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Das ist mir auch nicht ganz klar. Die Linkspartei Podemos ist natürlich dabei, logisch. Die Katalanen wollen bekanntlich keine Spanier sein und einen eigenen Staat haben, sie haben schon früher jede Menge Migranten einreisen lassen, um den Bevölkerungsanteil der Spanier in Katalonien zu senken. Barcelona ist die Stadt mit den meisten Überfällen in Spanien, und 60% der Gefängnisinsassen sind Ausländer.
Es dürfte so zu verstehen sein, lieber Latinos oder Marokkaner als Spanier.
Scheußliche Leute.
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]]>Es ist ja in christlichen Kreisen vollkommen normal zu glauben, Atheisten haben als Strafe für ihren Unglauben bis in die Ewigkeit in der Hölle zu schmoren. Und da kommen die wenigsten auf die Idee, dass in Frage zu stellen. Nicht wenige empfinden sogar eine gewisse Schadenfreude. Atheisten gehen solch kranke Gedanken normalerweise völlig ab.
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]]>Was ein geiles Interview. Man muss sich ernsthaft mal überlegen, was die Frau wissenschaftlich geleistet hat und wo sie heute steht (im Patriarchat!) und dann haut die so Sachen raus:
Manche behaupten, Trumps Wahlerfolge seien die Rache abgehängter Männer an den Frauen. Können Sie dieser These etwas abgewinnen?
Es ist ein bekanntes Problem, dass Emanzipationsgewinne, die mit dem Abbau von Privilegien einhergehen, von vielen als Diskriminierung empfunden werden. Dieser Diskurs ähnelt stark dem Anti-Rassismus-Diskurs, in dem sich plötzlich weiße Menschen als benachteiligt wahrnehmen. Ein Patriarchat existiert allerdings nie ohne die Mitwirkung von Frauen, es sei denn, wir sprechen von einem totalitären Regime. Viele Frauen sehen in diesem System offenbar Vorteile für sich. Solange das so ist, in den USA wie anderswo, wird das Patriarchat – zumindest auf einer Schwundstufe – bestehen bleiben, da es eine Form der Komplizenschaft von Frauen mit dem patriarchalen System gibt.
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]]>Das ist wirklich ein tolles Interview
Was verstehen Sie unter konservativem Feminismus?
Konservativer Feminismus unterscheidet sich grundlegend von einem Feminismus, der auf Emanzipationsgewinne abzielt. Er erkennt Geschlechterunterschiede prinzipiell an: Frauen sind Frauen, Männer sind Männer. Zwar geht es auch hier um Gleichberechtigung – etwa darum, dass Frauen in männliche Domänen vordringen oder Kabinettsposten übernehmen können. Diese berufliche Gleichberechtigung wird jedoch ausschließlich innerhalb einer konservativen Werteordnung gedacht, die stark religiös und familienorientiert ist. Dieser konservative Feminismus, der Frauen ausdrücklich und biologistisch als Hausfrauen und Mütter definiert, hat sich als Gegenbewegung zum Second-Wave-Feminismus herausgebildet.
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]]>interessantes Wording
Aber gerade Trump arbeitet doch stark mit Gefühlen . . .
Auch wenn Trump vermeintlich positive Gefühle aufruft wie Patriotismus, steht das stets im Kontext einer antagonisierenden, ausgrenzenden Rhetorik: Wer gehört dazu, wer nicht? Heute sehe ich die Gefühlspolitik eher bei den Demokraten verankert. Bei Kamala Harris etwa ging es um Mitgefühl mit den Kindern an der mexikanischen Grenze. Aktuell sehen wir diesen Diskurs auch in der Kritik an den Einsätzen von ICE. Ich bezeichne das als Staatsbürgersentimentalismus. Bruce Springsteens Song zu Minneapolis ist ein großartiges Beispiel für trumpkritischen Staatsbürgersentimentalismus. Die Demokraten setzen ihn als Gegenstrategie zu Trumps demonstrativer Härte ein. Nun behaupten ausgerechnet die Rechten, die Linken würden christliche Werte instrumentalisieren, und nennen das toxische Empathie. Sie werfen den Demokraten vor, mit den „falschen“ Menschen Mitleid zu haben: Ihr kümmert euch nicht um ungeborenes Leben, sondern um fremde Menschen an unseren Grenzen und beruft euch dabei auch noch auf christliche Nächstenliebe. Die Rechte dagegen inszeniert sich als immun gegen diese angeblich toxische Empathie: Wir wissen, so deren Erzählung, wo Härte notwendig ist.
„Staatsbürgersentimentalismus“ und „toxische Empathie“ – @Christian, ich finden über die Begriffe müsste man hier mal reden.
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]]>Interview mit Amerikanistin :
„Stellen Sie sich vor, Michelle Obama hätte ihren Hund erschossen“
Trumps gefügige Frauen: Die Amerikanistin Heike Paul über toxische Empathie, sexpositive MAGA-Anhängerinnen und warum Evangelikale nach Jahrzehnten wieder gut schlafen können.
Optisch ähneln sich die Frauen in Trumps engstem Kreis auffällig.
Was das Erscheinungsbild betrifft, lässt sich hier eine „emphasized femininity“ beobachten. Der Begriff stammt aus der Geschlechtersoziologie und beschreibt ein kulturell normiertes Ideal von Weiblichkeit, das komplementär zur hegemonialen Männlichkeit konstruiert ist. Mit diesem Typus lassen sich unterschiedliche reale Frauen beschreiben: die Tradwives ebenso wie Frauen in politischen Spitzenpositionen, etwa Kristi Noem oder die Justizministerin Pam Bondi. Diese Frauen kleiden sich in der Regel stark figurbetont, sind auffällig geschminkt und tragen ihr Haar in einem sehr spezifischen Stil.
Für diese Ästhetik hat sich sogar ein eigener Begriff etabliert: das Mar-a-Lago-Face. Welche Botschaft transportiert diese Inszenierung?
„das Mar-a-Lago-Face“ das haben sich sicherlich nicht die Reps oder Maga Leute ausgedacht. Das kommt von den Dems oder aus dem linken Lager, das gerne solche abwertenden Schimpfwörter erfindet.
Sie sendet mehrere Botschaften zugleich. Eine davon lautet: Ich bin eine richtige Frau. Ich kenne meinen Platz. Und ich ergänze den Mann. Frauen dürfen nicht in Konkurrenz zu Männern treten. Sie können zwar Ministerämter bekleiden, aber nicht die allerwichtigsten. Auch im Kabinett sollen sie signalisieren, dass sie sich gegebenenfalls unterordnen. Eine weitere Botschaft lautet: Es gibt nur „richtige“ Frauen und „richtige“ Männer, dazwischen existiert nichts. Diese Regierung ist bekannt für ihre Transfeindlichkeit. Das ungewollt Kuriose ist: Gerade diese operierten und gespritzten Frauen stellen die Künstlichkeit von Geschlecht offen zur Schau und eben nicht jene Natürlichkeit, auf die sich die entsprechenden Diskurse sonst gerne berufen. Die Auftritte der Mar-a-Lago-Gesichter muten mitunter unfreiwillig komisch an – und wurden auch schon mit Drag Shows verglichen.
Naja, das sind die typischen links-stereotypen Vorstellungen.
„Ich bin eine richtige Frau“ – ja. Und? Darf ich das als Frau nicht so sehen? Muss ich mich mit irgendwelchen Trans-Schwurbel-Grün-Blaue-Haare-tragend-Penisträgern messen? Nein. „Ich bin eine richtige Frau“ ist gerade heute ein wichtiges Statement. Nur Link-Grün-Feminöse haben damit ein Problem.
„Ich kenne meinen Platz“ – im Gegensatz zu den ganzen Narzisstinnen und Borderlinerinnen im links-verschwurbelten Milieu (und Grün) mit ihren psychischen Auffälligkeiten, sind manchen Frauen eben eher gefestigt. Daran ist nichts falsch. Sich irgendwann ein Problem-Pony zu schnippeln und einen auf Dauer-Opferin zu machen, das ist nicht „ich kennen meinen Platz„, das ist infantiles Gehabe.
„Und ich ergänze den Mann“ – sonst mit umgekehrten Polen eine beständige feministische Forderung: Mann hat gefälligst Frau zu ergänzen, wenn sie Karriere macht, soll Hausmann sein, muss sich nach 9 Stunden Erwerbsarbeit in die Care-Arbeit einbringen, etc.
„Frauen dürfen nicht in Konkurrenz zu Männern treten“ – wo tun sie das? Nur im Feminismus wird diese Position so deutlich vertreten. Frau muss in Konkurrenz zum Mann, sie muss „Männerbastionen“ einnehmen, sich juristisch in Männerdomänen einklagen (z.B. britische Männerclubs oder Knabenchöre). Nur in feministischen Grundsatzdebatten wird die Konkurrenz Mann gegen Frau sexistisch geführt und medial verbreitet.
„Sie können zwar Ministerämter bekleiden, aber nicht die allerwichtigsten“ – nun wäre es Zeit über Annalena Baerbock, Nancy Faeser, Bärbel Bas, Anne Spiegel und etliche rot-grüne Versagerinnen auf Ministerposten zu reden. Ich lasse das.
„Es gibt nur „richtige“ Frauen und „richtige“ Männer, dazwischen existiert nichts. Diese Regierung ist bekannt für ihre Transfeindlichkeit.“ – es gibt nur 2 Geschlechter. Das scheint für manche wirklich schwer verständlich. Wie „transfeindlich“ diese US Regierung ist, fällt mir schwer einzuordnen, aber nur weil hier seitens Trump-Administration bestimmte Förderungen, Unterstützung, Zahlungen wegfallen und nicht mehr jeder Scheiß abgefeiert wird, muss das keine „Feindlichkeit“ sein, sondern einfach nur vernünftig.
„Gerade diese operierten und gespritzten Frauen stellen die Künstlichkeit von Geschlecht offen zur Schau und eben nicht jene Natürlichkeit, auf die sich die entsprechenden Diskurse sonst gerne berufen.“ – Bodyshaming. Nein, Frau muss nicht so hässlich sein wie vielleicht Baerbock, Roth oder andere Grünnen mit ihrem natürlich Lock. Selbstverständlich muss sie auch kein Problem-Pony oder blaue Haare haben oder Rastas (und Läuse). Frau darf, wenn sie weiß wo sie ihren Platz hat, wenn sie eigenständig und gefestigt ist, sich aus linker Konformität befreien und anders aussehen. Aber manche haben ja ernsthafte Probleme mit Andersaussehenden.
Gibt es eigentlich links-grünen Faschismus? Bei den Stereotypen, die Heike Paul hier bedient, könnte man es meinen.
Ich wundere mich ein bisschen, dass die das so raushaut. Bei der beeindruckenden Liste an Publikationen hätte ich gedacht, dass sie als Wissenschaftlerin etwas mehr Substanz in die Antworten bringt.
https://www.heikepaul.com/book-publications
Vielleicht findet der ein oder andere ja etwas interessantes bei ihr.
Amerikanische Fernsehserien der Gegenwart Das finde ich spannend!
Oder das hier: Paul, Heike. „Feminist Chicks?: Chick lit als (post)feministische Populärkultur.„
Screening Gender: Geschlechterszenarien in der gegenwärtigen US-amerikanischen Populärkultur. Ed. Heike Paul and Alexandra Ganser. Münster: Lit-Verlag, 2007. 59-74.
Wer ist denn Alexandra Ganser? Mal schauen… da: Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra GANSER und was findet man bei ihr? „Gender studies“.
Der Blick, den wir auf die USA unter Trump haben sollen, ist geprägt von „Gender studies“ und feministischen Frauen.
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]]>Gib‘ mal bitte ein, zwei Beispiele für Diskriminierung von Christen. Du bist ja selbst einer (?), also am Besten etwas, was Du selbst erlebt hast.
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]]>Zeig mir nur einen Artikel, der das so formuliert.
Da hast du recht, so extrem wie bei Männern wird das nicht formuliert. Wo ich aber tatsächlich denke, dass das daran liegt, dass Christen „Stop“ sagen, im Gegensatz zu Männern, wo überraschend wenige Leute überhaupt mitbekommen, dass hier Diskriminierung läuft.
Was ich meinte ist, dass von den von dir genannten Gruppen (plus allen größeren Religionsgruppen) Diskriminierung bei Christen am meisten Akzeptiert ist.
Das hatte mich stutzig gemacht, denn ich fühlte mich als Atheist diskriminiert. Konnten wir beide so empfinden und beide Recht haben?
Weißt du, was ich glaube? Ja, ich denke dass es beide trifft, und ja, beide haben damit Recht. Mein Eindruck ist, dass das ein typischer Fall von „es gibt keine Diskriminierung gegen priviligierte Gruppen“ ist.
Denn Atheismus und Christentum werden im Mainstream genauso gesehen wie Männlichkeit, Weiß sein, Deutsch sein, usw. – als irgendwas, das verglichen mit: Judentum, Islam, Schwarze, usw. priviligiert ist.
Von daher dürfen sich die beiden Gruppen ebenfalls die ein- oder andere Abneigung gefallen lassen weil es identitätspolitisch so in Ordnung erscheint.
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]]>Zeig mir nur einen Artikel, der das so formuliert.
Ich habe schon vor dreißig Jahren mitbekommen, dass sich ein Mitschüler aus meiner Gemeinde als Christ diskriminiert fühlte. Das hatte mich stutzig gemacht, denn ich fühlte mich als Atheist diskriminiert. Konnten wir beide so empfinden und beide Recht haben?
Heute sage ich: Ja und nein. Christen müssen sich im Alltag manchmal anhören, dass ihr Aberglauben als solcher bezeichnet wird u.ä. Das kann man mit gewissem Recht als diskriminierend empfinden.
Dafür reden bei den Christen selbst hochrangige Vertreter teils schlecht über Atheisten, und die Kirchen schwelgen immer noch in Privilegien.
M.M.n. siegen da immer noch die Atheisten in diesem Opferwettbewerb 😉 , was nicht heißen soll, dass Christen gar nichts zu beklagen hätten.
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]]>Sexistische Opfer-Narrative. Feminöse mögen das.
Medien erzeugen Klickbait damit.
Der vernünftige Rest ignoriert die sexistische Kackscheiß der Feminösen.
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