Im November und Dezember 2025 wurden solidarischen Organisationen und Einzelpersonen Bankkonten gekündigt – ohne Begründung, teils fristlos.
Diese Praxis heißt Debanking und bedeutet den Ausschluss aus grundlegenden Bankdienstleistungen.
Betroffen sind Initiativen, die sich gegen Krieg, Repression und soziale Ausgrenzung einsetzen.
Spenden werden blockiert, Strukturen handlungsunfähig gemacht, Existenzen unter Druck gesetzt.
Dagegen hat sich ein Netzwerk aus Betroffenen und solidarischen Unterstützer:innen gegründet. Wir machen Debanking sichtbar, vernetzen uns und bauen politischen Druck auf!
Dezentraler bundesweiter Aktionstag am 31.01.2026
Organisiert gern bei euch vor Ort in euren lokalen Bezügen Aktionen am 31.01. z.B. mit kleinen angemeldeten Demos vor Banken und vor Rathäusern, um auf die Problematik von Debanking bzw. Kündigung linker antifaschistischer Konten aufmerksam zu machen.
Wenn ihr was plant, schreibt gern an
nuernberg@rote-hilfe.de
damit die eine Übersicht haben, wo etwas geplant ist und vielleicht auch vermitteln können.
Material für den bundesweiten Aktionstag
Hier gibt es einen Flyer zum Selbstdruck, bei dem noch der Name der Stadt in dem Kasten unter Debanking Stoppen eingefügt werden kann.

https://debankingstoppen.de/wp-content/uploads/2026/01/Flyer-31-01-Selbstdruck.pdf
Offener Brief
Unser Offener Brief mit mehr als 4700 Erst-Unterzeichner*innen innerhalb von 6 Tage ist hier veröffentlicht.
Stand 17.01. sind wir bei fast 9000 Personen und mehr als 300 Organisationen.

Für Presse-Anfragen:
Wenden Sie sich gerne an Julia Fischer:
E-mail: presse@debankingstoppen.de
Telefon: +49 174 156 4629
