazioni che Testo originale in un contesto diverso e a circa 10-12 pagine di distanza: Il canone di locazione viene prima versato allo Stato “e viene distribuito completamente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione madre “. Appare come punto 6 di un’enumerazione in cui, tra l’altro, tutte le persone indipendentemente dalla razza o dalla religione, sono trattati alla pari. ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf Pag. 50/51 2.1. Il significato della parola Freiland 1. La competizione tra gli uomini può essere combattuta solo su basi giuste e portare al suo alto traguardo quando tutti i privilegi sulla terra, sia privati che statali, saranno aboliti. 2. Tutte le persone dovrebbero avere uguali diritti nei confronti della terra, del globo, e per persone intendiamo tutte le persone senza eccezioni – senza distinzione di razza, religione, educazione e condizione fisica. Ognuno dovrebbe essere in grado di andare dove lo guida la sua volontà, il suo cuore o la sua salute. E lì dovrebbe avere gli stessi diritti sulla terra rispetto ai residenti di lunga data. Nessun individuo, nessuno stato, nessuna società avrà il minimo privilegio. Siamo tutti radicati su questa terra. 3. Il termine Freiland non ammette alcuna restrizione. È illimitato. Ecco perché non esistono diritti internazionali, diritti sovrani e diritti di autodeterminazione degli stati nei confronti della terra. La sovranità sul globo appartiene alle persone, non alle nazioni. Per questo motivo, nessuna nazione ha il diritto di erigere confini e di imporre tariffe. Sulla terra, che possiamo solo immaginare come una sfera nel senso di terra libera, non c’è importazione ed esportazione di merci. Freiland significa quindi anche libero scambio, libero scambio mondiale, scomparsa di tutte le frontiere doganali senza lasciare traccia. I confini nazionali dovrebbero essere solo semplici confini amministrativi, come i confini tra i singoli cantoni della Svizzera. 4. Risulta inoltre da questa dichiarazione sul campo che le espressioni “carbone inglese, potash tedesco, petrolio americano” ecc. intendono solo indicare l’origine di questi prodotti. Non c’è carbone inglese e non c’è potassa tedesca. Perché tutti, indipendentemente dal Paese di appartenenza, hanno lo stesso diritto al “carbone inglese”, al “petrolio americano” e al “potassa tedesco”. Silvio Gesell – L’ordine economico naturale 51 5. La terra viene consegnata ai coltivatori mediante un’asta pubblica di locazione, alla quale possono partecipare tutti, e ciò significa ogni abitante del globo senza eccezioni. 6. L’affitto va all’erario dello Stato e viene distribuito interamente in mensilità tra le madri secondo il numero dei figli. Nessuna madre, non importa da dove venga possono essere esclusi da questi riferimenti. 7. La divisione del terreno dipende interamente dalle esigenze del costruttore. Quindi piccole parti di campo per piccole famiglie e grandi parti di campo per famiglie numerose. Anche ampi terreni per cooperative, per colonie comuniste, anarchiche, socialdemocratiche, per comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge. colonie socialdemocratiche, per le comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge. colonie socialdemocratiche, per le comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge.
9. La sostituzione dell’odierna rendita fondiaria privata avviene in piena compensazione mediante l’emissione di un corrispondente importo di titoli di Stato. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la rendita di base come sicurezza economica garantisce alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di votare, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio di natura. Questa parte è trattata solo 12 pagine dopo in un contesto diverso: p.64/65 Basta mettersi nella posizione di un proletario incinta che non ha nulla di natura intorno a sé dove poter mettere suo figlio per riconoscere che se il l’economia attuale non funziona senza delimitazioni e pensioni di base – quindi le madri hanno diritto a questa pensione di base senza riduzione: Secondo calcoli, che però si basano su documenti incerti, dalla pensione di base potrebbero essere distribuiti circa 40 milioni mensili per ogni figlio di età inferiore ai 15 anni. Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i suoi figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il loro diritto di voto, e non l’insensato diritto di voto politico, ma alla grande selezione a destra. – Non si tratta di obiettivi eugenici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:28 QUESTA è una follia! “Dichiarazioni che distano circa 10-12 pagine dal testo originale” sono interpretate da Fidelche NEL CONTESTO: Esigo l’esclusione dalle scienze, la privazione del titolo accademico e torno alla scuola primaria a tempo pieno via Go!!! Non includere i numeri di pagina!!!!!
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:38 no – questo significa solo che f. deve provare MEGLIO la sua lettura! In particolare: deve dimostrare che nel contesto della storia contemporanea e intellettuale, la frase “Le donne riguadagnerebbero il diritto di voto, e non l’inconsistente diritto di voto politico, ma il grande diritto di voto”. come una! – aveva lo scopo di prendere di mira l’eugenetica razziale e di altro tipo. ed è quindi da intendersi solo come tale.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:45 Per usare un eufemismo: questa è una sciocchezza e non dura nemmeno la lunghezza di un proseminario.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:50 In particolare: la tua frase citata non ha più bisogno di essere chiesta sull’intenzione dell’autore! DEVE essere correlato all’eugenetica e alla teoria razziale in ogni contesto. “Voleva il bene, ma le conseguenze furono terribili. Ecco perché non può farne a meno”. No, non è così che funziona.
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:51 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:28 QUESTO è pazzesco! “Dichiarazioni che distano circa 10-12 pagine dal testo originale” sono interpretate da Fidelche NEL CONTESTO: Esigo l’esclusione dalle scienze, la privazione del titolo accademico e torno alla scuola primaria a tempo pieno via Go!!! Non includere i numeri di pagina!!!!! Non c’è nulla da escludere dalla scienza, poiché non c’è mai stata…
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:52 aha. prova? senza che puoi usare un eufemismo come sniffare il naso. beh, prendilo!
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:58 Se non sai cosa fare, a prova di urlo. Tutto è chiaro come il giorno sulla tavola per i non ciechi.
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica!
Rahab ha scritto il 25/05/2010 alle 22:03 @db prima di coloro che credono nel pensiero magico, certamente.
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:07 Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica! Non sono più sorpreso che la Merkel sia al potere in Germania…
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:08 Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica! Non sono più sorpreso che la Merkel sia al potere in Germania…
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:11 Per favore, chiama solo una volta
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 00:59@ Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:50 Come posso vedere, signor Bold, stai partecipando con entusiasmo alla discussione qui e non sei affatto schizzinoso sulle “impostazioni”. Mi perdonerai se devo aiutare Thinktankgirl e Rahab. Non ho bisogno di ripetere gli argomenti del lavoro scientifico per quanto riguarda la gestione delle citazioni qui. Anche a questo livello Fidelche funziona in modo errato nel senso già descritto. Ma veniamo ora al significato e all’etimologia della parola “Zucht” nella selezione degli allevamenti: innanzitutto vorrei ricordarvi che in tedesco esiste la parola Kinderaufzüge, che non significa altro che allevare figli nel senso che essi ottenere tutto dai loro genitori che insegnano ciò di cui hanno bisogno per imparare a sopravvivere nella vita poiché non è innato; Il fatto che ciò possa accadere anche attraverso stili genitoriali autoritari non toglie nulla alla nostra discussione ora. Potremmo descrivere questo contenuto anche con la parola “educazione” (dei figli), infatti Eschilo nel IV secolo trovò il termine παιδεια (paideia), che all’epoca era usato proprio con questo significato, letteralmente tradotto come “educazione dei figli “. Il termine ha poi conosciuto un’espansione nel corso dei secoli fino a diventare un termine per l’istruzione generale in generale ed è in circolazione dal XVI secolo. nel termine enciclopedia (enkyklios paideia) nel senso della raccolta di tutta la conoscenza. Quindi, quando Gesell qui parla di “selezione”, intende esattamente nel contesto che la thinktankgirl ha già sottolineato di voler dare la libera scelta alla donna libera, come ha voluto crescere, educare ed educare i figli che ha voluto mettere al mondo con una libera scelta degli sposi, senza essere determinata dagli altri. a tal fine dovrebbe essere materialmente assicurato. L’equivoco di voler interpretare qui “selezione” come un termine chiaramente razzista, a prescindere dal contesto testuale e dall’etimologia della parola – semplicemente perché è stato usato impropriamente in altri contesti – non testimonia in realtà un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze. in realtà non testimonia un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze. in realtà non testimonia un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze.
Damian Bold ha scritto il 26/05/2010 alle 08:58 Bene, allora alleva ulteriormente la selezione della nuda etimologia senza criticare il linguaggio, la teoria e la società. Chiudo subito la discussione perché non ci sarà più! in partenza. Buonanotte (questa mattina metaforicamente + etimologicamente)
Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:09 . Sapevo che se avessi letto Gesell, non l’avrei letto nemmeno come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia. ma questo ci porterebbe in contesti completamente diversi. e non sono interessati a f. non qui e ora. e probabilmente non altrimenti.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:14 @Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:59 1. Non mi metterei in bocca la parola allevare bambini. Gesell parla di “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere” o “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da maleducazione, che è stata guidata dal denaro e dai privilegi per migliaia di anni” Leggi il mio commento dal 26 maggio 2010 alle 10:40 3 Eschilo visse 1600 anni fa. Gesell morì 13 anni prima che Hitler salisse al potere. Pensa a cosa significavano le parole, eugenetica, NS Lebensborn, croce della madre, “salvezza da tutto ciò che era inferiore” nel 3° Reich. Che tu difenda il darwinismo sociale e il razzismo di Gesell non mi sorprende più. Non farti pendere la testa Uwe, usala per pensare Saluto fedelche
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 13:38@fidelche ha scritto il 26.05.2010 alle 12:14 1. Non mi metterei in bocca la parola allevare figli. Sai f. prima di pensare a che tipo di parole ti metti in bocca, dovresti pensare al pensiero nella tua testa, se puoi. In ogni caso, la parola “allevamento” risale per la prima volta a quella di Eschilo nel IV secolo. menzionato per iscritto. Nei dizionari, che hanno anche definito il quadro di significato per Gesell, sotto allevamento (< 8° secolo) c’è ed è nd. allevamento, ahd. zuht. Morfologicamente equivalente è gt.us-tauhgts ‘completamento’. Trasferimento precoce di significato dal concreto ‘tirare’ all’astratto ‘educare’. Per questa razza, razza mhd., ahd. Collettivo: Gezucht, Verbo: allevare, Aggettivo: casto Nndl. salviette. L’abuso del fascismo non è nella parola, ma nella volontà e nelle possibilità pratiche di chi ne abusa. Se Gesell non si è avvicinato affatto all’obiettivo di sinistra dell’emancipazione con il suo modello, allora non è certamente perché avesse in mente la misantropia industriale dei fascisti, ma probabilmente perché in qualche modo – forse ancora di matrice borghese – aderì a una convinzione in progresso, che hai detto di sì mi ha lasciato anche se mi dici di non abbassare la testa.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 15:52@Uwe Theel ha scritto il 26/05/2010 alle 13:38 Uwe, non si tratta solo della parola allevamento. Ma sull’allevamento umano. Gesell voleva allevare un essere umano d’élite. L’efficiente (di successo) dovrebbe procreare. L’inabile non deve procreare. Voleva un “superuomo” con i suoi ideali. Secondo Gesell, “Tutti i mocassini fratelli e zingari” si estingueranno (e dovrebbero). I deboli ei malati non lo interessavano particolarmente. Silvio Gesell: “Nell’ordine economico naturale, la selezione attraverso la libera concorrenza, che non è più forgiata da alcun privilegio, è tutta guidata dalla prestazione lavorativa personale… Perché il lavoro è l’unica arma delle persone civili nella loro ‘lotta per l’esistenza’ . (…) Ma non c’è dubbio che la libera concorrenza favorisce l’adattamento e si traduce in una migliore riproduzione”. Tale “politica razziale”, scrive Gesell, “non deve essere vincolata agli stati, ai confini nazionali o alle leggi statali. La politica razziale è una questione personale di ogni individuo
Persone”. Gesell trae questa “politica razziale” da presunte leggi eterne della natura: “Ma queste leggi vogliono la concorrenza. Lo sviluppo benefico, l’allevamento elevato, possono avvenire solo attraverso la concorrenza, che si svolge principalmente nella sfera economica. Pertanto, chi vuole preservare le leggi dell’allevamento della natura nella loro piena e miracolosa efficacia deve predisporre l’ordine economico affinché la competizione si svolga davvero come la natura vuole, cioè con le attrezzature fornite dalla natura, con la completa eliminazione dei privilegi. Il successo della competizione deve essere dovuto esclusivamente a qualità innate, perché solo così la causa del successo sarà trasmessa alla prole… Allora si può sperare che col tempo l’umanità sarà liberata da tutto ciò che è inferiore,
Il concetto di campo serve obiettivi eugenetici. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Secondo Gesell, il “ritorno delle donne all’agricoltura” è “la soluzione più felice alla questione delle donne”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la rendita di base come sicurezza economica garantisce alle donne “il libero suffragio… e non l’insensato diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio della natura”. medicinali che effettuano la “conservazione e la procreazione dei nati difettosi”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chiunque usi termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere la loro scelta naturale” o “la redenzione da tutte le cose inferiori che sono state usate per migliaia di anni dal denaro e la cattiva condotta condotta dai privilegi ha gravato sull’umanità” per citarne solo alcuni, chiama emancipatori, squalificati per usare un eufemismo.
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:08 @ fidelche il 25 maggio 2010 alle 23:59 Leggilo qui https://www.freitag.de/community/blogs/fidelche/silvio-gesellschaft-rudolf- steiner-und- die-braune-sosse#comment-123595 allegra e rinfresca il tuo piccolo.
thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 09:32 @fidelche fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chi definisce “alto allevamento della razza umana”, ” diritto naturale delle donne di scegliere” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dal privilegio” per citarne solo alcuni, lo chiama emancipativo, si squalifica, per mettere è leggermente.
Fidelche Stai affermando qui cose e collegamenti che non ho scritto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02 >/b>: non mi sono espresso né nell’espressione “alto allevamento del genere umano” né in “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta guidata da denaro e privilegi per millenni”, né ha usato la parola emancipativo. Ho citato il “diritto di scegliere le donne” delle donne come paragrafo completo, ancora qui: ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf
P.64/65 Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i propri figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il diritto di voto, e non quello politico senza senso
diritto di voto, ma al diritto di grande selezione. – E ho scritto di questo nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02 Non si tratta di obiettivi eugenici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Fidelche, per favore non diffondere falsità sul mio post! Cerca solo di lavorare in modo pulito scientificamente. O le tue tesi non reggerebbero? Grazie! Inoltre, non hai ancora fornito una fonte primaria per il discorso di difesa di Gesell.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 10:40 thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:32 Come promemoria, una frase dal tuo commento (ora cancellato) nel mio blog precedente il 18 maggio 2010 alle 9:09 am: “Quello che sembra reazionario oggi, era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”.
Il 25 maggio 2010 alle 21:02 hai scritto quanto segue: Non si tratta di obiettivi eugenetici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non l’insensato diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio di natura”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà. L’arte medica può quindi solo rallentare l’allevamento elevato, non fermarlo”. Nel suo libro “The Degraded State” (1927), Gesell sottolinea l’allevamento di “forza, salute, spirito, bellezza” come obiettivi sociali. Le donne devono sottomettersi a questo, la contraccezione è cattiva perché poi manca il “materiale selettivo” umano. Nella sua utopia, le donne crescevano i loro figli in comunità speciali e viaggiavano di tanto in tanto per cercare uomini eugenetici di valore e permettere loro di fecondarli di nuovo. Silvio Gesell presume che il principio dell’outdoor si diffonderà in tutto il mondo grazie ai suoi vantaggi economici. Gli Stati che rifiutano e continuano a consentire i profitti del monopolio, scrive, “attirerebbero nel paese le persone timide nei confronti del lavoro di tutto il mondo… Tutti i fannulloni, I fratelli Sun e gli zingari si trasferirebbero in luoghi dove le risorse naturali venivano vendute all’estero con le pensioni”. Queste affermazioni sono socialmente razziste. (Fonte Peter Bierl, vedi link) PS: ho già scritto che invierò la fonte primaria del discorso di difesa non appena l’avrò.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 @ Fidelche Non stravolgere le cose di nuovo! Nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02, mi hai accusato di -“superbreeding della razza umana”, -“suffragio naturale delle donne” _”Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata maltrattata per migliaia di persone di anni da denaro e privilegi gravati” come emancipatori.
Vi esorto ancora una volta a ritrattare questa affermazione in quanto non è vera. Anche nel secondo commento che citi, anch’esso proveniente da un altro blog e quindi arbitrariamente inserito in un contesto che non esiste, il collegamento viene da -“alto allevamento del genere umano”, -“genuino suffragio femminile” – “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui le persone che sono state guidate da denaro e privilegi per migliaia di anni – non prima “emancipatrici”!
18/05/2010 alle 09:09 “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto estremamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” E ancora hai la connessione sbagliata costruita! Metà del resto del tuo post è costituito da cose che già so, a cui ho già risposto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02. Non capisco perché stai citando l’intero paragrafo di nuovo alla lettera.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 @ Fidelche Non stravolgere le cose di nuovo! Nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02, mi hai accusato di -“superbreeding della razza umana”, -“suffragio naturale delle donne” _”Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata maltrattata per migliaia di persone di anni da denaro e privilegi gravati” come emancipatori. Vi esorto ancora una volta a ritrattare questa affermazione in quanto non è vera. Anche nel secondo commento che citi, anch’esso proveniente da un altro blog e quindi arbitrariamente inserito in un contesto che non c’è, il nesso deriva da -“alto allevamento del genere umano”, -“genuino suffragio femminile”.
– “Redenzione da tutti gli inferiori, con cui le persone che sono state guidate da denaro e privilegi per migliaia di anni – “emancipatori” non prima!
18/05/2010 alle 09:09 “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto estremamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” E ancora hai la connessione sbagliata costruita! Metà del resto del tuo post è costituito da cose che già so, a cui ho già risposto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02. Non capisco perché stai citando l’intero paragrafo di nuovo alla lettera.
fidelche ha scritto il 26/05/2010 alle 12:04 @thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 prendo atto che hai “superbreeding della razza umana”, “suffragio femminile”- “redenzione da tutti l’inferiore con cui per millenni l’allevamento sviato guidato dal denaro e dal privilegio ha gravato sull’umanità” almeno non fino ad oggi emancipativo. Cosa, allora, secondo te, sembra reazionario di Silvio Gesell oggi? La “pensione della madre”, “il diritto di scelta”, che “le donne compensano l’influenza dannosa della medicina”, è, secondo lei, emancipativa, ho capito bene, giusto? PS: Ovviamente il blog precedente trattava esattamente dello stesso argomento riguardo a Silvio Gesell.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:22 Sono curioso fino a quando qualcuno non pronuncia qui la seguente frase: “… Ma Hitler ha costruito le autostrade…” Sono preparato a tutto. Su quasi tutto…
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 12:23 sì sì sì – e se f. è ‘continua a leggere’, allora finiamo con il fatto che il femminismo/anarchismo, che si fa strada attraverso tutto questo pasticcio di utopie maschili, non è altro che antisemita strutturale. l’intenzione critica non aiuta nemmeno a lavorarci, perché…
sì, perché è quello che infastidisce particolarmente il f. l’intenzione critica potrebbe in definitiva confrontarla, la f., con il fatto che le sue idee di emancipazione soffrono di un errore strutturale paragonabile a quello dell’antisemitismo strutturale da lui così ferocemente combattuto. e f. non lo vuole.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 13:59 @ fidelche ha scritto il 26/05/2010 alle 12:04 Prendo atto che tu “alto allevamento del genere umano”, “suffragio femminile” – “redenzione da tutti gli inferiori con cui per migliaia di anni l’incrocio di razze guidate da denaro e privilegi ha gravato sull’umanità” almeno non a partire da oggi emancipativo. No, devi farci sapere che nel mio post del 25/05/2010 alle 21:02 non ho affatto -“allevamento del genere umano”, -“diritto di voto per le donne” _”Redenzione da tutte le inferiore, con cui le persone sono state fatte di soldi per migliaia di anni e la cattiva condotta prerogativa ha gravato sull’umanità” così emancipativo come insinui nel tuo post del 25 maggio 2010 alle 23:59:
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59@thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha guidati da denaro e privilegi per migliaia di anni” per citarne solo alcuni, emancipatori, squalificati, per usare un eufemismo. Inoltre, nel mio post non ho nemmeno usato le espressioni “alto allevamento del genere umano”, “ibridazione del genere umano” ed emancipatorio. È una tua libera invenzione. Le ho chiesto più volte di correggere i fatti. Nel tuo post di cui sopra del 26/05/2010 alle 12:04, affermi inoltre che ho fatto queste affermazioni fino a ieri. Nel frattempo devo presumere
Friday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti
, Il tuo team della community Freitag
weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 @fidelche Grazie per aver avviato questa discussione. Devo aver interpretato male i tuoi primi blog che ho letto qui, mi sembravano solo provocatori. Come se volessi mostrare a sinistra dove si trova il martello dall’esterno. Vedo ora che vuoi affinare la consapevolezza della sinistra e sollevare argomenti tabù in questa comunità. Mi piace.
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 10:58 @ weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 “Penso che sia buono”. , 2010 asciami, venerdì concreto!
Condivido con la presente il mio messaggio concreto con Concrete Friday: i falsi conigli19 possono ancora chiamare stupidaggini2 internamente, ma Kühn vuole lasciare il pavimento più stupido e concreto del mezzo di opinione. Fatta eccezione per una dozzina di blogger nella comunità, trova solo stronzi lì dove non ha nemmeno più voglia di riempire. Esigo la mia scomparsa dal luogo in cui avrei preferito non essere mai entrato perché è diventato un luogo di menzogne attraverso il mezzo dall’alto. Vi odio tutti e vi auguro la peste.” dove ha scritto, SAPPIAMO TUTTI dove siamo ora, giusto?
thinktankgirl ha scritto il 26.05.2010 alle 12:17 @weinsztein L’argomento in sé è molto interessante, come e quali tendenze di riforma sociale si sono sviluppate, che poi tlws. fu preso dai nazisti. Tuttavia, le connessioni sono molto più complesse e multistrato di quelle rappresentate da Fidelche.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 15:29 @ weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 Grazie per le parole incoraggianti. Posso sempre usarlo. Un saluto alla Turchia. fedele
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 04:31 e cosa porta alla coscienza il seguente dialogo? fidelche (ospite) – 25 maggio, 12:13 Femministe concrete Le femministe concrete reclutano molto diligentemente. L’istruzione dei nuovi combattenti può essere migliorata. Titta è sopraffatto nel “reparto istruzioni” e dovrebbe essere sostituito a breve. lektoratkuehn – 25 maggio, 20:00 Trasporto cemento Temo anche che – come è consuetudine nel mondo del cemento – venga trasportato verso l’alto. – C’è da sperare che presto vada in paradiso. fonte: lektoratkuehn.twoday.net/stories/mit-humor/#comments tramite: fidelchescosmos.blogspot.com/
Damian Bold ha scritto il 26/05/2010 alle 09:10 Leggendo il tuo link, Rahab, ti accuserei di una falsa citazione che taglia fuori il contesto più importante e il discorso pedagogico di razza qui. Ma una buona notte a Theel anche a te stamattina. (cioè l’addio 4ever da questa discussione)
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 09:18 che, mio Dio, non è il “mio” collegamento. ecco a cosa si collega fidelbums! quindi il “suo” collegamento. Ho deciso di seguire questi link insieme a una domanda. Non sono disposto a investire di più nei blog di f’sche.
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:40 È “il tuo link” all'”URL di un altro”. Tu colleghi, e poi sei link, come sempre da quando ti ho conosciuto. Molto sfortunato per la comunità.
hibou ha scritto il 26/05/2010 alle 10:49 I blog di Fidelche sono quelli in cui si trova principalmente Rahab……
Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 11:02 oh mio uomo delle piastrelle!
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:41 “Kachelmann” in realtà chiede delle scuse.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:44 perché? sei un uomo delle piastrelle? vai, fatti un bel sonno di bellezza! forse sarà qualcosa con il vicino.
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:51 Non sai nemmeno cosa sia la bellezza. Inoltre, posso resistere più a lungo finché non cadi.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 17:17 @Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:09 “Non leggerei Gesell, se lo leggessi, come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia”. Sono contento Rahab che tu abbia la curva. Forse puoi aiutare la tua thinktankgirl e il nostro Uwe a uscire dai guai. PS: Basta chiedere cosa intende Gesell in termini concreti quando scrive “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora” Cordiali saluti, fidelche
Rahab ha anche scritto il 26 maggio 2010 alle 17:29 : oh my tile man! questa volta come una melma.
puoi… beh, lo sai…
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:42 “Kachelmann” al giorno d’oggi chiede delle scuse.
Achtermann ha scritto il 26 maggio 2010 alle 17:44Qual era la funzione del dramma rappresentato di recente in NRW, chiamato negoziato di coalizione? Due presunti partiti di sinistra (SPD, Verdi) hanno cercato di mostrare i deficit democratici del terzo partito nella potenziale federazione implicando una mancanza di comprensione dei processi democratici. Un mezzo tipico della politica di destra è stato utilizzato per stilizzare la sinistra come nemici dello stato. In questo caso, sono state richieste scuse per uno “stato ingiusto” di una forma di governo scomparsa che si definiva socialista. Questo kowtow richiesto e probabilmente anche eseguito aveva solo lo scopo di spostare una parte della sinistra fino al terrore di stato stalinista. Abbastanza spesso, i socialdemocratici e gli stessi Verdi hanno dovuto soffrire di questo disagio, oggi siedono sul banco del pubblico ministero, sporgere denuncia politica. Entrambi i partiti di sinistra hanno utilizzato schemi argomentativi tipici di destra, non esoterici, ma del dipartimento antiterrorismo alla maniera dell’Ufficio per la protezione della costituzione.
koslowski ha scritto il 26/05/2010 alle 21:26Stai confondendo le cose lì: 1. L’incontro di RotGrünRot a Düsseldorf non riguardava i negoziati di coalizione, ma i colloqui esplorativi. 2. SPD e Verdi non hanno dichiarato i LINKE in NRW come “nemici dello stato”, ma si sono rifiutati di formare una coalizione con un LINKE che ha difficoltà a chiamare una dittatura una dittatura. Se è vero che questo ha portato il LINKE “vicino al terrore di stato stalinista”, allora questa è una conseguenza del rapporto poco chiaro di parti del LINKE con la democrazia. 3. Oggi, grazie a Dio, va da sé che i socialdemocratici ei verdi possono essere anche pubblici ministeri in questi giorni. 4. Che i democratici si difendano dagli estremisti di sinistra e di destra, anche con i mezzi della sicurezza dello Stato e della procura, è (rispetto alla Repubblica di Weimar) un progresso storico. A parte questo, penso che la sorveglianza di parti del LINKE da parte dell’Ufficio per la Protezione della Costituzione sia una reliquia della Guerra Fredda e uno spreco di denaro dei contribuenti. Ha molto più senso fidarsi del processo di chiarimento all’interno del LINKE.
Achtermann ha scritto il 27/05/2010 alle 21:26 @ Koslowski Koslowski, la tua impressione è ingannevole. Non sbaglio niente. In questo contesto è irrilevante se questo ora si chiami negoziati di coalizione o, in neolingua, colloqui esplorativi. Cerca di capire di nuovo i miei pensieri. Certo, i Rossoverdi non hanno dichiarato la sinistra nemica dello Stato dicendo: “Voi siete nemici dello Stato.” No, non è così che si fa. Stai chiedendo un giudizio di valore di poche parole su uno stato che non esiste da oltre 20 anni. La presidente del Partito di sinistra del Nord Reno-Westfalia aveva quasi 16 anni quando la RDT fu annessa! Forse puoi pensarci. Tali confessioni sono state richieste per decenni a un politico socialdemocratico di nome Brandt per renderlo un nemico della costituzione nell’ufficio statale. Fra quelli chi ha richiesto questo era un primo ministro bavarese di nome Strauss. Ha detto: “Il signor Brandt dovrebbe dire cosa ha fatto negli anni ’30, dovrebbe dire ancora da che parte stava nella guerra civile rosso-spagnola e cosa ha fatto!” viviamo in una forma di governo ideale quando si scrive che la sinistra ha un rapporto poco chiaro con la democrazia. Non la penso così. Tendono ad essere critici perché questa forma di governo è una democrazia sulla carta, ma affrontano le contraddizioni che sembrano esistere tra la costituzione e la politica reale. Vedi articolo 14; 2 del GG: “Obblighi di proprietà. Allo stesso tempo, il suo uso dovrebbe servire il bene pubblico”. Come la nostra democrazia affronta questo articolo, dovrebbe esserti diventato chiaro ormai. Ma non distinguiamo nemmeno tra la politica di sinistra e quella di destra, perché equipara l’estremismo di sinistra a quello di destra, come fanno sempre i conservatori politici di destra. E con questo non solo commetti un errore se ti viene ricordata la resistenza comunista nel fascismo hitleriano, ma stai anche dimostrando che stai discutendo in modo astorico.
Koslowski ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:51
@achtermann 21:26 Le tue ipotesi che io sia “liberale di destra” o “conservatore di destra” e anche “astorico” nelle mie argomentazioni non sono corrette. 1. Non sono affatto dell’opinione che vivessimo in “una forma ideale di governo”. Al contrario: sono preoccupato (primato dell’economia, divisioni sociali nella società, militarizzazione della politica estera) per il futuro della democrazia sotto il capitalismo e trovo molte analisi e suggerimenti che valga la pena considerare da autori di sinistra e politici di sinistra nel SPD, Bündnis90/Verdi e LINKE . 2. Faccio una distinzione tra politica di destra e di sinistra, anche tra estremismo di sinistra e di destra e persino tra una dittatura di destra e una di sinistra. Tuttavia, mi aspetto che la sinistra sia in grado di farlo Nominare le dittature come dittature e non affidare funzioni e mandati che qui hanno difficoltà. 3. Sono uno di quei socialdemocratici che sono venuti al partito in gioventù attraverso la biografia politica di Willy Brandt (“Links und frei”) e hanno sofferto per il fatto che i suoi successori hanno trattato la sua eredità con negligenza. Rispetto alle feroci polemiche contro Brandt di Strauss et al., il rifiuto dell’SPD e dei Verdi di avviare negoziati di coalizione con la sinistra nel Nord Reno-Westfalia è sgraziato. 4. E quanto alla resistenza comunista contro il fascismo: la rispetto moltissimo e tre decenni fa (con successo) ho combattuto per essa insieme a molti altri socialdemocratici. che nella nostra città i nomi degli antifascisti comunisti giustiziati sono riportati anche su una targa commemorativa. Un romanzo che mi ha toccato e occupato molto è “The Aesthetics of Resistance” di Peter Weiss. Vedi, Achtermann, la mia visione del mondo e della storia è un po’ più differenziata di quanto pensi.
thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 18:52 @fidelche Quanto tempo ci vorrà prima di correggere il tuo post, in cui mi accusi di affermazioni e collegamenti liberamente inventati? fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chiunque usi termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere la loro scelta naturale” o “la redenzione da tutte le cose inferiori che sono state usate per migliaia di anni dal denaro e la cattiva condotta condotta dai privilegi ha gravato sull’umanità” per citarne solo alcuni, chiama emancipatori, squalificati per usare un eufemismo.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:05 @Fidelche, sto ancora aspettando la correzione!Inoltre, la fonte principale del discorso di difesa di Gesell è ancora mancante.
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:11@thinktankgirl 1. Cosa dovrei correggere? Ho scritto: chiunque chiami termini come “alta educazione…, emancipatorio, si squalifica… Se la vedi diversamente, dipende da te. 2. Ti capisco bene. Le tue frasi “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora, come scrive Leusch sotto: Con Gesell ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”, non scriveresti più oggi. O mantieni ancora quella affermazione? 3. La fonte del discorso di difesa di Gesell: Rolf Englert, Silvio Gesell a Monaco di Baviera 1919 Gauke Fachverlag für Sozialökonimie pag. 88-111 (indicata nel libro di Dittfurth) 4. Consiglio vivamente il libro di Jutta Dittfurth, Relaxed in the Barberei – Esoterik (Öko -) fascismo e biocentrismo, leggere. Soprattutto, capitolo 4: “La persona veramente popolare odia lo spirito di classe e vuole una bella vita popolare. Il sentimento nazionale non tollera la schiavitù degli interessi.” Silvio Gesell la teoria della libera economia e i suoi seguaci Tra l’altro, il capitolo su Silvio Gesell tratta della Repubblica Sovietica di Monaco e del discorso di difesa di Gesell (estratto più lungo di quasi due pagine del discorso) 5. L’allevamento umano darwinistico sociale di Silvio Gesell, con la “madre leale”, “la persona veramente etnica” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento etnico”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti. Le tue posizioni su Gesell sono in un certo senso un punto culminante di questo forum. Ti ringrazio per questo, perché ho imparato molto da te, anche se politicamente sono così lontano da te (e da Uwe Theel, che ovviamente ha la stessa opinione) che difficilmente si può esprimere matematicamente.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:18 @Fidelche È abbastanza lento! Hanno scritto; @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha guidati da denaro e privilegi per migliaia di anni” per citarne solo alcuni, chiama emancipatorio, squalifica, per usare un eufemismo. E non l’ho detto! Smettere di mentire! E finalmente farlo bene!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:26 @fidelche Se ancora non lo capisci: LE TUE INSUMPTIONS ABBASTANZA ed eccone una nuova dal 27 maggio 2010 alle 15:11 Mother”, “la vera mentalità folk persona” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento popolare”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti.
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 14:39@Fidelche Ieri ho scritto una controdichiarazione qui, fidelchescosmos.blogspot.com/2010/05/silvio-gesellschaft-rudolf-steiner-und-die.html#comments, al commento che mi accusava falsamente di descrivere l’allevamento umano come emancipatore. È stato anche pubblicato. Oggi è stato cancellato da te. Comportamento interessante: qui in questo blog hai deliberatamente rilasciato false dichiarazioni da cui non hai preso le distanze. Scrivo una contro-dichiarazione sul suo blog e verrà cancellata. Fidelche si comporta come lo scopritore dei cadaveri nella cantina della sinistra, con l’indice morale indica mele presumibilmente marce che sono infettate dalla peste bruna, minacciando il puro insegnamento della sinistra. Sfortunatamente, la sua rigidità morale non sembra applicarsi a se stesso,
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:17 @ thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:39 non ho cancellato nulla. Che tipo di commento dovrebbe essere? Intendi il commento del 26 maggio 2010 alle 15:22? O hai scritto un secondo commento? Per favore, stia un po’ più attenta con le insinuazioni, signora thinktankgirl!Fidelche irritata
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:21 @fidelche Oh, se n’era andato un’ora fa. E ora è tornato.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:43 @sauber-f. molto interessante. perché dovrebbe averlo negli occhi?
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:05 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:43 Beata Rahab, non ho cancellato nulla. Non ho mai premuto il pulsante “segnala commento”. Io sono per la libertà di espressione. Non so se il tuo think tank ha qualcosa negli occhi.
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 16:09 bene, lo so, e sai anche molto bene dove e perché.
o dovrei aiutare la tua memoria sui salti? inoltre, stavamo parlando della tua parte cosmo!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:47 Ecco un’altra discussione su Gesell, in particolare vale la pena leggere i commenti switzerland.indymedia.org/de/2003/12/16404.shtml
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 15:21ed ecco qualcosa che f. preferisce leggere piuttosto che porre domande critiche “amichevole detto… ²Chiunque chiama l’allevamento umano emancipatore, non importa a che ora, rinnega se stesso, poiché la “soluzione alla questione delle donne” di Gesell è compatibile con NS-Lebensborn e Mutterkreuz.” anche a me. La “brava ragazza” della comunità del venerdì vede le cose in modo diverso: per lei, allevare persone è emancipativo. Ho capito bene, vero? Scuotere la testa non basta! Cordiali saluti CM 21 maggio 2010 14:08 “ f. non ha bisogno di contraddire tale insinuazione. anche se lo dice forte e chiaro sui suoi blog. ma che f. è incorreggibile, può succedere anche qui” 27.05.2010 at 15:11 @thinktankgirl 1. Cosa devo correggere? Ho scritto: chiunque chiami termini come “alto allevamento…, emancipatorio, squalificato… Se non sei d’accordo, dipende da te. 2. Ti capisco bene. Le tue frasi “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora, come scrive Leusch sotto: Con Gesell ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”, non scriveresti più oggi. O mantieni ancora quella affermazione? 3. La fonte del discorso di difesa di Gesell: Rolf Englert, Silvio Gesell a Monaco di Baviera 1919 Gauke Fachverlag für Sozialökonimie pag. 88-111 (indicata nel libro di Dittfurth) 4. Consiglio vivamente il libro di Jutta Dittfurth, Relaxed in the Barberei – Esoterik (Öko -) Fascismo e Biocentrismo, da leggere. Soprattutto, capitolo 4: “La persona veramente popolare odia lo spirito di classe e vuole una bella vita popolare. Il sentimento nazionale non tollera la schiavitù degli interessi.” Silvio Gesell la teoria della libera economia e i suoi seguaci Tra l’altro, il capitolo su Silvio Gesell tratta della Repubblica Sovietica di Monaco e del discorso di difesa di Gesell (estratto più lungo di quasi due pagine del discorso) 5. L’allevamento umano darwinistico sociale di Silvio Gesell, con la “madre leale”, “la persona veramente etnica” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento etnico”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti. Le tue posizioni su Gesell sono in un certo senso un punto culminante di questo forum. Ti ringrazio per questo, perché ho imparato molto da te, anche se so molto di te (e di Uwe Theel, che a quanto pare ha la stessa opinione) ha tolto che difficilmente può essere espresso matematicamente.” per essere letto ancora. Chiamo ciò che F. pratica lì, tra l’altro, analfabetismo funzionale.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:26 @rahab Io chiamo ciò che f. pratica lì, tra le altre cose, analfabetismo funzionale. secondo me è peggio!
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:45 beh, ttg, ho scritto: tra le altre cose. Ma cos’altro ci si può aspettare da un sostenitore di ‘avoda iwrit’ e delle sue conseguenze che continuano ancora oggi?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:55 Ho scritto: “Damian Bold ha scritto il 26 maggio 2010 alle 8:58 Bene, quindi continua a coltivare la selezione dell’etimologia nuda senza linguaggio, teoria e critica sociale. Chiudo subito la discussione perché non ci sarà più! in partenza. Buona notte (questa mattina metaforicamente + etimologicamente)” – ma vorrei essere coinvolto in una discussione che le stesse persone che discutono qui in modo prolisso evitano. Nel suo blog sui link, Uwe Theel ha interpretato erroneamente la mia dichiarazione di uscita sopra citata dicendo che sto abbandonando completamente ogni discussione sul blog, e questo potrebbe rappresentare l’errata lettura incontrollata e/o consapevole che è onnipresente qui nel blog.
L’accusa che il collaboratore abbia cancellato i commenti sul suo contributo è scandalosa perché ciò non è possibile, non può farlo affatto perché non è nella sua sfera di influenza. Solo venerdì può farlo. A questo proposito, questa accusa di thinktankgirls indica già l’irreale. Ha anche interpretato male la sua affermazione sulla mia risposta con un’ironica esclusione scientifica e su una persona che non era affatto intesa. Se leggi così, nulla può più essere corretto o corretto. In questo senso, tutti i punti di Rahab sono carta straccia, anche se consiglia il bel libro di Jutta Ditfurth. Dovresti anche essere in grado di capirlo. Ci sono molte figure nella storia del mondo che si sono circondate di belle arti e scienze utili per mettersi in mostra, ma non ne hanno affatto capito il contenuto. Questo accade visibilmente anche a figure più piccole della storia, inclusi i blogger. Quindi, e ora per la seconda volta: Ciao! A presto da qualche altra parte!
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:06 owhe de.be! lui può e Rahab non ha raccomandato Ditfurth, ma ha semplicemente copiato il post di f. dal 27/05/2010 alle 15:11 @thinktankgirl nel blog locale nella sua interezza e lo ha inserito ” ” perché affermava di non leggere è stato rinforzato. e i foristi sminuirono. magari pulire gli occhiali?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:34 I blogger che leggono con benevolenza leggono subito “consigliato” perché non siamo qui a sostenere un esame, ma discutiamo tra di noi in contesti di opinione già noti. Ma “il tuo mondo” (fildelche) è probabilmente così severo e casto.
E arrivederci, finalmente, cara ra.ha.be!
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:20 Cara Beata Rahab, se vuoi aiutare il tuo think tank, devi parlarle della tua seguente frase: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito : Bei Gesell ha anche l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore? “Il miglior segreto. Solo voi due. Molto vantaggioso tramite PM. E poi dille che non vedi le teorie di Gesell come emancipatorie. Lei “crede” in te Tanti saluti al tuo mondo, fidelche
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:32 . potresti forse smettere di adorarmi in pubblico! penso che fossimo d’accordo sul fatto che la mia divinità dovrebbe rimanere il nostro dolce piccolo segreto per il momento. e ora stai raccontando tutto! Quindi: la dea @all fidelches si chiama Rahab.
la adora mattina, mezzogiorno, sera e notte, non conosce riposo e le offre due piccioncini dopo ogni effusione notturna. Continuo a dirgli che mi piacciono molto di più le quaglie!
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:40 La mia dea si chiama Ra.be. Non rivelerò il lavoro. È già lì senza un segreto. Oh, ho secolarizzato di nuovo la mia promessa di addio? L’udienza in tribunale attende in un mondo lontano: de.be
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:39 @Rahab Ora hai svelato il segreto! Non ho sentito parlare delle quaglie. Il modo in cui inghiottivi i piccioncini ogni volta, pensavo che ne fossi felice. Ora chiariscilo rapidamente con il tuo think tank. Kisses fidelche
@tutto
Mentre Rahab parla con il suo gruppo di esperti, vorrei aggiungere di nuovo qualcosa di “concreto”. A quanto pare Stefan Frank ha letto il mio blog sul calcio e il blog di Proudhon. Nell’ultimo Konkret (6/2010) scrive a pagina 12 – Public Enemy – Gli speculatori valutari internazionali sono responsabili della crisi finanziaria ed euro e quindi dei “nostri avversari” (Merkel)? Nel suo testo pone molte domande interessanti: Cosa di qualcuno che l’anno scorso ha scommesso che l’FC St. Pauli sarebbe stato promosso in Bundesliga? Se diventare ricchi è così facile, perché non lo fanno tutti? Ci sono miliardari del genere solo in Texas o anche nella zona della Ruhr? Quali valori avrebbe dovuto effettivamente “distrutto” lo speculatore? Poi scrive: “Gli speculatori scommettono contro altri speculatori.” …Ma sfortunatamente Rainer Kühn non c’è più.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:09 “…Ma purtroppo Rainer Kühn non c’è più. Potrei discutere il testo con lui…” Perché? Ti è vietato commentare il suo blog?
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:24 @ luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:09 Non sono luggi, forse lo sei. Avrei voluto discutere con lui qui. In una discussione qui al FC sulla critica regressiva del capitalismo da Proudhon a Gesell alla politica attuale, con un Rainer Kühn, il carattere illuminante sarebbe stato ancora più alto. Non sarebbe nemmeno così difficile per me.
luggi ha scritto il 27/05/2010 alle 17:31 bene , perché può andare sul tuo blog e non sarà mai disturbato da rahab,
c’è lo stesso testo anche nel tuo blog e puoi anche invitare Uwe Theel. Puoi anche impostare collegamenti periodicamente e le parti interessate possono quindi visitarti lì e discutere; senza fine; senza promemoria.
Magda ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:33 “Gli speculatori valutari internazionali sono responsabili della crisi finanziaria e dell’euro e quindi dei “nostri oppositori” (Merkel)? Nel suo testo pone molte domande interessanti: Che dire di qualcuno che l’anno scorso ha scommesso che l’FC St. Pauli sarebbe stato promosso in Bundesliga? Se diventare ricchi è così facile, perché non lo fanno tutti? Ci sono miliardari del genere solo in Texas o anche nella zona della Ruhr? Quali valori avrebbe dovuto effettivamente “distrutto” lo speculatore? Poi scrive: “Gli speculatori scommettono contro altri speculatori.” …Ma sfortunatamente Rainer Kühn non c’è più. Potrei discutere il testo con lui.” Fa domande umoristiche. E sono sicuro che conosci tu stesso la risposta, solo che non lo sai. Finché le perdite causate dalla cattiva speculazione nelle banche sono causate dal pubblico, i soldi veri sono compensati, questa affermazione non è corretta. E finché i mercati finanziari e le banche saranno in grado di ricattare le loro perdite proprio in questa compensazione pubblica perché possono minacciare un freno al credito, i pericoli che Frank non ha riconosciuto continueranno a esistere. “Ma sfortunatamente Rainer Kühn non è più qui. Potrei discutere il testo con lui.” – Tali frasi si adattano esattamente all’immagine che ho di te – o di te.
Uwe Theel ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:25 @ luggi il 27 maggio 2010 alle 17:31 Caro luggi, grazie per i tuoi sforzi di mediazione per ottenere un invito elettronico da F. Ma vado solo, se a tutto, a inviti fatti a priori dall’invitante stesso e solo se c’è o potrebbe esserci una certa connessione, se sarebbe intellettualmente stimolante e altrimenti semplicemente divertente. Visto che RK mi cita nei suoi blog da settimane e mesi senza che gli venga chiesto, contro ogni legge e nominandomi (tra l’altro violando anche i diritti del venerdì), probabilmente pensa che questa sia una specie di documentazione, F. fa il lo stesso nell’oscura mania del collezionismo sul suo PC, penso di non dover aggiungere nulla a questo
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 16:47 perché dovrei chiarire con ttg che f. l’hai ammesso. anche lì: non leggevo bene, non ascoltavo bene.probabilmente ne sognava uno audace puro?a proposito, lo sai che i maschi giacciono uno accanto all’altro a forma di cucchiaini…. solo in mia presenza!
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali. Nel blog precedente aveva scritto: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive di seguito Leusch: Con Gesell, ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” . Con termini di Gesell come “diritto di riproduzione” , “Quando si sceglie un coniuge, i vantaggi mentali, fisici, ereditari sarebbero decisivi al posto del sacco di soldi”, lei ovviamente non ha problemi. Scrive: “Non si tratta di obiettivi eugenetici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono spesso accusate di pomiciare con gli interessanti tipi selvaggi, ma poi scappano in matrimoni di mantenimento dei figli per allevare il bambino del cuculo”. Dubita anche del contenuto del discorso di difesa di Gesell a Monaco. estratto a. Il discorso di Gesell:.. “Il fatto che questo governo sovietico mi abbia scelto come finanziatore è stata per me una prova che non si trattava o meno di bolscevismo o comunismo .. Perché una divisione del popolo in classi alte, medie e basse significa decadenza etnica. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui ei suoi antenati hanno tradito il proprio popolo e il proprio sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi, che combattono il capitalismo, la schiavitù degli interessi, ma altrettanto il comunismo, l’economia comunitaria”.Per favore Rahab, fai qualcosa. Grazie Fedele
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:22 Guarda qui: derFriday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per quei discussant che contribuiscono alla chiusura di un thread violando le regole. Cordiali saluti, Your Freitag Community Team
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:33 Non vedo alcuna insinuazione, ma piuttosto un’interpretazione chiaramente comprensibile delle affermazioni di thinktankgirl. Devo dirlo qui?
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:44 Bene , ttg la vede diversamente. e anche io la vedo diversamente. ttg fa riferimento a quanto ha scritto – in un contesto che purtroppo non è più del tutto comprensibile perché il thread è stato un po’ ‘ripulito’. e fa notare di aver spiegato lo sfondo di una delle idee di gesellschaft. non ha scritto un’interpretazione come fa f. – e ora lo fai anche tu. viene letto in ciò che ha scritto, non fuori di esso. cioè, per usare un eufemismo, disonesto. ma il modo in cui F. si esprime qui globalmente su coloro che non condividono la sua, e precisamente solo la sua, opinione, questa lettura in essa rappresenta un assassinio di carattere politico. e la gente avrebbe voluto leggere una richiesta di scuse o qualcosa del genere qui.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:47 lo “sfondo” era inteso come “sfondo”.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 21:43 Fidelche, sono lentamente stufo delle tue azioni diffamatorie. Ora lo descriverei come un’agitazione mirata! Ed ecco di nuovo fidelche: fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non te ne sei accorto o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali. Ecco un’altra affermazione falsa. Chiedo che venga corretto immediatamente!
luggi ha scritto il 27/05/2010 alle 22:05 @ ttg achtermann ha scritto da qualche parte di cosa si tratta, in pratica. Va contro i Verdi ei Socialdemocratici. Non è del tutto chiaro che anche la sinistra si libererà del grasso. Ecco perché si compie un “boom” con teorie che quasi nessuno conosce e che gli vengono imposte. Ma non sorprende per le posizioni radicali di ecolinx. Questi ragazzi richiedono sempre argomenti da te nelle discussioni, ma non portano nulla se non una sorta di critica.
Al massimo, ignoranza.
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 22:24 @luggi Secondo me, i metodi di adescamento sono usati qui contro teorie e persone, invece di avere a che fare con teorie soldi gratis/terra libera, cosa che nemmeno io conosco . Ma il metodo tradisce il carattere del pm.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:29 Chiunque scriva in modo inequivocabile deve aspettarsi reazioni inequivocabili.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:32 “Rahab ha scritto il 27 maggio
, ttg la vede diversamente. e anche io la vedo diversamente. ttg fa riferimento a ciò che ha scritto – in un contesto che purtroppo non è più del tutto comprensibile perché il thread è stato ‘ripulito’”. Poi il thinktank dovrebbe ringraziare gli editori; o chiedi scusa lì.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 Questo corrisponde: “Uwe Theel ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:25
@ luggi il 27 maggio 2010 alle 17:31 Caro luggi, grazie” .. .dove viene descritto esattamente come viene contrastata questa pratica di cancellazione: con trasferimenti in aree sicure, per qualsiasi scopo successivo. È tutto pazzesco! dove siamo qui!!!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:47 @Damian Bold Chiunque scriva in modo inequivocabile deve aspettarsi reazioni inequivocabili “La redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata da denaro e privilegi per migliaia di anni”, è scritto come emancipativo e chi me ne accusa deve aspettarsi reazioni inequivocabili.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:00 @ Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 Puoi specificarlo un po’, perché le interpretazioni possibili sono tante
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:06 Senza guardare ancora – come dicevo, qui non siamo all’università –: Hai scritto questa frase con emancipatorio – reazionario/precedente – oggi e hai citato e difeso i passaggi di Gesell che non può essere difeso nel contesto della discussione, a meno che non si voglia usarlo per posizionarsi al di fuori di questa discussione. L’hai fatto per me con le tue testimonianze. Ma forse volevi solo essere contro Fidelche, e i mezzi politici in quel momento non contavano. Cosa so!
Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:40 @ rahab Che cos’è esattamente uno “sfondo” inteso come “sfondo”?
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 23:42Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:06 Senza guardare ancora – come dicevo, qui non siamo all’università –: Hai scritto questa frase con emancipatorio – reazionario/precedente – oggi e hai citato e difeso i passaggi di Gesell che non può essere difeso nel contesto della discussione, a meno che non si voglia usarlo per posizionarsi al di fuori di questa discussione. L’hai fatto per me con le tue testimonianze. Ma forse volevi solo essere contro Fidelche, e i mezzi politici in quel momento non contavano. Cosa so! eh?? Non siamo all’università qui? Dovremmo spostarci qui al livello di un talk show RTL? Ho una laurea e mi capita di essere nelle acque in cui stiamo navigando qui. Se non hai idea dell’argomento e del lavoro scientifico, non c’è problema,
Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:42 Che ne dici di non essere in grado di ammettere chiaramente un errore di ortografia?
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 23:48 de.be uno sfondo è ciò che rivela la tua domanda, ovvero una mancanza di sfondo
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:58 Che tipo di laurea hai? Sindaco della politica interna o sergente della Panzerwaffe? E poi quanti giri fai?
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:00 oh oh! è uno scatto desiderato?
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:01 Ti vedo più a livello di RTL II su tre, e riprendo le metafore dei militari di cui sopra con l’eccellente espressione di rammarico.
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:02 Rahab, vaffanculo. Sto parlando con una ThonkTankGirl qui.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 00:12 Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:02 Rahab vaffanculo. Sto parlando con una ThonkTankGirl qui La maschera del personaggio cade.
Rahab ha scritto il 28/05/2010 alle 00:17 ora non rendersi così importante, de.be.sei solo uno schmock tra tanti. Devo anche dire: at schmocks, che si basano sull’allevamento sociale diritti delle donne che vanno in giro, sospetto sempre che non abbiano altro da offrire se non rosa-rosa. da qui le urla!
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:44 Sì, signor Rabe!
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 21:57 Chiedo che Fidelche ammetta le sue accuse del 25/05/2010 alle 23:59: @thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 chi ha termini come “alto allevamento del genere umano”, “diritti selettivi di allevamento delle donne” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dai privilegi”, solo per citarne alcuni, chiama stesso emancipativo, squalificato, per usare un eufemismo. finalmente si riprende!
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:10 Quindi allegra, pubblica penitenza… o serve un aiuto argomentativo?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:24 È pazzesco.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:26 O papà deve dire al bambino: Bambino, scusa te stesso con l’altro bambino. Che urla così. In modo che smetta di urlare.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:33 Se aiuta, allora mamma o papà devono intervenire.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 caro Damian, l’ho visto troppo tardi, quindi il tuo “scusa”; quindi se dovesse finire, allora.
Utente disattivato ha scritto il 27/05/2010 alle 22:39 sry, “la dea”. Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:47
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:10 Kindergarten Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:17
chi?
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:30 @damian bold Damian Bold ha scritto il 27 maggio
papà deve dire al bambino adesso: Bambino, scusa con l’altro bambino. Che urla così. In modo che smetta di urlare. Un altro tentativo di sorvolare sulle falsità diffuse da Fidelche.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:35 Chiunque non voglia più sostenere le proprie affermazioni dovrebbe semplicemente dirlo, ma non accusare coloro che si limitano a ripetere ciò che qualcuno ha detto.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:38 fantastico! un altro carattere autoritario
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 23:59
@Damian Bold Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:35 Chiunque non voglia più sostenere le proprie affermazioni dovrebbe semplicemente dirlo, ma non accusare coloro che dire solo ripetutamente ciò che è stato detto. Il mio originale: thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02Questa è una citazione dal testo di Fidel: Gesell, propagato nella sua teoria all’aperto dell’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di allevamento, questo importantissimo setaccio di natura.”
La mia risposta a questo: Fidelche mescola affermazioni che sono in un contesto diverso e a circa 10-12 pagine di distanza nel testo originale: Testo originale Fidelsches L’affitto viene pagato prima allo stato “e viene distribuito completamente alle madri in base al numero di figli” come “pensione madre”. =La mia risposta:Appare come punto 6 di un elenco in cui, tra l’altro, tutte le persone, indipendentemente dalla razza e dalla religione, sono considerate uguali.My sourceia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio- DieNatrlicheWirtschaftsordnung1949256S. .pdf S .50/51
2.1. Il significato della parola Freiland1. La competizione tra gli uomini può essere combattuta solo su basi giuste e portare al suo alto scopo quando tutti i privilegi sulla terra, privati come quelli statali, saranno aboliti.2. Tutte le persone dovrebbero avere uguali diritti nei confronti della terra, del globo, e per persone intendiamo tutte le persone senza eccezioni, senza distinzione di razza, religione, istruzione e condizione fisica. Ognuno dovrebbe essere in grado di andare dove lo guida la sua volontà, il suo cuore o la sua salute. E lì dovrebbe avere gli stessi diritti sulla terra dei vecchi residenti. non un individuo
nessuno stato, nessuna società avrà il minimo privilegio. Siamo tutti di vecchia data su questa terra.3. Il termine Freiland non ammette alcuna restrizione. È illimitato. Ecco perché non esistono diritti internazionali, diritti sovrani e diritti di autodeterminazione degli stati nei confronti della terra. La sovranità sul globo appartiene all’uomo, non alle persone. Per questo motivo, nessuna nazione ha il diritto di erigere confini e di imporre tariffe. Sulla terra, che possiamo solo immaginare come una sfera nel senso di terra libera, non c’è importazione ed esportazione di merci. Freiland significa quindi anche libero scambio, libero scambio mondiale, scomparsa di tutte le frontiere doganali senza lasciare traccia. I confini nazionali dovrebbero essere solo semplici confini amministrativi, come i confini tra i singoli cantoni della Svizzera.4. Risulta inoltre da questa dichiarazione sul campo che le espressioni “carbone inglese, potash tedesco, petrolio americano” ecc. sono destinate esclusivamente a designare l’origine di questi prodotti. Non c’è carbone inglese e non c’è potassa tedesca, perché tutti, indipendentemente dallo stato di appartenenza, hanno lo stesso diritto su “carbone inglese”, “petrolio americano” e “potash tedesco”.Silvio Gesell – The Natural Economic Order515. La terra viene consegnata ai coltivatori mediante aste di locazione pubblica, a cui tutti possono partecipare, e ciò significa ogni abitante del globo senza eccezioni.6. L’affitto va all’erario dello Stato e viene distribuito interamente mensilmente tra le madri in base al numero dei figli. Nessuna madre, non importa da dove venga
7. La divisione del terreno dipende interamente dalle esigenze del costruttore. Quindi piccole parti di campo per piccole famiglie e grandi parti di campo per famiglie numerose. Anche ampi terreni per cooperative, per colonie comuniste, anarchiche, socialdemocratiche, per comunità ecclesiali. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, le corporazioni economiche che anche al minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera vengono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge.9. La sostituzione dell’odierna rendita fondiaria privata avviene a titolo di piena compensazione mediante l’emissione di un corrispondente importo di titoli di Stato.
Testo originale Fidelscher Sono aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica garantisce alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di votare, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio della natura. La mia risposta Questa parte è trattata solo 12 pagine dopo in un contesto diverso: La mia fonte pag. riconoscere che, se l’attuale economia nazionale non funziona senza delimitazioni e pensioni di base, le madri hanno quindi diritto a questa pensione di base senza riduzione: secondo calcoli, che si basano su documenti incerti, circa 40 M. può essere distribuito mensilmente per ogni figlio di età inferiore ai 15 anni dalla pensione di base. Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i suoi figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il loro diritto al voto, e non all’insignificante diritto di voto politico, ma al grande diritto di selezione. – La mia conclusione Non si tratta di obiettivi eugenetici, a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche.
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:45 Da dove viene effettivamente il “think tank” nel nome? Dall’università???
Leif Miles ha scritto il 28/05/2010 alle 00:00 persone, sono oltre 200 voci ora! Al di sopra di un certo numero di commenti, tutto è già stato detto, ripetuto, parlato, intenzionalmente/non intenzionalmente frainteso… Al di sopra di un certo numero di commenti, le argomentazioni sono la naturale conseguenza…
Alla luce di ciò, non sarebbe senso limitare/autolimitare i commenti?
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:06 Qui già, e da molto tempo. Un buon tiro alla fine.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:49 deimi! Divertiti – vado a Narkiss ora!
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:53 E non tornare.
weinsztein ha scritto il 28 maggio 2010 alle 2:52@fidelche Il mio ringraziamento (sopra) a te è stato frettoloso, si è ritirato. Soprattutto le generalizzazioni, per le quali chiedo scusa alla Community Freitag. Mi è piaciuto il tuo blog sul Bayern Monaco, ma alcune delle reazioni al blog sopra mi hanno infastidito. Ma: ora confermi le mie precedenti valutazioni sul tuo blog, quando ancora pensavo che fossi uno studente militante delle superiori che cercava su Google i suoi piccoli trucchi provocatori per prendere in giro la sinistra o addirittura metterli in mostra. Un po’ eclettico e toccante, le tue reazioni ai relatori qui mi disgustano. Diffamano e citano in modo fuorviante. Che patetico!Perderai la guerra che stai cercando di condurre qui, come altri generali che volevano mostrare le loro vittorie qui, per così dire, urlando. Saluti a thinktankgirl, a Rahab, goedzak … weinsztein
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 09:24 Chiedo a Fidelche le sue accuse dal 25/05/2010 alle 23:59: @thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 Chi termini come “alto allevamento di del genere umano”, “allevamento selettivo delle donne” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, guidata da denaro e privilegi per migliaia di anni”, solo per citarne alcuni, chiama stesso emancipativo, squalificato, per usare un eufemismo. così come il suo ultimo dal 27/05/2010 alle 17:10
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua tinktankgirl difende permanentemente Silvio Gesell e le sue teorie darwinistiche sociali.. si ritira immediatamente e dichiara pubblicamente qui che queste affermazioni non sono state fatte da me!
fidelche ha scritto il 28/05/2010 alle 10:03 @thinktankgirl Quindi siamo d’accordo su termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutto l’inferiore, con cui l’incrocio, che è stato guidati dal denaro e dai privilegi per migliaia di anni hanno gravato sull’umanità” smascherano le teorie di Silvio Gesell come darwiniste sociali, razziste e possono essere associate all’igiene razziale (eugenetica).
Presumo che non ripeteresti molte delle tue affermazioni, come quella del 18 maggio 2010 alle 09:09: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Nel caso di Gesell, ha persino detto quell’aspetto emancipativo dell’allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia d’amore” Se tutto questo è vero, ti prometto di non associarti più alle teorie di Silvio Gesell in questo blog. Vado in Toscana stasera, non ho quasi il tempo più rispondere a tutti i commenti. Ma penserò anche a te davanti a un bicchiere di vino.PS: Ho capito bene la tua offerta del “Du” del 27.05.2010 alle 21:43, vero? Saluto Fedele
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 10:28Penso che basti! Quanto sopra da f. del 28.05.2010 alle 10:03 non è più nemmeno nell’ambito di quella che comunemente viene chiamata l’arte della controdenuncia – ma è il proseguimento di una cattiva diffamazione nell’ambito di FC . ora non più per caso ma apposta. quindi contro una migliore conoscenza. volere così espressamente che il ttg rimanga nella memoria di tutti coloro che qui leggono, che ancora considerano protagonista delle donne = popolo una cattiva liberazione da imitare oggi, è vergognoso! perché tutte le persone coinvolte – tranne F. e i suoi claqueurs – sanno che lei non ha scritto questo e non ha mai difeso tesi o pratiche darwiniste sociali che alla fine eliminano altre persone. Al contrario, ora mi aspetto che lo facciano gli editori che lei reagisce – e non più in modo riservato! – che anche f. le danza sul naso. Nello specifico: mi aspetto che i redattori proteggano le persone colpite in un caso di diffamazione e omicidio di carattere. visibile. leggibile. palpabile per il malvagio calunniatore e personaggio assassino! e una f: quello che stai facendo qui non ha nulla a che fare con l’illuminazione, ma tutto con l’addestramento e la sottomissione fino alla liquidazione inclusa. Mi sembra che tu abbia preso il posto di Gesell e degli altri autori che incrimini così volentieri di quanto pensi e di cui non puoi affezionarti! Per dirla ancora più chiaramente: pratichi quello che alcuni chiamano eufemisticamente il darwinismo sociale. fai pratica con la “selezione”! ai miei occhi appari qui in fc come un dr.mengele e un eichmann.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 10:47 @rahab Rahab ha scritto il 28/05/2010 alle 10:28 penso sia sufficiente! quella che viene comunemente chiamata l’arte della contro-dichiarazione – ma è la continuazione di un cattiva diffamazione in relazione a FC. ora non più per caso ma apposta. quindi contro una migliore conoscenza. volendo così espressamente che ttg rimanga nella memoria di tutti coloro che qui leggono, che considerano ancora protagonista la donna = popolo-liberazione per eccellenza da imitare oggi. Sono pronto per intraprendere un’azione legale.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:27 . Mi aspetto che gli editori trasmettano completamente il blog/thread fidelches precedente a ttg. in modo che tu possa dimostrare che e come f. post distorti, presi fuori contesto e forse anche falsificati!
thinktankgirl ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:49 @rahab Non credo che gli editori abbiano salvato l’intero thread precedente da qualche parte, è stato sicuramente eliminato.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:55 chiedi!
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:12 , a proposito, ecco cosa hai scritto: thinktankgirl ha scritto il 17 maggio 2010 alle 14:40
@ navetta La vedo allo stesso modo! Inoltre, bisogna anche leggere i criticati primi/tardivi/altri socialisti nel loro contesto culturale. Ciò che oggi è considerato reazionario o simile era allora di gran moda e assolutamente moderno. Se la “sinistra” è caratterizzata solo da una rottura di capelli e non da alternative (vissute), allora siamo davvero fregati. Inoltre, penso che i blog in stile Fidelcheano siano completamente controproducenti. —Ti mando il resto, per quanto posso ‘salvarlo’!
anche da questo resto si evince che F. in realtà si scaglia contro Colombo, al quale hai fatto riferimento con brevi commenti. ma…. contro Colombo? uiuiuijuijui! devi scrivere un looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Phineas Freek ha scritto il 28 maggio 2010 alle 14:46 … c’è qualche ragione per cui gli operatori affondino interi thread di commenti qui? – o è una pratica ormai comune qui?…
thinktankgirl ha scritto il 28 maggio 2010 alle 17:54 @phineas Penso che per i redattori l’affondamento sia il modo più pulito per far uscire materiale offensivo dal mondo della persona offensiva, scomparire. E trovo ancora più problematico che le “prove” scompaiano , dal momento che l’utente offensivo ottiene di nuovo una tabula rasa eliminandolo. Avrebbe bisogno di una camera velenosa in cui la roba sia protetta.
Phineas Freek ha scritto il 28/05/2010 alle 20:06Grazie per la risposta. Purtroppo, a causa di questa infondata ripulitura dei post, non è più comprensibile quale affermazione sia stata ora liquidata come “insultante” o “accidentale”. Poiché c’erano anche commenti miei, mi ha reso “pensieroso” . .Non è una gamba rotta.PS Queste cricche neoconservatrici rifilate a “sinistra” sono semplicemente progettate per provocare – dovresti sapere che se sei coinvolto in qualcosa del genere – se sono “antifascisti solidali con Israele”, ” critici dell’antisemitismo di sinistra” o chiamiamola “antitedeschi”. Sono passati dall’essere un fenomeno marginale a un fattore di potere di estrema destra che agisce contro la sinistra su un ampio fronte. Hanno un punto d’appoggio fermo e influente nella Fondazione Rosa Luxemburg. Hai notevoli risorse finanziarie.
Prendono un’azione militante contro gli internazionalisti di sinistra, inclusa ovviamente la sinistra israeliana, che osano criticare il governo israeliano di estrema destra. Per loro, la critica al capitalismo è “antisemitismo strutturale”. Nel caso di proteste e risse sociali si parla di “mafia rosso-marrone che va combattuta con tutti i mezzi”. Ogni forma di pacifismo è clientelismo con una “internazionale antisemita che va da Ahmadinejad a Chavez” “Questa comprensione del capitalismo è abbreviata e quindi strutturalmente antisemita” ecco come suona sempre quando i critici dell’ordine capitalista chiamano i profittatori di questo ordine per nome. Il capitalismo, d’altra parte, si dice dalla scena, è un “sistema astratto” in cui non ci sono affatto capitalisti. Chiunque lo affermi comunque
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 22:15@phineas Posso solo essere d’accordo con la tua analisi. L’espressione “antisemitismo strutturale” da sola non ha senso per me. Antisemita significa screditare + diffamare un gruppo di persone composto da ebrei. Periodo. Tutto il resto sono costruzioni inverosimili che non reggono all’analisi logica: Affermazione a) Il capitalismo e/o l’economia degli interessi vengono criticati senza associarli a un gruppo specifico di persone. L’affermazione b) i nazisti hanno denigrato gli ebrei come capitalisti e usurai a) eb) sono due affermazioni separate che non hanno alcun legame comune, quindi la critica al capitalismo non può essere automaticamente “strutturalmente antisemita”. Se invece si affermasse nella frase a): I capitalisti e gli usurai sono ebrei, quindi il collegamento potrebbe essere effettuato direttamente con l’affermazione b) e l’affermazione a) classificate come antisemiti. Si tratta in realtà di un’ideologia neoconservatrice del dominio che vuole soffocare ogni critica con l’argomento dell’antisemitismo e dell’ideologia nazista.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 10:40 @ fidelche ti chiedo di fermare la campagna di bugie contro di me e di ritirare i tuoi post in cui mi accusi di dichiarazioni che non ho mai fatto con intenzioni diffamatorie: fidelche ha scritto il 05/ 27. 2010 alle
17:10 @Rahab ha scritto il 27.05.2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste socialiChiunque chiami termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere” o “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da un allevamento errante guidato da denaro e privilegi per migliaia di anni” per nominare solo pochi, si squalifica per usare un eufemismo.
BV ha scritto il 28/05/2010 alle 11:20 Questa “analisi” potrebbe provenire anche da Karl Eduard von Schnitzler (Il canale nero), un’opera di pura propaganda di intrugli decostruiti da piacevoli pezzi fissi e messi insieme in una “verità “che fa luce sulla faccenda si muove come vorresti che fosse.
Erdlingsdings ha scritto il 28 maggio 2010 alle 19:56 Saluti, una manciata di post sull’argomento e un transatlantico pieno di insulti e diffamazione reciproca… davvero fantastico.. Posso bere birra al chiosco di Neukölln e ascoltare il balbettio alky hardcore…^ ^ Beh .. in qualche modo entrambi hanno un certo valore di intrattenimento (da bizzarro a morboso).
hinrich brave ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:31 Non penso che sia più “valore di intrattenimento”. al più tardi dalle ripetute minacce di thinktankgirl e al più tardi dall’incredibile confronto di Rahab il 28/05/2010 alle 10:28 ecco i resti della discussione sul campo. e ciò che ha fatto Rahab in particolare è una presa in giro di coloro che furono assassinati dai nazisti e un’accusa contro la fedelche per la quale non ci sono parole. insulto, diffamazione, club di ideologia contro il contributore, su un forum di discussione più di sinistra. e questo non è moderato. incomprensibile.
Leif Miles ha scritto il 29/05/2010 alle 00:42 @hinrich brave Non è la prima volta che si afferma che alcuni blogger sono più uguali di altri…
Leif Miles ha scritto il 29/05/2010 alle 00:49 Forse non è legato alla parola “uguale” ma alla parola “in qualche modo”: alcuni sono di sinistra e altri in qualche modo di sinistra..
Rahab ha scritto il 29 maggio 2010 alle 1:05 coraggioso hinrich no, in realtà non ha più alcun valore di intrattenimento. perché il mio paragone non è così incredibile che f. è smistato su una rampa… Sono, tra l’altro, personalmente colpito. è così che si chiama oggigiorno.
Erdlingsdings ha scritto il 29 maggio 2010 alle 1:57 Hmm, penso che entrambe le fazioni dovrebbero fare un passo indietro e pensare a quale sia la motivazione per pubblicare qualcosa qui. Nella foga del momento si dicono cose che dopo ti fanno dispiacere (almeno così mi sento). Non conosco né l’uno né l’altro, dato che sono nuovo qui, ma la mia incrollabile fiducia nelle persone mi dice che né fidelche crede seriamente che la ragazza del think tank assuma posizioni fasciste, né Rahab vede Fidele come un nuovo Mengele.
La pace sia con te ^^
thinktankgirl ha scritto il 29 maggio 2010 alle 11:58hinrich brave ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:31 Non penso che sia più “valore di intrattenimento”. almeno dopo le ripetute minacce di Thinktankgirl, mi rifiuto di chiamare le mie richieste affinché Fidelche ritiri le accuse come minacce. Anche la redazione del venerdì ha chiesto a Fidelche di assecondare la mia richiesta. Friday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti, il tuo team della community Freitag
thinktankgirl ha scritto il 29/05/2010 alle 12:13 quanto sopra è indirizzato a @ hinrich brave.
hinrich brave ha scritto il 30/05/2010 alle 01:31 la “rampa” di rahab all’una e cinque riporta l’antisemitismo dei gatti qui di nuovo a un punto incomprensibile. invece di obbedire ed esitare continua senza esitazione ad aumentare. No grazie. qui vi saluto, – in tutta solidarietà al contributo e ai commenti di fidelche.
thinktankgirl ha scritto il 30/05/2010 alle 07:44 @hinrich brave in tutta solidarietà al contributo e ai commenti fidelches. È positivo che ora sia chiaro che stai sostenendo insinuazioni mirate e connessioni liberamente inventate da fidelche. Viva il mentire come uno strumento di battaglia politico!
thinktankgirl ha scritto il 30/05/2010 alle 07:58 @hinrich brave in tutta solidarietà al contributo e ai commenti fidelches. È positivo che ora sia chiaro che stai sostenendo insinuazioni mirate e collegamenti fittizi da fidelche. Viva la falsità come Strumento politico di lotta!Ma quando parli di antisemitismo, ricorda che questo termine include, tra l’altro, la diffusione di falsità diffamatorie sugli ebrei. E forse allora ti renderai conto di quello che stai facendo quando sosterrai le accuse di Fidelche contro di me.
thinktankgirl ha scritto il 29/05/2010 alle 12:09 Sto ancora aspettando che fidelche riprenda i post in cui mi accusava di affermazioni che non avevo mai fatto con intenzioni diffamatorie: Si tratta principalmente dei seguenti 2 post: fidelche ha scritto il 25/05/2010 alle 23:59:@thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha stato guidato da denaro e privilegi per migliaia di anni” per enumerarne solo alcuni, chiama emancipatorio, si squalifica, per usare un eufemismo. Ha aggiunto il secondo post, anche se gli è stato chiesto dalla redazione il 27 maggio 2010 alle 4:56 pm, è la mia richiesta di correggere il post sopra citato a seguire: fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10@Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali..Chiedo alla redazione di chiedere nuovamente a Fidelche una correzione!
dame.von.welt ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:34 Sono d’accordo con questo. Trovo scandaloso il fatto che la persona allegra ricorra con sgradevole regolarità e quanto poco i redattori apparentemente vogliano far rispettare le loro regole ” Apparentemente tutto ciò che riguarda la calunnia è consentita qui, purché provenga da “abbastanza sinistra”, da “femminista concreta” a tale – il che crea davvero un’atmosfera molto piacevole nella conversazione. *scuotere la testa*
fidelche ha scritto il 29 maggio 2010 alle 21:28 Sto bevendo un bicchiere di vino rosso con la mia famiglia qui in Toscana a Rainer Kühn e quelli in piedi nell’FC. Leggi gli ultimi commenti su questo blog. Alcuni commenti: 1. Con tutto il rispetto, mi riferisco alle sottigliezze della lingua tedesca. Ho scritto: chi usa termini come… è squalificato. Quindi solo coloro che usano questi termini… 2. Mi riferisco ancora alle dichiarazioni di Uwe Theel, Columbus e thinktankgirl riguardo alle fantasie di riproduzione umana di Silvio Gesell in questo e nel precedente blog. Ho ripetutamente indicato a tutte e tre le persone le loro posizioni insostenibili su Gesell.
3. Per thinktankgirl, cosa c’è di reazionario in Gesell oggi che era emancipativo ai tempi di Gesell?
4. Cosa o chi intende Raab quando è il 26 maggio? alle 09.09 scrive: “Non leggerei Gesell, se lo leggessi, nemmeno come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia”. 5. Attendo con equanimità un accordo giudiziario, sia sotto il giudice Barbara Salesch o altri. Chiunque voglia segnare autogol può farlo. Non lo impedirò. 6. Il mio avvocato dovrebbe essere l’autore concreto Dr. Oliver Tolmein (ci conosciamo da qualche anno) che ha già scritto diversi libri sull’argomento. La questione viene quindi portata ben oltre l’FC. Se questo è ciò che vuoi, per favore fallo. Probabilmente manderò un’e-mail a OT dopo le mie vacanze e prima gli invierò il link al blog. 7. Il confronto con Mengele di Rahab è, come giustamente sottolinea hinrich brave, una presa in giro di quelli uccisi dai nazisti. Per me questa non è una novità. Ha fatto diverse apparizioni in questo senso. In un contenzioso con il dott. Ha ammesso a Boedele: “Allora sono solo un antisemita strutturale.” Questi e molti altri fatti incredibili possono essere tutti provati da me perché sono stati copiati sul mio PC. 8. Non so se Weiszstein trovi disgustose le affermazioni fatte da Rahab, thinktankgirl, ecc. Mostrando loro solidarietà, si mette sullo stesso piano. 9. Apprezzerei molto se la redazione di Freitag commentasse le teorie darwiniste sociali di Gesell e i corrispondenti commenti di thinktankgirl ecc. 10. Ora mi sto godendo la vacanza e risponderò con un commento dettagliato solo dopo il mio ritorno. 11. Molte grazie e saluti a Damian Bold, Leif Meiles, hinrich brave, e i restanti montanti della FC. Un saluto speciale a Rainer Kühn a Münster. Sto leggendo il tuo libro. Finora mi piace molto. fedele
Phineas Freek ha scritto il 30/05/2010 alle 00:28 Questo è ciò che accade quando un clown di classe e attore di edonismo dell’undicesimo anno va in campeggio – mentre la folla rosso-marrone sta scardinando la patria, il salvatore dell’ovest occidentale sta bevendo alcolici all’estero (potresti farlo?) con mamma e papà. Dopo l’overdose di “Concrete”, l’inchiostro a buon mercato del Supermercato ti ha finalmente trasportato nella terra della fantasia: il giudice Salesch, RA O. Tolmein e forse Henryk M. Broder come procuratore capo? Ehi ragazzo, dormi bene la notte e rilassati davvero in Toscana (o forse nella Foresta Nera o nel Mar Baltico? Anche gli edonisti iniziano in piccolo a volte). Un saluto anche a mamma e papà.
hibou ha scritto il 30 maggio 2010 alle 07:56 stupito
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 08:15 su Ph. Freak sugli altri tre non più
Rahab ha scritto il 30/05/2010 alle 09:03se f.mal presentasse la sua “utopia”, la leggerei, con una probabilità al limite della certezza, anche come una distopia. per dirla in modo più schietto: come un programma di annientamento, come il darwinismo sociale al suo meglio = in un orribile culmine totalitario. Questa paura si basa sulla gestione da parte di FS del termine “antisemitismo strutturale”, che lui – a torto su ciò che Moishe Postone voleva illuminare – come strumento di selezione = smistamento in sostenitori (claqueures) e oppositori (che vanno combattuti , se lo sono devono essere anche abbastanza indelicati). . Riguardo all'”antisemitismo strutturale”, phineas freek il 28/05/2010 alle 20:06 ha spiegato ancora una volta chiaramente a cosa sia politicamente mirato il suo uso come argomento e presunto mezzo di analisi, tanto per questo.
Rahab ha scritto il 30/05/2010 alle 11:17qualcuno può spiegarmi cos’è questo f.’ dal 29.05.2010 alle 21:28?-> Apprezzerei molto se la redazione di Freitag commentasse le teorie darwinistiche sociali di Gesell e i corrispondenti commenti di thinktankgirl ecc. <-significa che f. la richiesta dei redattori,-> Scritto venerdì il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti, il tuo team della community Freitag < – non hai ancora letto? (può capitare che nella foga del momento qualcosa del genere rimanga da leggere) o significa che f. now vuole anche ritenere la redazione di Freitag responsabile di Gesell et al? Gli editori dovrebbero prendere espressamente le distanze da Gesell et al? e/o allo stesso tempo non solo sanziona positivamente la lettura di f. non solo dei post di ttg sullo sfondo contestuale (storia contemporanea e concettuale) di GESELL et al, ma addirittura lo adotta espressamente? queste sono domande che mi passano per la testa, fino alla domanda se venerdì vuole/dovrebbe essere solo una piattaforma in futuro che non serve altro che scaricare opinioni/dichiarazioni/annunci f-compliant su cui sostanziali e (auto- ) i dibattiti critici potrebbero/non dovrebbero più aver luogo. dovrebbe/può avvenire solo l’acclamazione qui? Chiedo all’FC e chiedo alla redazione!
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 12:56 Le domande che le passano per la testa sono il senso di colpa che scrive. Mi_au!
Rahab ha scritto il 30 maggio 2010 alle 16:19 Hey redazione! hai un nuovo dipendente? allora, per favore, fallo diventare blu!
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 17:53 “possono aver luogo solo acclamazioni qui?” ha letto i loro diritti; e mangiato!
—— Fine dei commenti ——————————————————————————
Il 31 maggio 2010 sono tornato a casa dalle mie vacanze. Lo stesso giorno ho ricevuto un’e-mail dalla “Redazione del venerdì”: “Gentile Fidelche, abbiamo appena bloccato il tuo account a causa di ripetute violazioni dei nostri termini e condizioni e della netiquette. Cordiali saluti, il tuo team della community di Freitag.” Si può dimostrare che non ho violato i termini e le condizioni e la netiquette. Commenti offensivi, sessualmente orientati, antisemiti o razzisti sono stati fatti da “Uwe Theel”, “Rahab”, “thinktankgirl” e altri, protetti dalla redazione. Il mio “crimine” è stato quello di mostrare gli “argomenti” antisemiti dei critici di Israele/stalinisti e l’atteggiamento popolare, darwinista e razzista degli esoteristi/antroposofi della comunità. Attraverso questo, senza preavviso, disattivazione, i responsabili del “venerdì” si schierano effettivamente con le posizioni incomprensibili dei miei avversari. Dopo la mia espulsione, ho informato alcuni autori di Konkret su ciò che è successo il “venerdì”.Stefan Frank mi ha risposto, tra l’altro: “Quello che scrivi è tutto molto corretto, e la tua lotta contro l’antisemitismo è molto importante, soprattutto perché stai portando i combattimenti alle spalle del nemico. Ora sono sorpreso che tu sembri sorpreso dal fatto che il nemico non sia più disposto a sopportare tutto questo. […] È come aspettarsi di poter criticare il Papa in un blog della Chiesa cattolica, non credi?” Una settimana dopo, l’editore di Konkret Hermann L. Gremliza mi scrisse: “Cara fedelche, al ritorno da uno un saluto veloce dall’isola lontana, con la quale concordo con la risposta di Stefan Frank. Chiunque voglia discutere con Paech o Watzal dovrebbe farlo. Andrò a vedere Sarah Silverman mentre lui è via. La tua Gremlza”
]]>I governi nazionali e locali europei hanno il potere di ricostruire le loro economie infette con denaro “Stamp Script” autoliquidante. Ciò potrebbe essere ottenuto senza deficit, debito o tasse. Rafforzerebbe anche le democrazie dal basso verso l’alto con fonti di finanziamento indipendenti.
La piccola città di Woergl in Austria attirò l’attenzione mondiale per Stamp Script quando lo introdussero nel 1931 durante la profonda Grande Depressione per stimolare la loro economia locale. E ‘stato un grande successo. La disoccupazione è stata ridotta e sono stati costruiti numerosi progetti di infrastrutture civiche. Molte altre città iniziarono a copiare l’iniziativa Woergl ma furono chiuse dalle autorità per proteggere la sovranità monetaria del governo.
Economista di fama mondiale, John Maynard Keynes, ha sostenuto Stamp Script. Ha descritto il suo inventore, Silvio Gesell, come un “profeta indebitamente trascurato” [i] . Keynes ha spiegato come il denaro dovrebbe essere autoliquidante come Stamp Script. Keynes affermava: “il denaro è un mero intermediario, privo di significato in sé, che scorre da una mano all’altra, viene ricevuto ed erogato e scompare, quando il suo lavoro è compiuto” [ii] .
Keynes affermò: “L’idea del francobollo è sana” [iii] . Sorprendentemente, non è né una riserva di valore né un’unità di valore. Il suo valore era definito dalla moneta ufficiale. Nella Grande Depressione il valore del denaro era definito da pesi specifici di oro o argento. Oggi, la moneta ufficiale non ha un valore definito. I mercati autoreferenziali determinano il valore della moneta ufficiale su basi imprevedibili che alimentano instabilità e “ doom loops ”.
Stamp Script è sopravvissuto alla Grande Depressione in numerosi altri paesi europei e negli Stati Uniti. L’economista di Yale, Irvin Fisher, scrisse un manuale Stamp Script nel 1933 per spiegare come le comunità locali potessero introdurre Stamp Script. Ha anche consigliato ai membri del Congresso degli Stati Uniti come Stamp Script potrebbe essere introdotto dal governo degli Stati Uniti per evitare deficit, debiti e tasse per servirli.
Stamp Scrip ha ripreso a circolare senza una crisi legata all’Euro nel 2003. Christian Gelleri ha avviato la sua reintroduzione come progetto scolastico. Sua nonna aveva conosciuto Gesell. A quel tempo Gelleri era un insegnante in una scuola Rudolf Steiner nella regione di Chiemgauer in Baviera. Steiner era anche un sostenitore di Stamp Script e lo chiamava “denaro deperibile”. Nel 2005 il progetto è cresciuto fino a diventare indipendente dalla scuola. In ogni momento le sue operazioni sono state governate da un’associazione mutualistica di proprietà degli stakeholder organizzata democraticamente.
Gelleri ha ispirato centinaia di regioni a fondare la propria “ Regiomoney ”. Margrit Kennedy ha sostenuto questo sviluppo mettendo in pratica le idee nel suo articolo del 1997: “Denaro libero da interessi e inflazione: come creare un mezzo di scambio che funzioni per tutti “. Nel 2006 è stata costituita una Regional Money Association. Gelleri e Kennedy convocarono il loro primo incontro al Traunstein Rathaus il 4 febbraio dello stesso anno. L’autore stava effettuando ricerche su Stamp Script nella vicina Woergl ed è stato invitato come relatore ospite.
La Banca centrale europea (BCE) ha accettato l’esistenza di Regiomoney. Quando la BCE ha esaminato gli ” schemi di valuta virtuale ” che includevano i bitcoin, non ha suggerito che le valute complementari emesse privatamente legate all’euro non fossero legali, ma solo che hanno introdotto “incertezze per i loro utenti”. Questa osservazione è particolarmente rilevante per i Bitcoin che non sono né vincolati a nessuna unità di valore né ad alcuna valuta ufficiale.
La più grande e antica valuta complementare del settore privato in Europa è il Wirtschaftsring ( WIR ) di proprietà e controllo reciproco con sede in Svizzera . I crediti WIR sono vincolati, ma non convertibili in franchi svizzeri. È stato riscontrato che i sistemi di scambio complementari come il WIR e l’International Reciprocal Trade Association, fondata negli Stati Uniti all’inizio degli anni ’70, aumentano la stabilità macroeconomica . Stamp Script potrebbe diventare un’altra valuta complementare per sostenere la stabilità dell’Euro. Finanziando la società dal basso può anche arricchire la democrazia.
Fondamentalmente, una moderna versione digitale di Stamp Script creerebbe una ” moneta di salvataggio” di emergenza per le economie in difficoltà . Migliorerebbe sostanzialmente il potere contrattuale dei governi democratici negoziare con tecnocrati non eletti nelle istituzioni multinazionali incaricate di gestire le crisi finanziarie. Per questo motivo, istituzioni come il Fondo Monetario Internazionale, la Commissione Europea dell’Unione Europea e la BCE possono resistere alla diffusione o allo sviluppo di denaro politicamente liberatorio autofinanziato. Ma i tempi stanno cambiando.
Le banche centrali e le autorità monetarie multinazionali ora ammettono di essere a corto di munizioni per la politica monetaria. Per mantenere una ragione per la loro esistenza in un’era digitale potrebbero vedere come un loro interesse esistenziale essere gli sponsor e i regolatori delle innovazioni monetarie?
Oggi, l’inconveniente dell’uso dei francobolli può essere evitato utilizzando un modulo digitale di Stamp Script. Circa l’80% del denaro Chiemgauer è ora digitale. Il motivo per cui il denaro autoliquidante era chiamato Stamp Script era perché le banconote emesse come denaro richiedevano l’apposizione di un francobollo su ciascuna banconota ogni settimana per mantenerle valide. L’emittente delle banconote ricavava i proventi dalla vendita dei francobolli. Queste entrate sono state utilizzate per riscattare le banconote dopo un anno con un piccolo profitto per coprire i costi. Furono gli utilizzatori del denaro a pagare il costo dei francobolli.
Il costo pagato dagli utenti di denaro potrebbe essere considerato una commissione per ottenere l’uso di un mezzo di scambio pubblicamente accettato per consentire l’insorgere di transazioni che altrimenti non sarebbero possibili senza il baratto o l’adesione a un’associazione di mutuo credito come la WIR. Il costo per gli utenti rappresenta un tasso di interesse negativo. Con gli attuali tassi di interesse globali record bassi non c’è momento migliore per emettere denaro con tassi di interesse negativi. La BCE ha notato i vantaggi dell’interesse negativo per una valuta digitale proposta dalla Banca centrale.
Quando Stamp Scrip iniziò a circolare in Germania all’inizio del secolo scorso, aveva un tasso di interesse negativo equivalente al 5,4% annuo. Keynes ha dichiarato: “Questo sarebbe troppo alto nelle condizioni esistenti, ma la cifra corretta, che dovrebbe essere modificata di volta in volta, potrebbe essere raggiunta solo per tentativi”. [iv] Il Chiemgauer è stato originariamente emesso con un costo del 2% a trimestre. Questo è stato ridotto nel 2014 al 3% ogni semestre.
Il minor costo non ha modificato la sua velocità di circolazione. L’incentivo a spendere era lo stesso. La sua velocità è ancora quattro volte più veloce dell’Euro. La velocità dell’Euro aveva più che dimezzato la sua velocità sin dalla prima introduzione. Fisher ha riferito che US Stamp Scrip con un costo del 2% a settimana circolava quattro volte più velocemente della moneta ufficiale in tempi stabili e dodici volte più velocemente durante la Depressione. Il suo costo estremamente alto durante la Grande Depressione non ha impedito la sua accettazione in quella crisi.
Sorprendentemente il costo del 2% a settimana aumenterebbe comunque i profitti dei commercianti poiché rappresenta meno dello 0,3% al giorno. Ogni giorno i commercianti possono versare i loro fondi nelle loro casse più volte per ridurre il costo per transazione ben al di sotto di quello delle commissioni della carta di credito e/o del conto bancario.
Durante la Grande Depressione, Stamp Script è stato descritto in molti altri modi. Altri termini descrittivi includevano: costo sostenuto, evaporazione, libero, controstallie, denaro naturale, neutro, deperibile, arrugginito o veloce. Per comodità, di seguito viene utilizzato il termine denaro veloce.
Quando il valore del denaro veloce è definito dal consumo di energia sostenibile per creare dollari per l’energia sostenibile (SED), viene utilizzato il termine $Z [v] . L’uso di un tale vincolo potrebbe ridurre la necessità di commercio di carbonio o tassazione . L’introduzione di denaro veloce è un passo verso questo obiettivo. $Z introdurrebbe la creazione/liquidazione decentralizzata di denaro e l’irrilevanza delle valute instabili.
Alcune giurisdizioni potrebbero voler introdurre Speed Money per legge. Una copia del disegno di legge che Fisher ha aiutato a redigere per il Congresso degli Stati Uniti è fornita come prima appendice in Stamp Script . Questo disegno di legge autorizzava il governo degli Stati Uniti a emettere 1 miliardo di dollari da distribuire a ciascuno Stato in proporzione alla loro popolazione. Metà del denaro è stato destinato al benessere individuale e metà alla creazione di posti di lavoro in progetti infrastrutturali.
L’ufficio postale degli Stati Uniti venderebbe i francobolli da apporre sulle banconote ogni settimana che costano il 2% del loro valore nominale. La vendita di francobolli in 52 settimane genererebbe un fatturato del 104%. Quindi, dopo aver donato tutti i soldi e poi riscattato tutte le banconote emesse, il governo realizzerebbe un profitto lordo di $ 40 milioni di dollari! Il disegno di legge avrebbe sostituito la necessità del debito pubblico e la necessità della Federal Reserve Bank. Quindi lo Stamp Script Bill è stato sostituito con uno per salvare la Fed e mantenere il governo indebitato come spiegato qui .
Livelli estremi di interesse negativo come il 104% rendono il denaro veloce autolimitante. Questo è stato rivelato in Woergl. I cittadini che avevano più soldi veloci di quelli che potevano spendere iniziarono a pagare le tasse comunali in anticipo. Un’altra caratteristica degna di nota era che per dare fiducia ai cittadini nel valore delle banconote, il sindaco prendeva metà del suo stipendio in Stamp Scrip.
Oggi i governi sono disposti a fare “tutto il necessario” per proteggere i propri cittadini e le proprie imprese. La soluzione migliore richiede che i governi cambino le loro abitudini di pensare al denaro. Le ricompense politiche derivanti dalla protezione degli elettori e delle imprese senza ulteriore debito pubblico o tasse riducendo i disavanzi sono convincenti. Dovrebbe consentire ai governi di essere più generosi nel ricostruire le loro economie e di farlo su base decentralizzata e autodeterminata.
L’attuale contagio economico ha creato una crisi che non va sprecata con analisi che portano alla paralisi. Tempi senza precedenti forniscono il momento migliore per provare iniziative senza precedenti. Ora è politicamente sostenibile adottare un approccio “pronto, spara, mira” ai governi o ad altri per provare denaro autoliquidante. Potrebbe consentire alle future generazioni di cittadini e governi di schivare i proiettili di disavanzi, debiti e tasse più elevati.
Circa l’autore
Shann Turnbull PhD è stato un imprenditore seriale che ha fondato imprese e riorganizzato società quotate. Nel 1975 è coautore del primo titolo di studio per dirigenti d’azienda nel mondo. La sua ricerca di dottorato ha stabilito la scienza della governance per la valutazione e la progettazione di organizzazioni utilizzando i byte come unità di analisi. (shann.turnbull@gmail.com)
Ricostruire le economie infette: senza deficit, debiti o tasse
14 aprile 2020Condividere

I governi nazionali e locali europei hanno il potere di ricostruire le loro economie infette con denaro “Stamp Script” autoliquidante. Ciò potrebbe essere ottenuto senza deficit, debito o tasse. Rafforzerebbe anche le democrazie dal basso verso l’alto con fonti di finanziamento indipendenti.
La piccola città di Woergl in Austria attirò l’attenzione mondiale per Stamp Script quando lo introdussero nel 1931 durante la profonda Grande Depressione per stimolare la loro economia locale. E ‘stato un grande successo. La disoccupazione è stata ridotta e sono stati costruiti numerosi progetti di infrastrutture civiche. Molte altre città iniziarono a copiare l’iniziativa Woergl ma furono chiuse dalle autorità per proteggere la sovranità monetaria del governo.
Economista di fama mondiale, John Maynard Keynes, ha sostenuto Stamp Script. Ha descritto il suo inventore, Silvio Gesell, come un “profeta indebitamente trascurato” [i] . Keynes ha spiegato come il denaro dovrebbe essere autoliquidante come Stamp Script. Keynes affermava: “il denaro è un mero intermediario, privo di significato in sé, che scorre da una mano all’altra, viene ricevuto ed erogato e scompare, quando il suo lavoro è compiuto” [ii] .
Keynes affermò: “L’idea del francobollo è sana” [iii] . Sorprendentemente, non è né una riserva di valore né un’unità di valore. Il suo valore era definito dalla moneta ufficiale. Nella Grande Depressione il valore del denaro era definito da pesi specifici di oro o argento. Oggi, la moneta ufficiale non ha un valore definito. I mercati autoreferenziali determinano il valore della moneta ufficiale su basi imprevedibili che alimentano instabilità e “ doom loops ”.
Stamp Script è sopravvissuto alla Grande Depressione in numerosi altri paesi europei e negli Stati Uniti. L’economista di Yale, Irvin Fisher, scrisse un manuale Stamp Script nel 1933 per spiegare come le comunità locali potessero introdurre Stamp Script. Ha anche consigliato ai membri del Congresso degli Stati Uniti come Stamp Script potrebbe essere introdotto dal governo degli Stati Uniti per evitare deficit, debiti e tasse per servirli.
Stamp Scrip ha ripreso a circolare senza una crisi legata all’Euro nel 2003. Christian Gelleri ha avviato la sua reintroduzione come progetto scolastico. Sua nonna aveva conosciuto Gesell. A quel tempo Gelleri era un insegnante in una scuola Rudolf Steiner nella regione di Chiemgauer in Baviera. Steiner era anche un sostenitore di Stamp Script e lo chiamava “denaro deperibile”. Nel 2005 il progetto è cresciuto fino a diventare indipendente dalla scuola. In ogni momento le sue operazioni sono state governate da un’associazione mutualistica di proprietà degli stakeholder organizzata democraticamente.
Gelleri ha ispirato centinaia di regioni a fondare la propria “ Regiomoney ”. Margrit Kennedy ha sostenuto questo sviluppo mettendo in pratica le idee nel suo articolo del 1997: “Denaro libero da interessi e inflazione: come creare un mezzo di scambio che funzioni per tutti “. Nel 2006 è stata costituita una Regional Money Association. Gelleri e Kennedy convocarono il loro primo incontro al Traunstein Rathaus il 4 febbraio dello stesso anno. L’autore stava effettuando ricerche su Stamp Script nella vicina Woergl ed è stato invitato come relatore ospite.
La Banca centrale europea (BCE) ha accettato l’esistenza di Regiomoney. Quando la BCE ha esaminato gli ” schemi di valuta virtuale ” che includevano i bitcoin, non ha suggerito che le valute complementari emesse privatamente legate all’euro non fossero legali, ma solo che hanno introdotto “incertezze per i loro utenti”. Questa osservazione è particolarmente rilevante per i Bitcoin che non sono né vincolati a nessuna unità di valore né ad alcuna valuta ufficiale.
La più grande e antica valuta complementare del settore privato in Europa è il Wirtschaftsring ( WIR ) di proprietà e controllo reciproco con sede in Svizzera . I crediti WIR sono vincolati, ma non convertibili in franchi svizzeri. È stato riscontrato che i sistemi di scambio complementari come il WIR e l’International Reciprocal Trade Association, fondata negli Stati Uniti all’inizio degli anni ’70, aumentano la stabilità macroeconomica . Stamp Script potrebbe diventare un’altra valuta complementare per sostenere la stabilità dell’Euro. Finanziando la società dal basso può anche arricchire la democrazia.
Fondamentalmente, una moderna versione digitale di Stamp Script creerebbe una ” moneta di salvataggio” di emergenza per le economie in difficoltà . Migliorerebbe sostanzialmente il potere contrattuale dei governi democratici negoziare con tecnocrati non eletti nelle istituzioni multinazionali incaricate di gestire le crisi finanziarie. Per questo motivo, istituzioni come il Fondo Monetario Internazionale, la Commissione Europea dell’Unione Europea e la BCE possono resistere alla diffusione o allo sviluppo di denaro politicamente liberatorio autofinanziato. Ma i tempi stanno cambiando.
Le banche centrali e le autorità monetarie multinazionali ora ammettono di essere a corto di munizioni per la politica monetaria. Per mantenere una ragione per la loro esistenza in un’era digitale potrebbero vedere come un loro interesse esistenziale essere gli sponsor e i regolatori delle innovazioni monetarie?
Oggi, l’inconveniente dell’uso dei francobolli può essere evitato utilizzando un modulo digitale di Stamp Script. Circa l’80% del denaro Chiemgauer è ora digitale. Il motivo per cui il denaro autoliquidante era chiamato Stamp Script era perché le banconote emesse come denaro richiedevano l’apposizione di un francobollo su ciascuna banconota ogni settimana per mantenerle valide. L’emittente delle banconote ricavava i proventi dalla vendita dei francobolli. Queste entrate sono state utilizzate per riscattare le banconote dopo un anno con un piccolo profitto per coprire i costi. Furono gli utilizzatori del denaro a pagare il costo dei francobolli.
Il costo pagato dagli utenti di denaro potrebbe essere considerato una commissione per ottenere l’uso di un mezzo di scambio pubblicamente accettato per consentire l’insorgere di transazioni che altrimenti non sarebbero possibili senza il baratto o l’adesione a un’associazione di mutuo credito come la WIR. Il costo per gli utenti rappresenta un tasso di interesse negativo. Con gli attuali tassi di interesse globali record bassi non c’è momento migliore per emettere denaro con tassi di interesse negativi. La BCE ha notato i vantaggi dell’interesse negativo per una valuta digitale proposta dalla Banca centrale.
Quando Stamp Scrip iniziò a circolare in Germania all’inizio del secolo scorso, aveva un tasso di interesse negativo equivalente al 5,4% annuo. Keynes ha dichiarato: “Questo sarebbe troppo alto nelle condizioni esistenti, ma la cifra corretta, che dovrebbe essere modificata di volta in volta, potrebbe essere raggiunta solo per tentativi”. [iv] Il Chiemgauer è stato originariamente emesso con un costo del 2% a trimestre. Questo è stato ridotto nel 2014 al 3% ogni semestre.
Il minor costo non ha modificato la sua velocità di circolazione. L’incentivo a spendere era lo stesso. La sua velocità è ancora quattro volte più veloce dell’Euro. La velocità dell’Euro aveva più che dimezzato la sua velocità sin dalla prima introduzione. Fisher ha riferito che US Stamp Scrip con un costo del 2% a settimana circolava quattro volte più velocemente della moneta ufficiale in tempi stabili e dodici volte più velocemente durante la Depressione. Il suo costo estremamente alto durante la Grande Depressione non ha impedito la sua accettazione in quella crisi.
Sorprendentemente il costo del 2% a settimana aumenterebbe comunque i profitti dei commercianti poiché rappresenta meno dello 0,3% al giorno. Ogni giorno i commercianti possono versare i loro fondi nelle loro casse più volte per ridurre il costo per transazione ben al di sotto di quello delle commissioni della carta di credito e/o del conto bancario.
Durante la Grande Depressione, Stamp Script è stato descritto in molti altri modi. Altri termini descrittivi includevano: costo sostenuto, evaporazione, libero, controstallie, denaro naturale, neutro, deperibile, arrugginito o veloce. Per comodità, di seguito viene utilizzato il termine denaro veloce.
Quando il valore del denaro veloce è definito dal consumo di energia sostenibile per creare dollari per l’energia sostenibile (SED), viene utilizzato il termine $Z [v] . L’uso di un tale vincolo potrebbe ridurre la necessità di commercio di carbonio o tassazione . L’introduzione di denaro veloce è un passo verso questo obiettivo. $Z introdurrebbe la creazione/liquidazione decentralizzata di denaro e l’irrilevanza delle valute instabili.
Alcune giurisdizioni potrebbero voler introdurre Speed Money per legge. Una copia del disegno di legge che Fisher ha aiutato a redigere per il Congresso degli Stati Uniti è fornita come prima appendice in Stamp Script . Questo disegno di legge autorizzava il governo degli Stati Uniti a emettere 1 miliardo di dollari da distribuire a ciascuno Stato in proporzione alla loro popolazione. Metà del denaro è stato destinato al benessere individuale e metà alla creazione di posti di lavoro in progetti infrastrutturali.
L’ufficio postale degli Stati Uniti venderebbe i francobolli da apporre sulle banconote ogni settimana che costano il 2% del loro valore nominale. La vendita di francobolli in 52 settimane genererebbe un fatturato del 104%. Quindi, dopo aver donato tutti i soldi e poi riscattato tutte le banconote emesse, il governo realizzerebbe un profitto lordo di $ 40 milioni di dollari! Il disegno di legge avrebbe sostituito la necessità del debito pubblico e la necessità della Federal Reserve Bank. Quindi lo Stamp Script Bill è stato sostituito con uno per salvare la Fed e mantenere il governo indebitato come spiegato qui .
Livelli estremi di interesse negativo come il 104% rendono il denaro veloce autolimitante. Questo è stato rivelato in Woergl. I cittadini che avevano più soldi veloci di quelli che potevano spendere iniziarono a pagare le tasse comunali in anticipo. Un’altra caratteristica degna di nota era che per dare fiducia ai cittadini nel valore delle banconote, il sindaco prendeva metà del suo stipendio in Stamp Scrip.
Oggi i governi sono disposti a fare “tutto il necessario” per proteggere i propri cittadini e le proprie imprese. La soluzione migliore richiede che i governi cambino le loro abitudini di pensare al denaro. Le ricompense politiche derivanti dalla protezione degli elettori e delle imprese senza ulteriore debito pubblico o tasse riducendo i disavanzi sono convincenti. Dovrebbe consentire ai governi di essere più generosi nel ricostruire le loro economie e di farlo su base decentralizzata e autodeterminata.
L’attuale contagio economico ha creato una crisi che non va sprecata con analisi che portano alla paralisi. Tempi senza precedenti forniscono il momento migliore per provare iniziative senza precedenti. Ora è politicamente sostenibile adottare un approccio “pronto, spara, mira” ai governi o ad altri per provare denaro autoliquidante. Potrebbe consentire alle future generazioni di cittadini e governi di schivare i proiettili di disavanzi, debiti e tasse più elevati.
Circa l’autore
Shann Turnbull PhD è stato un imprenditore seriale che ha fondato imprese e riorganizzato società quotate. Nel 1975 è coautore del primo titolo di studio per dirigenti d’azienda nel mondo. La sua ricerca di dottorato ha stabilito la scienza della governance per la valutazione e la progettazione di organizzazioni utilizzando i byte come unità di analisi. (shann.turnbull@gmail.com)
End notes
[i] Keynes, J.M. 1936. The General Theory of Employment, Interest and Money. Book VI, Chapter 23, Section VI, First sentence, <https://www.marxists.org/reference/subject/economics/keynes/general-theory/ch23.htm>.
[ii] Keynes, J. M. 1923. A Tract on Monetary Reform, The Collected Writings of John Maynard Keynes Vol IV, p. 124, London: McMillan (1971-1989).
[iii] Keynes, 1936, Op. cit. First sentence of eighth paragraph.
[iv] Keynes, 1936, Op. cit. Section VI second last paragraph.
[v] Turnbull, S. 2019. ‘How might standard units of value be defined?’ Journal of Modern Accounting and Auditing, 15(5): 221-231, https://ssrn.com/abstract=3429726.
Turnbull, S. 2018. ‘Sustainable Value Money: Why it is needed, how to get it?’ In: Boubaker, S. and Nguyen, D. (eds.), Corporate Social Responsibility, Ethics and Sustainable Prosperity, pp. 413-43, World Scientific Publishing: Singapore, https://ssrn.com/abstract=3022277.
Turnbull, S. 2018. ‘Renewable Energy: Stabilising Money and Society’ in: Droege, P. (ed.), Urban Energy Transition: Renewable strategies for cities and regions, pp. 491-510, Elsevier Science Publishers: Oxford, https://papers.ssrn.com/abstract=3051587.
]]>Vari scritti [1] – tra cui alcuni articoli in Das Goetheanum [2] – vedono l’idea di un denaro che invecchia e si esaurisce come la soluzione a molti problemi economici. Il reddito di disoccupazione dovuto al mero possesso di denaro e la conseguente crescente ricchezza dei super ricchi da un lato, e la povertà dall’altro, devono essere evitati attraverso l’invecchiamento del denaro.
Questo insegnamento, i suggerimenti di Silvio Gesell e dei suoi successori – ad es. B. Werner Onken, Helmut Creutz, Dieter Suhr, Margrit Kennedy – trova a malapena riconoscimento all’interno dell’economia: la maggior parte degli economisti non si occupa affatto degli insegnamenti di Gesell. [3] Molti rappresentanti dell'”ordine economico naturale” e del “denaro libero” secondo Silvio Gesell sono accademici, ma non economisti, come architetti, avvocati, teologi. [4]
Ora, alcuni dei trecartelle sociali e dei discepoli di Steiner sono allo stesso tempo rappresentanti di questa tendenza. Si riferiscono anche a Rudolf Steiner. [5] Tuttavia, questo è problematico. Perché lo fraintendono e sopravvalutano l’importanza economica dei costi di liquidità artificiale per svalutare il denaro. I suoi suggerimenti differiscono notevolmente da quelli di Gesell e vanno ben oltre le sue idee.
Il problema dell’interesse composto
Un problema nella nostra economia è l’interesse composto. Se hai più soldi di quelli che usi te stesso, puoi prestarli ad altri per interessi. Se hai meno soldi del necessario, puoi prendere in prestito denaro a interessi. A causa del pagamento degli interessi, i ricchi in seguito ne hanno ancora di più e diventano ancora più ricchi. E sull’interesse torna ad interessarsi. Questo porta i ricchi a diventare più ricchi. Poiché i prezzi degli interessi e delle plusvalenze sono inclusi nella merce, tutti li pagano.
Ma quando gran parte del reddito nazionale va a pochi, non ne rimane abbastanza per gli altri. Non riceverai più ordini a pagamento, non più lavoro retribuito. Lo stato e le istituzioni statali hanno spese sociali più elevate, ma ricevono meno contributi sociali o entrate fiscali. I super ricchi ad alto reddito hanno spesso l’opportunità di trarre vantaggio da scappatoie e paradisi fiscali.
Il circolo vizioso descritto può essere mantenuto in funzione solo attraverso una crescita economica costante. Solo in questo modo i ricchi possono continuare ad arricchirsi, pur avendo abbastanza per i poveri e per i sistemi sociali. Ad un certo punto deve crollare. Attualmente stiamo vivendo un tale crollo. Per la maggior parte, i super ricchi sono diventati più poveri negli ultimi anni e i poveri ancora più poveri. Molti hanno perso i risparmi nel crollo del mercato azionario. Quasi tutti gli stati hanno debiti immensi, alcuni non possono più servirli (es. Argentina). I sistemi sociali in Germania rischiano di crollare.
È merito di Gesell e di tutti i suoi successori evidenziare chiaramente questo problema dell’interesse composto.
Denaro gratuito o “banconote arrugginite”
L’interesse fa sì che gli investimenti ei flussi di denaro siano diretti nella nostra economia. L’obiettivo è investire il denaro dove porterà il massimo ritorno. L’interesse assicura anche la circolazione del denaro.
Silvio Gesell ei suoi seguaci ora vogliono dimostrare artificialmente il possesso di denaro con dei costi. Questo ha lo scopo di garantire la circolazione del denaro anche senza interessi.
Questo deve essere fatto attraverso una specie di tassa sul denaro. Per evitare questa tassa, i proprietari di denaro spenderanno i loro soldi rapidamente o li presteranno ad altri senza interessi, così la teoria va.
Naturalmente, l’inflazione normale ha un effetto simile senza complicate procedure di tassazione del denaro: anche lì il possesso di denaro comporta dei costi, poiché il denaro perde valore. Se il detentore di denaro deve pagare una tassa sul denaro del 5% all’anno o perde i suoi soldi a causa dell’inflazione al 5% all’anno è in gran parte lo stesso per lui.
Tuttavia, l’esperienza mostra che gli investitori richiedono tassi di interesse corrispondentemente più elevati in presenza di inflazione. Hai ancora la possibilità di investire il tuo capitale altrove dove l’inflazione è bassa. Tuttavia, i tassi di interesse più elevati possono pesare pesantemente sul singolo mutuatario. In Italia, ad esempio, all’epoca della lire gli interessi sui prestiti erano molto più alti che oggi con l’euro.
Lo stesso ci si aspetterebbe nel caso di possesso di denaro soggetto a costi in altro modo: i creditori chiedono ancora interessi. E diventare ancora più ricco. E i poveri diventano sempre più poveri. La trappola del debito resta. Nulla cambia nell’economia reale. Non fa molta differenza se ho l’inflazione – perché lo stato sta ristampando denaro, per esempio – o addebitare denaro artificialmente, ho solo una scala diversa in seguito, rapporti diversi.
Certo, i sostenitori della moneta svalutata dai costi di liquidità artificiali sottolineano che questa è qualcosa di diverso dall’inflazione, e che è proprio ciò che la impedisce. Ad esempio, Dieter Suhr scrive: [6] “Quando si parla di ‘invecchiamento’ e ‘svalutazione’ del denaro, non si dovrebbe certo pensare all’inflazione valutaria! Sarebbe completamente sbagliato, ad esempio, contrastare l’idea di soldi che invecchiano: ‘Ma con l’inflazione ce l’abbiamo da tempo!’. Stranamente, questo errore di ragionamento si incontra più ostinatamente tra gli esperti, che, dopo tutto, capiscono l'”inflazione della valuta ” (della norma) e il ” svalutazione del denaro nella cassa» (dei mezzi di scambio) dovrebbero essere in grado di distinguerli concettualmente [7] , – soprattutto da quando John Maynard Keynes ha discusso in modo abbastanza preciso la svalutazione mirata e isolata del denaro in contanti con i suoi effetti positivi sul resto dell’economia. [8] “
Naturalmente, gli esperti del ramo possono facilmente distinguere tra questi termini. Ma non si tratta solo di concetti, si tratta di comprendere le realtà del processo economico. E sono proprio gli esperti abituati a pensare attraverso connessioni economiche che riconoscono che in questo processo questi costi artificiali hanno un effetto simile sull’inflazione sul denaro del registratore di cassa o sul conto corrente . [9] E loro da soli , come l’inflazione , non possono né spezzare il circolo vizioso del debito néimpedire ai ricchi di ricevere un reddito disoccupato dalla loro ricchezza, aumentando così ulteriormente la loro ricchezza. Per molti aspetti possono avere effetti positivi in questa direzione e vantaggi rispetto all’inflazione ordinaria. Ma la soluzione a un gran numero dei nostri problemi economici e alla “liberazione dell’economia di mercato dal capitalismo” [10] , poiché il denaro gratuito con tali costi è visto e descritto da alcuni dei suoi sostenitori, è altrettanto piccolo dell’inflazione.
La critica di Rudolf Steiner vale ancora oggi: “Le opinioni che prevalgono a volte, oggi, quando ovunque c’è la tendenza a lavorare con i concetti piuttosto che con la realtà, alcune persone a soldi liberi te lo mostreranno. Lo trovano molto semplice: se i prezzi , diciamo che siamo troppo alti da qualche parte, quindi assicurati che i soldi scendano, quindi i beni diventino più economici e viceversa. Ma se ci pensi attentamente, scoprirai che ciò non significa nient’altro in realtà per te processo economico , come se utilizzassi un dispositivo insidioso per far salire la colonna del termometro quando fa troppo freddo. Stai solo curando i sintomi. Dando al denaro un valore diverso, non otterrai nulla di reale”. [11]
Soldi limitati
Ora il punto di vista di Steiner concorda con l’analisi del problema del popolo Freigeld: vedeva decisamente il vantaggio del denaro rispetto ai beni minacciati dal deterioramento. [12] Anche per lui l’interesse composto è assurdo. [13] Con le sue affermazioni sul denaro di giovani e vecchi, invece, indica processi esistenti , reali della vita economica, non una proprietà che dovrebbe essere attaccata al denaro . Per lui è importante creare denaro e altre istituzioni economiche in modo tale che i processi già in atto possano essere controllati meglio consapevolmente senza troppa burocrazia, in modo che il denaro sia “addomesticato” per così dire. [14]
Il denaro non è altro che una contabilità in cui sono documentate le esigenze delle persone tra di loro. Questo viene fatto oggi in gran parte attraverso il denaro nei conti bancari. Il contante in circolazione è in definitiva una “contabilità volante” che non è registrata in modo permanente in libri e conti, ma è documentata per il momento solo dalle banconote e dalle monete. [15]
Steiner suggerisce che le richieste documentate dal denaro dovrebbero essere limitate nel tempo. Possono essere rivendicati solo fino a una certa data di scadenza, dopo la quale scadono. In altre aree del diritto, una tale prescrizione per i crediti è una cosa ovvia, perché altrimenti qualcuno potrebbe riesumare improvvisamente antiche rivendicazioni e non c’è certezza del diritto. Il denaro assume così il carattere di una cambiale: le banconote oi crediti sui libri hanno una data di scadenza o una data di fine. [16] È descritto in modo ancora più comprensibile con un buono merci con una data di fine. Tale carta può essere utilizzata anche per fare acquisti come denaro, ma solo entro un certo periodo di validità.
Perché qualcuno dovrebbe accettare denaro che scadrà nei prossimi giorni? Ebbene, perché qualcuno paga una cambiale anche se la carta non è più valida dopo il pagamento? Ha già ricevuto il corrispettivo in anticipo, quando lo stesso è stato emesso. Perché un negozio accetta un buono merce in pagamento? Ha già ricevuto i soldi per questo alla mostra. Tale denaro a tempo limitato non è emesso da una banca centrale statale, ma da unioni di soggetti economici, da associazioni economiche. [17]L’associazione lo accetta in pagamento perché ha già ricevuto qualcosa in cambio quando è stato creato il denaro. Ha speso i soldi come una cambiale per prefinanziare questo servizio. Il destinatario ha il diritto di ricevere in cambio i servizi dell’associazione. Questo diritto è limitato nel tempo. È così che l’associazione si protegge dalla trappola del debito: il creditore deve reclamare i propri servizi entro un certo periodo di tempo, quindi il debito viene rimborsato.
Anche nell’economia odierna, le aziende emettono cambiali, obbligazioni o azioni per finanziare gli investimenti. In questo modo, le aziende possono legalmente stampare una sorta di moneta propria. Un’associazione economica includerà un gran numero di aziende che hanno anche un rapporto d’affari tra loro, e ovviamente anche i loro dipendenti. A causa delle dimensioni dell’associazione, il denaro speso attraverso l’associazione sarà corrispondentemente stabile e sicuro. Serve come mezzo di pagamento generale all’interno dello stesso. È un’istruzione per i prodotti dell’associazione, ma non per una quota dei profitti, degli interessi o dei pagamenti del capitale, come nel caso di azioni, cambiali o obbligazioni.
Si può ora guardare a questi soldi dal punto di vista dell’intera associazione o delle società associate.
Dal punto di vista dell’intera associazione, si presenta la seguente situazione: L’associazione paga nuovi soldi ai suoi dipendenti (o fornitori). Consente loro di lavorare all’interno dell’associazione (per l’associazione). L’associazione ha ottenuto la sua ricompensa dai loro prodotti. Con il denaro, i destinatari del denaro ricevono istruzioni sulla loro parte di ciò che è stato elaborato insieme. Puoi fare acquisti con i soldi all’interno dell’associazione. Anche i fornitori esterni all’associazione accetteranno il denaro in pagamento al fine di acquisire i propri dipendenti e aziende come clienti e, a loro volta, utilizzare il denaro ricevuto per acquistare i servizi dell’associazione. È possibile anche il cambio in altre valute. Naturalmente, il denaro deve sempre tornare all’associazione entro il periodo di validità. Perché solo questo richiede soldi vecchi, che perde presto validità poi ancora in pagamento. Il diritto ai servizi dell’associazione resta valido solo in misura limitata, perché i mezzi di produzione, che consentono all’associazione di adempiere alle pretese documentate con il denaro, si consumano e durano solo per un tempo limitato.
Dal punto di vista delle singole società all’interno dell’associazione, il tutto si presenta così: una società dell’associazione si finanzia con “denaro preso in prestito” (obbligazioni, prestiti, ecc.) da una banca dell’associazione. Riceve denaro dalla banca che corrisponde alla durata del prestito. Con questi soldi l’azienda fa i suoi investimenti, paga dipendenti e fornitori. Allo stesso tempo, sarà sempre pronto ad accettare vecchi soldi dai suoi clienti che scadranno presto come pagamento. Perché può usarlo per ripagare i suoi debiti con la banca. La Società rimborserà gli interessi e il capitale con il denaro più vecchio che riceverà dalla vendita dei suoi prodotti. Poiché all’interno dell’associazione le società si finanziano da sole, hanno preso in prestito denaro lì,
Dal punto di vista dell’individuo, si può immaginare un’associazione economica con denaro limitato in un certo senso simile a un anello di cambio (molto grande). Qualcuno offre un servizio in cambio. Un altro usa questa offerta. Al fornitore del servizio viene accreditato un importo nella valuta dell’anello di cambio che corrisponde al prezzo di acquisto, mentre all’altra parte viene addebitato lo stesso importo. L’importo accreditato è valido per un periodo limitato. Entro un certo periodo di tempo, il destinatario deve utilizzare i servizi dei membri dell’anello di scambio, ovvero l’associazione. Quindi non può accumulare la sua pretesa indefinitamente, ma utilizzarla solo entro il periodo specificato. Se scambia ulteriormente la sua pretesa (acquistando qualcosa con i soldi dell’anello di scambio), il nuovo proprietario deve utilizzarlo entro il termine originario o utilizzarlo per saldare il suo debito verso l’anello di cambio. Il denaro vecchio viene scambiato da coloro che devono denaro all’anello di cambio. Nuovo denaro viene creato quando qualcuno prende un prestito con una durata adeguata dall’anello di cambio.
Se qualcuno ha soldi vecchi che stanno per scadere, ma non ha bisogno di nulla, può cedere il suo credito solo se non vuole farlo scadere inutilmente. Questo è il modo in cui viene creato il denaro del regalo. Il denaro vecchio diventa inutile per il precedente proprietario, diventa denaro regalo.
Ciò rende anche comprensibili le ulteriori osservazioni di Steiner sul denaro limitato. [18] Come denaro di acquisto, questo denaro a tempo limitato (a condizione che non ci siano variazioni di prezzo) mantiene il suo valore, proprio come il denaro o un buono merci di una società commerciale che è normale oggi. Tuttavia, il denaro giovane è più costoso o prezioso come denaro in prestito, perché da un lato devono essere pagati più interessi per il lungo termine e dall’altro un finanziamento più lungo (per il mutuatario) o investimenti (per il prestatore) presso l’associazione banca sono possibili.
La data di fine implica anche che questo denaro non può essere investito in banca più a lungo di questa data di scadenza. Nessuno può quindi immagazzinare denaro (e quindi diritti sugli altri membri della comunità economica) a tempo indeterminato. Il denaro del prestito diventa denaro del regalo perché il creditore recupera denaro vecchio per interessi e capitale che non può reinvestire nella banca. Può usarlo solo lui stesso o darlo via.
Se capitale e terra sono ancora invendibili, il circolo vizioso del crescente divario tra ricchi e poveri può essere interrotto. Se la legge è progettata di conseguenza, è semplicemente impossibile continuare ad aumentare denaro e beni o passarli a una “nobiltà monetaria”. Tuttavia, la proprietà privata e la gestione privata dei mezzi di produzione sono pienamente garantite, anzi rese possibili solo integralmente, purché servano a sviluppare le proprie capacità imprenditoriali.
Steiner ci mostra come possiamo “domare” il denaro e avere una migliore presa sui processi economici limitando semplicemente il tempo necessario.
Il denaro a tempo determinato porta alla costituzione di associazioni e da queste trae a sua volta il potere di organizzare il processo economico. Se la moneta statale è stata abolita, le associazioni economiche si sono formate automaticamente per realizzare la propria moneta. A causa della situazione attuale, ci sono sempre persone e istituzioni che mancano del precedente denaro statale, quindi ora c’è una grande opportunità e necessità di creare associazioni economiche nel senso di triplice sociale. (Seguirà un altro articolo su questo argomento.)
Confronto di diversi tipi di denaro
Vedi tabella
[1] Es. Helmut Creutz, The Money Syndrome: Ways to a Crisis-Free Economic Order, Monaco, Vienna 1994; Dieter Suhr, La struttura capitalistica costi-benefici della moneta: un’analisi della non neutralità strutturale della moneta e dei suoi effetti sull’economia , Berlin et al. 1989; Dieter Suhr e Hugo Godschalk, Liquidità ottimale: un’analisi teorica della liquidità e un concetto di concorrenza nel settore del credito , Francoforte a. M. 1986.
[2] Più recentemente Frank Bohner, “Diagnosi: Circolazione debole del denaro: perché la distruzione dei posti di lavoro e la distruzione dell’ambiente hanno la stessa causa”, Das Goetheanum 38/2002, p. 693f. Lettere critiche all’editore: Holger Niederhausen, “L’invecchiamento del denaro è solo un rimedio all’interno della triplice struttura”, Das Goetheanum 40/2002, p. 742f, Ingo Craubner: “Un punto di partenza potrebbe essere la fondazione di associazioni”, ibid., p.743, e la risposta di Frank Bohner: “I tassi di interesse bassi portano a una crescita ancora maggiore nel lungo periodo?”, Das Goetheanum 44/2002, p. 824.
[3] Questa mancanza di discussione è lamentata dagli stessi rappresentanti di questa teoria, cfr ad esempio Klaus-Peter Schleisiek, Usual obiezioni contro la riforma monetaria della libertà economica, Aquisgrana 1998, https://userpage.fu-berlin.de/ ~roehrigw/schleisiek/ objection.pdf, p.18, ma fa riferimento ai noti economisti John Maynard Keynes (1883-1946) e Irving Fisher (1867-1947), che riconoscevano Gesell. Una pubblicazione più recente di uno specialista è: Gerhard Niederegger, Sindrome di Das Freigeld: Pro e contro un sistema monetario alternativo , Vienna 1997.
[4] Ad esempio Helmut Creutz, Margrit Kennedy e Günther Moewes sono architetti, Fritz Andres, Roland Geitmann, Johannes Jenetzky e Dieter Suhr sono avvocati, Johannes Hoffmann, Hans Kessler, Peter Knauer e Thomas Ruster sono teologi, Eckhard Grimmel è un geologo, Johannes Il filosofo di Heinrich. Gli economisti sono invece Felix G. Binn, Thomas Huth, Dirk Löhr, Werner Onken, Bernd Senf, Gerhard Senft. Questo elenco non pretende di essere completo. [5] Cfr. ad es. B. Josef Edmund Zimmermann, “1945 – and what then? World economic crisis and the main social law” in The Main Social Law: Contributions to the rapporto tra lavoro e reddito (Social Science Forum Vol. 1), Stoccarda 1986, pp. 197-233; Fritz Penserot, “Stabilità monetaria e piena occupazione”,Questioni di libertà 226, gennaio/febbraio. 1984, pp. 35-37; Werner Onken, “Silvio Gesell – Personality and Work, Questions of Freedom 202, Jan./Feb. 1990, p. 27f, Hugo Schwenk, “Rudolf Steiner’s Threefolding Impulse”, ibid. p. 43, Emil Leinhas, From the essence of l’economia mondiale: Tentativo di stabilire una teoria economica mondiale , Lorch 1949, pp. 280-299.
[6] Dieter Suhr, Aging money: concept di Rudolf Steiner da una prospettiva di teoria monetaria , Schaffhausen 1988, p.35f. I riferimenti bibliografici nelle note a piè di pagina della citazione corrispondono alle note a piè di pagina originali di Dieter Suhr, la loro formattazione è stata modificata.
[7] Friedrich A. von Hayek, Denazionalizzazione del denaro , Tubinga 1977, p.XI; Wolfram Engels, “Schwundgeld” in Capital 7/1982, p. 127. Allo stesso modo Hans Georg Schweppenhäuser, Das ill money , Frankfurt a. M. 1982, pag. 143.
[8] John Maynard Keynes, The General Theory of Interest and Money , Londra 1970 (1936), pp. 225 e segg.
[9] Per le differenze, vedi Helmut Creutz, “La circolazione del denaro può essere assicurata da un’inflazione controllata?” in questioni di libertà 234, maggio/giugno 1995, pp. 19-38, Roland Geitmann, “The compensation for inflation in interest”, ibid., pp. 39-47, Klaus Marienfeld, “The dosed inflation – not a adatto strumento per la sicurezza di circolazione a costo zero del denaro”, ibid. pp. 48-58.
[10] Questo è il titolo di un libro di Dieter Suhr: Liberazione dell’economia di mercato dal capitalismo: studi monetari sulla ragione sociale, economica ed ecologica , Berlino 1986.
[11] Cfr. Rudolf Steiner, Corso Nazionale di Economia , loc.cit., p. 80.
[12] Cfr ibid., pp. 163-165, 174s. [13] Cfr. Rudolf Steiner, I punti centrali della questione sociale nei bisogni vitali del presente e del futuro , 1a edizione 1919, 6a edizione (GA 23) Dornach 1976, p. 133.
[14] Cfr. Rudolf Steiner, Corso nazionale di economia, loc.cit., pp. 177-181, 200; Rudolf Steiner, Seminario nazionale di economia: Compiti di una nuova economia II , 6 recensioni Dornach 1922, 3a edizione (GA 341) Dornach 1986, p.77f.
[15] Cfr. Rudolf Steiner, Corso nazionale di economia , loc.cit., pp. 203, 209.
[16] Cfr. ibid., p. 179f, Rudolf Steiner, Seminario di economia nazionale , loc.cit., p. 78.
[17] Cfr. ibid., p. 79, Rudolf Steiner, Corso economico nazionale, loc.cit., p. 182.
[18] Cfr ibid., pp. 177, 179-181, 200.
]]>Pubblicato da M. Breitenberger in Antisemitism , Esoterik , Criticism of Capitalism il 7 febbraio 2014
«Per quanto fruttuosa si riveli per la psicologia sociale l’adozione del concetto freudiano di regressione, esso trova il suo posto solo nel contesto dialettico della rimozione; non come una sorta di ricorso autonomo, seppur preordinato dalla “crisi”. Veramente regressivi e quindi inconsci sono quei motivi sadico-anali che portano dal controllare le pentole la domenica alle denunce razziali e al drenaggio delle paludi alle operazioni di pulizia e il peggio. Al contrario, il romanticismo di evocare vecchie forme di società e coscienza come “contenuti onirici manifesti” come la fede tedesca, il clan, la costituzione allodiale, la legge germanica è semplicemente un velo: Theodor W. Adorno: Scritti vari I/II: Nuova sociologia senza valori
Nel mezzo di crisi economiche o sconvolgimenti sociali, le persone hanno desiderato per secoli spiegazioni semplici e vie d’uscita. In risposta all’industrializzazione, al materialismo e all’urbanizzazione, il cosiddetto movimento di riforma della vita è emerso in Germania tra la metà e la fine del XIX secolo. In questo movimento, gli sviluppi della modernità erano visti come segni di decadenza e gli esoteristi prevalentemente folk, antisemiti ed eugenici si promettevano una “redenzione” con le loro “riforme”. Il movimento di riforma della vita ha propagato una vita semplice e naturale con una dieta sana, aria fresca ed esercizio fisico, invece dell’erotismo, una cultura nordica nudista più igiene razziale ed eugenetica, una razza umana basata sull’ideale di biondo, alto e muscoloso .
Nel 1883 fu fondata la “Associazione tedesca di naturopatia e sanità pubblica” e contemporaneamente divenne più popolare il “metodo medico alternativo” dell’omeopatia . Il pittore e riformatore culturale Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913) è considerato, insieme a Heinrich Pudor (1865-1943), un pioniere della cultura nudista nazionale völkisch, che faceva parte del movimento di riforma della vita. La nudità era l’antidoto alla presunta degenerazione degli esseri umani a causa della civiltà. Il popolare antisemita Richard Ungewitter(1869-1958) fondò nel 1910 la loggia per la “vita ascendente” e promosse la “rigorosa disciplina del corpo” e la “nuda scelta del coniuge” con lo scopo di produrre una prole sana e di “razza pura”. Thunderstorm ha detto: “Se ogni donna tedesca vedesse più spesso un uomo germanico nudo, non ci sarebbero così tante razze straniere esotiche che lo inseguirebbero. Per motivi di sana selezione, chiedo quindi la cultura della nudità, in modo che i forti e sani si accoppino, ma i deboli non si riproducono”. I valori del movimento naturista, sostenuto dal movimento Wandervogel, erano compatibili con l’ideologia nazista .
La riforma alimentare, le comuni rurali, il movimento delle città giardino, l’antroposofia di Rudolf Steiner (1861-1925), la teoria della terra libera e del denaro libero di Silvio Gesell, nonché la pedagogia della riforma furono altre aree importanti della riforma della vita. La “rivoluzione nazionale” di Rudolf Steiner era intrisa di antiumanesimo, irrazionalità, razzismo e antisemitismo. Ha dato suggerimenti influenti per l’educazione Waldorf, l’architettura antroposofica, la medicina e l’agricoltura biodinamica. In Silvio Gesells(1862-1930) Nella sua opera principale “L’ordine economico naturale”, il critico dell’interesse, che distingueva tra “capitale che crea il bene” e “capitale che mangia il male”, prometteva la soluzione alle contraddizioni capitaliste. Con l’introduzione di uno “Schwundgeld”, Gesell voleva evitare che il denaro venisse accumulato e gli interessi venissero sottratti. Uno dei più stretti collaboratori di Gesell fu il riformatore nutrizionale Gustav Simons, membro dell ‘”Ordine del Nuovo Tempio” guidato da Lanz von Liebenfels (1874-1954), che unì antisemitismo, mania ariana e miti germanici e portava la bandiera della svastica . Nel 1895 Simons fu anche membro fondatore della cooperativa frutticola Lebensreformer Oranienburg-Eden vicino a Berlino. In un libretto di programma di Eden si dice nel 1917:“Per la vita “naturale” nell’insediamento, una dieta vegetariana e “il sentimento nazionale tedesco sono prerequisiti. E solo l’arianesimo tedesco lo consente”. Uno stretto collega di Gesell, Rolf Engert (1889-1962) formulò chiaramente nel 1919: “Il sentimento nazionale non tollera la schiavitù degli interessi”. Gesell collaborò anche con Theodor Fritsch, che fondò Hammer Verlag e vi pubblicò numerose pubblicazioni di propaganda antisemita, tra cui la traduzione tedesca dei Protocolli dei Re Magi di Sion e il suo catechismo antisemita “Manuale della questione ebraica”. Gesell si trasferì per la prima volta a Eden nel 1911, dove trascorse anche i suoi ultimi anni. Nel 1918 Gesell contribuì con un testo al libro “La rinascita della Germania attraverso il sangue e il ferro”, pubblicato da Richard Ungewitter. Gesell si oppose all’emancipazione delle donne, sostenendo che la vocazione naturale di una donna fosse la maternità. La pensione della madre aveva lo scopo di liberare le donne da un’attività lucrativa e da un matrimonio di sostegno. Dovresti concentrarti completamente sull'”alta educazione” dell’umanità e accettare solo uomini ereditari biologicamente preziosi come partner.
Il movimento Lebensreform non solo fornì ai nazisti idee, ma anche personale. Il principale igienista razziale nazista Alfred Ploetz proveniva dal movimento di riforma della vita, mentre l’eugenetico e antisemita Theodor Fritsch era coinvolto nel movimento delle città giardino. L’architetto paesaggista Alwin Seifert Come “Reichslandschaftsanwalt”, ha assicurato che le dure spalle delle nuove autostrade fossero piantate con alberi autoctoni. Ha descritto i paesaggi della steppa come “non tedeschi” e ha chiesto alla Wehrmacht di “germanizzare” le aree conquistate a est usando siepi di campo. Inoltre, Seifert è stato coinvolto nel giardino delle erbe aromatiche delle SS nel campo di concentramento di Dachau, in cui sono stati sperimentati metodi di coltivazione biodinamica. Dopo la guerra, Seifert divenne presidente onorario del Bund Naturschutz. L'”ala verde” del NSDAP intorno a Walther Darré e Alwin Seifert ha parlato di energie rigenerative, arti curative alternative e agricoltura biologica. Ministro dell’agricoltura Walther Darréha collaborato con Demeter, Weleda e gli agricoltori antroposofici e biodinamici. Gli Artamanen all’interno dell’NSDAP combinarono l’occultismo popolare di Ariosophy con l’entusiasmo per la natura della riforma della vita, le idee del movimento per la conservazione della natura e il pessimismo culturale di Oswald Spengler . Glorificavano i contadini come l’unico “popolo organico” e predicavano un allontanamento dalla “cultura internazionale dell’asfalto delle grandi città”.
Con l’NSDAP, la critica abbreviata al capitalismo ha vissuto un climax intermedio. Gottfried Feder ha scritto nel programma in 25 punti dell’NSDAP da pagina 22:“L’economia, grande o piccola che sia, industria pesante o piccola impresa, conosce un solo obiettivo: il “profitto”, hanno un solo anelito: il “credito”, una sola effervescenza: quella del “contro le tasse”, un solo timore e una venerazione senza nome : il “davanti alle banche” e solo un’alzata di spalle superiore alla richiesta nazionalsocialista di “rompere la schiavitù degli interessi”. Tutti corrono per “indebitarsi”. Gli eccessivi profitti da usura delle banche, che vengono estorti senza sforzo e lavorano come tributo dal capitale prestato, si trovano del tutto in ordine. Formano i propri “partiti d’affari” e votano per le leggi Dawes, che sono la causa principale dell’eccessivo carico fiscale. Si sprofonda in una profonda schiavitù degli interessi, si lamenta di tasse e interessi e si muore di rispetto per ogni banchiere e pirata di borsa. I cervelli sono confusi! L’intera economia è stata snobilata, spersonalizzata, trasformata in società per azioni. I creatori si sono dati nelle mani del loro più grande nemico, il capitale finanziario. Profondamente indebitati, coloro che creano valore in officina, fabbrica e ufficio vengono lasciati con salari magri, ogni profitto del lavoro fluisce nelle tasche del potere monetario anonimo come interessi e dividendi. Le persone che hanno affittato il senso economico non sanno come domare il caos che ne deriva. Scritto dall’alto da tasse e interessi, minacciato dal basso dai brontolii sotterranei delle masse operaie tradite, in una folle illusione si gettano contro il capitale finanziario e il suo “stato” e sono tollerati solo dai beneficiari e dagli sfruttatori del caos odierno come proprietari di schiavi sulle masse dei lavoratori. […] Le persone in tutte le loro professioni possono assaporare la frusta dei tassi di interesse, l’esattore delle tasse sta col fiato sul collo di ogni fascia della popolazione – ma chi osa opporsi all’onnipotenza del capitale bancario e di borsa? Questa onnipotenza del capitale prestato è dimostrata dal fatto che, contrariamente a tutte le altre esperienze terrene, cresce da se stessa, per così dire, senza sforzo e lavoro attraverso interessi, dividendi e rendite, diventando sempre più grande e potente. Il diabolico principio della menzogna trionfa sul principio ordinatore del lavoro creativo. Spezzare la schiavitù dell’interesse è ciò che chiediamo a gran voce qui.
Dopo il crollo dell’Unione Sovietica e la successiva globalizzazione economica, il sistema di coordinate politiche è cambiato. Seguirono gli attentati dell’11 settembre e una crisi economica mondiale con gravi sconvolgimenti sociali, motivo per cui molte persone desideravano spiegazioni semplici e salvezza. I cittadini arrabbiati di ieri si battono oggi, spesso con furia anti-occidentale, a protezione del Maggiolino russo, contro il progetto ferroviario di Stoccarda 21 o con un debole per l’irrazionalità contro il “capitale finanziario che risucchia il mondo”. I critici dei tassi di interesse e i proprietari liberi sono con Attac o il cosiddetto movimento Occupyarrivato. Con la loro critica regressiva al capitalismo, i cittadini infuriati attraccano con il pioniere dell’anti-globalizzazione Silvio Gesell e l’“esperto economico” NSDAP Gottfried Feder. Nel caso dei cittadini infuriati contro l’interesse, l’avversione per l’astratto diventa fin troppo chiara. I nuovi rivoluzionari sopprimono il fatto che anche il denaro ha il suo prezzo come merce, il loro odio per gli speculatori è troppo grande. Il grande idolo di molti cittadini arrabbiati è il cabarettista Georg Schramm, noto come “cittadino arrabbiato”, cabarettista, critico d’interesse e amico del denaro regionale di Silvio Gesell.
Georg Schramm ha dimostrato il suo senso dello spirito del tempo quando ha tenuto un discorso il 12 novembre 2011 davanti alla sede di Francoforte della Banca centrale europea nella tendopoli sensibile agli interessi “Blockupy Frankfurt”, in cui ha detto, tra le altre cose:“Se Dio ama anche il suo mondo e le sue persone, e se è un Dio irato dell’Antico Testamento, allora il suo tempismo per la catastrofe era perfetto […]. Se il tracollo [finanziario] ha avuto conseguenze come Fukushima, provoca il tracollo! […] Per inciso, ho scelto il concetto del dio arrabbiato perché è un classico [!], i giovani qui non possono saperlo. […] Era tanto tempo fa, era il tempo in cui i papi non erano ancora legati al potere e predicavano ancora contro l’usura [!]. Papa Gregorio disse allora che la ragione può opporsi al male con maggiore forza quando la rabbia dà una mano. […] Per tutti coloro che sospettano che qui cito i papi, posso capire che, in linea di principio, va sottolineato: Fino all’inizio del Medioevo, non solo la Chiesa cattolica, ma tutte le religioni del mondo in generale, hanno sempre descritto l’usura come uno dei peccati maggiori per molti secoli. La Chiesa cattolica se ne è allontanata solo quando ha iniziato a fare soldi con le prime banche che sono esistite, cioè le banche cattoliche. Solo allora è andato storto. Il banchiere era un usuraio, ma dovremmo riavere quella reputazione, quello status sociale, per lui! Era un mestiere disonorevole che una persona onorevole non avrebbe esercitato e i fabbricanti di suore e i coltivatori di questa terra dovevano usare l’ingresso dei servi per entrare nel castello dei potenti”. ma che tutte le religioni del mondo hanno sempre descritto l’usura come uno dei peccati maggiori per molti secoli. La Chiesa cattolica se ne è allontanata solo quando ha iniziato a fare soldi con le prime banche che sono esistite, cioè le banche cattoliche. Solo allora è andato storto. Il banchiere era un usuraio, ma dovremmo riavere quella reputazione, quello status sociale, per lui! Era un mestiere disonorevole che una persona onorevole non avrebbe esercitato e i fabbricanti di suore e i coltivatori di questa terra dovevano usare l’ingresso dei servi per entrare nel castello dei potenti”. ma che tutte le religioni del mondo hanno sempre descritto l’usura come uno dei peccati maggiori per molti secoli. La Chiesa cattolica se ne è allontanata solo quando ha iniziato a fare soldi con le prime banche che sono esistite, cioè le banche cattoliche. Solo allora è andato storto. Il banchiere era un usuraio, ma dovremmo riavere quella reputazione, quello status sociale, per lui! Era un mestiere disonorevole che una persona onorevole non avrebbe esercitato e i fabbricanti di suore e i coltivatori di questa terra dovevano usare l’ingresso dei servi per entrare nel castello dei potenti”. iniziato a fare soldi con esso. Solo allora è andato storto. Il banchiere era un usuraio, ma dovremmo riavere quella reputazione, quello status sociale, per lui! Era un mestiere disonorevole che una persona onorevole non avrebbe esercitato e i fabbricanti di suore e i coltivatori di questa terra dovevano usare l’ingresso dei servi per entrare nel castello dei potenti”. iniziato a fare soldi con esso. Solo allora è andato storto. Il banchiere era un usuraio, ma dovremmo riavere quella reputazione, quello status sociale, per lui! Era un mestiere disonorevole che una persona onorevole non avrebbe esercitato e i fabbricanti di suore e i coltivatori di questa terra dovevano usare l’ingresso dei servi per entrare nel castello dei potenti”.
Dominique Goubelle scrive giustamente di questo discorso in “ Bohème und Brettl revisited ”:“Georg Schramm, che con la sua immagine autoritaria di soldato di partito nella nuova Germania non sembra proprio predestinato a questo ruolo e sembra addirittura anacronistico, nella sua funzione di cabarettista e cabarettista tedesco, rappresenta anche un ambiente esemplare, un miscela di immagine artistica e impegno politico, che di solito finisce infallibilmente nell’antisemitismo. (..) Va aggiunto in vista dell’odierna (piccola) politica artisticamente camuffata, come si può trovare in Schramm o in varie attività di Occupy, che possono benissimo fare a meno dell’Eso-kitsch e della riforma della vita a favore di un militante anti -capitalismo, ma ereditò l’odio degli agenti di circolazione e della civiltà bollata con essi come occidentale come momento unificante e spiegazione del mondo,
Nel 2008, Georg Schramm ha nuotato ancora una volta con la corrente in ” Anstalt ” di ZDF negando in modo non veritiero le minacce di annientamento anti-israeliane del presidente iraniano Mahmud Ahmadinejad, ma a beneficio dei “critici di Israele” di destra e di sinistra: “Israele deve essere cancellato dalla mappa – sbagliato!!” – “Il regime di occupazione di Israele deve diventare storia-giusto” . Il popolare “cittadino arrabbiato” parla di un errore di traduzione e del “regime di occupazione israeliano” e quindi dei suoi seguaci dall’anima.
Invece di difendersi da questa “ontologia della pubblicità”, invece di cercare di ridurre l’orario di lavoro a causa della produttività del lavoro in costante aumento, invece di fare una campagna per la riduzione dell’età pensionabile, invece di manifestare per salari più alti, invece di fare i conti con il regole di valorizzazione del capitale, sognare i cittadini arrabbiati di linciati “avidi” e scegliere ancora una volta un capro espiatorio per le crisi ei conflitti di questo mondo. L’autoproclamato “99 per cento” è poco interessato al superamento dei rapporti di capitale , probabilmente non è consapevole di come la critica regressiva del capitalismo e l’ideologia reazionaria e antisemita abbiano già portato l’umanità nell’abisso.
Sebbene Theodor W. Adorno non conoscesse il ” tenente colonnello Sanftleben” o ” Lotar Dombrowski” , scrisse in “Spengler nach dem Untergang”:“Nel frattempo, vale la pena ricordare Auschwitz per il noioso risentimento. Nessuno dà più niente per il passato. Secondo Spengler, quella che segue quella che ha chiamato l’età degli stati in guerra è, secondo la sua costruzione, un tempo senza storia in senso demoniaco: la tendenza dell’economia attuale, con l’eliminazione del mercato e le dinamiche della concorrenza, a uno stato statico e, nel vero senso economico, “senza crisi” per ottenere uno smaltimento immediato concorda sufficientemente bene con la prognosi di Spengler. Si realizza sempre più visibilmente nella statica della “cultura”, i cui tentativi avanzati fin dall’Ottocento la società ha negato la comprensione e l’effettiva ricezione, costringendo alla ripetizione incessante e mortale di ciò che un tempo era accettato, mentre l’arte di massa standardizzata, in virtù dei suoi modelli “congelati”, esclude la storia. “
Pubblicato per la prima volta in Mission Impossible
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Alwin Seifert , errori di traduzione , Blockupy Frankfurt , Freigeld , Freiland , Georg Schramm , Gottfried Feder , Karl Wilhelm Diefenbach , movimento di riforma della vita , Rudolf Steiner , Silvio Gesell , critica abbreviata del capitalismo
Razze Radice – Rudolf Steiner e Antroposofia
Pubblicato da fidelche in Esoterik il 9 febbraio 2013
L’antroposofia è nata prima della prima guerra mondiale come parte del movimento di riforma della vita esoterica . Era un piccolo ramo di quella “rivoluzione nazionalista” che contribuì a trasformare i tedeschi in volontari volontari su cui il nazismo poteva appoggiarsi. Rudolf Steiner (1861-1925) fondò l’antroposofia , fondata nella tradizione del romanticismo e della teosofia tedesca da Helena P. Blavatsky (1831-1891). Steiner adottò il concetto dei tedeschi particolarmente profondi e inclini alla spiritualità da Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) e Paul de Lagarde(1827-1891). L’insegnamento di Steiner ha fornito suggerimenti influenti per l’educazione Waldorf, l’architettura antroposofica, la medicina, la comunità cristiana e per l’agricoltura biodinamica. Antiumanesimo, irrazionalità, razzismo e antisemitismo sono le componenti chiave dell’antroposofia, motivo per cui l’insegnamento sembra adatto alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti.
Insegnamenti del karma – trasmigrazione delle anime – reincarnazione
Come è noto, i sacerdoti ei nobili indiani usarono la dottrina del karma per legittimare il sistema di sfruttamento e dominio delle caste e la speciale oppressione delle donne. Karma nel buddismo tibetanofa un passo avanti e li usa in modo molto specifico come canna da riproduzione individuale e sociale. Come i guru, gli antroposofi spiegano la fame e la miseria, la malattia e l’invalidità, lo stupro e l’omicidio come karmici. Il karma è una parte importante della teoria razziale di Steiner, quindi la vita di ogni essere umano è modellata dalle sue azioni in una vita presumibilmente precedente. Secondo Steiner, chi litiga con il proprio destino ha a che fare solo con la “discordia mentale”; inoltre, le disposizioni mentali, l’aspetto, la condizione, il sesso e la posizione sociale di una persona, nonché il suo percorso di vita sono determinati karmicamente. Steiner parla di un conto del karma: “Attraverso tutto ciò che hai fatto nella vita passata, nel bene o nel male, i tuoi oggetti vengono votati in base al debito e al credito”. I debiti karmici possono essere riscattati attraverso la spiritualità e una vita virtuosa. D’altra parte, qualsiasi azione classificata come un’omissione o un atto illecito viene addebitata sul conto. A questo proposito, il karma è considerato una “giustizia superiore e incorruttibile”. Secondo questa dottrina del karma, il colera nelle baraccopoli del Terzo Mondo non ha nulla a che fare con le misere condizioni di vita di queste persone. Steiner ha affermato che le persone con un “debole senso di sé” avrebbero cercato aree in cui il colera è stato trovato nella prossima incarnazione per rafforzare il proprio senso di sé di fronte alla “più forte resistenza”. Gli antroposofi usano la dottrina della reincarnazione per legittimare i cliché patriarcali. Steiner ha descritto in dettaglio la trasmigrazione delle anime: Dopo la morte, lo spirito e l’anima sono ancora legati insieme e attraversano un purgatorio in sette fasi. Il corpo astrale è privo degli organi fisici per soddisfare le sue voglie, motivo per cui, secondo Steiner, dopo la morte l’uomo deve languire per qualche tempo nel “Kamaloka”, il luogo del desiderio. L’uomo deve soffrire in questo purgatorio finché non ha “sradicato i desideri e le dipendenze che sono radicate nel corpo astrale e possono essere soddisfatte solo nel mondo fisico”.
Razze radice – Atlantide – Ariani
Secondo l’antroposofia di Steiner, lo spirito umano sulla terra si è evoluto in sette razze radice, ciascuna con sette sottorazze. Secondo Steiner, la Quinta Razza Radice Ariana è destinata a condurre per diversi millenni, dalla caduta della mitica Atlantide a un lontano futuro. Tra le sette “sottorazze” ariane, la razza norrena-germanica è la razza prescelta dal 1415 all’anno 3573. Secondo Steiner, dal 1879 al 23° secolo, i tedeschi furono predestinati a realizzare la missione della scoperta di sé. Steiner adottò questa teoria della razza radice dai teosofi Blavatsky e Alfred Percy Sinnet (1840-1921). Steiner ha descritto in dettaglio le prime cinque razze radice e alcune sottorazze nel libro Aus der Akashic Records. Secondo Blavatsky e Steiner, gli ariani sono preceduti da quattro razze radice: Le prime due, la razza polare e quella iperborea, erano poco umane. Ad esempio, la terza razza radice, i Lemuriani, visse nel successivo continente sommerso di Lemuria nell’Oceano Indiano. Solo un piccolo gruppo di Lemuriani, sotto l’influenza di esseri superiori, si sviluppò nel germe della successiva razza radice. Questo chiamato Steiner dopo Atlantide. Questo mito può essere trovato nelle opere di molti autori fascisti, come Alfred Rosenberg o Hermann Wirth. Tra gli antroposofi, Atlantide è considerata una realtà storica che difendono e che viene insegnata nelle scuole Waldorf. Solo un piccolo gruppo di Lemuriani, sotto l’influenza di esseri superiori, si sviluppò nel germe della successiva razza radice. Questo chiamato Steiner dopo Atlantide. Questo mito può essere trovato nelle opere di molti autori fascisti, come Alfred Rosenberg o Hermann Wirth. Tra gli antroposofi, Atlantide è considerata una realtà storica che difendono e che viene insegnata nelle scuole Waldorf. Solo un piccolo gruppo di Lemuriani, sotto l’influenza di esseri superiori, si sviluppò nel germe della successiva razza radice. Questo chiamato Steiner dopo Atlantide. Questo mito può essere trovato nelle opere di molti autori fascisti, come Alfred Rosenberg o Hermann Wirth. Tra gli antroposofi, Atlantide è considerata una realtà storica che difendono e che viene insegnata nelle scuole Waldorf.
Secondo Steiner, gli Atlantidei praticavano l’agricoltura e possedevano una conoscenza molto sviluppata dell’allevamento di animali e piante. Possedevano una forza vitale speciale che permetteva loro di riscaldarsi con i semi delle piante e di levitare sopra il suolo con veicoli speciali. L’ordine era teocratico. Capi con enormi capacità, che avevano ricevuto “da esseri superiori non appartenenti direttamente alla terra”, da messaggeri degli dei, governavano le masse. Per Steiner c’era una lotta cosmica tra il demone Ahriman e l’arcangelo Michele. Da un lato, l’istruzione e la scienza erano mezzi di promozione sociale per il figlio piccolo borghese, dall’altro condivideva l’avversione popolare per l’intellettualismo, che insultava come un veleno in decomposizione e identificava come ebreo. La sua sintesi era che il pensiero logico è un passo importante sulla via dell’illuminazione spirituale. Questo atteggiamento ambivalente si ritrova anche nella caratterizzazione della quinta sottorazza degli Atlantidei, che Steiner battezzò tipicamente Ur-Semiti. Lascia che la parte più talentuosa di loro salga al germe della razza ariana, “che ha il compito di sviluppare pienamente il potere di pensiero con tutto ciò che ne deriva”. Secondo Steiner, tuttavia, la maggior parte degli Ur-semiti sono colpiti dalla maledizione della ragione, producono “stati inquieti”, padroneggiano tecniche come il fuoco, ma senza carattere religioso, e infine muoiono per “una brama di innovazione e voglia di cambiamento”. Durante e dopo la prima guerra mondiale, Steiner acuì i suoi insegnamenti proclamando che i tedeschi erano predestinati per le missioni spirituali, mentre i poteri dell’Intesa erano caricati come decadenti e materialisti, o come i russi, infantilmente brutali. Il guru commise i peggiori sfoghi razzisti nel 1923 durante l’occupazione della Renania da parte delle truppe francesi e belghe, che, con sgomento di tutte le tendenze nazionali tedesche, erano anche composte da soldati delle colonie africane. Secondo Steiner, gli “spiriti anormali della forma” agivano sul sistema ghiandolare nei nativi americani e negli africani. Steiner ha soprannominato gli indiani “la razza dell’oscuro Saturno” e l’America come “il luogo in cui le razze o le culture muoiono”. Il guru commise i peggiori sfoghi razzisti nel 1923 durante l’occupazione della Renania da parte delle truppe francesi e belghe, che, con sgomento di tutte le tendenze nazionali tedesche, erano anche composte da soldati delle colonie africane. Secondo Steiner, gli “spiriti anormali della forma” agivano sul sistema ghiandolare nei nativi americani e negli africani. Steiner ha soprannominato gli indiani “la razza dell’oscuro Saturno” e l’America come “il luogo in cui le razze o le culture muoiono”. Il guru commise i peggiori sfoghi razzisti nel 1923 durante l’occupazione della Renania da parte delle truppe francesi e belghe, che, con sgomento di tutte le tendenze nazionali tedesche, erano anche composte da soldati delle colonie africane. Secondo Steiner, gli “spiriti anormali della forma” agivano sul sistema ghiandolare nei nativi americani e negli africani. Steiner ha soprannominato gli indiani “la razza dell’oscuro Saturno” e l’America come “il luogo in cui le razze o le culture muoiono”.
Il potere “corrosivo” dell’ebraismo – Assimilazione – Antisionismo
Steiner era convinto che l’ebraismo fosse sopravvissuto. Per lui, l’assimilazione significava che ogni identità ebraica indipendente doveva scomparire. Ciò ha portato anche alla sua forte avversione per il sionismo. Steiner ha derivato la sua visione del giudaismo dalla sua teoria della razza radice, combinata con motivi del tradizionale antisemitismo cristiano. Secondo Steiner, gli ebrei erano una razza depravata e senza radici che negava Cristo. Dal 1882 al 1891 Steiner scrisse per la stampa nazionale tedesca in Austria. Nel 1888 Steiner recensì il romanzo Homunculus di Robert Hamerling (1830-1889). Nelle sue opere lo scrittore demonizzava il materialismo di un presente “divinizzato” e ammirava il pangermanico e antisemita austriaco “Fuhrer” von Schönerer. Nel romanzo, Hamerling disegna caricature viziose dell’usura e degli ebrei di borsa che lottano per il dominio del mondo, motivo per cui il suo lavoro è stato criticato come antisemita. Steiner, invece, celebrava Hamerling. Ha affermato che l’uomo ha preso la prospettiva oggettiva di un uomo saggio, solo “ebrei eccessivamente sensibili” avrebbero obiettato. Steiner ha scritto nella recensione:«Non si può certo negare che oggi l’ebraismo appare ancora come un tutto chiuso e come tale è spesso intervenuto nello sviluppo delle nostre condizioni, e ciò in modo nientemeno che favorevole alle idee culturali occidentali. Tuttavia, il giudaismo in quanto tale si è estinto da tempo, non ha giustificazioni nella vita nazionale moderna e il fatto che sia comunque sopravvissuto è un errore nella storia del mondo, le cui conseguenze non possono essere evitate. Non intendiamo solo le forme della religione ebraica qui, intendiamo principalmente lo spirito del giudaismo, il modo di pensare ebraico”.Nel 1897 Steiner si trasferì da Weimar a Berlino. Strinse amicizia con il poeta ebreo Ludwig Jacobowski, morto nel dicembre 1900, e dal 1899 insegnò alla scuola di formazione dei lavoratori dell’SPD. Sotto l’influenza di Jacobowski, Steiner è stato brevemente coinvolto nell’Associazione per la difesa dell’antisemitismo, anche se con argomenti dubbi. Ha affermato che il movimento sionista era responsabile dell’antisemitismo. Non ha attestato agli antisemiti, ma ai sionisti, di avere una “immaginazione sovreccitata” e uno “spirito offeso” che “offusca le loro menti”. Gli antisemiti sono innocui “come bambini” e “molto peggio” sono “i leader senza cuore degli ebrei d’Europa” come Theodor Herzl.
L’Olocausto come compensazione karmica
L’antroposofo Karl König(1902-1966) era un dottore di origine ebraica e veniva da Vienna. Dal 1928 ha diretto la struttura di educazione curativa antroposofica a Pilgramshain vicino a Striegau in Slesia. Nel 1935 König e altri furono espulsi dalla Società Antroposofica perché rifiutava gli sforzi centralisti del consiglio. Nel 1938 emigrò in Inghilterra con altri medici antroposofici e insegnanti curativi. In esilio, gli emigranti fondarono il movimento antroposofico Camphill, che oggi mantiene strutture e villaggi per disabili, principalmente nei paesi anglosassoni. Mentre i nazisti perseguitavano e uccidevano i disabili in quanto indegni della vita, König credeva che la disabilità dell’individuo colpito fosse importante per il suo sviluppo attraverso molte incarnazioni,
Negli anni ’50 König scrisse vari saggi, in uno di questi saggi caratterizzò Sigmund Freud come disumano, irreligioso e autodistruttivo e ne offrì due spiegazioni: da un lato il fondatore della psicoanalisi si impegnò con i demoni Ahriman e Lucifero a causa di colpa karmica, d’altra parte Freud era stato ebreo, il che portò König al verdetto: “Non può liberarsi né mentalmente né istintivamente dalla comunità di sangue del popolo ebraico e così ricade ripetutamente in idee antiche che non hanno più alcuna validità per il suo tempo.” I saggi di König, compreso quello su Freud, furono raccomandati agli insegnanti Waldorf nel 1998 come materiale narrativo per la terza media. Nel novembre e dicembre 1965 König tenne tre conferenze su “Storia e destino del popolo ebraico”. In primo luogo ha presentato la visione antroposofica comune secondo cui gli ebrei avevano compiuto la loro missione e si erano rifiutati di riconoscere Cristo. Cita Steiner con approvazione, secondo il quale i sionisti sono peggio degli antisemiti. E interpreta l’Olocausto come una compensazione karmica: il tradimento di Giuda diede inizio a un “dramma” che portò alla crocifissione di Cristo.“Qualcosa di simile doveva accadere di nuovo, era inscritto, per così dire, nel karma umano. E così poco possiamo capire oggi quale fu quel tradimento di Giuda, così poco capiamo cosa è successo nel nostro secolo”, ha spiegato König. Con questo in mente, ha invitato i persecutori e i perseguitati, cioè i nazisti e le loro vittime, a capire “cosa ha giocato e sta ancora giocando” . Per König, l’Olocausto era un insediamento karmico: “Perché ci sono azioni come quelle di Giuda; atti che dovevano essere compiuti. E chi l’ha fatto sta molto peggio di chi l’ha dovuto subire”.
L’antroposofia nel nazionalsocialismo
L’antroposofia differisce dal razzismo nazista in quanto il suo obiettivo non è quello di uccidere o ridurre in schiavitù le persone definite inferiori, ma di istruirle, guidarle e guidarle sulla via dell’illuminazione. In questo senso, il razzismo antroposofico non è eliminatorio come il nazifascismo, ma paternalistico. La storia dell’antroposofia durante il nazifascismo mostra molti parallelismi con altri gruppi etnici. I progetti antroposofici furono sponsorizzati da grandi nazisti come Rudolf Hess o il ministro dell’Agricoltura Richard Darre, e il leader delle SS Heinrich Himmler fece sperimentare metodi biodinamici nei campi di concentramento. Altri come Martin Bormann o Reinhard Heydrich hanno combattuto l’antroposofia e i suoi progetti, con gli interessi economici in gioco,
Nani – Angeli – Scuole Waldorf
L’ideologia di Rudolf Steiner confluisce nella pedagogia delle scuole Waldorf . Nei libri di scuola, ad esempio, si parla di Atlantide o degli Ariani e delle loro migrazioni. Nel curriculum delle scuole Waldorf, le immagini di angeli “come provengono dai vecchi circoli mitici dell’umanità” giocano un ruolo tanto quanto la presunta esistenza di “nani” e altre figure fantastiche.
Poiché alcuni educatori e insegnanti che lavorano in queste istituzioni provengono anche da università statali, motivo per cui inizialmente potrebbero non avere un background antroposofico, ci sono sicuramente differenze nell’attuazione del curriculum. La pratica locale nelle scuole Waldorf può quindi differire, ma l’antroposofia determina comunque il carattere di tutte le istituzioni Waldorf, come si può vedere dalla letteratura Waldorf. Gli studenti non devono conoscere a memoria le opere del maestro, ma gli insegnanti sono impegnati nello studio antroposofico dell’essere umano, il curriculum e le materie sono modellati da esso ei pedagoghi consentono all’ideologia di fluire nelle lezioni. Certo, alcuni aspetti dell’educazione Waldorf,
Movimento contro la globalizzazione – denaro regionale – riformatori della vita etnica
Gli antroposofi non sono riusciti a diventare il movimento di massa dominante che Steiner una volta profetizzò. In alternativa, alcuni interpretano il movimento critico verso la globalizzazione come ispirato antroposoficamente. Come nella fase di fondazione dei Verdi, gli antroposofi sono coinvolti per reclutare nuovi seguaci e diffondere i loro insegnamenti. L’impegno nel movimento anti-globalizzazione è volto a garantire l’afflusso di fondi statali ea proteggere le scuole Waldorf e le imprese antroposofiche dalla concorrenza. Nella scena monetaria regionale, gli antroposofi collaborano da molto tempo con i Geselliani perché le loro visioni del mondo sono compatibiliè. Non è un caso che sia stata la Scuola Waldorf di Prien e la sua insegnante Gellerie a fare scalpore per un breve periodo come l’inventore dello Schwundgeld “ Der Chiemgauer ”. Ciò che la Tobin Tax è per uno, Schwundgeld lo è per un altro. Il villaggio, la regione o la casa contro il grande mondo e le multinazionali. Non a caso questo ricorda i riformatori della vita tedesco-volkisch che, alla fine del XIX secolo, costruirono un contrasto tra la terra natia, il buon contadino e la città decadente e senza radici, nonché l’ebreo cosmopolita.
La funzione sociale dell’esoterico
Peter Bierl scrive in “Radici, arcangeli e spiriti popolari”: “Determinante è la funzione sociale dell’esoterico, di cui l’antroposofia è una corrente. L’attuale boom, con tutte le sue sfaccettature dalle credenze dell’oroscopo, all’ufologia, al feng shui alle terapie di reincarnazione e alla proclamazione di una “New Age” spirituale (New Age), è la forma di regressione di massa e di vestizione autoritaria che si verifica principalmente nella classe dirigente e le classi medie accademiche. L’esoterico scarta il pensiero razionale, l’azione autodeterminata e il pensiero del cambiamento sociale a favore dell’idea superstiziosa che la vita sia determinata dal destino da poteri superiori, che l’uomo sia circondato da angeli e demoni e si dimena come un pesce nella rete del suo karma. Tipica è l’affermazione che tutti i problemi, sia individuali che collettivi, fisico oltre che psicologico, risulterebbe da una mancanza di spiritualità e non è dovuto a condizioni sociali. Questa semplice diagnosi è seguita dal consiglio che l’individuo dovrebbe riconoscere il contesto trascendentale più ampio che nobilita ogni sofferenza in modo significativo e si inserisce in un ordine che è glorificato come divino, naturale o olistico. L’armonia immaginata in modo penetrante fa appello alle menti sensibili che sognano l’atomizzazione reale e incompresa dell’individuo in una società che funziona secondo le categorie delle merci e della concorrenza. Nascosto dietro la facciata gentile dell’esoterismo l’individuo può riconoscere il contesto trascendentale più ampio che nobilita ogni sofferenza in modo significativo e inserirsi in un ordine che è glorificato come divino, naturale o olistico. L’armonia immaginata in modo penetrante fa appello alle menti sensibili che sognano l’atomizzazione reale e incompresa dell’individuo in una società che funziona secondo le categorie delle merci e della concorrenza. Nascosto dietro la facciata gentile dell’esoterismo l’individuo può riconoscere il contesto trascendentale più ampio che nobilita ogni sofferenza in modo significativo e inserirsi in un ordine che è glorificato come divino, naturale o olistico. L’armonia immaginata in modo penetrante fa appello alle menti sensibili che sognano l’atomizzazione reale e incompresa dell’individuo in una società che funziona secondo le categorie delle merci e della concorrenza. Nascosto dietro la facciata gentile dell’esoterismo che sognano ad occhi aperti l’atomizzazione reale e non realizzata dell’individuo in una società che funziona secondo le categorie delle merci e della concorrenza. Nascosto dietro la facciata gentile dell’esoterismo che sognano ad occhi aperti l’atomizzazione reale e non realizzata dell’individuo in una società che funziona secondo le categorie delle merci e della concorrenza. Nascosto dietro la facciata gentile dell’esoterismostupidità mirata , tolleranza repressiva e visioni razziste, antisemite, misogine e antidemocratiche”.
La prima “scuola statale Waldorf” in Germania
Per inciso, il taz delizia regolarmente i suoi lettori antroposofici con un supplemento antroposofico. Nell’ultimo numero, Christian Füller ha promosso la prima “scuola statale Waldorf” tedesca nella colonna taz “Future – Education” come “modello futuro per il sistema educativo” ad Amburgo.
Fonte: Peter Bierl – Razze radici, Arcangeli e spiriti popolari – Antroposofia e educazione Waldorf di Rudolf Steiner – Konkret Literatur Verlag 2005
Pubblicato per la prima volta su Mission Impossible il 6 febbraio 2013
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Antroposofia , antisionismo , Atlantide , compensazione karmica , moneta regionale , reincarnazione , Rudolf Steiner , trasmigrazione dell’anima , razze radice
Silvio Gesell, Rudolf Steiner e la “salsa bruna”
Inserito da fidelche in Antisemitismo , Silvio Gesell il 20 maggio 2010
Il fondatore dell’antroposofia (“Saggezza umana”) Rudolf Steiner(1861-1924), a cui si riferiscono le scuole Waldorf, è accusato di antiumanesimo, irrazionalità, razzismo e antisemitismo. L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Steiner giunse alla Società Teosofica, una delle prime correnti esoteriche, come studente. Per Steiner, l’antroposofia era una religione gnostica. Secondo Steiner, inizialmente esisteva solo il divino. In una sorta di caduta in disgrazia, si mescola alla materia, il principio negativo con cui inizia la storia. Le scintille divine attraversano un processo evolutivo, ognuno dei quali è la reincarnazione del suo predecessore. Sulla Terra, le scintille divine prendono forma umana. Lo sviluppo è incarnato in sette razze radice, ciascuna con sette sottorazze. Ad esempio, gli Atlantidei, la quarta razza radice, praticavano l’agricoltura e l’allevamento. Secondo Steiner, il compito della quinta razza radice ariana è sviluppare lo spirito umano. Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: Così facendo, devono resistere alle tentazioni del materialismo e dell’intellettualismo. Prima che l’umanità soccombesse all’ateismo, lo spirito del sole si reincarnò in Gesù Cristo e con la sua morte sacrificale diede lo slancio per una nuova spiritualizzazione. Secondo il piano mondiale di Steiner, la missione dei tedeschi, la quinta sottorazza ariana, iniziò nel 1413. Peter Bierl, nel suo libro Root Races, Archangels and Folk Spirits, scrive: “L’antroposofia contiene una specifica teoria razziale, la dottrina delle sette razze radice e delle loro sottorazze in cui si dice si incarni lo sviluppo umano. La razza radice ariana, i bianchi creatori di spiriti, sono considerati i leader. Gli asiatici, d’altra parte, sono diffamati come decadenti e i neri come infantili guidati dagli istinti. La combinazione della razza radice e degli insegnamenti del karma con le motivazioni tradizionali dell’ateo ebraico si traduce anche in uno specifico antisemitismo nell’antroposofia.Per gli antroposofi, la vita umana non ha fine a se stessa e non ha valore assoluto. Nel “mondo spirituale” di Steiner le persone completano “vite terrene ripetute”. In ognuna di queste vite si deve stabilire un punteggio dell’esistenza precedente e, d’altra parte, si possono accumulare punti in più per il round successivo. L’uomo raccoglie punti in più fidandosi e obbedendo al “leader dell’umanità = Rudolf Steiner”, lasciando che tutta la sua vita, il pensiero, l’azione e il sentimento siano guidati dalla sua “saggezza”. Chi crede che Steiner raggiungerà un livello più alto nella prossima vita, chi pensa con la propria testa deve tornare come “materialista” finché non avrà visto il suo errore.
Nell’opera principale di Silvio Gesell (1862-1930) ” L’ordine economico naturale“ si può leggere nella sua teoria della moneta libera, la presunta soluzione ai problemi capitalisti nell’abolizione degli interessi per mezzo di restringimento monetario e circoli di baratto e nella sua teoria della terra libera, d’altra parte, “libera selezione”. La teoria economicamente assurda di Gesell è strutturalmente antisemita, equivale al capitalismo di Manchester e al darwinismo sociale con l’obiettivo di una sorta di igiene razziale e di allevamento umano. Gesell ha collaborato con antisemiti etnici come Simons o Fritsch. Uno dei più stretti collaboratori di Gesell era il riformatore nutrizionale Gustav Simons. Simons era un membro dell ‘”Ordine del Nuovo Tempio” di Lanz von Liebenfels, che combinava antisemitismo, mania ariana e miti germanici e portava la bandiera con la svastica. Fritsch è stato l’autore del catechismo antisemita “Manuale della questione ebraica”. Con l’introduzione di uno “Schwundgeld”, Gesell voleva evitare che il denaro venisse accumulato e gli interessi venissero sottratti. Il denaro perde costantemente valore e deve essere speso, riscaldando così l’economia. Gesell critica solo il ciclo del denaro (raggiungere il capitale), la produzione, il “capitale creativo” è invece positivo per lui. “Il Chiemgauer” è Schwundgeld, utilizzato da diversi anni in alcuni negozi del Chiemgau (Alta Baviera) per il pagamento delle merci. Le società regionali devono essere sostenute con il denaro regionale. Gli editori (Scuola Prien Waldorf) del Chiemgauer fanno esplicito riferimento alla teoria del denaro libero di Silvio Gesell. Gli euro che riceve il “Chiemgauer Verein” scambiando il “Chiemgauer”, Secondo gli iniziatori, sono investiti in un conto call money con interessi attivi presso la GLS Bank. Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo crivello di natura.” Bilanciare l’influenza della medicina che provoca la “conservazione e procreazione delle persone nate difettose”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà. L’arte medica può quindi solo rallentare la riproduzione, non fermarla”.
Sulla rivista Konkret, Christoph Horst ha scritto sotto Kunst & Gewerbe 12/2003: Not by pennysRudolf Steiner non solo sapeva dei problemi economici che “se entriamo nei nostri portafogli, per esempio, … abbiamo a che fare giustamente con forze ahrimaniche (diaboliche; CH)”, ma anche che il significato di denaro in »Serve and flow«, nel senso che l’interesse rappresenta un male. Gli antroposofi di oggi si sono adattati bene al capitalismo; i loro prodotti (unguenti miracolosi, pietre curative, calendari astrologici, ecc.) generano almeno un profitto sufficiente per organizzare grandi eventi in cui, ad esempio, argomenti come “Lo spirito popolare tedesco ha ancora un compito?” (conferenza autunnale del Società Antroposofica di Stoccarda) sono discussi. Ma poiché l’introduzione dell’euro ha reso più difficile guadagnare soldi velocemente nel ramo esoterico, gli antroposofi hanno trovato un modo per trasformare almeno i patrioti locali e i regionalisti biologici in clienti fedeli: un’iniziativa Waldorf a Prien, in Baviera, ha istituito un »Chiemgauer« fatto in casa oltre all’euro, che può essere scambiato con un rapporto 1:1 nella scuola Waldorf e distribuito nei negozi che partecipano volontariamente. Il principio di una moneta complementare, libera o regionale, adottato dagli antisemiti Steiner e Silvio Gesell, è confuso e per chi pensa “arrimanicamente-materialisticamente” un’impertinenza fin dall’inizio. Gli obiettivi che gli antroposofi perseguono con la loro moneta privata sono quelli abituali delle sette ecologiste nazionali: promuovere la comunità nazionale delle imprese e dei consumatori e rafforzare le strutture regionali. L’iniziatore Gelleri spiega: “Solo i negozi locali possono partecipare, in modo che i soldi rimangano nella regione … Perché un sistema come questo funzioni deve già esistere un collegamento con il paese d’origine.« Il tre percento di ogni »Chiemgauer« sostiene progetti sociali, che i partecipanti sono liberi di scegliere. Per quanto forzato e libero lo sia sempre con gli antroposofi, perché le scelte principali sono ovviamente le scuole e gli asili Waldorf locali. Inoltre, il “Chiemgauer” dà il controllo sui cittadini: “Ci si accorgerebbe se un estraneo acquistasse una grande quantità di Chiemgauer”, spiega con orgoglio Gelleri, sottolineando che solo chi lavora duro e onestamente, anche nella Enjoy il denaro – i falsari non hanno alcuna possibilità. A metà ottobre, il “Berliner Zeitung”, un giornale entusiasta del denaro gratuito, ha riferito che erano già stati stampati 40.000 Chiemgauer, e – nelle scuole Waldorf, ovviamente, si dà valore a metodi il più possibile medievali – tagliati a mano dagli studenti, la metà delle volte su base volontaria, ovviamente. E cosa fanno gli studenti Waldorf con gli euro che accettano quando li scambiano? Secondo i responsabili, sono impacchettati in un conto bancario, presumibilmente presso la banca antroposofica GLS, il punto di contatto centrale per ricchi occultisti. Non sto affatto imputando idee marroni a tutti gli utenti del “Chiemgauer”. Il 95% delle persone che pagano con denaro regionale/Schwundgeld sicuramente non sa nulla di Silvio Gesell e ha soggettivamente le migliori intenzioni. Molti clienti bancari dell’antroposofica GLS Bank credono soggettivamente di fare del “bene” quando sostengono la loro banca. Ciò non cambia il fatto che lo Schwundgeld di Gesell non risolverà alcun problema. Quella teoria del campo libero di Gesell con la sua fantasie di allevamento umano , era ed è reazionario. Chiunque definisca emancipatore l’allevamento umano, non importa a che ora, rinnega se stesso, poiché la “soluzione alla questione della donna” di Gesell è compatibile con NS-Lebensborn e Mutterkreuz . L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Gli insegnamenti disumani di Rudolf Steiner sono diffusi nelle scuole Waldorf. Non è un caso che alcuni insegnanti delle scuole Waldorf siano membri dell’NPD. Se viene a conoscenza di un caso corrispondente, la Bund der Freie Waldorfschulen prende le distanze, ma solo se il caso diventa pubblico.
A https://www.freitag.de/community/blogs/fidelche/silvio-gesellschaft-rudolf-steiner-und-die-braune-sosseil blog è stato pubblicato. In particolare, i commenti di esoteristi come “Ehrlicher” e persone mondane come “thinktankgirl” e “Rahab” sono rivelatori. Dopo questo blog, sono stato disattivato senza una ragione apparente. Ho ricevuto solo un breve messaggio dalla redazione che mi diceva che ero stato disattivato a causa di presunte ripetute violazioni dei termini e condizioni e della netiquette. Non ho mai ricevuto un preavviso o qualcosa del genere. Non ho mai avuto risposta a nessuna delle mie cinque domande agli editori su cosa dovevo sopportare in questo forum. Ad esempio, Rahab mi ha paragonato a Eichmann e al Dr. Mengele. Come nel blog precedente, “Thinktankgirl” ha difeso le teorie razziste ed eugenetiche, usando termini come “alto allevamento della razza umana”, “Diritto di scelta delle donne” o “Redenzione da tutta l’inferiorità di cui l’umanità è stata gravata di cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dai privilegi”, di Silvio Gesell. Con la mia espulsione dalla “Comunità del venerdì”, la “moderazione del venerdì” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, a volte incitanti della “Comunità del venerdì”, così come il mio rifiuto dell’atteggiamento anti-israeliano negli articoli editoriali, potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”. Con la mia espulsione dalla “Comunità del venerdì”, la “moderazione del venerdì” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, a volte incitanti della “Comunità del venerdì”, così come il mio rifiuto dell’atteggiamento anti-israeliano negli articoli editoriali, potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”. Con la mia espulsione dalla “Community Friday”, la “Friday Moderation” è diventata complice dei blogger “Rahab” e “Thinktankgirl” e quindi apparentemente complice delle teorie sull’allevamento umano darwinista sociale di Silvio Gesell. La mia opposizione alle opinioni antisemite, talvolta razziste, della “Comunità del venerdì” e il mio rifiuto degli atteggiamenti anti-israeliani negli articoli editoriali potrebbero aver giocato un ruolo decisivo nella mia “espulsione”.
Ecco i commenti dei “Blogger del venerdì”:
Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 16:04 Non sono un antroposofo, ma conosco l’ambiente sin dalla mia infanzia e posso solo dire: sono profondamente scioccato da un’interpretazione errata così prevenuta, che non è nemmeno originale, a causa di queste rappresentazioni distorte circolano da molto tempo. Se uno osa esprimere un giudizio su una persona e sulla sua filosofia, e poi un altro simile, allora deve aver letto le sue stesse opere e non accettare giudizi di seconda mano dagli altri! Non è onesto! Sapete davvero che anche gli antroposofi furono perseguitati nel Terzo Reich?
fidelche ha scritto il 20 maggio 2010 alle 17:35@Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 16:04 È vero, non ho letto molti test originali di Steiner (2 libri) e Gesell (1 libro NWO). Tuttavia, la mia presentazione non è distorta. Se è così, dovresti giustificarlo. Conosco personalmente molti utenti del “Chiemgauer”, ho avuto molte discussioni con loro e, non solo per questo, penso di potermi formare un’opinione. So anche che ci sono molti antroposofi “simpatici”. Esempi importanti di questo sono l’ex ministro dell’Interno Otto Schily e Hiltrud Breyer dei Verdi. Tuttavia, nessuno di questi è un argomento per accettare un’ideologia con radici razziali, selezione naturale, antiumanesimo, irrazionalità, razzismo. Sulla pagina degli antroposofi “The Egoists” puoi leggere qualcosa sul periodo nazista dal loro punto di vista. Saluto Fedele
Achtermann ha scritto il 20 maggio 2010 alle 18:19 @fidelche Scrivi: “L’antroposofia è adatta a preparare ideologicamente sviluppi autoritari e fascisti”. Questa tesi è formulata in termini molto generali. Lei è comprensibile per me. Tuttavia, altri termini possono essere usati per la parola “antroposofia”, come Bundeswehr, calcio, confraternita del vino, club di fucilieri. E dovrà sempre essere verificato, a seconda dei punti di vista. Se ciò è possibile, questa tesi può anche essere interpretata come un luogo comune o un argomento di mazza. Forse è a causa di questa argomentazione che oltraggi i blogger. Se invece guardo la tua argomentazione dal lato didattico, riesci a dare vita allo stand del blogger.
fidelche ha scritto il 20 maggio 2010 alle 19:13@Achtermann ha scritto il 20.05.2010 alle 18:19 Ciao Achtermann, quindi non c’è sviluppo fascista nella teoria del calcio – il club di tiro è più difficile. Il mio testo è relativamente breve. Ci sarebbero molte più prove per la mia tesi. L’indignazione di alcuni blogger, che secondo me assomigliano a una cordata, è dovuta alla loro ristretta percezione ideologica. Una persona intelligente una volta le ha chiamate blogger concrete e femministe concrete. Il mio desiderio di discutere con queste persone è rapidamente diminuito. A causa delle loro provocazioni mirate, 3 dei miei primi 6 blog sono stati bloccati. Se leggi i commenti saprai cosa intendo. Nel mio blog di calcio, i blogger concreti non si sono mai occupati di calcio, ma solo di provocazioni. Leggilo e capirai cosa intendo. Nel calcio, i “tifosi” di questo tipo sono chiamati “Categoria C”. Sono aperto a critiche costruttive. Il tuo per esempio. La domanda è perché Achtermann non partecipa ai blogger concreti. Voglio dire, questo ha qualcosa a che fare con il carattere. Ti ringrazio per questo I miei migliori saluti, fidelche
Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:33Sto solo scrivendo qualcosa per tenerti nascosta questa terribile corsa, che è alimentata solo da informazioni di propaganda, così com’è! Devo essere onesto, mi spaventa! Quello che viene da te è puro fascismo! Da dove viene questo odio insensato? Non sai nemmeno che RS ha sviluppato il metodo di coltivazione biologicamente dinamico, secondo il quale molti agricoltori biologici oggi producono prodotti biologici di qualità particolarmente elevata sotto il sigillo “Demeter”, e che “l’omeopatia a bassa potenza” è stata sviluppata secondo RS e che gli antroposofi non vendono “unguenti miracolosi, pietre curative e calendari”, ma che in realtà ci sono due aziende di medicina naturale di grande successo a livello internazionale più una, la migliore azienda di cosmetici naturali di sempre, il Dr. Anche Hauschka (le compagnie farmaceutiche si chiamano Weleda e Wala) hanno prodotti particolarmente buoni, giusto? Anche il loro linguaggio qui è così odioso e denigratorio (probabilmente tutto è stato copiato) che non voglio nemmeno occuparmi dei dettagli! Posso solo dire: come nipote di due antroposofi fin dall’inizio e come ex studente Waldorf, non ho mai sentito, visto o letto nulla di ciò che scrivi lì! E ho letto alcuni libri di Rudolf Steiner e quindi posso giudicare abbastanza bene il suo modo di vedere la vita. Steiner era una persona molto sottile e profonda, molto influenzata e ispirata da Goethe e la sua visione del mondo si basa sul cristianesimo. Non ho idea di cosa c’entri questo con il fascismo! Vorrei scoprire come parlava questa fiaba di Steiner e perché una volta era lavorata a maglia. Ma non ho fretta e non mi sento obbligato a fare ricerche su questo ora per qualcuno che sta spargendo così superficialmente e senza scrupoli tale sporco falso! So che anche Der Spiegel scrive sciocchezze simili e paragona persino RS all’avido leader della setta Ron Hubbard. Ho scritto una lettera indignata all’editore. Come dicevo, Rudolf Steiner non è il mio idolo personale, non sono un antroposofo, ma lo rispetto come persona e gli sono grato per le cose buone che ha dato al mondo, così come le scuole Waldorf, che sono state le prima, per esempio, dove i ragazzi e le ragazze venivano istruiti insieme, dove non c’erano voti nelle classi inferiori e dove le lingue venivano insegnate dalla prima elementare. L’unica cosa che ho sentito una volta in relazione alle istituzioni antroposofiche e all’era nazista riguarda l’azienda Weleda. Ma non ne so niente e non mi interessava. Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto! Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto! Ma sono sicuro che sei interessato. Forse puoi cercare qualcosa su Google e dirmelo, ma c’è un sacco di spazzatura archiviata in Google, come puoi vedere chiaramente dal tuo rapporto!
luggi ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:41 @Onestamente stai calmo. Finché Fidelche non indica le vere forze sociali del fascismo, tutto è nell’ordine più brutto. Steiner, Gesell e Co. sono responsabili del fascismo; e fidelche riceve gli applausi dei blogger di due giorni che stanno per partire.
Achtermann ha scritto il 21 maggio 2010 alle 6:08 @ luggi mi dispiace tanto! Non capisco. Quindi cosa sono i “blogger di due giorni fuori dalla sinistra”?
fidelche ha scritto il 21 maggio 2010 alle 10:22@ Ehrlicher ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:33 Cara signora Ehrlicher, dove il mio testo è “puro fascismo” dovresti dimostrarlo. Alla fine del mio testo scrivo: “L’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti. Gli insegnamenti disumani di Rudolf Steiner sono diffusi nelle scuole Waldorf». Sono un fascista perché attiro l’attenzione sui testi razzisti e disumani di Steiner? Conosco gli agricoltori biologici “Demeter” e talvolta ho discussioni con loro. Conosco Peter Bierl personalmente e gli ho parlato di varie cose. Si prega di leggere il testo collegato da Bierl. Ho letto il libro di Peter Bierl su Steiner. Se aveste letto il suo libro: “Radici, Arcangeli e spiriti popolari, Antroposofia e educazione Waldorf di Rudolf Steiner”, saresti più attento nella tua formulazione. Ho letto il libro di Steiner Der Anthroposophische Weg. Molto difficile, devo ammettere. I capitoli “La guida spirituale delle persone e dell’umanità” o “Gesù e il suo background storico” sono stati molto “produttivi” per me. La “mancanza di spiritualità” non è la causa della miseria di questo mondo. Per un agnostico/ateo come me, le religioni teistiche sono difficili da sopportare. Tutti gli esoteristi, in particolare Steiner ei suoi successori, con il loro razzismo, antisemitismo e ostilità verso i disabili mi provocano un disagio simile, se non peggiore. C’è anche un grande magazzino esoterico vicino a dove vivo, con prodotti di Weleda e Hauschka, “pietre miracolose”, “oli miracolosi”, libri esoterici e patate Demetra. Quando sono annoiato, sto nella sala vendite e ascolto i venditori che hanno conversazioni serie con i loro clienti. Queste conversazioni riguardano davvero pietre curative, arcangeli, fate e molti altri spiriti. Non c’è nessun evento satirico con esso. Lo ricevo gratuitamente e in questo senso anche Rudolf Steiner ha “le sue cose buone”. Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche Ma non lo sopporto per più di 10 minuti, poi devo uscire e sorridere (eufemismo). Bel saluto Fedelche
Achtermann ha scritto il 21/05/2010 alle 18:13 @ Ehrlicher Ehrlicher, Du schreibst: „Steiner war ein sehr fein-und tiefsinniger Mensch, sehr stark von Goethe beeinflusst und inspiriert und seine Weltanschauung basiert auf dem Christentum. Was das mit Faschismus zu tun haben soll, ist mir schleierhaft !“Es mag sein, dass Steiner ein fein- und tiefsinniger Mensch war. Es gab KZ-Leiter, die sich nach erledigtem Tageswerk der klassischen Musik hingaben oder sich mit den Klassikern unter den Dichtern beschäftigten. Auch diese hätte man, nicht wissend welche Verbrechen sie begehen, zu den Fein- und Tiefsinnigen zählen können. Die Anthroposophen haben sich in eklektischer Manier eine Welt zusammengeklaubt. Da wurden Ansätze des indischen Geisteslebens, der Gnosis, des Okkultismus zu einem Denksystem zusammengebastelt. Es wurden hellseherische Seelenkräfte bemüht und allerlei Mythen in die Welt gesetzt. Im Philosophischen Wörterbuch des christlich-spiritualistischen Herder-Verlags (Ausg. 1988) findet man unter dem Stichwort Rudolf Steiner zu dessen Lehre u.a. folgendes: „Die Weltgeschichte führt unter dem Einfluß von Geisteswesen in sieben Stadien wieder ins Geistige zurück. Die entscheidende Rolle spielt dabei der Sonnengeist Christus, der in Jesus von Nazareth wieder Besitz von der Erde ergriff. Der einzelne Mensch muß in Wiedergeburten die Läuterung zum Geistigen durchmachen. Die guten und die bösen Handlungen bestimmendurch das Karma das künftige Lebenslos.“ Das ist für ein Nicht-Gemeindemitglied nur schwer verständlich, um es neutral zu formulieren. Einerseits wurde 1935 die Anthroposophische Gesellschaft im Nazi-Deutschland verboten, andererseits versuchten Teile dieser Gesellschaft die Anbiederung an den Faschismus dt. Prägung, indem man etwa Rudolf Steiners „arische Abstammung“ zum Argument machte. Deshalb hinterlassen derartige Lehren vom richtigen Leben Zwiespältiges. Rezipienten der Geschichte der anthroposophischen Bewegung sind dann in der Lage, unterschiedliche Interpretationen abzugeben, die evtl. gar konträre politische Deutungen beinhalten.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:40 @luggi ha scritto il 20 maggio 2010 alle 22:41 Avrei potuto immaginare che fossi vicino all’antroposofia. Ne discuti con il tuo amico DKP e leader sindacale Claus Ludwig? Porgigli i miei migliori saluti, fidelche
luggi ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:24 @fidelche Sono un monista e le tue false accuse nei miei confronti non ti tireranno fuori dalle tue calamità.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:12 @luggi ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:24 Argomenti forti! Rispetto!
Tiefendenker ha scritto il 25 maggio 2010 alle 1:34 @ Achtermann Ottimo commento!!! Grazie mille! La vedo così. L’antroposofia ha sicuramente degli elementi molto positivi, ma anche estremamente discutibili. Questo insegnamento è un pasticcio, non un insegnamento strutturato in modo logico uniforme. MA – i seguenti 3 suggerimenti da parte mia:
1. Steiner non dovrebbe in alcun modo essere inteso come la spiritualità personificata di per sé. Ha dato un contributo…ok, ma è opportuno dare uno sguardo differenziato e critico al suo lavoro, proprio come fa l’articolo originale. Questo è il modo in cui onori il lavoro della tua vita perché mostri rispetto (critico) per esso. 2. Anche la spiritualità non va intesa come identica all’esoterismo. L’esoterismo è una sua forma miticamente trasfigurata, romanticamente borghese e irrilevante (perché non verificabile). Vedo l’esoterismo più come una foschia che offusca i contorni e gli aspetti davvero interessanti della spiritualità. E in un tale sbiadito puoi servire molto le persone credulone, soprattutto se vuoi vendere loro qualche humbuck inefficace a una fiera della gioia di vivere (ad es. pietre di vetro colorate che presumibilmente catturino i tachioni e quindi sviluppino poteri curativi, ecc. ecc.) 3. Io intendo la spiritualità, ad esempio, in modo completamente diverso, vale a dire come la possibilità di riconoscere che possiamo pensare e agire secondo le leggi dell’universo . Questo è un principio che crea contorni chiari ed è verificabile. Se si fa questo, si possono facilmente esporre gran parte della “spiritualità” come spiritualità fraintesa o pseudo-spiritualità, per così dire. Ad esempio, ho riscontrato più volte che negli ambienti spirituali – e qui si può fare ancora il riferimento all’articolo originale – sono diffuse le critiche ai tassi di interesse e alle idee socialiste. Può essere mostrato in modo argomentativo con la logica elementare più semplice, che tali idee sono sostenute esclusivamente dall’ideologia borghese e dal mio principio del punto 3 – spiritualità così correttamente intesa – contrarie a. Ho scritto un articolo più lungo (inclusa la grafica) a riguardo. Se necessario, posso inviare un’e-mail alle parti interessate in formato PDF. A quel punto la differenza dovrebbe essere chiara. Tuttavia, si tratta più di una critica radicale al capitalismo e si distingue dalle sue forme abbreviate di critica e pseudo-spiritualità. Il mio punto di vista (di oggi) (che può cambiare ancora in futuro a seconda delle conoscenze acquisite): la spiritualità può certamente essere intesa come una parte reale dell’evoluzione dell’universo (vedi anche libri di Ken Wilber), ovvero come un’evoluzione della coscienza a tutti i livelli dell’His. Sfortunatamente, ci sono così tante sciocchezze in questo campo e – sì, direi superstizione – che di solito devo sorridere altrettanto di queste sciocchezze, come l’ha giustamente descritto Fidelche… @fidelche “”Mancanza di spiritualità”” è non la ragione del disastro di questo mondo. Ho due prospettive da offrire riguardo a questa tesi: A) Basandomi sulla comprensione convenzionale della spiritualità, direi: Assolutamente correttamente identificato!!! Sebbene la spiritualità possa essere un fattore abilitante per salvare il mondo, è tutt’altro che una condizione sufficiente. Di per sé è poco positivo quanto, ad esempio, la conoscenza. Entrambi possono avere anche connotazioni negative. È risaputo che anche Hitler aveva un consigliere spirituale. E un razzista studiato che ha acquisito molte conoscenze sul suo argomento, è ancora un soggetto spiritualmente (cioè dal punto di vista della coscienza) a basse vibrazioni. Come sappiamo dalla storia, tali credenze tendevano quindi a non potersi affermare nell’evoluzione. D’altra parte, la compassione e l’amore, per citare due aspetti molto semplificati del comportamento sociale positivo, sì (l’amore incompreso per il leader, le persone e la patria può essere deliberatamente escluso da questo a questo punto). B) Secondo lo standard di spiritualità che ho stabilito sopra, dovrei smentire la tesi. Perché: la spiritualità incompresa ha un difetto…altrimenti verrebbe intesa correttamente….e un’altra cosa mi colpisce in questo momento: “Per un agnostico/ateo come me, le religioni teistiche sono già difficili da sopportare” Accordo al 100%. Mi sento allo stesso modo. Anch’io sono ateo. Per me, la fede non ha assolutamente NIENTE a che fare con la spiritualità. Non certo la religione. Le religioni, ad esempio, raccolgono modelli di azione ritualizzati con i quali il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone vengono allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. con cui il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone possono essere allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. con cui il rispettivo insegnamento può essere tramandato di generazione in generazione e le persone possono essere allineate (un primo tentativo sociologico di strutturare le società). Questa è solo una forma sociale esterna. La religione (vedi esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. Esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nemmeno nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé. Esempio Ron Habbard / Scientology) non ha nemmeno nulla a che fare con la fede in Dio. Un guru sembra essere sufficiente. Naturalmente, viste il contrario, le tradizioni di credenza contengono elementi spirituali. ok ma è un’altra cosa Ognuno di noi probabilmente lo porta dentro di sé.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 1:47 “3. Per esempio, io intendo la spiritualità in modo molto diverso, cioè come la possibilità di riconoscere che possiamo pensare e agire secondo le leggi dell’universo. Questo è un principio che crea contorni chiari ed è verificabile.” Non sono spiritualmente incline e lo farò – anche se ho letto il commento in generale con un cenno virtuale – alla frase Im-in-action-with-the-laws-of- l’Universo in ascolto. Quali leggi dovrebbero essere? E quale unisono? Non è un “contorno chiaro” per me. Vivo sul pianeta Terra, di cui la gente non sa ancora abbastanza. Ma abbastanza per viverci ugualmente e felicemente.
Ehrlicher ha scritto il 21 maggio 2010 alle 23:12Mi interessa quanto segue riguardo a entrambi i tuoi atteggiamenti: come è iniziato? Qual è stato il percorso che ti ha portato a questa visione di Steiner e della sua visione del mondo, o antroposofia? E come puoi credere di conoscere queste cose meglio di me, che sono cresciuto con loro? Non tutti sono in grado di comprendere correttamente i testi di Steiner, e di certo non qualcuno che li legge con segni negativi fin dall’inizio! Ma ti dico ancora una cosa: sento nella tua argomentazione una volontà compulsiva, violenta di voler avere ragione e questo mi spaventa! Non ha paura di voi due, ma ha paura dell’intero contingente incomprensibile e spaventosamente perso di simpatizzanti che potrebbero essere ancora in piedi accanto a voi!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:45 @ Ehrlicher ha scritto il 21 maggio 2010 alle 23:12 Non tutti sono in grado di comprendere correttamente i testi di Steiner, e di certo non qualcuno che li legge dall’inizio con segni negativi! Allora per favore aiutami a capire correttamente i testi. Dopo aver fallito nel blog di religione, secondo le femministe concrete, con la “corretta” esegesi biblica, tu ovviamente pensi che abbia problemi con la “corretta” esegesi steineriana. Adesso niente mi sorprende più.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 1:40Ciò che giustamente mi spaventa è il seguente: ho appena appreso qui che ci sono giovani che si considerano “di sinistra”, che, per fanatismo, restringono il loro campo di percezione con tutto ciò che non riescono a capire attraverso lo stesso, con una disponibilità spaventosamente maggiore Contrassegnare l’odio come fascista! Questo è fondamentalmente un potenziale che ho conosciuto solo dall’estrema destra. Questo, Fidel, è ciò che intendo per essere fascista di te. Non ho scritto i miei commenti qui neanche per colpa tua, ma per questa ingiustizia. Non volevo lasciarli così. A proposito, Fidel Castro non mi piace. Penso che si stesse solo approfittando del Che. Ma il nome ti sta benissimo! Non mi restava altro da dire su questo blog.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:33 @ Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 1:40 La tua argomentazione è incomprensibile. Quando scrivo che l’antroposofia è adatta alla preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti, giustificando questo con la teoria della razza radice di Steiner, ad esempio, allora non puoi pensare ad altro che chiamarmi fascista. 1. Cosa ne pensi della teoria della razza radice di Steiner? 2. Credi negli arcangeli, negli spiriti, nelle pietre miracolose? 3. Cosa dici del karma antroposofico (equilibrio dei meriti e delle trasgressioni di una persona – decisivo per la prossima vita)?
4. Cosa pensa del trattamento e della valutazione delle persone disabili da parte degli antroposofi? Se difendi l’antroposofia con tanta veemenza, dovresti anche portare argomenti! Se continui così, mi spaventerai.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:48 Ebbene, voglio sdrammatizzare un po’ quello che ho detto l’ultima volta: non so se dovrei avere paura di Fidelche o aver pietà di lui!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:15 @Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 14:48 Sei una brava persona. Grazie molto. Le tue argomentazioni dettagliate mi fanno pensare.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:05 Sì, cosa ne faremo? https://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/schulobligation-verletzt/ https://www.freunde-waldorf.de/freiwilligendienste/in-deutschland/satzstellen/ la visione del mondo non è meglio lasciarlo tremare!
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:11 @Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 15:05 e cosa ne facciamo? rudolf-steiner.blogspot Ancora meglio, non lasciare che la tua visione del mondo venga scossa e seppellirti nella sabbia!
Nebelmännchen ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:38 Gli “Amici dell’educazione Waldorf” (secondo collegamento) sanno: >>La vita nelle comunità si è sviluppata dall’idea di base che tutte le persone, con o senza disabilità, hanno personalità complete e hanno diritto a una vita piena e significativa in libertà e dignità. << Bene. Quindi, come si consente alle persone di condurre una “vita significativa in libertà e dignità”? >>Terapia sociale per adulti
Nelle comunità di terapia sociale, la comunità sociale è la base della terapia. Ai portatori di handicap viene offerta una varietà di opportunità per dare forma alla propria vita in modo significativo attraverso il lavoro.<< Ma poi il mio stomaco si gira quando leggo qualcosa del genere.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:48 @ Nebelmännchen Temo che se il nostro f. aprisse una casa per bambini integrativa, allora scriverebbe qualcosa del genere nei suoi volantini
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:01 @Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:48 Beata Rahab, la tua logica è sbalorditiva. Se critico gli insegnamenti antroposofici, sono, secondo te, responsabile degli ospizi per bambini antroposofici. Sta diventando sempre più folle. Le mie preoccupazioni per te aumentano di minuto in minuto.
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:11 non preoccuparti per me! significava una casa per bambini fidelbums ps quando critico gli insegnamenti di Steiner, quindi lo faccio in modo leggermente diverso da te – questo ha qualcosa a che fare con la mia critica un po’ diversa alla religione, weeßte
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:27 @ Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:11 fidelbums children’s homes? Sono nel tuo universo parallelo? Ti è permesso criticare i tuoi dei? Non sei in contatto con gli angeli e i demoni di Steiner con il corrispondente diavolo e gli spiriti nazionali e razziali? Le cosiddette “divinità femminili” e gli spiriti della cosiddetta terza gerarchia steineriana formano una squadra forte, vero? Se ti ricontatterai, fammi sapere. fedele
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:44 @f. lascia che sia, si? Prometto anche: non ti mando l’SPD.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 16:35In ogni caso, la mia visione del mondo non è più molto traballante. Quello che mi spaventa è il seguente: conosco da molto tempo queste brutte accuse contro Steiner e la sua visione del mondo, dichiaratamente molto idiosincratica, che, tuttavia, non perde mai di vista l’aspetto sociale e mi ricorda fortemente l’agitazione contro Nietzsche negli anni ’70 e ’80. Tuttavia, l’unica cosa che hanno in comune è che la loro sottigliezza, profondità e individualità hanno incontrato molti malintesi durante la loro vita e in seguito. Quindi Nietzsche è stato anche appuntato con questa bandiera marrone dai filistei ed è stato solo negli anni ’90, credo, che è passato attraverso i media che lo stesso Nietzsche non aveva nulla a che fare con l’uso di alcuni dei suoi bellissimi idiomi nazisti. Era piuttosto per sua sorella dalla mentalità ristretta, che era vicino alla destra e amministrava il suo patrimonio. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ma scommetto che ci sono ancora parecchi oggi che lo hanno messo per sempre nella scatola marrone. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. Ciò che è sbagliato e devo dire che odiare le persone è il fatto che queste personalità sono esattamente l’opposto di ciò che viene loro attribuito. E temo che si tratti di una specie di pericoloso semovente che può sempre prendere piede in una società così menzognera e orientata in modo superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. chi può sempre prendere piede in una società così disonesta e superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate. chi può sempre prendere piede in una società così disonesta e superficiale! La caccia alle streghe continua ad assumere nuove forme. Quando i migliori tra noi vengono trascinati nella sporcizia, i peggiori possono sembrare uomini o donne puliti! Questo è il fascismo quotidiano a cui sono soggette queste società umane civilizzate.
Leif Miles ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:03 @fidelche, ho letto il tuo blog con interesse. Una volta ho provato a leggere Steiner, ho dovuto rinunciare: non gli ero accessibile… 
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:30 @Leif Miles ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:03 Ciao Leif Miles, mi sono sentito allo stesso modo. Leggere Steiner è “pane duro”. Non sopporto la letteratura secondaria Saluti al mondo “normale” fidelche
fruehauf ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:53 Non ci ho nemmeno provato. Le informazioni su RS non sono disponibili senza una comprensione della natura squallida delle sue teorie, quindi sono stato sufficientemente avvertito. Sarebbe un piacere per me accusare un tale fraseggiatore di fascismo ecc. – ma chi prende sul serio queste basi in questi giorni? Forse gli Eso, a cui piace credere in altre cose e non rappresentano un pericolo reale. Le scuole Waldorf e l’agricoltura Demetra, invece, godono di un certo, non immeritato, rispetto negli ambienti più ampi. Quindi preferirei rimanere moderato.
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:31 di venerdì: perché i commenti non compaiono effettivamente in ordine cronologico? Penso che questo cambi il carattere della comunicazione!
Ehrlicher ha scritto il 22/05/2010 alle 17:34 di venerdì: Perché i commenti non vengono effettivamente visualizzati nella sequenza corretta in base all’ora? Penso che questo cambi il carattere della comunicazione!
Ehrlicher ha scritto il 22/05/2010 alle 17:37 Oh, se non hai accesso ai testi da solo, puoi sopraffare l’autore con i peggiori sospetti! Anche una morale!
fruehauf ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:56 L’uso della letteratura secondaria non è una questione di moralità.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:05 @Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 17:37 Potresti confutare le accuse con argomenti. Ci sono razze radice negli insegnamenti di Steiner o no?Una domanda molto semplice. Che ne dici di una risposta?!
Ehrlicher ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:16 No grazie, non a quel livello!
Achtermann ha scritto il 22/05/2010 alle 18:36Rudolf Steiner dice: “Quando i negri emigrano in Occidente, non possono più assorbire tanta luce e calore come nella loro Africa. (…) Così diventano rosso rame, diventano indiani. Questo perché sono costretti a riflettere parte della luce e del calore. Quindi brilla di rosso rame. Non lo sopportano. Quindi stanno morendo come indiani in Occidente, sono di nuovo una razza in declino, morendo a causa della loro stessa natura, che riceve poca luce e calore, morendo a causa di quella terrena. (…) I bianchi sono in realtà quelli che sviluppano l’umano in loro. Pertanto dipendono da se stessi. Quando emigrano, assumono un po’ le peculiarità delle altre regioni, ma muoiono non come razza, ma come individui. (…) La razza bianca è il futuro,
Achtermann ha scritto un addendum a “Rudolf Steiner dice” il 22 maggio 2010 alle 18:40 Fonte della citazione su Internet: https://www.humanistische-aktion.de/steiner.htm
Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:53 8-termann nessuno qui contesterà che il razzismo dei “bianchi” può essere trovato in queste righe. la cosa stupida è che f. usa questo per finire con persone che hanno anche pensato di mandare il proprio figlio a una scuola Waldorf, o quelli che usano lo shampoo Weleda, o altri che conosco non fanno niente o addirittura pensano che potresti essere in grado di farlo… insomma: lo sai che f. si tratta di escludere gli altri e di insultarli a volte nel fischio più alto. vuole un altro tribunale. c’est tout. che non ha nulla a che fare con la critica.
fidelche ha scritto il 22 maggio 2010 alle 19:33@Rahab ha scritto il 22 maggio 2010 alle 18:53 Beata Rahab, cosa vuoi davvero? Oltre alle provocazioni, puoi anche contribuire con qualcosa alla causa? Qualsiasi argomento, una dichiarazione. Hai letto il mio testo o era troppo lungo per te? Probabilmente tutto questo è molto estenuante per te.Se qualcuno vuole pagare con il “Chiemgauer”, può farlo. Di recente ho avuto una discussione con gli iniziatori del “Chiemgauer”. Puoi parlare con la stragrande maggioranza delle persone. Queste persone, tra l’altro, accettano tutte le mie critiche a Gesells. Molti degli altri partecipanti alla discussione sapevano poco di Gesell ed erano aperti alle mie critiche. Queste persone vedono i pericoli dell’ideologia bruna di Gesell. Ciò non cambia il fatto che i soldi regionali non fanno nulla, ma non fanno nulla. Solo i redattori del Chiemgauer beneficiano. Investi gli euro depositati e riscuoti gli interessi. Le scuole Waldorf e altri progetti antroposofici vengono quindi sponsorizzati con questi soldi. I negozi che accettano il “Chiemgauer” hanno un vantaggio competitivo sui loro concorrenti per un breve periodo. Ma questo è tutto. È più difficile con i seguaci di Steiner. I fanatici esoterici sono irrazionali almeno quanto i fanatici religiosi. Conosco alcuni genitori che mandano i loro figli alle scuole Waldorf. Voglio che lo facciano. Nel nostro sistema scolastico, soprattutto in Baviera, con la selezione probabilmente più estrema rispetto agli altri stati federali, ho una certa consapevolezza che questi genitori non vogliono lasciare i loro figli alla Hauptschule. Questo è solitamente il motivo della decisione di frequentare una scuola Waldorf, almeno nei casi che conosco Rahab, ovviamente non hai la minima idea degli insegnamenti di Silvio Gesell o di Rudolf Steiner. Apparentemente sei completamente vuoto, dal momento che nulla viene da te. Ho notato qualcosa di simile nel mio blog di calcio. Il tuo obiettivo ovviamente è solo che quanti più blog possibili vengano bloccati da me. Stai viaggiando per conto del tuo “divino femminile” o qual è la tua missione? Sigmund Freud sarebbe stato davvero felice con te. Con compassione fidelche
Damian Bold ha scritto il 22 maggio 2010 alle 19:33 Per quanto ne so , la Waldorf School è molto ben organizzata. Sebbene sia stata ripulita dagli “eccessi” di Rudolf Steiner, lo vede ancora come un modello dopo che è dimagrita. – Se un club che ha iniziato nell’area marrone lo facesse, ma non avesse una lobby così grande, avresti più di un occhio su di esso. A causa di tutto l’esoterismo, che appare antiborghese, le cose sono diverse con Steiner, l’antroposofia e la scuola Waldorf. Sbagliato, credo. Le apparenze ingannano e i waldorfiani che conosco non rispondono alle cose mondane e sensate.
Rahab ha scritto il 22/05/2010 alle 19:43 SF? – anch’io con lui, ne sono sicuro. perché non riesci a smettere di insultare? non puoi alzarti senza quello o cosa?
fidelche ha scritto il 23 maggio 2010 alle 11:06 ai “credenti”, indipendentemente dal fatto che siano antroposofi o monoteisti. Ne ho uno in più. Extra per te:
Rahab ha scritto il 23 maggio 2010 alle 11:31 Ci sono alcune domande che devono essere chiarite sulla “salsa marrone”. Ad esempio, questo goysworld.blogspot.com/2008/04/schne-geste-anthroposophen-feiern.html sotto https://www.kamah.org.il/eng/default.asp https://www.krafael.co .il / https://www.bet-uri.org.il/o these biographies.kulturimpuls.org/detail.php?&id=1174 Occorre anche spiegare come sia successo che ci fossero anche antroposofi ebrei. In wiki de.wikipedia.org/wiki/Anthroposophie trovo la frase: “Anche prima del divieto, tutti i membri ebrei avevano rinunciato ai loro uffici nella società. La maggior parte di loro se n’era andata; Altri furono esortati ad andarsene per ridurre al minimo i punti di attrito con il regime”. C’è anche un estratto dal divieto (1 novembre 1935) della Società Antroposofica, che recita: “Secondo lo sviluppo storico della Società Antroposofica, questo è internazionale e mantiene ancora stretti legami con massoni, ebrei e pacifisti stranieri. I metodi di insegnamento basati sulla pedagogia del fondatore Steiner e utilizzati nelle scuole antroposofiche ancora oggi esistenti perseguono un’educazione individualistica orientata all’individuo che non ha nulla in comune con i principi educativi nazionalsocialisti. Come risultato delle contraddizioni tra le opinioni della Società Antroposofica e le idee popolari rappresentate dal Nazionalsocialismo, c’era il pericolo che ulteriori attività della Società Antroposofica avrebbero danneggiato gli interessi dello Stato Nazionalsocialista. L’organizzazione deve quindi essere sciolta a causa del suo carattere antistatale e minaccioso per lo stato”.
Gridano per almeno alcune spiegazioni contestuali. per allora come adesso. E visto che ci sei riuscito, aspetterò…
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:25@Rahab ha scritto il 23/05/2010 alle 11:31 cosa intendi per chiarimento non mi è chiaro. Non sto negando che ci siano donne misogine, ebrei antisemiti o persone di destra di sinistra, ecc. Quindi, naturalmente, possono esserci anche ebrei antroposofici. I medici con un approccio olistico non devono necessariamente essere antroposofi. Non sto dicendo che tutti gli antroposofi siano razzisti. Ci saranno sicuramente molti simpatici antroposofi. Per inciso, è del tutto possibile che l’SS-Oberstumbannführer Müller o Meier abbia avuto rapporti piacevoli, amichevoli e di buon cuore con i suoi vicini negli anni ’30. Non nego niente di tutto questo. Le relazioni tra il dominio nazista e gli antroposofi erano ambivalenti. Achtermann ha già affrontato questo problema qui il 21/05/10. Dalle mie fonti e dalle mie esperienze quotidiane, vedo approcci razzisti, antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita) all’antroposofia, oltre a una “religione” irrazionale ed esoterica che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. approcci antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita), che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. approcci antisemiti e, tra l’altro, anti-disabili (rinascita), che condanno. Lo spirito dell’educazione Waldorf con la reincarnazione, gli obiettivi e i metodi autoritari (divieto di calcio), l’autodivinizzazione di Steiner, la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice accoppiata con la missione degli Ariani, la tesi della compensazione karmica dell’olocausto e molto altro, sono modi di pensare imbecilli che non accetto nella mia visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice abbinata alla missione degli ariani, la tesi dell’equilibrio karmico dell’Olocausto e molto altro, sono modi imbecilli di pensare che nel mio non accetto la visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra. la “demonizzazione” della sessualità (istinti inferiori), la presunta esistenza di angeli, demoni e diavolo, la dottrina della razza radice unita alla missione degli ariani, la tesi dell’equilibrio karmico dell’Olocausto e molto altro, sono modi imbecilli di pensare che nel mio non accetto la visione del mondo. Questo può ovviamente essere correlato al fatto che mi considero di sinistra.
Rahab ha scritto il 24/05/2010 alle 11:38 fidelche che condanni non è una sorpresa. puoi farlo anche tu. solo la spiegazione del perché ci sono ebrei antisemiti oltre a quelli antroposfici – che forse equivale quasi alla stessa cosa, no? – quindi: come può funzionare? me lo devi.
dopo aver letto anche il post di e2m, sospetto che tutto questo sia correlato a Platone. che a sua volta non mi sorprenderebbe affatto. solo – di conseguenza, ciò significa che i sinistri/marxisti – poiché in qualche modo sono basati su Platone – non differiscono molto dagli antisemiti/antroposofi. l’unica differenza sarebbe allora solo che condannano qualcosa di diverso. con l’eccezione delle donne/femminili, non tutte le apprezzano particolarmente.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:47 @Rahab ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:38 Rahab, non so perché ci sono ebrei antisemiti oltre a ebrei antroposfici. Non ne conosco nessuno personalmente, scusa, devi chiedere a queste persone perché e perché…
ed2murrow ha scritto il 23 maggio 2010 alle 18:46 Caro Fidelche, in https://www.freitag.de/community/blogs/ed2murrow/urlaubsplanung-in-runen Avevo dato, tra l’altro, come fonte: Franz Wegener, Das atlantidische Weltbild, Nationalsozialismus und Neuerechte auf die sunken Atlantis, KFVR, Gladbeck, 2001. In esso si tira un inchino dai teosofi agli antroposofi e da lì agli scienziati razziali insieme la loro visione del mondo passata e presente del neopaganesimo. Insomma, la sintesi di un costrutto che risale a poche righe di un frammento di Platone, che la dice lunga sullo spirito febbrile di tali evangelizzatori à la Steiner. Il fatto che le “teorie economiche” vengano messe in pratica anche in questo contesto non dovrebbe sorprendere, soprattutto non nel Chiemgau, dove la frazione di sandalo-sandali di salute ha stabilito la sua base naturale. Mentre gli uomini a Monaco guadagnano soldi, Maman porta i piccoli negli istituti citati (il più vicino è quindi, non a caso, a Salisburgo), che non sono più lì apertamente, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con quel tocco di esoterico, che è molto popolare in questi ambienti. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m chi è sorpreso, a Salisburgo), che non sono più apertamente imparentati, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con il tocco dell’esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m chi è sorpreso, a Salisburgo), che non sono più apertamente imparentati, ma in qualche modo deliziosamente diversi, con il tocco dell’esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m ma in qualche modo affascinante e diverso, con il tocco esoterico, che è molto popolare in questi circoli. Come il Chiemgauer: la cosa principale è contro il sistema, sfiorato con tanta leggerezza di nascosto da rivoluzionario, per il quale all’università non avevi il coraggio tra una nota e l’altra. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. 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Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m quello che non hai avuto il coraggio di fare tra un diploma e l’altro all’università. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m quello che non hai avuto il coraggio di fare tra un diploma e l’altro all’università. Mentre nessuno chiede cosa succede agli interessi call money dal conto in euro. Immagino che tra cinque anni ne sentiremo parlare da giornali che conoscono la buona vecchia tradizione del giornalismo investigativo (di nuovo?). Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m Nel frattempo, discutiamo di mode in un’haute volé consolidata che la gente ama escludere. Rigorosamente alternativo, ovviamente. il tuo e2m
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 11:38@ed2murrow ha scritto il 23/05/2010 alle 18:46 Ciao ed2murrow, molto corretto quello che scrivi. Non dovrebbe essere una coincidenza che il “Chiemgauer” sia il denaro regionale di “maggior successo”/Schwundgeld, probabilmente mondiale. Presumo che ciò abbia a che fare con il fatto che la regione è una delle aree più ricche della Germania, forse anche dell’Europa. Ho chiesto cosa succede all’interesse sui soldi della chiamata. Secondo gli iniziatori, questo dovrebbe finanziare prestiti senza interessi per le piccole imprese. Il sistema Chiemgauer “funziona” finché non ci sono più aziende che accettano il “Chiemgauer”. Quindi il piccolo vantaggio competitivo è svanito. Nella città X c’è un commerciante di computer che accetta “Chiemgauer”. Ha un vantaggio competitivo rispetto agli altri 10 o giù di lì rivenditori. Poiché Bill Gates non usa “Chiemgauer” per il suo sistema operativo, questo commerciante di computer può pagare i suoi acquisti solo in euro. I suoi dipendenti, presumibilmente volontariamente, ricevono parte del loro stipendio in “Chiemgauer”. Il problema per lui è che non si libererà del suo “Chiemgauer” fino ai quarti. Perde il 2% del valore. Dopo un anno perde il 5% del valore. (contanti dell’iniziativa “Chiemgauer”)
Se i restanti rivenditori di PC prendessero il “Chiemgauer”, non avrebbe più alcun vantaggio. L’assurdità ecologica del sistema non è stata finora riconosciuta. Se hai “Chiemgauer” ma non hai un rivenditore di PC in città che prende “Chiemgauer”, devi guidare per 25 km per acquistare la tua merce. Alcuni Verdi intelligenti (pochissimi) nella regione lo hanno già sollevato. Saluto Fedele
ed2murrow ha scritto il 24/05/2010 alle 13:53 I fornai, i fruttivendoli (della fattoria) e i macellai di cui mi fido avevano fino a poco tempo fa cartellone del Chiemgauer molto grande all’ingresso. Oggi di solito è un’indicazione molto timida che “anche quello” è accettato. Questi sono i piccoli imprenditori che sono abituati a tenere i conti alla fine della giornata ea pensare attentamente a dove si verificano le differenze inventariali, vale a dire nella propria borsa. Il Chiemgauer non è redditizio, ho l’impressione. E cosa dicono i nostri artigiani locali? Un dös twist se wida uovo.
luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 12:38@fidelche Il tuo errore di ragionamento è l’equazione del Chiemgauer con il denaro. Hai descritto da qualche altra parte che hai già Chiemgauer nelle tue mani. Avresti dovuto notare che il giornale dice “buono”. E questo è fondamentalmente diverso dal denaro. Per inciso, il “voucher” è stampato su tutte le cosiddette valute regionali. Con il Chiemgauer viene avviata una procedura secondo il motto economico-finanziario di Schwundgeld, che in linea di principio non è nuovo e non ha nulla a che fare con l’attuale “Schwundgeld” di Gesell (prepagata, carta di credito, ecc.). A mio avviso, è un marketing intelligente che Ch. Gelleri e soci raccolgono con i soldi della regione del Chiemgau. La modalità di definizione delle condizioni per il credito è lasciata alle società e ai club nell’ambito delle disposizioni di legge. Per esempio Alcuni anni fa il credito residuo sulle carte prepagate è scaduto dopo un certo periodo presso le compagnie di telefonia mobile. Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi Va chiarito agli utenti del Chiemgauer che si tratta di buoni che perdono valore e non denaro. A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi A mio avviso, questo è l’inganno che le vere condizioni siano nascoste agli utenti. Attualmente sono in circolazione 485.494 buoni Chiemgau. Questo è implementato nei conti del mercato monetario e in altre strategie di investimento; là! il gatto ideologico si morde la coda. E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi E uno dovrebbe opporsi a questo. Il tuo esempio con il rivenditore di PC è scandaloso perché ci sono abbastanza altri controesempi al tuo esempio che funzionano anche secondo l’idea di marketing. Il Chiemgauer come sistema di voucher regionale non prevale sul precedente sistema finanziario capitalista. Saluti Luggi
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 13:51 @luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 12:38 Non sono sicuro che tutto ciò che scrivi sia serio.
Se sei serio, non puoi aver letto o capito il mio blog precedente e i link su Bierl. Non importa se su di esso è scritto il Chiemgauer Schwundgeld o il voucher. La funzione e l’ideologia del “Chiemgauer” sono decisive. Lo Schwundgeld di Gesell aveva le stesse caratteristiche del “Chiemgauer”. Il motto economico-finanziario di Schwundgeld è identico allo Schwundgeld di Gesell. Gli iniziatori si riferiscono esplicitamente a Gesell! Da un lato, puoi leggere questo sul sito Web di Chiemgauer e, dall’altro, anche i responsabili te lo confermeranno. La maggior parte, tuttavia, prenderà le distanze dalla teoria all’aperto di Gesell. propagandisti Gesell come Helmut Creutz, Kennedy o persone di Chiemgau scrivono su giornali importanti come la rivista della FSU The Third Way (ora Humanwirtschaft), INWO o “Christians for a Just Economic Order” (CGW). Il “Chiemgauer” ha lo scopo di migliorare il capitalismo abolendo interessi, usura e speculazione. Ci sono molti esempi come quello del rivenditore di PC. Naturalmente, il “Chiemgauer” funziona meglio con i prodotti agricoli. L’obiettivo dei guru del denaro regionale è l’introduzione del denaro regionale in tutta Europa. Quasi come successore dell’euro, ogni regione dovrebbe avere la propria valuta regionale. Alcuni stanno già pensando alla previdenza per la vecchiaia con il “Chiemgauer”. Quando tutte le regioni hanno denaro regionale e non ci sono più euro, vengono istituiti uffici di cambio per cambiare il “Chiemgauer” con l'”Hamburger”, ad esempio. I corsi sono diversi e poi ovviamente cambiano. Non hai bisogno di un “Chiemgauer” per fare acquisti a livello regionale, funziona anche con l’euro se ne sei a conoscenza. Se non capisci questo e il precedente, stai commettendo più di un semplice errore di ragionamento!
Rahab ha scritto il 24 maggio 2010 alle 13:59 Lo dico io. Non ho bisogno di uno shekel per fare acquisti a livello regionale. lo fanno anche i dollari.
Rahab ha scritto il 24/05/2010 alle 15:44 e che Israele in tali accordi https://www.guardian.co.uk/world/2010/may/23/israel-south-africa-nuclear-weapons
not with ‘ chiemgauer’ vuole essere pagato non è sorprendente.
luggi ha scritto il 24/05/2010 alle 16:23 @ fidelche sei rimasto bloccato da qualche parte; ma dev’essere passato molto tempo
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:58 luggi ha scritto il 24 maggio 2010 alle 16:23 Semplicemente non riconosci il filo conduttore e non scarti la tua unidimensionalità.
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 02:34@fidelche Ottimo esempio alla fine di come fidelche mostra con il suo ragionamento come funziona la spiritualità (coscienza) ben intesa, cioè come l’ho definita al punto 3 sopra descritto. Legare questa coscienza a qualcosa come il denaro o il Chiemgauer, o meglio ancora, abbandonarla, è di carattere feticista. Questo è, a mio avviso, proprio ciò che va radicalmente criticato. Chiunque sia veramente cosciente – cioè spirituale (agendo in armonia con l’universo) – non ha bisogno di questo. Di conseguenza, l’insegnamento e la spiritualità di Gesell si escludono logicamente a vicenda. Conclusione intermedia fino a qui: fidelche risulta essere più spirituale di tutti i suoi oppositori pseudo-spirituali qui (non si può proprio parlare di critici, perché di sostanza c’è poco…)
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 15:13 PER FAVORE NON ANCORA!
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:00 “L’antroposofia è adatta per la preparazione ideologica di sviluppi autoritari e fascisti”.
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:47@ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 17:00 La frase che citi con approvazione da Fidelche non è altro che la variante abusata di Fidelche della conoscenza che è stata a lungo nota nelle scienze politiche e nella psicologia sociale che la piccola (e alta) borghesia è incline a un sistema di governo da autoritario a fascista, lo sostiene e lo pratica. L’abuso che Fidelche guida con questa consapevolezza è duplice: 1. Fidelche sceglie sempre una certa frazione “in qualche modo (apparentemente) di sinistra” della classe borghese per condannarla del crimine di deviazione di destra con la sua “ideologia speciale” (es. antroposofia). , non rendendosi conto di non avere nulla davanti a sé, come fenomeno sistematico specifico della società borghese nella sua rispettiva veste sociologica. 2) Sospettando in qualche modo ciò, ora sta cercando di ottenere un calcio speciale per la sua truffa assegnando il deficit sistemico a singoli gruppi sociologici che a un certo punto si sono proposti di porre la domanda sistemica e hanno fallito. Fidelche quindi non riconduce l’analisi di questo fallimento alle condizioni storiche reali in cui questo fallimento è avvenuto per la prima volta, ma piuttosto “trasforma” l’ideologia borghese in una teoria di sinistra, che poi smaschera raggiante come borghese. Quindi trova sempre i link “giusti”. Ciò che è rivelatore è che lo stesso FidelChe non può mai affermare in alternativa quali sarebbero i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente come hanno fallito. Questo è il vecchio gioco di prestigio, che mette sempre in tasca ciò che poi “evoca” in seguito. Fidelche è quindi altamente pericoloso anche ideologicamente. Si attracca con i suoi lettori esattamente dove sospettano o addirittura temono il proprio fallimento, ma non possono spiegarlo da soli e con la “spiegazione” di Fidelche ti viene subito “spiegato” il fallimento dell’intero progetto di sinistra, che è quello che poi non si sa più possedere una partecipazione. Non puoi ottenere un sollievo migliore, scusa per arrenderti. Ecco com’è facile formare ideologie reazionarie da destra che presumibilmente provengono da sinistra. Per inciso, uno degli esempi storicamente “più impressionanti” di questo “metodo” per quanto riguarda la legittimazione del governo fascista è stato l’avvocato Carl Schmitt.
Achtermann ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:20@ Uwe Scrivi: “Fidelche è ideologicamente estremamente pericoloso. Si aggancia ai suoi lettori esattamente dove sospettano o addirittura temono il proprio fallimento, ma non possono spiegarlo da soli…”. Allora perché è ideologicamente altamente pericoloso? Se attracca con i suoi lettori esattamente lì – non con me, tra l’altro – dove sospettano il proprio fallimento o solo la paura, allora questo approccio è quello giusto, perché punta ai punti deboli dei presunti critici del capitalismo con un atteggiamento di sinistra. Queste sono le stesse persone che di solito si fermano a metà strada, mostrano spesso tendenze socialdemocratiche, a volte contornate da un tocco esoterico, e pensano di poter pacificare il sistema per tutti i partecipanti al processo economico, anche con l’aiuto di una delle diverse radici del neo -paganesimo ( ed2murrow, 23.
thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 Uno dei più stretti collaboratori di Gesell è stato il riformatore nutrizionale Gustav Simons. Simons era un membro dell ‘”Ordine del nuovo tempio” di Lanz von Liebenfels. Il problema con Fidelche è che omette molto, non cita l’altro stretto collaboratore di Gesell, Georg Blumenthal, che appartiene allo spettro di sinistra e attraverso il quale passava il collegamento con Gustav Landauer che portò alla partecipazione di Gesell alla Repubblica Sovietica Bavarese che anche includeva Ernst Toller ed Erich Mühsam. Landauer viene catturato e ucciso dai Freikorps quando la compagnia fallisce.
Nel 1930, Mühsam rese omaggio a Gesell nel “Fanal” dopo la sua morte. Mühsam fu picchiato a morte in un campo di concentramento nel 1934.
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:06 Uwe Theel ha risposto: “La frase che citi con approvazione da Fidelche non è altro che la variante abusata di Fidelche della conoscenza da tempo nota nelle scienze politiche e nella psicologia sociale, che da sociale La piccola (e alta) borghesia, che è realmente minacciata dal declino e dal declino economico, è incline a un sistema di governo da autoritario a fascista, lo sostiene e lo pratica». Anch’io la vedo così. Non vedo abusi nel suo testo, che poi spieghi che si gira contro la sinistra. Tendo ad essere d’accordo con la lettura di Achtermann. Che un punto meraviglioso e atteso è stato raggiunto.
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:18@ Achtermann on May 24th, 2010 at 21:20 Caro Achtermann, provo a rispondere: Da quanto ho capito, siamo d’accordo sul momento dell'”attracco” di Fidelche, come ho detto io, con “incerto” borghese , forse anche “in qualche modo di sinistra”.La tua conclusione sembra essere che Fidelche li conduce a metà destra con i suoi pensieri a destra, cioè a sinistra. È difficile per me immaginare. La borghesia insicura non dovrebbe essere orientata a sinistra con argomenti volti a dimostrare che la sinistra è suscettibile alle idee fasciste – come afferma ripetutamente e centralmente Fidelche. La sinistra che cade a destra – non ce n’erano mai molti comunque – non tornerà certamente indietro. Tutte le prove empiriche sulla base di massa dell’NSDAP, il fascismo che la sinistra genuina durante Weimar e nella resistenza non è stata in grado di smantellare questa base di massa nella piccola borghesia, nemmeno di ridurla. L’analisi de “L’incapacità di piangere” di Mitscherlich dopo la guerra fornisce lo psicogramma sociale: per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali e critiche, che Fidelche non potrebbe mai fornire. Il fatto che la sinistra a Weimar non diventasse massa abile era certamente in parte dovuto anche alla mancanza di risposte alle domande del tempo, ma questo non era certo a livello di analisi sociale o di teoria: questo era il livello a cui fidelche , seppur del tutto inadeguatamente formato, provato – ma nel concreto contesto economico e ideologico di un sistema in definitiva dominato dal capitalismo con tutte le sue conseguenze (parole chiave: crisi economica mondiale, grande industria, Hugenberg, ecc.) Anche Fidelche non vuole conquistare le forze borghesi direttamente nel FC, ma vuole soprattutto turbare la sinistra qui raccolta e ostacolare la discussione in corso per un progetto di sinistra, che tende a farla esplodere. Un problema psicologico individuale che potrebbe eventualmente esistere non è considerato qui.
Damian Bold ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:24 Uwe Teel, nella tua risposta ad Achtermann, il cui contenuto va anche a me, descrivi il momento dell'”attracco”. E poi dici apertamente che Fidelche vuole conquistare qualcuno qui. Non leggo che, l’attribuzione di una motivazione alla persona di chi scrive. Il testo usa i testi per argomentare una scoperta. Non di più. Al massimo si aggancia il motivo della riflessione generale. – Sopra hai fatto riferimento a Carl Schmitt, che conosco abbastanza bene. Ma non ho scoperto il suo ‘metodo’ qui.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 22:58 @Uwe Theel ha scritto il 24 maggio
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:02@Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 17:47 I rivoluzionari ci chiamerebbero entrambi Salon Bolscevichi. Mi è chiaro chi di noi argomenta in modo più borghese. Chi crede in un “Dio buono” e allo stesso tempo difende le teorie “di sinistra” di Proudhon e Gesell, sostiene da una posizione ingrata, per usare un eufemismo: io attribuirei infatti l’antroposofia alla classe borghese. Gesell è compatibile per la sinistra, la borghesia e la destra. I primi socialisti attorno a Proudhon di sinistra. Feder e il NSDAP di destra. Hanno tutti una cosa in comune: la critica abbreviata e regressiva del capitalismo. Tutti fanno la domanda di sistema, più o meno. Tutti vedono il male nel capitale finanziario. Tutti distinguono tra buon capitale di produzione e cattivo capitale finanziario. Tutti offrono opportunità di attracco per l’ideologia di destra. La tua frase: “È rivelatore che FidelChe non può mai affermare quali sarebbero i momenti positivi di un progetto di sinistra in alternativa, o esattamente su quale strada hanno fallito”. hanno più volte aperto la corretta analisi e critica del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele quali sarebbero in alternativa i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente in che modo è fallito.” non è vero Ho più volte sottolineato la corretta analisi e critica del capitalismo da parte di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele quali sarebbero in alternativa i momenti positivi di un progetto di sinistra, o esattamente in che modo è fallito.” non è vero Ho più volte sottolineato la corretta analisi e critica del capitalismo da parte di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele Ho ripetutamente indicato l’analisi e la critica corrette del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele Ho ripetutamente indicato l’analisi e la critica corrette del capitalismo di Karl Marx. O davvero non lo capisci o lo stai ignorando di proposito. (Brecht – Chi non conosce la verità…) Uwe, leggi Proudhon/Marx Philosophy of Misery – Misery of Philosophy e il 3° volume del Capitale Se hai capito tutto questo, se finalmente ti sei formato, possiamo parlare sui derivati, tasse su Tobin, discussioni su Kondratiev e Clement Juglar Uwe, tieni la testa bassa! fedele discuti di Kondratiev e Clement Juglar.Uwe, tieni la testa bassa! fedele discuti di Kondratiev e Clement Juglar.Uwe, tieni la testa bassa! fedele
Uwe Theel ha scritto il 24/05/2010 alle 23:11 @ Fidelche Fidelche Ho solo bisogno di un tubo dell’acqua per farti una doccia fredda che fa riflettere quando stai annaffiando il prato. Se ti piace, la chiameremo un’onda Kondratiev. Ora si sta lentamente riscaldando e non ci sarebbe pericolo di polmonite in seguito. tu
Uwe Theel ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:20 @ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 22:24 Ammetto che non so esattamente cosa vuole Fidelche, cosa vuole vincere, tranne che ha sempre altre persone e io incoraggiamo le persone a leggere i libri che cita e presuppone che dopo aver letto debbano “pensare” come fa lui e poi lo verificherebbe. – Non mi piace niente di tutto questo. ad Carl Schmitt: Quello che volevo esemplificare di lui era che poteva effettivamente scrivere pagina dopo pagina che anche da sinistra si potrebbe pensare, questa è una teoria di sinistra, e poi è finito, senza alcuna derivazione e nelle frasi più brevi, con il suo legittimazione del “sistema giuridico” fascista.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:24 @thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 “ Non menziona l’altro stretto collega di Gesell, Georg Blumenthal, che può essere attribuito allo spettro sinistro e attraverso il quale la connessione a Gustav Landauer corse, il che portò alla partecipazione di Gesell alla Repubblica Sovietica Bavarese, che comprendeva anche Ernst Toller ed Erich Mühsam. Landauer viene catturato e ucciso dai Freikorp quando l’operazione fallisce.Ho scritto nel blog precedente che Gesell era coinvolto nella Repubblica Sovietica di Monaco. Per tre giorni è stato Commissario del popolo per le finanze nel governo del consiglio. Presumo che tu sappia anche cosa ha detto Gesell nel suo discorso di autodifesa contro i consigli. Il suo rapporto con Landauer non giustifica in alcun modo i suoi legami antisemiti, tanto meno i suoi scritti pieni di razzismo, antisemitismo, eugenetica e darwinismo sociale. Piuttosto, questi fatti sono imbarazzanti per Landauer e Mühsam.
fidelche ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:26 @Achtermann ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:20 Grazie per il commento perfetto. Saluto Fedele
Damian Bold ha scritto il 24/05/2010 alle 23:31 @ Uwe Theel: Ovviamente tutti possono disegnarne qualcosa di diverso dopo averlo letto insieme, questo vale sempre quando si considera la ricezione. Ma resta legato al lettore, alla persona soggettiva. Ma penso che i grandi libri o le opere abbiano un contenuto oggettivo, che la storia della scienza ha perlopiù chiarito. Secondo me Carl Schmitt è stato sempre chiaro, ma anche intelligente. Poteva discutere sul filo di un coltello e aveva “problemi di sinistra” su di esso. È proprio come nell’esercito: il modo migliore per allenarsi è addestrare i movimenti nemici. Non nei loro stessi ranghi.
lause girls ha scritto il 24 maggio 2010 alle 23:39 @uwe theel 1. “Un problema psicologico individuale che potrebbe esistere non è considerato qui.” comunicazione nella fc, comunque, nessun discorso può essere. 2. “Anche Fidelche non vuole conquistare direttamente le forze borghesi nell’FC, ma piuttosto turba la sinistra qui raccolta e tende a interrompere la discussione in corso per un progetto di sinistra”. Sono qui, tra l’altro, per avere una mia foto della posizione di sinistra e quindi astenermi da ogni pregiudizio generale nei confronti di altri blogger.
Uwe Theel ha scritto il 24/05/2010 alle 23:54 @ lausegirl Non so dove ti ho ostacolato secondo te la formazione o – ‘espressione, se esprimo la mia opinione. Inoltre, ho espressamente sottolineato che non volevo osservare ciò che mi avete chiesto di consentire all’esterno. A proposito: se hai notato quanto sia importante per Fidelche il benessere mentale del suo avversario – le sue consolazioni e i suoi desideri di salvezza sono legioni – allora gli sarà permesso pensare per un momento nella direzione opposta. Infine: Non si può comunque parlare di pregiudizio da parte mia, poiché la mia valutazione è stata preceduta dall’esperienza e dall’analisi.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:03 Non riesco a trattenermi: “Esperienza e analisi”, che è quasi buono come “Analisi e critica”, o qualunque cosa siano abbreviati in: alias minuscolo, di corso.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:03 @ Damian Bold il 24 maggio 2010 alle 23:31 Sì, Carl Schmitt era intelligente ma chiaramente fascista. Se ha lasciato problemi, ad es. la soluzione dei conflitti sociali “su di essa”, quindi non con un intento emancipativo, ma per la loro “pacificazione” nel senso del fascismo. Il suo studio del nemico era uno per la sua distruzione e non per la difesa del progetto di sinistra. Questo è il contenuto “oggettivo” dell’opera di Schmitt e nessuna lettura “soggettiva” potrà mai interromperlo o invertire i pesi.
Uwe Theel ha scritto il 25/05/2010 alle 00:13 @ Damian Bold il 25/05/2010 alle 00:03 Non ero così familiare ora. Ma dov’è il problema che Tom Strohschneider scrive lì, per esempio. (vedi: https://www.akweb.de/ak_s/ak550/17.htm )
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 Vedo la stessa cosa su CS. Obiettivo: spaccare la sinistra. Sempre. Anche a Plettenberg mai diverso.
Il nome della rivista mi è venuto in mente solo quando ho visto la combinazione. Il link sembra interessante, non lo hanno nemmeno letto.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 00:22@thinktankgirl ha scritto il 24 maggio 2010 alle 21:59 Addendum: Ernst Niekisch (SPD)., in seguito un fascista e critico di Hitler da destra, ha nominato Gesell Commissario del popolo per le finanze. Nell’autobiografia di Ernst Toller, quest’ultimo ha valutato questa elezione come un’espressione di ignoranza e mancanza di chiarezza.Estratti dal discorso di difesa di Gesell all’epoca: .. Il fatto che questo governo sovietico mi scelse come finanziere era la prova per me che non lo era o non ancora sul bolscevismo o sul comunismo agito.. Perché una divisione del popolo in classi alte, medie e basse significa decadenza etnica. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui e i suoi padri hanno tradito il proprio popolo, sul tuo stesso sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi, che combattono il capitalismo e la schiavitù degli interessi, ma altrettanto il comunismo e l’economia comunitaria. .. Fonte
Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Esattamente questo è ciò che non trovo onesto su Fidel: dall’inizio cerca su Google solo ciò che supporta la sua visione personale limitata ed è quello che intendevo per odio. Ed è per questo che non ha senso per me scambiare idee con qualcuno che è negligente e ingiusto, o colpisce ipocritamente le persone che non gli hanno mai fatto nulla. Ed è per questo che comincio a pensare che questa divisione sinistra-destra non sia solo disumana, ma anche pericolosa, a causa di questi fanatici senza cuore. Anche Fidel non è solo.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:07 @Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Anche Hitler, Pol Pot, Karl Moik, Gerhard Löwenthal e Heino non hanno fatto nulla a me personalmente. Comunque li critico. Ho il diritto di farlo perché, a differenza di altri, ho argomenti. Per inciso, Hitler, Pol Pot, Karl Moik, Gerhard Löwenthal e Heino erano e sono fanatici senza cuore.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:30 @Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:41 Addendum alla volontà di odiare?Finora ho solo argomentato, polemizzato e postato con ironia. Quando la mia volontà di odiare irrompe, i miei testi hanno un aspetto diverso. Quando si arriva a questo, vedrai la differenza, ne sono sicuro. Leggi i commenti dei miei avversari sui miei blog precedenti. Se leggi queste ostilità puoi parlare di odio.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 17:46 Ehrlicher ha scritto sciocchezze sconvenienti il 25 maggio 2010 alle 10:41
thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 18:51@ fidelche 25.05.2010 00:22 Estratti dal discorso di difesa di Gesell all’epoca: .. Il fatto che questo governo del consiglio mi abbia scelto come finanziatore è stata per me una prova che non si trattava o non ancora di bolscevismo o comunismo .. Perché una divisione di le persone negli strati alti, medi e inferiori significa decadimento etnico. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui ei suoi antenati hanno tradito il proprio popolo e il proprio sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi contro il capitalismo, la schiavitù degli interessi, ma altrettanto comunismo, economia comunitaria. Puoi darmi una fonte attendibile per questo discorso? In Internet trovo circa 10 siti web (tutti antisemiti e anti-moneta libera) che citano esattamente questo paragrafo, senza preambolo o postambolo, cioè senza ulteriore testo e contesto. Anche le ellissi sono le stesse. Nessuna indicazione di dove questo discorso sia stato tenuto e pubblicato.
Non è abbastanza per me come fonte. E per favore solo fonti primarie!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:06 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:51 Proverò a fornire presto la fonte primaria.
TomGard ha scritto il 27/05/2010 alle 17:53Achtermann, (sulla “pericolosità” dei discorsi di Fidel’scher) uno dei pochi detti ben consolidati del signor Horkheimer, a cui f C’era una consapevolezza abbastanza chiaramente formulata che i passaggi a un atteggiamento fascista e alla formazione fascista sono tutti parte del concetto e dell’istituzione dello Stato democratico e del popolo statale, soprattutto in connessione con il razzismo quotidiano della concorrenza. Inoltre, dico, questa transizione è una caratteristica fondamentale della cultura democratica (popolare) – conoscete il mio riassunto concettuale, sta nell’ideale del superamento della divisione del cittadino in borghese e cittadino, nella riconciliazione di entrambi nel folk compagni, molto ingenui per la società pubblicizzata
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:32 Questa poesia del mio Segretario Generale mi è appena arrivata nella mia casella di posta:
Uwe, tieni la testa bassa!
Lascialo spingere per la conoscenza.
Sei un po’ disgraziato davanti a Dio,
ma non davanti agli uomini.
Abbi pietà delle critiche,
è corretto – e con: sic!
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 03:15Emozionante seguire il blog da qui! Se lo guardo nel complesso, trovo esattamente ciò che è visto da un punto di vista spirituale come uno scambio di energia tra le persone nel processo e comportamenti di reazione di coloro che sono coinvolti.Mi colpisce che alcune accuse riguardanti le sue intenzioni e intenzioni siano ripetutamente espresse troppo allegramente. I signori si conoscono personalmente? – Come osservatore, devo potermi chiedere… Osservo anche che fidelchen riesce costantemente a portare la discussione al livello delle argomentazioni fattuali, ma viene poi ripetutamente attaccato, ad esempio, da Uwe Theel a livello personale con energia negativa . Come è correlato? Uno bacia l’ex fidanzata dell’altro o da dove viene? Puoi e dovresti discutere del contenuto qui… si tratta di conoscere altre prospettive e posizioni e metterle in discussione. Questo è l’unico modo in cui posso formarmi un’opinione su di esso come osservatore. Quando lo guardo, non mi sorprende che quando le persone trovano così difficile a un livello comunicativo così semplice comunicare pacificamente tra loro energicamente allo stesso livello , che poi, al livello molto più complesso della riproduzione sociale, preferiscono aggrapparsi a qualcosa di astratto e materiale come il denaro, piuttosto che lasciare da parte il proprio ego e comportarsi in modo non violento, non separativo e reciprocamente dispregiativo. Il flusso del blog rivela una vera e propria mancanza di spiritualità. Ma – se la mia percezione non mi inganna – non è dalla parte del fidelchen. Altrimenti ottimo e per favore continua così! voglio sapere come va a finire!!!!!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:31@Tiefenkenker Bene, vivo su questo pianeta da mezzo secolo ormai, ma non ho mai dovuto “combattere” con la seguente frase ben intenzionata: Conclusione provvisoria fino a qui: fidelche risulta essere più spirituale di tutti i suoi oppositori pseudo-spirituali qui (da Non si può proprio parlare con i critici, perché lì c’è poca sostanza…) Innanzi tutto vorrei ringraziarvi per i vostri commenti e le vostre analisi. Posso essere d’accordo con quasi tutto. In quanto agnostico/ateo (più ateo che agnostico), ho problemi con la parola spiritualità. Se ho capito bene, la tua definizione di spiritualità ha poco a che fare con la definizione di Wikipedia. Cosa intendi esattamente con “secondo le leggi dell’universo”? Queste leggi includono le scienze naturali, l’economia, ecc. «Non posso fare molto con le cose soprannaturali. Sono un logico vicino alle scienze naturali, che non ha imparato a memoria l’economia marxiana, ma almeno la comprende, che è impegnato nell’umanesimo e usa ogni doppio standard (almeno cerco di essere) un logico e, se Uwe Theel fosse un’ex fidanzata si bacerebbe, sarebbero guai seri.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 @ fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:31 se Uwe Theel avesse baciato un’ex ragazza, ci sarebbero stati guai seri. Sì, Fidelche, quello era un virtuale-spirituale anticipo guidato da te alta percentuale di identificazione autoaggressiva con l’aggressore?, chiede “preoccupato”.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:46 @ Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:19 non c’è bisogno di preoccuparsi Uwe, è stato solo divertente.fidelche
fidelche scrive il 25 maggio 2010 alle 17:07 Addendum a: 25 maggio 2010 alle 11:31 Devo restringere la clausola subordinata, che è più vicina alle scienze naturali, in modo che non ci siano fraintendimenti… ogni doppia misura più offensivo, allo stesso tempo, ogni convinzione acritica nelle autorità che rifiutano il logico che ha letto la dialettica dell’Illuminismo di Adorno/Horkheimer e il popolo unidimensionale di Marcuse e crede di aver compreso entrambi i libri almeno in linea di principio.
Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47
Ciao Titta! L’ho fatto nel modo in cui mi hai consigliato, ma non è nemmeno giusto. Ora il mio ultimo commento non è sotto Thinktankgirl, ma da qualche altra parte!
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 11:33 @ Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47 ora il mio ultimo commento non è sotto Think Tank Girl, ma da qualche altra parte! Questo è inevitabile con il software di blogging. Quello che intendi per “completamente altrove” è sempre il punto alla fine del rispettivo sotto-thread in cui fai clic sul pulsante “Commenta”. Puoi riconoscerlo dalla rientranza simile a destra. Per indicare a quale importo ci si riferisce, è consigliabile copiare sempre la prima riga del commento di riferimento all’inizio del proprio commento, eventualmente aggiungendo una “@” (= A:), come faccio qui o. anche fatto. Quindi il destinatario e il commento a cui si vuole replicare possono essere sempre identificati dalla data e dall’ora. saluti
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 12:21 @ Ehrlicher ha scritto il 25 maggio 2010 alle 10:47 Ciò è dovuto al briefing di Titta. Il briefing di Uwe Theel del 25/05/2010 alle 11:33 è sicuramente significativamente migliore. Sono pienamente d’accordo con il suo commento. Prima!
Il pensatore profondo ha scritto il 25/05/2010 alle 18:15 a “Come agnostico/ateo (più ateo che agnostico), ho problemi con la parola spiritualità”. Anch’io ho avuto problemi all’inizio – quando ho conosciuto l’argomento tre anni fa. “Se ho capito bene, la tua definizione di spiritualità ha poco a che vedere con la definizione di Wikipedia”. Per questo sì, perché la definizione ivi data (pertanto ho parlato di “comprensione convenzionale della spiritualità” in uno dei due commenti precedenti) è similmente vaga (come per l’esoterismo). “Cosa intendi esattamente con ‘secondo le leggi dell’universo’? Queste leggi includono le scienze naturali, l’economia, ecc.?” Assolutamente. Sono un po’ come Mr. Spock (Star Trek), Mr. Tuvok (Voyager) o Tialc (Stargate), ad es. meditando ma con un pensiero molto logico e come ingegnere molto orientato scientificamente. Nella prima festa spirituale, Le Violette, ad esempio, è rappresentato tra i membri e gli sponsor un numero impressionante di scienziati, matematici, informatici e professionisti della tecnica. Questa è solo un’apparente contraddizione a prima vista. In verità, stiamo attualmente vivendo un cambio di paradigma, perché le scoperte della fisica moderna (soprattutto la fisica quantistica) stanno confermando e stanno scoprendo quasi “di nuovo” sempre più prospettive che sono note da tempo in parti dei circoli spirituali, poiché ci sono numerose antiche tradizioni a riguardo. L’autore americano Ken Wilber ha già pubblicato modelli categoriali (Holone, modello del 4° quadrante), con cui la nostra comprensione della struttura dell’universo comincia a cambiare radicalmente. …come faceva una volta Karl Marx per le condizioni socio-economiche. Per inciso, anche la “teoria moderna dei valori”, che studio e perseguo da 7 anni, si basa anche sulle sue categorie. A questo proposito, viviamo in tempi molto eccitanti. a “Non posso fare molto con le cose soprannaturali. Sono un logico vicino alle scienze naturali, che non ha imparato a memoria l’economia marxiana, ma almeno la comprende, che è impegnato nell’umanesimo e che attacca ogni doppio standard (almeno io cerco di esserlo).” Noi sembrano aver condiviso la conoscenza parziale di aver vinto. ereditato capacità empatiche estreme o pensare a molte persone anziane il cui compagno di vita è morto e che non osano riferire come sentono intensamente la loro presenza spirituale nel loro ambiente in alcuni giorni perché temono che queste persone siano considerate senili o dementi quando annunciano tali storie di fantasmi – sento spesso qualcosa del genere – un fenomeno quotidiano. Ma c’è molto di più.) …per queste due varianti, “credenza” potrebbe essere semplicemente intesa come un tipo esteso o diverso di elaborazione interna delle impressioni sensoriali da parte del cervello… ac) credenza nel senso di credulone, obbediente , superstizione… quindi la credenza sostituisce quella, per così dire (Pensa. Eccoci di nuovo sulla strada delle religioni o dell’esoterismo. oppure b) La spiritualità fa parte dell’universo… e questa è la mia ipotesi: il nostro vecchio modo di pensare è sbagliato. Il termine “credenza” potrebbe essere frainteso o questo indica che la struttura del nostro universo è semplicemente diversa da come la conosciamo dalla nostra coscienza quotidiana – vale a dire includendo dimensioni superiori, in cui l’energia scorre anche per elaborare informazioni o trasportare. Questo spiegherebbe come funziona effettivamente la spiritualità. Il “pensiero” e la “coscienza” potrebbero non accadere individualmente nei nostri rispettivi cervelli, ma viceversa – il nostro cervello è solo uno strumento biologico di adattamento evolutivo a queste strutture dimensionali superiori dell’universo che ci incorporano, cioè un cervello è semplicemente un ricevitore e Canale, che stabilisce la connessione spirituale con queste strutture. Ciò spiegherebbe, ad esempio, perché le persone possono raccontare esperienze in cui hanno potuto lasciare il proprio corpo e vedersi dall’alto. Anche la reincarnazione sembrerebbe quindi conclusiva, ecc. Il fatto che i processi fisici quantistici avvengano nei percorsi neurali del cervello è già stato più volte ascoltato nei documentari di fisica su ARD e Arte… fino ad ora i fisici semplicemente non avevano idea di cosa fosse sta accadendo davvero, perché e perché. Oppure pensa alla struttura di prova del Cern – dobbiamo costruire la macchina più grande del mondo (27 km di diametro) per capire le particelle più piccole – questa è la spiritualità per come la intendo io. “Affascinante,” avrebbe detto Spock. In breve, la spiritualità è presumibilmente (finora si può concludere solo indirettamente) un elemento costitutivo elementare della materia. Quindi sto guardando questo molto reale e scientifico. Poiché la nostra coscienza quotidiana, in particolare quella dei secoli precedenti, non poteva ovviamente comprenderla, è stata pensata come qualcosa di “soprannaturale”, il che è anche vero in una certa misura, perché di solito non abbiamo sensi per loro o queste capacità sono state perso nel corso dell’evoluzione (o addestrato). In futuro potremmo essere in grado di accedere nuovamente a questi livelli spirituali, o almeno non li escluderemo categoricamente. Questa visione differenziata può essere trovata su wikipedia qui: “Non solo le manifestazioni specifiche della spiritualità differiscono, ma anche la comprensione di base. Quindi sarei d’accordo al 100%. E mi colpisce un altro aspetto, che ancora una volta colma il divario rispetto all’articolo originale: “A peggiorare le cose, i termini religiosità e spiritualità, soprattutto nella letteratura in lingua inglese, sono spesso usati come sinonimi, sebbene siano basati su idee diverse”. lo stesso vale per me notato su “economy” ed “economy”. In inglese, questo si basa solo su “Economics” e probabilmente ogni autore decide spontaneamente come vuole tradurlo. Non c’è da stupirsi che il capitalismo sia nato in Inghilterra e sia stato spesso adottato acriticamente. Si potrebbero intendere i termini in modo diverso, vale a dire “economia” come qualcosa che accade a livello categoriale di ricchezza materiale, mentre per “economia” (a parte le questioni di tempo e di energia) si intende sempre l’economia borghese, politica, cioè la gestione delle merci e la circolazione del denaro – cioè il livello categoriale della ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante? ?? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. ovvero la gestione della merce e la circolazione del denaro, ovvero il livello categoriale di ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante??? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. ovvero la gestione della merce e la circolazione del denaro, ovvero il livello categoriale di ricchezza in termini di valore (logica della redditività, ecc.) Non è interessante??? Il linguaggio – che trasporta e confronta la nostra coscienza l’una con l’altra – influenza la nostra percezione così fortemente che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica. che anche 150 anni dopo Marx siamo ancora alle prese con il problema irrisolto. Conclusione: Secondo me, il problema può essere risolto in modo più elegante se si uniscono pensiero critico-sistema e spiritualità (come la definisco io stesso). Altrimenti, spesso si finisce solo in forme abbreviate di critica.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:33 Aha.
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 19:06 @Tiefendenker sei qui “Ho scritto un articolo più lungo (inclusa la grafica) su questo. Se necessario, posso inviare un’e-mail alle parti interessate in formato PDF. A quel punto la differenza dovrebbe essere chiara. Tuttavia, si tratta più di una critica radicale al capitalismo e si distingue dalle sue forme abbreviate di critica e dalla pseudo-spiritualità». Mi interessa l’articolo citato. forse me lo puoi inviare tramite la redazione? o tramite una persona che può inviarlo alla mia casella di posta locale tramite un collegamento in un messaggio privato? sarebbe carino!
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 19:30 Interruzione della comunicazione e dietro l’angolo?
Raab ha scritto il 25/05/2010 alle 19:38 n. Non so se Tiefendenker può mandarmi un pm dato che non è registrato come blogger. d’altra parte, non desidero pubblicare qui il mio indirizzo e-mail. Quindi ho suggerito uno o due modi in cui potrebbe funzionare. inteso?
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:11 @Tiefendenker ha scritto il 25 maggio 2010 alle 18:15 Tanto per il signor Spock:
Sono cresciuto con »Starship Enterprise«. Ho visto le prime parti della serie quando avevo 10 anni. Nell’astronave c’era una democrazia moderna, anche se alquanto limitata, nell’interazione tra militare, economia e scienza. L’uomo d’azione Capitan Kirk, il logico e razionalista Mr. Spock e l’umanista Dr. McCoy. I tre si completano a vicenda. Uwe Theel ha 10 anni più di me, probabilmente è cresciuto con l’astronave Orion. Il capitano Dietmar Schönherr fa rispettare il principio del leader. I subordinati di questo eroe non sono in grado di criticare il comandante. Non sono dipendenti uguali. Quindi Uwe Theel ha passato un periodo molto più difficile di me. Questo non dovrebbe scusare Uwe per il suo comportamento. È solo un tentativo di spiegazione. Come scriveva molto tempo fa Sartre, l’uomo è condannato alla libertà e può prendere decisioni libere anche in situazioni difficili. Altrimenti sono d’accordo con Damian Bold, stupito e dico aha. Saluto Fedele
Achtermann ha scritto il 25 maggio 2010 alle 20:59@ Uwe il 24 maggio 2010 alle 22:18 Prima di tutto, non sono qui per difendere FidelChe, può farlo da solo. Continuano a spuntare argomenti contro la sua posizione, il che mi sorprende. E queste argomentazioni sembrano affermazioni, una sorta di a priori su cui non bisogna più pensare, per esempio quando si scrive: “Per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali, critiche, Fidelche non è mai stata in grado di fornirle .” Sembra essere spuntato a priori, solo che non è necessariamente un argomento da parte tua che è critico e razionale. Per me le argomentazioni di FidelChe sono decisamente strutturate in modo tale, non voglio rivendicare alcuna razionalità individuale – una contraddizione – da risultare del tutto comprensibili sulla base delle fonti da lui citate. Ma: questo è probabilmente un luogo che rende difficile la comunicazione, quando si discute in questo modo a qualcuno viene generalmente negata la capacità di argomentare. Tu stesso ne hai fissato un altro a priori, per poi proseguire con la tua catena di argomentazioni: “Le sinistre inclinate a destra – non ce ne sono mai state comunque tante – non si gireranno di certo.” Non credo il contenuto di questa frase è corretta. Ma ancora una volta dipende dal punto di vista politico. E questo sembra essere diverso per noi. Personalmente, sono propenso a pensare che le “sinistra inclinate a destra” siano disponibili in innumerevoli varianti. Conto i Verdi tra loro. Solo pochi hanno mantenuto la loro visione critica del capitalismo e di conseguenza hanno lasciato il partito: Jutta Ditfurth, Rainer Trampert e Thomas Ebermann, solo per citare tre nomi più noti. La maggioranza di questo partito è passata al campo pro-guerra piuttosto con calma. E a questo punto posso trarre la conclusione che, poiché i politici di sinistra di un ex partito pacifista autoproclamato che decise di lanciare la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, hanno ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelli di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra. che ha deciso la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, che ha ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelle di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra. che ha deciso la prima guerra dopo il fascismo di Hitler con la maggioranza dei voti nel Bundestag, che ha ignorato le conseguenze a lungo termine, come quelle di natura imperialistica. Penso che tali eventi politici, che sono incisioni nei paradigmi, facciano sorgere il timore che anche chi prima era di sinistra non sia immune dal non voler più penetrare intellettualmente le argomentazioni della destra.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:44 In questo contesto, mi viene in mente il contributo di Wolfram Heinrich, che mostra anche il quadro della conferma di Joschka Fischer, che a posteriori può essere interpretato abbastanza. Il tuo punto di vista mi collega ai Verdi, una speranza nella stagnante Repubblica Federale, Achtermann. Quando i tre nominati se ne andarono, Fischer, Trittin e Ströbele rimasero, così come Nachtwei e Volmer. Vent’anni dopo (e proprio come Bündnis 90) si vede chiaramente il carattere devastante dell’andamento della critica. L’intero partito è acriticamente compensato dal parlamentarismo “senza alternativa” di questo Stato. Una lezione che anche le critiche minori ottengono.
Qui ci sono più persone della cerchia della Rivoluzione Conservatrice che sono in questione. Ed ecco che nella maggioranza dei casi la destra ha ricevuto la sinistra in quel momento per recuperare finalmente il ritardo con la modernità, per sopperire al deficit di dignitari del XIX secolo. Le accuse contro Fidelche sono quindi tutte contestualmente errate, e sono dovute principalmente a una diretta errata lettura dei suoi testi. Come se Fidelche fosse letto alla cieca, per un preconcetto.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:13 @ Achtermann on May 25th, 2010 at 8:59 pm Caro Achtermann, affronti due punti ai quali cercherò di rispondere: 1) quelle che tu chiami “presupposti a priori” che impediscono la comunicazione. In sostanza, sono d’accordo con te che quando in una discussione confluiscono ipotesi che sono considerate insindacabili da chi le esprime, ciò rende impossibile qualsiasi discussione, almeno le conduce ad absurdum. Di norma, però, le mie affermazioni sono tesi, che introduco nella discussione proprio allo scopo di verificarle. Certo, lo faccio con un certo grado di chiarezza, è vero che amo l’esagerazione nello scambio di argomentazioni, ma da condurre sempre con correttezza. So per esperienza che nelle conversazioni reali tali conversazioni, se è inteso onestamente da entrambe le parti ed è condotto a livello degli occhi, porta a un numero significativamente inferiore di “incomprensioni” rispetto allo spazio virtuale di un blog. Una mia frase come “Per convincere politicamente la sinistra ho bisogno di argomentazioni razionali, critiche, che Fidelche non potrebbe mai fornire”. tesi costitutive potrebbero. Per sostanziarlo con l’esempio dei devianti di destra tra le sinistre, che citi nel tuo secondo argomento: 2) Quello di cui scrivi, in questo caso Verdi, credo sia del tutto corretto. Tuttavia, la mia discussione con Fidelche non riguardava se ci fossero o meno casi del genere, ma se la defezione fosse avvenuta, per così dire, perché la teoria di sinistra si è resa suscettibile alla teoria (e alla pratica) di destra e aveva persino un tale nucleo a priori. Ho fortemente argomentato contro questo punto di vista di Fidelche. Inoltre, seguendo i testi di Fidelche, avevo in mente più teorici delle scienze politiche, ecc. che politici. I primi sono in realtà “rari” come devianti, vero? Ora è inutile discutere gli approcci di Fidelche di “critica regressiva al capitalismo”, “antisemitismo di sinistra”, ecc. ancora da questo punto di vista, puoi leggere tutto a riguardo nei blog. Neanche io sono stato l’unico a contraddirlo qui. Credo che Fidelche abbia indubbiamente la sensazione soggettiva di sostenere “sinistra”, anche se dubito, avendo tentato di provare in parte, che lo faccia rigorosamente per ragioni che probabilmente non sono nemmeno accessibili a questa oa qualsiasi discussione sul blog. Questo per ragioni che sono radicate nell’“approccio teorico” di Fidelche, oltre che per ragioni strutturali che il mezzo del blog fornisce come limite. LG ut
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:30Signor Theel, adesso lei è una specie di padre Fidelche che si accarezza la testa, che “ha indubbiamente il sentimento soggettivo”, ma per il quale è “inutile” riparlarne, perché qui ha messo tutto correttamente come “tesi Penso che sia proprio il tuo stile ad essere alienante, almeno per me. E il che rende impossibile una discussione con te, almeno per i blogger che possono capire le interpretazioni di Fidelche. Lei scrive: “Tuttavia, la mia discussione con Fidelche non riguardava se tali casi esistessero o meno, ma se l’apostasia fosse avvenuta, per così dire, perché la teoria di sinistra si rendeva suscettibile alla teoria (e alla pratica) di destra, anche a priori avrebbe un tale nucleo. Ho fortemente argomentato contro questa visione di Fidelche”.
E questo è un fraintendimento su cui insisti da molto tempo. Fidelche non dice che la “caduta” a destra segue da sinistra, teoria sinistra corretta, ma proprio dalla teoria “sbagliata, cosiddetta sinistra”. Ma poi ti difendi quando dici critica regressiva. E impedire una discussione. Penso che tu sia il muro, o che qui ci sia un vicolo cieco in cui potrebbe aprirsi un bivio in una discussione fruttuosa. Ma tu dici che è “inattivo”, che è già stato discusso. – Beh, le discussioni non finiscono mai, a volte ricominciano anche da capo. Soprattutto quando la maggior parte dei testi di partenza viene ricevuta in modo errato.
E puoi anche imparare qualcosa se non metti sempre automaticamente gli stessi calci piazzati prima del passaggio successivo.
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:01@ Damian Bold on May 25th, 2010 at 22:30 Mr. Bold, ammetti sempre che il mio “stile” ti aliena, ti rende “impossibile” discutere con me, anche se avevo l’impressione che l’avessimo già fatto così abbastanza con successo. Nessuno “deve” rispondere a nessuno qui o parlare con qualcun altro se non vuole. Ma se lo fa, allora deve essere presa in considerazione una risposta. Dal momento che le discussioni non finiscono mai, hai ragione, possono essere continuate se lo desideri. Dicono di poter seguire l’argomento di Fidelche, ma la mia controargomentazione ha reso impossibile la discussione con me. Trovo che questa sia una strana asimmetria, ma ecco qua, così sia. Un esempio: Fidelche accusa i rappresentanti di critiche “regressive” al capitalismo hanno erroneamente distinto tra “buon capitale produttivo” e “cattivo capitale finanziario”. A parte il fatto che non l’ha mai esemplificato in una teoria coerente, dovrebbe prima spiegare, secondo me, perché in realtà non è empiricamente vero per il capitale totale al livello di accumulazione raggiunto e concentrazione di capitale che il capitale stesso – sotto forma di “prodotti finanziari” – è diventata una merce in connessione con GWG’. Poiché Fidelche segue l’analisi di Marx per la forma merce tradizionale, dovrebbe accettarla anche per il “capitale finanziario delle merci”. Ma poi scopre improvvisamente che il puro insegnamento viene violato. Sono punti come questo che mi fanno dubitare se fidelche sta davvero conducendo una discussione teoricamente valida nel senso di una critica dell’economia politica o se non sta facendo qualcos’altro che solo sembra così. Ho sperimentato qualcosa di simile con lui nel campo della teoria letteraria come fonte di prova della coscienza “corretta”. Se ritieni che i testi di partenza siano stati ricevuti in modo errato, dichiaralo e cerca partner di discussione. Distinti saluti
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 23:12 qed. e buona notte!
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:29@Achtermann ha scritto il 25 maggio 2010 alle 20:59 tutto ciò che scrivi è corretto. I Verdi sono un ottimo esempio della mia critica. Personalmente e pubblicamente ho combattuto le battaglie con i Verdi molto tempo fa. Non mi interessano più questi partiti (Verdi, SPD) perché non posso votarli, sono obsoleti. Mi interessa la sinistra, con la quale mi sento connesso. Con molte persone, in questo forum e ovviamente nella vita reale, trovo molti deficit, che si possono leggere in tutti i miei blog, ad esempio. Più alcune persone si difendono aggressivamente dalle mie tesi, più queste persone sono in pericolo. Non è un caso che Uwe Theel, Rahab, Godzdak, thinktankgirl ecc. mi attacchino in questo stile. Chi dice, come te, “Non mi sento indirizzato”, vede anche queste possibilità di attracco, le false critiche al capitalismo, ecc., lo giustificano, ovviamente non sono in pericolo. perché.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:42 Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:13 Uwe, hai scritto molto nel mio blog. Tante frasi vuote (eloquente mutismo) da te date. In effetti, sei diventato raro. Hai disperatamente cercato di coprire le tue sconfitte con insulti (es. per via di Chomsky FIDELCHE IST EIN FÄFLERCHER scritto in grassetto in 5 commenti, ripetuto per ammettere finalmente che non era un fake – un esempio tra tanti) Se davvero sei stato preciso , ti sei reso vulnerabile, cosa che poi ho rivelato. Ho praticamente tutti i tuoi commenti cancellati dagli editori sul mio PC. Quando arriverà il momento, terrò i tuoi commenti davanti a te. Gli altri possono quindi decidere chi di noi aveva ed ha ragione. Il mio penultimo blog è stato bloccato con 173 commenti. Il giorno dopo, gli editori hanno cancellato 50 commenti, che ho tutti sul mio PC. 123 commenti sono ora lasciati nel blog di Proudhon. Cosa ne pensi, quanti di questi 50 commenti cancellati sono attribuibili a te? Saluti Fedele
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:46 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:30 .sinistra” teoria. Ma poi ti difendi quando dici critica regressiva. E impedire una discussione. Penso che tu sia il muro, o che qui ci sia un vicolo cieco dove potrebbero aprirsi bivi in una fruttuosa discussione”. Grazie per il tuo commento pertinente, soprattutto per il passaggio citato. Cordiali saluti Fedele
Uwe Theel ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:52 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:12 qed Caro signor Bold, non so davvero se non hai fatto esattamente quello che presumibilmente faccio sempre? Comunque buona notte
thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo crivello di natura.” Fidelche mescola affermazioni che Testo originale in un contesto diverso e a circa 10-12 pagine di distanza: Il canone di locazione viene prima versato allo Stato “e viene distribuito completamente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione madre “. Appare come punto 6 di un’enumerazione in cui, tra l’altro, tutte le persone indipendentemente dalla razza o dalla religione, sono trattati alla pari. ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf Pag. 50/51 2.1. Il significato della parola Freiland 1. La competizione tra gli uomini può essere combattuta solo su basi giuste e portare al suo alto traguardo quando tutti i privilegi sulla terra, sia privati che statali, saranno aboliti. 2. Tutte le persone dovrebbero avere uguali diritti nei confronti della terra, del globo, e per persone intendiamo tutte le persone senza eccezioni – senza distinzione di razza, religione, educazione e condizione fisica. Ognuno dovrebbe essere in grado di andare dove lo guida la sua volontà, il suo cuore o la sua salute. E lì dovrebbe avere gli stessi diritti sulla terra rispetto ai residenti di lunga data. Nessun individuo, nessuno stato, nessuna società avrà il minimo privilegio. Siamo tutti radicati su questa terra. 3. Il termine Freiland non ammette alcuna restrizione. È illimitato. Ecco perché non esistono diritti internazionali, diritti sovrani e diritti di autodeterminazione degli stati nei confronti della terra. La sovranità sul globo appartiene alle persone, non alle nazioni. Per questo motivo, nessuna nazione ha il diritto di erigere confini e di imporre tariffe. Sulla terra, che possiamo solo immaginare come una sfera nel senso di terra libera, non c’è importazione ed esportazione di merci. Freiland significa quindi anche libero scambio, libero scambio mondiale, scomparsa di tutte le frontiere doganali senza lasciare traccia. I confini nazionali dovrebbero essere solo semplici confini amministrativi, come i confini tra i singoli cantoni della Svizzera. 4. Risulta inoltre da questa dichiarazione sul campo che le espressioni “carbone inglese, potash tedesco, petrolio americano” ecc. intendono solo indicare l’origine di questi prodotti. Non c’è carbone inglese e non c’è potassa tedesca. Perché tutti, indipendentemente dal Paese di appartenenza, hanno lo stesso diritto al “carbone inglese”, al “petrolio americano” e al “potassa tedesco”. Silvio Gesell – L’ordine economico naturale 51 5. La terra viene consegnata ai coltivatori mediante un’asta pubblica di locazione, alla quale possono partecipare tutti, e ciò significa ogni abitante del globo senza eccezioni. 6. L’affitto va all’erario dello Stato e viene distribuito interamente in mensilità tra le madri secondo il numero dei figli. Nessuna madre, non importa da dove venga possono essere esclusi da questi riferimenti. 7. La divisione del terreno dipende interamente dalle esigenze del costruttore. Quindi piccole parti di campo per piccole famiglie e grandi parti di campo per famiglie numerose. Anche ampi terreni per cooperative, per colonie comuniste, anarchiche, socialdemocratiche, per comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge. colonie socialdemocratiche, per le comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge. colonie socialdemocratiche, per le comunità ecclesiali. 8. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, gli organismi economici che anche nel minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera sono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge.
9. La sostituzione dell’odierna rendita fondiaria privata avviene in piena compensazione mediante l’emissione di un corrispondente importo di titoli di Stato. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la rendita di base come sicurezza economica garantisce alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di votare, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio di natura. Questa parte è trattata solo 12 pagine dopo in un contesto diverso: p.64/65 Basta mettersi nella posizione di un proletario incinta che non ha nulla di natura intorno a sé dove poter mettere suo figlio per riconoscere che se il l’economia attuale non funziona senza delimitazioni e pensioni di base – quindi le madri hanno diritto a questa pensione di base senza riduzione: Secondo calcoli, che però si basano su documenti incerti, dalla pensione base potrebbero essere distribuiti circa 40 milioni mensili per ogni figlio di età inferiore ai 15 anni. Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i suoi figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il loro diritto di voto, e non l’insensato diritto di voto politico, ma alla grande selezione a destra. – Non si tratta di obiettivi eugenici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:28 QUESTA è una follia! “Dichiarazioni che distano circa 10-12 pagine dal testo originale” sono interpretate da Fidelche NEL CONTESTO: Esigo l’esclusione dalle scienze, la privazione del titolo accademico e torno alla scuola primaria a tempo pieno via Go!!! Non includere i numeri di pagina!!!!!
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:38 no – questo significa solo che f. deve provare MEGLIO la sua lettura! In particolare: deve dimostrare che nel contesto della storia contemporanea e intellettuale, la frase “Le donne riguadagnerebbero il diritto di voto, e non l’inconsistente diritto di voto politico, ma il grande diritto di voto”. come una! – aveva lo scopo di prendere di mira l’eugenetica razziale e di altro tipo. ed è quindi da intendersi solo come tale.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:45 Per usare un eufemismo: questa è una sciocchezza e non dura nemmeno la lunghezza di un proseminario.
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:50 In particolare: la tua frase citata non ha più bisogno di essere chiesta sull’intenzione dell’autore! DEVE essere correlato all’eugenetica e alla teoria razziale in ogni contesto. “Voleva il bene, ma le conseguenze furono terribili. Ecco perché non può farne a meno”. No, non è così che funziona.
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:51 @Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:28 QUESTO è pazzesco! “Dichiarazioni che distano circa 10-12 pagine dal testo originale” sono interpretate da Fidelche NEL CONTESTO: Esigo l’esclusione dalle scienze, la privazione del titolo accademico e torno alla scuola primaria a tempo pieno via Go!!! Non includere i numeri di pagina!!!!! Non c’è nulla da escludere dalla scienza, poiché non c’è mai stata…
Rahab ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:52 aha. prova? senza che puoi usare un eufemismo come sniffare il naso. beh, prendilo!
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:58 Se non sai cosa fare, a prova di urlo. Tutto è chiaro come il giorno sulla tavola per i non ciechi.
Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica!
Rahab ha scritto il 25/05/2010 alle 22:03 @db prima di coloro che credono nel pensiero magico, certamente.
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:07 Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica! Non sono più sorpreso che la Merkel sia al potere in Germania…
thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:08 Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:59 @thinktankgirl: ritorno debole. Fare pratica! Non sono più sorpreso che la Merkel sia al potere in Germania…
Damian Bold ha scritto il 25 maggio 2010 alle 22:11 Per favore, chiama solo una volta
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 00:59@ Damian Bold ha scritto il 25/05/2010 alle 21:50 Come posso vedere, signor Bold, stai partecipando con entusiasmo alla discussione qui e non sei affatto schizzinoso sulle “impostazioni”. Mi perdonerai se devo aiutare Thinktankgirl e Rahab. Non ho bisogno di ripetere gli argomenti del lavoro scientifico per quanto riguarda la gestione delle citazioni qui. Anche a questo livello Fidelche funziona in modo errato nel senso già descritto. Ma veniamo ora al significato e all’etimologia della parola “Zucht” nella selezione degli allevamenti: innanzitutto vorrei ricordarvi che in tedesco esiste la parola Kinderaufzüge, che non significa altro che allevare figli nel senso che essi ottenere tutto dai loro genitori che insegnano ciò di cui hanno bisogno per imparare a sopravvivere nella vita poiché non è innato; Il fatto che ciò possa accadere anche attraverso stili genitoriali autoritari non toglie nulla alla nostra discussione ora. Potremmo descrivere questo contenuto anche con la parola “educazione” (dei figli), infatti Eschilo nel IV secolo trovò il termine παιδεια (paideia), che all’epoca era usato proprio con questo significato, letteralmente tradotto come “educazione dei figli “. Il termine ha poi conosciuto un’espansione nel corso dei secoli fino a diventare un termine per l’istruzione generale in generale ed è in circolazione dal XVI secolo. nel termine enciclopedia (enkyklios paideia) nel senso della raccolta di tutta la conoscenza. Quindi, quando Gesell qui parla di “selezione”, intende esattamente nel contesto che la thinktankgirl ha già sottolineato di voler dare la libera scelta alla donna libera, come ha voluto crescere, educare ed educare i figli che ha voluto mettere al mondo con una libera scelta degli sposi, senza essere determinata dagli altri. a tal fine dovrebbe essere materialmente assicurato. L’equivoco di voler interpretare qui “selezione” come un termine chiaramente razzista, a prescindere dal contesto testuale e dall’etimologia della parola – semplicemente perché è stato usato impropriamente in altri contesti – non testimonia in realtà un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze. in realtà non testimonia un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze. in realtà non testimonia un approccio scientificamente serio. qed Lg ut PS: Se necessario è possibile richiedere referenze.
Damian Bold ha scritto il 26/05/2010 alle 08:58 Bene, allora alleva ulteriormente la selezione della nuda etimologia senza criticare il linguaggio, la teoria e la società. Chiudo subito la discussione perché non ci sarà più! in partenza. Buonanotte (questa mattina metaforicamente + etimologicamente)
Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:09 . Sapevo che se avessi letto Gesell, non l’avrei letto nemmeno come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia. ma questo ci porterebbe in contesti completamente diversi. e non sono interessati a f. non qui e ora. e probabilmente non altrimenti.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:14 @Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:59 1. Non mi metterei in bocca la parola allevare bambini. Gesell parla di “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere” o “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da maleducazione, che è stata guidata dal denaro e dai privilegi per migliaia di anni” Leggi il mio commento dal 26 maggio 2010 alle 10:40 3 Eschilo visse 1600 anni fa. Gesell morì 13 anni prima che Hitler salisse al potere. Pensa a cosa significavano le parole, eugenetica, NS Lebensborn, croce della madre, “salvezza da tutto ciò che era inferiore” nel 3° Reich. Che tu difenda il darwinismo sociale e il razzismo di Gesell non mi sorprende più. Non farti pendere la testa Uwe, usala per pensare Saluto fedelche
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 13:38@fidelche ha scritto il 26.05.2010 alle 12:14 1. Non mi metterei in bocca la parola allevare figli. Sai f. prima di pensare a che tipo di parole ti metti in bocca, dovresti pensare al pensiero nella tua testa, se puoi. In ogni caso, la parola “allevamento” risale per la prima volta a quella di Eschilo nel IV secolo. menzionato per iscritto. Nei dizionari, che hanno anche definito il quadro di significato per Gesell, sotto allevamento (< 8° secolo) c’è ed è nd. allevamento, ahd. zuht. Morfologicamente equivalente è gt.us-tauhgts ‘completamento’. Trasferimento precoce di significato dal concreto ‘tirare’ all’astratto ‘educare’. Per questa razza, razza mhd., ahd. Collettivo: Gezucht, Verbo: allevare, Aggettivo: casto Nndl. salviette. L’abuso del fascismo non è nella parola, ma nella volontà e nelle possibilità pratiche di chi ne abusa. Se Gesell non si è avvicinato affatto all’obiettivo di sinistra dell’emancipazione con il suo modello, allora non è certamente perché avesse in mente la misantropia industriale dei fascisti, ma probabilmente perché in qualche modo – forse ancora di matrice borghese – aderì a una convinzione in progresso, che hai detto di sì mi ha lasciato anche se mi dici di non abbassare la testa.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 15:52 @Uwe Theel schrieb am 26.05.2010 um 13:38 Mensch Uwe, es geht nicht nur um das Wort Zucht. Sondern um Menschenzucht. Gesell wollte einen elitären Menschen züchten. Der tüchtige (erfolgreiche) soll sich fortpflanzen. Die Untüchtigen sollen sich nicht fortpflanzen. Er wollte einen „Übermenschen“, mit seinen Idealen. „Alle Bummler Sonnenbrüder und Zigeuner“ werden laut Gesell, (und sollten) aussterben. Die Schwachen und Kranken interessierten ihn nicht sonderlich. Silvio Gesell: „Die Auslese durch den freien, von keinerlei Vorrecht mehr gefälschtem Wettstreit wird in der Natürlichen Wirtschaftsordnung vollständig von der persönlichen Arbeitsleistung geleitet… Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem ,Kampfe ums Dasein`. (…) Doch steht es außerhalb jedes Zweifels, dass der freie Wettbewerb den Tüchtigen begünstigt und seine stärkere Fortpflanzung zur Folge hat.“ Eine solche „Rassenpolitik“, schreibt Gesell, „darf nicht an Staaten, Landesgrenzen, an Staatsgesetze gebunden werden. Rassenpolitik ist ureigene Angelegenheit jedes einzelnen
Menschen“. Diese „Rassenpolitik“ leitet Gesell aus angeblich ewigen Naturgesetzen ab: „Diese Gesetze aber wollen den Wettstreit. Nur auf dem Wege des Wettbewerbs, der sich überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiete abspielt, kann es zur förderlichen Entwicklung, zur Hochzucht kommen. Wer daher die Zuchtgesetze der Natur in ihrer vollen, wundertätigen Wirksamkeit erhalten will, muss die Wirtschaftsordnung darauf anlegen, dass sich der Wettbewerb auch wirklich so abspielt, wie es die Natur will, d.h. mit der von ihr gelieferten Ausrüstung, unter gänzlicher Ausschaltung von Vorrechten. Der Erfolg des Wettstreites muss ausschließlich von angeborenen Eigenschaften bedingt sein, denn nur so wird die Ursache des Erfolges auf die Nachkommen vererbt… Dann darf man hoffen, dass mit der Zeit die Menschheit von all dem Minderwertigen erlöst werden wird, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht sie belastet hat, dass die Herrschaft den Händen der Bevorrechteten entrissen werden und die Menschheit unter Führung der Edelsten den schon lange unterbrochenen Aufstieg zu göttlichen Zielen wieder aufnehmen wird.“
Il concetto di campo serve obiettivi eugenetici. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Secondo Gesell, il “ritorno delle donne all’agricoltura” è “la soluzione più felice alla questione delle donne”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la rendita di base come sicurezza economica garantisce alle donne “il libero suffragio… e non l’insensato diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio della natura”. medicinali che effettuano la “conservazione e la procreazione dei nati difettosi”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà.
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chiunque usi termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere la loro scelta naturale” o “la redenzione da tutte le cose inferiori che sono state usate per migliaia di anni dal denaro e la cattiva condotta condotta dai privilegi ha gravato sull’umanità” per citarne solo alcuni, chiama emancipatori, squalificati per usare un eufemismo.
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:08 @ fidelche il 25 maggio 2010 alle 23:59 Leggilo qui https://www.freitag.de/community/blogs/fidelche/silvio-gesellschaft-rudolf- steiner-und- die-braune-sosse#comment-123595 allegra e rinfresca il tuo piccolo.
thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 09:32 @fidelche fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chi definisce “alto allevamento della razza umana”, ” diritto naturale delle donne di scegliere” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dal privilegio” per citarne solo alcuni, lo chiama emancipativo, si squalifica, per mettere è leggermente.
Fidelche Stai affermando qui cose e collegamenti che non ho scritto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02 >/b>: non mi sono espresso né nell’espressione “alto allevamento del genere umano” né in “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta guidata da denaro e privilegi per millenni”, né ha usato la parola emancipativo. Ho citato il “diritto di scegliere le donne” delle donne come paragrafo completo, ancora qui: ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf
P.64/65 Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i propri figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il diritto di voto, e non quello politico senza senso
diritto di voto, ma al diritto di grande selezione. – E ho scritto di questo nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02 Non si tratta di obiettivi eugenici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Fidelche, per favore non diffondere falsità sul mio post! Cerca solo di lavorare in modo pulito scientificamente. O le tue tesi non reggerebbero? Grazie! Inoltre, non hai ancora fornito una fonte primaria per il discorso di difesa di Gesell.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 10:40 thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:32 Come promemoria, una frase dal tuo commento (ora cancellato) nel mio blog precedente il 18 maggio 2010 alle 9:09 am: “Quello che sembra reazionario oggi, era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”.
Il 25 maggio 2010 alle 21:02 hai scritto quanto segue: Non si tratta di obiettivi eugenetici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo.
Gesell, nella sua teoria all’aperto, propagò l’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non l’insensato diritto politico di voto, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio di natura”. “Non importa quanta patologia venga apportata all’attività di selezione della natura attraverso la riproduzione del difettoso, essa la supererà. L’arte medica può quindi solo rallentare l’allevamento elevato, non fermarlo”. Nel suo libro “The Degraded State” (1927), Gesell sottolinea l’allevamento di “forza, salute, spirito, bellezza” come obiettivi sociali. Le donne devono sottomettersi a questo, la contraccezione è cattiva perché poi manca il “materiale selettivo” umano. Nella sua utopia, le donne crescevano i loro figli in comunità speciali e viaggiavano di tanto in tanto per cercare uomini eugenetici di valore e permettere loro di fecondarli di nuovo. Silvio Gesell presume che il principio dell’outdoor si diffonderà in tutto il mondo grazie ai suoi vantaggi economici. Gli Stati che rifiutano e continuano a consentire i profitti del monopolio, scrive, “attirerebbero nel paese le persone timide nei confronti del lavoro di tutto il mondo… Tutti i fannulloni, I fratelli Sun e gli zingari si trasferirebbero in luoghi dove le risorse naturali venivano vendute all’estero con le pensioni”. Queste affermazioni sono socialmente razziste. (Fonte Peter Bierl, vedi link) PS: ho già scritto che invierò la fonte primaria del discorso di difesa non appena l’avrò.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 @ Fidelche Non stravolgere le cose di nuovo! Nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02, mi hai accusato di -“superbreeding della razza umana”, -“suffragio naturale delle donne” _”Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata maltrattata per migliaia di persone di anni da denaro e privilegi gravati” come emancipatori.
Vi esorto ancora una volta a ritrattare questa affermazione in quanto non è vera. Anche nel secondo commento che citi, anch’esso proveniente da un altro blog e quindi arbitrariamente inserito in un contesto che non esiste, il collegamento viene da -“alto allevamento del genere umano”, -“genuino suffragio femminile” – “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui le persone che sono state guidate da denaro e privilegi per migliaia di anni – non prima “emancipatrici”!
18/05/2010 alle 09:09 “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto estremamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” E ancora hai la connessione sbagliata costruita! Metà del resto del tuo post è costituito da cose che già so, a cui ho già risposto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02. Non capisco perché stai citando l’intero paragrafo di nuovo alla lettera.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 @ Fidelche Non stravolgere le cose di nuovo! Nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02, mi hai accusato di -“superbreeding della razza umana”, -“suffragio naturale delle donne” _”Redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata maltrattata per migliaia di persone di anni da denaro e privilegi gravati” come emancipatori. Vi esorto ancora una volta a ritrattare questa affermazione in quanto non è vera. Anche nel secondo commento che citi, anch’esso proveniente da un altro blog e quindi arbitrariamente inserito in un contesto che non c’è, il nesso deriva da -“alto allevamento del genere umano”, -“genuino suffragio femminile”.
– “Redenzione da tutti gli inferiori, con cui le persone che sono state guidate da denaro e privilegi per migliaia di anni – “emancipatori” non prima!
18/05/2010 alle 09:09 “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Con Gesell, ha persino l’aspetto estremamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” E ancora hai la connessione sbagliata costruita! Metà del resto del tuo post è costituito da cose che già so, a cui ho già risposto nel mio post del 25 maggio 2010 alle 21:02. Non capisco perché stai citando l’intero paragrafo di nuovo alla lettera.
fidelche ha scritto il 26/05/2010 alle 12:04 @thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 11:47 Prendo atto che hai “superbreeding della razza umana”, “suffragio femminile”- “redenzione da tutti l’inferiore con cui per millenni l’allevamento sviato guidato dal denaro e dal privilegio ha gravato sull’umanità” almeno non fino ad oggi emancipativo. Cosa, allora, secondo te, sembra reazionario di Silvio Gesell oggi? La “pensione della madre”, “il diritto di scelta”, che “le donne compensano l’influenza dannosa della medicina”, è, secondo lei, emancipativa, ho capito bene, giusto? PS: Ovviamente il blog precedente trattava esattamente dello stesso argomento riguardo a Silvio Gesell.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 12:22 Sono curioso fino a quando qualcuno non pronuncia qui la seguente frase: “… Ma Hitler ha costruito le autostrade…” Sono preparato a tutto. Su quasi tutto…
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 12:23 sì sì sì – e se f. è ‘continua a leggere’, allora finiamo con il fatto che il femminismo/anarchismo, che si fa strada attraverso tutto questo pasticcio di utopie maschili, non è altro che antisemita strutturale. l’intenzione critica non aiuta nemmeno a lavorarci, perché…
sì, perché è quello che infastidisce particolarmente il f. l’intenzione critica potrebbe in definitiva confrontarla, la f., con il fatto che le sue idee di emancipazione soffrono di un errore strutturale paragonabile a quello dell’antisemitismo strutturale da lui così ferocemente combattuto. e f. non lo vuole.
thinktankgirl ha scritto il 26/05/2010 alle 13:59 @ fidelche ha scritto il 26/05/2010 alle 12:04 Prendo atto che tu “alto allevamento del genere umano”, “suffragio femminile” – “redenzione da tutti gli inferiori con cui per migliaia di anni l’incrocio di razze guidate da denaro e privilegi ha gravato sull’umanità” almeno non a partire da oggi emancipativo. No, devi farci sapere che nel mio post del 25/05/2010 alle 21:02 non ho affatto -“allevamento del genere umano”, -“diritto di voto per le donne” _”Redenzione da tutte le inferiore, con cui le persone sono state fatte di soldi per migliaia di anni e la cattiva condotta prerogativa ha gravato sull’umanità” così emancipativo come insinui nel tuo post del 25 maggio 2010 alle 23:59:
fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59@thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha guidati da denaro e privilegi per migliaia di anni” per citarne solo alcuni, emancipatori, squalificati, per usare un eufemismo. Inoltre, nel mio post non ho nemmeno usato le espressioni “alto allevamento del genere umano”, “ibridazione del genere umano” ed emancipatorio. È una tua libera invenzione. Le ho chiesto più volte di correggere i fatti. Nel tuo post di cui sopra del 26/05/2010 alle 12:04, affermi inoltre che ho fatto queste affermazioni fino a ieri. Nel frattempo devo presumere
Friday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti
, Il tuo team della community Freitag
weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 @fidelche Grazie per aver avviato questa discussione. Devo aver interpretato male i tuoi primi blog che ho letto qui, mi sembravano solo provocatori. Come se volessi mostrare a sinistra dove si trova il martello dall’esterno. Vedo ora che vuoi affinare la consapevolezza della sinistra e sollevare argomenti tabù in questa comunità. Mi piace.
Uwe Theel ha scritto il 26 maggio 2010 alle 10:58 @ weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 “Penso che sia buono”. , 2010 asciami, venerdì concreto!
Condivido con la presente il mio messaggio concreto con Concrete Friday: i falsi conigli19 possono ancora chiamare stupidaggini2 internamente, ma Kühn vuole lasciare il pavimento più stupido e concreto del mezzo di opinione. Fatta eccezione per una dozzina di blogger nella comunità, trova solo stronzi lì dove non ha nemmeno più voglia di riempire. Esigo la mia scomparsa dal luogo in cui avrei preferito non essere mai entrato perché è diventato un luogo di menzogne attraverso il mezzo dall’alto. Vi odio tutti e vi auguro la peste.” dove ha scritto, SAPPIAMO TUTTI dove siamo ora, giusto?
thinktankgirl ha scritto il 26.05.2010 alle 12:17 @weinsztein L’argomento in sé è molto interessante, come e quali tendenze di riforma sociale si sono sviluppate, che poi tlws. fu preso dai nazisti. Tuttavia, le connessioni sono molto più complesse e multistrato di quelle rappresentate da Fidelche.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 15:29 @ weinsztein ha scritto il 26 maggio 2010 alle 1:50 Grazie per le parole incoraggianti. Posso sempre usarlo. Un saluto alla Turchia. fedele
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 04:31 e cosa porta alla coscienza il seguente dialogo? fidelche (ospite) – 25 maggio, 12:13 Femministe concrete Le femministe concrete reclutano molto diligentemente. L’istruzione dei nuovi combattenti può essere migliorata. Titta è sopraffatto nel “reparto istruzioni” e dovrebbe essere sostituito a breve. lektoratkuehn – 25 maggio, 20:00 Trasporto cemento Temo anche che – come è consuetudine nel mondo del cemento – venga trasportato verso l’alto. – C’è da sperare che presto vada in paradiso. fonte: lektoratkuehn.twoday.net/stories/mit-humor/#comments tramite: fidelchescosmos.blogspot.com/
Damian Bold ha scritto il 26/05/2010 alle 09:10 Leggendo il tuo link, Rahab, ti accuserei di una falsa citazione che taglia fuori il contesto più importante e il discorso pedagogico di razza qui. Ma una buona notte a Theel anche a te stamattina. (cioè l’addio 4ever da questa discussione)
Rahab ha scritto il 26/05/2010 alle 09:18 che, mio Dio, non è il “mio” collegamento. ecco a cosa si collega fidelbums! quindi il “suo” collegamento. Ho deciso di seguire questi link insieme a una domanda. Non sono disposto a investire di più nei blog di f’sche.
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:40 È “il tuo link” all'”URL di un altro”. Tu colleghi, e poi sei link, come sempre da quando ti ho conosciuto. Molto sfortunato per la comunità.
hibou ha scritto il 26/05/2010 alle 10:49 I blog di Fidelche sono quelli in cui si trova principalmente Rahab……
Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 11:02 oh mio uomo delle piastrelle!
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:41 “Kachelmann” in realtà chiede delle scuse.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:44 perché? sei un uomo delle piastrelle? vai, fatti un bel sonno di bellezza! forse sarà qualcosa con il vicino.
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:51 Non sai nemmeno cosa sia la bellezza. Inoltre, posso resistere più a lungo finché non cadi.
fidelche ha scritto il 26 maggio 2010 alle 17:17 @Rahab ha scritto il 26 maggio 2010 alle 9:09 “Non leggerei Gesell, se lo leggessi, come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia”. Sono contento Rahab che tu abbia la curva. Forse puoi aiutare la tua thinktankgirl e il nostro Uwe a uscire dai guai. PS: Basta chiedere cosa intende Gesell in termini concreti quando scrive “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora” Cordiali saluti, fidelche
Rahab ha anche scritto il 26 maggio 2010 alle 17:29 : oh my tile man! questa volta come una melma.
puoi… beh, lo sai…
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:42 “Kachelmann” al giorno d’oggi chiede delle scuse.
Achtermann ha scritto il 26 maggio 2010 alle 17:44Qual era la funzione del dramma rappresentato di recente in NRW, chiamato negoziato di coalizione? Due presunti partiti di sinistra (SPD, Verdi) hanno cercato di mostrare i deficit democratici del terzo partito nella potenziale federazione implicando una mancanza di comprensione dei processi democratici. Un mezzo tipico della politica di destra è stato utilizzato per stilizzare la sinistra come nemici dello stato. In questo caso, sono state richieste scuse per uno “stato ingiusto” di una forma di governo scomparsa che si definiva socialista. Questo kowtow richiesto e probabilmente anche eseguito aveva solo lo scopo di spostare una parte della sinistra fino al terrore di stato stalinista. Abbastanza spesso, i socialdemocratici e gli stessi Verdi hanno dovuto soffrire di questo disagio, oggi siedono sul banco del pubblico ministero, sporgere denuncia politica. Entrambi i partiti di sinistra hanno utilizzato schemi argomentativi tipici di destra, non esoterici, ma del dipartimento antiterrorismo alla maniera dell’Ufficio per la protezione della costituzione.
koslowski ha scritto il 26/05/2010 alle 21:26Stai confondendo le cose lì: 1. L’incontro dei RotGrünRot a Düsseldorf non riguardava i negoziati di coalizione, ma i colloqui esplorativi. 2. SPD e Verdi non hanno dichiarato i LINKE in NRW come “nemici dello stato”, ma si sono rifiutati di formare una coalizione con un LINKE che ha difficoltà a chiamare una dittatura una dittatura. Se è vero che questo ha portato il LINKE “vicino al terrore di stato stalinista”, allora questa è una conseguenza del rapporto poco chiaro di parti del LINKE con la democrazia. 3. Oggi, grazie a Dio, va da sé che i socialdemocratici ei verdi possono essere anche pubblici ministeri in questi giorni. 4. Che i democratici si difendano dagli estremisti di sinistra e di destra, anche con i mezzi della sicurezza dello Stato e della procura, è (rispetto alla Repubblica di Weimar) un progresso storico. A parte questo, penso che la sorveglianza di parti del LINKE da parte dell’Ufficio per la Protezione della Costituzione sia una reliquia della Guerra Fredda e uno spreco di denaro dei contribuenti. Ha molto più senso fidarsi del processo di chiarimento all’interno del LINKE.
Achtermann ha scritto il 27/05/2010 alle 21:26 @ Koslowski Koslowski, la tua impressione è ingannevole. Non sbaglio niente. In questo contesto è irrilevante se questo ora si chiami negoziati di coalizione o, in neolingua, colloqui esplorativi. Cerca di capire di nuovo i miei pensieri. Certo, i Rossoverdi non hanno dichiarato la sinistra nemica dello Stato dicendo: “Voi siete nemici dello Stato.” No, non è così che si fa. Stai chiedendo un giudizio di valore di poche parole su uno stato che non esiste da oltre 20 anni. La presidente del Partito di sinistra del Nord Reno-Westfalia aveva quasi 16 anni quando la RDT fu annessa! Forse puoi pensarci. Tali confessioni sono state richieste per decenni a un politico socialdemocratico di nome Brandt per renderlo un nemico della costituzione nell’ufficio statale. Fra quelli chi ha richiesto questo era un primo ministro bavarese di nome Strauss. Ha detto: “Il signor Brandt dovrebbe dire cosa ha fatto negli anni ’30, dovrebbe dire di nuovo da che parte stava nella guerra civile rosso-spagnola e cosa ha fatto!” che viviamo in una forma di governo ideale quando si scrive che la sinistra ha un rapporto poco chiaro con la democrazia. Non la penso così. Tendono ad essere critici perché questa forma di governo è una democrazia sulla carta, ma affrontano le contraddizioni che sembrano esistere tra la costituzione e la politica reale. Vedi articolo 14; 2 del GG: “Obblighi di proprietà. Allo stesso tempo, il suo uso dovrebbe servire il bene pubblico”. Come la nostra democrazia affronta questo articolo, dovrebbe esserti diventato chiaro ormai. Ma non distinguiamo nemmeno tra la politica di sinistra e quella di destra, perché equipara l’estremismo di sinistra a quello di destra, come fanno sempre i conservatori politici di destra. E con questo non solo commetti un errore se ti viene ricordata la resistenza comunista nel fascismo hitleriano, ma stai anche dimostrando che stai discutendo in modo astorico.
Koslowski ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:51
@achtermann 21:26 Le tue ipotesi che io sia “liberale di destra” o “conservatore di destra” e anche “astorico” nelle mie argomentazioni non sono corrette. 1. Non sono affatto dell’opinione che vivessimo in “una forma ideale di governo”. Al contrario: sono preoccupato (primato dell’economia, divisioni sociali nella società, militarizzazione della politica estera) per il futuro della democrazia sotto il capitalismo e trovo molte analisi e suggerimenti che valga la pena considerare da autori di sinistra e politici di sinistra nel SPD, Bündnis90/Verdi e LINKE . 2. Faccio una distinzione tra politica di destra e di sinistra, anche tra estremismo di sinistra e di destra e persino tra una dittatura di destra e una di sinistra. Tuttavia, mi aspetto che la sinistra sia in grado di farlo Nominare le dittature come dittature e non affidare funzioni e mandati che qui hanno difficoltà. 3. Sono uno di quei socialdemocratici che sono venuti al partito in gioventù attraverso la biografia politica di Willy Brandt (“Links und frei”) e hanno sofferto per il fatto che i suoi successori hanno trattato la sua eredità con negligenza. Rispetto alle feroci polemiche contro Brandt di Strauss et al., il rifiuto dell’SPD e dei Verdi di avviare negoziati di coalizione con la sinistra nel Nord Reno-Westfalia è sgraziato. 4. E quanto alla resistenza comunista contro il fascismo: la rispetto moltissimo e tre decenni fa (con successo) ho combattuto per essa insieme a molti altri socialdemocratici. che nella nostra città i nomi degli antifascisti comunisti giustiziati sono riportati anche su una targa commemorativa. Un romanzo che mi ha toccato e occupato molto è “The Aesthetics of Resistance” di Peter Weiss. Vedi, Achtermann, la mia visione del mondo e della storia è un po’ più differenziata di quanto pensi.
thinktankgirl ha scritto il 26 maggio 2010 alle 18:52 @fidelche Quanto tempo ci vorrà prima di correggere il tuo post, in cui mi accusi di affermazioni e collegamenti liberamente inventati? fidelche ha scritto il 25 maggio 2010 alle 23:59 @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 Chiunque usi termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere la loro scelta naturale” o “la redenzione da tutte le cose inferiori che sono state usate per migliaia di anni dal denaro e la cattiva condotta condotta dai privilegi ha gravato sull’umanità” per citarne solo alcuni, chiama emancipatori, squalificati per usare un eufemismo.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:05 @Fidelche, sto ancora aspettando la correzione!Inoltre, la fonte principale del discorso di difesa di Gesell è ancora mancante.
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:11@thinktankgirl 1. Cosa dovrei correggere? Ho scritto: chiunque chiami termini come “alta educazione…, emancipatorio, si squalifica… Se la vedi diversamente, dipende da te. 2. Ti capisco bene. Le tue frasi “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora, come scrive Leusch sotto: Con Gesell ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”, non scriveresti più oggi. O mantieni ancora quella affermazione? 3. La fonte del discorso di difesa di Gesell: Rolf Englert, Silvio Gesell a Monaco di Baviera 1919 Gauke Fachverlag für Sozialökonimie pag. 88-111 (indicata nel libro di Dittfurth) 4. Consiglio vivamente il libro di Jutta Dittfurth, Relaxed in the Barberei – Esoterik (Öko -) fascismo e biocentrismo, leggere. Soprattutto, capitolo 4: “La persona veramente popolare odia lo spirito di classe e vuole una bella vita popolare. Il sentimento nazionale non tollera la schiavitù degli interessi.” Silvio Gesell la teoria della libera economia e i suoi seguaci Tra l’altro, il capitolo su Silvio Gesell tratta della Repubblica Sovietica di Monaco e del discorso di difesa di Gesell (estratto più lungo di quasi due pagine del discorso) 5. L’allevamento umano darwinistico sociale di Silvio Gesell, con la “madre leale”, “la persona veramente etnica” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento etnico”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti. Le tue posizioni su Gesell sono in un certo senso un punto culminante di questo forum. Ti ringrazio per questo, perché ho imparato molto da te, anche se politicamente sono così lontano da te (e da Uwe Theel, che ovviamente ha la stessa opinione) che difficilmente si può esprimere matematicamente.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:18 @Fidelche È abbastanza lento! Hanno scritto; @thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha guidati da denaro e privilegi per migliaia di anni” per citarne solo alcuni, chiama emancipatorio, squalifica, per usare un eufemismo. E non l’ho detto! Smettere di mentire! E finalmente farlo bene!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:26 @fidelche Se ancora non lo capisci: LE TUE INSUMPTIONS ABBASTANZA ed eccone una nuova dal 27 maggio 2010 alle 15:11 Mother”, “la vera mentalità folk persona” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento popolare”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti.
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 14:39@Fidelche Ieri ho scritto una risposta qui, fidelchescosmos.blogspot.com/2010/05/silvio-gesellschaft-rudolf-steiner-und-die.html#comments, al commento che mi accusava erroneamente di descrivere l’allevamento umano come emancipativo. È stato anche pubblicato. Oggi è stato cancellato da te. Comportamento interessante: qui in questo blog hai deliberatamente rilasciato false dichiarazioni da cui non hai preso le distanze. Scrivo una contro-dichiarazione sul suo blog e verrà cancellata. Fidelche si comporta come lo svelamento dei cadaveri nella cantina della sinistra, con l’indice morale indica mele presumibilmente marce che sono infettate dalla peste bruna, minacciando il puro insegnamento della sinistra. Sfortunatamente, la sua rigidità morale non sembra applicarsi a se stesso,
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:17 @ thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:39 non ho cancellato nulla. Che tipo di commento dovrebbe essere? Intendi il commento del 26 maggio 2010 alle 15:22? O hai scritto un secondo commento? Per favore, stia un po’ più attenta con le insinuazioni, signora thinktankgirl!Fidelche irritata
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:21 @fidelche Oh, se n’era andato un’ora fa. E ora è tornato.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:43 @sauber-f. molto interessante. perché dovrebbe averlo negli occhi?
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:05 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:43 Beata Rahab, non ho cancellato nulla. Non ho mai premuto il pulsante “segnala commento”. Io sono per la libertà di espressione. Non so se il tuo think tank ha qualcosa negli occhi.
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 16:09 bene, lo so, e sai anche molto bene dove e perché.
o dovrei aiutare la tua memoria sui salti? inoltre, stavamo parlando della tua parte cosmo!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 14:47 Ecco un’altra discussione su Gesell, in particolare vale la pena leggere i commenti switzerland.indymedia.org/de/2003/12/16404.shtml
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 15:21ed ecco qualcosa che f. preferisce leggere piuttosto che porre domande critiche “amichevole detto… ²Chiunque chiama l’allevamento umano emancipatore, non importa a che ora, rinnega se stesso, poiché la “soluzione alla questione delle donne” di Gesell è compatibile con NS-Lebensborn e Mutterkreuz.” anche a me. La “brava ragazza” della comunità del venerdì vede le cose in modo diverso: per lei, allevare persone è emancipativo. Ho capito bene, vero? Scuotere la testa non basta! Cordiali saluti CM 21 maggio 2010 14:08 “ f. non ha bisogno di contraddire tale insinuazione. anche se lo dice forte e chiaro sui suoi blog. ma che f. è incorreggibile, può succedere anche qui” 27.05.2010 at 15:11 @thinktankgirl 1. Cosa devo correggere? Ho scritto: chiunque chiami termini come “alto allevamento…, emancipatorio, squalificato… Se non sei d’accordo, dipende da te. 2. Ti capisco bene. Le tue frasi “Quello che oggi sembra reazionario era emancipativo allora, come scrive Leusch sotto: Con Gesell ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore”, non scriveresti più oggi. O mantieni ancora quella affermazione? 3. La fonte del discorso di difesa di Gesell: Rolf Englert, Silvio Gesell a Monaco di Baviera 1919 Gauke Fachverlag für Sozialökonimie pag. 88-111 (indicata nel libro di Dittfurth) 4. Consiglio vivamente il libro di Jutta Dittfurth, Relaxed in the Barberei – Esoterik (Öko -) Fascismo e Biocentrismo, da leggere. Soprattutto, capitolo 4: “La persona veramente popolare odia lo spirito di classe e vuole una bella vita popolare. Il sentimento nazionale non tollera la schiavitù degli interessi.” Silvio Gesell la teoria della libera economia e i suoi seguaci Tra l’altro, il capitolo su Silvio Gesell tratta della Repubblica Sovietica di Monaco e del discorso di difesa di Gesell (estratto più lungo di quasi due pagine del discorso) 5. L’allevamento umano darwinistico sociale di Silvio Gesell, con la “madre leale”, “la persona veramente etnica” che odia lo spirito di classe, che propaga il “sentimento etnico”, è compatibile con NS Lebensborn, Mutterkreuz e NS Volksgemeinschaft. Se, con tutto il rispetto, ritieni che questo allevamento di persone sia emancipatore, non posso più aiutarti. Le tue posizioni su Gesell sono in un certo senso un punto culminante di questo forum. Ti ringrazio per questo, perché ho imparato molto da te, anche se so molto di te (e di Uwe Theel, che a quanto pare ha la stessa opinione) ha tolto che difficilmente può essere espresso matematicamente.” per essere letto ancora. Chiamo ciò che F. pratica lì, tra l’altro, analfabetismo funzionale.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:26 @rahab Io chiamo ciò che f. pratica lì, tra le altre cose, analfabetismo funzionale. secondo me è peggio!
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:45 beh, ttg, ho scritto: tra le altre cose. Ma cos’altro ci si può aspettare da un sostenitore di ‘avoda iwrit’ e delle sue conseguenze che continuano ancora oggi?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 15:55 Ho scritto: “Damian Bold ha scritto il 26 maggio 2010 alle 8:58 Bene, quindi continua a coltivare la selezione dell’etimologia nuda senza linguaggio, teoria e critica sociale. Chiudo subito la discussione perché non ci sarà più! in partenza. Buona notte (questa mattina metaforicamente + etimologicamente)” – ma mi piacerebbe essere coinvolto in una discussione che le stesse persone che discutono qui stanno verbosamente impedendo. Nel suo blog sui link, Uwe Theel ha interpretato erroneamente la mia dichiarazione di uscita sopra citata dicendo che sto abbandonando completamente ogni discussione sul blog, e questo potrebbe rappresentare l’errata lettura incontrollata e/o consapevole che è onnipresente qui nel blog.
L’accusa che il collaboratore abbia cancellato i commenti sul suo contributo è scandalosa perché ciò non è possibile, non può farlo affatto perché non è nella sua sfera di influenza. Solo venerdì può farlo. A questo proposito, questa accusa di thinktankgirls indica già l’irreale. Ha anche interpretato male la sua affermazione sulla mia risposta con un’ironica esclusione scientifica e su una persona che non era affatto intesa. Se leggi così, nulla può più essere corretto o corretto. In questo senso, tutti i punti di Rahab sono carta straccia, anche se consiglia il bel libro di Jutta Ditfurth. Dovresti anche essere in grado di capirlo. Ci sono molte figure nella storia del mondo che si sono circondate di belle arti e scienze utili per mettersi in mostra, ma non ne hanno affatto capito il contenuto. Questo accade visibilmente anche a figure più piccole della storia, inclusi i blogger. Quindi, e ora per la seconda volta: Ciao! A presto da qualche altra parte!
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:06 owhe de.be! lui può e Rahab non ha raccomandato Ditfurth, ma ha semplicemente copiato il post di f. dal 27/05/2010 alle 15:11 @thinktankgirl nel blog locale nella sua interezza e lo ha inserito ” ” perché affermava di non leggere è stato rinforzato. e i foristi sminuirono. magari pulire gli occhiali?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:34 I blogger che leggono con benevolenza leggono subito “consigliato” perché non siamo qui a sostenere un esame, ma discutiamo tra di noi in contesti di opinione già noti. Ma “il tuo mondo” (fildelche) è probabilmente così severo e casto.
E arrivederci, finalmente, cara ra.ha.be!
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:20 Cara Beata Rahab, se vuoi aiutare il tuo think tank, devi parlarle della tua seguente frase: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito : Bei Gesell ha anche l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore? “Il miglior segreto. Solo voi due. Molto vantaggioso tramite PM. E poi dille che non vedi le teorie di Gesell come emancipatorie. Lei “crede” in te Tanti saluti al tuo mondo, fidelche
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:32 . potresti forse smettere di adorarmi in pubblico! penso che fossimo d’accordo sul fatto che la mia divinità dovrebbe rimanere il nostro dolce piccolo segreto per il momento. e ora stai raccontando tutto! Quindi: la dea @all fidelches si chiama Rahab.
la adora mattina, mezzogiorno, sera e notte, non conosce riposo e le offre due piccioncini dopo ogni effusione notturna. Continuo a dirgli che mi piacciono molto di più le quaglie!
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:40 La mia dea si chiama Ra.be. Non rivelerò il lavoro. È già lì senza un segreto. Oh, ho secolarizzato di nuovo la mia promessa di addio? L’udienza in tribunale attende in un mondo lontano: de.be
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:39 @Rahab Ora hai svelato il segreto! Non ho sentito parlare delle quaglie. Il modo in cui inghiottivi i piccioncini ogni volta, pensavo che ne fossi felice. Ma ora chiariscilo rapidamente con il tuo think tank. Kisses fidelche
@tutto
Mentre Rahab parla con il suo gruppo di esperti, vorrei aggiungere di nuovo qualcosa di “concreto”. A quanto pare Stefan Frank ha letto il mio blog sul calcio e il blog di Proudhon. Nell’ultimo Konkret (6/2010) scrive a pagina 12 – Public Enemy – Gli speculatori valutari internazionali sono responsabili della crisi finanziaria ed euro e quindi dei “nostri avversari” (Merkel)? Nel suo testo pone molte domande interessanti: Cosa di qualcuno che l’anno scorso ha scommesso che l’FC St. Pauli sarebbe stato promosso in Bundesliga? Se diventare ricchi è così facile, perché non lo fanno tutti? Ci sono miliardari del genere solo in Texas o anche nella zona della Ruhr? Quali valori avrebbe dovuto effettivamente “distrutto” lo speculatore? Poi scrive: “Gli speculatori scommettono contro altri speculatori.” …Ma sfortunatamente Rainer Kühn non c’è più.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:09 “…Ma purtroppo Rainer Kühn non c’è più. Potrei discutere il testo con lui…” Perché? Ti è vietato commentare il suo blog?
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:24 @ luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:09 Non sono luggi, forse lo sei. Avrei voluto discutere con lui qui. In una discussione qui al FC sulla critica regressiva al capitalismo da Proudhon a Gesell alla politica attuale, con un Rainer Kühn, il carattere illuminante sarebbe stato ancora più alto. Non sarebbe nemmeno così difficile per me.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:31 bene , perché può andare sul tuo blog e non sarà mai disturbato da rahab.C’è
anche lo stesso testo nel tuo blog e puoi anche invitare Uwe Theel. Puoi anche impostare collegamenti periodicamente e le parti interessate possono quindi visitarti lì e discutere; senza fine; senza promemoria.
Magda ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:33 “Gli speculatori valutari internazionali sono responsabili della crisi finanziaria e dell’euro e quindi dei “nostri oppositori” (Merkel)? Nel suo testo pone molte domande interessanti: Che dire di qualcuno che l’anno scorso ha scommesso che l’FC St. Pauli sarebbe stato promosso in Bundesliga? Se diventare ricchi è così facile, perché non lo fanno tutti? Ci sono miliardari del genere solo in Texas o anche nella zona della Ruhr? Quali valori avrebbe dovuto effettivamente “distrutto” lo speculatore? Poi scrive: “Gli speculatori scommettono contro altri speculatori.” …Ma sfortunatamente Rainer Kühn non c’è più. Potrei discutere il testo con lui.” Fa domande umoristiche. E sono sicuro che conosci tu stesso la risposta, solo che non lo sai. Finché le perdite causate dalla cattiva speculazione nelle banche sono causate dal pubblico, i soldi veri sono compensati, questa affermazione non è corretta. E finché i mercati finanziari e le banche saranno in grado di ricattare le loro perdite proprio in questa compensazione pubblica perché possono minacciare un freno al credito, i pericoli che Frank non ha riconosciuto continueranno a esistere. “Ma sfortunatamente Rainer Kühn non è più qui. Potrei discutere il testo con lui.” – Tali frasi si adattano esattamente all’immagine che ho di te – o di te.
Uwe Theel ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:25 @ luggi il 27 maggio 2010 alle 17:31 Caro luggi, grazie per i tuoi sforzi di mediazione per ottenere un invito elettronico da F. Ma vado solo, se a tutto, a inviti fatti a priori dall’invitante stesso e solo se c’è o potrebbe esserci una certa connessione, se sarebbe intellettualmente stimolante e altrimenti semplicemente divertente. Visto che RK mi cita nei suoi blog da settimane e mesi senza che gli venga chiesto, contro ogni legge e nominandomi (tra l’altro violando anche i diritti del venerdì), probabilmente pensa che questa sia una specie di documentazione, F. fa il lo stesso nell’oscura mania del collezionismo sul suo PC, penso di non dover aggiungere nulla a questo
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 16:47 perché dovrei chiarire con ttg che f. l’hai ammesso. anche lì: non leggevo bene, non ascoltavo bene.probabilmente ne sognava uno audace puro?a proposito, lo sai che i maschi giacciono uno accanto all’altro a forma di cucchiaini…. solo in mia presenza!
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali. Nel blog precedente aveva scritto: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive di seguito Leusch: Con Gesell, ha persino l’aspetto decisamente emancipativo di allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia di amore” . Con termini di Gesell come “diritto di riproduzione” , “Quando si sceglie un coniuge, i vantaggi mentali, fisici, ereditari sarebbero decisivi al posto del sacco di soldi”, lei ovviamente non ha problemi. Scrive: “Non si tratta di obiettivi eugenetici a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono spesso accusate di pomiciare con gli interessanti tipi selvaggi, ma poi scappano in matrimoni di mantenimento dei figli per allevare il bambino del cuculo”. Dubita anche del contenuto del discorso di difesa di Gesell a Monaco. estratto a. Il discorso di Gesell:.. “Il fatto che questo governo sovietico mi abbia scelto come finanziatore è stata per me una prova che non si trattava o meno di bolscevismo o comunismo .. Perché una divisione del popolo in classi alte, medie e basse significa decadenza etnica. Il sentimento di Völkisch non tollera l’asservimento dell’interesse degli altri e nemmeno la partecipazione ad esso. Chi sente ancora qualcosa di razziale, di folkloristico, vada verso l’interno, faccia penitenza; che confessano che lui ei suoi antenati hanno tradito il proprio popolo e il proprio sangue. .. Non c’è stato tradimento degli sforzi del partito qui. Niekisch e Landauer, che hanno suggerito la mia scelta, sapevano cosa stavano facendo, sapevano che non sono un burattino. Conoscevano i miei obiettivi, che combattono il capitalismo, la schiavitù degli interessi, ma altrettanto il comunismo, l’economia comunitaria”.Per favore Rahab, fai qualcosa. Grazie Fedele
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:22 Guarda qui: derFriday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per quei discussant che contribuiscono alla chiusura di un thread violando le regole. Cordiali saluti, Your Freitag Community Team
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:33 Non vedo alcuna insinuazione, ma piuttosto un’interpretazione chiaramente comprensibile delle affermazioni di thinktankgirl. Devo dirlo qui?
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:44 Bene , ttg la vede diversamente. e anche io la vedo diversamente. ttg fa riferimento a quanto ha scritto – in un contesto che purtroppo non è più del tutto comprensibile perché il thread è stato un po’ ‘ripulito’. e fa notare di aver spiegato lo sfondo di una delle idee di gesellschaft. non ha scritto un’interpretazione come fa f. – e ora lo fai anche tu. viene letto in ciò che ha scritto, non fuori di esso. cioè, per usare un eufemismo, disonesto. ma il modo in cui F. si esprime qui globalmente su coloro che non condividono la sua, e precisamente solo la sua, opinione, questa lettura in essa rappresenta un assassinio di carattere politico. e la gente avrebbe voluto leggere una richiesta di scuse o qualcosa del genere qui.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:47 lo “sfondo” era inteso come “sfondo”.
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 21:43 Fidelche, sono lentamente stufo delle tue azioni diffamatorie. Ora lo descriverei come un’agitazione mirata! Ed ecco di nuovo fidelche: fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non te ne sei accorto o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali. Ecco un’altra affermazione falsa. Chiedo che venga corretto immediatamente!
luggi ha scritto il 27/05/2010 alle 22:05 @ ttg achtermann ha scritto da qualche parte di cosa si tratta, in pratica. Va contro i Verdi ei Socialdemocratici. Non è del tutto chiaro che anche la sinistra si libererà del grasso. Ecco perché si compie un “boom” con teorie che quasi nessuno conosce e che gli vengono imposte. Ma non sorprende per le posizioni radicali di ecolinx. Questi ragazzi richiedono sempre argomenti da te nelle discussioni, ma non portano nulla se non una sorta di critica.
Al massimo, ignoranza.
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 22:24 @luggi Secondo me, i metodi di adescamento sono usati qui contro teorie e persone, invece di avere a che fare con teorie soldi gratis/terra libera, cosa che nemmeno io conosco . Ma il metodo tradisce il carattere del pm.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:29 Chiunque scriva in modo inequivocabile deve aspettarsi reazioni inequivocabili.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:32 “Rahab ha scritto il 27 maggio
, ttg la vede diversamente. e anche io la vedo diversamente. ttg fa riferimento a ciò che ha scritto – in un contesto che purtroppo non è più del tutto comprensibile perché il thread è stato ‘ripulito’”. Poi il thinktank dovrebbe ringraziare gli editori; o chiedi scusa lì.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 Questo corrisponde: “Uwe Theel ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:25
@ luggi il 27 maggio 2010 alle 17:31 Caro luggi, grazie” .. .dove viene descritto esattamente come viene contrastata questa pratica di cancellazione: con trasferimenti in aree sicure, per qualsiasi scopo successivo. È tutto pazzesco! dove siamo qui!!!
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:47 @Damian Bold Chiunque scriva in modo inequivocabile deve aspettarsi reazioni inequivocabili “La redenzione da tutto ciò che è inferiore, con cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata da denaro e privilegi per migliaia di anni”, è scritto come emancipativo e chi me ne accusa deve aspettarsi reazioni inequivocabili.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:00 @ Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 Puoi specificarlo un po’, perché le interpretazioni possibili sono tante
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:06 Senza guardare ancora – come dicevo, qui non siamo all’università –: Hai scritto questa frase con emancipatorio – reazionario/precedente – oggi e hai citato e difeso i passaggi di Gesell che non può essere difeso nel contesto della discussione, a meno che non si voglia usarlo per posizionarsi al di fuori di questa discussione. L’hai fatto per me con le tue testimonianze. Ma forse volevi solo essere contro Fidelche, e i mezzi politici in quel momento non contavano. Cosa so!
Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:40 @ rahab Che cos’è esattamente uno “sfondo” inteso come “sfondo”?
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 23:42Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:06 Senza guardare ancora – come dicevo, qui non siamo all’università –: Hai scritto questa frase con emancipatorio – reazionario/precedente – oggi e hai citato e difeso i passaggi di Gesell che non può essere difeso nel contesto della discussione, a meno che non si voglia usarlo per posizionarsi al di fuori di questa discussione. L’hai fatto per me con le tue testimonianze. Ma forse volevi solo essere contro Fidelche, e i mezzi politici in quel momento non contavano. Cosa so! eh?? Non siamo all’università qui? Dovremmo spostarci qui al livello di un talk show RTL? Ho una laurea e mi capita di essere nelle acque in cui stiamo navigando qui. Se non hai idea dell’argomento e del lavoro scientifico, non c’è problema,
Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:42 Che ne dici di non essere in grado di ammettere chiaramente un errore di ortografia?
Rahab ha scritto il 27/05/2010 alle 23:48 de.be uno sfondo è ciò che rivela la tua domanda, ovvero una mancanza di sfondo
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:58 Che tipo di laurea hai? Sindaco della politica interna o sergente della Panzerwaffe? E poi quanti giri fai?
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:00 oh oh! è uno scatto desiderato?
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:01 Ti vedo più a livello di RTL II su tre, e riprendo le metafore dei militari di cui sopra con l’eccellente espressione di rammarico.
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:02 Rahab, vaffanculo. Sto parlando con una ThonkTankGirl qui.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 00:12 Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:02 Rahab vaffanculo. Sto parlando con una ThonkTankGirl qui La maschera del personaggio cade.
Rahab ha scritto il 28/05/2010 alle 00:17 ora non rendersi così importante, de.be.sei solo uno schmock tra tanti. Devo anche dire: at schmocks, che si basano sull’allevamento sociale diritti delle donne che vanno in giro, sospetto sempre che non abbiano altro da offrire se non rosa-rosa. da qui le urla!
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 00:44 Sì, signor Rabe!
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 21:57 Chiedo che Fidelche ammetta le sue accuse del 25/05/2010 alle 23:59: @thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 chi ha termini come “alto allevamento del genere umano”, “diritti selettivi di allevamento delle donne” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, che è stata guidata per millenni dal denaro e dai privilegi”, solo per citarne alcuni, chiama stesso emancipativo, squalificato, per usare un eufemismo. finalmente si riprende!
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:10 Quindi allegra, pubblica penitenza… o serve un aiuto argomentativo?
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:24 È pazzesco.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:26 O papà deve dire al bambino: Bambino, scusa te stesso con l’altro bambino. Che urla così. In modo che smetta di urlare.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:33 Se aiuta, allora mamma o papà devono intervenire.
luggi ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:36 caro Damian, l’ho visto troppo tardi, quindi il tuo “scusa”; quindi se dovesse finire, allora.
Utente disattivato ha scritto il 27/05/2010 alle 22:39 sry, “la dea”. Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 22:47
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:10 Kindergarten Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:17
chi?
thinktankgirl ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:30 @damian bold Damian Bold ha scritto il 27 maggio
papà deve dire al bambino adesso: Bambino, scusa con l’altro bambino. Che urla così. In modo che smetta di urlare. Un altro tentativo di sorvolare sulle falsità diffuse da Fidelche.
Damian Bold ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:35 Chiunque non voglia più sostenere le proprie affermazioni dovrebbe semplicemente dirlo, ma non accusare coloro che si limitano a ripetere ciò che qualcuno ha detto.
Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 23:38 fantastico! un altro carattere autoritario
thinktankgirl ha scritto il 27/05/2010 alle 23:59
@Damian Bold Damian Bold ha scritto il 27/05/2010 alle 23:35 Chiunque non voglia più sostenere le proprie affermazioni dovrebbe semplicemente dirlo, ma non accusare coloro che dire solo ripetutamente ciò che è stato detto. Il mio originale: thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02Questa è una citazione dal testo di Fidel: Gesell, propagato nella sua teoria all’aperto dell’allevamento umano con obiettivi eugenetici. Secondo Gesell, le donne devono sottomettersi a questo. L’affitto viene prima versato allo Stato “e viene distribuito integralmente alle madri in base al numero dei figli” come “pensione materna”. Sono stati aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica concede alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di voto, ma il grande diritto di allevamento, questo importantissimo setaccio di natura.”
La mia risposta a questo: Fidelche mescola affermazioni che sono in un contesto diverso e a circa 10-12 pagine di distanza nel testo originale: Testo originale Fidelsches L’affitto viene pagato prima allo stato “e viene distribuito completamente alle madri in base al numero di figli” come “pensione madre”. =La mia risposta:Appare come punto 6 di un elenco in cui, tra l’altro, tutte le persone, indipendentemente dalla razza e dalla religione, sono considerate uguali.My sourceia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio- DieNatrlicheWirtschaftsordnung1949256S. .pdf S .50/51
2.1. Il significato della parola Freiland1. La competizione tra gli uomini può essere combattuta solo su basi giuste e portare al suo alto scopo quando tutti i privilegi sulla terra, privati come quelli statali, saranno aboliti.2. Tutte le persone dovrebbero avere uguali diritti nei confronti della terra, del globo, e per persone intendiamo tutte le persone senza eccezioni, senza distinzione di razza, religione, istruzione e condizione fisica. Ognuno dovrebbe essere in grado di andare dove lo guida la sua volontà, il suo cuore o la sua salute. E lì dovrebbe avere gli stessi diritti sulla terra dei vecchi residenti. non un individuo
nessuno stato, nessuna società avrà il minimo privilegio. Siamo tutti di vecchia data su questa terra.3. Il termine Freiland non ammette alcuna restrizione. È illimitato. Ecco perché non esistono diritti internazionali, diritti sovrani e diritti di autodeterminazione degli stati nei confronti della terra. La sovranità sul globo appartiene all’uomo, non alle persone. Per questo motivo, nessuna nazione ha il diritto di erigere confini e di imporre tariffe. Sulla terra, che possiamo solo immaginare come una sfera nel senso di terra libera, non c’è importazione ed esportazione di merci. Freiland significa quindi anche libero scambio, libero scambio mondiale, scomparsa di tutte le frontiere doganali senza lasciare traccia. I confini nazionali dovrebbero essere solo semplici confini amministrativi, come i confini tra i singoli cantoni della Svizzera.4. Risulta inoltre da questa dichiarazione sul campo che le espressioni “carbone inglese, potash tedesco, petrolio americano” ecc. sono destinate esclusivamente a designare l’origine di questi prodotti. Non c’è carbone inglese e non c’è potassa tedesca, perché tutti, indipendentemente dallo stato di appartenenza, hanno lo stesso diritto su “carbone inglese”, “petrolio americano” e “potash tedesco”.Silvio Gesell – The Natural Economic Order515. La terra viene consegnata ai coltivatori mediante aste di locazione pubblica, a cui tutti possono partecipare, e ciò significa ogni abitante del globo senza eccezioni.6. L’affitto va all’erario dello Stato e viene distribuito interamente mensilmente tra le madri in base al numero dei figli. Nessuna madre, non importa da dove venga
7. La divisione del terreno dipende interamente dalle esigenze del costruttore. Quindi piccole parti di campo per piccole famiglie e grandi parti di campo per famiglie numerose. Anche ampi terreni per cooperative, per colonie comuniste, anarchiche, socialdemocratiche, per comunità ecclesiali. I popoli, gli stati, le razze, le comunità linguistiche, le associazioni religiose, le corporazioni economiche che anche al minimo tentativo di restringere il concetto di terra libera vengono ostracizzati, banditi e dichiarati fuorilegge.9. La sostituzione dell’odierna rendita fondiaria privata avviene a titolo di piena compensazione mediante l’emissione di un corrispondente importo di titoli di Stato.
Testo originale Fidelscher Sono aboliti i “privilegi dei sessi”, la pensione di base come sicurezza economica garantisce alle donne il libero diritto di voto, secondo Gesell, “non il vuoto diritto politico di votare, ma il grande diritto di selezione, questo importantissimo setaccio della natura. La mia risposta Questa parte è trattata solo 12 pagine dopo in un contesto diverso: La mia fonte pag. riconoscere che, se l’attuale economia nazionale non funziona senza delimitazioni e pensioni di base, le madri hanno quindi diritto a questa pensione di base senza riduzione: secondo calcoli, che si basano su documenti incerti, circa 40 M. può essere distribuito mensilmente per ogni figlio di età inferiore ai 15 anni dalla pensione di base. Con questo sostegno da un lato e con l’esenzione dagli interessi di capitale dall’altro, ogni donna potrà crescere i suoi figli nel paese senza necessariamente dipendere dai contributi in denaro del marito. Le considerazioni economiche non potevano più spezzare le donne. Le loro inclinazioni, desideri e pulsioni avrebbero deciso in tutte le questioni sessuali. Nella scelta del coniuge, al posto del sacco di soldi, sarebbero determinanti i vantaggi mentali, fisici, ereditari. In questo modo le donne riguadagnerebbero il loro diritto al voto, e non all’insignificante diritto di voto politico, ma al grande diritto di selezione. – La mia conclusione Non si tratta di obiettivi eugenetici, a cui le donne devono sottomettersi, ma di avere figli con uomini sexy senza prostituzione. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche. Le donne sono sempre accusate di pomiciare con gli interessanti selvaggi, ma poi fuggono nel mantenimento dei figli per allevare il cuculo. Questi erano i miei commenti, Damian Bold, spero che tu possa vedere che io da nessuna parte – “alto allevamento della razza umana”, – “diritto naturale delle donne a scegliere” – “redenzione da tutto l’inferiore, con cui sono state guidate per migliaia di anni di denaro e privilegi L’allevamento errato ha gravato sull’umanità” come emancipativo, come sostiene Fidelche.
Damian Bold ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:45 Da dove viene effettivamente il “think tank” nel nome? Dall’università???
Leif Miles ha scritto il 28/05/2010 alle 00:00 persone, sono oltre 200 voci ora! Al di sopra di un certo numero di commenti, tutto è già stato detto, ripetuto, parlato, intenzionalmente/non intenzionalmente frainteso… Al di sopra di un certo numero di commenti, le argomentazioni sono la naturale conseguenza…
Alla luce di ciò, non sarebbe senso limitare/autolimitare i commenti?
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:06 Qui già, e da molto tempo. Un buon tiro alla fine.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:49 deimi! Divertiti – vado a Narkiss ora!
Damian Bold ha scritto il 28/05/2010 alle 00:53 E non tornare.
weinsztein ha scritto il 28 maggio 2010 alle 2:52@fidelche Il mio ringraziamento (sopra) a te è stato frettoloso, si è ritirato. Soprattutto le generalizzazioni, per le quali chiedo scusa alla Community Freitag. Mi è piaciuto il tuo blog sul Bayern Monaco, ma alcune delle reazioni al blog sopra mi hanno infastidito. Ma: ora confermi le mie precedenti valutazioni sul tuo blog, quando ancora pensavo che fossi uno studente militante delle superiori che cercava su Google i suoi piccoli trucchi provocatori per prendere in giro la sinistra o addirittura metterli in mostra. Un po’ eclettico e toccante, le tue reazioni ai relatori qui mi disgustano. Diffamano e citano in modo fuorviante. Che patetico!Perderai la guerra che stai cercando di condurre qui, come altri generali che volevano mostrare le loro vittorie qui, per così dire, urlando. Saluti a thinktankgirl, a Rahab, goedzak … weinsztein
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 09:24 Chiedo a Fidelche le sue accuse dal 25/05/2010 alle 23:59: @thinktankgirl ha scritto il 25/05/2010 alle 21:02 Chi termini come “alto allevamento di del genere umano”, “allevamento selettivo delle donne” o “Redenzione da tutto ciò che è inferiore, di cui l’umanità è stata gravata da una cattiva condotta, guidata da denaro e privilegi per migliaia di anni”, solo per citarne alcuni, chiama stesso emancipativo, squalificato, per usare un eufemismo. così come il suo ultimo dal 27/05/2010 alle 17:10
fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10 @Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua tinktankgirl difende permanentemente Silvio Gesell e le sue teorie darwinistiche sociali.. si ritira immediatamente e dichiara pubblicamente qui che queste affermazioni non sono state fatte da me!
fidelche ha scritto il 28/05/2010 alle 10:03 @thinktankgirl Quindi siamo d’accordo su termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutto l’inferiore, con cui l’incrocio, che è stato guidati dal denaro e dai privilegi per migliaia di anni hanno gravato sull’umanità” smascherano le teorie di Silvio Gesell come darwiniste sociali, razziste e possono essere associate all’igiene razziale (eugenetica).
Presumo che non ripeteresti molte delle tue affermazioni, come quella del 18 maggio 2010 alle 09:09: “Quello che sembra reazionario oggi era emancipativo allora, come scrive Leusch di seguito: Nel caso di Gesell, ha persino detto quell’aspetto emancipativo dell’allontanarsi dall’eterna dipendenza dal denaro in materia d’amore” Se tutto questo è vero, ti prometto di non associarti più alle teorie di Silvio Gesell in questo blog. Vado in Toscana stasera, non ho quasi il tempo più rispondere a tutti i commenti. Ma penserò anche a te davanti a un bicchiere di vino.PS: Ho capito bene la tua offerta del “Du” del 27.05.2010 alle 21:43, vero? Saluto Fedele
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 10:28Penso che basti! Quanto sopra da f. del 28.05.2010 alle 10:03 non è più nemmeno nell’ambito di quella che comunemente viene chiamata l’arte della controdenuncia – ma è il proseguimento di una cattiva diffamazione nell’ambito di FC . ora non più per caso ma apposta. quindi contro una migliore conoscenza. volere così espressamente che il ttg rimanga nella memoria di tutti coloro che qui leggono, che ancora considerano protagonista delle donne = popolo una cattiva liberazione da imitare oggi, è vergognoso! perché tutte le persone coinvolte – tranne F. e i suoi claqueurs – sanno che lei non ha scritto questo e non ha mai difeso tesi o pratiche darwiniste sociali che alla fine eliminano altre persone. Al contrario, ora mi aspetto che lo facciano gli editori che lei reagisce – e non più in modo riservato! – che anche f. le danza sul naso. Nello specifico: mi aspetto che i redattori proteggano le persone colpite in un caso di diffamazione e omicidio di carattere. visibile. leggibile. palpabile per il malvagio calunniatore e personaggio assassino! e una f: quello che stai facendo qui non ha nulla a che fare con l’illuminazione, ma tutto con l’addestramento e la sottomissione fino alla liquidazione inclusa. Mi sembra che tu abbia preso il posto di Gesell e degli altri autori che incrimini così volentieri di quanto pensi e di cui non puoi affezionarti! Per dirla ancora più chiaramente: pratichi quello che alcuni chiamano eufemisticamente il darwinismo sociale. fai pratica con la “selezione”! ai miei occhi appari qui in fc come un dr.mengele e un eichmann.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 10:47 @rahab Rahab ha scritto il 28/05/2010 alle 10:28 penso sia sufficiente! quella che viene comunemente chiamata l’arte della contro-dichiarazione – ma è la continuazione di un cattiva diffamazione in relazione a FC. ora non più per caso ma apposta. quindi contro una migliore conoscenza. volendo così espressamente che ttg rimanga nella memoria di tutti coloro che qui leggono, che considerano ancora protagonista la donna = popolo-liberazione per eccellenza da imitare oggi. Sono pronto per intraprendere un’azione legale.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:27 . Mi aspetto che gli editori trasmettano completamente il blog/thread fidelches precedente a ttg. in modo che tu possa dimostrare che e come f. post distorti, presi fuori contesto e forse anche falsificati!
thinktankgirl ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:49 @rahab Non credo che gli editori abbiano salvato l’intero thread precedente da qualche parte, è stato sicuramente eliminato.
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 11:55 chiedi!
Rahab ha scritto il 28 maggio 2010 alle 12:12 , a proposito, ecco cosa hai scritto: thinktankgirl ha scritto il 17 maggio 2010 alle 14:40
@ navetta La vedo allo stesso modo! Inoltre, bisogna anche leggere i criticati primi/tardivi/altri socialisti nel loro contesto culturale. Ciò che oggi è considerato reazionario o simile era allora di gran moda e assolutamente moderno. Se la “sinistra” è caratterizzata solo da una rottura di capelli e non da alternative (vissute), allora siamo davvero fregati. Inoltre, penso che i blog in stile Fidelcheano siano completamente controproducenti. —Ti mando il resto, per quanto posso ‘salvarlo’!
anche da questo resto si evince che F. in realtà si scaglia contro Colombo, al quale hai fatto riferimento con brevi commenti. ma…. contro Colombo? uiuiuijuijui! devi scrivere un looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Phineas Freek ha scritto il 28 maggio 2010 alle 14:46 … c’è qualche ragione per cui gli operatori affondino interi thread di commenti qui? – o è una pratica ormai comune qui?…
thinktankgirl ha scritto il 28 maggio 2010 alle 17:54 @phineas Penso che per i redattori l’affondamento sia il modo più pulito per far uscire materiale offensivo dal mondo della persona offensiva, scomparire. E trovo ancora più problematico che le “prove” scompaiano , dal momento che l’utente offensivo ottiene di nuovo una tabula rasa eliminandolo. Avrebbe bisogno di una camera velenosa in cui la roba sia protetta.
Phineas Freek ha scritto il 28/05/2010 alle 20:06Grazie per la risposta. Purtroppo, a causa di questa infondata pulizia dei post, non è più comprensibile quale affermazione sia stata ora liquidata come “insultante” o “accidentale”. Poiché c’erano anche commenti miei, mi ha reso “pensieroso” . .Non è una gamba rotta.PS Queste cricche neoconservatrici rifilate a “sinistra” sono semplicemente progettate per provocare – dovresti sapere che se sei coinvolto in qualcosa del genere – se sono “antifascisti solidali con Israele”, ” critici dell’antisemitismo di sinistra” o chiamiamola “antitedeschi”. Sono passati dall’essere un fenomeno marginale a un fattore di potere di estrema destra che agisce contro la sinistra su un ampio fronte. Hanno un punto d’appoggio fermo e influente nella Fondazione Rosa Luxemburg. Hai notevoli risorse finanziarie.
Prendono un’azione militante contro gli internazionalisti di sinistra, inclusa ovviamente la sinistra israeliana, che osano criticare il governo israeliano di estrema destra. Per loro, la critica al capitalismo è “antisemitismo strutturale”. Nel caso di proteste e risse sociali si parla di “mafia rosso-marrone che va combattuta con tutti i mezzi”. Ogni forma di pacifismo è clientelismo con una “internazionale antisemita che va da Ahmadinejad a Chavez” “Questa comprensione del capitalismo è abbreviata e quindi strutturalmente antisemita” ecco come suona sempre quando i critici dell’ordine capitalista chiamano i profittatori di questo ordine per nome. Il capitalismo, d’altra parte, si dice dalla scena, è un “sistema astratto” in cui non ci sono affatto capitalisti. Chiunque lo affermi comunque
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 22:15@phineas Posso solo essere d’accordo con la tua analisi. L’espressione “antisemitismo strutturale” da sola non ha senso per me. Antisemita significa screditare + diffamare un gruppo di persone composto da ebrei. Periodo. Tutto il resto sono costruzioni inverosimili che non reggono all’analisi logica: Affermazione a) Il capitalismo e/o l’economia degli interessi vengono criticati senza associarli a un gruppo specifico di persone. L’affermazione b) i nazisti hanno denigrato gli ebrei come capitalisti e usurai a) eb) sono due affermazioni separate che non hanno alcun legame comune, quindi la critica al capitalismo non può essere automaticamente “strutturalmente antisemita”. Se invece si affermasse nella frase a): I capitalisti e gli usurai sono ebrei, quindi il collegamento potrebbe essere effettuato direttamente con l’affermazione b) e l’affermazione a) classificate come antisemiti. Si tratta in realtà di un’ideologia neoconservatrice del dominio che vuole soffocare ogni critica con l’argomento dell’antisemitismo e dell’ideologia nazista.
thinktankgirl ha scritto il 28/05/2010 alle 10:40 @ fidelche ti chiedo di fermare la campagna di bugie contro di me e di ritirare i tuoi post in cui mi accusi di dichiarazioni che non ho mai fatto con intenzioni diffamatorie: fidelche ha scritto il 05/ 27. 2010 alle
17:10 @Rahab ha scritto il 27.05.2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua Tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali Chiunque chiami termini come “alto allevamento della razza umana”, “diritto delle donne di scegliere” o “redenzione da tutto ciò che è inferiore, con il quale l’umanità è stata gravata da un allevamento errante guidato da denaro e privilegi per migliaia di anni” per nominare solo pochi, si squalifica per usare un eufemismo.
BV ha scritto il 28/05/2010 alle 11:20 Questa “analisi” potrebbe provenire anche da Karl Eduard von Schnitzler (Il canale nero), un’opera di pura propaganda di intrugli decostruiti da piacevoli pezzi fissi e messi insieme in una “verità “che fa luce sulla faccenda si muove come vorresti che fosse.
Erdlingsdings ha scritto il 28 maggio 2010 alle 19:56 Saluti, una manciata di post sull’argomento e un transatlantico pieno di insulti e diffamazione reciproca… davvero fantastico.. Posso bere birra al chiosco di Neukölln e ascoltare il balbettio alky hardcore…^ ^ Beh .. in qualche modo entrambi hanno un certo valore di intrattenimento (da bizzarro a morboso).
hinrich brave ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:31 Non penso che sia più “valore di intrattenimento”. al più tardi dalle ripetute minacce di thinktankgirl e al più tardi dall’incredibile confronto di Rahab il 28/05/2010 alle 10:28 ecco i resti della discussione sul campo. e ciò che ha fatto Rahab in particolare è una presa in giro di coloro che furono assassinati dai nazisti e un’accusa contro la fedelche per la quale non ci sono parole. insulto, diffamazione, club di ideologia contro il contributore, su un forum di discussione più di sinistra. e questo non è moderato. incomprensibile.
Leif Miles ha scritto il 29/05/2010 alle 00:42 @hinrich brave Non è la prima volta che si afferma che alcuni blogger sono più uguali di altri…
Leif Miles ha scritto il 29/05/2010 alle 00:49 Forse non è legato alla parola “uguale” ma alla parola “in qualche modo”: alcuni sono di sinistra e altri in qualche modo di sinistra..
Rahab ha scritto il 29 maggio 2010 alle 1:05 coraggioso hinrich no, in realtà non ha più alcun valore di intrattenimento. perché il mio paragone non è così incredibile che f. è smistato su una rampa… Sono, tra l’altro, personalmente colpito. è così che si chiama oggigiorno.
Erdlingsdings ha scritto il 29 maggio 2010 alle 1:57 Hmm, penso che entrambe le fazioni dovrebbero fare un passo indietro e pensare a quale sia la motivazione per pubblicare qualcosa qui. Nella foga del momento si dicono cose che dopo ti fanno dispiacere (almeno così mi sento). Non conosco né l’uno né l’altro, dato che sono nuovo qui, ma la mia incrollabile fiducia nelle persone mi dice che né fidelche crede seriamente che la ragazza del think tank assuma posizioni fasciste, né Rahab vede Fidele come un nuovo Mengele.
La pace sia con te ^^
thinktankgirl ha scritto il 29 maggio 2010 alle 11:58hinrich brave ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:31 Non penso che sia più “valore di intrattenimento”. almeno dopo le ripetute minacce di Thinktankgirl, mi rifiuto di chiamare le mie richieste affinché Fidelche ritiri le accuse come minacce. Anche la redazione del venerdì ha chiesto a Fidelche di assecondare la mia richiesta. Friday ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti, il tuo team della community Freitag
thinktankgirl ha scritto il 29/05/2010 alle 12:13 quanto sopra è indirizzato a @ hinrich brave.
hinrich brave ha scritto il 30/05/2010 alle 01:31 la “rampa” di rahab all’una e cinque riporta l’antisemitismo dei gatti qui di nuovo a un punto incomprensibile. invece di obbedire ed esitare continua senza esitazione ad aumentare. No grazie. qui vi saluto, – in tutta solidarietà al contributo e ai commenti di fidelche.
thinktankgirl ha scritto il 30/05/2010 alle 07:44 @hinrich brave in tutta solidarietà al contributo e ai commenti fidelches. È positivo che ora sia chiaro che stai sostenendo insinuazioni mirate e connessioni liberamente inventate da fidelche. Viva il mentire come uno strumento di battaglia politico!
thinktankgirl ha scritto il 30/05/2010 alle 07:58 @hinrich brave in tutta solidarietà al contributo e ai commenti fidelches. È positivo che ora sia chiaro che stai sostenendo insinuazioni mirate e collegamenti fittizi da fidelche. Viva la falsità come Strumento politico di lotta!Ma quando parli di antisemitismo, ricorda che questo termine include, tra l’altro, la diffusione di falsità diffamatorie sugli ebrei. E forse allora ti renderai conto di quello che stai facendo quando sosterrai le accuse di Fidelche contro di me.
thinktankgirl ha scritto il 29/05/2010 alle 12:09 Sto ancora aspettando che fidelche riprenda i post in cui mi accusava di affermazioni che non avevo mai fatto con intenzioni diffamatorie: Si tratta principalmente dei seguenti 2 post: fidelche ha scritto il 25/05/2010 alle 23:59:@thinktankgirl ha scritto il 25 maggio 2010 alle 21:02 che ha usato termini come “alto allevamento della razza umana”, “suffragio naturale delle donne” o “redenzione da tutte le cose inferiori con cui l’umanità è stata gravata da allevamento errato, che ha stato guidato da denaro e privilegi per migliaia di anni” per enumerarne solo alcuni, chiama emancipatorio, si squalifica, per usare un eufemismo. Ha aggiunto il secondo post, anche se gli è stato chiesto dalla redazione il 27 maggio 2010 alle 4:56 pm, è la mia richiesta di correggere il post sopra citato a seguire: fidelche ha scritto il 27 maggio 2010 alle 17:10@Rahab ha scritto il 27 maggio 2010 alle 16:47 No Rahab, o non l’hai notato o l’hai trascurato. Può succedere. Non siamo più tutti i più giovani. La tua tinktankgirl difende costantemente Silvio Gesell e le sue teorie darwiniste sociali..Chiedo alla redazione di chiedere nuovamente a Fidelche una correzione!
dame.von.welt ha scritto il 29 maggio 2010 alle 12:34 Sono d’accordo con questo. Trovo scandaloso il fatto che la persona allegra ricorra con sgradevole regolarità e quanto poco i redattori apparentemente vogliano far rispettare le loro regole ” Apparentemente tutto ciò che riguarda la calunnia è consentita qui, purché provenga da “abbastanza sinistra”, da “femminista concreta” a tale – il che crea davvero un’atmosfera molto piacevole nella conversazione. *scuotere la testa*
fidelche ha scritto il 29 maggio 2010 alle 21:28 Sto bevendo un bicchiere di vino rosso con la mia famiglia qui in Toscana a Rainer Kühn e quelli in piedi nell’FC. Leggi gli ultimi commenti su questo blog. Alcuni commenti: 1. Con tutto il rispetto, mi riferisco alle sottigliezze della lingua tedesca. Ho scritto: chi usa termini come… è squalificato. Quindi solo coloro che usano questi termini… 2. Mi riferisco ancora alle dichiarazioni di Uwe Theel, Columbus e thinktankgirl riguardo alle fantasie di riproduzione umana di Silvio Gesell in questo e nel precedente blog. Ho ripetutamente indicato a tutte e tre le persone le loro posizioni insostenibili su Gesell.
3. Per thinktankgirl, cosa c’è di reazionario in Gesell oggi che era emancipativo ai tempi di Gesell?
4. Cosa o chi intende Raab quando è il 26 maggio? alle 09.09 scrive: “Non leggerei Gesell, se lo leggessi, nemmeno come un’utopia emancipatrice di successo. ma come distopia”. 5. Attendo con equanimità un accordo giudiziario, sia sotto il giudice Barbara Salesch o altri. Chiunque voglia segnare autogol può farlo. Non lo impedirò. 6. Il mio avvocato dovrebbe essere l’autore concreto Dr. Oliver Tolmein (ci conosciamo da qualche anno) che ha già scritto diversi libri sull’argomento. La questione viene quindi portata ben oltre l’FC. Se questo è ciò che vuoi, per favore fallo. Probabilmente manderò un’e-mail a OT dopo le mie vacanze e prima gli invierò il link al blog. 7. Il confronto con Mengele di Rahab è, come giustamente sottolinea hinrich brave, una presa in giro di quelli uccisi dai nazisti. Per me questa non è una novità. Ha fatto diverse apparizioni in questo senso. In un contenzioso con il dott. Ha ammesso a Boedele: “Allora sono solo un antisemita strutturale.” Questi e molti altri fatti incredibili possono essere tutti provati da me perché sono stati copiati sul mio PC. 8. Non so se Weiszstein trovi disgustose le affermazioni fatte da Rahab, thinktankgirl, ecc. Mostrando loro solidarietà, si mette sullo stesso piano. 9. Apprezzerei molto se la redazione di Freitag commentasse le teorie darwiniste sociali di Gesell e i corrispondenti commenti di thinktankgirl ecc. 10. Ora mi sto godendo la vacanza e risponderò con un commento dettagliato solo dopo il mio ritorno. 11. Molte grazie e saluti a Damian Bold, Leif Meiles, hinrich brave, e i restanti montanti della FC. Un saluto speciale a Rainer Kühn a Münster. Sto leggendo il tuo libro. Finora mi piace molto. fedele
Phineas Freek ha scritto il 30/05/2010 alle 00:28 Questo è ciò che accade quando un clown di classe e attore di edonismo dell’undicesimo anno va in campeggio – mentre la folla rosso-marrone sta scardinando la patria, il salvatore dell’ovest occidentale sta bevendo alcolici all’estero (potresti farlo?) con mamma e papà. Dopo l’overdose di “Concrete”, l’inchiostro a buon mercato del Supermercato ti ha finalmente trasportato nella terra della fantasia: il giudice Salesch, RA O. Tolmein e forse Henryk M. Broder come procuratore capo? Ehi ragazzo, dormi bene la notte e rilassati davvero in Toscana (o forse nella Foresta Nera o nel Mar Baltico? Anche gli edonisti iniziano in piccolo a volte). Un saluto anche a mamma e papà.
hibou ha scritto il 30 maggio 2010 alle 07:56 stupito
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 08:15 su Ph. Freak sugli altri tre non più
Rahab ha scritto il 30/05/2010 alle 09:03se f.mal presentasse la sua “utopia”, la leggerei, con una probabilità al limite della certezza, anche come una distopia. per dirla in modo più schietto: come un programma di annientamento, come il darwinismo sociale al suo meglio = in un orribile culmine totalitario. Questa paura si basa sulla gestione da parte di FS del termine “antisemitismo strutturale”, che lui – a torto su ciò che Moishe Postone voleva illuminare – come strumento di selezione = smistamento in sostenitori (claqueures) e oppositori (che vanno combattuti , se lo sono devono essere anche abbastanza indelicati). . Riguardo all'”antisemitismo strutturale”, phineas freek il 28/05/2010 alle 20:06 ha spiegato ancora una volta chiaramente a cosa sia politicamente mirato il suo uso come argomento e presunto mezzo di analisi, tanto per questo.
Rahab ha scritto il 30/05/2010 alle 11:17qualcuno può spiegarmi cos’è questo f.’ dal 29.05.2010 alle 21:28?-> Apprezzerei molto se la redazione di Freitag commentasse le teorie darwinistiche sociali di Gesell e i corrispondenti commenti di thinktankgirl ecc. <-significa che f. la richiesta dei redattori,-> Scritto venerdì il 27 maggio 2010 alle 16:56 Cara fidelche, ti prego di astenersi dal fare insinuazioni nei confronti di altri utenti e di assecondare la richiesta di thinktankgirl. Tieni presente che le provocazioni sono violazioni della nostra netiquette. Chiudere i thread è anche un avvertimento per i discussant che contribuiscono a chiudere un thread infrangendo le regole. Cordiali saluti, il tuo team della community Freitag < – non hai ancora letto? (può capitare che nella foga del momento qualcosa del genere rimanga da leggere) o significa che f. now vuole anche ritenere la redazione di Freitag responsabile di Gesell et al? Gli editori dovrebbero prendere espressamente le distanze da Gesell et al? e/o allo stesso tempo non solo sanziona positivamente la lettura di f. non solo dei post di ttg sullo sfondo contestuale (storia contemporanea e concettuale) di GESELL et al, ma addirittura lo adotta espressamente? queste sono domande che mi passano per la testa, fino alla domanda se venerdì vuole/dovrebbe essere solo una piattaforma in futuro che non serve altro che scaricare opinioni/dichiarazioni/annunci f-compliant su cui sostanziali e (auto- ) i dibattiti critici potrebbero/non dovrebbero più aver luogo. dovrebbe/può avvenire solo l’acclamazione qui? Chiedo all’FC e chiedo alla redazione!
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 12:56 Le domande che le passano per la testa sono il senso di colpa che scrive. Mi_au!
Rahab ha scritto il 30 maggio 2010 alle 16:19 Hey redazione! hai un nuovo dipendente? allora, per favore, fallo diventare blu!
Damian Bold ha scritto il 30 maggio 2010 alle 17:53 “possono aver luogo solo acclamazioni qui?” ha letto i loro diritti; e mangiato!
—— Fine dei commenti ——————————————————————————
Il 31 maggio 2010 sono tornato a casa dalle mie vacanze. Lo stesso giorno ho ricevuto un’e-mail dalla “Redazione del venerdì”: “Gentile Fidelche, abbiamo appena bloccato il tuo account a causa di ripetute violazioni dei nostri termini e condizioni e della netiquette. Cordiali saluti, il tuo team della community di Freitag.” Si può dimostrare che non ho violato i termini e le condizioni e la netiquette. Commenti offensivi, sessualmente orientati, antisemiti o razzisti sono stati fatti da “Uwe Theel”, “Rahab”, “thinktankgirl” e altri, protetti dalla redazione. Il mio “crimine” è stato quello di mostrare gli “argomenti” antisemiti dei critici di Israele/stalinisti e l’atteggiamento popolare, darwinista e razzista degli esoteristi/antroposofi della comunità. Attraverso questo, senza preavviso, disattivazione, i responsabili del “venerdì” si schierano effettivamente con le posizioni incomprensibili dei miei avversari. Dopo la mia espulsione, ho informato alcuni autori di Konkret su ciò che è successo il “venerdì”.Stefan Frank mi ha risposto, tra l’altro: “Quello che scrivi è tutto molto corretto, e la tua lotta contro l’antisemitismo è molto importante, soprattutto perché stai portando i combattimenti alle spalle del nemico. Ora sono sorpreso che tu sembri sorpreso dal fatto che il nemico non sia più disposto a sopportare tutto questo. […] È come aspettarsi di poter criticare il Papa in un blog della Chiesa cattolica, non credi?” Una settimana dopo, l’editore di Konkret Hermann L. Gremliza mi scrisse: “Cara fedelche, al ritorno da uno un saluto veloce dall’isola lontana, con la quale concordo con la risposta di Stefan Frank. Chiunque voglia discutere con Paech o Watzal dovrebbe farlo. Andrò a vedere Sarah Silverman mentre lui è via. La tua Gremlza”
]]>trad autom da https://www.dreigliederung.de/essays/1994-05-008
Estratti di intervista al Dott. Georg von Canal (economista, consulente di gestione presso Transconnect) / gli argomenti includono l’economia, “l’invecchiamento” del denaro, “il triplice organismo sociale” / il 31 maggio 1994 a Monaco di Baviera / intervistatore (c) Sebastian Schöck Berlin, (c) ha il diritto di veto pubblicazioni il partner dell’intervista / telecamera Friedel Hans / formato nastro: BetacamSP
Durata del colloquio: 2 ore 2 minuti
Sebastian Schöck: Sì, stiamo parlando con il signor von Canal, è un consulente di gestione a Monaco. Potresti per favore introdurre te stesso?
Georg von Canal: Volentieri. Sono un consulente di finanza aziendale presso Transconnect. Dall’economista della formazione, ho studiato a Sankt Gallen in Svizzera e alla fine della mia formazione ho conseguito il dottorato in materia di denaro con Rudolf Steiner – in parole povere, ma anche in teoria economica dal punto di vista degli approcci teorici di Steiner.
L’azienda per cui lavoro e di cui sono socio, anzi uno dei soci che sono. L’azienda affronta tre temi: uno è il finanziamento aziendale nel settore ambientale, stiamo cercando capitali per le aziende che sono coinvolte nel settore ambientale, questo può essere capitale privato, può essere capitale di debito, cioè denaro bancario. Guidiamo aziende tedesche e non tedesche verso l’Europa centrale e orientale. Queste sono aziende che vogliono essere coinvolte economicamente lì, che a loro volta vogliono partecipare anche alle aziende lì. Finanziamo anche in parte queste iniziative con banche in questi paesi, finanziamenti per investimenti, perché queste società spesso devono essere aggiornate tecnologicamente. E il terzo argomento di cui ci siamo occupati di recente è: Sud-est asiatico. Conduciamo aziende tedesche di medie dimensioni nel sud-est asiatico, ovvero principalmente Thailandia, Malesia, Singapore, Indonesia e Filippine. Mostriamo a queste aziende questi mercati, cosa possono ottenere in questi mercati. Questi sono mercati in rapida crescita. E creiamo società lì per i nostri clienti o li consigliamo su questo, troviamo lì partner con cui possiamo lavorare. Questo è principalmente ciò che facciamo. con chi può lavorare Questo è principalmente ciò che facciamo. con chi può lavorare Questo è principalmente ciò che facciamo.
Sebastian Schöck: Quali accuse o quali problemi vede nel sistema educativo di oggi? ……. cosa faresti diversamente?
Georg von Canal: Innanzitutto, la crisi dell’istruzione statale è in una crisi molto profonda… L’intero sistema educativo statale ha raggiunto i suoi limiti. Ma non c’è approccio, nessun passo che vada alla radice del problema, permetta più iniziativa, più iniziativa educativa all’imprenditorialità. … Ci saranno più iniziative individuali, come potete vedere da quelle private …. cioè dalla base, dal …..
Sebastian Schöck: Domanda: Lo Stato dovrebbe controllare i fondi culturali per persona invece che per istituzione……. è determinato più dal lato della domanda, cioè dall’individuo e non più solo da un comitato generale di insegnanti o da uno specifico università …. … (buoni istruzione?)
Georg von Canal: Fondamentalmente sì. Ebbene, penso che abbia senso avvicinarsi a questo dal lato individuale, dal punto di vista della domanda individuale, piuttosto che attraverso le istituzioni. L’approccio mi sembra più corretto. Per inciso, ci sono ovviamente persone che hanno pensato in questa direzione. Schweppenhäuser (Georg) aveva idee corrispondenti nel suo concetto di denaro regalo, che mi è piaciuto e ritengo tuttora buono in termini di approccio di base. Il motivo è che ognuno di noi deve decidere da sé che tipo di offerta educativa vogliamo, che tipo di educazione vogliamo chiedere. E questa capacità di prendere decisioni dovrebbe essere lasciata ai genitori e non controllata da nessuna istituzione. Si possono forse anche immaginare rapporti misti. Non voglio rispondere in dettaglio ora. Non sono un esperto di questo.
Ma parto dalla seguente considerazione di fondo: la nostra società, che forse è un problema generale, ha troppa poca libertà, libertà di decisione, possibilità di identificazione. Lo stato usa spesso le leggi per determinare cosa facciamo. Siamo legati alle istituzioni nelle nostre azioni quotidiane. Questa autoidentificazione, queste possibilità di identificazione, questo confronto individuale con le istituzioni sociali è molto necessario per la nostra volontà, al fine di rafforzare il nostro legame con gli eventi sociali. E se questo ci viene portato via, se non ci viene permesso di essere responsabili di ciò che facciamo, allora alcune delle possibilità creative ci vengono sottratte. Ed è qualcosa che, in casi estremi, porta a sconvolgimenti sociali e mancanza di orientamento. Quindi, sulla base di questo pensiero, di nuovo sì. Dovrebbe essere sistemato più a livello micro, cioè con le famiglie, con chi chiede istruzione. E chi può controllare anche l’offerta formativa attraverso questa domanda.
Sebastian Schöck: Quali problemi sociali principali vedi?
Georg von Canal: Beh, penso che uno dei problemi davvero grandi sia, come ho appena indicato ……… non essere in grado di identificarsi con abbastanza … questo significa con l’impotenza. Le cose non sono più in nostro potere. E penso che questo abbia un grande impatto sulle persone. E penso che sia ciò che la scienza politica chiamava alienazione. C’è un lungo corpus di letteratura….. sull’impazienza che le persone hanno con gli altri, sulle accuse, sull’incapacità nelle crisi, siano esse economiche o personali…. di avere la fermezza, la fiducia che migliora di nuovo. Questo sradicamento che rappresenta oggi uno dei problemi fondamentali.
Sebastian Schöck: Quali problemi principali vede nel nostro attuale sistema economico?
Georg von Canal: …. inizia con le idee insufficienti … molte cose sono pensate meccanicamente lì. …….
Questa meccanica è uno scorcio del mondo così come esiste davvero e fa sì che alcune cose passino inosservate. Perché l’apparato del pensiero da solo non è sufficiente per arrivare a una corretta percezione. Quale potrebbe essere un esempio qui? Un tipico esempio che mi viene in mente è il dogma del libero scambio. Dopo Ricardo, siamo stati educati in modo tale che il libero scambio, cioè la libera circolazione degli stati nello scambio di beni e servizi, rafforzi in cambio la prosperità delle nazioni. Ora non c’è assolutamente alcun dubbio che questo sia ed è stato il caso e che questa teoria non è fondamentalmente sbagliata, ma è abbreviata. In alcune zone questo significa che non c’è più ricchezza e non c’è più prosperità, ma al contrario povertà,
Sebastian Schöck: Non è una contraddizione se pensi di dover competere in un’economia basata sulla divisione del lavoro, che si basa sulla reciprocità?
Georg von Canal: Ebbene, penso che anche questo concetto di concorrenza sia un concetto che deve essere differenziato. Se con questo intendiamo la lotta al coltello, cioè elimino la mia concorrenza attraverso il dumping dei prezzi, attraverso altre opzioni, se la concorrenza è equiparata alla lotta per l’esistenza, allora possiamo sicuramente vedere oggi che questa competizione ha un effetto distruttivo. Questo porta poi alcuni alla tesi fatale che qualcosa di creativo e di nuovo diventa possibile solo attraverso questa distruzione. Ma poi ci sono le persone che dovrebbero poi pensare fino in fondo e poi dire che le guerre sono in realtà molto desiderabili, perché attraverso le guerre rendiamo possibile una nuova costruzione, cioè attraverso la pace in seguito. Ciò significa in realtà In realtà, la violenza e l’uccisione sono legittime per rendere possibile la vita. Questa è la filosofia e questa è la logica che ci sta dietro. Questi sono quelli, quindi questi sono i concorrenti radicali e ce ne sono altri che si svegliano e dicono che non può essere quello: è inefficiente. E ciò non solo è inefficiente, ma contraddice tutto ciò che l’uomo può aspettarsi da se stesso quando si eleva a se stesso. 01.13.24
Sebastian Schöck: Come puoi immaginare una partnership tra le aziende, anche con l’integrazione dei clienti, che in realtà sono il punto di partenza, come puoi immaginarlo o hai un suggerimento, come i grandi, i giganti – ?
Georg von Canal: Ti faccio un altro esempio che trovo molto incoraggiante perché ne sono responsabile io stesso.Certo, questo è solo un esempio. E questo non è certo ciò che l’economia associativa rappresenta, a rigor di termini, idealmente-tipicamente. Ma, in questo esempio di quello che ho menzionato prima, le aziende tessili che si uniscono, è un gruppo di aziende in cui una società di consulenza si assicura che si trovino aree di coltivazione del cotone dove viene prodotto cotone biologico. È un’azienda di attrezzature, un fornitore europeo, quindi è una grande azienda, una grande azienda molto nota che produce tessuti per i produttori mondiali. Questo è uno – il più grande produttore europeo in questo gruppo – anche un’azienda tedesca. E dopotutto, questa è una delle più grandi società di vendita per corrispondenza del mondo, così. E queste aziende uniscono le forze per ottenere una cosa: un prodotto ecologicamente ottimizzato. Perché stanno facendo questo? Perché i proprietari di queste aziende hanno deciso di voler inserire nei loro cataloghi, nei loro prodotti, prodotti sempre più ecologicamente ottimizzati. Il motivo per cui hanno fatto questo? E posso dire che, poiché conosco i proprietari ei loro rappresentanti, è duplice: da un lato, sanno che in futuro ci sarà un mercato per tessuti ecologicamente ottimizzati, perché ci sono persone che lo chiedono; secondo – e anche questo è un motivo che trovo incoraggiante, vogliono farlo di propria iniziativa e anche ad es. T. rinunciando a margini competitivi nei primi anni. Possono farlo solo per che fondamentalmente vendono ancora altri beni che non sono ecologici (ha senso, lo prometto). E trovo l’esempio – e ce ne sono sicuramente molti altri – incoraggiante. 23.01.59
Ma questo potrebbe non essere ancora associativo, proprio ciò che è incoraggiante per me, ci sono tali fenomeni oggi e in questa situazione di emergenza, in questa situazione competitiva, ci sono aziende che riconoscono che le fusioni possono essere utili e desiderabili in molti modi.
Sebastian Schöck: Quali problemi vede con – con i compiti odierni delle banche e quali compiti futuri dovrebbero assumersi le banche di oggi?
Georg von Canal: Sì, c’è un’affermazione chiara. Quando do dei soldi, è inizialmente una transazione di baratto, come tutte le altre. 01:38:39 Qualcuno ha bisogno del mio prodotto, cioè del denaro. E lui paga un prezzo per questo, sono gli interessi, così. E proprio come ho la sensazione con un prodotto normale con la transazione, che ha una tangibilità temporale, se sono un produttore di mele e ho un consumatore, allora so che sto producendo la mela e lui la mangia, quindi l’affare è finita. È già finita prima, ma ha un consumo, una coerenza, un limite. Questa è una mela che cambia lato. o forse la scatola. Può essere esattamente lo stesso solo nel business del denaro. Non può essere che io paghi per i servizi
Sebastian Schöck: Ma questo è interesse, vero?
Georg von Canal: – denaro in continuo movimento, denaro per interessi, che non può esistere. È qualcosa che personalmente ho sempre capito, capito subito, anche quando mi occupavo della teoria dell’interesse di Steiner, che questa separazione del business del denaro da questa temporalità, da questa limitazione, che da qualche parte non è naturale. E che non c’è motivo per cui, tra tutte le transazioni, il business del denaro dovrebbe garantire un reddito eterno tra virgolette sotto forma di flussi di interessi. Per me non c’è motivo per questo. E non ho incontrato nessuno che possa davvero spiegarmelo.
Sebastian Schöck: Come si può migliorare?
Georg von Canal: (Quindi –) Penso che sia un modo molto difficile e lungo per migliorarlo. Sono estremamente stupito che questo percorso venga intrapreso oggi da persone che sono economicamente attive nel settore bancario e lo fanno diversamente dicendo, per noi non c’è interesse, ma vi diciamo, cercate 1, 2, 3, 4, 5 o anche 6% per me. Ma noi vi diciamo, noi in banca, vi diciamo, l’interesse è una variabile, l’interesse è un prezzo. E trasmettiamo anche la filosofia che è al massimo un premio. E che qui non giochi un ruolo astratto come sponsor, ma anche come sponsor puoi prendere parte a ciò che aiuti a plasmare. Di nuovo il problema di creare identità, creare identità – così. E questi sono approcci molto sensati e sono contento che esistano.
Sebastian Schöck: Il punto cruciale non è che i soldi non invecchiano? Quindi se tratti denaro, allora hai una merce imperitura, se è una merce, e se tratti qualcosa di vivente, anche automobili o mele, se ne sono andate, subito dopo quel “ne”, se ne andranno presto – invecchiano tanto che questo è il vero nocciolo della questione: la differenza tra denaro e beni, che in realtà deve essere eguagliata. Quindi, se le merci invecchiano in un certo, beh, invecchiamento medio di forse 20 anni, allora il denaro deve comportarsi allo stesso modo, in modo che altrimenti ci sia inevitabilmente speculazione valutaria e monetaria o – questo è il risultato. Che il commercio di denaro vale più del commercio di beni reali o di lavoro?
Sebastian Schöck: L’interesse e un possibile invecchiamento del denaro si porterebbero l’un l’altro in un equilibrio armonioso? E diventi un risparmiatore plus o -?
Georg von Canal: Questa non è mai stata la domanda cruciale per me. Per me era in realtà un principio essenziale che quando guadagno interessi, uso questo denaro in qualche modo come mezzo di consumo. In modo da essere consapevole che non sto creando un ciclo di più soldi e più soldi e più soldi investendo continuamente di nuovo, ma che sono consapevole che questo è il mio reddito da un servizio, denaro a mia disposizione e utilizzo che, con esso posso acquistare un servizio culturale, magari posso usarlo per soddisfare un’altra esigenza. Quindi per me non c’è mai stata la domanda (la domanda) se l’interesse scompare con l’età? Non me ne sono finalmente liberato, allora, di quell’interesse sgradevole, sgradevole?
Sebastian Schöck: Ma è così. Se abbiamo il 5% di invecchiamento, il 5% di interesse?
Georg von Canal: Sì, se rimani con questo modello. Ma per me l’invecchiamento del denaro non significa necessariamente che il valore del denaro sia diminuito; anzi, per me, invecchiare del denaro significa prima di tutto rendere visibile il denaro del puro consumo, cioè il denaro che viene consumato nella vita intellettuale e è diretto lì. So che ci sono punti di vista diversi e tutto il resto, ma posso solo condividere il punto di vista che ho personalmente qui al momento. Nemmeno io sono uno specialista della Trinità, (quindi non posso) non mi sento in alcun modo chiamato a giudicare o anche solo a dire cosa mi muove qui in questo contesto, sì, questo è il modello che rappresento, ovviamente rappresento quello che dico. Ma non sto dicendo che sia l’ideale e che sia un bene ed è così che dovremmo farlo.
Sebastian Schöck: Non lo capisco.
Georg von Canal: Sì, lo sai, forse sai che Steiner ha usato il denaro invecchiato come denaro di consumo per la vita intellettuale libera, in connessione con la vita intellettuale libera, come denaro di consumo per la vita intellettuale libera, il denaro invecchiato è denaro di consumo per la vita intellettuale libera. Ed è questo l’importante, che il denaro finisca lì nella vita spirituale libera come denaro di consumo a causa del processo di invecchiamento, questo è essenziale.
Sebastian Schöck: Quindi questo significa che se un biglietto ha 20 anni e ne ha 18, le persone tendono a donarlo o a darlo a scuola o…
Georg von Canal: Immagino che ognuno di noi abbia un portafoglio di diversi tipi di denaro, che io, come padre di famiglia che vorrebbe dare lezioni di musica ai suoi figli, abbia anche donazioni con cui posso pagarlo. Ciò significa che divento un esigente di denaro vecchio e che posso offrire denaro vecchio, che il denaro vecchio fluisce verso di me e tramite me come consumatore a coloro che ne hanno bisogno per vivere. Così come spendo soldi da imprenditore, magari prendo soldi e li prendo in prestito dalla banca, che è più giovane se solo possiedo e se vuoi, consumatrice di soldi giovani, quello nel senso – è così che l’ho capito – è anche il ciclo monetario registrato nell’economia nazionale di Steiner.
Sebastian Schöck: Allora, dove giocano i soldi dei giovanissimi, poi quelli medievali e quelli vecchi? Perché il denaro vecchio dovrebbe fluire nella cultura? Quindi penso che sarà svalutato. Quando una banconota perde davvero il suo valore e in qualche modo muore. Cosa succede a questo punto?
Georg von Canal: … Poi, come dice Steiner, sarà rinnovato. Quindi non è accantonato. Quindi non sono i soldi che scompaiono e poi non succede nulla. Quindi verrà creato nuovo denaro. Quindi è sicuramente il caso che il ciclo del denaro simboleggia l’invecchiamento del denaro verso l’esterno ciò che in realtà rappresenta nel flusso attraverso l’organismo sociale: comprare, prestare, dare e quando è vecchio, va solo nell’area delle donazioni. Allora sarà svalutato. Qui è solo denaro di consumo, non c’è più alcuna considerazione economica dietro, ma dare è anche, se volete, economicamente un processo unilaterale. Uno prende qualcosa e lo ottiene dall’altro, ovviamente c’è di nuovo qualcosa nel contesto sociale: performance culturale,
Sebastian Schöck: Il conto è già morto o è poco prima della sua morte?
Georg von Canal: Poco prima, secondo Steiner. Ma devo dirti abbastanza francamente che ho il modello o, mettiamola così, l’idea di come può effettivamente funzionare un processo di invecchiamento, non sono stato in grado di svilupparlo io stesso su queste basi. Ho toccato l’argomento da un aspetto, ma come il denaro viene poi rinnovato dove fluisce come denaro di acquisto, denaro in prestito o qualcos’altro, per pensarlo nel contesto generale, cioè non solo il processo di invecchiamento, ma a sua volta il denaro processo di rinnovamento. Pensarlo come un ciclo è qualcosa a cui non ho pensato fino alla fine. Ma i principi di base, posso intuitivamente comprenderli come corretti. Il denaro vecchio, il denaro che è stato svalutato o viene svalutato, sta per essere svalutato, è essenzialmente simile al processo di donazione perché anche qui qualcosa viene svalutato. Qualcuno a cui fornisco cibo e beni di prima necessità, dalla vita spirituale libera. Svaluta ciò che gli sto mettendo a disposizione. Non me lo presenta, non lo riproduce, ma lo svaluta. Ciò significa che il denaro vecchio corrisponde essenzialmente a questa svalutazione nell’area delle donazioni. Questo è un pensiero corretto. Ecco perché Steiner dice anche che i soldi vecchi appartengono all’area delle donazioni. Quindi il principio è lì e permeato. Come questo possa essere gestito socialmente e organizzativamente non mi è chiaro, o per dirla più precisamente, mi è chiaro solo in alcune aree. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. dalla vita spirituale libera. Svaluta ciò che gli sto mettendo a disposizione. Non me lo presenta, non lo riproduce, ma lo svaluta. Ciò significa che il denaro vecchio corrisponde essenzialmente a questa svalutazione nell’area delle donazioni. Questo è un pensiero corretto. Ecco perché Steiner dice anche che i soldi vecchi appartengono all’area delle donazioni. Quindi il principio è lì e permeato. Come questo possa essere gestito socialmente e organizzativamente non mi è chiaro, o per dirla più precisamente, mi è chiaro solo in alcune aree. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. dalla vita spirituale libera. Svaluta ciò che gli sto mettendo a disposizione. Non me lo presenta, non lo riproduce, ma lo svaluta. Ciò significa che il denaro vecchio corrisponde essenzialmente a questa svalutazione nell’area delle donazioni. Questo è un pensiero corretto. Ecco perché Steiner dice anche che i soldi vecchi appartengono all’area delle donazioni. Quindi il principio è lì e permeato. Come questo possa essere gestito socialmente e organizzativamente non mi è chiaro, o per dirla più precisamente, mi è chiaro solo in alcune aree. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. Ciò significa che il denaro vecchio corrisponde essenzialmente a questa svalutazione nell’area delle donazioni. Questo è un pensiero corretto. Ecco perché Steiner dice anche che i soldi vecchi appartengono all’area delle donazioni. Quindi il principio è lì e permeato. Come questo possa essere gestito socialmente e organizzativamente non mi è chiaro, o per dirla più precisamente, mi è chiaro solo in alcune aree. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. Ciò significa che il denaro vecchio corrisponde essenzialmente a questa svalutazione nell’area delle donazioni. Questo è un pensiero corretto. Ecco perché Steiner dice anche che i soldi vecchi appartengono all’area delle donazioni. Quindi il principio è lì e permeato. Come questo possa essere gestito socialmente e organizzativamente non mi è chiaro, o per dirla più precisamente, mi è chiaro solo in alcune aree. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. questo non mi è chiaro o, per dirla più precisamente, solo parzialmente chiaro. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso. questo non mi è chiaro o, per dirla più precisamente, solo parzialmente chiaro. E per quanto posso ricordare, Steiner era abbastanza aperto sullo sviluppo di un tale sistema di acquisti, prestiti e regali in termini di denaro stesso.
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Modelli di auto-aiuto comunitario
Come ulteriore alternativa, la teoria della moneta libera di Silvio Gesell propaga una fondamentale riorganizzazione del sistema monetario attraverso la contrazione monetaria. Il suo motivo è di natura economica. Ben diverso in termini di movente, ma simile in termini di metodi, è il caso degli insegnamenti di Rudolf Steiner, anche lui alla ricerca di una nuova costituzione per il sistema monetario. Tuttavia, entrambi i concetti non offrono una valida alternativa in senso globale all’attuale sistema di economia monetaria e concorrenza. (116)
Oltre a questi progetti, c’è tutta una serie di modelli di auto-aiuto comunitario che hanno un posto nel sistema dell’economia monetaria e della concorrenza – con eccezioni – che si basano sulle regole del gioco dell’economia monetaria, ma in una forma o un altro della spinta al denaro e della concorrenza, come sappiamo dal solito schema, deviare. Le organizzazioni di auto-aiuto generalmente non sono redditizie; cioè, la loro spinta al denaro è addomesticata. Ci sono diversi atteggiamenti nei confronti della concorrenza; o ne sono completamente coinvolti o se ne proteggono.
Note a piè di pagina 283:
116) Gesellattribuisce grande importanza – qui sto seguendo l’interpretazione di Keynes della relazione tra la produttività marginale del capitale e il tasso di interesse e sostenendo che la crescita del capitale reale è limitata dal tasso di interesse. Se non ci fosse il tasso di interesse, il capitale reale dovrebbe crescere rapidamente. Pertanto, è importante far scomparire il tasso di interesse. Questo ha successo quando detenere fondi liquidi causa dei costi. Ciò ha portato Gesell alla sua proposta per Schwundgeld, in cui lo stato addebita periodicamente una tariffa per l’utente o un interesse negativo sui mezzi di pagamento. Chi ha in mano i mezzi di pagamento alla data di scadenza deve pagare tale tassa, ad esempio apponendo dei timbri sulle banconote. Tutti cercheranno quindi di trasmettere lo Schwarzpeter in tempo utile.
L’idea di Schwundgeld è un attacco frontale al sistema di gestione del denaro e alla concorrenza. Le regole monetarie del gioco verrebbero capovolte. Mentre tutto nel sistema dell’economia monetaria dipende dalla capacità di pagare, cioè dall’avere denaro a disposizione, i proprietari di denaro sono puniti dalla contrazione del denaro e costretti a sbarazzarsi rapidamente dei loro soldi. La spinta al denaro verrebbe colpita in un punto nevralgico dalla continua svalutazione del denaro. La volontà di partecipare al concorso dovrebbe essere sbandierata; l’intera dinamica economica si arresterebbe.
Per Gesell , la rinuncia agli interessi fa parte di un ordinamento economico naturale. Ma cosa è naturale e cosa è innaturale? L’interesse non nasce da alcun regolamento. L’interesse è il prezzo della liquidità presa in prestito. Senza interessi, questa liquidità e quindi un prestito non è disponibile. Se i mutuatari non ne beneficiassero, non pagherebbero gli interessi. Non potrebbe essere più naturale; D’altra parte, la proposta di decreto governativo di un tasso di interesse negativo sarebbe artificiale e innaturale.
Si adatta all’immagine del “socialismo antimarxista” (Keynes) che Schwundgeld sia solo condizionatamente compatibile con la proprietà privata. In Gesell, la terra libera fa parte del denaro gratuito. La proprietà privata del terreno è esclusa perché potrebbe essere utilizzata per la speculazione. Questa restrizione della proprietà privata è integrata da una riforma fiscale, volta a compensare le differenze di ricchezza.
Secondo Steiner , l’uomo ha una missione biografica in questo mondo che può consistere solo in un lavoro significativo. Il denaro dovrebbe aiutarlo a compiere la sua missione. Steiner non può, quindi, riconciliarsi con un ordine (non la mette così) in cui il denaro diventa il mezzo assoluto. Soprattutto, si offende per il potere che conferisce ai proprietari di denaro e la dipendenza che pone ai salariati. Si oppone all’anonimato dell’economia monetaria e si adopera per una personalizzazione dell’uso del denaro, che, tra l’altro, deve essere realizzata in istituzioni di tipo bancario – di cui attualmente se ne contano una cinquantina in diversi paesi. Inoltre non è tanto interessato al reddito, che è ciò che più conta nell’economia monetaria, ma alla spesa; ecco perché la divisione in denaro per acquisto, denaro in prestito e denaro per regali è così importante per lui.
Steiner non ha portato le modifiche proposte, che non sono sempre di facile comprensione, in un sistema a tutto tondo, ma si è accontentato di impulsi, che, tuttavia , si avvicinano molto alle idee di Gesell . Il potere del denaro deve essere spezzato attraverso la svalutazione; In questo contesto, Steiner parla di denaro che invecchia. Dovrebbe perdere valore come beni deperibili. La svalutazione non dovrebbe avvenire attraverso la coercizione dello Stato, ma attraverso comportamenti appropriati delle persone coinvolte. Rinunci in tutto o in parte all’interesse; il reddito da disoccupato è disapprovato. Steinerdescrive l’interesse come qualcosa di altamente innaturale e di “assoluta sciocchezza”. Tuttavia, se detenere liquidità non produce alcun interesse, al massimo causerà attività che hanno l’effetto di svalutazione.
La teoria di Gesell del denaro gratuito oggi è presa sul serio solo da un piccolo gruppo di seguaci; non ha alcun significato pratico o politico. D’altra parte, i suggerimenti di Steiner possono essere realizzati solo in una cerchia ristretta di persone che, sulla base delle proprie convinzioni personali, comprendono l’importanza speciale della commissione biografica e il previsto sacrificio di interesse.
Gesell (1920). Keynes (1936), S. 355 ss. (Brevi note suggerite dalla Teoria Generale). Suhr (1988). Schmidt-Brabant (1995).
117) Un esempio è il WIR Wirtschaftsring in Svizzera, fondato per offrire ai suoi membri un vantaggio competitivo e quindi vendite aggiuntive. È composto da piccoli e medi imprenditori, prevalentemente di origine commerciale. Nel frattempo, l’organizzazione ha raggiunto una dimensione a cui molti colleghi del settore difficilmente possono evitare di partecipare. Emette denaro WIR, che in una certa misura (attualmente dal 30 al 40%) può essere utilizzato per il pagamento in operazioni di baratto; il resto deve essere pagato in valuta nazionale.
Durante la crisi degli anni ’30, il comune di Wörgl in Austria ricorse all’emissione di denaro proprio. Ha fatto circolare denaro di emergenza basato sul modello Freigeld per finanziare lavori pubblici e ridurre i debiti fiscali. Tuttavia, lo scontro con la sovranità monetaria dello Stato pose fine all’esperimento dopo poco più di un anno.
]]>denaro gratuito contro denaro temporaneo
12/01/2002A PARTIRE DAL
- STEFANO REEDER Diverse forme di invecchiamento del denaro:
- denaro gratuito contro denaro temporaneo
Verschiedene Formen alternden Geldes:
Freigeld versus befristetes Geld trad. autom. da https://www.dreigliederung.de/essays/2002-12-001
Vari scritti [1] – tra cui alcuni articoli in Das Goetheanum [2] – vedono l’idea di un denaro che invecchia e si esaurisce come la soluzione a molti problemi economici. Il reddito di disoccupazione dovuto al mero possesso di denaro e la conseguente crescente ricchezza dei super ricchi da un lato, e la povertà dall’altro, devono essere evitati attraverso l’invecchiamento del denaro.
Questo insegnamento, i suggerimenti di Silvio Gesell e dei suoi successori – ad es. B. Werner Onken, Helmut Creutz, Dieter Suhr, Margrit Kennedy – trova a malapena riconoscimento all’interno dell’economia: la maggior parte degli economisti non si occupa affatto degli insegnamenti di Gesell. [3] Molti rappresentanti dell'”ordine economico naturale” e del “denaro libero” secondo Silvio Gesell sono accademici, ma non economisti, come architetti, avvocati, teologi. [4]
Ora, alcuni dei trecartelle sociali e dei discepoli di Steiner sono allo stesso tempo rappresentanti di questa tendenza. Si riferiscono anche a Rudolf Steiner. [5] Tuttavia, questo è problematico. Perché lo fraintendono e sopravvalutano l’importanza economica dei costi di liquidità artificiale per svalutare il denaro. I suoi suggerimenti differiscono notevolmente da quelli di Gesell e vanno ben oltre le sue idee.
Il problema dell’interesse composto
Un problema nella nostra economia è l’interesse composto. Se hai più soldi di quelli che usi te stesso, puoi prestarli ad altri per interessi. Se hai meno soldi del necessario, puoi prendere in prestito denaro a interessi. A causa del pagamento degli interessi, i ricchi in seguito ne hanno ancora di più e diventano ancora più ricchi. E sull’interesse torna ad interessarsi. Questo porta i ricchi a diventare più ricchi. Poiché i prezzi degli interessi e delle plusvalenze sono inclusi nella merce, tutti li pagano.
Ma quando gran parte del reddito nazionale va a pochi, non ne rimane abbastanza per gli altri. Non riceverai più ordini a pagamento, non più lavoro retribuito. Lo stato e le istituzioni statali hanno spese sociali più elevate, ma ricevono meno contributi sociali o entrate fiscali. I super ricchi ad alto reddito hanno spesso l’opportunità di trarre vantaggio da scappatoie e paradisi fiscali.
Il circolo vizioso descritto può essere mantenuto in funzione solo attraverso una crescita economica costante. Solo in questo modo i ricchi possono continuare ad arricchirsi, pur avendo abbastanza per i poveri e per i sistemi sociali. Ad un certo punto deve crollare. Attualmente stiamo vivendo un tale crollo. Per la maggior parte, i super ricchi sono diventati più poveri negli ultimi anni e i poveri ancora più poveri. Molti hanno perso i risparmi nel crollo del mercato azionario. Quasi tutti gli stati hanno debiti immensi, alcuni non possono più servirli (es. Argentina). I sistemi sociali in Germania rischiano di crollare.
È merito di Gesell e di tutti i suoi successori evidenziare chiaramente questo problema dell’interesse composto.
Denaro gratuito o “banconote arrugginite”
L’interesse fa sì che gli investimenti ei flussi di denaro siano diretti nella nostra economia. L’obiettivo è investire il denaro dove porterà il massimo ritorno. L’interesse assicura anche la circolazione del denaro.
Silvio Gesell ei suoi seguaci ora vogliono dimostrare artificialmente il possesso di denaro con dei costi. Questo ha lo scopo di garantire la circolazione del denaro anche senza interessi.
Questo deve essere fatto attraverso una specie di tassa sul denaro. Per evitare questa tassa, i proprietari di denaro spenderanno i loro soldi rapidamente o li presteranno ad altri senza interessi, così la teoria va.
Naturalmente, l’inflazione normale ha un effetto simile senza complicate procedure di tassazione del denaro: anche lì il possesso di denaro comporta dei costi, poiché il denaro perde valore. Se il detentore di denaro deve pagare una tassa sul denaro del 5% all’anno o perde i suoi soldi a causa dell’inflazione al 5% all’anno è in gran parte lo stesso per lui.
Tuttavia, l’esperienza mostra che gli investitori richiedono tassi di interesse corrispondentemente più elevati in presenza di inflazione. Hai ancora la possibilità di investire il tuo capitale altrove dove l’inflazione è bassa. Tuttavia, i tassi di interesse più elevati possono pesare pesantemente sul singolo mutuatario. In Italia, ad esempio, all’epoca della lire gli interessi sui prestiti erano molto più alti che oggi con l’euro.
Lo stesso ci si aspetterebbe nel caso di possesso di denaro soggetto a costi in altro modo: i creditori chiedono ancora interessi. E diventare ancora più ricco. E i poveri diventano sempre più poveri. La trappola del debito resta. Nulla cambia nell’economia reale. Non fa molta differenza se ho l’inflazione – perché lo stato sta ristampando denaro, per esempio – o addebitare denaro artificialmente, ho solo una scala diversa in seguito, rapporti diversi.
Certo, i sostenitori della moneta svalutata dai costi di liquidità artificiali sottolineano che questa è qualcosa di diverso dall’inflazione, e che è proprio ciò che la impedisce. Ad esempio, Dieter Suhr scrive: [6] “Quando si parla di ‘invecchiamento’ e ‘svalutazione’ del denaro, non si dovrebbe certo pensare all’inflazione valutaria! Sarebbe completamente sbagliato, ad esempio, contrastare l’idea di soldi che invecchiano: ‘Ma con l’inflazione ce l’abbiamo da tempo!’. Stranamente, questo errore di ragionamento si incontra più ostinatamente tra gli esperti, che, dopo tutto, capiscono l'”inflazione della valuta ” (della norma) e il ” svalutazione del denaro nella cassa» (dei mezzi di scambio) dovrebbero essere in grado di distinguerli concettualmente [7] , – soprattutto da quando John Maynard Keynes ha discusso in modo abbastanza preciso la svalutazione mirata e isolata del denaro in contanti con i suoi effetti positivi sul resto dell’economia. [8] “
Naturalmente, gli esperti del ramo possono facilmente distinguere tra questi termini. Ma non si tratta solo di concetti, si tratta di comprendere le realtà del processo economico. E sono proprio gli esperti abituati a pensare attraverso connessioni economiche che riconoscono che in questo processo questi costi artificiali hanno un effetto simile sull’inflazione sul denaro del registratore di cassa o sul conto corrente . [9] E loro da soli , come l’inflazione , non possono né spezzare il circolo vizioso del debito néimpedire ai ricchi di ricevere un reddito disoccupato dalla loro ricchezza, aumentando così ulteriormente la loro ricchezza. Per molti aspetti possono avere effetti positivi in questa direzione e vantaggi rispetto all’inflazione ordinaria. Ma la soluzione a un gran numero dei nostri problemi economici e alla “liberazione dell’economia di mercato dal capitalismo” [10] , poiché il denaro gratuito con tali costi è visto e descritto da alcuni dei suoi sostenitori, è altrettanto piccolo dell’inflazione.
La critica di Rudolf Steiner vale ancora oggi: “Le opinioni che prevalgono a volte, oggi, quando ovunque c’è la tendenza a lavorare con i concetti piuttosto che con la realtà, alcune persone a soldi liberi te lo mostreranno. Lo trovano molto semplice: se i prezzi , diciamo che siamo troppo alti da qualche parte, quindi assicurati che i soldi scendano, quindi i beni diventino più economici e viceversa. Ma se ci pensi attentamente, scoprirai che ciò non significa nient’altro in realtà per te processo economico , come se utilizzassi un dispositivo insidioso per far salire la colonna del termometro quando fa troppo freddo. Stai solo curando i sintomi. Dando al denaro un valore diverso, non otterrai nulla di reale”. [11]
Soldi limitati
Ora il punto di vista di Steiner concorda con l’analisi del problema del popolo Freigeld: vedeva decisamente il vantaggio del denaro rispetto ai beni minacciati dal deterioramento. [12] Anche per lui l’interesse composto è assurdo. [13] Con le sue affermazioni sul denaro di giovani e vecchi, invece, indica processi esistenti , reali della vita economica, non una proprietà che dovrebbe essere attaccata al denaro . Per lui è importante creare denaro e altre istituzioni economiche in modo tale che i processi già in atto possano essere controllati meglio consapevolmente senza troppa burocrazia, in modo che il denaro sia “addomesticato” per così dire. [14]
Il denaro non è altro che una contabilità in cui sono documentate le esigenze delle persone tra di loro. Questo viene fatto oggi in gran parte attraverso il denaro nei conti bancari. Il contante in circolazione è in definitiva una “contabilità volante” che non è registrata in modo permanente in libri e conti, ma è documentata per il momento solo dalle banconote e dalle monete. [15]
Steiner suggerisce che le richieste documentate dal denaro dovrebbero essere limitate nel tempo. Possono essere rivendicati solo fino a una certa data di scadenza, dopo la quale scadono. In altri settori del diritto, un tale termine di prescrizione per le pretese è una cosa ovvia, perché altrimenti qualcuno potrebbe improvvisamente riesumare antiche rivendicazioni e non c’è certezza del diritto. Il denaro assume così il carattere di una cambiale: le banconote oi crediti sui libri hanno una data di scadenza o una data di fine. [16] È descritto in modo ancora più comprensibile con un buono merci con una data di fine. Tale carta può essere utilizzata anche per fare acquisti come denaro, ma solo entro un certo periodo di validità.
Perché qualcuno dovrebbe accettare denaro che scadrà nei prossimi giorni? Ebbene, perché qualcuno paga una cambiale anche se la carta non è più valida dopo il pagamento? Ha già ricevuto il corrispettivo in anticipo, quando lo stesso è stato emesso. Perché un negozio accetta un buono merce in pagamento? Ha già ricevuto i soldi per questo alla mostra. Tale denaro a tempo limitato non è emesso da una banca centrale statale, ma da unioni di soggetti economici, da associazioni economiche. [17]L’associazione lo accetta in pagamento perché ha già ricevuto qualcosa in cambio quando è stato creato il denaro. Ha speso i soldi come una cambiale per prefinanziare questo servizio. Il destinatario ha il diritto di ricevere in cambio i servizi dell’associazione. Questo diritto è limitato nel tempo. È così che l’associazione si protegge dalla trappola del debito: il creditore deve reclamare i propri servizi entro un certo periodo di tempo, quindi il debito viene rimborsato.
Anche nell’economia odierna, le aziende emettono cambiali, obbligazioni o azioni per finanziare gli investimenti. In questo modo, le aziende possono legalmente stampare una sorta di moneta propria. Un’associazione economica includerà un gran numero di aziende che hanno anche un rapporto d’affari tra loro, e ovviamente anche i loro dipendenti. A causa delle dimensioni dell’associazione, il denaro speso attraverso l’associazione sarà corrispondentemente stabile e sicuro. Serve come mezzo di pagamento generale all’interno dello stesso. È un’istruzione per i prodotti dell’associazione, ma non per una quota dei profitti, degli interessi o dei pagamenti del capitale, come nel caso di azioni, cambiali o obbligazioni.
Si può ora guardare a questi soldi dal punto di vista dell’intera associazione o delle società associate.
Dal punto di vista dell’intera associazione, si presenta la seguente situazione: L’associazione paga nuovi soldi ai suoi dipendenti (o fornitori). Consente loro di lavorare all’interno dell’associazione (per l’associazione). L’associazione ha ottenuto la sua ricompensa dai loro prodotti. Con il denaro, i destinatari del denaro ricevono istruzioni sulla loro parte di ciò che è stato elaborato insieme. Puoi fare acquisti con i soldi all’interno dell’associazione. Anche i fornitori esterni all’associazione accetteranno il denaro in pagamento al fine di acquisire i propri dipendenti e aziende come clienti e, a loro volta, utilizzare il denaro ricevuto per acquistare i servizi dell’associazione. È possibile anche il cambio in altre valute. Naturalmente, il denaro deve sempre tornare all’associazione entro il periodo di validità. Perché solo questo richiede soldi vecchi, che perde presto validità poi ancora in pagamento. Il diritto ai servizi dell’associazione resta valido solo in misura limitata, perché i mezzi di produzione, che consentono all’associazione di adempiere alle pretese documentate con il denaro, si consumano e durano solo per un tempo limitato.
Dal punto di vista delle singole società all’interno dell’associazione, il tutto si presenta così: una società dell’associazione si finanzia con “denaro preso in prestito” (obbligazioni, prestiti, ecc.) da una banca dell’associazione. Riceve denaro dalla banca che corrisponde alla durata del prestito. Con questi soldi l’azienda fa i suoi investimenti, paga dipendenti e fornitori. Allo stesso tempo, sarà sempre pronto ad accettare vecchi soldi dai suoi clienti che scadranno presto come pagamento. Perché può usarlo per ripagare i suoi debiti con la banca. La Società rimborserà gli interessi e il capitale con il denaro più vecchio che riceverà dalla vendita dei suoi prodotti. Poiché all’interno dell’associazione le società si finanziano da sole, hanno preso in prestito denaro lì,
Dal punto di vista dell’individuo, si può immaginare un’associazione economica con denaro limitato in un certo senso simile a un anello di cambio (molto grande). Qualcuno offre un servizio in cambio. Un altro usa questa offerta. Al fornitore del servizio viene accreditato un importo nella valuta dell’anello di cambio che corrisponde al prezzo di acquisto, mentre all’altra parte viene addebitato lo stesso importo. L’importo accreditato è valido per un periodo limitato. Entro un certo periodo di tempo, il destinatario deve utilizzare i servizi dei membri dell’anello di scambio, ovvero l’associazione. Quindi non può accumulare la sua pretesa indefinitamente, ma utilizzarla solo entro il periodo specificato. Se scambia ulteriormente la sua pretesa (acquistando qualcosa con i soldi dell’anello di scambio), il nuovo proprietario deve utilizzarlo entro il termine originario o utilizzarlo per saldare il suo debito verso l’anello di cambio. Il denaro vecchio viene scambiato da coloro che devono denaro all’anello di cambio. Nuovo denaro viene creato quando qualcuno prende un prestito con una durata adeguata dall’anello di cambio.
Se qualcuno ha soldi vecchi che stanno per scadere, ma non ha bisogno di nulla, può cedere il suo credito solo se non vuole farlo scadere inutilmente. Questo è il modo in cui viene creato il denaro del regalo. Il denaro vecchio diventa inutile per il precedente proprietario, diventa denaro regalo.
Ciò rende anche comprensibili le ulteriori osservazioni di Steiner sul denaro limitato. [18] Come denaro di acquisto, questo denaro a tempo limitato (a condizione che non ci siano variazioni di prezzo) mantiene il suo valore, proprio come il denaro o un buono merci di una società commerciale che è normale oggi. Tuttavia, il denaro giovane è più costoso o prezioso come denaro in prestito, perché da un lato devono essere pagati più interessi per il lungo termine e dall’altro un finanziamento più lungo (per il mutuatario) o investimenti (per il prestatore) presso l’associazione banca sono possibili.
La data di fine implica anche che questo denaro non può essere investito in banca più a lungo di questa data di scadenza. Nessuno può quindi immagazzinare denaro (e quindi diritti sugli altri membri della comunità economica) a tempo indeterminato. Il denaro del prestito diventa denaro del regalo perché il creditore recupera denaro vecchio per interessi e capitale che non può reinvestire nella banca. Può usarlo solo lui stesso o darlo via.
Se capitale e terra sono ancora invendibili, il circolo vizioso del crescente divario tra ricchi e poveri può essere interrotto. Se la legge è progettata di conseguenza, è semplicemente impossibile continuare ad aumentare denaro e beni o passarli a una “nobiltà monetaria”. Tuttavia, la proprietà privata e la gestione privata dei mezzi di produzione sono pienamente garantite, anzi rese possibili solo integralmente, purché servano a sviluppare le proprie capacità imprenditoriali.
Steiner ci mostra come possiamo “domare” il denaro e avere una migliore presa sui processi economici limitando semplicemente il tempo necessario.
Il denaro a tempo determinato porta alla costituzione di associazioni e da queste trae a sua volta il potere di organizzare il processo economico. Se la moneta statale è stata abolita, le associazioni economiche si sono formate automaticamente per realizzare la propria moneta. A causa della situazione attuale, ci sono sempre persone e istituzioni che mancano del precedente denaro statale, quindi ora c’è una grande opportunità e necessità di creare associazioni economiche nel senso di triplice sociale. (Seguirà un altro articolo su questo argomento.)
Confronto di diversi tipi di denaro
Vedi tabella
[1] Es. Helmut Creutz, The Money Syndrome: Ways to a Crisis-Free Economic Order, Monaco, Vienna 1994; Dieter Suhr, La struttura capitalistica costi-benefici della moneta: un’analisi della non neutralità strutturale della moneta e dei suoi effetti sull’economia , Berlin et al. 1989; Dieter Suhr e Hugo Godschalk, Liquidità ottimale: un’analisi teorica della liquidità e un concetto di concorrenza nel settore del credito , Francoforte a. M. 1986.
[2] Più recentemente Frank Bohner, “Diagnosi: Circolazione debole del denaro: perché la distruzione dei posti di lavoro e la distruzione dell’ambiente hanno la stessa causa”, Das Goetheanum 38/2002, p. 693f. Lettere critiche all’editore: Holger Niederhausen, “L’invecchiamento del denaro è solo un rimedio all’interno della triplice struttura”, Das Goetheanum 40/2002, p. 742f, Ingo Craubner: “Un punto di partenza potrebbe essere la fondazione di associazioni”, ibid., p.743, e la risposta di Frank Bohner: “I tassi di interesse bassi portano a una crescita ancora maggiore nel lungo periodo?”, Das Goetheanum 44/2002, p. 824.
[3] Questa mancanza di discussione è lamentata dagli stessi rappresentanti di questa teoria, cfr ad esempio Klaus-Peter Schleisiek, Usual obiezioni contro la riforma monetaria della libertà economica, Aquisgrana 1998, https://userpage.fu-berlin.de/ ~roehrigw/schleisiek/ objection.pdf, p.18, ma fa riferimento ai noti economisti John Maynard Keynes (1883-1946) e Irving Fisher (1867-1947), che riconoscevano Gesell. Una pubblicazione più recente di uno specialista è: Gerhard Niederegger, Sindrome di Das Freigeld: Pro e contro un sistema monetario alternativo , Vienna 1997.
[4] Ad esempio Helmut Creutz, Margrit Kennedy e Günther Moewes sono architetti, Fritz Andres, Roland Geitmann, Johannes Jenetzky e Dieter Suhr sono avvocati, Johannes Hoffmann, Hans Kessler, Peter Knauer e Thomas Ruster sono teologi, Eckhard Grimmel è un geologo, Johannes Il filosofo di Heinrich. Gli economisti sono invece Felix G. Binn, Thomas Huth, Dirk Löhr, Werner Onken, Bernd Senf, Gerhard Senft. Questo elenco non pretende di essere completo. [5] Cfr. ad es. B. Josef Edmund Zimmermann, “1945 – and what then? World economic crisis and the main social law” in The Main Social Law: Contributions to the rapporto tra lavoro e reddito (Social Science Forum Vol. 1), Stoccarda 1986, pp. 197-233; Fritz Penserot, “Stabilità monetaria e piena occupazione”,Questioni di libertà 226, gennaio/febbraio. 1984, pp. 35-37; Werner Onken, “Silvio Gesell – Personality and Work, Questions of Freedom 202, Jan./Feb. 1990, p. 27f, Hugo Schwenk, “Rudolf Steiner’s Threefolding Impulse”, ibid. p. 43, Emil Leinhas, From the essence of l’economia mondiale: Tentativo di stabilire una teoria economica mondiale , Lorch 1949, pp. 280-299.
[6] Dieter Suhr, Aging money: concept di Rudolf Steiner da una prospettiva di teoria monetaria , Schaffhausen 1988, p.35f. I riferimenti bibliografici nelle note a piè di pagina della citazione corrispondono alle note a piè di pagina originali di Dieter Suhr, la loro formattazione è stata modificata.
[7] Friedrich A. von Hayek, Denazionalizzazione del denaro , Tubinga 1977, p.XI; Wolfram Engels, “Schwundgeld” in Capital 7/1982, p. 127. Allo stesso modo Hans Georg Schweppenhäuser, Das ill money , Frankfurt a. M. 1982, pag. 143.
[8] John Maynard Keynes, The General Theory of Interest and Money , Londra 1970 (1936), pp. 225 e segg.
[9] Per le differenze, vedi Helmut Creutz, “La circolazione del denaro può essere assicurata da un’inflazione controllata?” in questioni di libertà 234, maggio/giugno 1995, pp. 19-38, Roland Geitmann, “The compensation for inflation in interest”, ibid., pp. 39-47, Klaus Marienfeld, “The dosed inflation – not a adatto strumento per la sicurezza di circolazione a costo zero del denaro”, ibid. pp. 48-58.
[10] Questo è il titolo di un libro di Dieter Suhr: Liberazione dell’economia di mercato dal capitalismo: studi monetari sulla ragione sociale, economica ed ecologica , Berlino 1986.
[11] Cfr. Rudolf Steiner, Corso Nazionale di Economia , loc.cit., p. 80.
[12] Cfr ibid., pp. 163-165, 174s. [13] Cfr. Rudolf Steiner, I punti centrali della questione sociale nei bisogni vitali del presente e del futuro , 1a edizione 1919, 6a edizione (GA 23) Dornach 1976, p. 133.
[14] Cfr. Rudolf Steiner, Corso nazionale di economia, loc.cit., pp. 177-181, 200; Rudolf Steiner, Seminario nazionale di economia: Compiti di una nuova economia II , 6 recensioni Dornach 1922, 3a edizione (GA 341) Dornach 1986, p.77f.
[15] Cfr. Rudolf Steiner, Corso nazionale di economia , loc.cit., pp. 203, 209.
[16] Cfr. ibid., p. 179f, Rudolf Steiner, Seminario di economia nazionale , loc.cit., p. 78.
[17] Cfr. ibid., p. 79, Rudolf Steiner, Corso economico nazionale, loc.cit., p. 182.
[18] Cfr ibid., pp. 177, 179-181, 200.
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