Mal wieder: Beim ersten Date zum Essen einladen

Im Netz gab es mal wieder eine Debatte dazu, wer bei einem Date zahlt.
Ausgangspunkt war meine ich ein Dialog:

Der Mann schlug vor, dass man sich nach Matchen auf einer Datingseite trifft, und zwar zu Spaziergang oder um irgendwo was zu trinken.

Die Frau führte an, dass sie nicht trinkt und man etwas essen gehen könnte.

Der Man gab an, dass er bei ersten Dates nicht essen geht.

Die Frau gab an, dass sie nicht auf erste Dates geht, bei denen man nicht essen geht. 

Es kam demnach nicht zu einem Date. Aber zu Diskussionen im Netz. Ich zitiere mal ein paar Positionen, die ich interessant fand:

1.

The single most attractive quality in a man is generosity. The most unattractive quality is stinginess. The sheer number of men on here who claim to be concerned about picking up a dinner tab for a date it won’t work out with is astonishing! So you bought someone dinner, my god.

Zum Essen einladen, soweit würde ich zustimmen, ist ein „Costly Signal“. Es signalisiert, dass man Ressourcen hat und auf die Partnerin verwenden will, ein sehr altes evolutionäres Zeichen. In der Hinsicht ist Geiz unattraktiv.

2. (als Antwort darauf)

The single most un-attractive quality in a man is the willingness to be made a sucker.

Und das ist das moderne Dilemma: Um so unverbindlicher Dating wird um so eher kippt die Bewertung, dass man Ressourcen auf eine Frau verwendet, die etwas besonderes für einen ist und die einem etwas bedeutet. Weil sie das wenn man sich gerade erst auf Tinder und Co getroffen hat, bei dem sie mit 100 anderen Männern gematcht hat und mit vielen davon schreibt, eben noch nicht sein kann. Sie kann es zu leicht ausnutzen und man ist zu schnell der „Sucker“.

3.

I have always insisted on paying for dinner. And every quality woman I’ve ever known insisted that she pay half. Usually, I insisted harder. But not always.

Da ist gleich der Ausweg: Man geht davon aus, dass die Frau ihrerseits eine Verpflichtung eingeht: Der Mann macht die Geste, die Frau bietet an die Hälfte zu tragen oder das nächste Essen / die nächsten Drinks zu zahlen. Schon ist es wesentlich besser und beide zeigen, dass ihnen an dem anderen etwas liegt. Das erfordert aber natürlich eine gewisse „Vorauswahl“ der Frau.

4. 

I never minded paying for a date, but I really would not want to pay for a date if I thought I was being taken advantage of

Das ist die Abgrenzung, die viele wahrscheinlich für sich vornehmen. Und die bereits dadurch verletzt wird, dass die Frau darauf besteht, dass das erste Date ein Essen gehen ist. Denn damit geht eine Erwartung einher, dass er erst einmal etwas leisten und zahlen muss, dass sie also weniger an ihm interessiert ist und er in Vorleistung gehen muss. Der Zustand sollte eher sein, dass beide sich kennenlernen wollen, weil sie Interesse aneinander haben und gespannt auf den anderen sind. Und dann ist es ganz egal wo.

5.

That’s bullshit because females take everything from unattractive men for a cost and then they give everything to attractive men for free. Wtf do females know about generosity? These beta males are losing power. I’m glad. People are sick of these losers.

Das haut in die gleiche Kerbe: Wenn sie mich wirklich wollte, mich als sehr hochwertig ansehen würde, dann wäre es egal ob wir essen gehen. Bei besonders attraktiven Männern oder anderweitig besonders begehrenswerten Männern wäre die Frage, ob man essen geht vollkommen egal

Natürlich funktioniert das Argument auch von der anderen Seite: Wenn er so wenig an mir interessiert ist, dass er die Kosten eines Essens fürchtet, entweder weil er nur Sex will oder weil er meint, dass ich zu gut für ihn bin, dann sortiere ich ihn besser aus.

5.

Men are meant to be givers. Not ATMs, not martyrs, but men who instinctively provide, include, and make life lighter for the people they invite in. If picking up a dinner check is enough to make you feel exploited, ‘modern dating’ isn’t the problem. The problem is that you see generosity as a loss instead of part of the privilege of courting someone.

Und noch eine weibliche Sicht in eine ähnliche Richtung: Der Mann sollte unbekümmert großzügig sein, es als Teil der Gelegenheit jemanden umwerben zu können sehen.

6.

The type of generosity women like the most is your Sex drive – being generous by being attracted to her enough to want to fuck her because she’s MORE aroused by YOU. “Attractive qualities” don’t matter as much as being attractive and not doing unattractive things. OP isn’t specific about the context surrounding “picking up a dinner tab for a date it won’t worth out with” but regardless it presupposes that taking chicks out for dinner is cool under any circumstances. “So you bought someone dinner, my god.” Dinner only AFTER you fuck. Your non-sexual attention at dinner is her reward for good sexually compliant behavior. Pavlov’s Dog that bitch.

Das wäre dann die Hardcore- Sicht.

7.

I think dinner is too much for a first date. Coffee & a pastry is more appropriate. I don’t blame any man for not wanting to pay for dinner AND sit through the whole thing for a woman he might barely know. Keep it quick & easy, & then splurge if you want to see each other again.

Eben. Es ist das erste Kennenlernen ohne das man viel über den anderen und die Chemie miteinander weiß. Ein Restaurant bedeutet, dass man sich setzt, Essen bestellt, wartet bis es kommt und vielleicht hat man bis dahin schon festgestellt, dass man nicht zueinander passt. Man hat aber Essen bestellt und muss noch warten, es Essen und dann auch noch bezahlen.

8.

If the most attractive thing about me is my propensity to give resources, I have zero desire to give them.

Das wäre dann sozusagen das „Foreshadowing“ auf ihre Einstellung zu einem.

9.

This doesn’t work in a culture where the scammer or the hustler archetype is ascendant.

Das wäre der gesellschaftliche Aspekt: Wenn Frauen wollen, dass sie zum Essen eingeladen werden, obwohl man sie kaum kennt, dann müssten sie radikal gegen Frauen vorgehen, die auf freie Essen aus sind.

Weibliches Begehren (Gastartikel)

Simon bat mich einen Auszug aus seinem Buch „Weibliches Begehren“ als Gastartikel zu veröffentlichen:

(…) 4.3 Interessenbekundung der Frau

Um negative Reaktionen von ihrer Mitwelt zu vermeiden und gleichzeitig sich Optionen offen zu halten, sind Frauen verbal immer subtil und mehrdeutig, was ihre Wünsche, Absichten und Gefühlslage betrifft; nur in seltenen Fällen verbalisieren sie diese direkt und eindeutig. Leider betrifft diese subtile und mehrdeutige Art auch ihre Gefühlslage über die Männer in ihrem Leben.

Eine Frau sagt nicht, ob sie an einem Mann interessiert ist, wird dies sogar verneinen, wenn sie darauf angesprochen wird. Diese Verneinung muss jedoch nicht der Wahrheit entsprechen; sie verneint, um nicht zurückgewiesen und verletzt zu werden oder sich in den Augen der Anderen lächerlich zu machen und ihren sozialen Status zu gefährden.

Sie kann jedoch auch zu einem Mann sagen, dass sie ihn mag und Interesse an ihm hat, obwohl dies nicht der Fall ist, um eine negative Reaktion von ihm zu vermeiden; sie kommt dann einfach nicht zu vereinbarten Treffen und ignoriert den Mann größtenteils.

Statt auf ihre Worte zu achten, muss sich der Mann auf das Verhalten konzentrieren. Menschliche Kommunikation besteht aus 80 % nonverbal, sprich aus Gestik, Mimik und Körperhaltung; diese spiegeln die wahren Absichten und Gefühlslage einer Person. Dies trifft besonders bei Frauen zu, da sie immer das sagen, was gerade sozial erwünscht ist oder um ihren sozialen Status nicht zu gefährden; ihr Verhalten, ihre Körpersprache, Gestik und Mimik verraten jedoch ihre wahren Intentionen.

Deshalb ist das Verhalten einer Frau immer wichtiger und höher zu bewerten als ihre Worte. Die Worte einer Frau kann der Mann nahezu immer ignorieren; das heißt jedoch nicht, dass er ihr nicht zuhören sollte. Ihre Aussagen können Rückschlüsse auf ihr soziales Leben, ihren Umgang mit Menschen und natürlich auf ihre Persönlichkeit geben. Diese Informationen, soweit der Mann sie decodieren kann, sind wichtig für den zukünftigen Umgang mit der Frau.

Es gibt verschiedene Verhaltensweisen, die auf Interesse der Frau gegenüber einem Mann schließen lassen. Diese muss der Mann erkennen, damit seine Bemühungen Früchte tragen. Im Folgenden werden einige Verhaltensweisen erläutert.¹

Sucht die Nähe

Ein gutes Indiz für Interesse ist ihre Suche nach Nähe. Wie ergeht es dir, wenn du Interesse an einer Frau hast; willst du nicht die ganze Zeit in ihrer Nähe sein? So ergeht es auch den Frauen, wenn sie Interesse an einem Mann haben. Sie wird jede Möglichkeit nutzen, um die Distanz so gering wie möglich zu halten.

Sie wird Schulter an Schulter neben ihm stehen und in einer Gruppenunterhaltung möglichst nah bei ihm sein wollen. Eine Frau, die an einem Mann interessiert ist, wird dieser sie nicht mehr los.

Viel am Lachen

Sobald sie den Mann sieht, huscht ihr ein Lächeln über’s Gesicht. Jede Interaktion mit ihm zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht. Sie lacht lautstark über jeden seiner Witze, egal wie schlecht sie auch sein mögen.

Für eine Frau gibt es nichts Schöneres als den Umgang mit der Person, für die sie sich interessiert. Er wird die Frau nahezu ausschließlich fröhlich erleben; wenn sie mal traurig ist, lässt die Interaktion mit ihm ihre Sonne erstrahlen, sodass sie all ihren Kummer vergisst.

Sucht den Körperkontakt

Einer der wichtigsten Indikatoren, um das Interesse der Frau an einem Mann festzustellen, ist, ob sie den Körperkontakt sucht. Selbst der kleinste Körperkontakt, wie eine kurze Berührung am Arm oder an der Schulter, ein spielerischer Schlag auf den Arm nach einem bissigen Scherz oder eine lange, feste Umarmung, ist für die Frau bedeutungsvoll.

Sucht die Frau die Nähe des Mannes, ist sie in seiner Gegenwart fröhlich und lacht über seine Witze, initiiert jedoch von sich aus keinen Körperkontakt, muss der Mann den Körperkontakt selbst initiieren und schauen, wie die Frau darauf reagiert. Steht die Frau zum Beispiel direkt neben dem Mann, Schulter an Schulter, kann der Mann seinen Arm um ihre Schulter legen. Entweder schmiegt sich die Frau näher an ihn heran, legt vielleicht sogar ihren Kopf auf seine Schulter, was ein sehr starkes, bis hin zu romantisches Interesse bedeutet, oder sie zuckt zusammen, wirft den Arm von sich und sucht die Distanz.

Anders als bei Männern ist die Haut der Frau eine erogene Zone; Streicheln, Kitzeln und Massieren erregt die Frau. Berührungen lösen bei Frauen immer ein vertrautes, intimes Gefühl der Vertrautheit aus. Dabei reagieren verschiedene Stellen am Körper unterschiedlich stark auf Berührungen. Dieses Gefühl wird sie jedoch nur mit einem Mann teilen wollen, an dem sie interessiert ist.

Körperkontakt, möge er auch noch so klein und harmlos sein, ist unerlässlich, um festzustellen, ob eine Frau an einem Mann interessiert ist oder nicht. Initiiert die Frau keinen Körperkontakt oder reagiert negativ auf den vom Mann initiierten, ist dies ein deutliches Zeichen von fehlendem Interesse.

Ist im Frame

Der stärkste Indikator ist der Frame. Eine Frau, die ernsthaft an einem Mann interessiert ist, begibt sich in sein Frame; vorausgesetzt, der Mann ist in der Lage, einen zu setzen. Im Frame verändert sich die Persönlichkeit der Frau zu einer kompatiblen Version zum Mann. Sie wird die Ansichten, Hobbys und Einstellungen des Mannes übernehmen; alles, was der Mann für toll empfindet, empfindet sie ebenfalls als toll.

Sie wird den Mann zu seinen Hobbys begleiten, seine Ansichten und Weltanschauung teilen. Sie wird nichts unternehmen, was den Mann irgendwie verärgern, abstoßen oder sich von ihr distanzieren könnte; dies erreicht sie, indem sie komplett mit seiner Persönlichkeit verschmilzt.

Jedoch muss der Mann in der Lage sein, überhaupt ein Frame zu setzen, den die Frau annehmen kann. Dies wird am besten erreicht, indem sich der Mann ein Leben mit verschiedenen Hobbys und Interessen aufbaut, sich zu verschiedenen Themen und Standpunkten weiterbildet und eine eigene Meinung vertritt. Bedenke: Die meiste Arbeit beim Dating steckt in der Selbstoptimierung des Mannes.

Der Frau einen Frame zu setzen ist nichts, was ihr aufgezwungen wird; die Frau will sich dem Frame des Mannes unterwerfen. Nur durch den Frame ist die Frau in der Lage, sich mit dem Mann zu synchronisieren und ihn kennenzulernen. Anders gesagt: Ohne den Frame wird der Mann für die Frau immer ein fremdes Wesen bleiben, das sie nicht versteht und unheimlich wirkt.

Jedoch hält der Frame nur so lange, wie die Frau beim Mann bleibt; sobald beide physikalisch getrennt sind, erlischt der Frame. Begibt sich die Frau jetzt in eine neue Gruppe oder zu einem anderen Mann, der einen anderen Frame vorgibt, so passt sie sich diesem neuen Frame instinktiv und in gleicher Geschwindigkeit an, wie sie es bei ihrem Date tat.

Frauen haben keine feste Persönlichkeit, sondern sind „flüssig“ und füllen immer ein vorhandenes Gefäß. Kommen die Frau und der Mann, den sie datet, wieder zusammen, so unterwirft sie sich wieder ganz automatisch seinem Frame und wird dieselbe Frau, wie sie ihn das letzte Mal verließ.

Zweisamkeit

Wenn sich die Frau vom Mann isolieren lässt oder gar die Isolierung selbst initiiert, ist dies ein klares Zeichen für romantisches Interesse und dass die Frau mit dem Mann Sex haben möchte. Isolierung bedeutet hierbei, dass die Frau und der Mann alleine sind, von der Öffentlichkeit abgeschottet. Dies kann eine Wohnung, ein Hotelzimmer oder auch ein Wohnwagen sein; jede private Umgebung dient zur Abschottung der Öffentlichkeit und der Verbringung von zweisamer Zeit.

Für eine Frau bedeutet es viel Überwindung, sich mit einem Mann in ein privates Umfeld zu begeben. Von Natur aus sind Frauen ängstlicher als Männer; sie wollen zu jeder Zeit Sicherheit beziehungsweise das Gefühl von Sicherheit haben. Die Öffentlichkeit, die pure Anwesenheit anderer Menschen in der Umgebung, gibt der Frau das gewünschte Gefühl der Sicherheit, wenn sie sich mit einem Mann trifft.

Begibt sich die Frau mit dem Mann in eine Wohnung, ein Hotelzimmer oder einen Wohnwagen, verlässt sie den sicheren Rahmen der Öffentlichkeit und „liefert“ sich dem Mann aus. Keine Frau wird sich von einem Mann, dem sie nicht vertraut und/oder für den sie keine romantischen Gefühle pflegt, von der Öffentlichkeit isolieren lassen, um Zeit zu zweit zu verbringen.

Wenn sich also eine Frau mit einem Mann in private Gemächer zurückzieht, will sie Sex vom Mann. Sollte sie keinen Sex haben wollen, trotz dass sie mit dem Mann alleine ist, so betrachtet sie ihn als einen asexuellen guten Freund. Ist dies nicht im Sinne des Mannes, muss er umgehend den Kontakt zur Frau aufgeben, da nichts auf der Welt ihre Betrachtungsweise noch ändern wird; jeder Versuch und jede Interaktion mit dieser Frau ist Zeitverschwendung.

Falls ein Mann über das Interesse der Frau an ihm unsicher ist, kann er jederzeit die Frau testen. Er lädt die Frau unverbindlich ein, bei einer seiner Aktivitäten mitzukommen. Taucht die Frau tatsächlich auf und interessiert sich für sein Hobby, stellt Fragen und bringt sich selbst mit ein, kann sich der Mann sicher sein, dass sie sich in seinem Frame befindet. Wenn jetzt noch weitere Interessensmerkmale hinzukommen, wie die Herstellung von Körperkontakt und viel Lachen, beweist dies ein starkes Interesse seitens der Frau.

Ein weiterer Vorteil für den Mann, wenn er eine Frau zu seinen Hobbys einlädt, ist, dass er locker in seiner gewohnten Umgebung auftritt. Er kann ihr entspannt sein Hobby näherbringen und sich auf das Verhalten der Frau konzentrieren.

Sollte die Frau auftauchen, jedoch keine weiteren Interessensmerkmale zeigen, kann dies zwei Gründe haben, die sich nicht ganz ausschließen. Vielleicht hatte sie an diesem Nachmittag nichts vor und ihr war langweilig, sodass sie sich zum Zeitvertreib auf das Treffen einließ. Sie kann auch ein grundlegendes Interesse haben, das ausreicht, um sich in den Frame des Mannes zu begeben, jedoch zu gering für ein ernsthaftes romantisches Interesse ist.

In beiden Fällen kann das Interesse der Frau gesteigert werden, sodass sie ein ernsthaftes romantisches Interesse zum Mann entwickelt. Dies benötigt ein bestimmtes Verhaltensmuster aufseiten des Mannes.

Grundsätzlich sollte der Mann mit weiteren Frauen flirten und sich nicht auf eine einzige versteifen, besonders wenn diese keine ernsthaften Interessenbekundungen von sich gab.

Fehlen die beschriebenen Verhaltensweisen nach einigen harmlosen Interaktionen und Begegnungen, so hat die Frau kein Interesse am Mann. Er braucht sich nicht weiter um sie zu bemühen, und sein Kontakt zu ihr sollte sich auf das Allernötigste beschränken oder ganz eingestellt werden, wenn dies möglich ist. Jeder Kontakt zu Frauen, die an einem Mann kein Interesse haben, ist reine Zeit- und Ressourcenverschwendung.

Nicht zuletzt führen diese hoffnungslosen Versuche dazu, dass sich die Frau noch weiter entfernt. Egal wie sehr es schmerzt: Das Beste ist immer, das fehlende Interesse der Frau zu akzeptieren, loszulassen und den Kontakt abzubrechen.

Nur weil sich eine Frau mit einem Mann unterhält, heißt das noch lange nicht, dass sie an ihm interessiert ist. Entfernt sich die Frau bei erster Gelegenheit vom Gespräch, zum Beispiel indem der Mann kurz von jemandem etwas gefragt wird, ist dies ein klares Zeichen von fehlendem Interesse – ganz egal, wie sehr sie sich im Gespräch engagierte. Eine Frau, die sich für einen Mann interessiert, bleibt in seiner Nähe; der Mann wird Schwierigkeiten haben, die Frau loszuwerden.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Frauen sich mit Männern unterhalten, zu denen sie kein Interesse haben. Manche sind einfach freundlich und wollen niemanden grundlos abweisen, manche wollen den Mann nicht verärgern, manchen interessiert auch das Gesprächsthema. Nur durch die oben beschriebenen Verhaltensweisen lässt sich eindeutig Interesse seitens der Frau feststellen.

vgl auch:

„Dürfte ich dich kennenlernen?“

Der Milliardär und Fondmanager Bill Ackman  gibt Flirttipps auf Twitter:

I hear from many young men that they find it difficult to meet young women in a public setting. In other words, the online culture has destroyed the ability to spontaneously meet strangers. As such, I thought I would share a few words that I used in my youth to meet someone that I found compelling.

I would ask: “May I meet you?” before engaging further in a conversation.

I almost never got a No. It inevitably enabled the opportunity for a further conversation.

I met a lot of really interesting people this way. I think the combination of proper grammar and politeness was the key to its effectiveness.

You might give it a try. And yes, I think it should also work for women seeking men as well as same sex interactions.

Just two cents from an older happily married guy concerned about our next generation’s happiness and population replacement rates.

Er fügt hinzu, dass er den Spruch damals verwendet hat als er noch arm war.

Der Satz führte zu einiger Resonanz und der Tweet wurde (Stand Gestern) 27 Millionen mal aufgerufen.

Was wäre denn die deutsche Version?

„Darf ich dich kennenlernen?“ 

oder etwas feiner:

„Dürfte ich dich kennenlernen?“

Im Pickup würde man das als „Direkt Approach“ einordnen, also direkt Interesse an der jeweiligen Person deutlich machen. Und man würde dort auch anführen, dass es eigentlich egal ist, was man sagt,  solange man selbstbewusst und entspannt rüber kommt.

Dann sagt er noch etwas wichtiges. Eine Antwort auf seinen Tweet war:

I tried this at the coffee shop. I asked this cute girl sitting next to me, “May I meet you?” She said no. The end.

Er meint:

Try again. You need not fear being rejected. Wrong girl for you. Her loss, your gain.

Das dürfte das wichtigste Mindset sein: Lernen mit einer Abweisung umzugehen und sie nicht schlimm zu finden. Denn dann strahlt man Selbstvertrauen aus und wirkt auch ungezwungener.

Der Spruch an sich ist nicht wichtig. Es kann aber wichtig sein etwas zu haben, was man sagt ohne das es zu sehr wie ein Spruch wirkt. Seine Variante zeigt wie meist ein direkter Versuch einen gewissen Mut und kann sehr souverän wirken

Natürlich: Bill Ackman ist 1,90 m, war damals wahrscheinlich bereits Harvard Student, stammte aus einer wohlhabenden Familie und war wohl auch sportlich.

Macht es vielleicht etwas einfacher.

Was Frauen antörnt XXIV

Netzfund:

zu langsam

zu langsam

Was ist das für ein Korb?

Hallo ich (m18) hatte am Samstag ein Date mit einer Mitschülerin (w17) nd fand dass es wirklich sehr gut lief. Wir waren Burger essen und danach noch spazieren an der Inn bis ich sie nach haus gebracht hab. Es gab kein Kuss am Ende.

Seither hatte sie sich nicht mehr gemeldet bis ich heute morgen geschrieben hatte
„Hey lebst du noch 😉“ Und sie hat dann geantwortet

„Sorry jannik hatte nachdenken müssen und so… du bist ein lieber typ aber wo du mich abgeholt hast bist du wie ein opa gefahren und vorgestern hatte ich noch ein date mit Sascha und der fährt auch im Ort immer mit 70 das ist einfach aufregender. Sorry liegt wirklich nicht an dir 💔“

WTF?? Was hab ich falsch gemacht

Zu Vorgängern der Serie

Ross Jeffries und Nice Guys

Der Performative Mann

Ein Meme greift eine interessante Strategie bei der Partnersuche auf:

Performative Male
Der performative male (auch performative man oder matcha man genannt) ist ein Internet-Meme und ein Begriff für einen männlichen Archetyp, der 2025 in den sozialen Medien populär wurde. Er umfasst im Allgemeinen Ausdrucksformen performativen Feminismus’ sowie emotionale Sensibilität. Beispiele sind das Lesen von Büchern wie All About Love von bell hooks, das Hören von Indie-Künstlerinnen wie Clairo, das Trinken von Matcha-Latte und der Besitz eines Labubu. Diese Handlungen geschehen typischerweise mit dem Ziel, Frauen oberflächlich zu beeindrucken, um sie romantisch zu gewinnen.

Ein Video dazu, welches passenderweise auch gleich das Gegenstück aufgreift, die performative Frau:

Das Männer eine bestimmte Rolle einnehmen um bei Frauen besser anzukommen, ist allerdings ja wahrhaftig kein neues Phänomen, sie dürften schon immer in bestimmte Rollen geschlüpft sein, wenn das sie für Frauen interessant gemacht hat.

Ich vermute hier wird es als besonderes Problem angesehen, weil er sich eben nicht als Rocker, Reicher oder Statusmann darstellt, sondern sich eher feministischer Zeichen bedient und damit gerade für Frauen, denen das wichtig ist, der Verrat noch größer erscheint.

 

Der Begriff wird sowohl ernsthaft genutzt, um die Unaufrichtigkeit mancher Männer der Generation Z zu kritisieren, als auch satirisch und humorvoll im Internet. Manche sehen darin die Ausprägung der 2020er-Jahre von früheren alt-male-Archetypen wie den softbois oder Hipstern, oder das männliche Gegenstück zum pick me girl. Andere kritisieren das Meme, weil es Männer als manipulativ stereotypisiert und sie davon abhalten könnte, Bücher zu lesen oder sich mit progressiven Themen auseinanderzusetzen.

In einem Bereich der Frauen, die das interessant finden, dürfte eher als in anderen ein erhebliches Mißtrauen gegen Männer bestehen, bei denen diese sich vielleicht auch eher „beweisen“ müssen. Denn Männer sind ja grundsätzlich das Patriarchat und einen cis-weißen-Heteromann kann man nicht so einfach von seinen Privilegien freisprechen, damit ist immer Mißtrauen angebracht.

Charles Thrush schrieb im Block Club Chicago, der Archetyp des performative male sei ein Mann mit „traditionell weiblichen Hobbys, allein mit der Absicht, eine unauthentische Ästhetik zu pflegen, die für progressive Frauen anziehend wirken könnte.“ Mahalia Chang schrieb in GQ, dass der performative male „seinen Paarungstanz aufführt, seine Federn aufplustert, um weibliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Man kann ihn sich wie eine Karikatur des weiblichen Blicks auf Steroiden vorstellen… Er soll für Frauen anziehend, ungefährlich und intelligent wirken.“

Die Interessen des performative male umfassen typischerweise Astrologie, Iced Matcha Latte, Labubu-Schlüsselanhänger, bestimmte Musikerinnen wie Clairo oder Laufey, Vinylplatten, Vintage-Kleidung, Therapie, Autorinnen wie Sally Rooney, weite Jeans, kabelgebundene Kopfhörer, Stofftaschen und Hautpflege. Besonders häufig taucht Clairos Single Juna (2024) in Videos über performative males auf. Prominente, die laut Nico Gavino von Hypebeast mit der Ästhetik des performative male assoziiert werden, sind Jacob Elordi, Paul Mescal und Pedro Pascal.

Labubu-Schlüsselanhänger? aber gut, ich muss das nicht verstehen. Anscheinend alles Zeichen einer gewissen kulturellen Gruppe, die vermutlich eher links und künstlerisch ist und sich etwas vom „Mainstream“ abgrenzt.

Manche bezeichnen den performative male als oberflächlich in seinen Interessen und gleichzeitig manipulativ im Umgang mit Frauen; andere sehen in ihm ein Symptom der allgemeinen Selbstdarstellungskultur, die durch soziale Medien verstärkt wird. Genevieve Bates schrieb in The Week, der Archetyp sei „teilweise auf Dating-Apps zurückzuführen“, wo Männer sich präsentieren oder performen müssen, oft auf potenziell unauthentische Weise, um romantisch erfolgreich zu sein.

Es leuchtet ein, dass gerade Internetdating soziale Codes besonders interessant macht. Denn diese sind schnell über ein Bild zu senden und zu empfangen und erlauben einem damit, bestimmte Personen anzusprechen. Idealerweise würde man vermutlich eine sexuell lockere Gruppe ansprechen wollen, so dass sich ein zu konservatives Zeichensetzen dann wahrscheinlich weniger lohnt.

Manche kritisieren die Debatte über performative males, da einige Männer online erklären, dass ihre „feminin anmutenden“ Interessen nicht für weibliche Bestätigung oder den Trendzyklus existieren, sondern aus echtem, eigenem Interesse. Andere, wie Caroline Cubbin in der New York Post, betonen, dass es anti-intellektuell sei, Männer fürs Lesen zu kritisieren.

James Factora kritisierte in Them, dass die Debatte um den performative male implizit eine Art „nicht-performativen Mann“ validiere, der möglicherweise noch problematischer sei: „Ob absichtlich oder nicht, diese Memes verstärken nur die Vorstellung, dass die Männlichkeitsauffassung der manosphere der Standard ist und alle Abweichungen davon eine Abirrung oder gar Farce.“

Auch interessant: Wer die linke Performance nicht glaubt, der fördert quasi konservative Männer oder gar die Manosphere (!). Hat etwas von der Transdebatte: Wer nicht als lesbische Frau mit Transfrauen Sex hat, der unterstützt die rechte Einstellung, dass Transfrauen keine Frauen sind.

Ähnlich schrieb Noni Reginato in der Cosmopolitan Australia, dass ein vermeintlicher performative male immer noch eine bessere Alternative sei zu jenen Männern, die zunehmend von rechtsextremen Figuren wie Andrew Tate vereinnahmt würden. Es sei zu begrüßen, wenn Männer progressive oder „weiblich“ konnotierte Interessen ernsthaft verfolgen: „Eigentlich sollten sie das sogar tun – solange sie es auch wirklich wollen.“ Professorin Juliet Williams (University of California, Los Angeles) erklärte gegenüber The Independent, dass der Meme-Effekt einer kollektiven Hetze Männer entfremden könne, die „ehrlich versuchen, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu treten“ oder „dem feministischen Aufruf zu folgen“.

Hat auch was für sich. Wenn sie euch schon reinlegen, um euch ins Bett zu bekommen, dann bitte lieber mit der Darstellung als linker Softie als (was ja die einzige andere Möglichkeit ist) mit einer Darstellung von Tate.

Syeda Khaula Saad schrieb in der Huffington Post, dass die Popularität des performative male Geschlechterrollen verstärke, Männer von alternativen Männlichkeiten abgrenze und verhindere, dass diese eine „Form des Widerstands gegen toxische Männlichkeit“ darstellen könnten.

„Wenn ich mich links verhalte und linke Signale sende, dann werde ich nur als performative Male wahrgenommen“ könnte in der Hinsicht abschrecken und dann gewinnt wieder die toxische Männlichkeit

Ebenso plädierte die Daily Tar Heel dafür, den performative male in Ruhe zu lassen, da das Meme „uns um Jahre zurückwirft, indem es Männer zu einem stereotypegetriebenen Konformismus emotionaler Unreife und Ahnungslosigkeit ermutigt“ statt ihnen einfach zu erlauben ihre Weiblichkeit so authentisch wie möglich auszuleben.

Ich will kein schlechtes Stereotype sein, also lebe meine „authentische Weiblichkeit“ nicht aus.

Alexander Stoffel argumentierte in The Conversation, die Diskussionen über den performative male sollten weniger die Männer selbst als vielmehr „die Oberflächlichkeit der sozialen Medien insgesamt“ thematisieren. Er betonte außerdem, dass das Meme in einem Zynismus wurzele, der zu einem „toxischen öffentlichen Umfeld“ beitrage. Rachel Connolly schrieb im Guardian, dass Kritik an „performativer Rechtschaffenheit“ nicht nur auf junge, heterosexuelle Männer angewandt werden sollte, sondern auch auf „Frauen, die sorgfältig markierte Seiten von bell hooks auf Instagram posten, ohne irgendeine Aktivität im Aktivismus zu zeigen.“ Sie kritisierte den Begriff insgesamt als „Pop-Psychologie“, nachdem sie PR-Mails erhalten hatte, in denen „Experten“ versuchten, ernsthaft Merkmale oder „red flags“ bei angeblichen performative males zu definieren.

Auf jeden Fall sollte man Frauen, die einfach nur so tun als wären sie woke gnadenlos genau das vorhalten und Aktivismus verlangen.

James Factora argumentierte in Them, dass das Wort „performativ“ im Diskurs über den performative male falsch verwendet werde, da es hier für virtue signaling stehe und nicht im ursprünglichen Sinn von Judith Butlers Gender Trouble. Butler definierte gender performativity als das, „was wir unter Geschlecht (und Sex) verstehen, wird durch die ständige, gewaltsame Durchsetzung von Normen hervorgebracht.“ Dennoch merkte Factora an, dass Butlers Idee der Wiederholung durch die Meme-Kultur des performative male verstärkt und somit verfestigt werde.

„Virtue Signalling“ ist üblicherweise die Ausführung bestimmter Handlungen um als besonders eifriger Anhänger einer bestimmten Ideologie, hier gerade der intersektionalen Theorien, wahrgenommen zu werden.

Es umfasst meiner Meinung nach eher den Fall, bei dem der Gläubige als besonders gläubig erscheinen will. Natürlich kann man hier auch eine komplette Vortäuschung fassen, die einem überhaupt erst erlaubt, dass man als Teil der Ideologie oder hier der Szene erfasst wird. Aber hier ist es relativ oberflächlich, er will ja nicht besondere Zeichen setzen, sondern nur als der Szene zugehörig gelten.

Insgesamt alter Wein in neuen Schläuchen. Der „Performative Male“ ist am ehesten wohl der „Poser“, wobei ersterer vielleicht noch mehr auf Frauen ausgerichtet sind und „Poser“ vielleicht auch „intrasexuell“ eine große Rolle spielt („er ist gar kein richtiger Metallfan“.

Letztendlich sind wir hier wieder bei der Signalling Theorie. Danach sendet man bei der Partnersuche Signale aus und gute Signale sind insbesondere solche, die zB aufgrund hoher Kosten schwer zu fälschen sind. Das ist bei den meisten Kultursignalen von Gruppen nicht unbedingt der Fall. Vielleicht denken Feministinnen eher, dass ein „patriarchaler Mann“ diese Signale eher nicht fälschen würde, weil es gegen sein Männerbild verstößt, aber da unterschätzen sie anscheinend die Männer (bzw sind angesichts des Memes nur erbost darüber, dass jemand gerade für sie wichtige Signale fälscht)

Aufklären kann man das zum Teil dadurch, dass man die Signale auf ihre „Ehrlichkeit“ (Honest Signals) überprüft und damit dem Signal „Kosten auferlegt“, etwa Detailwissen über das feministische Buch, welches man zu lesen vorgibt etc.

Aber das Hinterfragen von Signalen erzeugt natürlich auch bei dem, der sie prüft Kosten, so dass „Poser“ allein deswegen nicht beliebt sind.

Kurz gesagt: Aus evolutionsbiologischer Sicht ist der performative male ein Beispiel für menschliches Balzverhalten in einer hochmedialisierten Umwelt.  Kulturelle Codes werden zu sexuellen Selektionssignalen, die Spannung zwischen authentischen und strategischen Signalen führt zu dem alten Konflikt zwischen Guten Signalen und schlechten Signalen, Wahrheit und Manipulation

„Extrem heiße Frauen: Welche Typen haben den Unterschied gemacht – unter den Hunderten, die es versucht haben?“

Auf Reddit wird eine interessante Frage gestellt:

Extrem heiße Frauen auf Reddit: Welche Typen haben den Unterschied gemacht – unter den Hunderten, die es versucht haben?

Die ersten Kommentare machen sich darüber lustig, dass jemand meint, dass extrem heiße Frauen auf Reddit sind.

Aber ein paar Kommentare sind interessant:

„Als ganz normales Mädchen weiß ich nicht, ob es auf Reddit wirklich ‚extrem heiße Frauen‘ gibt, aber ich habe ziemlich viele extrem attraktive Freundinnen. Was die Typen für sie von den anderen abhebt – soweit ich das beobachten konnte – ist, dass die Jungs, die sie auswählen, NICHT auf ihr Aussehen fixiert sind oder zumindest nicht sofort darüber reden. Wenn man zu ihnen hingeht und sagt, dass sie heiß sind, sagt man ihnen nur etwas, das sie ohnehin jeden Tag hören. Sie wie echte Menschen zu behandeln und wirklich auf gemeinsame Interessen einzugehen – das funktioniert tatsächlich.“

Und direkt darunter:

„Als Mann kann ich das bestätigen. Es gibt keine Gruppe von Frauen, die so interessiert daran ist, mit mir zu reden, wie kluge, attraktive Frauen. Ich habe die gleiche Erklärung gehört, die itsnevercertain gegeben hat: Wenn du halbwegs gut aussiehst und ein gutes Gespräch führen kannst, funktioniert das ziemlich gut.

Ich habe auch von Typen gehört, die mit attraktiven Frauen reden und sich dabei viel zu sehr anstrengen, Eindruck zu machen – und bei denen ganz offensichtlich ist, dass sie hoffen, sie innerhalb von 24 Stunden ins Bett zu bekommen.“

Noch eine Antwort:

Früheres heißes Mädchen.

Humor, Selbstvertrauen und mich wie einen Menschen behandeln. Es ist unglaublich, wie sehr man zu einem Objekt wird, das „gewonnen“ werden soll – und wie selten einen Leute tatsächlich wie einen Menschen behandeln.

Und noch eine:

Und Selbstvertrauen ist der Schlüssel! Die Anzahl an Männern, die mich wie einen Preis behandelt haben, den sie gewonnen haben – und dann kamen plötzlich die Unsicherheiten zum Vorschein – ist echt verrückt. Wir haben alle unsere Unsicherheiten, aber sie auf andere zu projizieren, ist nicht fair. Noch schlimmer ist es, wenn sie dann Kommentare machen, um dich absichtlich hässlich fühlen zu lassen.

Nachtrag: Du musst auch kein 10/10 sein. Wenn eine attraktive Frau mit dir zusammen sein will, dann interessiert sie sich offensichtlich für etwas an dir. Einen gutaussehenden Typen kann sie überall finden – aber sie will mehr als nur gutes Aussehen.

Und noch eine:

Es sind die Typen, mit denen ich als Mensch auf einer Wellenlänge bin, die ein Gespräch führen können, das nichts mit meinem Aussehen oder meiner Herkunft zu tun hat – und ganz, ganz wichtig nach ein paar schlechten Erfahrungen: die, die genug Selbstvertrauen und innere Sicherheit haben, um sich nicht von anderen Typen bedroht zu fühlen, die vielleicht an mir interessiert sein könnten – oder allein von der Vorstellung, dass jemand an mir interessiert sein könnte.

„Da sind bestimmt viele andere Typen hinter dir her.“
„Warum solltest du dich überhaupt für mich interessieren?“
„Du wirst mich eh bald für einen besseren Typen verlassen.“
– Solche Sätze sind für mich ein sofortiger und totaler Abturner.

Wenn ich über meine vergangenen Beziehungen nachdenke und vergleiche, wie unglaublich meine jetzige, sehr langfristige Beziehung ist, wird mir klar: Ich komme einfach am besten mit Männern klar, die ein ähnliches Level an Attraktivität und Selbstvertrauen haben wie ich – weil sie es verstehen. Wenn wir uns füreinander entscheiden, dann sind wir zusammen. Wir lassen uns nicht von Aufmerksamkeit ablenken, weil solche Aufmerksamkeit ohnehin nichts Besonderes ist.

Die schlimmsten Beziehungsprobleme hatte ich mit Männern, die unsicher waren, was ihre Rolle in der Beziehung anging. Das machte sie manipulativ, kontrollierend und toxisch. Und buchstäblich alle Probleme hatten ihren Ursprung in ihrer Unsicherheit. Derjenige, der untreu war, hat sogar offen zugegeben, dass er dem Reiz nicht widerstehen konnte, weil es ihm ein gutes Gefühl gab, begehrt zu werden.

Mein Verlobter und ich können Geschichten austauschen und gemeinsam über Anmachen von anderen lachen, weil da Vertrauen ist – und weil wir beide wissen, dass niemand sonst eine Bedrohung für unsere Beziehung darstellt. Dieses Gefühl ist unglaublich, besonders nach den toxischen Unsicherheiten, die ich mit früheren Partnern erlebt habe.

Natürlich gilt zuerst die offensichtliche Einschränkung:

In Wahrheit sind alle angeblichen schönen Frauen im Internet dicke alte Männer, die sich als Frauen ausgeben.

Aber wenn man mal davon ausgeht, dass sich dort ein paar Frauen angefunden haben finde ich es ganz interessant, dass es ganz gut zu den typischen Ratschlägen passt, die auch im Pickup verwendet werden, nur eben nicht als Vorgehensweise definiert, sondern als das Gefühl, dass sie erzeugen.

Etwas jemand, der nicht auf ihre Schönheit fixiert ist -> Neg oder Non-Neediness
er soll nicht einfach sagen, dass sie hübsch ist –> erst einmal Female-to-male Interest , etwa in dem sie sich qualifiziert, dann erst zu Male-to-Female Interest kommen auf einer anderen Basis als ihrem Aussehen. Dann Vertrauen und Bindung herstellen.

Selbstvertrauen: Cocky funny, push and Pull.

Gegen die Beschreibungen der Frauen würde man üblicherweise nichts haben. Tipps zur Umsetzung hingegen…

Nochmal: Schulz von Thun und „Nein heißt Nein“

Ich hatte das Thema, dass ein Nein  nicht immer ein (endgültiges) Nein sein muss (entgegen: No Means No) schon häufiger hier im Blog auch als Aufschlüsselung nach Schulz von Thun.

Nachdem nun Norwegen Schweden nachzieht und wohl die Strafbarkeit der Vergewaltigung auf alles erweitert, bei dem keine (verbal oder nicht nonverbal) erklärte Zustimmung vorlag, kam es noch einmal zu Debatten auf Twitter, so dass ich hier noch ein paar Sachen ergänzen möchte:

Ich schrieb hier:

Nein heißt Nein betrifft die Sachebene. Nein heißt Nein.

  • In der Selbstoffenbarung kann Nein heißen, dass die Neinsagerin deutlich machen, dass ihre Wert einen One-Night-Stand nicht zulassen oder aber auch nur, dass sie deutlich machen will, dass sie nicht mit jedem ins Bett steigt, sondern es schon ein besonderer Anlass sein muss oder aber, dass sie diese bestimmte Handlung nicht mag oder aber, dass es ihr zu schnell geht und sie noch etwas mehr Sicherheit benötigt, dass er sie nicht verurteilt oder sie als Schlampe abwertet. Dies alles steht nicht zwangsläufig gegen Sex.
  • in der Beziehungsebene kann mit dem Nein angesprochen werden, dass man sich zu fremd für Sex ist oder aber auch nur, dass sie sich nicht klar ist, ob man eher ein Freund ist oder wirklich auch ein Liebhaber. Vielleicht will sie deutlich machen, dass sie nicht nur eine Bettgeschichte ist oder nicht nur eine Kerbe in seinem Bettpfosten, sondern sicher sein muss, dass sie danach in einer respektvollen Beziehung stehen werden.
  • der Appell kann sein, dass man sofort aufhören soll, er kann aber auch sein „versichere mir, dass du mich liebst/auch nach dem Sex noch an mir interessiert bist/unsere Freundschaft nicht kaputt geht/du nicht jedem erzählen wirst, dass ich mich dir geschlafen habe und ich als Schlampe dastehe/du einfühlsam sein wirst/du meine Grenzen beim Sex akzeptierst.

Hier einige weitere Varianten, die mir Grok erstellt hat:

Erst einmal die Version, in der ein Nein auch Nein heißt:

Im Bezug auf das Thunsche Kommunikationsquadrat (nach Friedemann Schulz von Thun) lässt sich „No means no“ auf vier Ebenen analysieren:
  1. Sach-Ebene: Die wörtliche Aussage ist ein klares „Nein“ zu einer Handlung oder einem Vorschlag, z. B. zu sexuellen Annäherungen. Es gibt keinen Raum für Verhandlungen oder alternative Interpretationen.
  2. Beziehungs-Ebene: Das „Nein“ signalisiert eine Grenze und fordert Respekt für die eigene Autonomie. Es drückt aus, wie die sprechende Person die Beziehung in diesem Moment wahrnimmt – als eine, in der ihre Wünsche und Grenzen anerkannt werden müssen. Ein Ignorieren des „Neins“ könnte als Missachtung oder Machtdemonstration empfunden werden.
  3. Selbstoffenbarungs-Ebene: Durch das „Nein“ gibt die Person Einblick in ihre Gefühle, Bedürfnisse oder ihren Komfortlevel. Es könnte bedeuten: „Ich fühle mich unwohl“ oder „Das überschreitet meine Grenzen“. Es ist ein Ausdruck von Selbstbestimmung und Selbstachtung.
  4. Appell-Ebene: Die Aussage enthält die Aufforderung, die Grenze zu respektieren und das Verhalten zu stoppen oder zu ändern. Es ist ein direkter Aufruf an die andere Person, die Ablehnung zu akzeptieren und entsprechend zu handeln.

Dann das „taktische Nein“:

Wenn Frauen ein „Nein“ taktisch einsetzen, um z. B. dem Vorwurf zu entgehen, als „Schlampe“ wahrgenommen zu werden, bleibt das Thunsche Kommunikationsquadrat ein nützliches Modell, um die Aussage zu analysieren. Die vier Ebenen würden sich jedoch durch die strategische Intention leicht anders gestalten:
  1. Sach-Ebene: Die wörtliche Aussage ist weiterhin ein „Nein“ – eine Ablehnung einer Handlung oder Annäherung, z. B. „Ich möchte das nicht.“ Oberflächlich betrachtet ist die Botschaft klar: Keine Zustimmung.
  2. Beziehungs-Ebene: Hier wird es komplexer. Das „Nein“ könnte weniger über die tatsächliche Beziehung zur anderen Person aussagen, sondern mehr über die Wahrnehmung gesellschaftlicher Erwartungen oder die Dynamik mit dem Gegenüber. Es signalisiert möglicherweise: „Ich möchte, dass du mich als respektabel/selbstbewusst wahrnimmst“ oder „Ich will vermeiden, dass du mich negativ bewertest.“ Die Beziehung wird also durch das Bedürfnis nach sozialer Akzeptanz geprägt.
  3. Selbstoffenbarungs-Ebene: Auf dieser Ebene könnte das „Nein“ weniger die tatsächlichen Gefühle oder Wünsche widerspiegeln (z. B. ob die Person die Annäherung tatsächlich ablehnt) und mehr eine Schutzfunktion haben. Es offenbart: „Ich schütze mein Image“ oder „Ich habe Angst vor gesellschaftlicher Verurteilung.“ Es ist also eher ein Ausdruck von Vorsicht oder Anpassung an soziale Normen als ein authentisches „Ich will das nicht“.
  4. Appell-Ebene: Der Appell richtet sich nicht nur an die andere Person, die Handlung zu stoppen, sondern auch an die Wahrung des eigenen Rufs. Es könnte implizieren: „Akzeptiere mein Nein, damit ich nicht in eine Ecke gedrängt werde, in der ich mich verteidigen muss“ oder „Sieh mich als jemand, der Grenzen setzt.“ Gleichzeitig könnte es ein indirekter Appell sein, die andere Person dazu zu bringen, weiterhin positiv über sie zu denken.
Kontextuelle Herausforderung
Die taktische Nutzung eines „Neins“ zeigt, wie stark gesellschaftliche Normen und Doppelmoral (z. B. die Angst vor Stigmatisierung als „zu leicht zu haben“) die Kommunikation beeinflussen können. Im Thunschen Modell wird deutlich, dass die Botschaft dann nicht mehr nur um die Interaktion selbst geht, sondern um ein größeres soziales Spiel. Das Problem dabei: Die Empfängerseite könnte die strategische Intention nicht erkennen und das „Nein“ entweder wörtlich nehmen (was die Absicht der Person erfüllen würde) oder – problematisch – als „Spiel“ missverstehen, was die klare Kommunikation untergräbt.
Abgrenzung zu „No means no“
Im Gegensatz zu einem klaren „No means no“, wo alle Ebenen auf eine eindeutige Ablehnung ausgerichtet sind, ist ein taktisches „Nein“ ambivalent. Es könnte auf der Sach-Ebene „Nein“ sagen, aber auf der Selbstoffenbarungs- oder Beziehungs-Ebene etwas anderes (z. B. „Ich will eigentlich, aber nicht so schnell“) transportieren. Das macht die Kommunikation anfälliger für Missverständnisse, besonders wenn die Empfängerseite die sozialen Zwänge hinter dem „Nein“ nicht erkennt.
Das „Widerstand erhöht die erotische Spannung“-Nein
Wenn eine Frau ein „Nein“ strategisch einsetzt, um den Mann dazu zu bringen, mehr um sie zu werben und erotische Spannung aufzubauen, wird die Kommunikation im Thunschen Kommunikationsquadrat nochmals anders gefärbt. Die Aussage bleibt auf den ersten Blick ein „Nein“, aber die zugrunde liegende Intention verändert die Bedeutung auf den vier Ebenen:
  1. Sach-Ebene: Die wörtliche Botschaft ist ein „Nein“ – eine Ablehnung einer konkreten Handlung oder Annäherung, z. B. „Ich möchte das jetzt nicht“ oder „Noch nicht“. Auf dieser Ebene wird eine Grenze gesetzt, die jedoch nicht unbedingt endgültig ist.
  2. Beziehungs-Ebene: Das „Nein“ formt die Dynamik zwischen den beiden Personen bewusst. Es signalisiert: „Ich möchte, dass du dich mehr anstrengst“ oder „Ich will sehen, dass du mich wirklich begehrst.“ Es ist ein Versuch, die Beziehung spannungsvoller und spielerischer zu gestalten, indem die Frau eine Art Herausforderung kreiert. Gleichzeitig könnte es auch sagen: „Ich möchte die Kontrolle über das Tempo behalten.“
  3. Selbstoffenbarungs-Ebene: Hier zeigt das „Nein“ weniger eine tatsächliche Ablehnung, sondern eher eine Haltung oder ein Bedürfnis der sprechenden Person. Es könnte bedeuten: „Ich genieße die Aufmerksamkeit und möchte sie verlängern“ oder „Ich fühle mich begehrter, wenn du dich bemühst.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach Bestätigung, Wertschätzung oder dem Reiz des Flirtspiels.
  4. Appell-Ebene: Der Appell ist zentral und zielt darauf ab, das Verhalten des Gegenübers zu steuern. Das „Nein“ sagt implizit: „Wirb intensiver um mich“, „Zeig mir mehr Interesse“ oder „Lass die Spannung steigen.“ Es ist eine Einladung, das Werben fortzusetzen, anstatt die Interaktion abzubrechen, allerdings in einem Rahmen, den die Frau vorgibt.
Kontext und Ambivalenz
In diesem Szenario ist das „Nein“ Teil eines erotischen Spiels, das auf Spannung und Verführung abzielt. Es ist kein klares „No means no“, sondern ein „Nein“ mit einem Augenzwinkern, das die andere Person dazu animieren soll, weiterzumachen – jedoch auf eine Weise, die die Frau für angemessen hält. Das Thunsche Modell verdeutlicht, wie vielschichtig die Botschaft ist: Während die Sach-Ebene eine Ablehnung suggeriert, laden die anderen Ebenen zu mehr Engagement ein.
Die Herausforderung liegt in der Interpretation durch die Empfängerseite. Wenn der Mann die Beziehungs- und Appell-Ebene nicht erkennt, könnte er das „Nein“ entweder zu wörtlich nehmen (und aufhören) oder – problematisch – als bloßes Spiel abtun und Grenzen überschreiten. Damit dieses „Nein“ als Teil eines spielerischen Tanzes funktioniert, müssen beide Seiten die unausgesprochenen Regeln verstehen, was eine hohe kommunikative Sensibilität erfordert.
Vergleich zu vorherigen Szenarien
Im Vergleich zu einem „Nein“ aus Angst vor Stigmatisierung (z. B. als „Schlampe“) ist dieses „Nein“ weniger von externem Druck geprägt und mehr von einer aktiven Gestaltung der Dynamik. Während das stigmatisierungsvermeidende „Nein“ Schutz sucht, zielt dieses „Nein“ auf Lustgewinn und Kontrolle im Flirt. Gegenüber einem klaren „No means no“ ist es deutlich ambivalenter, da es die Tür für weitere Annäherungen offen lässt.
Zusammengefasst zeigt das Thunsche Modell, dass ein „Nein“ zur Spannungssteigerung ein komplexes Kommunikationsmanöver ist. Es balanciert Ablehnung und Einladung, erfordert aber ein feines Gespür beider Seiten, um Missverständnisse zu vermeiden und die gewünschte erotische Dynamik zu schaffen.
Das „Unsicherheit oder Zeitgewinn-Nein“
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, weil sie sich unsicher fühlt – nicht unbedingt über die Ablehnung der Annäherung, sondern über ihre eigenen Gefühle, die Situation oder die Konsequenzen. Das „Nein“ dient hier als Mittel, um Zeit zu gewinnen und die Situation besser einzuschätzen, ohne die Tür komplett zu schließen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ klingt wie eine Ablehnung, z. B. „Ich glaube, das möchte ich nicht“ oder „Jetzt nicht.“ Es scheint eine klare Grenze zu setzen.
  • Beziehungs-Ebene: Das „Nein“ signalisiert: „Ich brauche mehr Sicherheit oder Klarheit in unserer Dynamik.“ Es könnte auch bedeuten: „Ich möchte, dass du mir zeigst, dass ich dir vertrauen kann.“ Die Beziehung wird als noch nicht stabil genug wahrgenommen, um sich voll einzulassen.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Es offenbart: „Ich bin mir unsicher, wie ich mich fühle“ oder „Ich brauche Zeit, um mich wohlzufühlen.“ Das „Nein“ spiegelt innere Zerrissenheit oder Vorsicht wider, nicht unbedingt Desinteresse.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Gib mir Zeit“, „Hilf mir, mich sicherer zu fühlen“ oder „Zeig mir, dass du geduldig bist.“ Es ist eine indirekte Aufforderung, die Interaktion fortzusetzen, aber langsamer oder behutsamer.
Kontext: Dieses „Nein“ ist kein endgültiges Aus, sondern ein „Noch nicht“. Es könnte in frühen Phasen einer Bekanntschaft auftreten, wenn Vertrauen noch aufgebaut werden muss. Die Gefahr liegt darin, dass die Empfängerseite die Unsicherheit nicht erkennt und das „Nein“ entweder als endgültig akzeptiert oder ignoriert.

Das „Testen des Interesses oder der Ernsthaftigkeit“-Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um zu prüfen, wie ernsthaft das Interesse des Gegenübers ist oder ob es sich nur um eine oberflächliche Annäherung handelt. Dieses „Nein“ ist eine Art Filter, um die Absichten des anderen zu testen, ohne die Möglichkeit einer Annäherung auszuschließen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ wirkt wie eine klare Ablehnung, z. B. „Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist“ oder „Nein, das passt nicht.“ Es suggeriert zunächst Zurückhaltung.
  • Beziehungs-Ebene: Es kommuniziert: „Ich möchte sehen, wie sehr du mich wirklich willst“ oder „Ich will wissen, ob du es ernst meinst.“ Die Beziehung wird als Prüffeld definiert, in dem die Frau die Kontrolle über den nächsten Schritt behält.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ enthüllt: „Ich schütze mich vor Enttäuschung“ oder „Ich will sicherstellen, dass ich respektiert werde.“ Es zeigt ein Bedürfnis nach Bestätigung der eigenen Wertschätzung.
  • Appell-Ebene: Der Appell ist: „Zeig mir, dass du es ernst meinst“, „Beweise dein Interesse“ oder „Bleib dran, wenn du mich wirklich willst.“ Es fordert die andere Person auf, ihre Absichten klarer zu demonstrieren, ohne die Interaktion abzubrechen.
Kontext: Dieses „Nein“ tritt oft auf, wenn die Frau bereits Interesse hat, aber sichergehen will, dass die andere Person nicht nur kurzfristig handelt. Es ist ein Mittel, die Qualität der Verbindung zu testen. Missverständnisse entstehen, wenn die Empfängerseite den Test nicht erkennt und entweder aufgibt oder zu aggressiv reagiert.
Das  „Aufrechterhaltung von Autonomie oder Kontrolle“ Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um ihre Autonomie zu betonen und die Kontrolle über die Dynamik zu behalten, ohne die Annäherung vollständig abzulehnen. Es ist ein Ausdruck von Selbstbestimmung, der die andere Person dazu anregen soll, ihre Grenzen zu respektieren, während die Möglichkeit weiterer Interaktion offen bleibt.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ klingt wie eine Ablehnung, z. B. „Nein, das geht mir zu schnell“ oder „Ich will das nicht sofort.“ Es markiert eine vorläufige Grenze.
  • Beziehungs-Ebene: Es vermittelt: „Ich bestimme das Tempo unserer Interaktion“ oder „Ich will, dass du meine Unabhängigkeit respektierst.“ Die Beziehung wird als Raum definiert, in dem die Frau ihre Selbstbestimmung bewahren möchte.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ zeigt: „Ich brauche Kontrolle über die Situation“ oder „Ich will mich nicht gedrängt fühlen.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach Souveränität und Selbstachtung, nicht unbedingt Desinteresse.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Respektiere meine Grenzen“, „Lass mich das Tempo bestimmen“ oder „Zeig mir, dass du meine Autonomie akzeptierst.“ Es ist eine Einladung, die Interaktion fortzusetzen, aber auf eine Weise, die die Frau als gleichberechtigt empfindet.
Kontext: Dieses „Nein“ ist besonders häufig, wenn die Frau sich in der Dynamik behaupten oder Machtungleichgewichte vermeiden will. Es signalisiert Stärke und Selbstbewusstsein, lässt aber Raum für weitere Annäherungen, wenn die Grenzen respektiert werden. Die Herausforderung liegt darin, dass die Empfängerseite die Balance zwischen Respekt und Fortsetzung der Interaktion finden muss.
Das „Vermeiden von emotionaler Verletzlichkeit“-Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um sich vor emotionaler Verletzlichkeit zu schützen – nicht weil sie die Annäherung grundsätzlich ablehnt, sondern weil sie befürchtet, dass eine schnelle Zustimmung sie zu offen oder angreifbar macht. Das „Nein“ ist hier eine Art Schutzschild, der die Interaktion verlangsamt, ohne sie zu beenden.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ wirkt wie eine klare Ablehnung, z. B. „Ich bin nicht bereit dafür“ oder „Nein, das möchte ich nicht.“ Es scheint die Annäherung zu stoppen.
  • Beziehungs-Ebene: Es signalisiert: „Ich brauche Sicherheit, bevor ich mich öffne“ oder „Ich will nicht, dass du mich als zu verfügbar wahrnimmst.“ Die Beziehung wird als fragil oder noch nicht vertrauensvoll genug empfunden, um sich voll einzulassen.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ enthüllt: „Ich habe Angst, verletzt zu werden“ oder „Ich schütze mein Inneres.“ Es zeigt eine innere Vorsicht oder frühere Erfahrungen, die die Bereitschaft zur Hingabe bremsen, ohne dass die Anziehung fehlt.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Gib mir Sicherheit“, „Zeig mir, dass ich dir vertrauen kann“ oder „Lass mich mich langsam öffnen.“ Es fordert die andere Person auf, Geduld zu zeigen und Vertrauen aufzubauen, anstatt die Interaktion abzubrechen.
Kontext: Dieses „Nein“ tritt oft bei Menschen auf, die in der Vergangenheit verletzt wurden oder Schwierigkeiten haben, sich schnell emotional zu öffnen. Es ist kein klares „Nein“, sondern ein „Nicht jetzt“, das Raum für weitere Annäherungen lässt, wenn die emotionale Sicherheit steigt. Missverständnisse entstehen, wenn die Empfängerseite die Schutzfunktion nicht erkennt und das „Nein“ als Desinteresse deutet.
Das „Schaffen von emotionaler Intimität vor physischer Nähe“-Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um sicherzustellen, dass eine emotionale Verbindung besteht, bevor sie sich auf physische Nähe einlässt. Das „Nein“ ist hier ein Mittel, die Dynamik zu lenken, hin zu einer tieferen Bindung, anstatt direkt auf körperliche Annäherung einzugehen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ klingt wie eine Ablehnung, z. B. „Das geht mir zu schnell“ oder „Nein, ich will das nicht jetzt.“ Es suggeriert eine Zurückweisung der aktuellen Handlung.
  • Beziehungs-Ebene: Es kommuniziert: „Ich möchte, dass wir uns erst besser kennenlernen“ oder „Ich will eine tiefere Verbindung, bevor wir weitergehen.“ Die Beziehung wird als etwas betrachtet, das mehr Zeit und emotionale Investition braucht.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ zeigt: „Ich brauche emotionale Nähe, um mich wohlzufühlen“ oder „Ich schätze Intimität jenseits des Körperlichen.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach einer ganzheitlicheren Verbindung, nicht unbedingt eine Abneigung gegen die andere Person.
  • Appell-Ebene: Der Appell ist: „Investiere in unsere emotionale Bindung“, „Zeig mir, dass dir mehr als nur das Physische wichtig ist“ oder „Lass uns eine Basis schaffen.“ Es lädt dazu ein, die Interaktion fortzusetzen, aber auf einer anderen Ebene, die emotionale Tiefe priorisiert.
Kontext: Dieses „Nein“ ist häufig bei Frauen, die physische Nähe nur im Kontext einer emotionalen Verbindung als sinnvoll empfinden. Es ist ein „Nein“ zur Geschwindigkeit oder Priorität, kein absolutes „Nein“ zur Person. Die Herausforderung liegt darin, dass die Empfängerseite die Einladung zur emotionalen Vertiefung verstehen muss, anstatt das „Nein“ als Zurückweisung zu werten.
Das „Testen der eigenen Anziehungskraft“ Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um ihre eigene Anziehungskraft zu testen oder zu bestätigen – nicht aus Desinteresse, sondern um zu sehen, wie stark sie auf die andere Person wirkt. Das „Nein“ ist hier ein Mittel, die eigene Wirkung zu prüfen und Selbstbestätigung zu gewinnen, ohne die Interaktion dauerhaft zu beenden.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ wirkt wie eine Ablehnung, z. B. „Nein, ich glaube, das passt nicht“ oder „Ich bin mir nicht sicher.“ Es scheint die Annäherung vorerst zu blockieren.
  • Beziehungs-Ebene: Es signalisiert: „Ich möchte sehen, wie sehr ich dir gefalle“ oder „Ich will wissen, wie stark dein Interesse ist.“ Die Beziehung wird zum Raum, in dem die Frau ihre eigene Attraktivität spiegelt.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ offenbart: „Ich brauche Bestätigung meiner Anziehungskraft“ oder „Ich genieße es, begehrt zu werden.“ Es zeigt ein Bedürfnis nach Anerkennung oder Selbstbewusstsein, das durch die Reaktion des anderen gestärkt wird.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Zeig mir, dass ich dir wichtig bin“, „Bestärke mein Selbstwertgefühl“ oder „Bleib interessiert, auch wenn ich dich herausfordere.“ Es fordert die andere Person auf, ihre Bewunderung oder ihr Interesse deutlicher zu zeigen.
Kontext: Dieses „Nein“ ist spielerisch und egozentriert, aber nicht bösartig. Es tritt oft in Situationen auf, in denen die Frau sich ihrer Wirkung bewusst ist und diese auskosten oder bestätigen möchte. Die Gefahr besteht darin, dass die Empfängerseite das „Nein“ als Manipulation wahrnimmt oder die spielerische Intention nicht erkennt, was zu Frustration oder Rückzug führen kann.
Das „Betonung der eigenen Moral oder Werte“ Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um ihre persönlichen Werte, Prinzipien oder moralischen Überzeugungen zu unterstreichen – nicht weil sie die Annäherung grundsätzlich ablehnt, sondern weil sie signalisieren will, dass sie nicht „leichtfertig“ handelt. Das „Nein“ dient hier als Mittel, ihre Identität oder Integrität zu betonen, lässt aber Raum für spätere Annäherungen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ klingt wie eine klare Ablehnung, z. B. „Nein, das passt nicht zu mir“ oder „Ich mache so etwas nicht.“ Es suggeriert eine Zurückweisung der Handlung.
  • Beziehungs-Ebene: Es kommuniziert: „Ich möchte, dass du meine Prinzipien respektierst“ oder „Ich will als jemand wahrgenommen werden, der Werte hat.“ Die Beziehung wird als Raum definiert, in dem die Frau ihre Identität als wertorientiert darstellen möchte.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ zeigt: „Ich handle nach meinen Überzeugungen“ oder „Ich brauche das Gefühl, mit mir selbst im Reinen zu sein.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach Selbstachtung oder Kohärenz mit den eigenen Standards, nicht unbedingt Desinteresse.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Anerkenne meine Werte“, „Zeig mir, dass du meine Integrität schätzt“ oder „Lass mich meine Prinzipien wahren.“ Es fordert die andere Person auf, die Interaktion fortzusetzen, aber unter Respektierung ihrer moralischen Haltung.
Kontext: Dieses „Nein“ tritt auf, wenn die Frau spürt, dass eine schnelle Zustimmung ihren Selbstrespekt oder ihre Werte (z. B. „Ich lasse mich nicht sofort auf etwas ein“) infrage stellen könnte. Es ist ein „Nein“ zur Handlung im aktuellen Moment, kein absolutes „Nein“ zur Person. Missverständnisse entstehen, wenn die Empfängerseite das „Nein“ als unüberwindbare Barriere sieht, anstatt die Werte dahinter zu erkennen.
Das „Reaktion auf situativen Druck“ Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, weil sie sich durch die Situation, den Ort oder die Umstände unter Druck gesetzt fühlt, ohne die Annäherung selbst komplett abzulehnen. Das „Nein“ ist hier eine Reaktion auf äußere Faktoren (z. B. Zeit, Ort, Anwesenheit anderer), die sie hemmt, lässt aber die Tür für andere Kontexte offen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ wirkt wie eine Ablehnung, z. B. „Nein, nicht hier“ oder „Ascendancy „Jetzt nicht.“ Es scheint die Annäherung zu stoppen.
  • Beziehungs-Ebene: Es signalisiert: „Ich fühle mich in dieser Situation unwohl“ oder „Ich brauche einen anderen Rahmen, um mich wohlzufühlen.“ Die Beziehung wird als potenziell positiv gesehen, aber durch die Umstände eingeschränkt.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ zeigt: „Ich bin gerade überfordert“ oder „Die Umgebung macht es mir schwer, mich zu öffnen.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach Komfort oder einem passenderen Setting, nicht zwingend eine Abneigung gegen die Person.
  • Appell-Ebene: Der Appell ist: „Gib mir einen besseren Kontext“, „Lass uns das woanders oder später fortsetzen“ oder „Hilf mir, mich entspannter zu fühlen.“ Es lädt dazu ein, die Interaktion unter anderen Bedingungen weiterzuführen.
Kontext: Dieses „Nein“ ist situativ bedingt, z. B. in einer lauten Bar, in Anwesenheit anderer oder unter Zeitdruck. Es ist ein „Nein“ zum Moment, kein endgültiges „Nein“ zur Interaktion. Die Herausforderung liegt darin, dass die Empfängerseite den situativen Charakter erkennen muss, anstatt das „Nein“ als persönliche Ablehnung zu werten.
Das „Schaffen eines Kontrasts, um spätere Zustimmung aufzuwerten“ Nein
Eine Frau könnte „Nein“ sagen, um einen Kontrast zu schaffen, der eine spätere Zustimmung bedeutsamer oder wertvoller erscheinen lässt. Das „Nein“ ist hier ein dramaturgisches Mittel, um die Bedeutung eines späteren „Ja“ zu verstärken, ohne die Interaktion abzubrechen.
  • Sach-Ebene: Das „Nein“ klingt wie eine Ablehnung, z. B. „Nein, ich glaube nicht, dass das geht“ oder „Das ist nichts für mich.“ Es suggeriert eine vorläufige Zurückweisung.
  • Beziehungs-Ebene: Es vermittelt: „Ich möchte, dass meine Zustimmung besonders wirkt“ oder „Ich will, dass du mein Ja schätzt.“ Die Beziehung wird als Bühne genutzt, um die eigene Entscheidung aufzuwerten.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ zeigt: „Ich will, dass meine Entscheidung Bedeutung hat“ oder „Ich genieße es, die Dynamik zu gestalten.“ Es offenbart ein Bedürfnis nach Kontrolle über die Erzählung der Interaktion oder nach einer gesteigerten Wirkung.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Bleib dran, damit mein Ja später zählt“, „Schätze meine Entscheidung“ oder „Lass uns die Spannung bis zur Zustimmung steigern.“ Es fordert die andere Person auf, die Interaktion fortzusetzen, um den Moment der Zustimmung besonders zu machen.
Kontext: Dieses „Nein“ ist spielerisch und strategisch, ähnlich dem Spannungsaufbau, aber weniger auf erotische Spannung und mehr auf emotionale oder narrative Wirkung fokussiert. Es tritt auf, wenn die Frau die Interaktion wie eine Geschichte gestalten will, in der ihre Zustimmung ein Höhepunkt ist. Missverständnisse können entstehen, wenn die Empfängerseite die dramaturgische Intention nicht erkennt und das „Nein“ als endgültig wahrnimmt.
Das „Innerer Konflikt zwischen Verlangen und moralischer Verpflichtung“ Nein
Die Frau äußert ein „Nein“, weil sie zwar Lust auf eine sexuelle Begegnung hat, aber ihre moralischen Überzeugungen oder ihre Verpflichtung gegenüber einer bestehenden Beziehung sie davon abhalten. Das „Nein“ ist hier ein Schutz ihrer Integrität und Treue, lässt aber durch die Offenlegung des Verlangens die Tür für eine emotionale oder hypothetische Verbindung offen.
  • Sach-Ebene: Die wörtliche Aussage ist ambivalent, z. B. „Ich habe Lust auf Sex mit dir, aber ich bin vergeben und das wäre unmoralisch.“ Es enthält sowohl ein Eingeständnis des Verlangens („Ich habe Lust“) als auch eine Ablehnung der Handlung („das wäre unmoralisch“). Auf dieser Ebene wird die Handlung klar abgelehnt, aber die Anziehung bestätigt.
  • Beziehungs-Ebene: Die Aussage signalisiert: „Ich fühle mich zu dir hingezogen, aber ich respektiere meine Beziehung“ oder „Ich möchte ehrlich zu dir sein, ohne dich zu täuschen.“ Sie zeigt Respekt für die andere Person durch die Offenheit über das Verlangen, betont aber auch die Grenze, die durch ihre bestehende Beziehung gesetzt ist. Die Beziehung zur anderen Person wird als wertvoll genug angesehen, um ehrlich zu sein, aber nicht wichtiger als ihre Verpflichtung.
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ enthüllt: „Ich bin hin- und hergerissen zwischen meinen Wünschen und meinen Werten“ oder „Ich schäme mich nicht für mein Verlangen, aber ich will richtig handeln.“ Es zeigt einen inneren Konflikt, in dem die Frau ihre Anziehung zugibt, aber ihre moralische Haltung oder Treue priorisiert. Es ist ein Ausdruck von Selbstreflexion und Ehrlichkeit.
  • Appell-Ebene: Der Appell lautet: „Respektiere meine Entscheidung, trotz meiner Gefühle“, „Anerkenne meine Ehrlichkeit“ oder „Lass uns diese Anziehung anerkennen, ohne sie auszuleben.“ Es fordert die andere Person auf, die Grenze zu akzeptieren, ohne die Verbindung komplett zu negieren. Es könnte auch eine subtile Einladung sein, die emotionale Ebene der Beziehung (z. B. Freundschaft, Flirt) aufrechtzuerhalten, ohne die physische Grenze zu überschreiten.

Kontext und Nuancen
Dieses „Nein“ ist besonders komplex, weil es zwei Botschaften vereint: ein „Ja“ zum Verlangen und ein „Nein“ zur Handlung. Im Gegensatz zu einem klaren „No means no“, das eine definitive Ablehnung auf allen Ebenen vermittelt, ist dieses „Nein“ ein Balanceakt zwischen Ehrlichkeit, Anziehung und moralischer Verpflichtung. Es könnte in Situationen auftreten, in denen die Frau die andere Person nicht täuschen will, aber auch ihre Integrität bewahren möchte. Die Offenlegung der Lust („Ich habe Lust auf Sex mit dir“) macht die Aussage verletzlicher und ehrlicher, unterscheidet sie aber von rein ablehnenden „Neins“, da sie eine Verbindung aufrechterhält.
Die Herausforderung liegt in der Interpretation durch die Empfängerseite. Die andere Person könnte die Offenheit über das Verlangen als Einladung missverstehen, die moralische Grenze zu ignorieren, oder das „Nein“ als endgültig werten und sich zurückziehen. Die Ambivalenz erfordert ein hohes Maß an Sensibilität, um die Botschaft ganzheitlich zu verstehen: Die Frau lehnt die Handlung ab, nicht aber die Anziehung oder die Person selbst.
Das „Prinzipien wahren, aber Verlangen und Sicherheit testen“-Nein
Die Frau äußert ein „Nein“, um ihre persönliche Regel („Ich schlafe nicht in der ersten Nacht“) zu betonen, wünscht sich aber gleichzeitig, dass der Mann sie begehrt, erregt und entweder eine Situation schafft, die sie ihre Regel brechen lässt, oder ihre Grenzen so respektiert, dass sie sich später sicher fühlt. Das „Nein“ ist ein Schutz ihrer Prinzipien, ein Test der Dynamik und eine Einladung zu einer intensiven, aber respektvollen Interaktion.
  • Sach-Ebene: Die wörtliche Aussage ist ein „Nein“, z. B. „Ich schlafe nicht in der ersten Nacht“ oder „Das mache ich nicht sofort.“ Es klingt wie eine klare Ablehnung der sexuellen Annäherung für den aktuellen Moment, basierend auf einer festen Regel.
  • Beziehungs-Ebene: Die Botschaft kommuniziert: „Ich möchte, dass du mich begehrst und dich bemühst, aber meine Grenzen respektierst“ oder „Ich will sehen, wie du mit meiner Zurückhaltung umgehst.“ Die Beziehung wird als ein Raum definiert, in dem die Frau sowohl ihre Autonomie behauptet als auch die Intensität des Interesses des Mannes testet. Es gibt eine Spannung zwischen Einladung („Versuch es“) und Grenze („Aber nicht heute“).
  • Selbstoffenbarungs-Ebene: Das „Nein“ enthüllt: „Ich habe Prinzipien, die mir wichtig sind, aber ich bin offen für Verlangen“ oder „Ich brauche Sicherheit oder extreme Anziehung, um mich hinzugeben.“ Es zeigt eine Mischung aus Selbstkontrolle, Lust auf Begehren und dem Wunsch, entweder überwältigt zu werden oder Vertrauen aufzubauen. Es ist ein Ausdruck von Selbstbewusstsein, aber auch von Verletzlichkeit in der Offenheit für eine mögliche Ausnahme.
  • Appell-Ebene: Der Appell ist vielschichtig: „Zeig mir, dass du mich begehrst“, „Errege mich so sehr, dass ich meine Regel brechen könnte“, oder „Respektiere meine Grenze so, dass ich mich später sicher fühle.“ Es fordert den Mann auf, aktiv zu bleiben – entweder durch leidenschaftliches Werben, das die Frau „überwältigt“, oder durch respektvolles Zurückhalten, das Vertrauen für die Zukunft schafft. Es ist eine Einladung, die Dynamik fortzusetzen, aber unter Bedingungen, die die Frau kontrolliert.

Kontext und Nuancen
Dieses „Nein“ ist ein Balanceakt zwischen Selbstbehauptung und Verführung. Die Frau setzt eine klare Regel („nicht in der ersten Nacht“), um ihre Autonomie und Selbstachtung zu wahren, wünscht sich aber gleichzeitig eine intensive Interaktion, die sie entweder emotional und physisch überwältigt oder ihr Sicherheit für spätere Begegnungen gibt. Es ist kein absolutes „Nein“, sondern ein „Nein, es sei denn…“ oder „Nein, aber zeig mir mehr“. Die Aussage kombiniert mehrere Motivationen: die Betonung von Prinzipien, den Wunsch nach Begehren, die Prüfung von Respekt und die Offenheit für eine Ausnahme unter außergewöhnlichen Bedingungen.
Die Komplexität liegt in den zwei möglichen „Ausgängen“, die die Frau sich vorstellt:
  1. Überwältigung durch Erregung: Sie wünscht sich eine Situation, in der das Verlangen so stark ist, dass sie ihre Regel bricht. Dies erfordert eine Dynamik, in der der Mann sie aktiv erregt, ohne ihre Grenzen zu verletzen.
  2. Aufbau von Sicherheit: Sie möchte, dass der Mann ihre Grenze respektiert, was ihr Vertrauen gibt, beim nächsten Mal „gefahrlos“ Sex zu haben. Dies setzt voraus, dass er ihre Regel akzeptiert, ohne Druck auszuüben.
Beide Szenarien zeigen, dass das „Nein“ nicht das Ende ist, sondern eine Herausforderung oder Einladung, die Beziehung auf eine andere Ebene zu bringen – sei es durch Leidenschaft oder Respekt.
Herausforderungen und Risiken
Die Ambivalenz dieses „Neins“ ist besonders heikel. Die Empfängerseite könnte die Botschaft falsch deuten:
  • Missverständnis als Spiel: Der Mann könnte das „Nein“ als kokettes Spiel werten und zu aggressiv werden, was die Grenze überschreitet und das Vertrauen zerstört.
  • Missverständnis als Ablehnung: Er könnte das „Nein“ wörtlich nehmen und sich zurückziehen, obwohl die Frau eine Fortsetzung wünscht.
  • Unklarheit über den Appell: Die Doppeldeutigkeit („Errege mich“ vs. „Respektiere mich“) erfordert ein feines Gespür, um die richtige Balance zu finden. Zu viel Druck könnte die Frau abschrecken, zu wenig Engagement ihre Lust auf Begehren unerfüllt lassen.
In sensiblen Kontexten wie Sexualität ist diese Mehrdeutigkeit riskant, da klare Kommunikation oft erwartet wird. Die Offenheit der Frau („Ich möchte, dass er mich begehrt“) macht sie verletzlich, während ihre Regel sie schützt. Eine klare Nachfrage („Ich verstehe deine Grenze – wie kann ich dir zeigen, dass ich dich respektiere und begehre?“) könnte helfen, die Intention zu klären.
Einige dieser Varianten sind sich natürlich sehr ähnlich, aber ich fand es trotzdem ganz interessant, sie einfach mal aufzunehmen, auch weil sie deutlich machen können, dass Frauen oft in der Hinsicht anders über Sex denken als Männer, die in „Sex einfach so“ oder „Casual Sex“ meist weitaus seltener ein Problem sehen und im Gegensatz zu Frauen eher die Gelegenheiten bedauern, bei denen sie keinen Sex hatten, obwohl er möglich war als die Gelegenheiten, bei denen sie Sex hatten
Ich finde auch interessant, dass da in den immer wiederkehrenden Appellen, Selbstoffenbarungen und Beziehungsebenen eigentlich die klassische Lösung bereits sehr deutlich wird:
Das wichtigste Mittel zur Vermeidung von solchen Neins ist VORHER das notwendige Vertrauen aufzubauen.
Ich hatte hierzu schon einmal geschrieben:

„Insbesondere das Konzept der last minute resistance (oder wie auch immer das heißen mag) scheint mir ein heißer Kandidat für eine menschenverachtende Perspektive zu sein. Hier wird nämlich davon ausgegangen, dass es eben keine legitimen Gründe für Widerstand in letzter Minute vorliegen können, es also in Ordnung sei, den Willen des Gegenübers zu ignorieren und zu manipulieren.“

Last minute resistance ist nicht der Gedanke, das es keinen legitimen Grund für Widerstand gibt.
Der Gedanke ist eher, dass viele Frauen zunächst alle Schritte mitmachen, also man schon rumgeknutscht hat, körperlicher geworden ist und sie dann, wenn es ernst wird, noch mal kalte Füsse bekommt.
Eine mögliche evolutionäre Theorie wäre dazu, dass es für Frauen sehr sinnvoll ist, vor dem Sex noch einmal zu prüfen, ob es eine gute Idee ist und im Zweifelsfall eher keinen Sex zu haben, wegen den bekannten Folgekosten.
Es ist vergleichbar mit jemanden, der auf das 5 Meter Brett im Schwimmbad hochsteigt und springen will und dann beim runtergucken überlegt, ob er nicht doch wieder runterklettern soll. Natürlich kann derjenige wieder runtersteigen, aber mitunter kann es auch gut sein, wenn man ihm weiter zuredet und er es sich dann doch traut. Man muss auch in einem solchen Fall nicht einfach sagen „Gut steig wieder runter, es ist deine Entscheidung“, sondern man kann ihm gut zureden, ihm sagen, dass man ja mit ihm springt oder ihm sagen, dass der Sprung unproblematisch sein wird.

Last minute Resistance bedeutet zunächst, dass man nicht genug Vertrauen bei ihr aufgebaut hat, dass es eine gute Sache wird. Es mag sexuelle Anziehung vorhanden sein, aber nicht genug Komfort. Wenn man häufig Last minute Resistance auftrifft, dann muss man seine Komfortphase ausbauen und verbessern, also sein Verhalten verbessern weit vor jeder Last Minute Resistance. Wir werden uns einig sein, dass eine solche Maßnahme vollkommen unproblematisch ist und nicht menschenverachtend

Nein heißt Nein gibt eine dogmatische Regel vor, die nicht über die Sachebene hinaus kommt. Das ist wenig hilfreich, weil eben das Leben nicht so einfach ist, dass es nur auf der Sachebene stattfindet. Und es ist um so problematischer, weil Jungs/Männer merken, dass es häufig eben unwahr ist, man aber ihnen gleichzeitig nicht die Werkzeuge gibt, damit vernünftig umzugehen. Und das merken sie vielleicht auch sogar, weil Frauen ihnen genau das sagen. Das lässt aber Raum für Theorien wie: „Mach einfach weiter, sie zickt nur rum und gibt dann schon nach“ was Platz für schreckliche Erlebnisse öffnet.

Wie viel besser wäre es, wenn sie wissen, dass sie weit vorher den Fehler gemacht haben:

A1 – Approach

A2 – Attracting the HB or Female-to-male Interest

A3 – Male-to-Female Interest

The comfort phase is divided into :

C1 – Building rapport

C2 – Building emotional connection and physical connection

C3 – Intimacy

The seduction phase is divided into :

S1 – Foreplay

S2 – LMR

S3 – Sex

Und das sie nicht versuchen müssen, dass mit der Brechstange zu lösen, sondern mit dem Aufbau von Vertrauen, mit Zeit geben, mit einen Gang zurückschalten und etwa zu dem Zurückkehren, was sie noch gut fand und dann, wenn sie das gut findet einen neuen vorsichtigen Versuch leichter Steigerung zu machen

Dass man damit spielerisch umgehen kann um ihr zu zeigen, dass man eben gerade nichts erzwingen wird. Dass man Ängste anerkennen kann und ihr versichern kann, dass man sie berücksichtigt etc.

Und natürlich würde ich jedem raten zwischen einem „Nein! Du Idiot lass das, ich will das nicht“ und einem „Nein *stöhn“ zu unterscheiden und auf das erste ganz anders zu reagieren.

(Wenn sie das so dramatisch sagt, würde ich persönlich direkt etwas körperlichen Abstand herstellen um die Sache zu deeskalieren. Ich habe auch schon mal den Tipp gelesen einfach zu sagen, dass man gerade mal auf Toilette geht: Kommt man wieder und sie ist vollständig angezogen ist das ein Zeichen, dass es da nicht weitergeht, kommt man wieder und sie ist noch nackt, dann kann man vorsichtig eine neue Basis finden und vielleicht einfach nur „kuscheln“ vorschlagen.
Beim zweiten muss man eben überlegen was sie meint und im Zweifel eine Eskalationsstufe zurück gehen).
Ein Nein kann insofern schlicht auch die Basis sein, auf der man merkt, dass man nicht das passende Vertrauen aufgebaut hat und das man besser noch miteinander redet und sie vielleicht einfach bei einem übernachtet und man so Vertrauen aufbaut.

Vieles kann man auch einfach mit Humor und Komplimenten überbrücken. Es gibt viele Wege vertrauen aufzubauen und die Sicherheit zu geben, die für Sex erforderlich ist.

 

Die 80/20 Regel: 80% der Frauen mögen nur 20% der Männer, und zwar nach Aussehen (die anderen haben keine Chance)

Nachdem ich gestern was zu Adolescenes geschrieben habe dachte ich, dass dadurch die 80/20 Regel garantiert wieder verstärkte Aufmerksamkeit bekommen wird und ich insoweit auch gleich einen Artikel dazu schreiben kann.

Die 80/20 Regel geht davon aus, dass die meisten Frauen nur die „Chads“, also die tollen Männer – Sportlich, gutaussehend, Status etc haben wollen und an allen anderen nicht interessiert sind.

In der Radikalen Incel Theorie sind die, die nicht in dieser Hinsicht im Lotto gewonnen haben, Chancenlos und dazu verdammt zuzusehen, während die Chads sich die ganzen Frauen schnappen. (interessanterweise denkt die „Femcel-Bewegung, also das Gegenstück bei den Frauen, so ziemlich das gleiche, sie wollen insbesondere hübsch werden um eben von Männern anders wahrgenommen zu werden)

Dazu ist zunächst anzumerken, dass Pickup und Incels von der Einstellung her so gegensätzlich sind wie man es sich nur vorstellen kann:

  • Im Pickup geht man davon aus, dass Aussehen zwar wichtig ist, aber zum einen jeder sich passend präsentieren und verbessern kann und die richtige Technik und insbesondere die richtige innere Einstellung alles möglich macht.
  • Radikale Incels gehen hingegen davon aus, dass man ohne die richtige Körpergröße, das passende Gesicht, den passenden Körper von vorneherein verloren hat und letztendlich Chancenlos ist. Sie sind weniger auf Verbesserung aus, sondern oft auf Bestätigung, dass das Leben und insbesondere Frauen unfair sind und diese sich am besten ändern sollten

Aber natürlich hat die 80/20 Theorie auch gewisse Berührungspunkte in der Realitiät.

Etwa Tinderstatistiken:

Und hier tauchte auch schon mal die konkrete Zahl auf:

This study was conducted to quantify the Tinder socio-economic prospects for males based on the percentage of females that will “like” them.  Female Tinder usage data was collected and statistically analyzed to determine the inequality in the Tinder economy.  It was determined that the bottom 80% of men are competing for the bottom 22% of women and the top 78% of women are competing for the top 20% of men. The Gini coefficient for the Tinder economy was calculated to be 0.58.  This means that the Tinder economy has more inequality than 95.1% of all the world’s national economies.  In addition, it was determined that a man of average attractiveness would be “liked” by approximately 0.87% (1 in 115) of women on Tinder.

Ich rate dabei immer dazu, sich etwas zu erden und sich einfach mal Paare anzuschauen. Genug sehr hässliche Männer haben Beziehungen. Natürlich: nicht unbedingt mit hübschen Frauen.

Und: Männer verteilen natürlich allgemein mehr likes, weil sie bereit sind für Sex ihre Ansprüche auch runter zu schrauben. Das muss aber aus der Sicht der Frauen nicht unbedingt besser sein. Viele Frauen haben zudem im Gegensatz zu Männern, die sich im Geschmack deutlich einiger sind, ganz verschiedene Vorlieben:
Die eine mag groß und schlacksig, die andere vielleicht den Bären und gerade im persönlichen Umfeld kann es alles mögliche sein, was Frauen anspricht. Dazu kommt: Die meisten Frauen wissen, dass sie für eine Beziehung nicht auf einen Mann setzen können, der weitaus besser aussieht als sie, weil das schlicht nicht klappen würde. Sie wollen häufig eben nicht einen Mann, der nur auf Sex aus ist, sondern jemanden, der sie liebt.

Bei Leuten, die lediglich auf Aussehen abstellen verweise ich auch gerne auf diese kleine Reihe:

(Und wer Kandidaten für eine Fortsetzung hat: Gerne in den Kommentaren)

Ich greife dabei mal Lemmy Kilmister optisch raus:

carview.php?tsp=
Er hätte mit seinen zwei Warzen auf der Wange, auch nur durchschnittlich groß, nach allen Inceltheorien keinerlei Chance was das Aussehen angeht, aber dennoch hat er mit mehr Frauen geschlafen als die meisten Männer auf dieser Welt.

Auf diese Theorien abzustellen und sich dadurch verunsichern zu lassen ist daher kein guter Weg. Lerne lieber flirten! Lege dir ein positives Frauenbild zu! Versuche dich wirklich zu verbessern und suche dir Frauen auf deiner Ebene aus, mit denen du Erfahrungen sammelst und Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnst.

Hier noch ein paar Links:

Incels:

„Nice Guys“:

Attraktivität:

„10 Geheime ‚Tests‘, die Frauen mit Männern machen, BEVOR sie mit ihnen schlafen“

Etwas plakativer Titel aber ich finde diese Auflistung hier ganz interessant, weil sie Shittests etwas konkretisieren und evtl Motivationen dahinter aufzeigen. Man kann da sicherlich einiges anders sehen aber ich finde es dennoch zur Veranschaulichung ganz interessant:

MEN, pay attention. ‣ 10 Secret ‚Tests‘ Women Do to Men BEFORE Sleeping With Them (If you fail at this, she will never sleep with you) – Female Psychology Thread –

1. Categorization test Have you ever been told the phrase, „So you’re one of those guys?“ That’s what I call the categorization test. Don’t let anyone pigeonhole you. Show him that you are multifaceted and not so easy to decipher.

2. The emotional stability test: Women instinctively seek emotional resilience. In stressful situations, do you break down or stand firm? If you can maintain your composure during chaos, such as a work crisis, you show that you can handle life.

3. The test of insecurity: If you catch a woman bragging about her interactions with other men, especially early on… This is a test of insecurity. She’s checking to see if you’ll get jealous. Stay cool and confident.

4. The social proof test: You’re hanging out with a girl when her hot friend shows up. Coincidence? Think again. This is a strategic test. Women seek out high-status men, and status is about social value.

5. Premature attachment test: When a woman begins to show her options in the first weeks, She is investigating whether there is premature attachment. He wants to test whether you can remain calm and collected. Don’t fall into the trap.

6. Congruence test: It’s when a woman throws a curveball into your soft game to gauge your reaction. It is a time when things do not go as planned or a challenge arises.

For example: „Oh, so you’re one of those guys who thinks he’s God’s gift to women, huh?“ What’s really being tested: Can you take a joke without getting defensive? And can you remain strong and confident, even when she teases you?
7. The availability test: Women want to know if you make them a priority in your life. Are you constantly around her with nothing else to do? Are you always available? It is a sign of neediness and lack of drive and women do not feel safe with this.
8. The indecisive “test” he throws at you just before and during a date is this one: „Where should we go?“ Take control: Plan the date, suggest what she should wear, and let her know when you’ll pick her up. Don’t fall into the trap of “I don’t know, it’s up to you.”
9. The challenge test: Sometimes women will pressure you to see how you react. It’s not about starting fights, it’s about assessing your maturity. Stay calm and collected, resisting the temptation to retaliate or get involved in drama.
10. The investment test: Stay alert; this ongoing test is crucial. From the moment you meet her, she is unconsciously tracking your emotional investment, not just who pays for dinner. Do you remember the details she shared? Do you plan thoughtful dates?
Siehe auch: